Paco Perez*, Berlin

Lunch statt Siesta: Mittags nach Spanien

Das Stue im noblen Botschaftsviertel der Hauptstadt eignet sich nicht nur durch seine unmittelbare Nähe zum Berliner Zoo für eine kurze Auszeit vom Großstadtdschungel. Im „Casual“ sorgt der katalanische Spitzenkoch Paco Pérez bereits mittags für spanisches Flair in entspannter Atmosphäre und bietet mit neuem Business Lunch eine gute Alternative zur Siesta.

Den Spaniern ist ihre Mittagspause heilig. Zur heißesten Tageszeit entspannt man mit Freunden oder Familie bei einem ausgiebigen Lunch und sammelt neue Kraft für die zweite Hälfte des Tages. In hiesigen Breitengraden bleibt mittags meist wenig Zeit für eine Siesta. Wem zwischendrin dennoch der Sinn nach einer kurzen Auszeit steht, muss nicht gleich südwärts reisen. Ein kulinarischer Abstecher gen Westen lohnt ebenso: Im Boutique-Hotel Das Stue in Tiergarten bringt das Team des Katalanen Paco Pérez die Küche seiner Heimat auf den Tisch.

Während es abends im besternten 5-Cinco avantgardistisch zugeht, stehen mittags im Restaurant Casual traditionelle spanische Gerichte und internationale Evergreens auf der wöchentlich wechselnden Karte. Leichte Vorspeisen wie gekühlte Melonen-Mandel-Gazpacho, Quinoa-Spinat-Salat oder gegrillter Oktopus sowie herzhafte Hauptgänge von Risotto über Kalbsfilet bis zum Fisch des Tages können ganz nach Gusto in zwei oder drei Gängen kombiniert werden. Ergänzt wird die Auswahl um saisonale Klassiker wie Spargel und modern interpretierte Desserts wie Crema Catalana mit Pfeffereiscreme. Bei sonnigem Wetter ist neben dem entspannten Casual auch die Terrasse mit Blick in die Tiergehege des Zoos zum Business Lunch geöffnet.

Montag bis Freitags von 12 bis 16 Uhr. Die Lunchkarte wechselt wöchentlich. Zwei Gänge ab 19 Euro, drei Gänge ab 29 Euro.

Restaurant Casual by Paco Pérez im Hotel Das Stue, Drakestrasse 1 in Tiergarten, Berlin.

www.das-stue.com,

Ángel Léon

Mandarin Oriental, Barcelona: Neues Restaurant BistrEau vom Sternekoch und „Koch des Meeres“ Ángel Léon

Im Mandarin Oriental, Barcelona dürfen sich die Gäste auf ein innovatives kulinarisches Konzept im neuen „BistrEau“ unter der Leitung von Ángel León freuen. Ángel León, bekannt als „Koch des Meeres“, zählt zu den besten Köchen Spaniens ist bekannt für seine extravaganten Kombinationen und seine Begeisterung für das Meeresleben. Er wurde für seine außergewöhnlichen Kreationen bereits mehrfachausgezeichnet, u. a. 2011 als „Chef d´Avenir“ von der International Academy of Gastronomy und 2013 mit dem National Gastronomy Award. Neben exzellenten Fisch-Kreationen, wie Oktopus-Speck, offeriert das BistrEau auch zahlreiche Köstlichkeiten für Fleischfans, wie Steaks und Tartar. Beste Zutaten und ein modernes Flair runden das Gesamtkonzept des BistrEau ab. Zudem bietet Ángel León einzigartige Kochkurse für bis zu 12 Personen in seiner Küche an. Zusammen mit dem Sterne-Restaurant „Moments“ ist das neue BistrEau im Madarin Oriental, Barcelona eine der Top-Adressen Barcelonas für exklusive Gourmet-Erlebnisse.

www.mandarinoriental.com/

Normandie

Schätze der Normandie: Wenn Monsieur zum Calvados bittet  – von Philip Duckwitz

Rot leuchten die Äpfel auf den Feldern allerorts in den Gemeinden des Bezirks Calvados, der in der französischen Normandie liegt. So rauh die Küste hier ist, so malerisch ist das Hinterland. Und Äpfel spielen hier eine wichtige Rolle. Denn wie der Name des Bezirks schon verkündet, kommt hier der berühmte Calvados, das flüssige Gold der Normandie her. Auch die Vorstufe des Apfel-Branntweins, der Cidre, stammt von hier. Und allerorts duftet es nach dem frischen runden Obst, dass reif an den Bäumen hängt.
Monsieur Bedù, den ich hier treffe, ist ein Experte in Sachen Calvados, denn er lebt und liebt diesen Branntwein. Und so ist eine Führung über das Chateáu du Breuil im Herzen der Normandie, nur 30 Kilometer vom bekannten Küstenort Honfleur entfernt, allein schon ein Erlebnis für sich.
Seit nunmehr 20 Jahren beschäftigt sich der aus Saint Quentin in der Picardie stammende Monsieur mit dem flüssigen Gold der Normandie, nachdem er sein Handwerk bei der berühmten Cognac-Brennerei Hennesy gelernt hat und 1994 beschoss, in einer kleineren Destillerie Fuß zu fassen. Seitdem widmet er sich dem Calvados und trägt dessen Ruf in alle Welt, als dass auch dieser hochqualitative Branntwein eine internationale Berühmtheit erlange. So schwärmt Monsieur Bedú vom Calvados, vom Leben in der Normandie und seinen geistreichen Früchten, dass der Funke der Leidenschaft für Land und Leben in der Gegend überspringt zu mir als Reisendem und sich das Gefühl von Bodenständigkeit gepaart mit der Erhabenheit der regionalen Erzeugnisse bei mir ausbreitet.

