Die "40 besten deutschen Bierlokale"

Sommerzeit ist Biergartenzeit – aber welche lohnen am meisten einen Besuch? Dort, wo zum hausgebrauten Bier eine handfeste, gute Küche serviert wird – ein idyllischer Terrassenplatz macht dann das Glück perfekt.

Zum ersten Mal hat DER FEINSCHMECKER die besten Braugasthäuser in ganz Deutschland getestet und empfiehlt in seiner August-Ausgabe die 40 besten Braustuben und Biergärten, nach Bundesländern geordnet.

Die größte Auswahl haben die Bayern – kein Wunder, denn mit 200 Brauereien haben zum Beispiel die Oberfranken die größte Brauereidichte der Welt. Jede zweite Brauerei in Deutschland sitzt in Bayern, rund 600 von 1200. In seiner Liste der 40 besten deutschen Bierlokale empfiehlt DER FEINSCHMECKER in Bayern acht Brauhäuser, viele davon sind regionale Tipps wie „Weib’s Brauhaus“ in Dinkelsbühl oder das neue Craft Beer-Zentrum „Camba Bavaria“ in Truchtlaching.

Aber auch im Osten Deutschlands können Brauhäuser mit orginellem gutem Bier punkten: Die Spreewälder Privatbrauerei im brandenburgischen Schlepzig etwa, die Störtebeker Biermanufaktur in Stralsund mit dem Lokal „Zum Alten Fritz“ oder die „Papiermühle“ in Jena, wo das dunkle Jenaer Schellenbier mit ambitionierter Küche wetteifert.

In den Metropolen empfiehlt DER FEINSCHMECKER auch neue Craft Beer-Lokale, die auf kräftige, stark gehopfte Manufakturbiere nach amerikanischem Vorbild setzen – hier begeistert in Hamburg etwa das „Alte Mädchen“ im Schanzenviertel mit großer Terrasse und in München die kleine Brauerei Giesinger mit guter Küche wie Kalbshaxe mit Blaukraut oder Spinatknödel.

Die „40 besten deutschen Bierlokalen“ erscheinen in DER FEINSCHMECKER Ausgabe 08.15, die ab dem 15. Juli im Handel erhältlich ist und 9,95 Euro kostet. www.der-feinschmecker.de

Dagmar von Cramm Magazin

Alkoholfreier Sekt im Test – wie gut schmeckt er?

Weihnachten steht vor der Tür und mit ihm viele Feste, auf denen Sekt eingeschenkt wird. Aber was machen, wenn man keinen Alkohol trinken will oder darf, aber trotzdem mit einem prickelnden Gläschen anstoßen will?

Die Zeitschrift „eathealthy“ hat in der aktuellen Ausgabe sechs verschiedene alkoholfreie Sektsorten in einer Blindverkostung getestet. Dabei wurden folgende Kriterien beurteilt: Geschmack, Perle und Farbe. Auch die Inhaltsstoffe, der Kaloriengehalt und Preis wurden unter die Lupe genommen. Chefredakteurin und Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm meint: „Geschmacklich gibt es deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten. Einige haben pur richtig gut geschmeckt, andere kann man mit Fruchtsaft, frischem Ingwer oder Minze aufpeppen.“

Auch wenn sich Wissenschaftler uneinig sind, ob der Genuss von Alkohol in Maßen tatsächlich einen Gesundheitswert bietet oder die Nachteile überwiegen, ist alkoholfreier Sekt mit rund einem Drittel der Kalorien seines alkoholhaltigen Pendants eine tolle Alternative für Figurbewusste. „Gerade nach den Weihnachtstagen ist alkoholfreier Sekt ideal, um etwas kürzer zu treten“ so Dagmar von Cramm.

Den vollständigen Bericht inklusive Testergebnisse und Experten-Interview zum Thema Alkohol und Gesundheit finden Sie ab sofort in der neuen Ausgabe im Handel. Sichern Sie sich Ihren 1-Euro-Gutschein hier: www.eathealthy.de .

„eathealthy“ wurde im September 2014 mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren herausgegeben. Der praktische Ernährungsratgeber bietet dem Leser leicht anwendbare Hilfestellung, wie man alltagstauglich, saisonal, gesund und mit Spaß isst – und kocht. Das Team, das aus Ernährungsexperten besteht, recherchiert zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, entwickelt und testet Rezepte in der redaktionseigenen Versuchsküche, und führt Produkt-Checks durch. Das Magazin im Pocket-Format erscheint zunächst zehnmal pro Jahr.

