eat! berlin kommt im Februar

Vom 21. Februar bis zum 3. März 2019 erlebt die Hauptstadt bei der eat!berlin wieder ein kulinarisches Feuerwerk.

An elf eat! berlin Festivaltagen werden bei rund 70 Veranstaltungen an fast ebenso vielen Orten weit über 70 Köchinnen und Köche am Herd stehen.
Insgesamt sind diese mit 130 Hauben / 700 Punkten im Gault&Millau und 60 Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Neben den besten Köchen der Hauptstadt, darunter Tim Raue, Sebastian Frank, Michael Kempf, Marco Müller und Hendrik Otto, hat eat! berlin 2019 viele herausragende Gäste: Christian Bau, Tristan Brandt, Christoph Rüffer, Jörg Sackmann, um nur einige zu nennen. Aus Slowenien kommt Ana Ros, aus Israel Tom Franz und Meir Adoni, aus Österreich Heinz Reitbauer und aus der Schweiz ein Überraschungsgast.

Sebastian Frank, 2 Sternekoch, Berlin – Restaurant Horvath

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Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag

„Eigenlob stinkt, aber es war echt toll!“ VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ am 8.1. um 20:15 Uhr

Zusammen haben sie 4 Michelin-Sterne, 67 Punkte im Gault-Millau und geballte Kochexpertise: Die Spitzenköche Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag bekochen sich nun erstmals gegenseitig in ganz privater Atmosphäre. Für die Koch-Doku „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ (zeigt VOX am 8.1. um 20:15 Uhr) öffnen sie ihre privaten Wohnungen und lassen die Zuschauer hinter die Kulissen eines Spitzenkochs schauen. An vier kernigen Männerabenden kocht jeweils ein Profi für seine drei Kollegen und will dabei zeigen, was er am Herd, Ofen oder Sous-vide-Garer drauf hat. Klar, dass da Nervosität mitspielt und alle Spitzenköche die Gaumen der anderen begeistern wollen. „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so Nelson Müller. Ob ein 30.000 Euro teurer Grill, feinste Patisserie-Kunst oder Götterspeise auf Sterne-Niveau – die Sendung ist gespickt mit Kochtricks und kulinarischen Augenweiden.

Gastgeber Christian Lohse, mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnet, wurde mit 19 Punkten im Gault Millau bewertet Den ersten Abend bestreitet Christian Lohse in seiner kleinen privaten Küche mit Holzmobiliar und wenig Platz. „Der Zuschauer von außen sieht heute einfach mal einen Sternekoch von innen“, kündigt der Küchenchef des Berliner Gourmet-Restaurants „Fischers Fritz“ gleich zu Beginn an. Und weiter: „Meine drei Kollegen diese Woche haben alle sehr viel um die Ohren. Es geht hier um keine Competition, sondern die sollen sich bei mir einen schönen Abend machen!“ Gemeinsam mit seinem Küchenchef Norbert bereitet der 2-Sterne-Koch das Drei-Gänge-Menü für sein „perfektes Profi-Dinner“ vor. Bei der Vorbereitung seines Eintopfs erklärt Lohse die am häufigsten falsch verwendeten Begriffe „Panierung“ und „Panade“. Und er räumt mit einem Irrglauben in der Küche auf: „Pfeffer verbrennt nicht beim Braten, das ist totaler Unsinn!“ Für die perfekten Röstaromen kommen die Lauchzwiebeln bei Christian Lohse daher direkt auf das Kochfeld des Herds – ganz ohne Pfanne, die die Hitze nimmt. Als Vorspeise will der ehemalige Leibkoch des Sultans von Brunei Onsen-Eier servieren, dazu werden die Eier bei 61 Grad im Ofen gegart. „Mit Lachs, Essig und der Säure wird das ein Highlight! Aber das ist keine Küche für Anfänger. Das ist Hardcore“, so der 49-Jährige. Ralf Jakumeit ist begeistert von der Vorspeise: „Das ist das, was wir wollen: Unkompliziert, aber das, was auf den Teller kommt, ist Bombe!“ Zum krönenden Abschluss gibt es Götterspeise mit Vanillesauce und Blumendeko. Nelson Müller hat die „mutige“ Nachspeise gefallen: „Das Schlimme ist, dass es einfach lecker war. Ich bin schockiert!“ Glücklich fasst er den Abend zusammen: „Viele Restaurants sollten sich ein Beispiel an Christian Lohse nehmen. Denn es ist eine Kunst, die Seelen der Menschen wieder gesund zu machen.“

Gastgeber Ralf Jakumeit, wurde mit 16 Punkten im Gault Millau bewertet, betreibt die Catering- und Eventfirma „Rocking Chefs“ „Köche rocken die Welt“, verkündet der Rock’n’Roller unter den Spitzenköchen Ralf Jakumeit an seinem Dinner-Tag. Mit seinem Heiligsten, einem 30.000 Euro teuren multifunktionalen Holzkohlegrill in seinem eigenen Garten, will der „Rocking Chef“ seine drei Mitstreiter betören. Gegrillt wird bei ihm das ganze Jahr über, denn seiner Meinung nach gibt es keine Kälte, sondern nur zu wenig Kohle. Doch was wird er den drei Spitzenköchen servieren? „Bei mir wird es heute Gerichte-Klassiker geben, die ich selbst brutal gerne esse: Wiesenkräuter-Bratwürste, Jakobsmuscheln und Kalbstafelspitz.“ Klassisch sind seine Gewürze dabei nicht unbedingt, da er Salz und Zucker überhaupt nicht mehr verwendet: „Ich arbeite ausschließlich mit Kokosblütenzucker, den können sogar Diabetiker verwenden. Und ansonsten würze ich mit Ur-Meerwasser, das ist Millionen Jahre alt und wird in 800 Metern Tiefe gefördert. Das ist pumperlgsund!“ Ob die ungewöhnliche Gewürzvielfalt des 42-Jährigen seinen Gästen munden wird?

