Das Schinkenfest von Aracena (Spanien)

Wer die goldenen Oktobertage an der Costa de la Luz verbringt, nicht Vegetarier ist und dem Genuss von Schinken frönt, sollte es nicht verpassen, einen Abstecher in das kleine Städtchen Aracena in der Provinz Huelva zu unternehmen. Dort findet vom 14. bis 23. Oktober eine Schinkenmesse statt, die dem berühmtesten Produkt der Region, dem Jamón Iberico, huldigt. Der ruhmreiche Schinken aus Huelva ist typisch für das Gebirge Sierra de Aracena, wo seine Herstellung in kleinen Betrieben begann.

Die Herkunftsbezeichnung (D.O.) schützt die Vorder- und Hinterschinken, die von reinen iberischen Schweinen oder ihrer Kreuzung mit der Rasse Duroc Jersey stammen, wobei der Anteil des iberischen Schweins mindestens 75% betragen muss. Die Produktionsgegend erstreckt sich über Estremadura und einen Teil Andalusiens, doch der Reifungsprozess muss in der Gebirgsgegend der Sierra de Huelva stattfinden. Die Reifungszeit hängt vom Gewicht des jeweiligen Stücks ab, normalerweise liegt sie zwischen 16 und 18 Monaten; je nach Ernährungsart wird unterschieden zwischen dem ‚Ibérico de bellota‘ – dieser Schinken stammt von Schweinen, die ausschließlich mit Eicheln und Kräutern gefüttert wurden – dem ‚Ibérico de Recebo‘, bei dem neben den Eicheln auch bestimmte andere Futterarten zugelassen sind, und dem ‚Ibérico de Pienso‘, bei dem die Tiere nur mit gewöhnlichem Futter ernährt wurden.

Während der sogenannten „Schinken-Woche“ haben die Besucher natürlich nicht nur die Gelegenheit, den köstlichen Schinken zu probieren, sondern sie erwartet auch ein Wettbewerb der Schinkenschneider, ein Schlachtfest, ein Lotteriespiel, bei dem das Gewicht des Gewinners in Schinken aufgewogen wird sowie eine Tapas-Route, in deren Mittelpunkt im wahrsten Sinn des Wortes kleine „Schweinereien“ stehen.

Auf dem Festgelände an der Avenida Reina de los Ángeles, nur 250 Meter von der begehbaren Tropfsteinhöhle “Gruta de las Maravillas” entfernt, können sich die Besucher der Stände der verschiedenen Schinkenproduzenten auch an handgemachtem Käse, Süßigkeiten, Kastanien, Honig, Bauernbrot und Liköre laben. Und damit die Kehle nicht zu trocken wird, sollte ein Glas der köstlichen, einheimischen Weinsorte „Condado de Huelva” nicht fehlen.

www.turismosierradearacena.com

Ergebnisse der DLG-Bundesweinprämierung 2015

Rund 4.300 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Kollektionen“ für Wein und Sekt sowie „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2015 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.300 Weine und Sekte aus den deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die DLG-Weinexperten 62 Gold Extra-, 782 Gold-, 1513 Silber- und 980 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres und der DLG-Jungwinzer des Jahres findet am 29. Oktober im Hambacher Schloss (Neustadt a. d. Weinstraße) statt.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte
Mit 21 Auszeichnungen stellt die Pfalz in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Rheinhessen mit elf sowie Baden mit zehn „Goldenen DLG-Preisen extra“.

Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1172 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (659), Rheinhessen (574) sowie Württemberg (531).

Beste Kollektionen 2015
Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen „brut“ und „fruchtig“ werden ebenfalls vergeben. Die Preisträger für die „Besten Kollektionen 2015“ sind:

Beste Kollektion „Weißwein trocken“
Herrengut St. Martin, St. Martin (Pfalz)
Beste Kollektion „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Kollektion „Rotwein trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Barrique trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft, Durbach (Baden)
Beste Kollektion „Sekt brut“
Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
Beste Kollektion „Sekt fruchtig“
Weingut Alfons Ziegler, St. Martin (Pfalz)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 17. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2015:

· Weingut Gerold Spies, Dittelsheim-Heßloch (Rheinhessen)

DLG-Bundesweinprämierung: Aktuelle Qualitätstrends
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierten sich die trockenen Weißweine des aktuellen Jahrgangs 2014 auf einem hohen Qualitätsniveau. Rebsorten wie Silvaner und Riesling wurden sehr klar und meist fruchtbetont ausgebaut. Die Weine besitzen neben der Fruchtaromatik auch Cremigkeit und Schmelz. „Damit zählen trockene Weißweine deutscher Provenienz international sicher zu den Besten und müssen keinen Vergleich scheuen“, unterstreicht der wissenschaftliche Leiter der DLG-Bundesweinprämierung, Prof. Dr. Rainer Jung (Hochschule GEISENHEIM University), das herausragende Profil deutscher Weißweine. Aber nicht nur Riesling und Silvaner überzeugten, auch Weine der Rebsorte Scheurebe präsentierten sich nuancenreich: von leicht vegetativ und erfrischend über Weine, die eher deutlich exotische und beerige Aromen aufweisen. Mit den in der DLG-Bundesweinprämierung ausgezeichneten Vertretern muss die Scheurebe, die im nächsten Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, den internationalen Vergleich mit Sauvignon blanc nicht scheuen. Die Burgunder-Weine, die sich dem DLG-Expertenurteil stellten, präsentierten verschiedene Stile: Weißburgunder und Grauburgunder zeigten sich einmal fruchtig und gehaltvoll ausgebaut, bei anderen Weinen kam Holz in dezenter Weise zum Einsatz (auch beim Chardonnay), und es wurde mit Säureabbau gearbeitet. Auch diese Weine sind internationale Spitzenprodukte.

