Sergio Dussin und Georg Maushagen

Mit einem Dinner findet am Abend des 24. Aprils in Köln die Premiere der neuen deutsch-italienischen Veranstaltungsreihe „cultgenuss“ statt: Sergio Dussin, Koch von Papst Franziskus, wird dann mit Georg Maushagen ein gemeinsames Menü in Köln kreieren

Deutschland und Italien sind seit eh und je nicht nur zwei wichtige Handelspartner innerhalb der EU, sondern sie spielen nach wie vor auch eine entscheidende Rolle in den Beziehungen zwischen Nord- und Südeuropa. „Mit cultgenuss.eu möchten wir ausgewählte Themen und Regionen beider Länder stärker in den Vordergrund rücken. Dies sowohl in Italien als auch in Deutschland, um den Dialog weiter auszubauen und für Kontinuität in der Kommunikation zu sorgen“, erläutert Fausto Castellini, Initiator von cultgenuss.eu das neue Format.

Zum Auftakt von cultgenuss.eu am Start: Sergio Dussin, der unter anderem Restaurantbesitzer, Präsident der Gastronomen der Stadt Bassano del Grappa (Venetien) und regelmäßig als Koch von Papst Franziskus tätig ist, sowie Georg Maushagen, hochdekorierter und weltbekannter Zuckerbäcker und Patissier aus Düsseldorf, der mit seinen Kreationen internationales Renommee errungen hat. Sergio Dussin wird ausschließlich mit Produkten aus dem Gebiet um Bassano zubereitete Spezialitäten vorstellen. Etwa Tortelli mit weißem Spargel aus Bassano del Grappa mit Butter und Salbei oder hausgemachte Fusilli mit Speck aus dem Asiago-Gebiet und Frühlingskräutern.

Um noch stärker den gemeinsamen Geist dieser Begegnung und den Austausch zwischen beiden Ländern zu unterstreichen, wird das Dessert von Georg Maushagen „Spargel der Erde“ heißen. Denn 2015 wird auch an den Eintritt Italiens in den ersten Weltkrieg vor 100 Jahren gedacht (23. Mai 1915), wobei die Grappa- und Asiago-Gebiete zu den wichtigsten Schauplätzen dieses furchtbaren Krieges gehörten. Auch daran möchte das Event erinnern. Sergio Dussins Motto zu diesem Thema lautet: „die Versöhnung unter den Völkern feiert man am Esstisch“. Dafür wird er auch eine Suppe „su gavetta“ (im Blechnapf) servieren.

Mitveranstalter der cultgenuss.eu-Premiere ist die Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung MERCURIO, Düsseldorf. Die Schirmherrschaft hat die Stadt Bassano del Grappa übernommen. Zu den Sponsoren zählen unter anderem das Kölner Schokoladenmuseum und die Rechtsanwaltskanzlei CMS Hasche Sigle.

Nach dem Auftakt in Köln wird cultgenuss.eu in lockerer Folge weitere Veranstaltungen realisieren. „Geplant ist für 2016 unter anderem eine Neuauflage des Events „Eiskalt aber mit Leidenschaft“, bei dem es um handwerklich zubereitetes Speiseeis geht und der dann im Zweijahresturnus stattfinden soll“, sagt Fausto Castellini.

www.cultgenuss.eu

Issaan, Berlin

ISSAAN – Thai im Regierungsviertel im ehemaligen KanzlerEck

Seit einem Jahr gibt es einen exzellenten Thai im Berliner Regierungsviertel, im ehemaligen KanzlerEck zwischen alter Charité, Bundestag und Hauptbahnhof; die Bushaltestelle TXL liegt direkt vor der Tür. Wir kamen am 7.11.2013 zur Haupt-Mittagszeit. Das Haus war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, offenbar mit vielen Gäste aus umliegenden Büros. Trotzdem hielt sich unsere Wartezeit in Grenzen und nach 14 Uhr leerte sich das Restaurant – besser sollte man wohl dann kommen. Das Haus wirbt mit frischen Produkten und verzichtet weitgehend auf Geschmacksverstärker.