Gastgeber Nelson Müller, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so der dritte Gastgeber Nelson Müller über seine Nervosität, für andere Sterneköche kochen zu dürfen. Als jemand, der lange in der Patisserie gearbeitet hat, will er seinen Gästen aber nicht nur die filigranen Köstlichkeiten der Feinbäckerei näher bringen. So holt er sich mit Henry Bach kurzerhand einen 2-Sterne-Koch als Schnippelhilfe in die Küche seiner neuen Wohnung, in die er gerade erst umgezogen ist. Auch ein „Burger Inside Out Chakalaka“ sowie ein Kartoffeldonut machen seine Kollegen neugierig auf den Dinner-Abend. Die Sauce béarnaise kommt bei Björn Freitag so gut an, dass er den Mund zu voll nimmt und sagt: „Da könnte ich einfach nur den Rachen aufreißen und die Sauce reinfließen lassen.“ Das lässt sich Nelson Müller nicht zweimal sagen… Björn fasst den Abend satt und glücklich zusammen: „Das war alles durchdacht. Das war lecker und einfach nur wahnsinnig viel Arbeit!“

Gastgeber Björn Freitag, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau Björn Freitag, der von seinen Eltern das Restaurant „Goldener Anker“ übernommen hat, will heute Rinderroulade nach dem Rezept seiner Mutter zubereiten – praktischerweise in seiner Wohnung, die direkt über dem Restaurant liegt. „Ich werde nur die Sauce etwas feiner machen, weil ich ja heute ein paar Experten am Tisch sitzen habe.“ Nach eigener Aussage hat der 43-Jährige ein Händchen für die perfekte Garzeit von Fleisch und Fisch, insofern dürfte heute nichts schiefgehen. Ein Trinkspiel mit Fischstäbchen und Kartoffelsalat bildet den Start für den Abend. Nelson Müller: „Ich hätte es mich nicht getraut, Fischstäbchen als Appetizer zu servieren. Aber das finde ich von ihm schon wieder cool, dass er genau weiß, was uns schmeckt und es uns serviert.“ Christian Lohse freut sich derweil schon auf die Hauptspeise und die Rinderrouladen: „Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen, ich ertrinke fast.“ Und auch Björn ist stolz auf seine Gerichte: „Eigenlob stinkt, aber es war echt toll.“ Nur komisch, warum seine Kochjacke nach drei Gängen immer noch so strahlend weiß ist. „Das hat bestimmt ein Bringdienst zubereitet“, scherzt Christian Lohse.

VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ mit den Starköchen Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag am 8.1. um 20:15 Uhr!

Die Menüs im Überblick:

Christian Lohse, Berlin

Vorspeise: Onsen-Ei mit Lachs Hauptspeise: Lohses Eintopf Nachspeise: Götterspeise mit Vanillesauce

Ralf Jakumeit, Straubing

Vorspeise: St. Pauli Fischauge Hauptspeise: Rosa gegrillter Kalbstafelspitz mit Garnelen-Koriander-Chili-Vinaigrette und Sellerie-Espuma Nachspeise: Feige X-treme

Nelson Müller, Essen

Menü „Post aus Afrika“ Vorspeise: Jakobsmuscheln mit Zitrusfrüchten Hauptspeise: Burger Inside Out Nachspeise: Gefüllte Crêpes

Björn Freitag, Dorsten

Vorspeise: Hummer-Toast „Exotisch“ Hauptspeise: Rinderroulade „Fort Knox“ Nachspeise: Weißes Schokoladenmousse mit Sanddorneis

Gault Millau 2017 – Berlin

Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ kocht sich im neuen Gault&Millau in die deutsche Küchenspitze, Matthias Gleiß von „Volt“ in die Berliner Elite – André Macionga vom „Tim Raue“ als „Gastgeber des Jahres“ geehrt

Den „stilistisch ganz eigenständigen, stets vor Ehrgeiz sprühenden Tüftler am Herd“ Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ in Mitte lobt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017, weil er „modern und betont regional kocht, wie es der aktuelle Berliner Stil verlangt, aber endlich ganz frei von Marotten und Dekogemüse, allein am guten Geschmack orientiert“. Die Tester preisen auch seinen „Produktfanatismus“ und applaudieren Müllers Ideen, „Topinambur mit Spänen von Périgord-Trüffeln, kleinen, knusprig frittierten Grünkohlblättern und klassischer Trüffeljus zu kombinieren oder Streifen von der Gelbschwanzmakrele in Radieschenscheiben einzurollen und sie attraktiv mit einer transparenten Sauce aus gesalzenen Pflaumen zu arrangieren“. Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 13 Köche.

17 Punkte erkocht sich Matthias Gleiß vom „Volt“ in Kreuzberg, der „mit bewundernswerter Leichtigkeit und ohne intellektuelle Mätzchen Kochkunst und Wohlfühlatmosphäre vereint und Kopf wie Bauch glücklich macht. So schickt er in der Saison den Spargel in den Smoker, kombiniert ihn mit marinierter Sauerkleewurzel und gebratenem Lammbries, gibt Säure und Bitterkeit mit Brunnenkresse-Öl und Zitronenmelisse hinzu und nimmt den ausgeprägten Raucharomen mit einer Haselnusscreme das Aufdringliche.“

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, erreichen erstmals Andreas Saul vom „Bandol sur mer“ in Mitte „mit seinem intelligenten Küchenmix aus deutsch-skandinavischen und mediterranen Elementen im vermutlich schlichtesten und kleinsten Gourmetrestaurant in Deutschland“, und Stephan Hentschel vom „Cookies Cream“ in Mitte, der in seiner „unterhaltsamen vegetarischen Küche des Öfteren eine Aromatik komponiert, die an die Vielschichtigkeit eleganter Weißweine erinnert“.

Auf 15 Punkte verbessern sich der Spanier Paco Pérez vom „5 – Cinco by Paco Pérez“ in Tiergarten, der „mit seiner Berliner Küchenequipe konsequent auf Seefisch und Meeresfrüchte höchster Qualität setzt“, und Felix Mielke vom „Le Faubourg“ in Wilmersdorf, der „unbedingt jeden Teller in ein kleines Kunstwerk verwandeln will und bei den Hauptgerichten ein Produkt ins Zentrum stellt und den Gast entscheiden lässt, ob er es klassisch oder modern interpretiert haben möchte“.