Breites Spektrum an Rotweinen
Die Rotweine, die sich dem Expertenurteil stellten, zeigten das breite Spektrum traditioneller, aber auch internationaler Sorten, die man bei deutschen Winzern entdecken kann. Als Klassiker dominierte dabei der Spätburgunder. „Erfreulich ist, dass die Winzer auch hier den Holzeinsatz mittlerweile sehr gut beherrschen und die Rebsorte klar erkennbar herausarbeiten“, erläutert Prof. Jung das gekonnte Spiel mit der Rebsortentypizität. In Deutschland angekommen sind auch die internationalen Rotweinsorten. Es stellt offenbar kein Problem dar, rebsortentypische Merlots, Cabernet Sauvignons oder Tempranillo-Weine in Deutschland anzubauen. Aber auch unter den roten Cuvées wurden Weine prämiert, die in Tanninstruktur, Holz und Extraktfülle optimal abgestimmt und harmonisch sind.

Edelsüße Weißweine: Klarheit und Reinheit
Bei den edelsüßen Spezialitäten zeigten sich die DLG-Experten von der Klarheit und Reinheit, in der die Weine ausgebaut wurden, beeindruckt. „Gerade bei den mit einem Goldenen DLG-Preis Extra prämierten Weinen konnte man die rebsortentypischen Aromen sehr gut erkennen, was in der Herstellung sicher die größte Herausforderung darstellt“, so Prof. Jung. Neben Riesling als Klassiker bestachen auch hier Aromasorten wie Scheurebe, Huxelrebe und Gewürztraminer.

Sekt: abwechslungsreiches Qualitätssortiment
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierte sich das gesamte Spektrum deutscher Sektkunst – über Riesling, Cremant und Burgunder bis hin zu den aromatischen Rebsorten. „Riesling und Burgunder sind Sorten, bei denen die Winzer offenbar verstärkt mit längerem Hefelager arbeiten. Teilweise erkennt man die Stilistik der Champagne mit einer Apfel-Brioche-Aromatik. Daneben war die prägende Säure, insbesondere bei Riesling-Sekten, charakteristisch“, beschreibt Prof. Jung die Besonderheiten des aktuellen Sektjahrgangs. Bei den aromatischen Sorten präsentierten sich Muskateller, aber auch Traminer und mittlerweile auch Sauvignon blanc als interessante geschmackliche Alternativen zu den Sekt-Klassikern.

www.dlg.org

GOLDENE KAFFEEBOHNE 2015

DIE SUCHE NACH DEM SCHWARZEN GOLD
Falstaff und Jacobs suchen bei der Wahl der „Goldenen Kaffeebohne“ wieder die besten Kaffees des Landes. Ganz Österreich ist aufgerufen, online auf www.falstaff.at/goldene-kaffeebohne die Kaffeequalität in der österreichischen Gastronomie zu bewerten. Die Sieger werden im Herbst mit der „Goldenen Kaffeebohne“ prämiert. Zusätzlich werden die aus dem Voting resultierenden 500 besten Kaffeebetriebe im Falstaff Café Guide 2016 beschrieben und mit bis zu 100 Punkten ausgezeichnet.

Österreich ist seit jeher das Land der Kaffeegenießer. Es ist weit über seine Grenzen für höchste Kaffeekultur bekannt. Wer bereitet nun aber wirklich den besten Kaffee im ganzen Land zu? Die Antwort dafür liefert Jacobs seit 1999 mit der jährlichen Verleihung der „Goldenen Kaffeebohne“. Hierbei werden nicht nur klassische Kaffeehäuser ausgezeichnet, denn gelebte Kaffeekultur findet sich inzwischen auch in Restaurants, Hotels, Konditoreien etc.

DIE BESTEN KAFFEEBETRIEBE ÖSTERREICHS ERHALTEN DIE „GOLDENE KAFFEEBOHNE“
So wie in den letzten drei Jahren, wird die Wahl demokratisch durchgeführt. Nicht nur die 17.000 Falstaff-Gourmetclubmitglieder sind aufgerufen, die Kaffeequalität in der heimischen Gastronomie zu bewerten, sondern alle Kaffeeliebhaber in Österreich. „Die Öffnung der Wahl der „Goldenen Kaffeebohne“ für ganz Österreich war 2014 von vollem Erfolg gekrönt. Wer, wenn nicht der Gast, kann die Kaffeequalität in den Lokalen am besten bewerten? Wir freuen uns, dass uns Falstaff als unabhängiger und starker Partner bei dieser Aktivität auch 2015 wieder zur Seite stehen wird“, erklärt Andreas Kutil, Geschäftsführer Österreich von Mondelēz International.

