Tipps: Urige Kneipen an der Nordsee-Küste Schleswig-Holsteins

Sag Hafen und die Leute denken an Seemanns-Spelunken. Doch Klabautermann und Co. haben sich rar gemacht an der Küste. Die Umschlagszeiten sind viel zu kurz, als dass die Matrosen noch ausgiebig durch die Kneipen ziehen, einen drauf machen und ordentlich Seemannsgarn spinnen. Doch an der Nordsee-Küste Schleswig-Holsteins gibt es noch urige Kneipen und Gaststätten mit ordentlich Flair vom Meer, mit authentischen Erinnerungen und Leuten, die das leben. Mit Liebe, Lust und Leidenschaft. Und manchmal ist ein echter Hafen auch ganz in der Nähe.

„Blaue Maus“ / Amrum

Aus einem Backsteinhaus mit Reetdach zwischen Wittdün und Süddorf auf Amrum fließt warmes Licht aus den Fenstern, nicht weit weg steht der Leuchtturm und schickt sein Führlicht in die beginnende Nacht. Im nahen Yachthafen klingeln die Taue an den Masten der Schiffe; jetzt wäre etwas zum Wärmen von Innen nicht schlecht – also hin: die „Blaue Maus“ gehört zu den besten Whisky-Bars in Deutschland. Schottische Whiskies sind die Liebe und die Leidenschaft des Amrumer Kneipiers Jan von der Weppen. Romantik und authentisches Flair hat sie auch: Bilder zeigen, dass dies hier einst eine echte Seemannskneipe war. „Früher, bis in die 1960er Jahre, war die Kneipe – sie hieß damals ,Zum Leuchtturm´ – die Kneipe für Fischer und Matrosen schlechthin. Hier wurde dermaßen gefeiert, dass manche Frauen zu Hause blieben mussten“, sagt Barbara von der Weppen, die damals ein kleines Mädchen war und diese Zeiten nur als Geschichten kennt. Heute gibt es auf der Insel nur noch einen einzigen Krabbenfischer, aber die Segler aus dem nahen Yachthafen finden ihren Weg regelmäßig in die „Blaue Maus“ – und die haben schließlich auch was vom Meer zu erzählen. Und maritimes Flair hat diese Kneipe immer noch, dafür sorgen schon die Fundstücke vom Strand, die drinnen und draußen an die nahe Nordsee erinnern: Fischkisten und Helme, Handschuhe und Rettungsringe, das was das Meer wieder hergibt. Die Kneipe selbst ist urig und gemütlich mit Strandgut und Souvenirs aus der ganzen Welt, an der Wand hängen auch Seekarten und Schiffsbilder. Und dann, wenn die Einheimischen zusammen mit den Gästen sitzen und klönen und bei Live-Musik Shanties erklingen. Und: Sag Seefahrt, und die Leute denken auch an Rum. In der „Blauen Maus“, das verrät Barbara von der Weppen, reift der Zuckerrohschnaps aus der Karibik in einem Holzfass.

 

„Zum Glücklichen Matthias“ / Föhr

Der Dielenfußboden knarrt und an der Decke hängen Fischreusen und eine Harpune. In den Fensternischen stehen schöne Schiffsmodelle und die Gallionsfigur reckt ihre Brust in den Gastraum. Der ist gemütlich und voll wie fast immer – willkommen im Restaurant „Zum Glücklichen Matthias“ in Wyk auf Föhr. Der Glückliche Matthias war ein erfolgreicher Walfänger und wer es gern maritim mag und was Leckeres aus dem Meer, sollte vorbei schauen (und sicherheitshalber vorher reservieren). Stimmengewirr wabert durch den Gastraum und aus der Küche hört man das Zischen in den Pfannen. Kerzen spenden gemütliches, fast feierliches Licht und eine schöne Stimmung; es ist gediegen und gemütlich, fast so wie zu Hause. Der Gastraum ist in verschiedene Zimmer unterteilt – bei offenen Türbögen -, was das Familiäre dieser Gaststätte noch unterstreicht. Diese kleinen, fast intimen, „Einheiten“ zwischen den pastellfarbenen Wänden und der Messing-Zier vermitteln ebenfalls das Gefühl bei Freunden im heimischen Ess- oder Wohnzimmer zu sitzen – mit dem Flair vom Meer. Bei Seefahreratmosphäre und Nordsee-Romantik kommt der Appetit für Leckeres aus dem Meer natürlicherweise von selbst. Was also essen? Labskaus! Kennen Sie nicht oder ist Ihnen irgendwie suspekt? Unbedingt probieren! Wer Seefahrt sagt und an Küstenkulinarik denkt, muss es versuchen. Und es schmeckt …. Köstlich! Echt und authentisch, so wie das Restaurant „Zum Glücklichen Matthias“ auf Föhr.