Wir erlebten eine schnelle & freundliche Bedienung durch eine Thailänderin & einen aufmerksamen Barmann.

Wir verzehrten Rindfleischstreifen in Masaman-Curry mit Kokosmilch, Kartoffeln, Möhren, Erdnuss, Stangenzimt, Sternanis & gerösteten Zwiebeln – gaeng masaman nueah – 13,50€, Thai Salat Spezal von Flügelbohnen, mit gebackenem Tofu, Erdnuss, Kokosraspel & Chilipaste – yam tuaphu Gung – 8,50€, 1 Mittagsmenu a 8,50€ und 1 Hildon still für 5,50€.

Schlichte weisse Wände, dunkles Holz, edler Massiv-Holz-Tresen, sparsam eingesetzte dekorative Elemente aus Thailand, im Souterrain an den Wänden sehr schön die Photos der lachenden kleinen Mönche, es gibt ein kleines Separee für 20 Personen. Auch das WC vorbildlich – einfache, solide Ausstattung, sauber und ordentlich, Behinderten-WC und Fahrstuhl sind vorhanden. Georg Frankenstein

Anschrift: Reinhardstr. 44, 10117 Berlin

Taste Frankfurt

Erstmalig findet im Januar 2014 ein Pre-Opening des berühmten Rheingau Gourmet & Wein Festivals in Frankfurt am Main statt. Am Montag, 20. Januar 2014 steigt die exklusive TASTE – Rheingau goes Frankfurt Party im Gesellschaftshaus Palmengarten im Herzen der Genuss-Stadt am Main. Rund 1.000 Gäste werden die Festivalsaison 2014 mit 16 Spitzenköchen aus dem Rhein-Main-Gebiet und mit 22 der besten Rheingau-Winzer eröffnen. Eine spektakuläre Party mit Live-Bands erwartet die Gäste – im schönsten Saal Frankfurts, dem Festsaal im Gesellschaftshaus Palmengarten.

Für Feinschmecker bietet sich die Gelegenheit, bekannte Kochstars aus dem Rhein-Main-Gebiet hautnah und live in Aktion zu erleben. Ihre hohe Kunst zeigen Melanie Fichtner, Cafe Siesmayer / Alfred Friedrich, Lafleur / Carmelo Greco / André Großfeld, Gastraum der Sinne, Friedberg / Oliver Heberlein, Kempinski-Falkenstein / Andreas Krolik, Tiger-Gourmetrestaurant / Mario Lohninger / Sebastian Lühr, Kronenschlösschen / Thomas Macyszyn, Navette, Columbia Hotel Rüsselsheim / Valéry Mathis, Ernos Bistro / Gregor Nowak, Heimat / André Rickert, Weinsinn / Christos und Stamatios Simiakos, Medici / Martin Steiner, Max on One / Uwe Weber, Emma Metzler / Otto Gourmet.

Begleitet werden die Menü-Gänge von hochkarätigen Weinen aus dem Rheingau, immer von den Winzern persönlich präsentiert. Neben Wilhelm Weil als Präsident des VDP Rheingau sind 21 weitere Spitzenweingüter dabei: Fritz Allendorf / J.B. Becker / Georg Breuer / Georg Müller Stiftung / Anthony Hammond / Johannishof / Jakob Jung / Graf von Kanitz / Künstler / Hans Lang / Langwerth von Simmern / Prinz von Hessen / G.H. von Mumm / Balthasar Ress / Schloss Johannisberg / Schloss Reinhartshausen / Schloss Schönborn / Josef Spreitzer / Hessische Staatsweingüter. Ausgefallene Apfelweinkreationen vom Obsthof am Steinberg und Fürst von Metternich Riesling Sekt Brut runden das Angebot ab.

Die Live-Bands Flavius & Eurosound sowie Ron White aus Madrid sorgen für perfekte Party-Stimmung.

