Der richtige Wein für Wolke Sieben

British Airways wurde als Fluggesellschaft mit dem weltweit besten Weinangebot ausgezeichnet. Bei den aktuellen „Cellars In the Sky Awards“ der britischen Ausgabe des Branchenmagazins Business Traveller sicherte sich die Airline den begehrten Preis in vier Kategorien. Eine Jury aus renommierten Weinexperten zeichnete British Airways in den Kategorien „Best Cellar in the Sky”, „Best Business Class Cellar”, „Best First Class Red” und „Best Business Class White” aus.

Das Erfolgsrezept von British Airways liegt vor allem darin, dass das Wein-Angebot gezielt nach den jeweiligen Reisedestinationen ausgerichtet wird. Die Fluggesellschaft hat dafür in den vergangenen Jahren sogenannte „Wein-Regionen“ kreiert, um den Passagieren bereits vor der Landung die beste Weinauswahl ihres Reiseziels anbieten zu können. So stehen zum Beispiel auf dem Hin- und Rückflug nach Kapstadt und Johannesburg hervorragende südafrikanische Weine zur Auswahl, wie unter anderem der Oldenbourg Chardonnay aus Stellenbosch oder der Annex Kloof Malbec.

Chris Cole, Food and Beverage Manager bei British Airways: „Wir sind stolz darauf, unseren Gästen eine handverlesene Auswahl an Weinen aus der ganzen Welt anbieten zu können. Neben geschätzten Wein-Klassikern überraschen wir unsere Kunden auch mit bislang noch unbekannten Tropfen, die sich bisher in abgelegenen Weingütern versteckt hielten.“

Für die Auswahl der Weine hat British Airways unter der Leitung von Chris Cole sogar ein eigenes Spezialistenteam für Wein aufgebaut, welches eng mit den Weinverkäufern zusammenarbeitet und die Weinauswahl perfekt mit den Menus an Board abstimmt.

Entschädigung bei Flugverspätung oder Flugannullierung

Nach der EU-Verordnung 261/2004, der sog. Fluggastrechteverordnung, haben Fluggäste im Falle der Nichtbeförderung oder der Flugannullierung Anspruch auf eine pauschale Entschädigung. Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und deutscher Gerichte gilt dies auch für eine Verspätung ab 3 Stunden.
Je nach Flugentfernung beträgt der Anspruch zwischen 250,- Euro und 600,- Euro, und zwar unabhängig vom Flugpreis. Auch bei Billigflügen lohnt sich daher die Geltendmachung der Ansprüche. Fluggäste müssen sich dazu an die Fluggesellschaft wenden. Dies gilt auch bei Pauschalreisen. Fristen sind dabei nicht zu beachten, der Anspruch verjährt allerdings in der Regel nach 3 Jahren.
Die meisten Fluggesellschaften lehnen auch berechtigte Ansprüche zum Teil mit pauschalen Standardschreiben ab, so berichtet der auf Flugverspätungsfälle spezialisierte Rechtsanwalt Harald Irion. Gerade wenn ein technischer Defekt der Grund für die Verspätung war, sollte man sein Recht jedoch weiterfolgen. Die Gerichte urteilen hier nämlich zugunsten der Passagiere.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von sog. Fluggastrechte-Organisationen, die gegen Erfolgsbeteiligung und Bearbeitungsgebühren die Forderungen der Passagiere geltend machen. Bei klaren Fällen oder wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist, macht es jedoch Sinn, mit Hilfe eines spezialisierten Anwalts die Ansprüche geltend zu machen. So erhält man nämlich 100 % der Entschädigung und ggf. auch Verzugszinsen.

Hilfreiche Infos zu den Voraussetzungen der Entschädigungsansprüche findet man auf der Website der Kanzlei Irion unter http://www.kanzlei-irion.de/Entschaedigung_Flugverspaetung.html. Dort wird auch ein kostenloses Musterschreiben zur Anspruchsanmeldung an die Fluggesellschaft bereitgehalten. Außerdem werden regelmäßig Urteile gegen Fluggesellschaften veröffentlicht. Die Kanzlei vertritt erfolgreich Passagiere aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland. Die Kommunikation erfolgt via E-Mail und Telefon. Für Fluggäste, die das Prozessrisiko scheuen, vereinbart Rechtsanwalt Irion übrigens im Einzelfall auch ein Erfolgshonorar. „Neben der gewöhnlichen anwaltlichen Vertretung bekommen unsere Kunden so auf Wunsch auch das Angebot, das sie von kommerziellen Anbietern kennen“, so Rechtsanwalt Harald Irion.

