The Nam Hai Hoi An

Zum Internationalen Wellnesstag am 11. Juni bietet das The Nam Hai Hoi An seinen
Gästen noch mehr Entspannung sowie gesunde Ausflüge in die vietnamesische Küche

Gesund und entspannt leben ist das Motto des Global Wellness Days, welcher weltweit am 11. Juni gefeiert wird. Das Fünf-Sterne-Haus The Nam Hai Hoi An in Vietnam verwandelt sich daher an diesem Tag noch mehr in eine Oase des Wohlbefindens.

Dieses Jahr widmen sich die Köche des The Nam Hai Hoi An voll und ganz der biologischen Küche und bereiten rein vegetarische Gerichte ausschließlich mit Produkten aus dem hoteleigenen Garten zu. Frische vitaminreiche Säfte aus saisonalem Obst und Gemüse begleiten die Menüs. Auch für Wellnessfreunde hat das preisgekrönte Spa des Luxushotels etwas Passendes zu bieten. Eigens hergestellte Naturprodukte aus Reis und Tamarinde kommen in der neuen Spa-Behandlung Vietnamese Rejuvenation zum Einsatz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe zielen darauf ab, die Haut gesund aussehen zu lassen und gleichzeitig die Muskeln zu entspannen. Die natürlichen Säuren und antioxidativen Eigenschaften der Produkte wirken pflegend und erhalten so den natürlichen Teint. Ab 16 Uhr vereinen sich Körper, Geist und Seele in einer ganz besonderen Yogasitzung. Yoga, Meditation und Atemübungen sind Teil dieser Session, welche Hotelgästen exklusiv im Rahmen des Internationalen Wellnesstages angeboten wird. Wohlbefinden und ein gesunder Lebensstil werden durch die Kombination von Meditation und althergebrachten Yoga-Atmungstechniken, bekannt als Pranayama, gefördert.

Weitere Informationen unter www.thenamhaihoian.com

The Nam Hai Hoi An liegt eine halbe Stunde südlich von Da Nang, Vietnams viertgrößter Stadt, entfernt. Es umfasst 60 Villen und 40 Poolvillen, die mit bis zu fünf Schlafzimmern ausgestattet sind. Drei Infinity Pools, ein preisgekröntes Spa und ein Gourmetrestaurant zählen zum Resort. Drei UNESCO-Welterbestätten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Resorts, der Strandabschnitt Hoi An Beach zählt zu einem der schönsten des Landes.

Biolebensmittel sind gesünder

Bio-Lebensmittel sind gesünder. Sie enthalten weniger Schwermetalle und mehr Antioxidantien. Dies ist das eindeutige Ergebnis einer brandneuen Studie der Universität Newcastle. Dabei haben die Wissenschaftler 343 Studien ausgewertet und die Inhaltsstoffe von biologisch und konventionell angebauten Feldfrüchten verglichen. „Mit Bio leben die Menschen gesünder. Der Kauf von Biolebensmitteln hat nicht nur einen gesundheitlichen Nutzen, sondern auch einen Vorteil für die Umwelt“, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland e.V., über die eindeutigen Ergebnisse.

Die wesentlichen Unterschiede:
Die Studie belegt, dass die Konzentration an Antioxidantien wie Polyphenolen in biologisch angebauten Kulturen 18 bis 69 Prozent höher ist als in konventionell erzeugten. Je dichter der Nährstoff- und Antioxidationsgehalt, desto mehr zählt jeder Bissen Obst und Gemüse, ohne dabei mehr Kalorien zu sich nehmen zu müssen. Antioxidantien schützen vor freien Radikalen, die Körperzellen angreifen. Diese Stoffe sind also sehr nützlich, da sie einen Schutz gegen zahlreiche Beschwerden bieten: Herz-Kreislauf-Krankheiten, neurodegenerativen Krankheiten sowie einige Formen von Krebs.

Biolebensmittel bieten aber noch weitere Vorteile für die Gesundheit:
– 48 Prozent weniger Kadmium (giftiges Schwermetall)
– 10 Prozent weniger Gesamtstickstoff
– 30 Prozent weniger Nitrat
– 87 Prozent weniger Nitrit

Zudem bestätigt die Studie die viel geringeren Pestizidrückstände bei Bioprodukten.