„Thalamegus“ / Sankt Peter Ording

Schaurig-schöne Masken aus Indonesien und Speere aus dem fernen Afrika, Souvenirs aus der Seefahrt – das ist sehenswert, das ist einmalig: Willkommen im Thalamegus, dieser wundersamen, schönen kleinen Kneipe in Sankt Peter Ording. Seit fast fünfzig Jahren steht Christine Menden hinter der Theke dieser Gaststube, sie ist die dienstälteste Wirtin in Sankt Peter Ording – und sie kann zu fast jedem Stück eine Geschichte erzählen. Sie selbst fuhr nicht zur See, aber ihr Mann Claus-Joachim jahrzehntelang auf den Meeren dieser Welt. Von ihm – und auch von ihr, sie reiste ihm früher oft hinterher und zusammen machten sie Ausflüge – stammen diese meist schönen, manchmal skurrilen Stücke. „Früher hatten die Seeleute genügend Landgang bei drei, vier Tagen Liegezeiten – und Claus durfte als Erster Offizier das Schiff ja verlassen!“ In Afrika, in Asien und anderswo in den exotischen Häfen der weiten Welt. Und im „Thalamegus“ erzählt nicht nur Christine Menden von dieser Zeit, sondern auch die Artefakte, als Seefahrt – auch – noch romantisch war und exotisch. Die Kneipe selbst ist herrlich gemütlich mit dem Charme lägst vergangener Zeiten; die Jukebox steht hier (und das Zwei-Mark-Stück dazu gibt´s an der Kasse), bequeme Stühle, eine Uhr tickt und Christine Menden verteilt Knabberkram auf den Tischen. Zapft dann die Biere für die Einheimischen und die Gäste, von denen viele längst Stammkunden sind. Denn Kneipen wie diese, wo man das Gefühl hat zu Hause zu sein, sind sehr, sehr selten geworden. Es ist diese gewachsene, authentische Mischung aus Exotik und liebgewonnener Eck-Kneipe, die den Gast im „Thalamegus“ sich wohl und aufgehoben fühlen lässt. Sie zapft noch ein Bier und dann erzählt sie die Geschichte zum großen Steuerrad, die von der „Durban Castle“, die einst Linie fuhr zwischen England und Südafrika. Ein Ort voller Nostalgie ist das hier. Ach! Man mag gar nicht mehr aufstehen bei diesem spannenden Klönschnack und diesen Erinnerungen an die weite Welt.

„Goldener Anker“ / Husum

Husum hat einen richtigen Hafen – und eine richtige, urige Kneipe auch: In Husum gibt es seit 50 Jahren den „Goldenen Anker“, die Kneipe mit dem Charme einer echten Eck-Kneipe und direkt am historischen Binnen-Hafen gelegen. Birte Lausen poliert am Vormittag die Gläser, der Blick aus dem Fenster schweift über das Hafenbecken mit den historischen Schiffen, hinüber zu den alten Lagerhäusern. Auf der anderen Seite der Bundesstraße ist echter, maritimer Betrieb im Hafen; aber „…echte Seeleute treffen, das gibt´s nicht mehr. Viele Matrosen dürfen vielleicht gar nicht mehr von Bord“, vermutet die Frau hinter der Theke, „und die Liege- und Umschlagszeiten sind heute ja viel kürzer als früher.“ Früher, ja früher war das hier eine richtige Hafenkneipe – und heute … ist sie es doch auch: Steuerrad und Gallionsfigur an der Wand, Buddelschiff und Bilder vom Meer – das ist echt und authentisch, gewachsen und gemütlich. Kleine Preise sowieso. „Und manchmal kommen Gäste rein und sagen: Hej, das ist ja eine richtige Kneipe!“ Das ist der „Goldene Anker“ natürlich; hier trifft sich die Knobelrunde und der Skatclub, geschnackt wird an diesem Morgen auf Platt – und wieder reicht der Blick auf das Hafenbecken, über dem die Möwen schreien und die Schiffe liegen. „Ab und zu kommen die Krabbenfischer vorbei, wenn sie Zeit haben“, sagt Birte. Auf jeden Fall ist der „Goldene Anker“ ein authentischer Ort zum Sitzen, Gucken und zum Träumen von der Seefahrt und der Romantik. An einem echten Hafen, in einer echten Kneipe.