JEDER KANN MITBEWERTEN
Per Online-Voting kann jeder passionierte Kaffeetrinker mitvoten und den Kaffee in seinem Lieblings-Lokal bewerten. Einfach indem er sich unter www.falstaff.at/goldene-kaffeebohne anmeldet und die Qualität des Kaffees in der heimischen Gastronomie beurteilt. Bewertet werden Kaffeequalität (Geschmack, Geruch, Temperatur), optischer Eindruck (Crema, Farbe), Kaffeeangebot, Service und Ambiente des Lokals. Neu beim Voting 2015 ist die Kategorie Essen und Mehlspeisen, bei der Vielfalt, Qualität und frische Zubereitung der angebotenen Speisen beurteilt werden.

Die 9 Bundesland-Sieger bekommen die Auszeichnung „Goldene Kaffeebohne“ im Rahmen einer feierlichen Gala im September 2015 überreicht. Die 500 Betriebe mit den besten Bewertungen bei der Wahl der „Goldenen Kaffeebohne“ werden im Falstaff Café Guide beschrieben und gereiht. „Der Falstaff Café Guide hat letztes Jahr großen Anklang gefunden und der gesamten Branche einen Motivationsschub verliehen. Kaffee ist ein Kulturgut unseres Landes und daher ist es uns ein Herzensanliegen, einen Überblick über die Top-Kaffeebetriebe zu schaffen. Im Falstaff Café Guide sind nicht nur die besten Kaffeehäuser, sondern Restaurants, Hotels, Konditoreien, Bäckereien etc., die hervorragende Kaffeequalität bieten, übersichtlich dargestellt. Somit veranschaulicht er die gesamte Brandbreite der Kaffeequalität in Österreichs Gastronomie“, sagt Wolfgang M. Rosam, Falstaff Herausgeber.

15. Internationaler Weinpreis 2014 geht nach Taiwan

Spitzenwein aus Taiwan -Taiwaner erhält die goldene MUNDUS VINI Auszeichnung in Deutschland

Die Insel Taiwan verbindet nicht nur Kultur und Natur auf einer Fläche von nur 35.801 km², es ist auch der Nährboden und das Land erfolgreicher Winzer. Den diesjährigen goldenen MUNDUS VINI Preis erhält der Taiwaner Domaine Shu Sheng, der National Kaohsiung University of Hospitality and Tourism Kaohsiung City für seine Kreation des Moscato Fortified Wine.

Der Große Internationale Weinpreis MUNDUS VINI setzt sich aus einer qualifizierten Wein-Jury zusammen aus deutschen und internationalen Oenologen, Weinanalytikern, Fachhändlern, Sommeliers, Gastronomen und Fachjournalisten zusammen. Der Weißwein Import aus Taiwan aus der Moscato Traube konnte die Jury in den drei Bewertungskategorien Optik, Aromaprofil und Geschmack vollstens überzeugen. Eine 164 köpfige international besetzte Jury, die Weine aus 42 Ländern verkostete, vergab 33 Große Goldmedaillen, 935 Gold- und 1.004 Silbermedaillen.

Die MUNDUS VINI Auszeichnung soll Herstellern, Winzern, Importeuren und Konsumenten aus der ganzen Welt ein Forum bieten. Das zum Einen den Vergleich der Weine untereinander zulässt und eine wertvolle Entscheidungs- und Orientierungshilfe beim Weineinkauf bietet. Zum Anderen soll es eine breite Öffentlichkeit erreichen. Der eigene Leistungsstandard kann im internationalen Vergleich gemessen werden und die gewonnenen Auszeichnungen gestatten eine prestigeträchtige Kennzeichnung der erfolgreichen Produkte in der Vermarktung. Der Preis pro 0,75 Liter Flasche des ausgezeichneten Weißweins aus Taiwan liegt bei 50 Euro.

www.taiwantourismus.de

Und der kulinarische Tipp für Taiwan: Din Tai Fung, für den Gourmet Report eines der besten Restaurants weltweit: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123&type=3

Weihnachten bei Willi Peters an der Nordsee

Maritime Weihnachtserlebnisse bietet das Hotel Zum Goldenen Anker in Tönning: Wer sich an den Feiertagen den frischen Nordseewind um die Nase wehen lassen möchte, kann das Arrangement „Meereswelten“ buchen. Zum Preis ab 120 Euro pro Person enthält das Paket zwei Übernachtungen mit Frühstück sowie ein Fischermenü, einmal Saunanutzung und den Eintritt ins Multimar Wattforum. Informationen und Buchungen unter www.hotel-goldener-anker.de

Statt der mächtigen Weihnachtsgans einmal leichten Nordsee-Edelfisch genießen: Das ermöglicht das Arrangement „Meereswelten“ im Hotel Zum Goldenen Anker im nordfriesischen Tönning, das den Weihnachtstagen einmal einen ganz anderen Anstrich verleiht. Beim bunten Fischermenü – zubereitet von Gastgeber und Küchenchef Willi Peters – kommen statt der traditionellen schweren Gerichte die leichten, frisch gefangenen Nordsee-Fische auf den Teller.

Aus unmittelbarer Nähe lassen sich die Bewohner des Meeres im Multimar Wattforum in Tönning bestaunen: Das Informationszentrum für den Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein zeigt eine Erlebnisausstellung zu Watt, Walen und dem Weltnaturerbe mit 36 großen Aquarien. Beim Besuch des Wattforums erhalten Gäste des Hotels Zum Goldenen Anker ebenso interessante Einblicke in die Natur des Nordens wie bei Spaziergängen an der frischen Luft, entlang der Eidermündung oder am Nordseestrand. Hotelgäste lassen den Alltag hinter sich und erleben die einzigartige Landschaft, die auch im Winter nicht an Reiz verliert. Für zusätzliche Entspannung beim zweitägigen Arrangement sorgt der Saunabesuch auf dem „Sonnendeck“ des familiengeführten Hotels.