Wir haben selber mit RA Irion gute Erfahrungen gemacht. Wir hatten Flüge für 500 Euro gebucht, die gingen einen Tag später. Auf unser Anschreiben reagierte die Fluggesellschaft nicht. Über RA Irion bekamen wir nach 10 Tage je 500 Euro (100 Erfolgshonorar) erstattet!

British Airways erhält A380 und Dreamliner

Morgen startet der erste Dreamliner 787 für BA!

Die Premium-Airline British Airways trifft ihre Vorbereitungen, um als erste europäische Fluggesellschaft beide neuen Flugzeugriesen, die Boeing 787 und den Airbus A380, in ihre Flotte zu integrieren. British Airways nimmt die erste Maschine vom Typ Boeing 787, auch Dreamliner genannt, am 26. Juni dieses Jahres in Empfang. Der zweite Dreamliner folgt bereits einen Tag später, am 27. Juni. Der erste A380 stößt am 4. Juli dieses Jahres zur Flotte von British Airways, der zweite A380 kommt im September.

Insgesamt hat die größte Fluggesellschaft Großbritanniens 24 Maschinen vom Typ Boeing 787, zwölf Maschinen vom Typ A380 und sechs Maschinen vom Typ Boeing 777-300ER bestellt.

Katja Selle, Regional Commercial Manager, Central and East Europe, British Airways, kommentiert: „In den nächsten zwölf Monaten nehmen wir durchschnittlich alle zwei Wochen ein fabrikneues Langstreckenflugzeug in Empfang. Die hochmodernen Maschinen sind das Herzstück unserer Investition in Höhe von fünf Milliarden Britischen Pfund in effizienteres, geräuschärmeres Fluggerät, noch modernere Kabinen und elegante Lounges, um für unsere Passagiere den Komfort am Boden und in der Luft weiter zu erhöhen.“

Nach Auslieferung des Fluggeräts bereitet British Airways die Inbetriebnahme der neuen Maschinen vom Typ 787 und A380 schrittweise vor. Piloten und Kabinen-Crew durchlaufen ein spezielles Training am Manston Airport in Kent während Mitarbeiter des Customer Service in Heathrow geschult werden. Bevor die neuen Maschinen regulär auf der Langstrecke in Betrieb gehen, kommen sie zunächst auf Kurzstrecken zum Einsatz.

Die ersten Dreamliner-Destinationen und der Verkaufsstart für Tickets werden in Kürze bekannt gegeben.

Rechte des Flugpassagiers bei Streik

Passagiere sind bei einem Streik in der EU nicht rechtlos und haben Fluggastrechte

Die Verbraucherzentrale NRW erläutert die Rechte von Fluggästen, die wegen einer Arbeitsniederlegungen am Boden bleiben müssen oder erst verspätet zum Ziel kommen

Streichung des Fluges
Wird der Flug wegen der Arbeitsniederlegung ganz gestrichen, muss die Airline nach der EU-Verordnung für Fluggastrechte die Passagiere per Ersatzflug zum Ziel befördern. Dies dürfte sofort normalerweise kaum möglich sein. Alternativ kann der Reisende bei Annullierung des Fluges vom Luftbeförderungsvertrag zurücktreten und sich den Flugpreis erstatten lassen. Ausgleichszahlungen braucht die Fluggesellschaft nach bislang überwiegender Ansicht nicht zu leisten, wenn sie alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen hat, um Flugannullierungen zu vermeiden.