Innovative Fleischreifung durch Kohlensäure

Wer dachte, dass Dry Aging die modernste Art der Fleischbearbeitung ist, hat nicht mit dem Ideenreichtum von Fleischexperte Dirk Ludwig aus dem hessischen Schlüchtern gerechnet. Denn der kreative Visionär stellt den gängigen Verfahren jetzt eine neue Methode an die Seite, die er selbst entwickelt hat, um Fleisch noch zarter zu machen. Dabei wird das Fleisch mehrere Wochen in Mineralwasser eingelegt, bis es seine optimale Reife erreicht. Dass zu diesem Prozess, den Ludwig Aqua Aging genannt hat, mehr gehört, als Fleisch in eine Badewanne mit Sprudelwasser zu legen, hat der Fachmann schnell begriffen.

Sich auf Erfolgen ausruhen kommt für Dirk Ludwig nicht infrage. Einmal mehr beweist der Experte aus Hessen, dass er mehr als ein leidenschaftlicher Metzgermeister ist. Nämlich auch kreativer Kopf und innovativer Forscher, der seinen Kunden immer wieder neue Produkte bietet. Seine neueste Erfindung ist das Aqua Aging, eine Revolution in der Fleischreifung. Das Fleisch wird bei Ludwigs Verfahren in Mineralwasser eingelegt und reift für vier Wochen in einem speziellen Behälter, das richtige Verhältnis von Wasser, Mineralien, Kohlensäure und Fleisch ist dabei ganz entscheidend. Durch das Mineralwasser bleibt das Fleisch besonders saftig und zart, außerdem erhält es einen mineralischen Geschmack.

„Die verrückte Idee, Fleisch in Mineralwasser einzulegen, entstand aus meiner Unzufriedenheit mit dem Wet Aging im Vakuumbeutel“, erklärt Dirk Ludwig. „Das Fleisch bleibt bei diesem Verfahren zwar sehr saftig, allerdings hat es durch die Milchsäurebakterien eine leicht säuerliche Note, die ich unangenehm finde. Auch deshalb wurde das Dry Aging in den letzten Jahren so populär.“ Diese Problematik machte Dirk Ludwig sich zunutze und zerbrach sich den Kopf über eine alternative Lösung. Die Entwicklung einer neuen Methode, die die Saftigkeit und gleichzeitig den natürlichen Geschmack des Fleisches garantiert, war für den Fleischexperten das Ziel. „Säuren wie zum Beispiel Essig werden beim Einlegen von Fleisch verwendet, um es zart zu machen und saftig zu halten. Daher kam mir die Idee mit der Kohlensäure, das Fleisch kann so auf natürliche Weise reifen“, sagt Dirk Ludwig. „Und was ist natürlicher und ursprünglicher als Wasser?“

Ein Jahr lang arbeitete Ludwig wie ein Wissenschaftler kontinuierlich an der Entwicklung der neuen Methode. Dabei hat er Kohlensäurekonzentrationen, Wassermengen und Behälter verglichen, das Fleisch mal zu kurz, mal zu lang eingelegt und dabei die ein oder andere Wasserleiche, wie er sie nennt, in Kauf genommen. „Der Prozess musste sehr genau ausgetüftelt werden. Das richtige Verhältnis von Fleisch zu Mineralwasser und die Reifezeit sind ganz entscheidend, um optimale Ergebnisse zu erhalten“, erklärt der Experte.

Neben diesen Herausforderungen erwies sich aber vor allem die Auswahl des richtigen Mineralwassers als sehr aufwendige Angelegenheit, denn das korrekte Verhältnis von Mineralstoffen ist wichtig. „Über mehrere Monate habe ich jede Woche eine neue Versuchsreihe gestartet und Mineralwasser verschiedener Hersteller getestet, die Ergebnisse bewertet und die Methode anschließend verbessert. So bin ich meinem Ziel, dem Aqua Aging, Schritt für Schritt nähergekommen“, so Dirk Ludwig. Dabei hat er auch festgestellt, dass stilles Wasser oder solches mit wenig Kohlensäure sich nicht für das Verfahren eignen, denn nur bei einer hohen Kohlensäurekonzentration wird das Fleisch optimal mit Mineralien und Spurenelementen versorgt, was ihm Zartheit und einen leicht mineralischen Geschmack verleiht.