Die Ergebnisse widersprechen einer 2009 von der UK Food Standards Agency (FSA) in Auftrag gegebenen Studie, die festgestellt hat, dass es keinen signifikanten ernährungsphysiologischen Nutzen durch biologische Lebensmittel gäbe. Diese Schlussfolgerung gründet jedoch auf nur 46 Publikationen zu Nutzpflanzen, Fleisch und Milchprodukten, während die jetzt publizierte Meta-Analyse auf 343 wissenschaftlich begutachteten Publikationen basiert.

„Biolebensmittel entlasten bei gesundheitsbewussten Verbrauchern auch die Haushaltskasse. Anstatt teure Pillen und zweifelhafte Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen, genügt eine ausgewogene Ernährung mit Biolebensmitteln. Biolandbau ist das Landbausystem der Zukunft. Gut für Umwelt, Tier und den Mensch“, bringt es Plagge auf den Punkt.

Unter http://research.ncl.ac.uk/nefg/QOF bekommt man Einsicht in das gesamte Paper, zudem weitere Informationen und Anhänge, sowie Zusammenfassungen in Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Polnisch, Tschechisch und Finnisch.

Destina München

Bewusste Ernährung mit Genuss

An dem historischem Maximiliansplatz in München hat ein völlig neues Konzept Einzug gehalten: Mit dem Destina ist ein Restaurant entstanden, bei dem die Ernährung im Mittelpunkt steht und das für verschiedene Ernährungsanforderungen die passenden Speisen bietet.

Das Konzept des Destina ist einzigartig in München. Denn trotz gesunder Ernährung soll der Gast hier in erster Linie genießen können. Das Destina setzt auf eine bewusste und eher puristische Küche, die auf Proteine baut und auf Kohlehydrate und Zucker weitestgehend verzichtet und dennoch ohne Doktrin auskommt. Die Produkte entsprechen dabei selbstverständlich den höchsten qualitativen Ansprüchen und stammen von sorgfältig ausgesuchten Lieferanten. Neben einer gänzlich neuen Speisekarte, hat sich auch der Service im Destina grundlegend verändert und setzt auf ein erfahrenes Service-Team, dass sich um das Wohl der Gäste kümmert. Auf der Karte des Destina finden sich Speisen, die das Wohlbefinden der Gäste fördern, indem sie den Blutzuckerspiegel gleichbleibend halten, um Heißhunger vorzubeugen. Dabei soll sich der Koch und sein Team den Kopf über die richtige Ernährung zerbrechen. Die Gerichte wie z.B. Auberginencreme, Babymangold mit Pinienkernen, Seeteufel mit Safran oder Eiweißwaffeln versprechen den ganzen Tag gleichbleibende Energie und ein gutes Gewissen. Destina soll gut schmecken, sodass der Gast jederzeit das Gefühlt hat, er kann hier Gesundheit genießen. Schließlich ist Ernährung sehr individuell und soll zu persönlichen Momenten des Glücks beitragen. Der Gast, der glutenfrei, laktosefrei oder basisch isst, der Gast der Metabolic, Logi, Low Carb, Trennkost oder andere Ernährungsweisen berücksichtigt, Allergiker oder Vegetarier – jeder findet im Destina Speisen für sein Ernährungskonzept.

Der Name des Restaurants leitet sich von dem italienischen „destino“ ab und bedeutet Schicksal oder Haltestelle. Der Begriff ist in sofern treffend, als dass Geschäftsführerin Jasmin Wieninger mit ihrem neuen Projekt nun endlich ganz bei sich angekommen ist. Den früheren Stress und die Hektik, welche der Job als Managerin in der Gastronomie mit sich gebracht hat, hat sie aus persönlicher Überzeugung gegen einen völlig neuen Lebenswandel eingetauscht. Das möchte sie an ihre Gäste weiter geben und bietet im Destina eine kleine Auszeit für die Entschleunigung im Alltag.

www.destina-muenchen.de

Hält Bio, was Bio verspricht?

Bio-Lebensmittel liegen voll im Trend: Knapp drei Viertel der Deutschen greifen – zumindest gelegentlich – zu Bio-Ware. Das ergab die jüngste Ökobarometer-Umfrage im Auftrag des Bundesernährungsministeriums. Man will sich gesünder ernähren, hofft auf gute Qualität, weniger Schadstoffe oder größere Umweltverträglichkeit. Doch halten Bio-Lebensmittel diesen Erwartungen stand? Sind sie schmackhafter oder sogar gesünder?

