So schmeckt Sri Lanka

Sonnengereifte Früchte, aromatische Gewürze und fangfrischer Fisch: Das Luxus-
Resort Sun Aqua Pasikudah lädt ein zu einer kulinarischen Entdeckungsreise

Am Straßenrand wächst wilder Pfeffer, aus den Gärten duftet der Ceylon-Zimt und an den Bäumen hängen weder Äpfel noch Birnen, sondern Lychees, Mangos und Maracujas. Das ist kein Werbefilm für tropische Getränke, sondern Realität auf Sri Lanka. Nahe am Äquator gelegen, wächst und gedeiht auf der Insel südlich von Indien eine Vielzahl an Gewürzen, Früchten und Getreiden unter optimalen Bedingungen.
Im Luxusresort Sun Aqua Pasikudah ist den Köchen daran gelegen, die Bandbreite und Raffinesse der einheimischen Küche zu präsentieren. Indisch inspiriert, dabei ebenso von malaiischen Einwanderern und der portugiesischen sowie holländischen Kolonialzeit geprägt, ist diese bekannt für die geschmack- und phantasievolle Verwendung feiner, frischer Gewürze. So unterhält das Hotel einen eigenen Kräutergarten und kauft organische Produkte auf den lokalen Märkten ein. Ein Curry gleicht dem anderen? Weit gefehlt. Anders als unser gelbliches Gewürzpulver aus dem Supermarkt ist ein sri-lankisches Curry ein aromatisches Gemüse-, Fleisch- oder Fischgericht, dessen Grundlage eine Sauce aus zahlreichen Gewürzen und weiterer Zutaten ist. Helle Currys basieren auf Kokosnussmilch und sind am mildesten, schwarze Currys sind dunkel, da die verwendeten Gewürze zunächst geröstet werden. Vorsicht bei den roten Currys: Sie können dank der vielen Chilischoten sehr scharf sein – werden auf Wunsch von den Köchen des Sun Aqua Pasikudah aber gerne „europäisch“ zubereitet. In jedem Fall darf man sich auf eine Explosion von Düften, Geschmäckern und Farben gefasst machen.

Im Grillrestaurant „Medium rare“, idyllisch am Strand gelegen, werden vorzugsweise fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte serviert und nach dem Geschmack des Gastes zubereitet. „Pavilion“ indes lädt in kleiner Runde zu Degustationsmenüs mit dazu korrespondieren Weinen von der Ostküste ein. Wer es intimer mag, der suche sich einfach seinen Lieblingsplatz aus – das Team des Sun Aqua Pasikudah steht bereit, an jeder beliebigen Stelle, ob Strand, Steg oder Zimmer, die gewünschte Mahlzeit zu servieren.

Welche Gaumenfreuden sich hinter klanghaften Namen wie „Gotu Kola“, „Watalappan“ und „Kiribeth“ verbergen, werden die Köche des Fünf-Sterne-Resorts dem Gast gerne zeigen. In Sri Lanka wird übrigens mit den Fingern gegessen – das Hotel verfügt aber natürlich auch über Besteck… Weitere Informationen unter www.sunaqua.com/pasikudah

Das Fünf-Sterne Boutique Resort Sun Aqua Pasikudah liegt an der Ostküste Sri Lankas in der Bucht von Pasikudah, 35 km entfernt von Batticaloa und ist vom International Airport in Colombo mit einem 60minütigen Flug oder einer fünfstündigen Fahrt zu erreichen. Das Haus verfügt über 34 Suiten in 17 doppelstöckigen Villen und zwei Pavillons mit direkter Strandlage. Ob im Restaurant, am Strandgrill oder beim privaten Dinner – Gäste erwartet eine internationale Küche, veredelt mit einheimischen Zutaten. Eine PADI Tauchschule, Tennis- und Badmintonplätze, ein Fitnessbereich, ein Spa, ein 30 Meter langer Infinity Pool, ein Kinderpool und Kids Club sorgen für das perfekte Freizeitvergnügen bei Groß und Klein.

Papaya

Die Papaya schmeckt wie eine Melone und duftet nach Aprikose. Reife gelblich gefärbte Früchte sind pur, aber auch in einem Obstsalat mit Kiwi und Mango ein Genuss. Ein Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und etwas Ingwer unterstreichen die leichte Honignote. Auch unreife Papayas mit grüner Schale sind essbar. Sie haben einen säuerlichen Geschmack und können ähnlich wie Kürbis in Suppen und im Chutney verwendet werden.