Vom Apfel in die Flasche – der Weg des Calvados
Und dann will ich es genau wissen: Wie entsteht der Calvados? Gewaschen, gemaischt  und vom Fruchtfleisch getrennt ergibt sich ein Maischesaft, der nach Gärzeit von sechs Wochen bereits 4,5% Alkoholgehalt enthält. Das Fruchtfleisch selbst wird als Viehfutter verwendet. Nur der reine Saft  ist Grundstoff für den hier produzierten Calvados, denn würde man Zucker hinzugeben, verlöre der Saft an Bukett. Mit viel Geduld, genauer Überwachung des Gärungsprozesses und einer gehörigen Portion Erfahrung des Kellermeisters wird zunächst Cidre aus dem Saft. Erst jetzt, so lerne ich, beginnt die Destillation, die zweimal vollzogen wird, bevor aus 27 Kilo Äpfeln schließlich 20 Liter zur Reife bereitstehender Calvados entsteht. In Eichenfässern, deren Auswahl, Maße und Qualität von besonderer Bedeutung sind, lagert der Calvados nun bis zu 20 Jahre. Je jünger und kleiner das Fass ist, desto schneller verläuft der Reifeprozess, denn desto mehr Branntwein tritt in Verbindung mit dem Holz.  Junge Calvados-Sorten werden daher vom Kellermeister oft in neue Fässer gefüllt, bevor sie später in alten Fässern zu Ende reifen können, sie „wandern“ also regelmäßig von einem Fass zu anderen.
Bereits berauscht von den Erläuterungen des Monsieur Bédu wandle ich durch die düsteren Lagerhallen, in denen mir der moderig-ehrwürdige Duft alter Eichenfässer entgegenschlägt. Fässer, so weit das Auge reicht, gefüllt mit flüssigem Gold in verschiedenen Stadien denke ich bei mir. Und   ein Duft reifen Calvados strömt in meine Nase, als der Monsieur eines der Fässer öffnet um ein Stück Lebensgefühl in die Luft entweichen zu lassen. Holz, Luft und Alkohol verbinden sich hier zu einer wunderbaren Mischung, die mit Geduld und Leidenschaft des Kellermeisters zu einem flüssigen, geistreichen Elixier werden. Vermählung nennt man es hier, wenn der Meister junge und alte Branntweine wie bei einer Hochzeit zu einer erlesenen Sorte Calvados verbindet.

Ist das geistreiche Getränk der Normandie dann endlich zur Abfüllung bereit, wird es in handversiegelten Flaschen ausgeliefert. Ich schaue zu, wie der Korken dabei geschickt um die Flasche gebunden und in die Versieglung integriert wird, damit er nicht verloren geht.

Probieren geht über studieren – eine Verkostung ist mehr als tausend Worte
Je älter ein Calvados ist, desto vollmundiger, abgerundeter und weniger nach Alkohol schmeckend wird er. Und wieder treffe ich auf die Zahl fünf, denn fünf Reifegrade werden im Chateau du Breuil in Flaschen abgegeben. Der einjährige Calvados ist nicht trinkbar und fast reiner Schnaps. Aber der acht-, zwölf-,  fünfzehn- und zwanzigjährige Calvados sind ein Hochgenuss mit Steigerung nach Altersklasse. Charakterisiert sich der 8-jährige noch als eine Komposition aus kräftigen Parfums der Normandie und komplexen Aromen, aus Haselnuss und Mandeln mit Vanille-Abrundung, so kennzeichnet den 12-jährigen als guten Kompromiss zwischen 8 und 15 Jahren ein weiches voll-fruchtiges Tannin, das ihm eleganz verleiht. Angekommen beim 15-jährigen Calvados erkennt man den subtilen Geschmack nach Apfel wieder, der erst in seinem Abgang von holzigen Aromen der Eichenfässer dominiert wird. Der 20 jährige Calvados schließlich eröffnet sich mir wie ein Tor zum Himmel. Die angenehme Bernsteinfarbe verspricht bereits den Genuss reichhaltiger und ausgewogener Aromen, deren Fruchtigkeit und Eleganz bei mir auf der Zunge ein wahres Wohlgefühl auslöst. Keine Spur von erkennbarem Alkoholgehalt hinterlässt diese Krönung der Calvados-Produktion trotz seiner 41% bei mir. Wohlig ist derAbgang, ein Getränk für warme Kaminabende im Winter, wenn man den Sommer in der Normandie Revue passieren lassen möchte.

Ja und natürlich gibt es noch verschiedene Sorten, die veredelt wurden, mit Schokolade als exzellente Komposition, mit Whiskey als Zugeständnis an alle Unentschlossenen zwischen Schottland und Frankreich, oder solche Calvados-Sorten, die als Mixgrundlage für Cocktails gut geeignet sind. Nicht zuletzt ist der Pommeau, ein aus vergorenem Apfelsaft und Calvados kreiertes Getränk ein hervorragender Aperitif.