Daneben spielt auch die richtige Wassermenge eine entscheidende Rolle. „Das Fleisch muss vollständig umschlossen sein, darf aber auch nicht im Wasser baden“, erklärt der Experte. Heute legt Dirk Ludwig sein Fleisch bei einer Reifezeit von vier Wochen in weiße Kunststoffbehälter, die locker, aber nicht luftdicht verschlossen werden. „Auch ein Aquarium habe ich einmal getestet, das sah sehr spannend aus, geschmacklich konnte ich damit aber keine Erfolge verzeichnen“, so Ludwig. „Rückschläge gab es immer wieder, aufgeben kam aber für mich trotz der Schwierigkeiten und der langen Experimentierzeit nicht infrage. Denn die Probleme waren nie so groß wie die Nachteile, die ich mit dem Wet Aging bis dato hatte.“ Zur Aqua-Aging-Reifung eignen sich Schwein, Lamm und Rind. Aktuell landen Rumpsteaks oder auch Rib-Eye-Steaks der Metzgerei im Mineralwasser und später auf den Grills der Kunden. Erstmalig servierte das Restaurant Nil in Hamburg Ludwigs Aqua-Aged Fleisch.

Das Fleisch kann direkt in der Metzgerei oder über den Onlineshop bestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.der-ludwig.de

Die 450 besten Cafes in Deutschland

DER FEINSCHMECKER präsentiert die 450 besten Cafés und Röstereien in Deutschland
 
 Es ist nicht zu übersehen: In manchen Einkaufsstraßen lockt alle 25 Meter ein Café, der Kaffeebecher to go wird so selbstverständlich wie eine Handtasche getragen, und süße Teilchen gibt es überall auch dazu.

Überall wird gebacken und geschichtet, gebrüht und geröstet, aber wo sind die wirklich guten Cafés? Wo wird noch mit Liebe und Sachverstand gebacken – und nicht nur aufgebacken? Und wo gibt es Espresso aus schonend gerösteten Bohnen? Wo einen wirklich aromatischen Filterkaffee?

Diesen Fragen ist das Magazin DER FEINSCHMECKER in monatelanger Recherche nachgegangen, Redakteure und freie Mitarbeiter haben hunderte von Cafés, Konditoreien und Röstereien getestet. Ohne Rücksicht auf Kalorien oder Cholesterin. Ohne Angst vor Butterstreusel, Schlagsahne und Schwarzwälder Kirsch – ob in jungen Szene-Läden oder in nostalgischem Ambiente. Schließlich ist „Kaffee & Kuchen“ ein wunderbares Ritual – und typisch deutsches Kulturgut.

Die besten 450 Adressen zwischen Kiel und Konstanz werden in einem Taschenbuch vorgestellt, das der März-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER beiliegt. Neben einer Beschreibung der ausgewählten Cafés und Röstereien sowie Warenkunden zu den Themen Kaffee, Tee und Kuchen hat die Redaktion auch 16 Landessieger unter den Cafés ausgelobt. Folgende Betriebe sind jeweils „erste Sahne“ in den Bundesländern:

Baden Württemberg
„Café König“, Baden-Baden

Bayern
„Café Widmann“, München

Berlin
„Werkstatt der Süße“

Brandenburg
„Kaffeehaus Morgenrot“, Hohen Neuendorf

Bremen
„Café Hauptmeier“

Hamburg
„Café Schmidt“

Hessen
„L’Art sucré“, Bad Homburg und Wiesbaden

Niedersachsen
„Konditorei Cron und Lanz“, Göttingen

Mecklenburg-Vorpommern
„Café Senf“, Wismar

Nordrhein-Westfalen
„Café Wild“, Wermelskirchen

Rheinland-Pfalz
„Café Sixt“, Neustadt an der Weinstraße

Saarland
„Café Lolo“, Saarbrücken

Sachsen
„Café Kreutzkamm“, Dresden

Sachsen-Anhalt
„Wiecker am Markt“, Wernigerode

Schleswig-Holstein
„Café Niederegger“, Lübeck

Thüringen
„Goldhelm Schokoladenmanufaktur“, Erfurt

Die März-Ausgabe von „DER FEINSCHMECKER“ mit der Taschenbuchbeilage „Die besten Cafés, Konditoreien und Röstereien“ ist ab dem 12. Februar im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 9,95 Euro.
Ab Anfang April wird das Taschenbuch „Die besten Cafés, Konditoreien und Röstereien“ auch als Hardcover im Buchhandel erhältlich sein und kostet dann 14,95 Euro.