Papayas sind kalorienarm und reich an Carotinoiden (165 Mikrogramm), Ballaststoffen (1,7 g, vor allem Pektin) und Vitamin C (80 mg pro 100 g). Der Zuckergehalt liegt je nach Reifegrad zwischen 6 und 19 Prozent. Zudem enthält die Frucht die Eiweiß spaltenden Enzyme Papain und Chymopapain, welche die Verdauung fördern.

Vor dem Verzehr teilt man die Papaya in zwei Hälften und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Anschließend kann das Fruchtfleisch einfach aus der Schale gelöffelt werden. Zur Weiterverarbeitung wird die Schale mit einem scharfen Messer entfernt und die Frucht vorsichtig in kleine Stücke geschnitten. Aber Aufpassen: Das Fleisch ist sehr glitschig.

Die Papaya wird auch Baummelone genannt und ist ursprünglich in den Tropen zwischen Bolivien und Südmexiko beheimatet. Heute sind die größten Produktionsländer Indien und Brasilien. Die Beerenfrüchte wachsen in Trauben an bis zu zehn Meter hohen palmenähnlichen Bäumen. Je nach Sorte sind die Früchte rund bis birnenförmig oder länglich. In der Mitte befinden sich bis zu 1.000 schwarze Samen. Was viele nicht wissen: Die Samen sind essbar. Sie haben einen hohen Gehalt an Senfglykosiden, die ihnen eine pfeffrige Schärfe verleihen. Sie werden gewaschen, getrocknet, mit dem Mörser zerkleinert und als Gewürz verwendet.

Papayas sind ganzjährig im Handel erhältlich. Greifen Sie zu reifen Früchten, die ihre Grüntöne verloren haben und auf leichten Druck nachgeben. Im Kühlschrank sind sie etwa eine Woche haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Pierre Nippkow – Rezept

Empfehlung von Küchenchef Pierre Nippkow und Rezept-Tipp Schalottenmarmelade

Der junge Sternekoch Pierre Nippkow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst freut sich auf den Herbst, den man hier am Meer besonders intensiv erleben kann. Wärmende Herbstsonne setzt den Strand ins rechte Licht, der Wind, der über die Ostsee und die Dünen streift und sich im Küstenwald verfängt – kräftige Farben und ein herrliches Naturschauspiel inspirieren ihn zu den Gerichten auf der wechselnden Karte.
Im Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE des Strandhotels Fischland in Dierhagen empfiehlt er aktuell beispielsweise „Hirschrücken, Sous-vide gegart – Cassisjus – Kartoffelcroissant – Schalottenmarmelade – Steinpilze“.

Der Hirschrücken wird sanft und bei niedrigen Temperaturen im Vakuum gegart. Dazu werden von Küchenchef Pierre Nippkow frische Steinpilze angerichtet, wie sie auch hier in seiner Heimat, in den Küstenwäldern der beschaulichen Ostseehalbinsel reichlich zu finden sind.
Die selbstgemachte Schalottenmarmelade duftet süß und herzhaft. Er verfeinert die in Butter leicht gegarten Schalotten mit Gewürznelke, Piment, Kardamon, Sternanis, Lorbeerblatt und schmeckt sie mit Johannisbeersaft sowie rotem Portwein ab. Die Balance der ausgewählten Zutaten ist sein Geheimnis.

Sommelier Tim Blaszyk serviert dazu einen vollmundigen Rotwein mit sanften Tanninen aus dem Piemont: „Magia del Senso“, Rotweincuvée trocken, Selektion Klaus Gundel, Jahrgang 2013. Das intensive Bukett, das nach Kirsche und dunklen Beeren duftet, unterstützt das Gericht ohne es zu dominieren.

Der Panoramablick aus der OSTSEELOUNGE auf den herrlichen Küstenstreifen, den man nach einer Strandwanderung am lodernden Kaminfeuer genießt, macht Appetit auf die feine Küche des Hauses.