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb auch die Küchenchefs zweier neueröffneter Lokale, Christopher Kümper, 29, von der Weinbar „Schwein“ in Mitte und Andreas Rieger, 30, vom „Einsunternull“ in Mitte. Rieger „gewinnt in der ambitioniertesten und kulinarisch herausforderndsten Neueröffnung des vergangenen Jahres an der Spree den ausschließlich lokalen Produkten durch vielfältige Techniken von Fermentieren bis Trocknen ganz neue Facetten ab. Auf den Tisch kommen Etüden aromatischer Nuancierungen und regelrecht intellektuelle Kompositionen.“ Kümper „verblüfft in der Weinbar mit viel kulinarischer Ambition, handwerklicher Reife und Sinn für Geschmack und Konsistenz, den er vor allem in der Region auslebt“.

Die besten Köche in Berlin
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Berlin verteidigt souverän Tim Raue, „Berlins international bekanntester Koch, der derzeit mit so viel Elan und kreativer Energie ans Werk geht wie kein anderer in Deutschland“. Seine „bescheiden klingende Avocado mit Mandelmilcheis und -Baiser, Petersiliendressing und Pomelo“, feiern die Tester als „typisches Gericht, das alles bietet, was die Raue-Küche auszeichnet: kühle Schärfe, fruchtige Bitterkeit, Süße, Knackigkeit und durch eine luftige Avocadocreme gekrönten Schmelz, der das wunderbare Mundgefühl komplettiert – ein perfekter Gang.“ Auch für „die extrakrosse Keule vom Spanferkel mit krachender Schwarte, eingesalzenem rohen Ingwer, Dashi-Gelee und einer Art Senf-Trilogie (japanischer, Bauzner und bayerischer süßer Senf), die jeden Bissen neu und anders aromatisiert“, bekam Raue 19 Punkte.

Ihm folgen neben Marco Müller mit ebenfalls 18 Punkten Daniel Achilles vom „Reinstoff“ in Mitte, bei dem „kein Gericht an irgendjemand oder irgendetwas erinnert, das man anderswo schon gegessen hätte. Auch nicht das Aalparfait mit knackigem, mit Hibiskus mariniertem Rettich, dessen Schärfe mundfüllend mit milden Currynoten und dem Parfait kontrastiert, das leicht gekühlt wurde und dadurch die Aalschwere fast erfrischend wirken lässt“;

Michael Kempf vom „Facil“ in Tiergarten, der „in seiner mitunter etwas zurückhaltend gewürzten Küche mit filigranen Aromenkonstrukten eine Rolle von bretonischer Seezunge, deren Kern eine Gillardeau-Auster birgt, mit Blumenkohl als Creme und gebratene Röschen sowie Douglasien-Öl serviert“;
Hendrik Otto vom „Lorenz Adlon Esszimmer“, dessen „durch und durch zeitgemäße Küche den ganz großen Bogen spannt, von regionalem Engagement bis zur weiten Modewelt des asiatisch inspirierten Schweinebauchs, der in einen Knuspermantel von gepopptem wildem Reis, etwas Chili und dehydrierter Zitrone gehüllt ist und mit einem Glasnudelsalat serviert wird, zu dem der Service Beeftea angießt“.   
    
17 Punkte wie Aufsteiger Matthias Gleiß erreichen dank inspirierter Gerichte wieder
Sebastian Frank vom „Horváth“ in Kreuzberg („Stör mit brutal-intensiver Reduktion von Schinkenkaramell als Öl, säuerlich-fettem und mit Kamille parfümiertem Milchbruch, fermentiertem Kohlrabi und Dörrchampignons“),
Sonja Frühsammer vom „Frühsammers“ in Grunewald („Bauch vom Ibérico-Schwein auf sardischen Fregola-Nudeln mit Zwiebeln voller knusprig geröstetem schwarzem Reis und einer Sauce mit Teriyaki-Einschlag“),
Eberhard Lange vom „Hugos“ in Tiergarten („blaue Garnelen aus dem Pazifik in asiatischer Aromatik aus Sansho-Pfeffer, Sojabohne, Rettich und Shiso“).

Die 17 Punkte schafft auch Thomas Leitner von „Les Solistes de Pierre Gagnaire“ in Charlottenburg, der seinem im September ausgeschiedenen Chef Roel Lintermans nachfolgte und „Langoustinen in sensationeller Produktqualität auf einem perfekten Safranrisotto mit Parmesanschaum bietet und dazu noch ein Tatar von rohen Langoustinen mit Senfkörnern und Algensalat, kleine Mousse-Hügelchen mit Linsen, grüner und gelber Mango sowie eine ultraklassische, mit Cognac flambierte, fast schon braune Bisque mit einer Einlage aus Totentrompeten auf Nebentellern anrichtet“. 

Dass in Berlin nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von André Macionga vom „Tim Raue “ in Mitte als „Gastgeber des Jahres“: „Er beherrscht perfekt die schwierige Gratwanderung zwischen kluger Zurückhaltung und auskunftsfreudigem Tischgespräch und verkörpert idealtypisch den modernen Typus des Maître-Sommeliers.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 59 Restaurants in Berlin. 49 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten von den neueröffneten oder erstmals bewerteten Lokalen auch die „Brasserie Colette“ in Schöneberg und das „Tulus Lotrek“ in Kreuzberg (beide 14 Punkte) sowie „Dae Mon“ in Mitte, „Lode & Stijn“ in Kreuzberg und „893 Ryōtei“ in Charlottenburg (je 13 Punkte). Im Vergleich zum Vorjahr serviert der Gault&Millau in der Hauptstadt 6 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 9 neu auf, 7 Köche werden höher bewertet.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Berlin
19 Punkte
Tim Raue in Mitte
18 Punkte
Facil im Tiergarten
Lorenz Adlon Esszimmer in Mitte
Reinstoff in Mitte
*Rutz-Wein-Bar in Mitte
17 Punkte
Frühsammer in Grunewald
Horváth in Kreuzberg
Hugos in Tiergarten
Les Solistes by Pierre Gagnaire  in Charlottenburg
*Volt in Kreuzberg
16 Punkte
*Bandol sur mer in Mitte
*Cookies Cream in Mitte
Fischers Fritz in Mitte
Markus Semmler in Wilmersdorf
Nobelhart & Schmutzig in Kreuzberg
Skykitchen in Lichtenberg

*Aufsteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34,99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Urs Gnotke

Preis für Große Gastlichkeit 2016:
Urs Gnotke vom Breidenbacher Hof in Düsseldorf ist Gastgeber des Jahres

Im Hotel Palace Berlin stellten sich engagierte Servicekräfte aus Deutschland, Österreich und Italien im  dem 7. Service-L’Art de Vivre Wettbewerb.