Der Preis für das Package mit zwei Übernachtungen im Skipper‘s Zimmer inklusive Frühstück vom Buffet und einem Fischermenü sowie einmal freiem Eintritt ins Multimar Wattforum und einer Saunanutzung beträgt ab 120 Euro pro Person im Doppelzimmer. Eine Verlängerungsnacht inklusive Halbpension mit Drei-Gänge-Menü kann zum Preis ab 54 Euro pro Person im Doppelzimmer hinzu gebucht werden. Das Arrangement gilt bis zum 1. Januar 2013 und kann ab dem 1. Weihnachtsfeiertag gebucht werden.

Informationen, Buchungen und Arrangements unter www.hotel-goldener-anker.de sowie telefonisch unter 04861-218 oder per E-Mail info@hotel-goldener-anker.de

Goldenes Teeblatt

Tee verbindet – und zwar nicht nur heißes Wasser mit erlesenen Früchten, Kräutern oder edlen Grün- und Schwarztees, sondern auch Tradition mit Innovation. So zeigen die ÖsterreicherInnen seit Jahren zunehmendes Interesse an einem Mix aus klassischer Teekultur und trendigen Geschmacksrichtungen. Sie sind immer besser über die Teesorten und ihre Zubereitungsformen informiert, wodurch die Ansprüche bezüglich Qualität und Vielfalt an die heimische Gastronomie wachsen.

Immer mehr österreichische Gastronomen werden diesem Trend mit einem hochwertigen Teeangebot auch gerecht. Gepaart mit einer gepflegten Teekultur erleben Liebhaber des heißen Getränkes in vielen heimischen Restaurants, Cafés und Hotels daher besonders genussvolle Momente bei einer Tasse Tee.

Die florierende Teekultur in Österreich macht GAULT MILLAU die Wahl von Jahr zu Jahr schwerer, sich für die Top Tee-Gastronomen des Landes zu entscheiden. Trotzdem haben sie, gemeinsam mit der TEEKANNE, auch 2012 wieder herausragende Preisträger gekürt, pro Bundesland einen, die sich auf besondere Weise um die Teekultur in Österreich bemühen. In festlichem Rahmen im Steirereck wurde nun bereits zum 9. Mal das „Goldene Teeblatt“ an die ausgezeichneten Gastronomen verliehen.

Mit dem „Goldene Teeblatt“ 2012 wurden ausgezeichnet:

Wien: The Ring, Wien
Niederösterreich: Hotel Krone – Schachner, Maria Taferl
Kärnten: Karnerhof, Egg/Faaker See
Oberösterreich: Almtalhof, Grünau
Salzburg: Romantikhotel Gmachl, Elixhausen
Steiermark: Aiola City, Graz
Burgenland: Greißlerei beim Taubenkobel, Schützen/Gebirge
Vorarlberg: Burg Vital Resort, Lech/Arlberg
Tirol: Hotel Astoria, Seefeld

TEEKANNE und GAULT MILLAU fördern die heimische Teekultur

„Die Verleihung des ‚Goldenen Teeblatts’ ist ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt. Denn speziell die Teekultur hat in Österreich in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Immer mehr Gastronomen erkennen das Potenzial des Produktes ‚Tee’ und verbessern ihr Angebot in Hinblick auf Vielfalt und Qualität. Wir sind stolz darauf – nicht zuletzt durch die Verleihung des ‚Goldenen Teeblatts’ – einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten zu können.“, erklärt TEEKANNE Geschäftsführer Mag. Bernhard Zoller im Gourmet Report Gespräch.

GAULT MILLAU Herausgeber Karl Hohenlohe schließt sich diesem Lob an die Gastronomen an: „Es ist wirklich eine große Freude zu sehen, mit welchem Engagement die österreichischen Gastronomiebetriebe die einzelnen Facetten der Teekultur pflegen und zelebrieren. Durch exzellente Kenntnisse der Tee-Beratung und –Zubereitung leisten sie einen großen Beitrag, den Genuss einer guten Tasse Tee noch stärker zu etablieren. Denn `Tee trinken` ist nicht gleich `Tee genießen` – das haben speziell unsere heurigen Gewinner erkannt und umgesetzt,“ so der GM Herausgeber gegenüber Gourmet Report.

Trinken, essen, feiern auf höchstem Niveau – im Steirereck

Dem exklusiven Anlass entsprechend fand die Verleihung des „Goldenen Teeblatts“ in diesem Jahr wieder im Wiener Restaurant „Steirereck“ statt. Auch heuer ließ es sich der Haubenkoch Heinz Reitbauer dabei nicht nehmen, die frisch gekürten Preisträger mit seinem Team kulinarisch zu verwöhnen. Trendige Köstlichkeiten mit einem Hauch österreichischer Tradition lieferten den Gästen unvergessliche Genussmomente.