„Domicile“ / Büsum

Es ist die „allerletzte Kneipe vor Helgoland“ und der Hafen ist nicht weit weg: willkommen im „Domicile“, der gemütlichen Keller-Kneipe an der Nordsee-Küste von Dithmarschen. Seit 1979 zapft Norbert Lutz, er hat das „Domicile“ aufgemacht, und klönt mit seinen Gästen. Diese Kneipe ist, sie hat Klasse. Die Wände, die Decken – voll mit Souvenirs einmal rund um die Welt. „Ich bin selbst viel gereist; durch Asien, nach Südamerika“, sagt Norbert, „…und viele Sachen sind Souvenirs von meinen Gästen!“ Und da sind: Skulpturen aus Kolumbien und Figuren aus Afrika, Masken aus Thailand und Kronleuchter aus Messing. Dazu die Geldscheine aus fremden, fernen Ländern – allein hier kann man in Gedanken auf Reisen gehen, Seekarten als Tapeten. „Mein Vater war Matrose in der Kriegsmarine und mein Onkel U-Boot-Kommandant“, sagt Norbert, „hier hängen auch viele Bilder aus dieser Zeit – historische Aufnahmen aus China oder Japan zum Beispiel.“ Da kann man stundenlang schauen und der Wirt freut sich, wenn die Gäste sich umschauen. Und er freut sich noch viel mehr, wenn sie ihm Fragen stellen. Wo ist das? Wie war das da? „Das ist doch was zum Gucken und zum auf Reisen gehen im Kopf. Und dann überlegen die Leute – Wie kommt das denn hierher? Jedes Stück hat seine eigene Geschichte!“ Und Norbert Lutz kann sie alle erzählen, sehr gern sogar. Die Kneipe hat eine eigene, schöne Atmosphäre, die heutzutage selten geworden ist. Nicht nur wenn Norbert zum Schlagzeug greift und mit der Band Musik macht; Rock, Blues, solche Sachen. Und: Das „Domicile“ liegt nahe am Büsumer Hafen; einem richtigen Umschlagsplatz für Waren, dem Heimathafen etlicher Krabbenkutter, Liegeplatz für Off-Shore-Arbeiten. „Ab und an sensekommen doch noch Seeleute vorbei“, sagt Norbert, „der Hafen ist ja nicht weit weg.“ Und dann kann es manchmal sogar sein, berichtet der Wirt, dass man mit Matrosen aus den Philippinen an der Theke sitzt. Im Winter dann auf einen Eiergrog, DIE Spezialität im „Domicile“. Und sich Geschichten erzählen lässt. Die von der großen, weiten Welt. Am Hafen von Büsum.

Weitere Tipps und Ideen für einen genussvollen Urlaub an der Nordsee-Schleswig-Holstein unter http://www.nordseetourismus.de

Hummersaison startet

Kaum haben die letzten Sommertouristen die idyllischen kleinen Orte an der schwedischen Westküste verlassen, bereiten sich die Einheimischen schon auf das nächste Saison-Highlight vor. Am 26. September fällt der Startschuss für den diesjährigen Hummerfang. Erst dann darf die begehrte Delikatesse, die im kühlen Salzwasser der Provinz Bohuslän besonders delikat gedeiht, aus dem Meer gefischt werden. Ein kulinarisches und gesellschaftliches Highlight für die Fischer, die Einheimischen und für Besucher. Den ganzen Herbst und Winter über können sie hier die köstlichen Krustentiere in verschiedensten kulinarischen Variationen genießen oder direkt beim Fang dabei sein. In Bohuslän werden Hummer-Safaris angeboten, bei denen die Gäste mit den Fischern hinaus fahren, die Reusen legen und kontrollieren, die Scheren der gefangenen Hummer zusammen binden und dem spannenden Seemannsgarn der Fischer lauschen können. Je nach Paketangebot wartet als krönender Abschluss am Abend ein delikates Hummermenü. Das ist so beim Hummerpaket des Stora Hotellet in Fjällbacka der Fall, das zudem die Möglichkeit bietet, beim Hummerkochen dabei zu sein und sich direkt ein paar Expertentipps für die Zubereitung zu holen. Ebenfalls im Rundum-Sorglos-Paket inbegriffen sind ein Fisch- und Schalentierlunch, Picknickkorb, Westküsten-Wrap sowie Übernachtung und Frühstück. Wer nur an der Hummer-Safari selbst interessiert ist, kann eine solche bei Everts Sjöbod in Grebbestad buchen, bei dem die Hummer-Safaris sogar das Label „Natures Best“ für ökologisches und nachhaltiges Reisen tragen. Wer möchte, kann auch hier ein Hummer-Dinner inklusive Übernachtung und Frühstück im Paket dazu buchen.

Weitere Tipps zu Erlebnissen rund um die krabbelnde Delikatesse in Westschweden sind unter www.vastsverige.com/de/schalentiererlebnisse/ zu finden.

Jens Fischer und Philipp Helzle

Der bisherige Chefkoch Jens Fischer und sein Souschef Philipp Helzle werden ab sofort das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Jungborn sowie das Restaurant Hermannshof im Hotel BollAnts Spa im Park in Bad Sobernheim als Doppelspitze führen. Damit wolle man die bisherigen Leistungen des jungen Helzle besonders würdigen und ihn noch stärker an das Haus binden, erklärte der Gastgeber des Hotels, Jan Bolland.

Seit 2013 ist Jens Fischer Chefkoch im mit einem Michelin-Stern dekorierten Restaurant Jungborn sowie im Hermannshof, beides Restaurants im Hotel BollAnts in Bad Sobernheim. Ab sofort wird Fischer sich diese Position mit seinem bisherigen Souschef Philipp Helzle teilen. „Jens Fischer hat eine feine, regionale Küche etabliert und tolle Impulse für unser Haus geliefert. Nicht zuletzt ist das auch der Verdienst von Philipp Helzle, dessen Leistungen wir mit der Beförderung zum Küchenchef honorieren und den wir damit noch stärker an uns binden wollen“, so Jan Bolland.

Der 32-jährige Helzle kam 2013 gemeinsam mit Jens Fischer und dessen Team nach Bad Sobernheim. Bereits zuvor arbeiteten die Beiden in hochdekorierten Restaurants wie etwa dem Bareiss in Baiersbronn, dem Aqua in Wolfsburg oder dem Ketschauer Hof in Deidesheim. An Küchenlinie und Konzept werde sich durch Helzles Aufstieg nichts ändern, man wolle lediglich einem ambitionierten Koch die Rolle zuerkennen, die ihm zustehe: „Er ist eine leitende Person, die für unser Haus sehr wertvoll geworden ist“, betont Jan Bolland.