Rezept Schalottenmarmelade für vier Personen von Küchenchef Pierre Nippkow:
6 klein gehackte Schalotten
Schalottenstücke in 50 g Butter andünsten
125 ml roten Portwein und 125 ml Johannesbeersaft zugeben

Gewürze:
3 Stk. Sternanis
4 g Kardamom
2 Stk. Gewürznelken
5 Stk. Pimentkörner
1 Stk. Lorbeerblatt
Zucker nach Bedarf

– alles zusammen einkochen lassen bis die passende „marmeladige“ Konsistenz erreicht ist

www.strandhotel-ostsee.de

Arizona Taco Festival

Schlemmen und genießen heißt es in Scottsdale vom 17. bis zum 18. Oktober 2015 beim alljährlichen Arizona Taco Festival. Rund um das Salt River Fields at Talking Stick Stadium in Scottsdale duftet es dann wieder nach feuriger Salsa und fruchtiger Guacamole, zudem wird Tequila von 30 verschiedenen Herstellern fließen und die Gaumen der Besucher nach dem Hot Chili Pepper Eating Contest kühlen.

Beim Taco-Kochwettbewerb werden Profiköche lokaler Restaurants gegeneinander antreten und versuchen, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen, um als Grand Champion gekürt zu werden. Wer bei diesem spannenden Event Tacos für nur 2 US-Dollar kosten möchte, Spaß an über 40 kreativen Taco-Teams haben und eine Kunstausstellung sehen möchte, erfährt Näheres unter: www.experiencescottsdale.com/event/6th-annual-arizona-taco-festival/

Goldkäppchen

Das Goldkäppchen ist ein knackiger Pilz, der leicht nach Aprikose duftet und ein nussiges Aroma hat. Für cremige Suppen und Soßen ist die Delikatesse besonders geeignet. Denn beim Garen werden stärkeähnliche Stoffe gebildet, die für eine natürliche Sämigkeit sorgen. Die aromatischen Edelpilze schmecken aber auch in einem frischen Blattsalat, im Omelette, im Risotto, in der Gemüsepfanne, zu Pasta und Reis sowie als Beilage zu Fleisch oder Fisch. Sofern die Stiele nicht zäh sind, werden sie beim Kochen mitverwendet. Beim Braten bekommen die Pilze, ähnlich wie der Maronenröhrling, eine leicht schleimige Konsistenz.

Das Goldkäppchen ( Pholiota nameko ), auch japanisches Stockschwämmchen oder Nameko genannt, gehört zur Gattung der Schüpplinge. Auf dem langen hellen Stiel sitzt ein kleiner Kopf, der glänzt und goldgelb gefärbt ist. In Europa ist das Goldkäppchen lediglich in Kultur zu finden. Der Edelpilz wird auf speziellen sterilisierten Sägemehlsubstraten angebaut. Zur Fruchtkörperbildung benötigt er eine hohe Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent. Die Pilze werden vorsichtig in Trauben aus dem Nährsubstrat herausgebrochen, da das Schneiden mit dem Messer die zarten Stiele beschädigen würde. Vor der Zubereitung werden die Pilze mit Küchenpapier von Substratresten gereinigt und bei Bedarf nur kurz unter fließendem Wasser abgespült. Der leichte weiße Flaum an den Stielen ist natürlich und kein Zeichen für Verderb.

Frische Pilze müssen luftig, locker, trocken sowie kühl gelagert werden und werden am besten direkt nach dem Kauf verarbeitet.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen zu Speisepilzen von der Erzeugung bis zum Verbraucherschutz:
www.was-wir-essen.de Rubrik „Lebensmittel von A-Z“

Shiitake schmeckt Umami

Der Shiitake ist besonders aromatisch und duftet leicht nach Knoblauch. Der ursprünglich aus Ostasien stammende Pilz verleiht vielen Speisen eine besondere Note. Denn er besitzt die Geschmacksqualität „Umami“, die neben bitter, salzig, süß und sauer von der Zunge wahrgenommen werden kann. Umami (von japanisch „umai“ für „fleischig und herzhaft“) ist auf das enthaltene Glutamat zurückzuführen.

Hobbyköche können den delikaten Shiitakepilz für Salate, Suppen und Soßen, asiatische Eintöpfe, Risotto, Pasta und Lasagne verwenden. Er schmeckt als Beilage zu Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten und im Gemüse aus dem Wok. Allerdings sollte Shiitake erst nach dem Garen gewürzt werden, da er ein starkes Eigenaroma hat.