Unabhängige Tester von GAULT MILLAU

Alljährlich können sich Restaurants, Cafés und Hotels in Österreich um „Das Goldene Teeblatt“ bewerben. Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein attraktives Teeangebot, kompetente Beratung und eine perfekte Zubereitung des Heißgetränkes. Speziell diese Attribute werden von anonymen Testern des GAULT MILLAU bis Ende Juni des laufenden Jahres anhand festgelegter Kriterien bewertet. Um die heimische Teekultur genau unter die Lupe zu nehmen ist GAULT MILLAU in ganz Österreich unterwegs und sucht in jedem Bundesland den besten Betrieb mit vollendetem Teegenuss.

Festgelegte Kriterien wurden zur Ermittlung der Preisträger heran gezogen, dabei prüfen anonyme Tester der GAULT MILLAU-Redaktion Gastronomiebetriebe in allen Österreichischen Bundesländern. Das Augenmerk liegt dabei auf deren Teeangebot, der Qualität der Zubereitung und natürlich auf dem Service. Daraus ergibt sich in den einzelnen Häusern ein ganzheitliches Bild von Teekultur. Die Verwendung von TEEKANNE-Produkten ist keine Voraussetzung für die Auswahl. Die Verleihung „des Goldenen Teeblatts“ steht nicht in Zusammenhang mit den veröffentlichten Restaurant-Kritiken und der Haubenvergabe des GAULT MILLAU.

Mitmachen im nächsten Jahr:
Ihre Bewerbung für „das goldene Teeblatt 2013“ können Österreichs Gastronomen ab sofort einreichen. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung unter www.goldenesteeblatt.at

Goldene Kaffeebohne 2012

Die Prämierung der besten Kaffeehäuser, Konditoreien
sowie Gastronomiebetriebe mit der Goldenen Kaffeebohne lag
erstmals in der Hand der Falstaff Gourmetclub-Mitglieder.

Jacobs, Österreichs beliebteste Kaffeemarke, und Falstaff,
Österreichs führendes Wein-, Gourmet- und Reise-Magazin, sind eine
Kooperation eingegangen, um die österreichische Kaffeekultur auf besondere
Art zu würdigen. Die Wahl zur Goldenen Kaffeebohne, die Jacobs seit
1999 vergibt, erfolgte in diesem Jahr erstmals durch die 17.000
Falstaff Gourmetclub-Mitglieder. Damit wurde die Wahl auf eine breite
demokratische Basis gestellt.

Die Kriterien: Angebot, optischer Eindruck, Service – und
natürlich – der Geschmack!

In einer Nominierungsphase im Frühjahr hatten die Falstaff-Tester
die Möglichkeit, ihre liebsten „Kaffeegenussplätze“ für das Voting
einzumelden. Bewertet wurde mittels Schulnotensystem online und per
Fragebogen in den Kategorien Angebot (Sortiment), optischer Eindruck
(Crema, Farbe), Geschmack/Geruch/Temperatur und
Servierkultur/Service. Insgesamt wurden zwischen Mai und August
23.000 Votings von den Gourmetclubmitgliedern abgegeben.

Die Ergebnisse und eine Conclusio

Nach der Auswertung der Ergebnisse zeigt sich, dass die
Siegerbetriebe ein buntes Potpourri verschiedener Gastronomie-Formen
darstellen. Dies verdeutlicht, wie wichtig Kaffeekultur und
Spitzenqualität nicht nur im klassischen Kaffeehaus, sondern in der
gesamten Welt der Gastlichkeit sind. Kaffee hat sich zu einem
Genussmittel entwickelt, welches aus dem Alltag eines Gourmets nicht
wegzudenken ist. Ob beim anspruchsvollen Hotelfrühstück frisch aus
der Espressomaschine, auf Reisen oder als energiespendender Abschluss
eines mehrgängigen Menüs, der Anspruch ist – nicht zuletzt wegen der
immer besseren Maschinentechnik und Qualität in Privathaushalten –
äußerst hoch.

Die Preisträger

In den Kreis der Sieger haben es Konditoreien, Hotels, Restaurants
und trendige Cafés geschafft. Die goldene Kaffeebohne 2012 geht
in Wien an das Café Imperial, 1010 Wien
in Niederösterreich an den Prandtauerhof, 3610 Weißenkirchen
im Burgenland an das Restaurant Traube im Reiter’s Supreme, 7431
Bad Tatzmannsdorf
in Oberösterreich an die Konditorei Zauner, 4820 Bad Ischl
in Salzburg an das Café 220Grad, 5020 Salzburg
in der Steiermark an den Steirerhof, 8271 Bad Waltersdorf
in Kärnten an die Konditorei Warmbad Villach, 9504 Villach
in Tirol an das Restaurant Rosengarten Relais & Chateau
Taxacherhof, 6365 Kirchberg
in Vorarlberg an das Burgcafé Rauch, 6830 Rankweil

Rolf Fuchs

Die Schweiz hat einen neuen Meisterkoch erkoren: Rolf Fuchs, Küchenchef im Restaurant Panorama in Steffisburg, hat sich beim Finale „Der “ – den 2. Platz belegte Christoph Hunziker, gefolgt vom Drittplazierten Marco Viviani. Bester Commis wurde Philipp Maurer