Verspätung des Fluges
Startet die Maschine wegen des Streiks erst verspätet, haben Reisende nach der europäischen Fluggastrechte-Verordnung bei Abflugsverzögerungen von zwei Stunden (Kurzstrecken bis 1.500 Kilometer), drei (Mittelstrecken bis 3.500 Kilometer) bzw. vier Stunden (Langstrecken) Anspruch auf kostenlose Betreuung. So hat die Airline auf Wunsch des Reisenden für Mahlzeiten, Erfrischungen, zwei Telefongespräche, Telexe, Faxe oder E-Mails sowie für notwendige Hotelübernachtungen inklusive Transfer zu sorgen. Verschiebt sich der Flug auf einen anderen Tag, muss die Fluggesellschaft die notwendigen Kosten einer Übernachtung im Hotel übernehmen. Wer die Reise nicht mehr antreten will, kann bei einer mindestens fünfstündigen Flugverspätung darauf pochen, das Geld dafür zurückzubekommen.

Flug bei einer Pauschalreise
Ist der Flug Teil einer Pauschalreise, sollte sich der Urlauber an den Reiseveranstalter wenden. Auch er hat die Pflicht, so schnell wie möglich eine Ersatzbeförderung zu organisieren. Allerdings muss dem Veranstalter in der Regel eine angemessene Frist (einige Stunden) gesetzt werden, um einen solchen Transport zu bewerkstelligen. Ist das gebuchte Flugzeug wegen des Streikes bis zu vier Stunden verspätet, gilt das nach bisheriger Rechtsprechung zum Pauschalreiserecht als bloße Unannehmlichkeit. Erst wenn der Flieger mehr als vier Stunden Verspätung hat, kann – je nach Flugstrecke – ein Reisemangel vorliegen. Dann können fünf Prozent des Tagesreisepreises für jede weitere Verspätungsstunde vom Veranstalter zurückverlangt werden. Urlauber haben außerdem die Möglichkeit, nach ihrer Rückkehr den Reisepreis zu mindern, etwa wenn Reiseleistungen ausgefallen sind.

Traditionelle koreanische Speisen bei Korean Air

Korean Air hat einzigartige Bordmenüs eingeführt, die den Geschmack und den Nährwert traditioneller koreanischer Speisen präsentieren: Dongchimi Noodle und Nutritious Rice – Sie werden in der First und Prestige Class auf Flügen von und nach Europa und Amerika serviert

Dongchimi Noodle ist eine pikante traditionelle koreanische Nudelsuppe mit Rettich-Kimchi. Die Suppe schmeckt jedoch nicht nur gut, ihre Verdauungsenzyme wirken beruhigend, was gerade auf Langstrecken wohltuend ist.

Nutritious Rice ist eine Mischung aus gekochtem Kürbis, Maronen, roten Datteln, Ginkgo, süßem Reis, Pinienkernen und braunem Reis. Serviert wird das Gericht in einer ausgeschälten Kürbishälfte.

Die beiden Gerichte ergänzen das Angebot traditioneller koreanischer Speisen an Bord von Korean Air. Darüber hinaus bietet die Fluggesellschaft auch chinesische und westliche Gerichte an.

Korean Air ist zudem die weltweit erste Fluggesellschaft, die Ghost Block Single Vineyard Cabernet Sauvignon an Bord serviert. Das kalifornische Weinanbaugebiet hat in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erhalten, erst kürzlich durch den amerikanischen Weinkritiker Robert Parker. Der Cabernet wird First Class Reisenden auf drei nordamerikanischen Routen angeboten: nach New York, Los Angeles und Washington. Korean Air fliegt zweimal täglich ab New York, dreimal täglich ab Los Angeles und einmal pro Tag ab Washington nach Seoul.

Korean Air ist zweifacher Gewinner des renommierten Mercury Awards. Die erste Auszeichnung hat die Fluggesellschaft für das Gericht Bibimguksoo (scharfe koreanische Nudeln) erhalten, die zweite für das Menü Bibimbap (Gemüse und Fleisch mit Reis). Die Airline investiert viel Know-how, Zeit und Energie in die Entwicklung und Darbietung traditioneller koreanischer Kost an Bord. Damit präsentiert sie einem weltweiten Publikum die geschmackliche Vielfalt der koreanischen Küche.