Der Shiitake hat einen kurzen Stiel und einen hell- bis dunkelbraun gefärbten glockigen Hut, der bis zu zwölf Zentimeter groß werden kann. Das Fleisch ist fest und saftig sowie weiß bis bräunlich gefärbt. Bei frischen Pilzen ist der Hut gewölbt. In China und Japan wird er seit über 2.000 Jahren als Speise- und Heilpilz geschätzt. In Deutschland hat man ihn erst in den 1970er Jahren gezielt auf Stammholz kultiviert, und heute wächst er in großen Zuchthallen auf Substratballen aus Sägespänen. Da der Anbau aufwändig und der Ertrag nur gering ist, gehört der Shiitake zu den teuersten Kulturpilzen. Durch seinen geringen Wassergehalt ist er aber sehr ergiebig, so dass für eine Portion ungefähr 150 Gramm ausreichend sind.

Feinschmecker finden Shiitakepilze in Feinkostabteilungen und gut sortierten Supermärkten. Frische Ware erkennt man am festen Fleisch, das angenehm leicht nach Knoblauch riecht. Wie alle Kulturpilze sind auch Shiitake in der Regel kaum verschmutzt und sollten lediglich mit Küchenkrepp gereinigt werden.

Bei besonders empfindlichen Menschen kann der Verzehr von Shiitakepilzen vereinzelt zu schweren Hautreaktionen führen. Die sogenannte Shiitake-Dermitis wird durch einen natürlichen Inhaltsstoff des Pilzes ausgelöst und ist durch streifenförmige Rötungen der Haut am Körper, den Armen und Beinen sowie im Nackenbereich gekennzeichnet.
Heike Kreutz, www.aid.de

Zur Weinlese und Olivenernte auf Zypern, der Insel der Göttin der Fruchtbarkeit

Früchte mit Tradition

Im September duftet es überall sonnensatt auf der fruchtbaren Insel Zypern. Aphrodite, die Göttin der Fruchtbarkeit, hat gemeinsam mit Dionysos, dem Gott des Weines, deutliche Spuren hinterlassen. Noch heute profitieren die Menschen von den Geschenken der Götter. Besonders zur Weinlese und zur Olivenernte. Schon der große Dichter Homer verehrte Olivenöl als „flüssiges Gold“. Auf Zypern beginnt die Ernte ab Mitte November und dauert bis Februar. Archaisch wie die knorrigen Bäume gestaltet sich auch das Lesen der kleinen Früchte. Gestern wie heute schlägt man sie meist mit langen Stangen von den Zweigen. Die Oliven fallen auf Leinen- oder Kunststoffnetze, die unter dem Boden ausgebreitet liegen und können dann sortiert werden. In den letzten Jahren kommen allerdings immer häufiger kleine Schüttelmaschinen zum Einsatz, die sich wie Mondroboter auf dem unebenen Gelände der Olivenhaine fortbewegen können. Danach werden die von Blättern und Ästen gesäuberten Früchte in Jutesäcke gefüllt und zur Ölmühle gefahren. Zyperns flüssiges Gold aus erster Pressung, auf ein Stück knuspriges Landbrot getröpfelt, schmeckt einfach köstlich!

Früher als die Olivenernte beginnt die Weinlese – nämlich bereits im September. Und früher als in anderen Ländern des Südens begann auf dem Eiland die Weinproduktion – bereits vor 5.500 Jahren. Die Wiege der Weinproduktion im gesamten Mittelmeerraum stand auf Zypern. Mit jedem Schluck, den man andächtig trinkt, genießt man also auch ein Stück kostbarster Geschichte. In den Mosaiken im Haus des Dionysos in Pafos ist die Kunst der Weingewinnung äußerst plastisch dargestellt. Die zwei wichtigsten Weinanbaugebiete liegen an den Südhängen des Troodos-Gebirges und den südwestlichen Ausläufern im Pafos-Distrikt. Die gesamte Palette an Weiß- und Rotweinen wird hier abgedeckt. Sie reicht von extrem trocken über trocken und halbsüß bis sehr süß. Hautnahe Berührung mit dem flüssigen Genuss erlebt man auf den sechs Weinstraßen, die sich durch die Anbaugebiete ziehen. Mitten durch die grünen Weinberge, mit „Einkehrschwung“ in die alten Winzereien. Dort gibt es den noch unvollendeten Wein direkt von der Quelle, den Barrique-Fässern, in seiner reinsten Form zum Probieren.

Hilton Dresden: Ein Stollen geht um die Welt!

