Eine unvergessliche Maya-Nacht in Mexiko erleben

Eine unvergessliche Maya-Nacht in Mexiko erleben

Mexiko verzaubert seine Besucher nicht nur mit abwechslungsreichen Landschaftsbildern und der vielfältigen Flora und Fauna, sondern auch mit einer reichhaltigen kulturellen Vergangenheit. Zwei der bekanntesten Hochkulturen, die auf dem Gebiet des heutigen Mexikos zu ihrer Blüte gelangten, sind die Azteken und die Maya. Viele gut erhaltene Maya-Stätten zeugen noch heute von dem Wissen und Können der Maya-Kultur und üben eine große Anziehungskraft auf Touristen und Einheimische gleichermaßen aus.
Große Faszination rufen auch die magischen Rituale der Maya hervor, die – trotz der spanischen Kolonialisierung und der damit verbundenen Katholisierung der Bevölkerung – die Jahrhunderte überdauert haben. Inzwischen dürfen Mexiko-Urlauber an verschiedenen „Maya-Zeremonien“ teilnehmen. In Yucatán lädt zum Beispiel das kleine Dorf „Dos Palmas“ zum Kennenlernen verschiedener Brauchtümer und Riten ein.

Dos Palmas liegt im Dschungel, nicht weit von der „Playa del Carmen“ entfernt. Das hübsche Dorf ist von üppiger Vegetation und den interessanten Geräuschen der Vögel und anderer kleiner Dschungelbewohner umgeben. Nach Einbruch der Dämmerung erwartet die Besucher ein Konzert der verschiedensten Tierstimmen. In Dos Palmas existiert noch eine Maya-Sauna – „Temazcal“ genannt. Die Urlauber erhalten hier eine Erklärung zu dem traditionellen Dampfbad und erfahren außerdem mehr über die traditionellen Reinigungszeremonien der Maya, die bis heute angewandt werden.

Wenn es dunkel ist, treffen sich dann die Schamanen – mexikanische „Zauberer“ bzw. „Medizinmänner“– an der Feuerstelle im Dorf. Die Zuschauer erleben unbekannte Brauchtümer und haben die Chance, unter professioneller Anleitung ein Saunabad zu nehmen. Danach werden sie zu dem nicht weit entfernten Cenote, einem mit Süßwasser gefüllten Kalksteinloch, geführt. In Yucatán gibt es viele Cenoten, die beim Einbrechen von Kalksteinhöhlen entstanden sind und den Maya als Opferstätten dienten. Hier können sich die Tourteilnehmer in dem kristallklaren Wasser erfrischen und den funkelnden Sternenhimmel betrachten.

Als Stärkung wartet dann im Dorf Los Palmas ein typisches Maya-Abendessen unter freiem Himmel. Die Maya-Nacht ist ein einmaliges, mystisches Erlebnis für Mexiko-Reisende, die sich für die alten Kulturen und deren überlieferte Bräuche interessieren.
Mexiko-Touristen können die zeremonielle Mayanacht exklusiv beim Reiseveranstalter MEXICO MIO buchen. Die Halbtagestour lässt sich problemlos in eine Rundreise durch Mexiko mit anschließendem Strandurlaub an der „Riviera Maya“ auf der Halbinsel Yucatan einbauen. Die Teilnahme an den traditionellen Riten und Zeremonien, die noch heute von Teilen der mexikanischen Bevölkerung gepflegt werden, bilden einen unvergesslichen Höhepunkt jeder Individualreise durch Mexiko.

www.mexico-mio.de/mexiko-reisen/tagestouren/tagestouren-a…

Einbruch bei Frank Rosin

In der Nacht auf Freitag (11.09.) drangen Unbekannte nach Aufhebeln einer Tür in die Räume des Restaurants Rosin in Dorsten an der Hervester Straße ein. Die Täter entwendeten hochwertige Spirituosen, ein Laptop und hochwertige Kochmesser.

Frank Rosin, Koch des Jahres 2009/10, arbeitet mit CHROMA type 301 Küchenmesser. Frank Rosin gegenüber dem Gourmet Report: „Alles gestohlen – Die Diebe hatten einen guten Geschmack“.

Sollten Ihnen derzeit im Raum Recklinghausen/Dorsten gutgepflegte CHROMA type 301 Messer angeboten werden, informieren Sie bitte die Polizei!