Der neue aid-Hörfunkbeitrag „Gesunde Lebensmittel – Hält Bio, was Bio verspricht?“ gibt neutrale und fundierte Antworten auf diese Fragen.
Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit.

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper

„Mens sana in corpore sano“, das heißt so viel wie ein
gesunder Geist in einem gesunden Körper – wer will das nicht!
Nicht immer müssen es die typischen ernährungsmittbedingten
Krankheiten sein, die Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit
beeinträchtigen. Auch bei Migräne und Hautproblemen wird der
Einfluss von Ernährungsfaktoren diskutiert. Nicht jede Therapie
führt jedoch zum Erfolg. Inwieweit können eine spezielle
Ernährung oder gar neue Lebensmittel hilfreich sein, um sowohl
die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit zu
erhalten?

Diese Fragen werden im Rahmen der 14. Ernährungsfachtagung
„Ernährung als wesentliche Stellschraube für einen gesunden Geist
in einem gesunden Körper“ der Sektion Schleswig-Holstein der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. diskutiert. Die
Vortragsthemen von Ernährungsexperten und Medizinern aus
Wissenschaft und Praxis, reichen vom Einfluss der Ernährung auf
Migräne und die Haut über die Adipositasnachsorge bei
Heranwachsenden und der zentralen Rolle des Gehirns in unserem
Stoffwechsel (Selfish Brain) bis hin zur Entwicklung von
Nachhaltigkeit und nachhaltiger Ernährung. „Bewegte Pausen“
versprechen Abwechslung und Entspannung für zwischendurch.

Die Fachtagung findet am 19. September 2012 von 9.00-17.45 Uhr im
Physikzentrum der Universität Kiel, Leibnizstr. 11-19, im Hans
Geiger Hörsaal, 24118 Kiel, statt. Die Tagungsgebühr beträgt
75,00 EUR, 70,00 EUR für DGE-Mitglieder, 40,00 EUR für
DGE-Expertenteam und Studenten.
Weitere Informationen und
Anmeldungen bis zum 7. September bei der
Sektion Schleswig-Holstein,
Hermann-Weigmann-Str. 1,
24103 Kiel,
Tel.: 0431 62706,
Fax: 0431 674092,
E-Mail: mailto:kontakt@dge-sh.de
http://www.dge-sh.de

Heiko Antoniewicz

Heiko Antoniewicz gehört zu den kreativsten und profiliertesten Köchen Nordrhein-Westfalens. Der Starkoch hat sich vor allem im Bereich außergewöhnlicher Brot- und Fingerfood-Kreationen auch international einen Namen gemacht.

Wie kinderleicht es ist frisches Brot zu backen und sich gesund zu ernähren, zeigt Antoniewicz am Dienstag, den 19. Juli 2011, einer 4. Klasse der Landgrafen Grundschule in Dortmund. Gemeinsam wird der Sternekoch mit den Kindern frische Brot-Kreationen für die Snack-Bar der Schule zubereiten. Im Vordergrund stehen hierbei die Aspekte gesunder und auch fleischloser Ernährung, die Antoniewicz den Kindern anschaulich vermitteln wird.

Die von der Marke Tartex initiierte Aktion ist Teil einer Kampagne zum Thema „vegetarisch genießen“ des Webportals www.veggie-genuss.de , bei der sich viele bekannte Köche und Ernährungsexperten zum pflanzlichen Genuss bekennen und sich für gesunde Ernährung einsetzen.

Kein gesunder Mensch braucht Ernährungswissenschaft

3. Auflage von HUNGER & LUST umfasst mehr als 300 aktuelle Studienergebnisse aus 2007 bis 2011 – Fazit:

„Vergessen Sie alles, was Sie über gesunde Ernährung zu wissen glauben. Essen Sie nur, wenn Sie echten Hunger haben und zwar nur das, was Ihnen gut schmeckt.“