Fischer & Helzle Gastronomie GbR
Mit der neuen Doppelspitze beginnt auch eine neue Ära im Hause BollAnts: Jens Fischer, Philipp Helzle sowie dessen Frau Petra, bisherige Restaurantleiterin, wird durch eine Managementvereinbarung anvertraut, die Geschicke der beiden Restaurants Jungborn und Hermannshof eigenständig zu
leiten. Hierfür wurde die Fischer & Helzle Gastronomie GbR gegründet. Für Jan Bolland ein logischer Schritt: „Wir wollen junge Spitzengastronomen langfristig an unser Haus und unser Team binden. Das wird möglich, in dem wir ihnen mehr Eigenständigkeit und Verantwortung übertragen und genügend Spielraum geben, ihr gastronomisches Konzept weiterzuentwickeln.“ So planen Fischer & Co. unter anderem im neuen Kochstudio, das in diesem Jahr im Neubau „Halenberg“ eröffnen wird, Koch- und Patissierkurse anzubieten.
Weitere Restaurants bleiben in Verantwortung der Bollants-Geschäftsführung

Neben dem Jungborn und Hermannshof können sich die Hotelgäste und Besucher auch weiterhin auf die feine, gesunde Küche im Vital-Restaurant Villa unter Leitung von Jens Gilcher und dessen Souschef Fabian Schwan, freuen. Das Vital-Restaurant, die Kaminbar im Hotelfoyer und das SPA-Bistro im Wellnessbereich des Hotels bleiben nach wie vor in Hand der Geschäftsführung der Bollants GmbH und Co.KG.

YU NIJYO – Norman Fischer

Fine Dining Überraschungsmenü im YU NIJYO – Übernachtung inklusive

Hamachi, Rotbarbe, Kaisergranat – die Entscheidung ist manchmal gar nicht so leicht, wenn es um Fine Dining mit fernöstlicher Note geht. Darum wird den Gästen im YU NIJYO im Kameha Grand Zürich die Entscheidung jetzt einfach abgenommen. Und nicht nur das: Nach dem Essen im erstklassigen YU NIJYO serviert das Hotel das Dessert auf dem Zimmer – denn die Übernachtung ist im Menüpreis von ca. EUR 181,- inklusive.

Aber der Reihe nach: Küchenchef Norman Fischer kreiert in seinem japanischen Fine Dining Restaurant in Zürichs modernem Grand Hotel ein Überraschungsmenü. Ob Reh, Kalbshals oder Barbe die Hauptrolle spielen – das weiß nur er. Es sei denn, seine Gäste haben Allergien oder Unverträglichkeiten – auf die achtet er natürlich. Regionale Produkte, zubereitet nach den klassischen Lehren Fernosts, mit ungewöhnlichen Eindrücken für den Gaumen. Die Weinbegleitung gehört selbstverständlich dazu, wenn das Überraschungsmenü für ca. EUR 181,- pro Person gebucht wird. Und weil es so schön ist im Kameha Grand Zürich im Glattpark muss niemand nach Hause gehen, wenn das Menü verspeist ist: Zu dem Arrangement gehört eine kostenlose Übernachtung mit Frühstück.

Das Überraschungsarrangement für ca. EUR 181,- pro Person beinhaltet ein 4-Gang-Fine Dining Menü im YU NIJYO (inklusive entsprechender Weinbegleitung) sowie eine Übernachtung in einem Deluxe Room (inklusive Frühstück) oder in einer der 11 Themensuiten für ca. EUR 272,-. Buchbar ab dem 18. September jeweils freitags und samstags telefonisch unter +41 44 525 5000 oder per E-Mail unter zurich@kameha.com.

Weitere kulinarische Highlights im Kameha Grand Zürich
13. Oktober 2015: Toko Sake Abend für ca. EUR 241,- pro Person
6. November 2015: White Sensation Küchenparty für ca. EUR 168,- pro Person
21. November 2015: Schweiz vs. Japan für ca. EUR 267,- pro Person
28. November 2015: Weißes Trüffel-Menü für ca. EUR 303,- pro Person

Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Events unter http://www.kamehagrandzuerich.com/de/events.