Besteck macht Geschmack!

Das Geschmackserlebnis ist ein Zusammenspiel von vielen verschiedenen Faktoren. Auch Größe, Farbe und Gewicht des Essbestecks beeinflussen die Geschmacksqualität. Das lässt eine britische Studie vermuten. In drei Experimenten untersuchten die Wissenschaftler der Abteilung experimentelle Psychologie der Universität Oxford, wie Gewicht und Aussehen von Messer, Gabel & Co. die Wahrnehmung beim Essen beeinflussen.

Im ersten Versuch standen Größe und Gewicht des Essbestecks im Vordergrund. 35 Probanden sollten Joghurt mit fünf verschiedenen Löffeln probieren. Es handelte sich um zwei Teelöffel und zwei Esslöffel aus Plastik, von denen je einer beschwert war. Der fünfte Löffel war aus Plastik, sah aber wie Edelstahlware aus. Offenbar ist nicht das absolute Gewicht entscheidend, sondern die an das Material gestellte Erwartung, erklären die Wissenschaftler. War etwa der Plastiklöffel zu schwer, empfanden die Probanden den Joghurt als wässrig und von geringer Qualität. Joghurt aus Teelöffeln schmeckte den Teilnehmern süßer als aus Esslöffeln. Das mag daran liegen, dass ein Teelöffel typischerweise für Süßspeisen verwendet wird und das Gehirn ihn mit dieser Geschmacksrichtung verbindet.

Im zweiten Versuch wurde der Einfluss der Farbe auf die Wahrnehmung des Essens getestet. Dazu servierten die Wissenschaftler 40 Probanden weißen und rosafarbenen Joghurt auf roten, blauen, grünen, weißen und schwarzen Plastiklöffeln. Auf einem weißen Löffel empfanden die Teilnehmer den weißen Joghurt als sehr süß, angenehm und von hoher Qualität – auf einem schwarzen Löffel als am wenigsten süß. Bei den anderen Farben gab es keine prägnanten Unterschiede. Daher schließen die Forscher, dass vor allem der Kontrast zwischen Essen und Besteck das Geschmacksempfinden bestimmt.

Im dritten Experiment wurde der Einfluss der Besteckform getestet. Dazu sollten 30 Probanden ein Stück jungen milden und gereiften würzigen Käse mit einem Messer, einem Zahnstocher, einer Gabel und einem Löffel probieren. Für die Teilnehmer schmeckte das Stück vom Messer am salzigsten. Die Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass im Allgemeinen nicht vom Messer gegessen wird und dies der Erwartungshaltung widerspricht.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.flavourjournal.com/content/2/1/21

Multivitaminsäfte sind meist ungesund

ÖKO-TEST Multivitaminsäfte:
Gesund geht anders

Teuer und „ungenügend“: Im Rabenhorst-Saft stecken synthtisches Betacarotin und außerdem acht weitere Vitamine in erhöhten Mengen – darunter auch solche, die in den Früchten typischerweise nicht vorkommen.
Wer die Gesundheit stärken möchte, greift gern zu Mulitvitaminsäften. Doch von den klassischen Produkten rät das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST ab: Sie enthalten viel zu viele Vitamine – darunter auch problematische.

In den 90ern sorgten Studien mit Betacarotin für Aufsehen. Damals war diese Vorstufe von Vitamin A als sogenanntes „Rauchervitamin“ zum Schutz vor Lungenkrebs bei Rauchern propagiert worden. Die klinischen Prüfungen ergaben jedoch das Gegenteil: Raucher, die isoliertes Betacarotin einnahmen, erkrankten deutlich häufiger an Lungenkrebs als Studienteilnehmer, denen ein Scheinmedikament verabreicht wurde.