Informationen zu weiteren Programmen, Routen, Flugplänen und Partnern finden Sie auf der Website von Korean Air: www.koreanair.com

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Merkwürdigkeiten beim Fliegen

Wenn Sie nach Madrid zum neuen Flughafengebäude fliegen und im selben Terminal umsteigen, werden Sie wieder aufwendig von recht burschikosen Mitarbeitern kontrolliert. In kleinen Schalen müssen Sie Ihr Gepäck zum durchleuchten jonglieren. Das diene der Sicherheit.
Wenn Sie aber auf dem alten Flughafen, der vom Skyteam und Air Europa genutzt wird, umsteigen, ist das nicht notwendig.

Wenn Sie in Rom Fiumicino FCO umsteigen wollen, müssen Sie den Boarding Pass mitbringen. Die Transitschalter sind hinter der erneuten Handgepäckkontrolle, die Sie aber ohne Boarding Pass nicht durchlässt. Ein Boarding Pass auf dem Handy wird auch akzeptiert, auf dem Notebook allerdings nicht. Wir retteten uns, weil wir auf dem iPad eine Kopie hatten. Das hatte dann die ranghöhere Instanz akzeptiert.

Wenn ihr Koffer in Bahrain nicht mit Ihnen ankommt, liefert ihn Lufthansa den nächsten Tag ins Hotel, egal welche Klasse sie flogen. Wenn Sie jedoch mit GulfAir fliegen, kann der Koffer wegen des Zolls nicht geliefert werden, auch bei First Class Passagieren.
Auch auf Teneriffa gelten unterschiedliche Gesetze. Wenn Sie aus den USA kommend in Madrid kein Gepäck haben, liefert Iberia dieses ins Hotel. Air Europa in Teneriffa kann das nicht machen, wegen des Zolls. Auch wenn Sie die Nummer des Schlosses mitteilten.

Wenn Sie in den USA am Notausgang sitzen und ihr Handgepäck unter den Vordersitz schieben, ist das völlig normal. Wenn Sie das in Europa machen wollen, wird die Stewardess ganz böse!

Wenn Sie heute in den meisten Flugzeugen rauchen, gefährdet das die Sicherheit des Flugzeuges und wird gesetzlich verfolgt. Ältere Menschen können sich noch gut erinnern, wie gefährlich das Rauchen früher im Flugzeug war. Nicht dass ich im Flieger rauchen wollte, es irritiert mich nur, dass es jetzt gefährlich ist.

Wenn Sie in Europa eine Wasserflasche mitnehmen wollen, wird sie Ihnen weggenommen. Wenn Sie in Dubai eine Palette mit 24 Getränkedosen im Handgepäck haben, stört sich niemand daran.

In Russland dürfen auch Familien nicht zur Passkontrolle gemeinsam antreten, jeder nur einzeln. In Moskau muss man immer mit Gepäck neu einchecken, wenn man ins Inland weiterfliegt. Bei Transitreisenden ist das nicht notwendig.

Wenn Sie bei Qatar Airways bei Start und Landung auf Ihrem iPad lesen, ist das völlig normal. Das macht die Stewardess auch. Wenn Sie das bei Alitalia machen, droht das Flugzeug abzustürzen.

Wenn Sie bei Air Europa in der sogenannten Business Class eine Coke Zero haben möchten, geht das nicht. Die gibt es nur gebührenpflichtig in der Economy.

Wenn Sie bei einer beliebigen Fluggesellschaft die Flugzeit oder Termin ändern wollen, ist das ein teures Drama. Wenn die Fluggesellschaft etwas ändert, haben Sie es zu schlucken!

Wenn Sie bei Air Berlin den Flug stornieren, weil Air Berlin den Abflug-Flughafen (von BER nach TXL) gewechselt hat und Sie sogar mit einer Gutschrift einverstanden wären, schreibt Ihnen Air Berlin noch nicht einmal die Gebühren gut. Selber verklagt Air Berlin aber die Berliner Fluggesellschaft aus genau den gleichen Gründen.