Sven Elverfeld, Wolfsburg

Am 17. Mai begrüßte Sven Elverfeld, anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Restaurants Aqua, sieben seiner ehemaligen Teammitglieder aus den zurückliegenden Jahren zu einem ganz besonderen Abend. Jan Hartwig, Jens Fischer, Matthias Diether, Christian Eckhardt, Christian Hümbs, Erik Arnecke und Ralf Kronmüller, allesamt selbst Träger der mit viel Fleiß, Liebe und Talent erarbeiteten Auszeichnungen kulinarischer Guides, kamen zusammen um gemeinsam mit dem Team des Restaurants Aqua ein 10-Gänge-Menü der Spitzenklasse zu kreieren.
„Es war mir ein persönliches Anliegen, einige meiner ehemaligen Mitarbeiter aus der Aqua Küche der vergangenen 15 Jahre einzuladen, um mit ihnen gemeinsam diesen unvergesslichen Galaabend für unsere Gäste zu gestalten“, so Elverfeld. „Besonders stolz macht es mich zu sehen, wie erfolgreich und eigenständig die ehemals jungen Koch-Talente heute in Ihren Führungspositionen sind. Die freundschaftliche und entspannte Atmosphäre, die trotz hoher Konzentration in unserer großen Küche bei der Zubereitung der Gerichte herrschte, verdeutlichte einmal mehr die große Leidenschaft aller Beteiligten. Persönlich habe ich mich zudem sehr gefreut, an diesem Abend viele Jahre und Momente der Zeit im Aqua und in Wolfsburg wieder Revue passieren zu lassen.“

Die Gastköche waren:
Jan Hartwig, Küchenchef Restaurant Atelier, Hotel Bayerischer Hof, München
Jens Fischer, Küchenchef Restaurant Jungborn, Hotel Bollant’s im Park, Bad Sobernheim
Matthias Diether, Küchenchef Restaurant First Floor, Hotel Palace, Berlin
Christian Eckhardt, Küchenchef Gourmetrestaurant Villa Rothschild, Kempinski, Königstein
Christian Hümbs, Chef Patissier Restaurant Haerlin, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg
Erik Arnecke, Küchenchef Gourmetrestaurant Philipp Soldan, Relais & Châteaux Hotel Sonne, Frankenberg
Ralf Kronmüller, Küchenchef Stadtpalais, Wertheim

Im mehrfach ausgezeichneten Gourmet-Restaurant Aqua kreieren Sven Elverfeld und sein Team seit 15 Jahren mit exzellent ausgeübtem Handwerk außergewöhnliche kulinarische Momente für seine Gäste. Jenseits von festgelegter Stilistik und Trends schafft Elverfeld eine Symbiose aus Tradition und Moderne. Ausnahmslose Qualität und ein ausgeprägtes Aromenspiel gepaart mit ästhetischer Optik bilden seine unverkennbare Handschrift. Ausgezeichnet wird dies unter anderem mit drei Sternen im Guide Michelin und einer Platzierung im Ranking der S. Pellegrino „World’s 50 Best Restaurants“. Name und Design des Gourmetrestaurants drücken Klarheit und Transparenz aus. Seit der Umgestaltung im Jahre 2013 durch den renommierten amerikanischen Innenarchitekten Elliott Barnes geben große Panoramafenster den Blick auf die grünen Hügel des Autostadtparks, den eigenen japanischen Garten mit großer massiver Bronzeschale, sowie auf das Hafenbecken und den Mittellandkanal

www.ritzcarlton.de.

Kameha Grand Zürich

Der Geschmack der weiten Welt – perfekt serviert in Zürich. Exklusive Spezialitäten aus dem Land des Lächelns, die herzhafte Küche einer italienischen Mamma, eine Bar aus purem Gold und Lounges, die an den Orient sowie die klassischen Gentlemen’s Clubs erinnern. Eine kleine Weltreise an einem ganz besonderen Ort: dem Kameha Grand Zürich.

Das Kameha Grand Zürich positioniert sich nicht nur als Design-Hotel, sondern auch als neue Destination für Gourmets in der Business Metropole der Schweiz. Drei spannende Restaurantkonzepte unter einem Dach: Das L’UNICO serviert traditionelle italienische Gerichte aus einer offenen Küche und bietet den Gästen mit L’UNICO @ HOME einen Extra-Service an, bei dem ausgewählte Pasta-Gerichte daheim exakt nachgekocht werden können. Das YU NIJYO ist auf japanisches Fine Dining spezialisiert und im YU SUSHI LUNCH CLUB werden zur Lunchzeit feine Sushi-Spezialitäten serviert.

Drei Männer sind zuständig für das, was die Küchen in dem modernen Grand Hotel im Glattpark servieren: Raoul Mühlan, der Executive Chef. Norman Fischer, der Küchenchef im YU NIJYO. Und Igino Bruni, Chefkoch im L’UNICO. So unterschiedlich die Lebensläufe der drei gestandenen und dekorierten Köche sind, so perfekt arbeiten sie im Kameha Grand zusammen. Wie ein Schweizer Uhrwerk. Denn vieles eint sie: Qualität ohne Kompromisse, die Liebe zu erstklassigen, regionalen und saisonalen Produkten – und eine gesunde Portion Innovation in jedem der Gerichte, das auf die Tische kommt. Im gesamten Hotel. Egal, ob bei Veranstaltungen oder in den Restaurants. Egal, ob beim Frühstück, Lunch oder Abendessen.

Mediterranes und Asiatisches – Bruni und Fischer spezialisieren sich auf ganz eigene Art. Der Clou im L’UNICO: Die Pastamanufaktur. Frische Nudeln aller Arten, dazu selbstgemachtes Pesto in verschiedensten Variationen, Saucen oder einfach Käse. Und das Beste: drei Pasta- und Saucenoptionen gibt es auch zum Mitnehmen – L’UNICO @ HOME. Darüber hinaus: Suppen, Salate, dazu Spezialitäten mit erstklassigem Fleisch und frischem Fisch. Und natürlich: Dolci. Denn kein italienisches Mahl kommt ohne den Café und eine kleine Süßigkeit am Ende aus. Auch bei Igino Bruni nicht. Krönender Abschluss: der Limoncello, den er Original nach dem Rezept seines Vaters zubereitet.

