KitchenAid Experience Store and Showroom

KitchenAid eröffnet ersten „Experience Store and Showroom“ in Londons namhafter Kitchen-Alley

Von den Galerien in Mayfair über die Möbelausstellungen in Clerkenwell bis zu dem sich ständig weiterentwickelnden kreativen Zentrum in Shoreditch: London steht für eine dynamische Szene und ist Knotenpunkt vieler Hersteller und Designer. Gerade deswegen ist die britische Hauptstadt und ganz besonders die Wigmore Street im Londoner Stadtteil West End, in der sich zahlreiche Premium-Küchen- und Badhersteller angesiedelt haben, der ideale Standort für den weltweit ersten Experience Store von KitchenAid. Auf der sogenannten Kitchen-Alley hat sich nun auch KitchenAid in die prominente Nachbarschaft von Gaggenau, Poggenpohl und Alno eingereiht. Auf großer Fläche können Endverbraucher hier erstmals Groß- und Kleingeräte wie auch Backgeschirr und Kochwerkzeug von KitchenAid kennenlernen.

Bereits von außen zieht der neue Store mit einer XXL-Artisan Küchenmaschine in der Signature-Farbe Liebesapfel-Rot im Schaufenster zahlreiche Blicke auf sich. Um darüber hinaus die Neugierde der Passanten zu wecken, entschied sich der Designer des Showrooms, Cosimo Sesti, den Bereich für Produktvorführungen und Kochkurse auf die Ebene der Fußgängerzone zu platzieren: So lädt das Treiben hinter den Fenstern vorbeilaufende Menschen ein, einzutreten und sich die voll funktionstüchtige Showküche mit den KitchenAid-Großgeräten nicht nur anzuschauen, sondern die zahlreichen Geräte und ihre Funktionen gleich auszuprobieren. Die Ausstellung der Produkte findet im Untergeschoss statt.

Wer die Geräte auf Herz und Nieren testen möchte, bevor er sie kauft, kann das bei regelmäßigen Kochkursen und anderen Events vor Ort tun. Hier steht der Austausch über Inspiration und Kreativität in der Küche im Vordergrund. Zudem haben Service- und Verkaufsmitarbeiter die Möglichkeit, sich mit KitchenAid-Spezialisten weiterzubilden, denn das Geschäft ist gleichzeitig ein Schulungszentrum für den Einzelhandel. So kann die Marke ihren Kunden den bestmöglichen Service bieten.

Der KitchenAid „Experience Store and Showroom“ befindet sich in der Wigmore Street 98 in London und hat montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 16 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Berta Küchenmesser

Alle wollen Berta: Die schnittige Neue von Chroma

Standhaft, fleißig und niemals zimperlich, ein Arbeitstier wie Berta wünscht sich jeder in seiner Küche. Sie ist allerdings keine tüchtige Köchin, sondern eine neue hochwertige Serie von Chroma Cnives, die 13 Messer sowie drei Küchenhelfer umfasst. Für Christian Romanowski, Messerexperte und Inhaber von kochmesser.de, verbindet sie die besten Qualitätsmerkmale deutschen Stahls mit britischem Design. Für die markante und ergonomische Optik der Produktreihe, die besonders Profiköche anspricht, hat sich Romanowski erneut den berühmten englischen Designer Sebastian Conran ins Boot geholt.

Egal was man ihr vorsetzt, Berta kommt mit allem klar und erleichtert den Küchenalltag. Die Messer der neuen Serie von Chroma sind dank des U-Schliffs und der Verarbeitung von Molybdän-Vanadium-Edelstahl besonders robust und unempfindlich. Diesen Eigenschaften ist auch der Name der Serie geschuldet. Dank des ermüdungsfreien Griffs können Profis mit den Messern stundenlang würfeln, hacken und filetieren. „Die Messer der Serie Berta bringen eine konstant gute Leistung und liegen selbst nach stundenlanger Nutzung noch angenehm in der Hand. Auch der Designer Sebastian Conran hat direkt von einem Kitchen Worker gesprochen“, erklärt Michael Ponnath, Geschäftsführer von kochmesser.de.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Serie „Triple C: Chroma Cnife Chefmesser – Design by Sebastian Conran“, bei der der Engländer ein klassisch-modernes Gebrauchsmesser entwarf, das als eines der besten seiner Klasse gilt, wurde nun die Kooperation für die Serie Berta weiter ausgebaut. Der britische Industriedesigner hat an der Central School of Art and Design in London studiert und arbeitet regelmäßig für Weltmarken wie Nissan, Villeroy & Boch oder das britische Kaufhaus John Lewis. Das Interesse an Design und die Kreativität liegen in der Familie: Sein Vater, Sir Terence Conran, ist Gründer und Designer der Conran Shops, Sebastians jüngerer Bruder Jasper ist als Modedesigner für sein eigenes Label tätig. Damit ist der Name Conran schon in zweiter Generation der Inbegriff für bestes britisches Design. Mit dem optisch markanten Look, den Sebastian Conran eigens für die neue Messerserie entwickelt hat, hat der Engländer erneut sein Gespür für Design bewiesen und zusammen mit dem Team von Chroma Messer entwickelt, die sicher in der Hand liegen und einfach nachzuschleifen sind.