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Dienstag, 21.10., 09:05 – 10:30 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Star-Köchin Sarah Wiener. Die Österreicherin zog in jungen Jahren nach Berlin und begann dort ihre Kochkarriere mit einem Cateringservice. Sie ist eigentlich eine Autodidaktin in Sachen kochen. Bekannt wurde Sarah Wiener durch die Rolle der ‚Mamsell‘ in der Serie ‚Abenteuer 1900 – Leben im Gutshof‘. Heute betreibt sie drei Restaurants in Berlin. Im Oktober dieses Jahres erscheint ihr Kochbuch ‚Frau am Herd‘. Für ihr neuestes Buchprojekt begab sie sich auf eine zweijährige kulinarische Reise durch Frankreich.
Top-Thema: Einbruch – So schützen Sie sich
Einfach lecker: Frikassee von der Pute mit Perlgraupenrisotto –
Kochen mit Armin Roßmeier
Auszeit: Weinkunde mit Steffen Schindler
PRAXIS täglich: Cystische Fibrose
Garten: Hausbesuch mit Elmar Mai in einer Kindertagesstätte

Tipps für Camper

Vor dem Start der Urlaubssaison 2008 hat die schwedische Polizei Tipps und Ratschläge wiederholt, die ausländische Wohnmobilurlauber vor einem Einbruch in ihre Fahrzeuge schützen sollen. Zwar wurden nach Angaben der schwedischen Polizei in der Vergangenheit statistisch weniger als ein Promille der im Wohnmobil Urlaub machenden Touristen in Schweden Opfer eines Einbruchs – aber etwa die Hälfte von ihnen waren Urlauber aus Deutschland. Dabei zeigt die Statistik der vergangenen Jahre, dass nahezu alle Übergriffe auf Wohn- und Campingmobile die Gegenstände betrafen, die auf den Vordersitzen oder den Ablageflächen sichtbar verwahrt wurden. Daher rät die Polizei, Wertsachen nicht an diesen Stellen zu aufzubewahren und stets an gut beleuchteten Plätzen zu parken. Zudem wird empfohlen, für die Übernachtung einen offiziellen Campingplatz aufzusuchen. Wer diese Ratschläge befolgt, kann sich an den schwedischen Fährterminals sowie in den Tourismusinformationen vor Ort eine kostenlose SAFE CAR-Plakette abholen und sie sichtbar im Fahrzeug anbringen.

Image von Lidl nach Spionagevorwürfen am Boden

Die massiven Bespitzelungsvorwürfe gegen den Lebensmittel-Discounter Lidl haben zu einem schweren Einbruch des Markenimages von Lidl in der Bevölkerung geführt. Dies zeigt der tägliche Markenmonitor „BrandIndex“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG.

Demnach fiel der Wert für das Gesamtimage von Lidl seit der Veröffentlichung des Mitarbeiterüberwachungsskandals von plus 29 auf minus 4 Indexpunkte. Im Branchenvergleich der 16 größten Lebensmittel-Einzelhandelsmarken rutschte Lidl vom bisherigen zweiten Platz hinter dem Imagemarktführer Aldi auf den mit Norma geteilten letzten Platz.

Auch in den einzelnen Bewertungskategorien „Allgemeiner Markeneindruck“, „Kundenzufriedenheit“ und „Weiterempfehlungsbereitschaft“ kam es in den beiden letzten Tagen zu empfindlichen, teils deutlich zweistelligen Imageverlusten. Negative Auswirkungen sind bis hinein in die Wahrnehmung der „Qualität“ und des „Preis-Leistungs-Verhältnis“ festzustellen.

Nicht zuletzt sackte auch das von den Bundesbürgern zuvor bereits negativ bewertete Image des Lidl-Konzerns als Arbeitgeber vollends in den Keller (von im Mittel minus 21 auf aktuell minus 62 Indexpunkte). Besonders bittere Ironie: Lidl wurde vom Karriereportal „karriere.de“ erst kürzlich mit dem Gütesiegel „Fair Company“ ausgezeichnet.

Abzuwarten bleibt, wie die Kunden auf die Entschuldigung des Discounters bei seinen Mitarbeitern mit der Ankündigung zur Besserung sowie die öffentlichen Boykottaufrufe reagieren werden.

Große Hoffnungen, dass sich das Markenimage nach der ersten Entrüstungswelle binnen kurzer Zeit wieder erholt, darf sich Lidl derweil nicht machen. Das im Januar nach der Ankündigung der Nokia-Werkschließung in Bochum ebenfalls schwer angeschlagene Image der Marke Nokia hat sich jedenfalls bis heute nicht wieder nachhaltig erholen können.