Bei Norman Fischer im YU NIJYO hingegen gibt es kulinarische Meisterwerke der japanischen Küche. In Handarbeit frisch hergestellte Sushi-Variationen sowie traditionelle japanische Spezialitäten, klassisch und mit modernem Einschlag. Die Meister ihres Fachs zaubern ausgefallenste Kreationen aus feinsten Zutaten – direkt vor den Augen der Gäste. Und zum Abschluss Desserts mit dem unvergleichlichen Geschmack süßer Flugmango und herzhafter Roter Beete. Oder eine Köstlichkeit aus der vielfältigen Auswahl an Sake-Spezialitäten sowie japanischen Tees. Mittags verwandelt sich das Restaurant in den YU SUSHI LUNCH CLUB. Dort wartet in charmanter Atmosphäre eine kleine, exklusive Karte mit einem Suppenangebot, Sushi und Sashimi sowie süßen Kleinigkeiten auf die Gäste.

Carsten K. Rath, Gründer und CEO der Kameha Hotels & Resorts, ist stolz auf sein Küchenteam: „Jeder ist Experte in seinem Fach – und arbeitet auf höchstem Niveau, um den Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten“, sagt er. Egal, welche Präferenzen ein Gast hat – oder welche Freunde oder Kunden er zu bewirten hat, „wir bieten ein authentisches Erlebnis für den Gaumen und die Sinne.“

L’UNICO & L’UNICO @ HOME
Täglich Mammas italienische Küche zum Lunch, Dinner oder sonntags und feiertags auch zum Brunch (ab CHF 69, mit unlimited Champagner ab CHF 139). L’UNICO @ HOME mit ausgewählter Pasta und Saucen zum Mitnehmen, einfachen Rezepten, mit denen selbst Vielbeschäftigte perfekte italienische Küche ganz einfach zu Hause zaubern können.

YU NIJYO
Dinner: japanisches Fine Dining mit modern interpretierten Gerichten sowie Sushi und Sashimi von dienstags bis samstags, 19:00 bis 21:30 Uhr.

YU SUSHI LUNCH CLUB
Lunch jeweils dienstags bis samstags, von 11:30 bis 13:30 Uhr: kleine, feine Karte mit einer Suppenauswahl, Sushi und Sashimi sowie süßen Kleinigkeiten in heller und charmanter Atmosphäre.

Auf der Hotelwebseite www.lieblingsplatz.com erhält man Einblicke in das aussergewöhnliche Gesamtkonzept des Kameha Grand Zürich, dessen Lifestyle-Atmosphäre und Herzlichkeit den Gast in den Mittelpunkt allen Handelns stellt. Dank seiner einzigartigen Verschmelzung von technischen Innovationen und herzlichem Service wird das Kameha eine attraktive Ergänzung in der Zürcher Hotelszene darstellen. Zudem befindet sich das Hotel nur rund sechs Minuten vom Flughafen sowie acht Minuten vom Zürcher Hauptbahnhof bzw. Stadtzentrum entfernt – beste Voraussetzung für Geschäftsreisende. Der unweit vom Hotel gelegene Badesee mit 550 Metern Länge, 41 Metern Breite und drei Metern Tiefe ist der wohl größte Pool eines Schweizer Hotels. Eingebettet ist er in das 128.000 Quadratmeter große Naherholungsgebiet mit weitläufigen Wiesen und Wäldern. Vielfältige Freizeitangebote wie Ping-Pong-Tische, ein Beach-Volleyball-Feld, Basketball-Court, Fußballplatz, Grillstellen, ein Bike-Park sowie eine eigene Karte mit Jogging-Routen lassen keine Wünsche für Frischluftsuchende offen.

Beste Weingastronomen 2015 gesucht

Gastro-Wettbewerb
Nach der erfolgreichen Vorjahrespremiere richtet das Deutsche Weininstitut (DWI) in Kooperation mit Original SELTERS 2015 zum zweiten Mal den Wettbewerb „Ausgezeichnete Weingastronomie“ aus.

Zur kostenlosen Teilnahme an dem Wettbewerb sind alle Restaurants und Bars eingeladen, die eine gute und innovative Auswahl an Weinen aus den deutschen Anbaugebieten anbieten.

Die Anmeldung kann bis zum 18. Februar über die DWI-Homepage www.deutscheweine.de erfolgen.

Eine hochkarätige Jury, der unter anderem die Sommelieren Paula Bosch, Christina Fischer und der Journalist Niko Rechenberg angehören, wird die Gewinner in den Kategorien Gourmetrestaurant, Weinrestaurant und traditionellen Gastronomie ausloben.

Für die Beurteilung der Betriebe werden neben der Angebotsvielfalt auch die Präsentation des Weinsortiments durch den Service vor Ort überprüft und mit bewertet. Die Preisverleihung wird im Rahmen der Fachmesse ProWein in Düsseldorf am 16. März um 9:30 am DWI-Stand erfolgen.