Zehn Nominierte nahmen am Jury-Wettbewerb aus schriftlichen, mündlichen und praktischen Aufgaben in Berlin teil. Herausragendes Talent bewies dabei der Sieger des Abends: Urs Gnotke vom Breidenbacher Hof in Düsseldorf. In einem spannenden Finale erreichte Tanja Fried aus dem Seehotel Niedernberg (Bayern) den 2. Platz. Über den 3. Platz freute sich Janina Kraft vom Schlosshotel Velden (Österreich).
Geldprämien des Initiators, der Vereinigung L’Art de Vivre, in Höhe von 2.000 Euro (1. Platz), 1.000 Euro (2. Platz) und 500 Euro (3.Platz) sowie eine Einladung zu einer Reise der drei Erstplatzierten zur Maison RUINART in Frankreich wurden überreicht.

Zu den attraktiven Preisen zählten jeweils ein umfangreiches Gläserset von SCHOTT Zwiesel Kristallglas.

Die Teilnehmer ohne Platzierung konnten sich ebenfalls freuen: Jurymitglied Alexander A. Kohnen vom International Wine Institute lud sie zu einem Weinerlebnis an die Ahr ein.

VIELSEITIGER JURY-WETTBEWERB
In diesem Jahr kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter bis 35 Jahre aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen sowie aus Italien und Österreich.

Neben der schriftlichen Prüfung gehörten auch das Juryinterview, ein Champagner- und Sherrytest sowie ein Fehlertisch zu den Aufgaben bis zum Nachmittag. Nach der Urkundenübergabe an alle nominierten Wettbewerbsteilnehmer um 16 Uhr wurden die sechs Finalisten für die Endrunde bekannt gegeben. Sie bestritten am Abend den letzten Wettbewerbsteil und servierten 30 geladenen Gästen nach allen Regeln der Kunst und vor den Augen der Jury ein Drei-Gang-Menü. Kriterien waren hier fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, Teamgeist, aber auch Gastgeberqualitäten wie Freundlichkeit, Rhetorik oder das Erscheinungsbild.

INITIATOREN, PARTNER & UNTERSTÜTZER
Initiator des Wettbewerbs ist die Vereinigung L’Art de Vivre (e.V.). Präsident Klaus Sieker bedankte sich abschließend bei allen Partnern und Unterstützern. Dazu gehörten neben den oben genannten – RUINART Champagner, S. PELLEGRINO/ ACQUA PANNA und SCHOTT Zwiesel Kristallglas – die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ), das International Wine Institute (IWI), das Netzwerk und die Karriere-Plattform für die Hotellerie der YOURCAREERGROUP, Top hotel – das Magazin der Hotellerie, Förderer von Hotellerie und Gastronomie e.V. (fhg), Restaurant-Ranglisten.de und Kulinarisches-Interview.de. In diesem Jahr unterstützten den Wettbewerb in Berlin außerdem der Hotel- und Gaststättenverband Berlin e. V. (DEHOGA Berlin), Ronnefeldt Tee sowie das Familienweingut González Byass.
Ein herzliches Dankeschön ging an Michael Frenzel, General Manager Hotel Palace Berlin und sein Team für die hervorragende Unterstützung bei der Wettbewerbsdurchführung.

DER ANLASS
Warum engagiert sich L’Art de Vivre für den Service-Beruf im Restaurant und in der Hotellerie?
Der Vereinigung L’Art de Vivre ist es wichtig, den Service-Beruf im Restaurant in den verdienten Fokus zu rücken, das Berufsbild zu stärken und mehr junge Menschen dafür zu begeistern. In der breiten Öffentlichkeit ist das Bild des Serviceberufs, sind seine Facetten, die Vielseitigkeit sowie die Aufstiegschancen wenig bekannt.
Der Vereinigung, die seit fast dreißig Jahren besteht, gehören zahlreiche ausgezeichnete Gastgeber und Spitzenköche in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz an. Für die gesamte Branche sind gut ausgebildete, engagierte Mitarbeiter das A und O eines erfolgreichen Restaurantbetriebes. In zahlreichen Unternehmen fehlen jedoch zunehmend genau diese Arbeitskräfte und Auszubildenden, die professionell für das Wohl der Gäste sorgen. Die Vereinigung initiierte den Wettbewerb 2010.
Mehr unter: http://gourmet-residenzen.com/wettbewerb

DIE JURY 2016
– Klaus Sieker – Präsident L’Art de Vivre,
– Gabriele und Hans Stefan Steinheuer – L’Art de Vivre Gourmet-Residenz Steinheuers Restaurant Zur Alten Post, Bad Neuenahr und Sprecher der L’Art de Vivre Gastronomen,
– Ekkehart Cordes – Ruinart Champagner,
– H.P.O. Breuer – Autor und Journalist,
– Werner Classen – Mitglied L’Art de Vivre,
– Joachim Niermann – Vizepräsident L’Art de Vivre,
-Claudia Vogler – Mitarbeiterin L’Art de Vivre und gelernte Hotelfachfrau,
– Uwe Leo Auerswald – Autor und Regisseur,
– Alexander A. Kohnen – International Wine Institute und Prüfungsvorstand des Wettbewerbs,
– Michael Frenzel – L’Art de Vivre Mitglied, als Direktor Hotel Palace Berlin zugleich Gastgeber des Wettbewerbs 2016,
– Dorett Auerswald – PR für L’Art de Vivre und Wettbewerbskoordinatorin
sowie Gastpartner im Wettbewerb 2016:
– mit Spezialfragen zum Tee: Teemeister Bernhard-Maria Lotz, Teehaus Ronnefeldt
– mit Spezialfragen zu Sherry: Eva Carlitz, Trade Marketing Manager Familienweingut González Byass

DIE 10 TEILNEHMER AM 10.10.2016 IN BERLIN (ALPHABETISCH)
1. Christian Freier – Strandhotel Fischland (Ostseebad Dierhagen),
2. Tanja Fried – Seehotel Niedernberg (Bayern),
3. Josephine Geiger – Hotel Palace Berlin,
4. Dominika Glatz – Hotel Königshof (München),
5. Urs Gnotke – Breidenbacher Hof (Düsseldorf),
6. Andreas Goller – Vigilius Mountain Resort (Südtirol, Italien),
7. Mimoun Kabbouch – Bremer Ratskeller,
8. Janina Kraft – Schlosshotel Velden (Österreich),
9. Louis Steinle – Colombi Hotel Freiburg,
10. Christiaan van Berkel – Steigenberger Graf Zeppelin Stuttgart

Ist 9flats pleite?