Wenn Sie bei Emirates Airlines auch als Businesspassagier den Zubringerflug verpassen und auf eigene Kosten mit einer anderen Airline nach Dubai fliegen, um von dort nach Fernost weiterzufliegen, verlangt die Emirates Unsummen Aufpreis (höher als das Original Ticket), um Sie zu befördern. Schliesst die Emirates Sie vom Weiterflug aus weil sie überbucht ist, entschuldigt sie sich noch nicht einmal. Wirklich skurill: Sie haben auch nicht Anrecht auf EU Kompensation, da die Gesellschaft nicht aus der EU kommt.

Welche Skurrilitäten sind Ihnen widerfahren, lieber Leser?

Unser Leser Thomas schreibt:
Wenn man bei Air Berlin die Stewardess fragt, ob man nach dem Start und dem Erlöschen der Anschnallzeichen die Flugroute mit einem GPS-Handgerät verfolgen und aufzeichnen darf, läuft diese rot im Gesicht an und ruft „Auf keinen Fall, das Ding könnte die Bordelektronik stören.“ Wenn man die gleiche Frage bei Ryanair stellt, konsultiert die Stewardess den Flugkapitän und sagt dann lachend „Kein Problem, der Kapitän hat auch eins im Cockpit.“

Schicken Sie uns Ihre Erfahrung an pr (at} gourmet-report.com bitte!

Mit dem A380 nach New York für 549 Euro

Die weltweit erste A380-Fluggesellschaft war die Singapore Airlines. Mittlerweile ist es schon fast 5 Jahre her, daß am 27.10.2007 zum ersten Mal ein A380-Linienflug abhob. Damals ging es von Singapur nach Sydney. Heute – zum 5-jährigen Jubiläum, bietet Singapore Airlines den Gourmet Report Lesern besonders attraktive Sonderpreise auf vielen A380-Strecken an.

Besonders herausragend und attraktiv ist der € 549-Special nach New York: Viel Verfügbarbkeit, günstiger Preis, dazu die A380 und die am weltweit am häufigsten ausgezeichnete Fluggesellschaft der Welt. Mit einem Non-stop-Flug von Frankfurt nach New York landet man vormittags als erster im „Big Apple“.

Aber auch die anderen Sonderpreise können sich sehen lassen: Singapur ab € 729, viele weitere Ziele in Südostasien, z.B. Bali, ab € 899, und Australien schon ab € 1.099. Auch nach Neuseeland geht´s es zu einem attraktiven Preis: € 1.199. Gute Verfügbarkeiten ab Frankfurt, alternativ auch ab München verkaufbar.

Alle Preise sind Komplettpreise inkl. aller Steuern und Gebühren, soweit der Vorrat reicht auf Singapore Airlines Webseite

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Lufthansa-Streik – Was müssen Reisende tun?

Der Flugbegleiter-Streik bei der Lufthansa steht unmittelbar bevor und lässt tausende Fluggäste um ihre Flüge und ihr Geld bangen. Um dem Flugchaos zu entgehen, klärt HolidayCheck.de
über die wichtigsten Fluggastrechte auf.

1. Ist mein Flug betroffen?

Da nahezu alle Flüge betroffen sind, sollte man sich unbedingt bei der Airline informieren. Auf der Webseite Lufthansa.de
sind die aktuellen Streikinformationen mit den gestrichenen Flügen einsehbar. Zudem wird es eine Hotline geben, die sich mit Fragen zu Stornierungen und Umbuchungen beschäftigen wird.

2. Wie komme ich trotzdem an mein Reiseziel?

Die Fluggesellschaft muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, die Passagiere zu befördern. Denkbar ist der Einsatz von nichtstreikenden Flugbegleitern oder eine Umbuchung auf Flüge anderer Airlines. Auch Zwischenstopps mit Umsteigen an Drittflughäfen sind gerade bei internationalen Flügen eine Alternative.

Der Reisende kann aber auch stornieren und sich die Kosten zurückerstatten lassen. Jedoch muss er sich dann selbst um einen Ersatzflug bemühen.