Ab sofort ist „HUNGER & LUST – Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz“ in umfassend erweiterter, dritter Auflage erhältlich und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit über 300 Studienergebnissen der Jahre 2007 bis 2011 – verständlich aufbereitet für alle Leser, auch ohne ernährungswissenschaftliche Kenntnisse. „Wenn man die Ernährungsforschung des letzten halben Jahrzehnts interessenfrei und kritisch hinterfragt, dann lautet die einfache Erkenntnis: Kein gesunder Mensch braucht Ernährungswissenschaft – und noch weniger die daraus resultierenden Ernährungsregeln“, erklärt der Autor und Ernährungswissenschaftler Uwe Knop, „denn fast alle Empfehlungen zur gesunden Ernährung basieren auf Beobachtungsstudien, deren Aussagekraft gegen Null tendiert.“ Darüber hinaus zeigen immer wieder neue Untersuchungen genau das Gegenteil der gerade aktuellen „Ernährungsweisheiten“. Das einzig sichere in der Ernährungswissenschaft „ist die Tatsache: Die Forscher wissen, dass sie sicher nichts wissen.“ Statt Ernährungsregeln empfiehlt Knop daher „mehr Vertrauen in die eigenen Körpergefühle Hunger und Sättigung.“

Ernährungsregeln solle man am besten allesamt vergessen, denn sie „sind nicht mehr als vage Vermutungen und basieren auf statistischen Zahlenspielereien ohne echte Beweiskraft“, erklärt Knop. Wissenschaftlich fundierte Belege für die gängigen Ernährungsweisheiten regeln suche man hingegen vergeblich: „Es gibt einfach keine Beweise, dass beispielsweise ein Glas Rotwein am Abend vor Herzinfarkt schützt oder 5x am Tag Obst und Gemüse den Krebs fernhalten.“ Die dritte Auflage von HUNGER & LUST schärft anhand der kritischen Analyse von über 300 Studienergebnissen aus 2007 bis 2011 nicht nur das Bewusstsein der Bürger für die allgegenwärtige Ernährungspropaganda – das Buch vermittelt auch, dass unser natürliches Körpergewicht Gen-gesteuert ist und warum keine Diät langfristig schlank macht.

Das dicke Diätparadox

Anstatt in einem „Diätparadies leben wir mit einem Diätparadox: Die Wissenschaft ist sich einig, dass alle Diäten langfristig dicker machen. Aber trotzdem gaukeln jedes Jahr neue Abspeckkuren den Menschen vor, das Abnehmen mit einer Diät ihr Hüftgold dauerhaft verschwinden lasse.“ Die aktuellen Diäten aber seien nichts anderes als alter Wein in neuen Schläuchen: „Die jeweiligen Trenddiäten sind reines Marketing zur Selbsterhaltung der übergewichtigen Zielgruppe – denn die Diätindustrie ist wohl der einzige Wirtschaftszweig, der mehr davon profitiert, wenn seine Produkte nicht halten, was sie versprechen.“ Dauerhaftes Abnehmen sei entweder eine „Lebensaufgabe, die einem Kampf gegen den eigenen Körper gleicht“ – oder zum Scheitern verurteilt, wenn nach der Diät wieder normal gegessen wird (1).

Echter Hunger & Gute Gründe für viele Pfunde

In der dritten Auflage des ersten Buchs zur Kulinarischen Körperintelligenz liegt der Fokus weiterhin darauf, beim Essen nur auf seinen echten Hunger zu vertrauen. Dazu liefert das Buch einfache und praktische Tipps, wie man wieder mehr Achtsamkeit für seinen Körper entwickelt – mit dem Ziel, das Körpergefühl des echten Hungers vom „emotional eating“ oder „kompensatorischen Essen“, also dem hungerfreien Essen zu unterscheiden. „Wer wieder lernt, auf sein echtes Hungergefühl zu achten, hat die besten Chancen, sein natürliches Körpergewicht zu finden“, so Knop. Zahlreiche der über 100 neuen Studienergebnisse aus 2010/11 widmen sich weiter den Fragen „Was beeinflusst unser Körpergewicht?“ und „Ist Übergewicht nun gesund oder doch nicht?“ (2) Wie immer in der Ernährungsforschung herrscht Knop zufolge auch bei diesen Themen studiengemäß traute Uneinigkeit.