Das ehemalige Start-up Unternehmen 9flats.com – eine Kopie von AirBnB – zahlt seit einiger Zeit Gastgeber nicht mehr aus!

9flats ist eine Online-Plattform auf der Privatpersonen ihre Zimmer, Häuser, etc. für Reisende oder Besucher anbieten können. Über 9flats können die Haus-, Zimmer oder Schlafangebote eingestellt werden und direkt vom User gebucht werden.

Das Unternehmen wurde 2011 von Stephan Uhrenbacher in Berlin gegründet, zog dann nach Hamburg um, bevor es im April diesen Jahres nach Singapur umzog. Begründet wurde die Verlegung des Firmensitzes mit den anhängigen Klagen wegen Wohnraum-Zweckentfremdung.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/9-flats-deutscher-airbnb-konkurrent-verkauft-sich-nach-singapur-14202691.html

Seit Juli scheint das Unternehmen größere Problem zu haben: Es bezahlt seine Gastgeber nicht. Auf einigen Plattformen beschweren sich die Gastgeber massiv über die ausstehenden Zahlungen: https://de.trustpilot.com/review/9flats.com .
9flats nutzt auf seiner Internetseite weiterhin die 5-Sterne Bewertung, obwohl noch gerade 3 Sterne übrig geblieben sind und die letzten Bewertungen alle katastrophal einstimmig waren: „Kein Geld erhalten“

Auf der 9flats-Facebook Seite hat man die Kommentierung ausgeschaltet. Offenbar gab es dort zu viele negative Reaktionen, jedoch findet man diese Seite: https://www.facebook.com/pages/9flatscom-Hamburg/202927076401768?hc_location=ufi
Die Telefonnummer für Gastgeber wurde inzwischen abgeschaltet.

Vermieter Thomas Becker: „Ich hatte vor einem Monat vier indische Gäste zur Automechanika in Frankfurt. Denen wurden 1.800 Euro auf der Kreditkarte belastet, aber mir dann nicht das Hosting-Geld von 1498,-€ von 9flats.com überwiesen.“

Wie dem Frankfurter Becker geht es Tausenden von Geprellten weltweit, wie hier nachzulesen ist: http://blog.lodgify.com/9flats-reviews-payments?utm_source=smarthosts&utm_medium=referral&utm_campaign=9-flats

Johannes King und Alexandro Pape

Die beiden Spitzenköche Johannes King und Alexandro Pape verwöhnen ihre Gäste mit Produkten aus eigenem Anbau bzw. heimischer Produktion

Sylt gilt als das kulinarische Mekka des Nordens. Zum einen aufgrund der zahlreichen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Restaurants. Allein sechs der begehrten Sterne des Guide Michelin leuchten derzeit am Sylter Firmament und sorgen damit für die größte Sternendichte in Deutschland. Zum anderen begeistert Sylt mit einer Vielzahl heimischer Erzeugnisse, die bei immer mehr Feinschmeckern auf und abseits der Insel kollektive Gaumenfreuden auslösen. Zwei Aushängeschilder lokaler Produzenten und Verfechter regionaler Küche sind die beiden Spitzenköche Alexandro Pape und Johannes King.

Der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Gastgeber des „Söl´ring Hof“ lässt mittlerweile nur noch in seine Küche, was grade Saison hat und aus der Region stammt. In seinem Bauerngarten wachsen außerdem längst vergessene Kräuter, Wurzeln und Gemüsen. „Ich werfe gerne in den Topf, was vor meiner Haustür wächst!“ Und vor seiner Haustür wächst momentan so einiges. Der Spargel, den King momentan erntet, ist klein wie ein Finger und manchmal völlig krumm, mal weiß oder violett oder grün – wie herkömmlicher Spargel sieht er nicht aus. Aber er ist knackig und frisch. Da ist nichts rausgezüchtet worden, ein pures Produkt mit all seinen Facetten.„Wir arbeiten mit lokalen Produkten, weil wir damit automatisch im Rhythmus der Natur denken und kochen. Weil wir somit immer die frischesten und qualitativ besten Produkte verwenden!“, erklärt Johannes King. „Alle Produkte, die wir aus unserem Garten verwenden, werden so pur wie möglich gelassen. Wir möchten dem Gast zeigen, wie toll zum Beispiel Mangold, Spargel oder Kräuter in allerfrischester Güte sein können“, sagt er. Andere Zutaten für seine Sterneküche findet er im Watt oder auf der Wiese nebenan. Am Sylter Watt zum Beispiel sammelt er Salzwiesenkräuter. Zwischen üppig blühenden Strandastern versteckt sich Essbares wie Queller, Strandportulak oder Dreizack.