Die Umgebung – Honfleur und Deauville als malerische Seebäder der Normandie
Nach so vielen Freuden flüssigen Goldes zieht es mich zur Erkundung der Gegend rund um das Chateau du Breuil. So besuche ich am Nachmittag das kleine und beliebte Städtchen Honfleur mit seinem malerischen Yachthafen, umrahmt von dicht zusammengedrängten Häuschen, die bunt und anmutig daherkommen. Enge, verwinkelte Gassen, in denen sich Galerien und Kunsthäuser jeder Ausrichtung finden, gepaart mit Angeboten süßester und geistreichster Leckereien aus der normannischen Gastronomie und zahlreiche größere und kleinere Cafès und Restaurants prägen das Stadtbild dieser Hafenstadt, von der ausgehend einst die Seeleute zur Entdeckung des kanadischen Quebecs aufbrachen. In der Sonne dieses herbstlichen Nachmittags flanieren Besucher entspannt an den Ufern des Hafens, genießen das Flair des Seebads, das auch zu dieser Jahreszeit zu einem erholsamen Spaziergang an seinen Ufern einlädt.

Der Markt rund um das Hafenbecken ist eine Augenweide für Leib und Magen. Frischer Meeresfang, Jakbobsmuscheln, Lobster, Seebrassen oder Rochen liegen lachen den Kulinariker an. Fleisch, Wurst und vor allem Käsesorten der Normandie füllen die Stände, dass sich die Balken biegen. Im Land der guten Küche verwundert es mich kaum, dass die Schätze des Meeres und die Spezialitäten des Lands allerorts in höchster Qualität zu finden sind.

Auch mein nächstes Ziel, Deauville, zeigt sich in der Sonne des Oktobers von seiner besten Seite. Weiß glänzend erhebt sich das Städtchen über seinem prachtvollen Yachthafen. Das Flüsschen Toques ist zu dieser Ze
it gerade ob seiner Nähe zum Ärmelkanal auf Ebbe und die Gezeiten rufen ein lustiges Bild des Flusses hervor, denn alle Schiffe liegen nun buchstäblich auf dem Trockenen. Bemerkenswert ist auch die breite Promenade am Strand, die zu einem ausgedehnten Flanieren am Meer einlädt. Dabei fällt mir als interessantes Detail des Badestrandes auf, dass die Umkleidehäuschen nach berühmten Film-Schauspielern aus aller Welt benannte sind.

Mondän geht es auch zu, als hier die alljährlich im Oktober stattfindende Oldtimer-Rally Paris-Deauville in dem Küstenort eintrifft und sich ein alter Wagen schöner als der andere durch die herausgeputzten Straßen schiebt. Da sieht man blitzendes Chrome, herrlich geschwungene Karosserien und Kostüme der 20er und 30er-Jahre passend zum Baujahr der Fahrzeuge. Damen die zu Diven werden, Autonarren und dekadente Jetsetter füllen die Straßen und verleihen dem Ort das Flair, dessen Ruf ihm vorauseilt. Ein kleiner Badeort mit Weltklasse.
Gesäumt von kleinen Bars und Cafès bietet das Stadtufer mir als Reisendem einen erholsamen Abschluss des Tages im goldgelben Sonnenlicht des Abends, golden wie der Calvados, den ich zuvor genossen habe, denke ich bei mir, bevor ich diesen eindrucksvollen Aufenthalt in der Normandie beende.

Kurz notiert:

Wie kommt man hin?
Empfehlenswert für eine entspannte Anreise ist eine Anfahrt über Paris mit dem Thalys (ab Köln oder München) und eine Weiterfahrt mit dem TGV direkt nach Deauville. Hier empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten, um die Gegend zu erkunden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erobern ist. Nicht empfehlenswert ist eine Anreise von Deutschland mit dem eigenen Auto, da so neben den in Frankreich hohen Kraftstoffkosten auch die extrem teuren Autobahngebühren anfallen.

Unterkunft rund um Breuil-en-Auge
Über den Hügeln der En-Auge am Randes Dorfs Pierrefitte En-Auge liegt das Anwesen „La Chaumiere Chemin de la Cóte Blanche“, das von dem Ferienhausbetreiber Belvilla vermietet wird. Dieses malerische Haus im normannischen Fachwerk-Stil ist ein mietbares Schmuckstück für bis zu 4 Personen und bietet zudem ein riesiges Grundstück am Sonnenhang. Diese Unterkunft ist zu empfehlen, wenn man echtes, normannisches Flair sucht.
http://www.belvilla.de/ferienhaus/pierrefitte-en-auge-kinder-see-4-personen-FR-14130-16  

Essen und Trinken
Ein wahrhaftiger Restaurant-Tipp ist das familiengeführte Haus „le Comptoir la Table“. Hier erlebt der Gast nicht nur original französisches Flair gepaart mit echter Gastfreundschaft und Offenherzigkeit. Nicht zuletzt sorgt auch der quirlige Küchenchef, der sehr an einen bekannten, französischen Schauspieler der 70er Jahre erinnert, für eine positive Stimmung unter den Gästen.
Die frische Küche des Restaurants bietet vor allem Muschel- und Fischprodukte aus der Region, wie Jakobsmuscheln oder Hummer. Die Wohnzimmer-artige Einrichtung der Speisedestination sorgt zudem für eine heimelich-wohlige Atmosphäre.
http://tinyurl.com/8qsqp8s  