Deshalb rät auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zur Vorsicht beim Umgang mit Betacarotin. Lebensmittel etwa sollten gar nicht damit angereichert werden. Doch das kümmert viele Hersteller von Multivitaminsäften überhaupt nicht: Schlimm genug, dass noch immer Betacarotin zugesetzt wird – auch die Mengen sind erheblich. Teilweise enthielten die untersuchten Säfte mehr als das Doppelte der vom BfR als unbedenklich eingestuften Höchstmenge für Nahrungsergänzungsmittel.

Dazu kommt: Viele Hersteller mixen eine bunte Mischung an weiteren Vitaminen in die Säfte. Das aber ist nicht nur unnötig, denn es gibt nur wenige Menschen in Deutschland, die unter einem Vitaminmangel leiden. Für diese Betroffenen ist es zudem unabdingbar, dass ein Arzt den Mangel diagnostiziert und gezielt die Vitamine verschreibt, die fehlen.

Ein weiteres Problem: Die Fruchtsaftaromen der Marken Rapp´s, Bauer und Hohes C wurden nicht ausreichend wiederhergestellt. In einem Rewe-Saft wurde ein Aromastoff gefunden, der in einem Fruchtsaft nicht vorkommt.

Einzig die Bio-Multisäfte, die ebenfalls getestet wurden, waren ohne Fehl und Tadel. Betacarotin ist darin übrigens auch enthalten, allerdings stammt er aus Karottensaft und ist unproblematisch. So einfach geht’s!

Das ÖKO-TEST- Magazin Januar 2014 gibt es seit dem 27. Dezember 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Ducasse, Gagnaire und Robuchon

DER FEINSCHMECKER testet die Zweitrestaurants der internationalen Spitzenköche

Ducasse, Gagnaire und Robuchon sind längst kulinarische Global Player mit Filialen rund um den Globus. Aber nicht überall, wo Starkoch draufsteht, ist auch einer drin.

Die prominenten Namen wirken dennoch wie Versprechen, gehalten werden sie allerdings längst nicht überall. Wo lohnt sich ein Besuch, wo wird man enttäuscht? DER FEINSCHMECKER hat die Zweitrestaurants von acht internationalen Kochstars in Europa, den USA und Südafrika getestet!

Dazu erklärt Pierre Gagnaire im Interview, wie sein Filialsystem funktioniert und warum er in Berlin ein Restaurant eröffnet hat.

DER FEINSCHMECKER Heft 08/2013 ist jetzt im Handel erhältlich.

Mietwagen-Bonusprogramme

Test Mietwagen: Clever reisen! hat die Mietwagen-Bonusprogramme getestet

Um einen Mietwagen für die nächste Reise zu buchen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine beliebte Variante ist die Anmietung bei den Mietwagenpartnern eines Bonusprogramms. Schließlich lassen sich so noch zusätzlich Meilen oder Punkte sammeln. Das Reisemagazin Clever reisen! hat die Angebote von Lufthansa, ADAC & Co. per Stichprobe getestet.

Die Testsieger
Klare Testsieger waren die Partner-Angebote vom ADAC und vom Executive Club (British Airways). Beide Mietwagenangebote waren deutlich günstiger als vergleichbare Offerten eines Metapreisvergleich-Portals. Beim Executive Club ist sogar noch eine Meilengutschrift erhalten. Beim ADAC lag der Preis bei ca. 165 Euro/Woche für einen Mietwagen in Miami. Das vergleichbare Angebot wies einen Preis von etwa 190 Euro aus. Etwas mehr konnte bei British Airways gespart werden: Der Preis von 133 Pfund, umgerechnet rund 157 Euro, war circa 25 Euro günstiger.

Unterschiedlich waren die Angebote des Bonusprogramms von Air Berlin. Beim Top Bonus-Partner Holiday Autos fand sich ein Mietwagen in Miami für 170 Euro/Woche. Nur drei Euro preiswerter (167 Euro) zeigte das Preisvergleichsportal ein fast identisches Angebot. Dieses allerdings war nicht nur etwas günstiger, sondern enthielt auch ein besseres Versicherungspaket. Insgesamt konnte diese Offerte die Note Gut erreichen.