Auch Alexandro Pape, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und 17 Punkten im Gault Millau, weiß wie man Genuss auf eine ganz einfache Formel bringt. Das Faible für regionale Waren und für die Herstellung von eigenen Produkten hat der gastronomische Gastgeber des Munkmarscher Hotels „Fährhaus“ schon lange, im April hat er nun außerdem seine „Bier- und Brot-Stube“ in Keitum eröffnet. Die Grundidee ist dabei so einfach wie genial: Konzentration aufs Wesentliche. Das einfache Stück Brot zum Geschmackserlebnis machen und das gemeinsame Abendbrot als Genusstreffen zelebrieren. Und Pape wäre nicht Pape, wenn er in seiner „Genussmacherei“ in List nicht nur sein eigenes Sylter Meersalz und diverse Pasta-Kreationen herstellt, sondern auch noch ein Bier selbst brauen würde.

www.sylt.dewww.sylter-salz.de,

Private Dining gegen die Koch-Unlust

Deutschland ist längst ein Genießerland. Die Lust an gutem Essen ist ein Trend, der sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten zieht. Dabei findet der wahre Genuss nicht mehr nur in teuren Restaurants statt, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Gemütliches Essen im Kreise von Freunden oder Geschäftskollegen zählt heute schon fast zum guten Ton und wird immer beliebter. Doch bei aller Ambition steckt nicht in jedem von uns ein Sternekoch à la Bocuse. Und manch einer verspürt gar eine Koch-Unlust, wenn es darum geht, einzukaufen, zuzubereiten, aufzutischen und nach getaner Arbeit und mit vollem Magen den Abwasch zu erledigen – einen entspannten Abend hat ein Gastgeber im Gegensatz zu seinen Gästen eigentlich nie. Wer dennoch stilvoll und ohne Mühe bewirten möchte, holt sich einfach das Restaurant nach Hause. La Belle Assiette (www.labelleassiette.de), der europäische Marktführer für Private Dining aus Paris, macht dies möglich. Über das Portal kann man Privatköche mieten, die sonst in bekannten Restaurants und Hotels arbeiten und sich um die gesamte Organisation des Dinners in den eigenen vier Wänden kümmern – Abwasch inklusive.

Den Wünschen sind keine Grenzen gesetzt
Ab sofort kann jeder ohne Mühe der perfekte Gastgeber sein: Der Unternehmer mit dem begrenzten Zeitbudget lädt seine Geschäftspartner zu einem köstlichen 5-Gänge-Menü in die eigenen vier Wände ein, der Ehemann mit den zwei linken Händen kann seine Angebetete mit einem lukullischen Liebesdinner überraschen und die Ehefrau kann sich endlich bei ihrem Geburtstag um ihre Gäste kümmern, da sich dieses Jahr jemand anderes ums leibliche Wohl sorgt.

Wen die Koch-Unlust – aus welchem Grund auch immer – gepackt hat, der wählt auf dem Portal aus fast 1.000 Menüs der bundesweit 60 registrierten Köche sein Favoritenmenü aus. Bei der Vielfalt ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die vielen Sonderwünsche, die einem als Gastgeber das Kochen erschweren würden, sind kein Problem. Über eventuelle Allergien, Unverträglichkeiten, Abneigungen oder Diätvorschriften der eigenen Gäste muss man sich keine Sorgen mehr machen und kann diese einfach an den Privatkoch abtreten.

Dem Küchenchef über die Schulter schauen
Das Private Dining hat nicht nur den Vorteil, dass man sich in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre zuhause wesentlich besser auf den Genuss und die Gäste konzentrieren kann. Außerdem hat man die Gelegenheit, einem professionellen Koch bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen und sich den einen oder anderen Trick abzugucken. So findet vielleicht auch der Koch-Unlustige Geschmack daran, demnächst einmal selbst den Kochlöffel zu schwingen. Auch die Gäste werden es einem danken, dass man sich intensiv unterhalten kann und nicht ständig von überkochenden Töpfen oder klingelnden Eieruhren aus dem Gespräch gerissen wird.

„Genuss ist eine neue Lebensart, die hierzulande immer größeren Gefallen findet. Gutes Essen, ein ansprechendes Ambiente und ein wenig Luxus gehören ebenso dazu wie Geselligkeit und Entspannung. Private Dining bringt dieses Savoir Vivre in die eigenen vier Wände: Genussvoll mit Freunden dinieren und stilvoll gastgeben, ohne große Mühe – die Arbeit erledigt der gebuchte Koch“, erklärt Henri Huselstein, Country Developer Germany von La Belle Assiette.

Mit La Belle Assiette können Menschen die Freude am Gastgeben und gutem Essen zelebrieren, ohne dafür mehrere Stunden in der Küche zu verbringen. Über La Belle Assiette können sie hierfür einen Privatkoch mieten, der sich um die gesamte Organisation kümmert: Vom Einkauf und die Zubereitung des Menüs bis hin zum Servieren und Abräumen. Und selbst um den Abwasch muss man sich nicht kümmern. Bei einer Gästeanzahl von sechs Personen variieren die Menüpreise zwischen 49 Euro und über 100 Euro für ein mehrgängiges Luxusmenü. Das Unternehmen wurde 2013 von Stephen Leguillon und Giorgio Riccò in Paris gegründet und ist Marktführer für Private Dining in Europa. In Deutschland startete das Unternehmen im März 2015 und beschäftigt hier derzeit über 60 Köche.

www.labelleassiette.de.

10 Jahre DPD

2.529 Hobbyköche, 103 Städte und Regionen und bis dato unglaubliche 64.026 vergebene Bewertungspunkte: Das sind zehn Jahre „Das perfekte Dinner“. Nach Original-Rezept vom 6. März 2006 schaut die Koch-Doku auch heute noch jeden Vorabend von Montag bis Freitag ambitionierten Gastgebern in die Töpfe und ihre eigenen vier Wände. Seit einem Jahrzehnt bringt das „Dinner“ fünf völlig unterschiedliche Hobbyköche aus einer Stadt oder Region zusammen, die sich gegenseitig beschnuppern, bekochen und im Anschluss ihre Drei-Gänge-Menüs und Gastgeberqualitäten mit null bis zehn Punkten bewerten. Dabei wird gekleckert, geklotzt, gezickt, gelacht und sich vor Rührung in den Armen gelegen.

Heute, zehn Jahre und einen „Deutschen Fernsehpreis“ („Beste Kochshow“) später, sind die Zutaten für beste Unterhaltung immer noch dieselben und der Koch-Wettstreit beliebt wie zur allerersten „Dinner“-Stunde. Damit ist die Sendung heute die am längsten laufende werktägliche Koch-Doku in der deutschen Fernsehlandschaft. Das will gefeiert werden – und zwar mit einer ganz besonderen Geburtstagsrunde. Vom 7. bis 11. März stellen sich fünf Hobbyköche, die sehr persönliche Geschichten mit dem „perfekten Dinner“ verbinden und alle schon einmal in der Koch-Doku schon einmal zu sehen waren, dem Kampf mit dem Kochlöffel.