Excellent ist das Restaurant „Le Dauphin“ in Breuil en Auge unweit des Chatéau du Breuil. Der liebevoll eingerichtete Gastraum und die hochklassige Küche des Spitzenkochs Regis Lecomte, der das Gault Millau-Restaurant führt, lassen beim Gast keinen Wunsch offen und spiegelt hervorragend die normannische Küche der Region wieder.
http://www.ledauphin-restaurant.com/

Das Chateau du Breuil en Auge
Das Cahteau du Breuil und die Calvados-Produktion können täglich eingehend und in vollem Umfang besichtigt werden. Täglich geöffnet von 9-12 und 14-18 Uhr ist das Schloss ganzjährig (außer an Weihnachten) geöffnet.
www.chateau-breuil.fr

STAY by Yannick Alleno

One&Only: Spitzengastronomie an den schönsten Plätzen Dubais
Zwei Resorts, neun Restaurants und kulinarischer Hochgenuss aus aller Welt

Inmitten der üppigen Gärten entlang der Küstenlinie des glitzernden arabischen Golfs verwöhnen zwei der markantesten Resorts in Dubai ihre Gäste mit einem facettenreichen kulinarischen Aufgebot, das die herzliche, authentische Gastfreundschaft des Orients mit internationaler Spitzenküche vereint. Mit Eleganz, einmaligem Flair und kreativen Menüs überzeugen die insgesamt neun Restaurants in den Resorts One&Only Royal Mirage und One&Only The Palm selbst anspruchsvollste Gaumen. Unter der Leitung von Küchen-Ikonen wie Yannick Alléno nehmen die One&Only-Chefs ihre Gäste mit auf eine kulinarische Weltreise – vom Mittelmeer bis nach Marokko und von Indien bis nach Frankreich.

Los geht die Reise im One&Only Royal Mirage, mit dem kürzlich komplett neugestalteten Celebrities. Hier serviert das zuvorkommende Service-Team feinste europäische Klassiker wie zartes Filet vom Milchkalb oder feinste Jakobsmuscheln zu ausgesuchten Spitzenweinen. Das elegante Interieur des Restaurants überzeugt mit romantischem Licht, liebevollen Details wie dem leise plätschernden arabischen Brunnen und einem zauberhaften Ausblick auf die üppigen Gärten des Resorts.
Das Restaurant Tagine führt die Gäste nach Marokko. Handpolierte Tadelakt-Wände, warme Terrakotta-Böden und geschmackvolle Kunstgegenstände verströmen das Flair eines alten Herrenhauses in Marrakesch. Auf den Tisch kommt traditionell marokkanische Küche in all ihrer aromatischen Vielfalt.
Eauzone ist eines der Strandrestaurants des One&Only Royal Mirage. Auf schattigen Holzdecks mit Sicht auf den arabischen Golf und den schimmernden Pool wird hier leichte internationale Küche mit asiatischem Touch serviert.
Ebenfalls am palmengesäumten Strand befindet sich The Beach Bar & Grill, wo köstliche Meeresfrüchte und leichte Salate auf den Tisch kommen. Tagsüber ist die Stimmung leger, am Abend tauchen Dutzende von Kerzen und schimmerndes Mondlicht die Holzterrasse in romantischen Glanz.

Zwei der stimmungsvollsten Nightlife-Locations in Dubai sind die Jetty Lounge und die Rooftop & Sports Lounge des One&Only Royal Mirage. Die Kulisse der Jetty Lounge ist die atemberaubende Skyline Dubais auf der einen und der schicke kleine Hafen mit seinen prächtigen Yachten auf der anderen Seite. Die Rooftop Lounge befindet sich auf dem Dach des Hauptgebäudes und bietet einen fantastischen Ausblick über das Resort, die faszinierende Stadt und das nächtliche Meer. Bei stilvoller Lounge-Musik, kühlen Drinks und köstlichen Mezze kann hier bis tief in die Nacht gefeiert werden.

Der zweite Teil der kulinarischen Dubai-Reise führt ins One&Only The Palm. Im ZEST, dem Hauptrestaurant des mondänen Resorts, erwartet die Gäste ein frisches, interaktives Gastronomie-Konzept, das asiatische, arabische und westliche Einflüsse vereint. Vorspeisen und Desserts werden à la carte gewählt – zum Hauptgang werden Fisch, Fleisch und Co individuell nach den Wünschen der Gäste in einer der zwei offenen Showküchen zubereitet. Die Atmosphäre des Zest ist luftig und elegant, mit verglasten Wänden, die den Blick auf die Zitronen- und Mandarinen-Gärten freigeben, modernen Stoffen und Möbeln sowie einer subtilen Beleuchtung, die sich in unzähligen, kunstvoll geschliffenen Glas- und Quarzkristallen bricht. Auch ein stimmungsvoller Außenbereich gehört zum Restaurant.

STAY by Yannick Alléno ist auf kreative Gourmetküche spezialisiert, die klassische Gerichte der französischen Küche modern interpretiert. Das Restaurant ist in Schwarz, Bronze und Silber gehalten, mit bordeauxroten Akzenten und opulenten schwarzen Kristall-Kronleuchtern. Das Ambiente ist modern und elegant, aber ohne die formelle Atmosphäre traditioneller Gourmet-Restaurants. Ein S-förmiger „Conversation-Table“ und die innovative „Pastry Library“, in der die Gäste aktiv auf die Zubereitung ihres Desserts einwirken können, sorgen für eine lockere, interaktive Atmosphäre. Am „Sharing Table“ kümmert sich ein eigener Gastgeber um die Gäste und serviert ein Menü aus Signature-Gerichten sowie Desserts und eine exklusive Magnum-Weinkarte für Partys ab zehn Personen.