Rolf Fuchs überzeugte mit seinen innovativen Kreationen die hochkarätige Jury unter der Leitung von André Jaeger und die Ehrenjury mit Philippe Rochat als deren Präsident. Fuchs überzeugte auch das Publikum, dessen Preis er ebenso gewann. Unter den Augen von 1200 Gästen sowie Ehrengast Adolf Ogi setzte sich Rolf Fuchs mit seiner hervorragenden Leistung gegen seine fünf Mitkonkurrenten durch und holte sich die begehrteste Trophäe der Schweizer Gastronomie.
Die sechs Finalisten des diesjährigen Goldenen Kochs traten in den neuen Räumlichkeiten des Kursaals Bern gegeneinander an. Wie gewohnt startete die Nationale Kochkunst Meisterschaft mit dem Live‐Kochen pünktlich um 07:30 Uhr. Unter den Augen von 1200 geladenen Gästen wurde der neue Goldene Koch gesucht. Kurt Aeschbacher führte in gewohnter Professionalität durch den grössten Live‐Kochwettbewerb der Schweiz.

Hochkarätige Jury beurteilt die Fisch‐ und Fleischgerichte

Den sechs Finalisten standen für die Zubereitung einer Fisch‐ sowie einer Fleischplatte für je 14 Personen 5 Stunden und 35 Minuten zur Verfügung. Als Vorgabe erhielten die Kandidaten für das Fischgericht die Verwendung eines schottischen Lachs und für das Fleischgericht die Verwendung eines Schweinsnierstücks ohne Hals in drei Garmethoden. Die hochkarätige Jury unter der kompetenten Leitung von André Jaeger (Schaffhausen) und die namhafte Ehrenjury unter der Führung von Philippe Rochat bewerteten die Gerichte nach strengen Kriterien. Unter der hochkarätigen Jury befanden sich Ivo Adam (Ascona), Antonio Colaianni (Zürich), Carlo Crisci (Cossonay‐Ville), Martin Dalsass (Champfèr), Tanja Grandits (Basel), Peter Moser (Basel), Werner Rothen (Bern), Josef Stalder (Baden), Doris Vögeli (Villigen), Georges Wenger (Le Noirmont) sowie auch der Gewinner des Goldenen Kochs aus dem Jahr 2006 und 2010, Franck Giovannini (Crissier). Als Ehrenjuroren walteten Anton Mosimann – Ambassadeur de la Cuisine Suisse (London), Frédy Girardet – Jahrhundertkoch (Féchy) und Eckart Witzigmann – Jahrhundertkoch (München) ihres Amtes.

Verlosung von zwei Jury‐Plätzen
Als Neuerung wurde die Verlosung von zwei Jury‐Einsitzen – je einer für die Fisch‐ und einer für die Fleischjury ‐ präsentiert. Zum ersten Mal erlebten zwei Gäste aus dem Publikum die Nationale Kochkunst Meisterschaft aus einer neuen und zugleich ungewohnten Perspektive. Mittels Auslosung vor Ort erhielten zwei Gäste die Möglichkeit in der hochkarätigen Jury Platz zu nehmen und die Gerichte der sechs Kandidaten zu degustieren und zu bewerten. Die Gewinner, die zum ersten Mal dieses spezielle Highlight erleben durften, waren Richard Stöckli aus Wilderswil und François Gaspar aus Bern.

Siegerehrung mit Höchstspannung
Um 15 Uhr wurde es im neurenovierten Kursaal in Bern mucksmäuschenstill und der Fokus der geladenen Gästen richtete sich auf Kurt Aeschbacher, welcher die Siegerehrung des Goldenen Kochs von KADI 2012 ankündete. Nach der Bekanntgabe der Plätze drei und zwei war die Spannung kaum noch zum Aushalten. Der neue Star am Schweizer Kochhimmel heisst Rolf Fuchs und arbeitet als Küchenchef im Restaurant Panorama in Steffisburg. Der Sieger, Rolf Fuchs, überzeugte die Jury nicht nur mit dem sanft gegarten Schottlandlachs im zweifarbigen Spaghettimantel sondern auch mit dem Saftigen vom Schweinerücken im Knuspermantel mit Aprikosensenf, gebackene Schweine– Morchelroulade im Kräutermantel sowie dem butterzarten Schweinefilet im Safran‐ Tomatentöpfchen. Während den zeitintensiven Vorbereitungen und am Live‐Event selbst bewies Rolf Fuchs seine Leidenschaft für das Kochen und seine grenzenlose Kreativität. Zu seiner Motivation am Goldenen Koch von KADI teilzunehmen äussert er sich wie folgt: „Die Freude an einem reellen Kochwettbewerb mit zu machen hat mich wieder einmal gepackt!“

Christof Lehmann, Leiter Marketing & Verkauf der KADI AG, freut sich mit dem Gewinner. „Ich gratuliere Rolf Fuchs zu seinem grossartigen Sieg. Er hat heute mit seinen neuen Innovationen Grosses gezeigt und das Publikum sowie die hochkarätige Jury überzeugen können. Das allgemeine Niveau der sechs Finalisten des diesjährigen Goldenen Kochs war sehr hoch und Rolf Fuchs konnte sich dank seiner überragenden und starken Leistung durchsetzen,“ so Lehmann gegenüber Gourmet Report.