Die Teilnahme am „Dinner“ hat ihnen nicht nur Spaß gemacht, sondern bei so manch einem auch das Leben verändert. So lebt die ehemalige Elektronikfachverkäuferin Zoi aus Berlin heute ihren Traum vom exklusiven Supper-Club, Hobbyköchin Janne war beim „perfekten Dinner“ ihrer Mutter schon einmal als Schnibbelhilfe zu sehen, doch nun will die Berlinerin deren Leistung toppen. Der Dortmunder Sascha hat in seiner „Dinner“-Runde seine Traumfrau kennengelernt, Eik aus Köln hat sich als Teilnehmer aus der allerersten Woche und der 1.000 Sendung regelrecht zum „Dinner“-Maskottchen entwickelt, und Marcus aus Geilenkirchen hat seine Freundin durch einen „Singleaufruf“ beim „perfekten Dinner“ gefunden.

Zoi – Tag 1 in Berlin
 
Das erste Dinner der Geburtstagswoche findet bei Zoi (51) in Berlin statt. Im Mai 2011 stellte sie erstmals als Kandidatin beim „perfekten Dinner“ ihr Kochtalent unter Beweis und schaffte es damit gleich auf das Siegerpodest. Dieser Erfolg hat sie darin bestätigt, beruflich neue Wege zu gehen. Heute betreibt die gelernte Elektronikfachverkäuferin einen eigenen exklusiven Supper-Club in einer herrschaftlichen Villa – und in dieser will sie nun auch ihre „Dinner“-Mitstreiter verwöhnen.
 
Zois Menü:
Aperitif: Champagner
Vorspeise: Guacamole-Türmchen mit Garnelen
Hauptspeise: Rinderfilet auf Rotwein-Schalotten-Butter mit getrüffeltem Kartoffelpüree
Nachspeise: Schokoladen-Kaffeelikör-Cheesecake-Torte mit Passionsfruchtmousse
 
 
Janne – Tag 2 in Berlin
 
Am zweiten Tag will Janne (19) aus Berlin nicht nur den anderen Kandidaten, sondern auch ihrer Mutter Biggie beweisen, dass sie eine richtig gute Köchin ist. Denn diese hat im April 2011 bereits am „perfekten Dinner“ teilgenommen. Mit der tatkräftigen Unterstützung ihrer damals 14-jährigen Tochter schaffte sie es auf den zweiten Platz. Nun hofft Janne, dass sich Mutter Biggie für diesen Einsatz revanchiert. Wird sie mit Mutti als Schnibbelhilfe endlich den „Dinner“-Pokal in die Familie holen?
 
Jannes Menü:
Motto: „Après-Ski“
Aperitif: Ivo’s Lüstle (Schokoladenlikör auf Prosecco mit Lavendel)
Vorspeise: Rohrindschmankerl an Röhrlsalat (Rindercarpaccio auf Rucola mit Parmesan)
Hauptspeise: Variationen von der scharfen Heidi (Variationen vom Curry)
Nachspeise: Obers Küchel (Geburtstagstorte)
 
 
Sascha – Tag 3 in Dortmund
 
Sascha (47) aus Dortmund ist Gastgeber am dritten Dinner-Tag. Nachdem er bereits im Mai 2015 beim „perfekten Dinner“ den Kochlöffel geschwungen hat, ist ihm seine erneute Teilnahme in der Geburtstagsrunde nun eine besondere Herzensangelegenheit. Denn er eroberte damals nicht nur den „Dinner“-Thron, sondern auch das Herz seiner Mitstreiterin Heidi. Heute wollen die beiden den anderen Teilnehmern gemeinsam zeigen, dass Liebe wirklich durch den Magen geht.
 
Saschas Menü:
Aperitif: Gin-Cocktail mit Gurke und Holunderblütenextrakt
Vorspeise: Mini-Wagyu-Burger, eine Skirt-Steak-Coleslaw-Komposition und Mini-Caesar-Salad
Hauptspeise: Geschmorte Ochsenbäckchen in Spätburgunderreduktion mit einem gefüllten Kartoffelstampftürmchen und Prinzessböhnchen im Speckmantel
Nachspeise: Zweierlei Geburtstagstorte aus Chocolate und Cream und Toffee und Coffee
 
 
Eik – Tag 4 in Köln
 
Am vierten Tag der kulinarischen Genüsse gibt es ein Wiedersehen mit einem Gastgeber der
allerersten Stunde: Eik (44) aus Köln sorgte bereits in der ersten „Dinner“-Runde (März 2006) für Unterhaltung. Er schaffte es sogar auf den ersten Platz, selbst wenn er dies am ehesten seinen Entertainer- und nicht seinen Koch-Qualitäten zu verdanken hatte. In der 1000. „Dinner“-Sendung im Januar 2010 konnte Eiks Menü nicht alle überzeugen. Das will das charmant-hyperaktive Dinner-Urgestein nicht auf sich sitzen lassen und an seinem Gastgeber-Tag nun allen beweisen, dass sich sein Können in den letzten sechs Jahren dank des „perfekten Dinners“ weiterentwickelt hat.
 
Eiks Menü:
Motto: „ups, I am doing it again!”
Aperitif: Champagner (oder so ähnlich)
Vorspeise: Verspielte Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit ‘nem Schuss Erdnuss
Hauptspeise: Hühnerfleisch krass ummantelt an pikanter Tomaten-Madeira-Soße
Nachspeise: Israelischer Kuchen
 
 
Marcus – Tag 5 in Geilenkirchen
 
Den Final-Tag der Geburtstagsrunde beschließt Marcus (37) aus Geilenkirchen. Bei seiner ersten „Dinner“-Teilnahme im Oktober 2011 startete er einen Singleaufruf und wurde daraufhin von Zuschriften überhäuft. Nur eine schrieb ihm damals nicht sofort: seine jetzige Freundin Sabrina. Sie fasste sich erst später ein Herz und kontaktierte ihren „Dinner“-Prinzen über das Internet – mit Erfolg! Heute wohnt das Paar zusammen, und das alles dank Marcus‘ Aufruf. Zaubern die beiden gemeinsam nun ihr „perfektes Dinner“?
 