Kinderprogramme ohne Qualitätsstandards

Ein weiterer Schwerpunkt der Neuauflage ist das bedenkliche „Eldorado der Kinderkampagnen zur Ernährungsaufklärung“, die allesamt zwei Eigenschaften gemeinsam haben: Erstens existiert kein gemeinsamer Qualitätsstandard, und zweitens sind die langfristigen Auswirkungen auf den kindlichen Körper und die heranwachsende Psyche unbekannt. „Die Situation ist bedenklich: Der deutsche Nachwuchs wird mit einem mittelstandsorientierten Kampagnenwildwuchs zwangsaufgeklärt, dessen Effekte auf die Entwicklung der Kinder niemand kennt“, warnt Knop. Einerseits sind laut Robert Koch-Institut 75% der Kinder und Jugendlichen normalgewichtig – und andererseits findet sich die Kampagnen-Kernzielgruppe der 6-7% fettleibiger Kinder größtenteils in sozial schwachen Schichten und Einwandererfamilien. Kampagnen für „arme Ausländerkinder“ aber mangele es wohl an Publicity, daher regiere bei den Kinderprogrammen das Schema F – „F wie Fördergelder nach dem Gießkannenprinzip für allerlei mittelstandsorientierten Aktionismus, der leider am Ziel vorbeischießt und keinen Nutzennachweis liefert.“ (3)

Nahrungsergänzungsmittel, nein danke!

Ein Zusatzkapitel in HUNGER & LUST widmet sich der aktuellen Studienlage zu Nahrungsergänzungsmitteln. „Die vergangenen fünf Jahre Forschung haben gezeigt, dass Nahrungsergänzungsmittel keinerlei Schutz vor Krankheiten bieten, dafür umso mehr Nebenwirkungen haben“, resümiert Knop. Jeder gesunde Mensch sollte daher die Finger von Vitaminpräparaten & Co. lassen, denn „das Geld ist nicht nur rausgeschmissen, sondern die Einnahme der Pillen und Pülverchen kann schlimmstenfalls der Gesundheit schaden.“ Das gelte auch für Functional Food, wie beispielsweise phytosterinangereicherte Lebensmittel zur Cholesterinsenkung. Einerseits werben zwar Prominente wie Dieter Bohlen und Heiner Lauterbach für diese Produkte, andererseits aber warnen Ärzte und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie davor. Es fehlt der Beweis, dass diese funktionellen Lebensmittel die Herzgesundheit fördern – denn es gibt keine medizinisch harten Endpunktstudien, die beispielsweise eine Senkung der Herzinfarkte belegen. Ganz im Gegenteil: Phytosterinhaltige Brotaufstriche & Co. stehen stattdessen unter Verdacht, dem Herz-Kreislauf-System zu schaden. Grundsätzlich gilt daher für Knop: „Medizin gehört nicht in den Supermarkt, sondern in die Arztpraxis.“

HUNGER & LUST ist ein Buch für alle mündigen Essbürger mit eigener Meinung, die beim Essen & Trinken lieber auf ihren eigenen Körper vertrauen, anstatt auf Ernährungsregeln und -päpste zu hören. „Das Buch ist ein Appell an den gesunden Menschenverstand – für eine gesunde Ernährung, die zu einem passt, denn: Jeder Mensch is(s)t anders“, so Knop. Die dritte Auflage ermöglicht den Lesern anhand der umfassenden Studiendarstellung des letzten halben Jahrzehnts, die gängigen Ernährungsregeln und Diätversprechen kritisch und selbstbewusst zu hinterfragen. Das Leseziel sollte sein, Nahrungsaufnahme wieder als das zu sehen, was es ist: Essen ist Genuss, der uns am Leben hält.

Kurzinterview Knop: 4 Fragen zur 3. Auflage

1. Warum veröffentlichen Sie nach 2009 und 2010 nun noch eine dritte Auflage von HUNGER & LUST ?
In den vergangenen zwölf Monaten ist erneut eine Vielzahl an Ernährungsstudien erschienen, die die Thesen des Buchs unterstreichen. Daher habe ich das Buch um mehr als 100 neue Studienergebnisse erweitert. Nun können die Leser anhand von über 300 aktuellen Studienergebnissen „Tabula rasa eines halben Jahrzehnts Ernährungsforschung“ genießen – leicht verdaulich zu lesen, versteht sich.