Super-chic und oberhalb der lebhaften Marina gelegen, ist die 101 Dining Lounge & Bar des One&Only The Palm. Diese stilvolle Indoor- und Outdoor-Lounge überzeugt mit relaxtem Insel-Feeling und lädt bei Tapas, frischen Salaten, gegrillten Meeresfrüchten und spritzigen Cocktails zum Entspannen, Feiern und Genießen ein.

www.oneandonlyresorts.com.

Ralf Zacherl

Ralf Zacherl kocht am 1.Juni Deutschlands größte Paella im Berliner Sony Center – alles gratis – es wird für „RTL – Wir helfen Kindern“ gesammelt

Im Sony Center am Potsdamer Platz steigt am 1. Juni ein buntes spanisches Fest. Von 10:30 bis 20:00 Uhr sorgen landestypische Musiker und Tänzer für die perfekte Stimmung bei der Fairy Fiesta – natürlich ist der Eintritt frei.

Alle Besucher können mit der ganzen Familie kostenlos von der Rekord-Paella essen und sich vom spanischen Flair mitreißen lassen. Wer wollte nicht schon einmal wie in Villarriba feiern und in den Genuss von Ralf Zacherls Kochkünsten kommen? Bei Deutschlands größter Paella hat man den ganzen Samstag Gelegenheit dazu.

Wie immer vertraut Ralf auf seine CHROMA Kochmesser bei der Arbeit!

Weitere Informationen zur Fairy Fiesta auf www.facebook.com/FairyDeutschland
www.rtl.de

Calvados ist das Gold der Normandie

Es duftet nach frischen Äpfeln, die Luft ist erfüllt von einem
berauschenden Geruch, als ich vor den riesigen Bergen aufgehäufter Früchte
stehe, die rot und grün in der Morgensonne glänzen. Hier auf dem Anwesen
des Chateau du Breuil unweit des kleinen französischen Seebads Deauville
mitten in der Normandie.  Hier in der Region dreht sich alles um den Apfel
und seine Verarbeitung zu flüssigen Genüssen. Seit 1954 produziert die
Familie Bizouard hier Calvados auf dem Chateau du Breuil, das als Schloss
aus dem 16. Jahrhundert mitten im Pays d`Auge französischer und typischer
nicht sein könnte. Das markante Adels-Anwesen in normannischer Fachwerk-
Bauweise mit riesigem Schlosspark liegt beschaulich in einer frischen, von
Flüssen und Bächen durchzogenen Hochebene. Satte, grüne Wiesen, kleine,
malerische Dörfer und weite Apfelplantagen durchziehen die Gegend. 42
Hektar Anbaufläche gehören zum Chateau, das mild-feuchte Klima und  der
nährstoffreiche Boden sind die ideale Umgebung für den Anbau der fünf
Apfelfamilien, aus denen der Calvados erzeugt wird. Die bitteren, süßen,
sauren, säuerlichen und die bitter-süßen Äpfel sind es, die später für die
unterschiedlichen Qualitäten des Cidre und des Calvados aus dieser Gegend
verantwortlich sind erklärt mir Monsieur Bèdu , der Direktor der Calvados-
Produktion des Chateau du Breuil. Seine Begeisterung für die kleine runde
Frucht und deren vielfältige Verarbeitung spingt auf uns über, die kleine
Gruppe von Medienfüchsen, die sich aufmachte, um zu sehen, wie aus Obst
Gold gemacht wird in der Normandie.

Vom Baum in die Flasche – Wege eines Apfels in der Normandie
Und so stehe ich staunend vor dem riesigen Berg frisch geernteter Äpfel,
die mit schweren Maschinen von  den Bäumen geschüttelt und anschließend
eingesammelt und hierher zum Chateau zur Verarbeitung gebracht werden. Reif
zur Ernte sind die Äpfel, wenn sie beginnen zu Boden zu fallen.
Gewaschen, gemaischt  und vom Fruchtfleisch getrennt ergibt sich ein
Maischesaft, der nach Gärzeit von sechs Wochen bereits 4,5% Alkoholgehalt
enthält. Das Fruchtfleisch selbst wird als Viehfutter verwendet. Nur der
reine Saft  ist Grundstoff für den hier produzierten Calvados, denn würde
man Zucker hinzugeben, verlöre der Saft an Bukett. Mit viel Geduld, genauer
Überwachung des Gärungsprozesses und einer gehörigen Portion Erfahrung des
Kellermeisters wird zunächst Cidre aus dem Saft. Erst jetzt, so lerne ich,
beginnt die Destillation, die zweimal vollzogen wird, bevor aus 27 Kilo
Äpfeln schließlich 20 Liter zur Reife bereitstehender Calvados entsteht. In
Eichenfässern, deren Auswahl, Maße und Qualität von besonderer Bedeutung
sind, lagert der Calvados nun bis zu 20 Jahre. Je jünger und kleiner das
Fass ist, desto schneller verläuft der Reifeprozess, denn desto mehr
Branntwein tritt in Verbindung mit dem Holz.  Junge Calvados-Sorten werden
daher vom Kellermeister oft in neue Fässer gefüllt, bevor sie später in
alten Fässern zu Ende reifen können, sie „wandern“ also regelmäßig von
einem Fass zu anderen.
Bereits berauscht von den Erläuterungen des Monsieur Bédu wandle ich durch
die düsteren Lagerhallen, in denen mir der moderig-ehrwürdige Duft alter
Eichenfässer entgegenschlägt. Fässer, so weit das Auge reicht, gefüllt mit
flüssigem Gold in verschiedenen Stadien denke ich bei mir. Und   ein Duft
reifen Calvados strömt in meine Nase, als der Monsieur eines der Fässer
öffnet um ein Stück Lebensgefühl in die Luft entweichen zu lassen. Holz,
Luft und Alkohol verbinden sich hier zu einer wunderbaren Mischung, die mit
Geduld und Leidenschaft des Kellermeisters zu einem flüssigen, geistreichen
Elixier werden. Vermählung nennt man es hier, wenn der Meister junge und
alte Branntweine wie bei einer Hochzeit zu einer erlesenen Sorte Calvados
verbindet.