Fazit der Clever reisen!-Tester
Vier der getesteten Angebote schnitten mit Sehr gut oder Gut ab. Ein Befriedigend erreichte Lufthansa Miles & More mit seinem Partner Budget. Air Berlin mit Europcar sowie Lufthansa mit Avis konnten nur die Note Ausreichend erhalten. Bis zu knapp 30% waren die Angebote der Sammelclubs hier teurer. Meilensammler sollten daher immer vor dem Einsetzen ihrer Bonuspunkte die Preise, Bonuspartner und deren Bedingungen vergleichen.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 3/13 ab sofort am Kiosk für 5,50 Euro!

Lesen Sie auch unser Special zum Thema:
www.billiger-automieten.de

Test: Entsafter

Vier Entsafter versagen im Dauertest

Die besten Entsafter im Test punkten mit guter Saftausbeute, einfacher Reinigung und langer Haltbarkeit. Getestet wurden 15 elektrische Entsafter. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest reichen von „Gut“ bis „Mangelhaft“. Der ausführliche Test erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test.

Getestet wurden sehr unterschiedliche Entsafter: Zentrifugen und Saftpressen zu Preisen von 36 bis 600 Euro. Wer die ganz billigen Entsafter unter 60 Euro meidet, findet unter den günstigen Zentrifugen viele „gute“ Geräte. Sie sind oft sogar besser als die teuren Saftpressen, so das Fazit der Tester. „Gute“ Geräte gibt es ab 99 Euro. Die billigsten Entsafter schneiden im Dauertest schlecht ab. Die vier „Mangelhaften“ von Clatronic, Bomann, Severin und Tristar mit Preisen zwischen 36 und 55 Euro sind bereits ziemlich früh mit einem Motorschaden ausgefallen, teilweise sogar nach weniger als acht Betriebsstunden.

Aus einem Kilogramm Äpfel holt die Saftpresse Green Star 770 Milliliter Saft – nur 514 Milliliter Saft bei gleicher Apfelmenge schaffte das Modell von Tefal. Der Testsieger von Philips ist der einzige Entsafter mit einer „sehr guten“ Saftausbeute bei Äpfeln, Möhren und Weintrauben. Mit 168 Euro liegt er preislich im Mittelfeld.

Der ausführliche Test Entsafter erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und ist auch unter www.test.de/entsafter gebührenpflichtig abrufbar.

Nelson Müller

In zwei „ZDFzeit“-Dokumentationen zum Thema Ernährung nimmt Sternekoch Nelson Müller Lebensmittel ganz genau unter die Lupe – „Wie gut ist Billig-Bio?“ fragt Nelson Müller am morgigen Dienstag, 12. Februar 2013, 20.15 Uhr – am 19.2. um 2015 werden No-Name Lebensmittel getestet – ZDF

Jeden Tag müssen wir uns im Supermarkt entscheiden: konventioneller Apfel oder Bio-Ware? Nudeln vom Markenhersteller oder für ein Drittel des Preises vom Billiganbieter? In zwei „ZDFzeit“-Dokumentationen zum Thema Ernährung nimmt Sternekoch Nelson Müller Lebensmittel ganz genau unter die Lupe.

„Wie gut ist Billig-Bio?“ fragt Nelson Müller am Dienstag, 12. Februar 2013, 20.15 Uhr, in „ZDFzeit“. Bei dem Koch kommen nur erlesene Zutaten auf den Tisch – meistens Bio vom Bauern in der Nähe oder aus dem Bio-Laden. Doch der Verbraucher findet auch immer mehr Billig-Bio-Produkte im Supermarkt. Können diese Produkte qualitativ hochwertig sein? Für „ZDFzeit“ schaut der Fernsehkoch nicht nur in die Kochtöpfe, sondern auch ins Reagenzglas. Schließlich lädt Nelson Müller zum Vergleichsessen ein. Was schmeckt besser: Essen aus biologischen oder aus konventionellen Zutaten vom Discounter?

Am Dienstag, 19. Februar 2013, 20.15 Uhr, macht Sternekoch Nelson Müller in der „ZDFzeit“-Dokumentation „Wie gut sind No-Name-Lebensmittel?“ den großen Lebensmittel-Test und lädt zu Tisch: Kann man es schmecken, wenn nur billige Zutaten im Essen stecken? Lohnt sich der Kauf von teuren Markenprodukten oder genügt Billigware?

Wer sein Wissen über Bio-Produkte testen oder vertiefen möchte, kann im Online-Angebot des ZDF unter www.zeit.zdf.de am großen „Bio-Quiz“ teilnehmen.