2. Wer soll das Buch lesen ?

HUNGER & LUST ist buchstäbliche Bestätigung für alle Menschen, die beim Essen auf ihre Körpergefühle vertrauen, anstatt auf Ernährungsregeln oder -päpste zu hören. Zum einen werden diejenigen Leser bestärkt, die bereits intuitiv essen, aber aufgrund der allgegenwärtigen Propaganda zu „gesunder“ Ernährung an ihrem natürlichen Essverhalten zweifeln. Zum anderen hilft das Buch den Menschen, die nicht mehr wissen, wie sich ihr echter Hunger anfühlt, genau diesen Zugang zum natürlich-biologischen Hungergefühl wieder zu entdecken.

3. Welchen Nutzen hat das Buch für die Leser ?

Die Lektüre stärkt das Selbst-Bewusstsein – und zwar in doppelter Hinsicht: Erstens entwickeln die Leser ein intensiveres Bewusstsein für ihren eigenen Körper und seine lebenserhaltenden Gefühle Hunger und Lust. Zweitens bestärkt das Buch die Leser, selbstbewusst ihre eigene Ess-Meinung zu vertreten – abseits von Ernährungsregeln und Vorgaben zu „gesunder“ Ernährung. Das Buch trägt weiter dazu bei, das schlechte Gewissen abzustellen, das bei vielen im Hinterkopf mahnt, wenn sie nur noch das essen, was Ihnen gut schmeckt. Ich würde mich freuen, wenn durch die Lektüre letztlich mehr mündige Essbürger mit eigener Meinung in unserem Land leben – und ihr Leben genießen.

4. Ein Ernährungswissenschaftler sagt: Kein gesunder Mensch braucht Ernährungswissenschaft. Wie passt das zusammen ?

Wissenschaft soll Wahrheiten liefern, Ernährungswissenschaft aber findet nur vage Vermutungen ohne Beweiskraft – und diese Erkenntnisse sind so schwach, dass darauf basierend sicher keine allgemeingültigen Regeln für eine „gesunde“ Ernährung abgeleitet werden können. Meine Meinung als Ernährungswissenschaftler, der das vergangene halbe Jahrzehnt Ernährungsforschung kritisch analysiert hat, lautet daher: Die (Ess-)Wahrheit liegt in jedem Körper selbst, denn jeder Mensch is(s)t anders. Und da Ernährungsforschung leider keine Wahrheiten liefert, braucht auch kein gesunder Mensch Ernährungswissenschaft – wobei „gesund“ für „problemfrei“ steht. Denn eines ist auch klar: Ernährungswissenschaft ist dann wichtig, wenn Krankheiten wie beispielsweise Gicht und Nierenfunktionsstörungen oder aber Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien oder Stoffwechselstörungen ins Spiel kommen. Da muss man wissen: Was kann und was darf ich essen?

„Hunger & Lust – Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz“ / Bestalllink: ISBN: 978-3-8391-7529-3 / Autor: Uwe Knop / Umfang 3. Auflage: 240 Seiten (Erstauflage 2009: 156 Seiten) / Preis: 18,20 € / Verlag: Books on Demand GmbH / Erhältlich ab: sofort / Erhältlich in: Deutschland, Österreich, Schweiz

5. Europäischer Tag des Guten Geschmacks und Essens an Schulen

5. Europäischer Tag zur gesunden Ernährung und Kochen an Schulen – am Freitag, 18. November 2011

Mit dem 5. Europäischen Tag zur gesunden Ernährung an Schulen setzt World-Toques*Euro-Toques aus Kaisersbach wieder ein Zeichen in der Unterstützung zur Bewahrung einer gesunden Küche und Esskultur – auch an Schulen.

Gemeinsam mit Repräsentanten der EU sowie mit der Fachhochschule Kassel-Fulda, die den Schulkochclub mit seinem Geschmacksunterricht als Beitrag zur Ernährungserziehung in der schulischen Gesundheitsförderung evaluiert hat, organisiert World-Toques*Euro-Toques den 5. Europäischen Tag für ein gesundheitsbewusstes Kochen und einer gesunden Ernährung an Schulen.

Jeder kennt den Spruch, „Was Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmer. . “ – abgewandelt formuliert Euro-Toques-President, Ernst-Ulrich W. Schassberger aus Kaisersbach, „Was Hänschen an Gesundem nicht mag, wird er auch als Hans nie mehr mögen.“

Seit je her setzt sich World-Toques*Euro-Toques mit seiner Stiftung zum Erhalt der Qualität, Sicherheit und Geschmack des Essens ein. Und das beginnt in den Augen von President Ernst-Ulrich W. Schassberger sowie den ausgezeichneten Euro-Toques-Sterneköchen bereits in der Sensibilisierung der Kleinsten.