3. Kann ich ersatzweise auf Bahn oder Mietwagen umsteigen?

Bei innerdeutschen Flügen dürfen Passagiere auf die Bahn umsteigen, wenn ihnen kein alternativer Flug angeboten wird. Entweder tauschen sie dafür ihre Flugtickets am Check-In Schalter in Reisegutscheine um, oder kaufen die Bahntickets selbst und legen es anschließend mit den Tickets zusammen bei der Lufthansa zur Kostenerstattung vor. Bei Mietwagen wird es vor allem darauf ankommen, ob der Preis im angemessenen Rahmen liegt.

4. Muss ich am Flughafen übernachten, um auf einen späteren Flug zu warten?

Nein. Steht fest, dass ein Ersatzflug frühestens am nächsten Tag gehen wird, hat der festsitzende Urlauber Anspruch auf eine Hotelübernachtung. Die Airline, die die Gäste über Verzögerungen und ihre Rechte zu informieren hat, muss entweder Hotelgutscheine austeilen oder später die Kosten für eine selbst organisierte, angemessene Übernachtung erstatten. Ebenso muss der Transfer zwischen Flughafen und Hotel übernommen werden.

5. Welche Leistungen stehen mir außerdem zu?

Kunden haben während der Wartezeit am Flughafen einen Anspruch auf Betreuung. Neben der Hotelübernachtung hat die Fluggesellschaft daher auf Wunsch des Kunden für Mahlzeiten und Erfrischungen sowie für zwei kostenlose Telefongespräche, Faxe oder E-Mails zu sorgen.

1. Bei Flügen innerhalb der EU bis 1500 Kilometer reichen schon zwei Stunden Wartezeit aus, damit Airline-Kunden sich auf diesen Anspruch beziehen können

2. Bei Distanzen von bis zu 3500 Kilometern gelten sie ab drei Stunden Verzögerung

3. Bei Distanzen von mehr als 3500 Kilometern gelten sie ab vier Stunden Verzögerung

6. Bekomme ich das Geld für ein nicht genutztes Flugticket zurück erstattet?

Ja, und zwar dann, wenn keine adäquate Ersatzbeförderung möglich war. Wer den Flug nicht mehr antreten möchte, kann nach einer Verzögerung ab fünf Stunden vom Flug zurücktreten. Die Airline ist dann zur Rückerstattung der vollen Flugscheinkosten innerhalb von sieben Tagen und bei Verspätung eines Anschlussfluges auch zum kostenlosen Rückflug verpflichtet.

7. Habe ich zusätzlich Anspruch auf Entschädigung?

Nach jüngster Rechtsprechung aus diesem August besteht dieser leider nicht! Etwa pauschale Ausgleichszahlungen, welche die Fluggastrechteverordnung bei annullierten Flügen grundsätzlich vorsieht, gelten bei Streiks nicht. Typische Fälle wären hier etwa Überbuchung oder Ausfall des Fluges wegen eines technischen Defektes.

8. An wen muss ich mich wenden?

Erster Ansprechpartner ist die Airline bzw. das Unternehmen, bei dem der Flug gebucht wurde. Wer mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, kann beim Luftfahrt Bundesamt in Braunschweig ( www.lba.de

), der offiziellen Durchsetzungs- und Beschwerdestelle für Fluggastrechte, den Verstoß anzeigen. Zivilrechtliche Ansprüche wie z.B. Ausgleichs- oder Erstattungsleistungen oder sonstiger Schadensersatz muss der Fluggast allerdings selbst per Rechtsweg durchsetzen.

Fliegen mit Kindern

Sommerzeit – Urlaubszeit. Aber gerade vor der An- und Abreise an den Urlaubsort bammelt es vielen Eltern: Gelangweilte und quengelnde Kinder, zu kalt eingestellte Klimaanlagen und wenig Bewegungsfreiheit im Flieger. Rechtsexperte Philipp Kadelbach vom Verbraucherportal flightright ( www.flightright.de

), selbst Vater eines Kindes, kennt die Tücken einer Flugreise mit dem Nachwuchs. Er gibt Familien hilfreiche Tipps, um unnötige Stressfallen bei Flugreisen zu vermeiden.