Neben einer Urkunde erhalten die Gewinner Werbeleistungen in einem regionalen Medium ihrer Wahl. Außerdem werden unter allen Wettbewerbsteilnehmern zehn Plätze für Seminare des Deutschen Weininstituts verlost.

Für Fragen zum Wettbewerb steht im DWI Andreas Kaul gerne zur Verfügung: Tel: 06131 – 28 29 59, E-Mail: ak@deutscheweine.de.

Im vergangenen Jahr gewann das Restaurant Falco aus Leipzig den Wettbewerb als bestes Gourmetrestaurant. In der Kategorie Weinrestaurants ging der Preis an das Restaurant Wein am Rhein aus Köln und im Bereich der traditionellen Gastronomie ging das Restaurant Seekrug auf Langeoog als Sieger hervor. Die Jury vergab außerdem noch einen Sonderpreis an die Hotelkette Mercure für das „Grands Vins Mercure“-Programm.

Online-Anmeldung: Verwenden Sie nur diese url: www.askallo.com/xlojpmf3/survey.html

Norman Fischer

Norman Fischer wird Küchenchef des Yu Nijyo im Kameha Grand Zürich

Ein junger Koch, der bereits in seiner ersten Stelle als Küchenchef gleich einen Michelin-Stern erreicht, muss außerordentlich talentiert sein. Davon ist Carsten K. Rath, Gründer und CEO der Kameha Hotels & Resorts, überzeugt und bot Norman Fischer, Küchenchef im „La Terrasse“ in Bremen, eine neue Herausforderung an: Norman Fischer wird die Küchenbrigade des Yu Nijyo, dem japanischen Fine-Dining Restaurant im Kameha Grand Zürich führen. Der nächste Schritt zur kulinarischen Exzellenz im Kameha Grand Zürich, nachdem schon Raoul Mühlan als Executive Chef gewonnen werden konnte.

Norman Fischer stammt aus Hamburg und absolvierte seine Lehre im Restaurant „Die Insel“ in Hannover. Seine Wanderjahre führten ihn durch die Küchen hoch dekorierter Gourmet-Restaurants von Gstaad bis Berlin. Prägende Stationen waren zum Beispiel das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Victor´s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, wo er unter Christian Bau arbeitete und die drei Jahre als Sous-Chef bei Dirk Luther im „Restaurant Meierei Dirk Luther“ in Glücksburg, über dem zwei Michelin-Sterne glänzen.

Im Gourmet-Restaurant „La Terrasse“ im Parkhotel Bremen kochte er sich in seiner ersten Station als Küchenchef auf Anhieb in die Liga der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung“, wie der Gault Millau die Spitzenklasse der besten Köche definiert. Ein Stern im Guide Michelin, 17 Punkte im Gault Millau, sieben Pfannen im Gusto als „bestes Restaurant in Bremen“ sind eine bemerkenswerte Bilanz für einen Newcomer.

Die talentorientierte Mitarbeiterauswahl ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Lifestyle Hospitality & Entertainment Group, die die Kameha Hotels & Resort betreibt. Carsten K. Rath: „Wir suchen für das Kameha Grand Zürich die besten Begabungen und herzliche Gastgeber aus Leidenschaft. Nach Norman Fischers fulminantem Debut als Küchenchef bin ich schon sehr neugierig, womit er uns im Yu Nijyo überraschen wird. Und ich bin mir sicher – er wird unsere Gäste begeistern und den Besuch im Yu Nijyo zu einem kulinarischen und emotionalen Erlebnis werden lassen.“

Nun zieht es Norman Fischer also von der Nordsee an den Zürichsee, wo er im Kameha Grand Zürich als Leiter der Küchenbrigade des Yu Nijyo dessen kulinarische Ausrichtung bestimmen wird und höchste Qualität im Einklang mit herzlicher Gastlichkeit gewährleisten wird. Im japanischen Restaurant können sich die Gäste von erfahrenen Sushi Meistern individuelle Sushi-Kreationen à la minute zubereiten lassen, außerdem werden traditionelle Spezialitäten aus Japan mit der für das Land der aufgehenden Sonne so typischen Hingabe und Präzision zelebriert.

Feinschmeckerfestival eat! berlin 2015

Programm des Feinschmeckerfestivals eat! berlin 2015 –
Kartenvorverkauf startet Mittwoch, 3. Dezember um 12.00 Uhr

Berlin wird immer kulinarischer. Die steigende Zahl an Veranstaltungen in diesem Bereich spricht eine deutliche Sprache.

Zwischen dem 21. Februar und dem 1. März 2015 findet das 4. eat! berlin Feinschmeckerfestival statt und in diesem Jahr sind wir besonders stolz auf unser umfangreiches und buntes Programm.
Am Mittwoch, 3. Dezember um 12.00 Uhr startet der Kartenvorverkauf auf www.eat-berlin-festival.de, das bis dahin geheime Programm wird dann veröffentlicht.