Mit dem „BrandIndex“ untersucht die psychonomics AG regelmäßig die Entwicklung des öffentlichen Images von über 550 Verbrauchermarken aus 18 zentralen Branchen in Deutschland. An jedem Werktag werden jeweils 1.000 Bundesbürger zur Wahrnehmung und Bewertung der unterschiedlichen Marken befragt.

Picardie: Ein Spektakel kommt selten allein

Die Picardie liegt südlich von Nord-Pas de Calais, ungefähr 15 km nördlich von Paris. Die Region besteht aus den drei folgenden Departements: Somme, Oise und Aisne. Die gotischen Kathedralen sowie die Schlösser trugen zum Ruhm der Picardie bei.

Viele berühmte Schriftsteller Frankreichs haben sich von dieser Region inspirieren lassen: Paul Claudel, Chateaubriand, Jean-Jacques Rousseau, Colette, Jean de la Fontaine oder Jules Verne.
Kultur wird in der Picardie ganz groß geschrieben. Und so verwundert es nicht, dass der Veranstaltungskalender für diesen Sommer gefüllt ist mit bunten und außergewöhnlichen Ereignissen.

Im Folgenden habe ich Ihnen ein paar „Veranstaltungsleckerbissen“ herausgesucht:

Das „Festival des Forêts“ – 21. Juni-22. Juli 2006

Morgenstimmung Dieses außergewöhnliche Musikfestival wurde von den drei passionierten Klassikliebhabern Bruno Ory-Lavolée, Chantal Grouard und Anne de Rambuteau, die aus der Region Picardie stammen, 1991 ins Leben gerufen. Ihre Idee war die Musik mit der Schönheit des Waldes von Compiègne zu verbinden.

Die ersten Konzerte verzauberten zuerst nur Freunde und Bekannte. Doch der Kreis der Zuhörer vergrößerte sich schnell und so entstand das Konzept der sogenannten „concert-randonnée“. Diesen Begriff könnte man mit „Konzertwanderung“ ins Deutsche übersetzten. Und mit diesem Wort erschließt sich dem Leser auch schon die Idee dieses Festivals – nach einer Wanderung durch das frische Grün des Waldes offenbart sich einem der Konzertsaal „Wald“. Klassische Musik in dieser Umgebung verzaubert hier groß und klein.

In diesem Jahr findet das „Festival des Forêts“ vom 21. Juni-22. Juli 2006 statt.

Weitere Informationen unter:
www.festivaldesforet.com

Fantastisches Spektakel auf der Festung von Coucy

Das Spektakel beginnt! An den Juliwochenende hält mit der Einbruch der Nacht auch das Mittelalter wieder Einzug auf der Burg von Coucy. Aus dem Dunkeln erscheinen Gestalten aus längst vergangenen Jahrhunderten, so dass man seinen Augen nicht trauen möchte.

Dieses Jahr haben wieder über 350 Freiwillige ein fantastisches Spektakel vorbereitet. Kostüme wurden genäht, Texte einstudiert, Requisiten organisiert – dieses Spektakel wird Schauspieler und Besucher gleichermaßen in seinen Bann ziehen.

Weitere Informationen unter:
www.coucyalamerveille.com

Die Geschichte der Picardie hautnah erleben

Südlich von Amiens liegt die kleine Stadt Ailly-sur-Noye. Diese ist seit 1986 jedes Jahr aufs Neue die Bühne für ein besonderes Schauspiel. Einer ausgesuchten Episode aus der 2000-jährigen Geschichte der Region Picardie wird hier, mit Hilfe des unermüdlichen Engagements von mehreren hundert Freiwilligen, wieder Leben eingehaucht. Dieses Mal wird die Somme-Schlacht von 1916 nachgestellt, die sich zum 90. Mal jährt.

Episode aus der spannenden Geschichte der Picardie 700 Schauspieler, 2800 Kostüme und 45 Reiter werden den Besuchern die Geschichte der pikardischen Bevölkerung und die Geschehnisse näher bringen.