„Das Rheingau Gourmet & Wein Festival kommt nach Frankfurt. Wir wollen damit eine kulinarische Einheit der Mainmetropole mit dem Rheingau schaffen. Mit dieser spektakulären Party als Pre-Opening des nächsten Festivals präsentieren sich die besten Rhein-Main-Köche mit den Spitzenweingütern aus dem Rheingau“, schwärmen die Macher Hans-Burkhard Ullrich und Robert Mangold gegenüber Gourmet Report.

Tickets sind für 158 Euro erhältlich. Zusätzlich bietet das Hilton attraktive Übernachtungs-Pakete an. Für 396 Euro im Doppelzimmer ist das Ticket für zwei Personen bereits enthalten.
Als Sponsoren konnten u.a. Glinicke Frankfurt / Jaguar Landrover, Dahler & Company, Zwiesel Kristallglas AG, Alpina und Deutsche See gewonnen werden.

www.taste-frankfurt.de

Preiswerte 5 Sterne Hotel in Frankfurt: www.gourmet-report.de/goto/booking

Paulo Scutarro

Direkt am Georg-Grosz-Platz und gegenüber vom Cumberland bietet das Paulo Scutarro Pizza aus dem Holzofen und feine italienische Küche im neuesten Szene-Design

Der Kurfürstendamm pulsiert und zieht zunehmend auch jüngeres Publikum in seinen Bann. Rund um das Cumberland und den neu gestalteten George-Grosz-Platz hat sich eine interessante Gastro-Szene entwickelt, die durch das „Paulo Scutarro“ nun weiteren Schwung erhält. Schon beim Betreten des Restaurants fällt der große Pizzaofen aus Modena auf, in den unentwegt Teigfladen hineingeschoben werden.
Trotz des modernen Designs im Restaurant und der lebendigen Atmosphäre setzt der aus Rom stammende und gelernte Pizzaiolo und Küchenchef Mauro David, einer der besten Pizzabäcker der Welt, mit seinem Küchenteam kulinarisch auf traditionelle italienische Speisen. Mit viel Liebe zaubern die Köche anspruchsvolle Gerichte auf die Teller und verwöhnen die Gäste z.B. mit saftig gegrilltem US-Entrecôte, hausgemachter Pasta mit Lachs und Hummercreme, gebratenen Meeresfrüchten oder leckeren Fischgerichten, die alle in hoher handwerklicher Qualität zubereitet werden.
Es duftet nach Thymian, Knoblauch und Gewürzen der mediterranen Küche und schmeckt wie bei Paulo Scutarro ́s Großmutter. Dazu gesellt sich die große Auswahl verschiedener, auch edel belegter Pizzen aus dem Holzofen, darunter die knusprige Pizza Gamberoni mit Riesengarnelen, Tomaten, Mozzarella, Knoblauch und Rucola oder die Pizza Tartufo mit frischen Trüffeln. Mittags von 12 bis 15 Uhr gibt es zudem eine günstige, wöchentlich wechselnde Wochenkarte. Das freundliche und umsichtige Servicepersonal des Paulo Scutarro bietet ausgewählte Weine zum genießen an, darunter Tropfen von Gaja, Antinori und Ornellaja.

Bei gutem Wetter verfügt das Paulo Scutarro über eine der schönsten Sonnenterrasse der Stadt. Auf dem neu gestalteten Georg-Grosz-Platz sitzen die Gäste mit Blick auf das renovierte Cumberland und können auf über 100 Plätzen die Sonne und die italienische Küche genießen. Zum Schluss bleibt noch eine Frage: Wer ist eigentlich dieser Paulo Scutarro? Ein 28-jähriger Jetsetter aus gutem Hause mit einem Hang zu Genuss und Gastronomie. Er ist bereits Besitzer exklusiver Restaurants in Rom, London, Los Angeles, New York, Singapur und Bali. Das Paulo Scutarro in Berlin ist seine neueste Eroberung. In das kleine italienische Restaurant mit seiner intimen, stimmungsvollen Atmosphäre hat der junge Lebemann sich sofort verliebt. So hat das Paulo Scutarro die Liste seiner Restaurants um eine weitere noble Adresse erweitert, die nun sogar seinen Namen trägt.