Ein Hotel als Großbäckerei: Das Hilton Dresden ist das einzige Luxushotel Dresdens, das seine Gäste mit selbstgebackenem Original Dresdner Christstollen verwöhnt. Doch nicht nur die Hotelgäste kommen in diesen Hochgenuss: Das begehrte Gebäck wird auch verschickt – und zwar an Stollen-Liebhaber in aller Welt. Insgesamt 15 Tonnen Weihnachtsstollen produziert das Hilton Dresden pro Jahr, um die große Nachfrage zu befriedigen. Für die Abwicklung verfügt das Hotel an der Frauenkirche über eine eigene Bestell-Website: www.stollenversand.com heißt der Schlüssel zum Genuss der weltberühmten, sächsischen Spezialität.

Dresdner Stollenbotschafterin besucht Hilton-Bäckerei
Das erst vergangene Woche gekürte 16. Dresdner Stollenmädchen, die 21-jährige Claudia Ruhmland, selbst Auszubildende zur Konditorin, stattete der Hilton-Weihnachtsbäckerei heute sogar persönlich einen Besuch ab und verkostete mit dem Chefkoch des Hotels, Eckhard Kleinert, die leckeren Hilton-Stollen.

Stollenduft zur Sommerzeit
Bereits seit Ende August duftet es in der Hilton-Bäckerei nach Weihnachten und den aromatischen Zutaten der lang überlieferten Rezepturen. Zwei Versionen stehen zur Wahl: der Original Dresdner Christstollen und der Dresdner Mandelstollen – beide in bewährter Tradition hergestellt und von Meisterhand gebacken. „Wir haben viele Großbestellungen von Firmen, die mit unserem Stollen ihre Kunden beschenken“, schildert General Manager Jan-Patrick Krueger. „Gleichzeitig laufen tausende individuelle Bestellungen aus verschiedensten Teilen Deutschlands und der Welt bei uns ein. Wir haben Stollenfans aus Bayern und Niedersachsen genauso wie aus Japan oder Norwegen.“

Schmuckdose fürs süße Geschenk
Der 500-Gramm-Stollen kann für acht Euro im Geschenkkarton bestellt werden, die Kilo-Version für 15 Euro wird in der edlen Hilton-Schmuckdose verschickt (jeweils plus Versandgebühr). Für die Gäste im Hotel selbst beginnt die Stollenzeit Ende November. In den Cafés des Hauses sowie an der Rezeption steht neben Christ- und Mandelstollen dann auch der beliebte Mohnstollen zur Wahl.

Majoran in der Küche

Frischer Majoran ist auch unter den Namen „Wurstkraut“ bekannt, denn das Kraut zählt zu den klassischen Wurstgewürzen. Es duftet ähnlich wie sein enger Verwandter, der wilde Majoran oder Oregano, stark, leicht brennend und aromatisch. Auch äußerlich unterscheiden sie sich kaum: Beide haben weiche, fein behaarte Blättchen, die grün bis grün gesprenkelt sind sowie kleine weiße bis rosa Blüten. Im Unterschied zu Oregano hat Majoran eine etwas mildere Note. Er enthält die ätherischen Öle Kampfer und Borneol. Majoran stammt aus Indien und kam mit arabischen Händlern nach Ägypten und Tripolis. Neben Petersilie und Schnittlauch ist Majoran das in der europäischen Küche am meisten verwendete Würzkraut. Auch in der Mittelmeerküche ist es sehr beliebt. Es eignet sich zum Abschmecken von Fleischgerichten, Ragouts, Kartoffel- und Tomatengerichten, Salaten und Suppen und eben zum Würzen von Blut- und Leberwurstsorten. Die Inhaltsstoffe des Majoran machen fetthaltige
Speisen bekömmlicher und haben eine verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung. Ein bekanntes Gericht der Sommerküche sind „Majoran-Kartoffeln“ vom Blech. Kleine bis mittelgroße Kartoffeln werden geschält, halbiert und mit der Schnittfläche auf ein geöltes Backblech gelegt. Die Kartoffeln lässt man bei 200 Grad Celsius etwa 30 Minuten im Ofen backen. Anschließend gibt man ein Bündel frisch gehackten Majoran, etwas Salz, Pfeffer und Öl über die Kartoffeln und gart sie weitere fünf bis zehn Minuten im Ofen.
Ira Schneider, www.aid.de