Ist das geistreiche Getränk der Normandie dann endlich zur Abfüllung
bereit, wird es in handversiegelten Flaschen ausgeliefert. Ich schaue zu,
wie der Korken dabei geschickt um die Flasche gebunden und in die
Versieglung integriert wird, damit er nicht verloren geht.

Probieren geht über studieren – eine Verkostung ist mehr als tausend Worte
Je älter ein Calvados ist, desto vollmundiger, abgerundeter und weniger
nach Alkohol schmeckend wird er. Und wieder treffe ich auf die Zahl fünf,
denn fünf Reifegrade werden im Chateau du Breuil in Flaschen abgegeben. Der
einjährige Calvados ist nicht trinkbar und fast reiner Schnaps. Aber der
acht-, zwölf-,  fünfzehn- und zwanzigjährige Calvados sind ein Hochgenuss
mit Steigerung nach Altersklasse. Charakterisiert sich der 8-jährige noch
als eine Komposition aus kräftigen Parfums der Normandie und komplexen
Aromen, aus Haselnuss und Mandeln mit Vanille-Abrundung, so kennzeichnet
den 12-jährigen als guten Kompromiss zwischen 8 und 15 Jahren ein weiches
voll-fruchtiges Tannin, das ihm eleganz verleiht. Angekommen beim 15-
jährigen Calvados erkennt man den subtilen Geschmack nach Apfel wieder, der
erst in seinem Abgang von holzigen Aromen der Eichenfässer dominiert wird.
Der 20 jährige Calvados schließlich eröffnet sich mir wie ein Tor zum
Himmel. Die angenehme Bernsteinfarbe verspricht bereits den Genuss
reichhaltiger und ausgewogener Aromen, deren Fruchtigkeit und Eleganz bei
mir auf der Zunge ein wahres Wohlgefühl auslöst. Keine Spur von erkennbarem
Alkoholgehalt hinterlässt diese Krönung der Calvados-Produktion trotz
seiner 41% bei mir. Wohlig ist derAbgang, ein Getränk für warme Kaminabende
im Winter, wenn man den Sommer in der Normandie Revue passieren lassen
möchte.

Ja und natürlich gibt es noch verschiedene Sorten, die veredelt wurden, mit
Schokolade als exzellente Komposition, mit Whiskey als Zugeständnis an alle
Unentschlossenen zwischen Schottland und Frankreich, oder solche Calvados-
Sorten, die als Mixgrundlage für Cocktails gut geeignet sind. Nicht zuletzt
ist der Pommeau, ein aus vergorenem Apfelsaft und Calvados kreiertes
Getränk ein hervorragender Aperitif.

Die Umgebung – Honfleur und Deauville als malerische Seebäder der Normandie
Nach so vielen Freuden flüssigen Goldes zieht es mich zur Erkundung der
Gegend rund um das Chateau du Breuil. So besuche ich am Nachmittag das
kleine und beliebte Städtchen Honfleur mit seinem malerischen Yachthafen,
umrahmt von dicht zusammengedrängten Häuschen, die bunt und anmutig
daherkommen. Enge, verwinkelte Gassen, in denen sich Galerien und
Kunsthäuser jeder Ausrichtung finden, gepaart mit Angeboten süßester und
geistreichster Leckereien aus der normannischen Gastronomie und zahlreiche
größere und kleinere Cafès und Restaurants prägen das Stadtbild dieser
Hafenstadt, von der ausgehend einst die Seeleute zur Entdeckung des
kanadischen Quebecs aufbrachen. In der Sonne dieses spätherbstlichen
Nachmittags flanieren Besucher entspannt an den Ufern des Hafens, genießen
das Flair des Seebads, das auch zu dieser Jahreszeit zu einem erholsamen
Spaziergang an seinen Ufern einlädt.
Auch mein nächstes Ziel, Deauville, zeigt sich in der Abendsonne des
Oktobers von seiner besten Seite. Weiß glänzend erhebt sich das Städtchen
über seinem prachtvollen Yachthafen. Das Flüsschen Toques ist zu dieser
Zeit gerade
ob seiner Nähe zum Ärmelkanal auf Ebbe und die Gezeiten rufen
ein lustiges Bild des Flusses hervor, denn alle Schiffe liegen nun
buchstäblich auf dem Trockenen. Bemerkenswert ist auch die breite Promenade
am Strand, die zu einem ausgedehnten Flanieren am Meer einlädt. Dabei fällt
mir als interessantes Detail des Badestrandes auf, dass die
Umkleidehäuschen nach berühmten Film-Schauspielern aus aller Welt benannte
sind. Gesäumt von kleinen Bars und Cafès bietet das Stadtufer mir als
Reisendem einen erholsamen Abschluss des Tages im goldgelben Sonnenlicht
des Abends, golden wie der Calvados, den ich am Morgen genossen habe, denke
ich bei mir, bevor ich diesen eindrucksvollen Aufenthalt in der Normandie
beende. Philip Duckwitz