Paulo Scutarro,
Kurfürstendamm 51 (Georg-Grosz-Platz), 10707 Berlin,
www.pauloscutarro.com

Tim Raue & Michael Jaeger

Tim Raue eröffnet neues Restaurant und Gregor Scholl mixt Cocktails around the World

Das Restaurant „La Soupe Populaire mit Tim Raue“ und die Bar Le Croco Bleu mit Gregor Scholl eröffneten auf dem Areal von Bötzow Berlin.
Das ehemalige Brauereigelände befindet sich im Osten der Hauptstadt, am Fuße des Prenzlauer Bergs. Die Räume begeistern mit dem Charme einer Industriearchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Nach mehreren Jahrzehnten im Dornröschenschlaf wird das im Jahr 2010 von Prof. Hans Georg Näder, Inhaber und CEO des Medizintechnikunternehmens Otto Bock, erworbene Areal behutsam zu neuem Leben erweckt. Mit Raue und Scholl ist es Hans Georg Näder gelungen, zwei Stars der Berliner Geniesserszene für sein neues Projekt zu gewinnen. „Eine ausgefallene lukullische Destination für jedermann möchte ich ins Leben rufen, bevor wir 2015 mit dem Ottobock Futurelab unser Kreativquartier vor Ort beziehen“, kommentiert Hans Georg Näder sein Engagement.

Kunst und Kulinarik in historischen Hallen

„La Soupe Populaire“ verbindet den Charme des seit 1949 stillgelegten und unter Denkmalschutz stehenden Backsteingebäudes mit einem kreativen Konzept und Kunst und Kulinarik: Als Teil des sogenannten Atelierhauses, in dem wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt werden, geht La Soupe Populaire eine spannende Symbiose mit seiner Umgebung ein. Schlichtes Vintagemobiliar, minimalistisch eingedeckte Tische und eine warm anmutende Beleuchtung lenken den Fokus auf die im gesamten Atelierhaus ausgestellten Kunststücke und natürlich auf das, was auf dem Teller serviert wird. Die Speisekarte ist Teil dieses Gesamtkonzeptes, denn Tim Raue kreiert passend zu jeder Ausstellung eine von den Kunstwerken inspirierte Karte, die aus vier Vorspeisen, vier Hauptgerichten und zwei Desserts besteht. Platz finden die Gäste an 54 Sitzplätzen inmitten der Kunst oder am Chef’s Table in der Küche.

Soupe Populaire bedeutet im französischen NICHT Suppenküche, sondern Volksküche. Es gibt also alles mögliche.

Den Beginn machen die beiden Berliner Künstler Eva & Adele mit ihrer Ausstellung „FUTURING“. Tim Raue hat dazu eine durch und durch von Berlin und Brandenburg inspirierte Speisekarte entwickelt, auf der Königsberger Klopse mit Roter Bete und Kartoffelpüree ebenso zu finden sind wie Berliner Leber vom Kaninchen mit geschmorten Äpfeln, roten Perlzwiebeln und Majoranjus, Spanferkelsülze mit Remoulade und Asphaltkartoffeln, Ostseelachs mit Meerrettich, Gurken und Frisee sowie Bienenstich und Kalte Schnauze. Das Besondere an den Gerichten ist neben dem Fokus auf das Wesentliche, dass jeder Gang in einer weißen Urbino-Porzellanschale der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin serviert wird. Damit zollt Tim Raue seiner Idee von einer „Volksküche“ Tribut, die aus den besten Produkten entsteht und unkomplizierte Gerichte in den Mittelpunkt stellt. Die Preise für einen Gang liegen zwischen neun und 22 Euro. Dazu werden jeweils zehn Weiß- und Rotweine sowie einige ausgesuchte Raritäten angeboten.