Im Vordergrund der Geschmacksschulen und -Parcours steht das Schmecken mit allen Sinnen. Augen, Ohren, Zunge, Nase und Haut zusammen sollen das Essen zum Erlebnis machen. Ein Euro-Toques­ Sterne-Koch vermittelt spielerisch die Grundzüge des Geschmacksempfindens und erklärt, worauf es bei gesunder Ernährung ankommt. Die wohl wirksamste Art, und präventiv dazu, um Fastfood nur in Maßen zu konsumieren, Essstörungen in Zukunft zu vermeiden, und von Lebensmittelskandalen gesundheitlich nicht beeinträchtigt zu werden. Das gesunde Pausenbrot, um es auf eine einfache Formel herunter zu brechen, hängt sehr mit den schulischen Noten zusammen.

Das haben andere Länder, wie zum Beispiel Finnland längst erkannt, denn dort gehört der benotete Kochunterricht ab der siebten Klasse im Schulzeugnis dazu. Was auch das PISA-Ergebnis von 2000 zeigt, alle skandinavischen Länder schlossen besser ab als Deutschland.

So organisiert World-Toques*Euro-Toques am 18. November von 10 bis 12 Uhr europaweit einen Tag der gesundheitsbewussten Ernährung an Schulen.
Auch die World-Toques*Euro-Toques-Köche in der Regionen werden mit von der Partie sein.

www.eurotoques.org

Gut zu wissen: Wie viel muss man eigentlich trinken?

Zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit benötigt unser Körper täglich, damit wir uns fit fühlen und leistungsfähig sind. Denn genau so viel scheidet ein gesunder Erwachsener am Tag über Darm, Haut, Lunge und Nieren aus. Und zwar ganz ohne körperliche Anstrengung. Einen Teil der benötigten Flüssigkeit nimmt man über feste Nahrung auf. Den größeren Teil von rund eineinhalb bis zwei Litern empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) über Getränke auszugleichen. Ein optimales Getränk – so Ernährungsexperten – ist natürliches Mineralwasser. Es liefert dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern versorgt ihn auch mit wertvollen Mineralstoffen wie z. B. Natrium, Calcium und Magnesium.

Die Trinkempfehlungen können selbstverständlich nur Richtwerte sein. Bei körperlicher Belastung, heißem Wetter, trockener Luft oder Krankheiten wie Fieber und Durchfall steigt der Flüssigkeitsbedarf schnell um mehr als das Doppelte an.

Pistazien – gesunder Snack in der Weihnachtszeit

In der Weihnachtszeit greifen alle Generationen sehnsüchtig nach Lebkuchen, Dominosteinen, Marzipan, Stollen und Spekulatius. Die Weihnachtsfeiertage heißen auch die „süßen Tage“. Schokoladen-Weihnachtsmänner schmücken den Christbaum, das selbstgebackene Lebkuchenhaus animiert zum Naschen. Doch wie passen diese traditionellen „Weihnachts-Zutaten“ in die heutige Zeit, in der doch viele Menschen modern und angesagt mit viel Sport und gesunder Ernährung leben?

Eine kluge Ergänzung zu den süßen Leckereien sind Nüsse. Nüsse liefern viel Energie für Körper und Seele: Neben „guten“ Fetten, Proteinen und Ballaststoffen verfügt jede Nusssorte über ihre eigene Kombination aus Vitaminen und Mineralien.

Echte Energiespender sind Pistazien (z.B. Wonderful Pistachios). Sie stammen von den ältesten blühenden Nussbäumen ab und sind reich an Nährstoffen. Pistazien sind eine hervorragende Quelle für Phytosterine, die die Absorption von Cholesterin aus der Nahrung verringern und dadurch helfen, einen normalen Cholesterinwert zu halten.

Lecker und super praktisch: Durch den hohen Protein- und Ballaststoffgehalt fühlt man sich länger satt, so dass man bei diesem Snack eher weniger „nascht“…. Und weil es sie inzwischen in verschiedenen Geschmackrichtungen (z.B. gesalzen, ungesalzen, gepfeffert) gibt, snackt es sich in der Weihnachtszeit doch gleich mit einem ruhigeren Gewissen.