Tipps und Nützliches:

Wie kommt man hin?
Empfehlenswert für eine entspannte Anreise ist eine Anfahrt über Paris mit
dem Thalys (ab Köln oder München) und eine Weiterfahrt mit dem TGV direkt
nach Deauville. Hier empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten, um die Gegend
zu erkunden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erobern ist.
Nicht empfehlenswert ist eine Anreise von Deutschland mit dem eigenen Auto,
da so neben den in Frankreich hohen Kraftstoffkosten auch die extrem teuren
Autobahngebühren anfallen.

Essen und Trinken
Ein wahrhaftiger Restaurant-Tipp ist das familiengeführte Haus „le Comptoir
la Table“. Hier erlebt der Gast nicht nur original französisches Flair
gepaart mit echter Gastfreundschaft und Offenherzigkeit. Nicht zuletzt
sorgt auch der quirlige Küchenchef, der sehr an einen bekannten,
französischen Schauspieler der 70er Jahre erinnert, für eine positive
Stimmung unter den Gästen.
Die frische Küche des Restaurants bietet vor allem Muschel- und
Fischprodukte aus der Region, wie Jakobsmuscheln oder Hummer. Die
Wohnzimmer-artige Einrichtung der Speisedestination sorgt zudem für eine
heimelich-wohlige Atmosphäre.
http://tinyurl.com/8qsqp8s  

Unterkunft rund um Deauville
da man im Chateau du Breuil leider nur auf Einladung nächtigen kann,
empfiehlt es sich ein Hotel im nahegelegenen Ort Pont L´Eveque zu suchen.
Hier bietet sich das Hotel „Lion d òr“ an, das mit seine warmen Atmosphäre
und seinem traditionell-warmen Flair der Region für ein zufriedenes
Übernachtungs-Erlebnis beim Gast sorgt.
www.leliondorhotel.com

Das Chateau du Breuil en Auge
Das Cahteau du Breuil und die Calvados-Produktion können täglich eingehend
und in vollem Umfang besichtigt werden. Täglich geöffnet von 9-12 und 14-18
Uhr ist das Schloss ganzjährig (außer an Weihnachten) geöffnet.
www.chateau-breuil.fr

„Das perfekte Dinner – Kampf der Regionen“

Schleswig-Holstein, Berlin, Schwarzwald oder Ahrtal – welche Region hat die beste Küche? In der neuen Koch-Doku „Das perfekte Dinner – Kampf der Regionen“ klären vier Hobbyköche aus verschiedenen Teilen Deutschlands diese kulinarische Streitfrage. Die jeweiligen Vertreter ihrer Region laden sich gegenseitig zu einem Drei-Gänge-Menü nach Hause ein. Hier müssen sie ihre Mitstreiter nicht nur von ihren Gastgeberqualitäten, sondern auch von den regionalen Spezialitäten überzeugen.

Aber auch für das heimische Flair gilt es die Gäste zu begeistern, denn diese bewerten ihre kulinarische Reise am Ende eines jeden Abends mit null bis zehn Punkten. Wer am Ende die meisten Punkte bekommt, ist um 3.000 Euro reicher und der Held einer ganzen Region!

So., 29.07., 20:15 Uhr, VOX

Chizzo, Lifestyle Kitzbühel pur

Bodenständige Küche, Tiroler Flair, immer Stimmung!

…und jetzt beginnt die Schwammerl-Saison!

Eine herrliche Biergarten-Terrasse mitten in Kitzbühel, eine „bodenständige“ Speisekarte, edle Weine, süffiges Bier – und immer dieses herrliche Gute-Laune-Gefühl:

In uriger, edler Tiroler Atmosphäre ist hier immer Stimmung angesagt. Vor dem Essen – und danach: Das „Chizzo“ des ewig emsigen Wirte-Paares Evelyn & Horst Holzer ist und bleibt – direkt am Stadttor, wo der Puls von Kitzbühel schlägt – eine Top-Adresse für all jene, die leger gut essen möchten und den „Tiroler Geist“ mit Holzgetäfeltem im Restaurant und Zünftigem im Biergarten schätzen. Wirt Horst Holzer, selbst ein Koch-Künstler und Kenner guter Weine, lässt hier so servieren, wie er es gerne selbst hätte: Keineswegs überkandidelt, aber schmackhaft und gut.

Das gilt für Einzelgäste ebenso wie für große Feste, stilvolle Jubiläen, feierliche Hochzeitstafeln, zünftige Siegerehrungen – oder „Power-Parties“.
Das „Chizzo“ garantiert individuelles Flair – mit Fingerspitzengefühl!