Umgesetzt wird das Küchenkonzept von Tim Raues langjährigem Begleiter Michael Jaeger. Der gebürtige Berliner hat von 2003 bis 2007 bereits mit Tim Raue im Swissôtel gearbeitet und zeichnete anschließend als Küchenchef für das Felix ClubRestaurant der Adlon Holding verantwortlich. Es folgten knapp drei Jahre als Küchenchef im Berliner Szenerestaurant Grill Royal sowie ein Jahr der Selbständigkeit, bevor der 33-jährige die Stelle als Küchenchef auf Bötzow antrat. Für den Service zeichnet Patricia Liebscher verantwortlich. Nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau im Rocco Forte Hotel de Rome hat die gebürtige Berlinerin zunächst im renommierten China Club Berlin gearbeitet. Bevor sie zum Team von La Soupe Populaire kam, war Liebscher im Designhotel© Das Stue tätig.

Das Restaurant im Atelierhaus ist ab dem 17. Mai 2013 donnerstags, freitags und samstags von 12 bis 24 Uhr geöffnet.
Reservierungen unter: restaurant@lasoupepopulaire.de

Anna Sgroi schliesst Restaurant

Die einzige Sterneköchin Hamburgs gibt auf. Anna Sgroi schließt nach zehn Jahren ihr 38-Plätze-Restaurant an der Langen Reihe in St. Georg.

Ende des Jahres ist Schluss. Die sehr hohe Miete und eine zu geringe Zahl von Gästen hätten sie zur Aufgabe gezwungen.
Eine gute Nachricht für Sgroi-Fans: Bereits Ende Januar 2013 will die Sizilianerin eine Luxustrattoria in Alsternähe eröffnen.

Lesen Sie alles über Anna Sgroi in der AGHZ:
www.ahgz.de/unternehmen/anna-sgroi-gibt-restaurant-auf,200012198676.html

Florian Hartmann

„Berg Schlossberg im Wandel der Zeit“ – so lautet das Motto des Themenabends „Dinner & Wine“ im Sterne-Restaurant Philipp Soldan des Hotels DIE SONNE FRANKENBERG. Am 14. Juli 2012 genießen die Teilnehmer des Events nicht nur die exzellenten Kochkünste von Küchenchef Florian Hartmann, sondern auch eine erlesene und beson­ders umfangreiche Weinauswahl.

In einem außer-gewöhnlichen Rahmen präsentiert das renommierte Weingut Georg Breuer gefeierte Spitzengewächse. Bereits am Vorabend findet eine Weinprobe mit edlen Tropfen aus dem Hause Breuer statt.

Alle Weinkenner und -liebhaber erleben am 14. Juli eine Weindegustation der Extraklasse: Ab 18.30 Uhr stellt die Geschäftsführerin des Premium-Weinguts aus dem Rheingau, Theresa Breuer, ihre hochwertigen Erzeugnisse im Restaurant Philipp Soldan vor. Der Weinbaubetrieb hat sich einem geradlinigen Stil verschrieben: Trockene, säurebetonte und langlebige Rieslinge zählen zu seinen Spezialitäten. Hier wird traditionelles Handwerk noch großgeschrieben: 70 Prozent der Lagerkapazität besteht aus Eichenfässern, die zwischen 50 bis 100 Jahre alt sind. Hochwertige Weine wie Terra Montosa gelangen nach zwölf Monaten, Spitzenlagen sogar erst nach 18 Monaten in den Verkauf. Der Riesling wird weltweit als Begleiter von Speisen aus frischen, natürlichen Produkten geschätzt. Highlight der Veranstaltung ist eine „Vertikalverkostung“ verschiedener Jahrgänge des „Berg Schlossberg“ in fünf Gängen. Für 199 Euro pro Person genießen Weinliebhaber und Gourmets das 5-Gänge-Menü inklusive Wein, Wasser und Kaffee.

Als „Vorgeschmack“ stellt Theresa Breuer am 13. Juli 2012 im StadtWeinKeller facettenreiche Rieslinge und Spätburgunder aus den besten Lagen Deutschlands vor. Für 79 Euro pro Person kommen Feinschmecker in den Genuss von Weinen, Wasser und kleinen Snacks. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Da die Teilnehmerzahl an beiden Tagen begrenzt ist, wird um Reservierung unter www.sonne-frankenberg.de oder unter der Telefonnummer 06451 7500 gebeten.