Tour Culinaire Suisse
Der Gewinner des Goldenen Kochs von KADI 2012 erhält nur wenig Erholungszeit. Bereits im kommenden Februar begibt sich Rolf Fuchs auf die Tour Culinaire Suisse. Diese Tour führt den Sieger quer durch die Schweiz, in die Lokalitäten namhafter Spitzenköche, wo er sein Siegermenü einem auserwählten Publikum nochmals präsentieren wird.
KADI und der Goldene Koch

„Der Goldene Koch von KADI“ hat sich in der Schweiz zu dem Stelldichein der Gastronomieszene entwickelt und kann auf eine über 20jährige Tradition zurückblicken. Organisiert wird die nationale Kochkunst Meisterschaft von der KADI AG aus Langenthal, welche als Hersteller von hochwertigen und innovativen Convenience‐Produkte im Kühl‐ und Tiefkühlbereich bekannt ist. Für aktive Schweizer Köche und Köchinnen ist dieser Kochevent die ideale Plattform um Ihr Können unter der Aufsicht der Besten zu präsentieren und dadurch national Ruhm und Anerkennung zu erhalten.

Hipp gewinnt den Goldenen Windbeutel 2012

Zuckrige Instant-Tees bewirbt Hipp als geeignete Getränke für Kleinkinder schon ab dem 12. Monat – diese Irreführungskampagne haben Zehntausende Verbraucher zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. Das ist das Ergebnis der Online-Abstimmung auf www.abgespeist.de ,dem foodwatch-Portal gegen Etikettenschwindel. Für seine Zuckergranulat-Tees „Früchte“, „Waldfrüchte“ und „Apfel-Melisse“ erhält Hipp heute (Dienstag, 19. Juni) den Goldenen Windbeutel 2012. Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch werden den Negativpreis am Vormittag persönlich am Unternehmenssitz des Babynahrungs-Herstellers im bayerischen Pfaffenhofen (Ilm) verleihen.

129.229 Verbraucher haben bei der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2012 ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis:

Platz: Instant-Tees ab dem 12. Monat von Hipp (44.013 Stimmen/34,1 Prozent)
Platz 1: Viva Vital Hackfleisch-Zubereitung mit pflanzlichem Eiweiß von Netto-Markendiscount (35.549 Stimmen/27,5 Prozent)
Platz 2: Becel pro.activ von Unilever (28.686 Stimmen/22,2 Prozent)
Platz 3: Clausthaler von Radeberger (13.104 Stimmen/10,1 Prozent)
Platz 4: Landlust Mirabelle & Birne von Teekanne (7.877 Stimmen/6,1 Prozent)

Hipp bewirbt seine Instant-Tees als geeignet für Kleinkinder ab dem 12. Lebensmonat – trotz des Zuckergehalts von umgerechnet zweieinhalb Stück Würfelzucker pro fertiger 200-Milliliter- Tasse. Experten hingegen empfehlen, kleinen Kindern nur ungesüßte Getränke zu geben. „Zuckergranulat mit Wasser aufgegossen: Eltern ein solches Produkt für Kleinkinder zu empfehlen ist unverantwortlich und passt in keiner Weise zu dem so oft betonten Anspruch von Hipp, ,kindgerechte‘ und ,gesunde‘ Produkte anzubieten“, kritisierte Oliver Huizinga von foodwatch.

Bereits im Mai 2012 hatte foodwatch die Hipp-Tees kritisiert und eine E-Mail-Aktion an den Hersteller gestartet. Mehr als 10.000 Verbraucher beschwerten sich direkt bei Unternehmenschef Claus Hipp. Das Unternehmen kündigte daraufhin an, seine Zuckergranulat-Tees nicht länger als „Durstlöscher“ zu bewerben. In einer Antwort an Verbraucher bezeichnete sie Hipp stattdessen als „Genussmittel“, die „gut für die Seele“ der Kinder seien. Nach Bekanntgabe der Nominierung für den Goldenen Windbeutel versprach der Hersteller, die Produkte bis Ende des Jahres durch neue Produkte ohne Zuckerzusatz ersetzen zu wollen.

„Vom vermeintlich gesunden Durstlöscher zum Genussmittel für die Seele – diese bemerkenswerte Umdeutung zeigt, dass die Unternehmen offenbar nur durch den öffentlichen Druck der Verbraucher reagieren“, sagte Oliver Huizinga von foodwatch. Es sei richtig, die völlig überflüssigen und für Kleinkinder ungeeigneten Zuckergranulat-Tees aus dem Sortiment zu nehmen. Inwieweit die Nachfolgeprodukte dem Hipp-Anspruch von „kindgerechten“ und „gesunden“ Produkten genügen werden und ob der Protest wirklich einen Fortschritt für die Verbraucher bringt, lasse sich jedoch noch nicht beurteilen: Das Unternehmen hat die Zusammensetzung der Ersatzprodukte noch nicht bekannt gegeben. „Eigentlich gibt es keine Notwendigkeit, andere Produkte zu entwickeln, denn Hipp hat geeignete Kleinkind-Getränke längst im Sortiment: die guten alten Teebeutel“, so Oliver Huizinga. Bis zur Markteinführung der Ersatzprodukte will Hipp seine Zucker-Instant-Tees offenbar weiterhin wider besseres Wissen im Kleinkind-Sortiment und mit der Empfehlung ab dem 12. Lebensmonat verkaufen.