Vorbereitung & Boarding

Es empfiehlt sich, bereits am Vortag des geplanten Abflugtages online bei der Airline einzuchecken. Mit den bereits ausgehändigten Bordkarten können Familien am Flugtag direkt zur Passkontrolle und anschließend zum Gate. Lange Wartezeiten, Verzögerungen und unvorhergesehene Komplikationen am Schalter können damit vermieden werden. Bitte beachten: Ab sofort müssen Kinder bei Auslandsreisen einen eigenen Reisepass besitzen – die Eintragung des Nachwuchses in den Pass der Eltern ist nicht mehr länger gültig. Fluglinien bieten Familien mit Kindern darüber hinaus die Möglichkeit des Pre-Boardings. Mit vorheriger Reservierung können Eltern am Flugtag als erste Passagiere ins Flugzeug steigen. Dies bietet Familien den Vorteil, sich in Ruhe im Flieger einzurichten und das Handgepäck zu verstauen. Ein Nachteil ist allerdings die längere Wartezeit im Flugzeug. Familien sollten sich daher aufteilen. Ein Elternteil wartet zusammen mit den Kindern in der Abflughalle bis zum Ende des Boardings und beschäftigt die Kleinen, während der andere Elternteil die Zeit des Pre-Boardings nutzt und die Sitzplätze vorbereitet.

Säuglinge & Kleinkinder

Grundsätzlich können bereits Säuglinge ab der ersten Lebenswoche mit auf eine Flugreise genommen werden. Lediglich bei Erkältungssymptomen und Ohrenschmerzen raten Experten von einer Reise ab. Für den Druckausgleich während des Starts und der Landung sorgen Schnuller. Alternativ hilft es auch, den Kindern etwas zu trinken oder die Brust zu geben. Damit Säuglinge und Kleinkinder während des Fluges im klimatisierten Flugzeug nicht frieren oder bei der Ankunft im Urlaubsland durch falsche Kleidung sofort schwitzen, sollten Eltern ihre Kinder im Zwiebellook ankleiden. So können sie je nach Bedarf und Temperatur Kleidungsstücke an- oder ausziehen.

Sitzplatz

Durch den eingeschränkten Bewegungsradius werden Kinder gerade während längerer Flugreisen oftmals unruhig. Damit der Flug nicht mit Tränen und Geschrei verbracht wird, sollten Eltern die erste Sitzreihe hinter den Trennwänden nutzen. Mehr Beinfreiheit ermöglicht es den Kindern, auf dem Boden zu spielen oder herumzukrabbeln. Für Säuglinge bis 10 Kilogramm Körpergewicht befinden sich in diesem Bereich spezielle Babytragetaschen, die an die Vorderwänden angebracht werden können. Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeit, einen eigenen Kindersitz mit ins Flugzeug zu nehmen. Dieser wird in Flugrichtung mit dem Sicherheitsgurt auf einem separaten Sitzplatz befestigt. Ein zusätzlicher Sitzplatz kostet jedoch je nach Airline bis zu zweidrittel des regulären Ticketpreises. Eltern sollten sich bereits bei der Buchung über die Möglichkeiten und Kosten des Babytransports informieren.

Wartezeiten

Bei unvorhergesehenen Wartezeiten und Verzögerungen ist es ratsam, einen zusätzlichen Windel- und Nahrungsvorrat mitzunehmen. Aufgrund der trockenen, klimatisierten Luft im Flieger sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wasser für Fläschchen gibt es im Flugzeug; auf Anfrage erwärmt das Bordpersonal auch gern den Babybrei. Wird der Flug storniert, sollten Familien dagegen nicht lange warten, sondern sofort handeln. Am besten suchen Reisende umgehend den Ticket-Schalter ihrer Fluggesellschaft auf, um sich über Ersatzflüge zu informieren. Die Airlines sind verpflichtet für eine schnellstmögliche alternative Beförderung zu sorgen. Verzögern sich Abflug und Ankunft um mehr als drei Stunden, sind Fluggesellschaften darüber hinaus zu Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro pro Person verpflichtet; eine vierköpfige Familie kann so beispielsweise bis zu 2.400 Euro Schadensersatz geltend machen. Wer zähe Rechtsstreitigkeiten mit der Fluggesellschaft und hohe Anwaltskosten vermeiden möchte, findet schnelle Hilfe auf dem Verbraucherportal flightright ( www.flightright.de

). Passagiere müssen nur ihre Flugnummer und den Abflugtag in den kostenlosen Entschädigungsrechner eingeben. flightright prüft dann die Rechtsansprüche der Passagiere und setzt diese gegenüber der Fluggesellschaft durch.