Marcus‘ Menü:
Motto: „In der Höhle der Löwen“
Aperitif: Smokin’ red hot chili peppers
Vorspeise: Erröteter Salmothymus aus dem Meer trifft auf Alkali-Stängchen (Rote-Bete-Salat mit Lachs und Laugenstangen, dazu drei verschiedene Dips)
Hauptspeise: Charmanter Ire verführt die Herzogin mit süßer Digestion (Irischer Dry Aged Weideochse mit Herzogin-Kartoffeln, Schokoladenrotkohl und Zartbitterschokoladensoße)
Nachspeise: „Cool down“: Geburtstagstorte, dazu frierende Brownies, die durchs ungarische Wasser nach Madagaskar schwimmen (Bourbon-Vanille-Rosmarin-Eis und Brownies)

Alexandro Pape

Alexandro Pape, seit 16 Jahren Aushängeschild und Gastronomischer Gastgeber des Luxushotels in Munkmarsch, sammelte in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Hoteldirektor Robert Jopp Ideen, um mit entscheidenden Akzenten im kulinarischen Angebot in die Zukunft zu gehen – getreu der Philosophie: „Es muss sich alles ändern, damit alles so bleibt, wie es ist“. Im Zuge dieser Überlegung erwarb die Fährhaus Familie bereits den „Lüüvhoog“ in Keitum, der im November 2015 eröffnete. In 2016 entsteht ein neues Outlet, das gleichzeitig eine kulinarische Ergänzung für sowohl die Fährhaus-Hotelgäste, als auch Einheimische und Inselbesucher schaffen wird. Das neue gastronomische Highlight, unter Federführung von Alexandro Pape und Sven Pietschmann, eröffnet ab April in Keitum. Die Grundidee dahinter ist, „Gourmet auf ein einfaches Stück Brot zu konzentrieren“.

Das neue Konzept kombiniert original Sylter Bier, das von Papes „Sylter Genussmacherei“ in List gebraut wird, mit verschiedensten Variationen von hausgebackenem Brot. Um die optimale Realisierung des innovativen gastronomischen Konzepts mit seinen verschiedenen Angeboten zu garantieren, wird das Gourmetrestaurant „Fährhaus“ durch die neue Genussadresse auf Sylt in diesem Jahr abgelöst. Die kulinarische Riege im Hotel Fährhaus wird auch zukünftig von Pape geführt. Die begehrten Kochkurse und das Sylter-Event „Sommernachtstraum“ bleiben fester Bestandteil im Fährhaus Sylt. Für die Gäste stehen weiterhin die „Käpt‘ n Selmer Stube“ und das Restaurant „Mara Sand“ mit Blick auf die Munkmarscher Bucht zur Verfügung.

Alexandro Pape, der in seiner Genussmacherei neben Bier auch das erste Sylter Meersalz sowie ab Frühjahr hochwertige Pasta-Kreationen herstellt, lässt sein kulinarisches Know-how verstärkt in die neue „Bier- und Brot-Stube“ am Gurtstig in Keitum einfließen. Das Bier wird ausschließlich auf Sylt verkauft und kann als Souvenir flaschenweise erworben werden. Die Speisen werden Papes Anspruch an außergewöhnlichen Genuss ebenfalls gerecht: Aus den selbstgebackenen Broten aus der Fährhaus-Bäckerei hat Alexandro Pape mit harmonischen Aufstrichen und Toppings raffinierte Brot-Kreationen zusammengestellt. Abgerundet wird die exklusive Genuss-Brot-Zeit mit punktuellen Veranstaltungen – darunter Konzerte und Poetry-Slams. Zu Bestaunen in der neuen Adresse sind insbesondere auch die Akzente aus dem Brauhandwerk, die das Gästeerlebnis nachhaltig unterstreichen werden.

Im Fährhaus Sylt wird auch in diesem Jahr der exklusive „Sommernachtstraum“ –
eine wahre Institution auf Sylt – wieder Genießer im sommerlichen Ambiente zusammenbringen. Fährhaus-Freunde und Feinschmecker sollten sich schon jetzt den 7. August vormerken, wenn Alexandro Pape mit seiner Spitzenkulinarik brillieren wird.

Neuer Guide – L'Art de Vivre Gourmet-Residenzen

Hervorragende Gastgeber und Spitzenköche präsentieren sich mit ihren ausgezeichneten Betrieben seit 1987 in der internationalen Vereinigung L’Art de Vivre Gourmet-Residenzen. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert verbindet die Mitglieder eine länderübergreifende Solidarität sowie kulinarische Kompetenz, die nicht nur der begeisterte Freundeskreis besonders zu schätzen weiß.

Auch die Kritiker großer internationaler und nationaler Gourmet-Führer schätzen die besondere Qualität und Atmosphäre der 22 L’Art de Vivre Häuser und vergaben erneut hohe Anerkennungen. So leuchten für die Vereinigung 29 der begehrten Michelin-Sterne, dazu konnten mehr als 360 Punkte des einflussreichen Restaurantführers Gault Millau gezählt werden. Drei Residenzen wurden mit der Höchstnote für die weltbesten Restaurants ausgezeichnet, die die Tester mit 19,5 bzw. 19 Punkten bewerteten. Das Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“ würdigte ebenfalls die Leistungen und vergab insgesamt 79,5 Feinschmecker „F“.

Pünktlich zum Jahresbeginn erschien jetzt der 80-seitige L’Art de Vivre Guide 2016. Er enthält neben den Präsentationen der Residenzen einen ausführlichen Beitrag zum Nachwuchs-Wettbewerb für Servicekräfte „Preis für Große Gastlichkeit“ sowie einen attraktiven Innenteil mit Tipps und Informationen zu außergewöhnlichen Festen & Feiern in den Regionen der Mitgliedsbetriebe.

Der Guide kann kostenfrei deutschlandweit bestellt werden (international wird lediglich das Porto berechnet) unter www.gourmet-residenzen.com/ueber-uns/service/guide-bestellen/