Auf der Weinkarte der SONNE finden sich immer nahezu 1.000 Spitzenpositionen. Die Gäste können aus edlen Tropfen von Anbaugebieten in aller Welt wählen, wobei ein Schwerpunkt auf deutschen und österreichischen Weinen liegt.

Michael Reinhardt

Happy Birthday, Breidenbacher Hof!
Die Hotel-Ikone Düsseldorfs feierte am Wochenende ihren 200. Geburtstag

Am vergangenen Wochenende wurde offiziell das 200-jährige Bestehen des Breidenbacher Hofs gebührend gefeiert. In Anwesenheit von Dr. Maytham Haidar, dem Eigentümer der Liegenschaft Breidenbacher Hof, dem Präsidenten der Capella Hotel Group, Horst Schulze, und Düsseldorfs Bürgermeister Friedrich G. Conzen fand am 18. und 19. Mai der offizielle Festakt statt.

Insgesamt 80 geladene Gäste zelebrierten die Kultur der Gastlichkeit am Freitagabend bei einem exklusiven Fünf-Gang-Menü aus der Feder von Küchenchef Michael Reinhardt. Die Gäste, unter ihnen Brigitte Eickhoff, Susanne und Stefan Asbrand-Eickhoff, Kunstberater Helge Achenbach, der stellvertretende Chef der Messe Düsseldorf, Hans-Werner Reinhard, Bandleader Helmut Zerlett, Sandro Rath und Frank Schnitzler, genossen das Breidenbacher Jubiläumsmenü, das ab sofort das ganze Jahr 2012 hindurch in der Brasserie „1806“ serviert wird. Zwei weitere Gäste des Abends sind eng mit der Geschichte des Breidenbacher Hofs verbunden: Marco Torriani, der ehemalige Direktor des Breidenbacher Hofs sowie Romy Engelhardt, die Tochter des ehemaligen Hotelbesitzers Dr. Georg Linsenmeyer und Schwester von Renate Linsenmeyer, die den Breidenbacher Hof von Ihrem Vater Georg übernahm und ihn von 1970 bis 1985 leitete. Künstlerisch untermalt wurde der Abend von Rezitator Oliver Steller, der eine Auswahl seines Könnens zum Besten gab, sowie von Cellist Michael Beckmann.

Beckmann hatte zuvor einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro von Dr. Maytham Haidar für seine Stiftung „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“ entgegengenommen, die arme und obdachlose Menschen unterstützt.

Capella Präsident Horst Schulze betonte einmal mehr die große Faszination, die der Breidenbacher Hof auf ihn ausübt: „Als 15-Jähriger habe ich während der Ausbildung vor dem Eingang des Breidenbacher Hofs gestanden und mir haben die Knie gezittert. Wir hätten uns damals niemals getraut, das Hotel zu betreten. Heute sind wir wahnsinnig stolz darauf, dass der Breidenbacher Hof zur Capella Hotel Group gehört und dass wir unseren Gästen nur den allerbesten Service bieten. Der Breidenbacher Hof ist eine Hotel-Ikone und nimmt einen ganz speziellen Platz in der Capella Gruppe ein.“

Am Samstagabend fand als Höhepunkt der Feierlichkeiten die große Jubiläums-Küchenparty statt. Rund 330 Gäste feierten ausgelassen in der gesamten Bel Etage des Breidenbacher Hofs – Blick „hinter die Kulissen“ in die Küche inklusive. Küchenchef Michael Reinhardt hatte sich für das Event Verstärkung von hochkarätigen Kollegen geholt: Michael Kammermeier (Restaurant Ente im Nassauer Hof in Wiesbaden), Henri Bach (Residence Klosterpforte Harsewinkel), Sascha Stemberg (Haus Stemberg Velbert), „Trüffelpapst“ Ralf Bos (Bos Food), Kaviar-Experte Frank Brömmelhaus (Caviar House & Prunier, Sankt Augustin), sowie der ehemalige Küchenchef des Breidenbacher Hofs, Walter Leufen, waren mit von der Partie und verwöhnten die Gäste mit erlesenen Köstlichkeiten. In der Patisserie stand ihm an diesem Abend Ralf Hölzelmann zur Seite, der über 25 Jahre lang Chef-Patissier des Hauses war und den legendären Breidenbacher Stollen entwickelt hat.