Die Wahl zum Goldenen Windbeutel lief vom 22. Mai bis zum 18. Juni 2012 auf www.abgespeist.de
foodwatch vergab den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres bereits zum vierten Mal. 2011 wählten die Verbraucher die „Milch-Schnitte“ von Ferrero zum Windbeutel-Sieger, 2010 erhielt die Molkerei Zott die Negativ-Auszeichnung für ihren „Monte Drink“, 2009 Danone für seinen probiotischen Joghurt „Actimel“.

Marché beim ARCD Raststätten-Test

Gleich fünf Marché Betriebe – Fläming Ost und West, Hirschberg, Pfalz,
und Medenbach Ost – sind in diesem Jahr unter den Top Ten des Service
Preises des Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Für die Regionen
konnten das Marché Hirschberg, das Marché Holmmoor Ost und das Marché
Hünxe Ost je den ersten Platz belegen.

Marché® dreimal auf dem ersten Platz: Das Marché Hirschberg siegt im
ARCD-Test der Region Mitte, in der Region Nord überzeugt das Marché
Holmmoor Ost und die Gäste in der Region Mitte-West entschieden, dass
das Marché Hünxe Ost die beste Raststätte der Region ist. Denn zum 30-
jährigen Jubiläum des „Goldenen R“, dem renommierten Endverbraucherpreis
des ARCD, wurden am heutigen Donnerstag, den 14. Juni 2012, erstmals
auch die Regionalsieger in Deutschland ausgezeichnet. Doch auch im
deutschlandweiten Vergleich stehen die Marché® Restaurants zweimal auf
dem Siegertreppchen: Die Raststätten Fläming West, unter Leitung von Sebastian
Hammen, sowie Hirschberg, geführt von Mario Kriebel, belegen
Platz 2 und 3 beim „Goldenen R“. Weitere drei Betriebe des Schweizer
Gastronomieunternehmens schaffen es unter die Top Ten: Marché Fläming
Ost belegt den 6. Platz, das Marché Pfalz freut sich über den 7. und das
Marché Medenbach Ost über den 8. Platz.

Verliehen wurde die Auszeichnung heute im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung
des Auto– und Reiseclub Deutschland im Signal Iduna Park Dortmund.
„Das Goldene R des ARCD ist für uns eine besonders wertvolle Auszeichnung,
da hier die Gäste entscheiden! Das ist eine direkte und schöne
Belohnung für die tägliche, sensationelle Leistung unserer Teams vor Ort.

Wir sind stolz darauf, dass wir bereits seit vielen Jahren immer wieder gute
Noten bekommen und wir in diesem Jahr sogar gleich in drei Regionen zur
besten Raststätte gewählt wurden“, so Oliver Altherr, CEO Marché International
zum diesjährigen Mehrfach-Erfolg.

Das Goldene R – eine Auszeichnung des Gastes
Der im Zweijahresrhythmus stattfindende ARCD Raststätten-Test feiert in
diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. In der Reisezeit vom 12. März bis
zum 13. Mai 2012 wurden mehr als 33.000 Gäste und Besucher der 123
teilnehmenden Autobahn-Raststätten in Deutschland zu einer Beurteilung in
den Kategorien „Küche“, „Service“, „Sauberkeit und Hygiene“, „Preis-
Leistungs-Verhältnis“ sowie „Familienfreundlichkeit“ aufgerufen. Die Beurteilung
erfolgte nach dem bewährten Schulnotensystem. Insgesamt kamen
rund 155.000 Einzelwertungen zusammen. Die Raststätten von Marché
International belegen dabei bereits seit vielen Jahren die vorderen Plätze
des Wettbewerbs.

Frischestrategie als Erfolgsfaktor
Frische, Qualität und Saisonalität sind die Grundpfeiler der Konzepte des
Schweizer Gastronomieunternehmens Marché International. Die Zubereitung
der Speisen vor den Augen der Gäste gewährt einen ehrlichen und
transparenten Einblick in Herkunft, Verarbeitung und Frische der regionalen
und saisonalen Produkte. Dieses höchste Maß an Frische und Qualität
erfüllt heute mehr denn je die hohen Anforderungen des qualitätsbewussten
Gastes nach gesunder Ernährung und Transparenz. Das zeigen auch
die zahlreichen Auszeichnungen der Gastronomiebranche und die Publikumspreise,
die Marché International in den letzen Jahren gewinnen konnte.
Darunter waren, neben dem Goldenen R, die Wahl zu den zwei besten
Raststätten in Europa (ADAC) sowie die beste Raststätte weltweit (BBC
Group). 2008 erhielt Marché International den begehrten Deutschen
Gastronomie Preis für den erfolgreichen konzeptionellen Relaunch und die
Neupositionierung der Marke Marché® und erst im Februar 2012 wurde
Marché International mit dem Deutschen Service-Preis, verliehen vom
Nachrichtensender n-tv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität
(DISQ), ausgezeichnet.

Die Marché Platzierungen im Einzelnen mit Note:
2. Platz Marché Fläming West 1.47
3. Platz Marché Hirschberg 1.48
6. Platz Marché Fläming Ost 1.59
7. Platz Marché Pfalz 1.72
8. Platz Marché Medenbach Ost 1.73
Region Mitte:
1. Platz Marché Hirschberg 1.48
Region Nord:
1. Platz Marché Holmmoor Ost 1.78
Region Mitte-West:
1. Platz Marché Hünxe Ost 1.94