Eröffnung des Flughafens BER verschoben

Airlines und Reiseveranstalter informieren über veränderte Flugpläne
Zehntausende Flugpassagiere sind von Umbuchungen betroffen

Viele Fluggesellschaften stehen unter Druck, seit bekannt geworden ist, dass der Termin für die Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg BER geplatzt ist. Die Airlines haben einen Monat vor der ursprünglich geplanten Inbetriebnahme des Airports bereits alle Arbeitsabläufe und Flugpläne auf den neuen Flughafen ausgerichtet. Die Eröffnung wurde nun auf Grund von Mängeln bei der Brandschutztechnik auf August verschoben – der genaue Termin wird erst in der nächsten Woche bekannt gegeben. Als Reaktion darauf wurden die Umzüge von den beiden bestehenden Flughäfen Tegel und Schönefeld vorerst gestoppt. Für die notwendig gewordene Übergangsphase bis zum neuen Eröffnungstermin bleiben beide Standorte weiterhin in Betrieb. Rainer Schwarz, Flughafenchef des BER, gab an, dass die geplanten Flüge im Sommer trotz der Turbulenzen nicht ausfallen sollen.

Derzeit starten und landen an Berlins Flughäfen täglich über 700 Flugzeuge; im Zuge der Neueröffnung des BER planen die meisten Fluggesellschaften, ihr Angebot auszubauen. Germanwings und Easyjet gaben nach Bekanntwerden der Terminverschiebung an, trotz der Verzögerung den aktuellen Flugplan beibehalten zu wollen und wie bisher, ihre geplanten Flüge über Schönefeld abzuwickeln. Auch Lufthansa steht zurzeit in Verhandlungen mit dem Flughafen Tegel über zusätzliche Zeitfenster für Starts und Landungen. Air Berlin steht laut eigenen Angaben vor einem gewaltigen logistischen Problem, da alle Flugpläne auf die Bedingungen am BER zugeschnitten seien. Die Fluggesellschaft will nun auf Tegel ausweichen und die Kunden zeitnah über mögliche Änderungen informieren.

Rechtsexperte Dr. Philipp Kadelbach von flightright, dem Verbraucherportal für Fluggastrechte, empfiehlt Reisenden eventuell auftretende Annullierungen und Umbuchungen nicht ohne Weiteres zu akzeptieren: „Die Fluggesellschaft ist vertraglich dazu verpflichtet, die Beförderung sicherzustellen und Passagieren einen Ersatzflug anzubieten. Flugreisende sollten sich an ihren jeweiligen Vertragspartner wenden und sich informieren, wohin und auf welchen Termin ihr Flug verlegt wird. Ansprechpartner ist entweder die Fluggesellschaft direkt oder – bei Pauschalreisen – der Reiseveranstalter, über den der Flug gebucht wurde.“

Die Fluggastrechte-Verordnung 261/2004, die Reisenden bei Flugverspätung und Annullierung eine Entschädigung durch die Fluggesellschaft zuspricht, wird in den meisten Fällen jedoch nicht greifen. „Informiert die Fluggesellschaft den Reisenden zwei Wochen vor Abflugdatum über die Umbuchung, hat dieser keinen Anspruch auf Schadensersatz“, sagt Dr. Kadelbach. „Lediglich wenn der Fluggast später unterrichtet wird, stehen ihm Leistungen wie Telefonate und die Verpflegung mit Speisen und Getränken am Flughafen sowie eine eventuell notwendige Übernachtung zu. Finanzielle Entschädigungen werden Reisende allerdings nicht erhalten, da die Verzögerung der Flughafeneröffnung kein Verschulden der Airlines ist. Die Ursachen liegen im Verantwortungsbereich des Flughafenbetreibers und sind damit ein ‚außergewöhnlicher und für die Fluggesellschaft unvermeidbarer Umstand’, auf den die Airlines keinen Einfluss haben.“