Die Gäste ließen sich an dem Abend vom Team des Breidenbacher Hofs verwöhnen und feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.

Kochbuch: "Marmeladen, Konfitüren & Gelees"

Selbstgemachte Marmeladen – das sind Vitamine aufs Brot, Energielieferanten für den Start in den Tag und einfach ein leckeres Frühstück! Der fruchtige Brotaufstrich und seine Verwandten, die Gelees und Chutneys, bieten unzählige Variations- und auch Kombinationsmöglichkeiten. So passt Ananas zu Erdbeere und Melone, und im Chutney auch zu Zwiebeln. In „Marmeladen, Konfitüren & Gelees“ zeigt Georg Innerhofer, wie mit den richtigen Fruchtmischungen Abwechslung auf dem Frühstückstisch garantiert ist.

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Marmeladenherstellung „geht es ans Eingemachte“: 80 Rezepte wie Bratapfel- oder Kiwi-Zitronen-Konfitüre, Grüne Grütze, Rotwein- oder Lavendelgelee, Orangen-Karotten-Marmelade und Zwetschken-Waldbrombeeren-Chutney bringen nicht nur Früchte auf Brot und Brötchen. Mit Stoffdeckel und Beschriftung verschönert, wird daraus ein individuelles Geschenk.

Georg Innerhofer: Marmeladen, Konfitüren & Gelees. Selbstgemachte Köstlichkeiten, Graz (Leopold Stocker Verlag), Bestellink- ISBN: 978-3-7020-1333-2 (portofrei)

dieGueter – Die älteste Vertriebsgruppe für deutschen Wein hat Geburtstag

20 Jahre Vertriebsengagement für den deutschen Spitzenwein

1992: Helmut Kohl ist Bundeskanzler | Richard von Weizäcker ist Bundespräsident | Der Vertrag über die Europäische Union wird in Maastricht unterzeichnet | Der VfB Stuttgart wird Deutscher Fußballmeister | Michael Schumacher fährt im belgischen Spa seinen ersten Formel 1 Sieg ein | Die erste SMS wird von einem Computer an ein Handy gesendet | Der Wein-Jahrgang 1992, reich in Menge und von sehr hoher Qualität, wird als der fünfte gute Jahrgang in Folge für Deutschland gelobt | Die DGV wird gegründet….

1992, bewusst zu einem Zeitpunkt als das zarte Pflänzchen deutscher Wein auf den Karten der Gastronomie wieder zu keimen beginnt, schließt sich auf Initiative von Michael Prinz zu Salm-Salm, Bernhard Breuer und Annegret Reh-Gartner eine Gruppe von sieben deutschen Spitzenweingütern aus sieben deutschen Weinanbaugebieten zu einer Vertriebsgemeinschaft zusammen. Die Idee der DGV Gutswein Gmbh, bzw. heute kurz gesagt dieGueter, ist es, über eine schlagkräftige Vertriebsorganisation ein komplettes Deutschweinportfolio aus einer Hand anzubieten und dadurch deutsche Spitzenweine in der Gastronomie und im Fachhandel Deutschlands wieder neu zu positionieren.
Der geeignete Partner wird in der Schlumberger Gmbh & Co KG in Meckenheim gefunden, die damals ausschließlich als Importhaus deutschlandweit mit einem starken Agenturnetz agiert. Schlumberger hatte bereits realisiert, dass die Gastronomie zunehmend deutsche Weine auf ihre Karten nahm, seit diese verstärkt trocken ausgebaut wurden und eine besondere Harmonie zum Essen entwickelten. Und Schlumberger erkannte auch das damalige Problem der Weingüter, zwar den regionalen Heimatmarkt im Umkreis von 100 km leicht beliefern zu können, aber mit der nationalen Distribution und sortierten Kleinstbestellungen überfordert zu sein. So nimmt eine fruchtbare Liaison ihren Lauf.