Weitere Informationen unter:
www.aillysurnoye.com

Deutsche fürchten sich zu Hause am stärksten vor Feuer

Die Furcht vor einem Wohnungsbrand ist die größte Sorge der Deutschen, wenn es um ihr Zuhause geht. 36 Prozent von 1.000 Befragten gaben dies gegenüber dem Bielefelder Meinungsforschungsinstitut TNS-Emnid an. Knapp dahinter auf Rang zwei folgen Einbruch und Überfall mit 31 Prozent. Gas- und Wasserschäden fürchten die Befragten (19 bzw. zehn Prozent) seltener, wenngleich Schäden durch Gasexplosionen häufig verheerend sind. Auftraggeber der Befragung war der Alarmanlagenhersteller Atral/Daitem, Weinheim (www.sicher-wohnen.de

Die Studie offenbarte auch Generationsunterschiede: Während 45 Prozent der Senioren die Angst vor Einbruch als größte Sorge betrachten, fürchten jüngere Leute vor allem Feuer und Wohnungsbrand (46 Prozent). „Bei der Angst vor Einbruch spielt wahrscheinlich der höhere materielle Wohlstand im Alter eine Rolle“, sagt Daitem-Pressesprecherin Alexandra Paatsch. „Auch nach unseren Beobachtungen schützen sich eher wohlhabende ältere Personen aktiv vor Übergriffen.“

Im Norden und Westen ist die Sorge vor Einbruch am größten
Die TNS-Emnid-Befragung bestätigt das oft vermutete Gefälle zwischen Nord- und Süddeutschland sowie alten und neuen Bundesländern in Bezug auf die Sicherheit vor Kriminalität zu Hause. Sachsen, Thüringer und Bayern bewerten die Sorge vor Einbruch deutlich niedriger als Norddeutsche und Nordrhein-Westfalen. Die „gefühlte Sicherheit“ entspricht damit im Trend der Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA), Wiesbaden.

Wenn die Deutschen ihr Haus oder ihre Wohnung verlassen, ist für fast zwei Drittel (62 Prozent) die wichtigste Frage, ob alle Außentüren abgeschlossen sind. Der Tipp der Sicherheitsexpertin: „Fenster und Türen überprüfen ist richtig, da sie Einstiegswege für Einbrecher sind. In jedem Fall ratsam ist es aber, lieber einmal zuviel als zuwenig beim Strom nachzuschauen.“ Eine aktuelle Studie des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, Kiel, bestätigt nämlich – so Paatsch -, dass elektrotechnische Schäden die weitaus häufigste Brandursache (31 Prozent) sind, während offenes Feuer (vier Prozent) kaum eine Rolle spielt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass wegen der immer höheren Zahl von Elektrogeräten im Haushalt sich dieser Trend in Zukunft noch verstärken werde.

„Deutsche rangieren europaweit in Sachen Sicherheit ganz weit hinten“
Schutzmaßnahmen gegen Einbruch und Überfall sind in Deutschland aber noch eher die Ausnahme. Und dies obwohl laut Versicherungsstatistik jede Minute in Deutschland ein Brand ausbricht und alle zwei Minuten eingebrochen wird. Verschiedene Bundesländer schreiben inzwischen die Installation von Rauchwarnmeldern für Neubauwohnungen vor und 2004 wurden – nach Schätzung des Fachverbands Sicherheitssysteme im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), Frankfurt am Main, – allein über vier Millionen Rauchwarnmelder verkauft.
Tatsächlich verfügt jedoch weniger als ein Prozent der im vergangenen Jahr fertig gestellten 200.000 neuen Wohneinheiten über das wünschenswerte Minimum an Sicherheitstechnik, schätzt die Initiative „Nicht bei mir“, die von Polizei und Sicherheitsverbänden getragen wird.

„Im europaweiten Vergleich rangieren die Deutschen damit in Sachen Selbstschutz ganz weit hinten“, erklärt Daitem-Sprecherin Paatsch. Hauptursache sei, dass in den anderen Ländern der Versicherungsschutz weniger umfangreich sei und daher technische Vorsorgemaßnahmen einen höheren Stellenwert hätten. Der Erwerb von Sicherheitstechnik ist nach ihren Erfahrungen in Deutschland „zu 95 Prozent“ die Folge eines Schadensfalls. In Deutschland würden aber noch vielfach die in Ärzte-Studien nachgewiesenen langfristigen seelischen Folgen wie Angst- und Depressionserkrankungen unterschätzt. „Viele merken erst nach einem Einbruch wie unangenehm es – neben dem materiellen Schaden – ist, wenn Fremde in der Unterwäsche gewühlt haben.“

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Über Atral:

Seit 25 Jahren entwickelt und produziert die Atral-Gruppe mit Hauptsitz in Crolles bei Grenoble, Frankreich, drahtlose Sicherheitssysteme -darunter Funk-Gefahrenwarnanlagen der Marke Daitem (www.daitem.de Daitem-Systeme werden in Deutschland von einem flächendeckenden Netz von derzeit 80 Fachunternehmen geplant, errichtet und gewartet. <
In Deutschland ist Atral Marktführer bei Funkalarmanlagen. Mit mehr als 700.000 verkauften Anlagen insgesamt zählt Atral auch europaweit zu den führenden Herstellern kabelloser Meldesysteme. Atral-Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien versorgen die Märkte – auch in Ländern ohne eigene Niederlassung wie Österreich und der Schweiz. Atral beschäftigt europaweit mehr als 600 Mitarbeiter. Die deutsche Niederlassung in Weinheim mit rund 60 Beschäftigten ist Mitglied im Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen (BHE) und Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Sie ist zertifiziert nach ISO 9001 bei der VdS Schadenverhütung GmbH. Seit 2004 ist Atral Mitglied der hager-Gruppe, einem der drei weltweit führenden Unternehmen für Elektromaterial und Kabelkanäle.

Versicherungsschutz auch im Urlaub bedenken!

Wer im Urlaub weg fährt, sollte zu Hause gewissenhaft prüfen, ob alles versperrt und abgedreht ist, rät die AK. „Die Haushaltsversicherung schützt zwar vor Schäden im Alltag“, sagt AK Konsumentenschützer Thomas Eisenmenger, „aber sie zahlt nur Schäden, zu denen sie nach den Versicherungsbedingungen verpflichtet ist.“ Außerdem müsse die Prämie bezahlt sein, so Eisenmenger. Eine Haushaltsversicherung besteht generell aus einer Privat-Haftpflicht- und einer Sachversicherung für den Hausrat. Sie zahlt bei gerechtfertigten Schadenersatzansprüchen, die an den Versicherten als Privatperson gestellt werden, sowie bei Feuer-, Sturm-, Leitungswasser-, Einbruch- und Glasbruchschäden. In der Polizze steht genau, was die Sachversicherung abdeckt. Nicht versichert sind z.B. Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden, oder Vandalismusschäden.
„Verlassen Sie sich aber nicht nur auf die Versicherung“, warnt Eisenmenger. Denn die Versicherung zahlt nichts, wenn Türen und Fenster nicht verschlossen wurden und es zu einem Einbruchsdiebstahl kam. Oder es wurde der Hauptwasserhahn nicht abgedreht und die Wohnung wurde für länger als 72 Stunden verlassen.

Wird eingebrochen, also hat sich jemand gewaltsam Zutritt verschafft, dann sind auch die Gegenstände, die dabei beschädigt oder zerstört wurden, versichert. Wieviel KonsumentInnen zurück bekommen, hängt von der Art der Wertgegenstände und der Aufbewahrungsart ab (zwischen 363,36 und 58.138,27 Euro). Beim einfachen Diebstahl, also wenn Sachen nur entwendet werden, beträgt die Entschädigungssumme 363, 56 Euro für Geld und Geldwerte und für den restlichen Wohnungsinhalt 1.453 Euro.

Wenn ein Schaden eintritt, sollte nach der ersten Schrecksekunde sofort die Versicherung benachrichtigt werden. Bei einem Einbruch, Raub oder Diebstahl sind die Sicherheitsbehörden zu verständigen. „Empfehlenswert ist, die Schadensmeldung an die Versicherung schriftlich und eingeschrieben zu schicken“, rät Eisenmenger.

Tipps der AK Konsumentenschützer
+ Erkennbare Abwesenheit lockt Einbrecher an: Bekannte, Freunde oder Nachbarn bitten, ab und zu die Wohnung zu besuchen.
+ Rechnungen von gekauften Gegenständen aufbewahren.
+ Verzeichnisse oder Fotos von Wertgegenständen anlegen.
+ Prüfen Sie, ob Ihre Haushaltsversicherung das Vandalismus-Risiko einschließt.
+ Zahlen Sie die Prämie termingerecht ein.
+ Prüfen Sie Ihre Deckungssumme.
+ Bringen Sie Wertgegenstände in einen Safe.
+ Verschließen Sie Türen, Fenster und alle Öffnungen, wenn Sie weg sind und drehen Sie den Hauptwasserhahn ab, wenn Sie die Wohnung länger als 72 Stunden verlassen.