Wir feiern die „Berliner Käsetage“ in der alten Bolle-Meierei, huldigen dem Stör, kochen zu Opernarien, reimportieren Bobby Bräuer, singen mit Kolja Kleeberg, schauen Filme mit Tim Raue und lassen für einen Abend sogar vier toskanische Mamas und einen Winzer einfliegen. Wir vergeben zum zweiten Mal den Siegfried-Rockendorf-Preis, feiern den „Ball der Gastronomie“, begrüßen Joschka Fischer, Günther Jauch, Ralf Zacherl und… ach sehen Sie doch einfach selbst:
http://issuu.com/mattheis-werbeagentur/docs/eatb_magazin_2014_ansicht?e=3961166/10284419

Unser Festival 2014 war ein ganz besonderer Erfolg. Der Kartenverkaufsstand betrug annähernd 100%, die ersten Veranstaltungen waren innerhalb von 2 Stunden ausgebucht.

www.eat-berlin-festival.de

Bester Koch Azubi: Beke Scharmacher

Deutsche Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen

Nach einem spannenden Wettbewerb sind die Sieger der 35. Deutschen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen gekürt. Das Besondere in diesem Jahr: alle bestplatzierten Ränge belegten ausschließlich weibliche Nachwuchsstars der Branche.

Beste Köchin: Beke Scharmacher von der Volkswagen Aktiengesellschaft in Wolfsburg

Beste Hotelfachfrau: Carolin Höferth vom Maritim Hotel Stuttgart, Stuttgart

Beste Restaurantfachfrau: Luzia Schmid vom Hotel Der Öschberghof in Donaueschingen

Beste Mannschaftswertung: Niedersachsen

„Sie alle sind großartige Botschafter unserer Branche“, rief Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), auf der heutigen Siegerehrung den 51 Azubi-Wettkampfteilnehmern aus ganz Deutschland zu. Kein anderer bundesweiter Branchen-Wettbewerb habe solch eine Strahlkraft wie dieser. Derzeit verzeichnen Hotellerie und Gastronomie insgesamt 63.000 Ausbildungsverhältnisse.

Vor 300 geladenen Gästen appellierte Fischer an seine Kollegen aus Gastronomie und Hotellerie, im Zuge der Nachwuchssicherung weiter in die Qualität der Ausbildung zu investieren. Der Politik rief der DEHOGA-Präsident zu mehr Wertschätzung für die duale Ausbildung auf: „Leider wird Schülerinnen und Schülern immer noch das Bild vermittelt, man müsse Abitur machen und studieren. Die duale Ausbildung bekommt nicht mehr den Stellenwert, der ihr gebührt. Wir sagen: Wer eine Ausbildung abgeschlossen hat, besitzt vielfältige Schlüsselqualifikationen und ist fit für die Berufswelt – national wie international.“

Darüber hinaus hob der DEHOGA-Präsident das Engagement namhafter Förderer und Partner aus der gastgewerblichen Zulieferindustrie und Branche hervor, ohne deren Unterstützung die Durchführung dieser Wettbewerb nicht möglich sei. Fischer lobte den Einsatz der Franz-Herrlein-Stiftung, die die Übernachtungskosten für alle Mannschaften übernahm. Sein besonderer Dank galt den Unternehmen Bitburger, Convotherm und der Handelshof Gruppe für ihre einzigartige Unterstützung der Deutschen Jugendmeisterschaften sowie der Koelnmesse als Hauptsponsor des Wettkampfes.

Deutsche Jugendmeisterschaften: Deutschlands 51 beste angehende Hotelfachleute, Restaurantfachleute sowie Köche aus 17 DEHOGA-Landesverbänden traten vom 4. bis 6. Oktober im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn gegeneinander an. Je nach Ausbildungsberuf mussten die Nachwuchskräfte dabei ihr Können in unterschiedlichen Disziplinen demonstrieren, in Theorie und Praxis: Warenerkennung, Zubereiten und Servieren von Speisen, Cocktail-Mixen, Eindecken von festlichen Tafeln, Gestalten von Speisekarten, Zimmer-Check oder Führen von Verkaufsgesprächen.

Träger der Deutschen Jugendmeisterschaften sind neben dem DEHOGA Bundesverband der Verband der Köche Deutschlands (VKD), der Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) sowie das Brillat Savarin Kuratorium der FBMA-Stiftung. Schirmherr der Veranstaltung ist Bundespräsident Joachim Gauck.

Die besten Nachwuchstalente auf einen Blick:

Hotelfachmann/-frau
1.  Carolin Höferth, Maritim Hotel Stuttgart, Stuttgart
2.  Laura Heim, Grand Hotel Schloss Bensberg, Bergisch-Gladbach
3.  Lisa Haase, Atlanta Hotel Central, Hannover

Restaurantfachmann/-frau
1.  Luzia Schmid, Hotel Der Öschberghof, Donaueschingen
2.  Carolin Moser, Kameha Grand Bonn, Bonn
3.  Karoline Gutensohn, Hotel Bayerischer Hof München, München

Koch/Köchin
1.  Beke Scharmacher, Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg
2.  Elke Nüstedt, Grand Resort Heiligendamm, Heiligendamm
3.  Linda Vogt, Burg Staufeneck, Salach

Mannschaftswertung

1.  Niedersachsen
2.  Baden-Württemberg
3.  Nordrhein-Westfalen