Heute vereinen dieGueter, um 2 Mitglieder von der Ahr und aus Baden reicher, 9 Terroirs, 9 Familien und 9 Spitzencrus. Allesamt sind es familiengeführte Weingüter, überregional Gleichgesinnte, deren persönlichen Wellenlängen und betrieblichen Philosophien übereinstimmen und die ihre Kompetenz gerne zu Hause in den Weingütern und Weinbergen lassen und dennoch ihren Vertrieb an Gastronomie und Handel durch dieGueter gut aufgestellt wissen. Zahlen untermauern die Erfolgsgeschichte: Im Wirtschaftsjahr 2010/2011 setzten dieGuetergemeinsam ca. 700.000 Flaschen ab Weingut und ca. 200.000 Flaschen über den Schlumberger Direktbezug ab – im Wert von rund 5 Mio Euro. Das Logo, die Weinelle, ein „Schlüssel für Qualität“ symbolisiert seit 1998 die Philosophie dieser Gruppe.
Auf der ProWein vom 4. – 6 . März in Düsseldorf sind dieGueter persönlich vertreten: Freiherr von Gleichenstein und Georg Breuer am Stand von Schlumberger in Halle 4 Stand A 05, alle anderen Weingüter am Stand der VDP Prädikatsweingüter in Halle 4 Stand J 49.

Die Mitglieder im Jubiläumsjahr:
Ahr Nelles *, Heimersheim
Baden Freiherr von Gleichenstein, Oberrotweil
Franken Fürstlich Castell’sches Domänenamt *, Castell
Mosel-Saar-Ruwer Reichsgraf von Kesselstatt *, Morscheid
Nahe Prinz Salm *, Wallhausen
Rheingau Georg Breuer, Rüdesheim
Rheinhessen Rheingraf *, Bingen
Pfalz Dr. Bürklin-Wolf *, Wachenheim
Württemberg Graf Neipperg *, Schwaigern
* Mitglied VDP. Die Prädikatsweingüter

2012: Aktivitäten mit und für Handel und Gastronomie
Weine erzeugen ist eine Seite der Medaille – Menschen für Weine begeistern, die andere. Daher soll das Jubiläumsjahr dazu genutzt werden, in Zusammenarbeit mit den Agenturen den engen Kontakt zu Gastronomie und Fachhandel weiter auszubauen, damit die Weine neue Wege zu Weinfreunden, Kennern und Liebhabern finden. Der Aktionskalender von dieGueter im Jubiläumsjahr listet dazu eine Fülle von Veranstaltungen und Messen sowohl in den Gütern als auch in den Absatzgebieten, genussvolle und unternehmungslustige Veranstaltungen zur Kundenbindung. Veranstaltungen, bei denen die 9 Mitgliedsgüter ihre aktuellen Jahrgänge und Raritäten vorstellen und im direkten Kontakt zum Fachpublikum ihre Begeisterung für den Wein vermitteln können. Die Termine des Jahres 2012 sind auf der Homepage aufgelistet.
Für die über 22 Agenturen finden darüber hinaus alljährlich Vertriebstagungen mit Schulungen statt, um diese stets über die neuesten Entwicklungen in den Weingütern zu informieren und sie zu motivieren. Die Agenturtagung im Jubiläumsjahr wird hier neue kreative Impulse setzen.

Michael Prinz zu Salm-Salm, erster Geschäftsführer von dieGueter resümiert: Die einzigartige Vertriebskooperation von neun Gütern, die allesamt mit höchsten Qualitätsstandards arbeiten, ermöglicht Handel und Gastronomie in einem Geschäftsgang einen umfangreichen und schnellen Zugang zu deutschen Spitzenweinen. Das machtdieGueter für den qualitätsorientierten Handel nahezu unverzichtbar. Gleichzeitig verbindet sich die Erfolgsstory der neun Weingüter mit dem Siegeszug des deutschen Weins. Umso mehr ist der Austausch und unsere stetige Arbeit im Qualitätszirkel Schlüssel und Ansporn zugleich, ständig noch besser zu werden. Das ist und bleibt das Ziel unserer Gruppe.“