Und der richtigen Küche: Im „Chizzo“ werden nur Zutaten aus der Region zu kulinarischen Hochgenüssen verarbeitet – von Qualitäts-Lieferanten, die die Wirte seit Jahrzehnten kennen. Alle „Chizzo“-Köche haben eine Passion fürs Kochen und wissen: Nur das Optimum ist uns gut genug für die Gäste. Das gilt auch für den Service. Und ebenso „unten“ im urigen „Chizzo“-Stadl. Insgesamt stehen 170 Innen- und 80 Außenplätze zur Verfügung. Platz für jeden, der genießen kann….
Jetzt zur Schwammerl-Saison in allen Variationen erst recht!
www.chizzo.eu

Neue Studienreise zum rasanten Wandel in Chinas Städten

Chinas Metropolen Beijing, Xian und Shanghai verändern täglich ihr Gesicht. Die Gäste einer neuen Studienreise befassen sich mit dem rasanten Wandel und der Herausforderung, gleichzeitig städtebauliche Traditionen zu erhalten. Mit Stadtbewohnern sprechen sie über ihren Lebensraum.

In Beijing verschmelzen kaiserlich feudale Vergangenheit, kommunistische Traditionen und die Architektur von morgen. Die ursprüngliche Altstadt sollte ein Abbild des Kosmos sein – mit dem Kaiserpalast als Mittelpunkt. Die Gebäude im alten Botschaftsviertel drücken das kommunistische Repräsentationsbedürfnis unter dem ehemaligen Staatspräsidenten und Revolutionär Mao Zedong aus. Stellvertretend für Beijings Entwicklung in den letzten Jahren stehen der futuristische Olympia-Park und das anlässlich der Spiele renovierte Szene-Viertel „Sanlitun“. Eine Familie führt die Gäste durch ihr traditionelles Hofhaus und erzählt vom Leben in der chinesischen Hauptstadt. Xian war die erste Hauptstadt des Kaiserreichs und wurde durch archäologische Ausgrabungen weltbekannt: Mehr als 7.000 lebensgroße Terrakotta-Soldaten wurden in einer kaiserlichen Grabanlage aus dem Jahr 210 vor Christus entdeckt. Shanghai hat es vom Fischerdorf zur Weltmetropole geschafft. Nirgendwo in China wird schneller gebaut. Die Gäste schlendern über eine der größten Einkaufsstraßen der Welt, besuchen ein Künstlerviert
l und schnuppern koloniales Flair im legendären „Peace Hotel“, wo sich die Elite von Shanghai seit den 1920er Jahren traf. Im Stadtplanungsmuseum machen sich die Gäste mit den neuesten Zukunftsvisionen vertraut.

Die 12-tägige Studienreise „Chinesische Kosmologie und der Kaiser als Bauherr“ gehört zum Themenjahr „Urbane Lebenswelten im Spiegel der Zeit“ von Dr. Tigges. Sie kostet ab 2.645 Euro inklusive Flüge, Unterkunft in 4,5- und 5-Sterne-Hotels mit Halb- bzw. Vollpension, Besichtigungsprogamm und Dr. Tigges Studienreiseleitung. Reisetermine gibt es im Mai, Juni, September und Oktober 2012. Informationen und Buchung im Reisebüro, Details auf www.drtigges.de

Vitalhotel Kappel: Wein-Wellness beim Winzer

Inmitten der steirischen Weinberge liegt der familiäre Weinhof Kappel. Den Saft der steirischen Trauben verarbeitet Familie Kappel zu edlen Weinen und die Kraft der Beere wird im Vitalhotel für Wellness-Anwendungen genutzt.

Das warme wohlriechende Traubenkernöl auf der Haut spüren, während der Blick über die sanfte Hügellandschaft der Südsteiermark schweift – die Natur spüren Gäste des Weinhofs hautnah. Die Wirkstoffe der Traube sowie der Holunderbeere servieren Familie Kappel nicht nur zu steirischen Haubenkreationen sondern auch im Wellnessbereich mit Produkten von Vinoble Cosmetics. Die Produktlinie für Gesichts- und Körperbehandlungen revitalisiert und beruhigt, Bitterstoffe sorgen für Straffung, Weintraubenkerne für einen besonderen Peelingeffekt. Das Wellnessmenü liest sich wie eine Weinkarte: Sauvignon blanc, Gelber Muskateller, Grauer Burgunder und Riesling kommen im Weinhof Kappel dem Gaumen sowie der Schönheit gleichermaßen zugute.

Nach den außergewöhnlichen Behandlungsritualen wartet die 1. Steirische Winzersauna®, ein mit historischen Details gestaltetes und zur Sauna umfunktioniertes Holzhaus. Dank der Glasfassade genießen Wellnessgäste auch in der Sauna den wunderbaren Ausblick auf die einzigartige Weinlandschaft der Steiermark. Mediterranes Flair garantieren das Klima im Süden Österreichs sowie der großzügige Pool gefüllt mit Meerwasser. Wer im prickelnden Salzwasser des Gartenpools seine Runden dreht, schwimmt optisch förmlich in die Landschaft hinaus. Und wer taucht, blickt unter Wasser durch eine Glasscheibe direkt auf die Weinstöcke des hauseigenen Weingutes.

Für das leibliche Wohl sorgt abends im Panoramarestaurant ein feines Gläschen Kappel-Wein zur fantasievollen, haubengekrönten steirischen Schmankerlküche.

www.weinhof-kappel.at