Schlemmerreise Weihnachten

WDR, Mittwoch, 23.12., 09:30 – 10:00 Uhr

Vor den Feiertagen zieht es die Münchner wie magisch zum Dallmayr. Die liebevoll geschmückten Schaufenster und Vitrinen des alteingesessenen Feinkostgeschäfts bringen sie so richtig in Weihnachtsstimmung. Vom Christstollen über die Caviardose bis zu exotischen Früchten gibt es alles, was das Herz begehrt. Eines der süssen Highlights sind die Schokoladensterne mit einer Haselnuss-Nougat-Füllung. Die Vollmilch-Kuvertüre, in die die Sterne getaucht werden, ist Legende: Sie heißt ‚Equatorial Lactée‘ und stammt aus der französischen Manufaktur Valrhona. Und auch das Weihnachtsmenü, das der Küchenchef des Dallmayr-Restaurants empfiehlt, ist vom Feinsten: Geliertes Wachtelbrüstchen, Steinbutt mit Hummer, Rehrücken und weißes Lebkuchenmousse.

Auf dem Weg zum Staffelsee ins Ammergebirge liegt ein Bilderbuch-Dorf: Bad Kohlgrub. Etwas ganz Besonderes ist der Christkindlmarkt. Vom Weihnachtsgesteck bis zum Skisocken wird alles von den Kohlgrubern in Handarbeit hergestellt. Der gesamte Erlös kommt wohltätigen Zwecken zugute. Und im Kurhotel ‚Maximilian‘ gibt’s ein knuspriges Ganserl mit Kartoffelknödel und Blaukraut nach dem Besuch des Christkindlmarktes.

Pfaffenwinkel heißt das bayerische Schwaben wegen seiner vielen Klöster und Kirchen. Dazwischen stehen stattliche Bauernhäuser auf Moränenhügeln. Hier wird eine leichte Variante des Christstollens angeboten: der Wickelstollen. Der Hefeteig wird mit Kardamom, Nelken, Vanille und Muskatblüte gewürzt und vor dem Backen mit Äpfeln, Rosinen und gemahlenen Mandeln gefüllt.

Den Vergleich zu Rothenburg oder Dinkelsbühl braucht Landsberg nicht zu scheuen. Die mittelalterliche Stadt am Lech ist eine der Perlen der ‚Romantischen Straße‘, die von Würzburg bis nach Neuschwanstein führt. ‚Kirche und Wirt‘ heißt eine Stadtführung durch Landsberg. Und nach dem Besuch der Stadtpfarrkirche geht’s in den ‚Gasthof zum Mohren‘. Wirt Dieter Kolbe empfiehlt als Schlemmer-Hauptgang Ragout vom Lechtaler Lamm mit Thymiankartoffeln.

Nach einem Bummel über den Landsberger Christkindlmarkt, wo es verlockend nach Maroni, Glühwein und Bratäpfeln duftet, besucht ‚Schlemmerreise‘ das ‚Süßbräu‘. Hier bieten die Wirtsleute Mattheis eine Brennsupp’n an und erklären, woher der Spruch kommt: ‚Ich bin nicht auf der Brennsupp’n dahergschomma‘!

Ganz bestimmt keine ‚Brennsupp’n‘ serviert Sternekoch Alfons Schuhbeck in seinem Restaurant am Münchner Platzl. Lassen Sie sich überraschen, was für eine Variation sich der Meister für ‚Schlemmerreise‘ ausgedacht hat…

In der Küche des Klosters Gnadenthal in Ingolstadt duftet es weihnachtlich nach Nüssen und Gewürzen. Nach einem Jahrhunderte alten Rezept werden hier von den Franziskaner- Schwestern besonders süsse Lebkuchen hergestellt.

In einer ehemaligen Brauerei in der Nähe des Franziskanerinnenklosters ist heute das Hotel Rappensberger beheimatet. Küchenchef Günter Beck bietet die Spezialität des Hauses an: Überbackenes Kalbssteak mit glasiertem Wurzelgemüse und Thronfolger-Kartoffeln.

So gestärkt folgt das TV-Team dem Ingolstädter Krippenweg. Mit den prächtigen, prunkvollen Barockkrippen aus der Donaustadt und ihrer Umgebung endet diese Folge der ‚Schlemmerreise Weihnachten‘.