Das Sortiment umfasst die wichtigsten Standardprodukte für die professionelle Gastronomie, vom Allzweckmesser über das Santoku-Modell bis hin zur Backpalette, Bratengabel und dem Messerschärfer. Mit einer Preisspanne von 17 bis 48 Euro sind die Messer vergleichsweise preiswert. Durch ihren ergonomischen Nylonfiberglasgriff, der antibakteriell behandelt wurde, erfüllen sie vom Restaurant bis zur Kantine alle hygienischen Standards der Lebensmittelsicherheit.

http://www.kochmesser.de/chroma-berta-kuechenmesser.html

Kitchen Life im Castello di Reschio, Umbrien

Lebensart zu Mieten – Ferienvillen von Benedikt Bolza

Wer kennt das nicht? Das Wohnzimmer bleibt leer, während sich einmal wieder keiner so richtig aus der Küche rühren möchte. Als Mittelpunkt des Miteinanders und Ort behaglicher Stunden übt die Küche auf Gäste gleichermaßen wie Bewohner eine hohe Anziehungskraft aus. Wie kein anderer setzt Benedikt Bolza, Eigentümer, Architekt und Designer von Castello di Reschio diesen Gedanken in originelle wie luxuriöse Küchenwelten um, die er im Rahmen seiner Restaurationsprojekte auf dem umbrischen Anwesen entwirft. Jede aus einer mittelalterlichen Bauernhausruine enstehende Ferienvilla beeindruckt mit einer Küche, die bis ins kleinste Detail, mit Fantasie und Einfühlungsvermögen auf die Persönlichkeit und Bedürfnisse seiner Eigentümer maßgefertigt wird.

Gerade in der kälteren Jahreszeit wird das Küchenleben in den Häusern des Anwesens nach Strich und Faden zelebriert. Der Duft gerösteter Maroni lockt, im Kamin lodert das Feuer und die ersten im Sommer eingelegten Köstlichkeiten warten darauf geöffnet zu werden. Auf Wunsch der Gäste kommt der Privatkoch des Castello di Reschio in die Villa, um eine herzerwärmende Mahlzeit aus einheimischen, biologischen, zum Teil auf Reschio angebauten Produkten und hier gejagtem Wild zu zaubern. Nach dem Essen lässt es sich in den eigens im Küchenbereich einiger Villen eingerichteten Nischen der Wärme und Gemütlichkeit frönen – Kitchen Life par excellence.

Die hoch auf einem Hügel gelegene Villa „Spinaltermine“ ist über eine private, drei Kilometer lange Straße erreichbar und gilt als eines der abgeschiedensten, privaten Refugien auf Reschio. Wie der Rest des Fünf-Schlafzimmer-Hauses wurde die lichtdurchflutete Wohnküche als weitläufiger Raum in zeitgenössischem Look konzipiert, der eine gewisse Leichtigkeit mit just dem richtigen Maß an Landhausflair verbindet: Ein Ort, der wie für Geselligkeit geschaffen scheint.

Innerhalb der schlichten Steinmauern von Spinaltermine verbirgt sich ein Interior Design Meisterwerk: Freiliegendes Balkenwerk, Fensterstürze aus Ziegelmauer in Kombination mit maßgefertigtem Mobiliar verleihen dem rustikalen Charme dieser Residenz eine moderne Eleganz. Draußen locken ein beheizter Infinity-Swimming-Pool mit einem Pool Häuschen aus Stein, diverse offene Lounge-Ecken unter freiem Himmel sowie ein überdachter Dinier-Bereich unter einer Loggia, und nicht zuletzt der terrassenartig angelegte Garten mit wilden Eichen, Olivenbäumen und Rosmarinbüschen.

Castello di Reschio, ein privates Anwesen auf 1200 Hektar mit 50 mittelalterlichen Farmhäusern und einer Burg, befindet sich im Herzen der Natur-Kulisse Umbriens. 20 Häuser wurden bereits verkauft und von Architekt und Interior Designer Benedikt Bolza, zusammen mit seinem Team gemäß der Wünsche ihrer neuen Eigentümer zu originellen Villen restauriert. Sechs der bereits verkauften Häuser werden als luxuriöse Ferienvillen, deren Größe von zwei bis hin zu sieben Schlafzimmern variiert, zur Miete zur Verfügung gestellt. Die verbleibenden Häuser stehen zum Verkauf, in Kombination mit dem exklusiven Design- und Turnkey-Restaurierungsservice, das Reschio weltweit renommiert macht. Sicherheit und Privatsphäre gehören zu den Vorzügen, in deren Genuss sowohl die einzelnen Villeneigentümer als auch die Mietgäste von Castello die Reschio kommen. Es stehen Annehmlichkeiten wie etwa private Haushälter und Fahrservice zur Verfügung.

Das Angebot an Aktivitäten und Unternehmungen auf und rund um Reschio verspricht Abwechslung: Schwimmen im privaten Pool, Joggen, Mountainbiken, Tennis, Jagen, Fischen, Reiten uvm. Die Städte Assisi, Arezzo, Siena, Cortona und Perugia sind etwa eine Stunde Autofahrt entfernt. Mitten auf dem Gelände liegt das Andalusier-Gestüt der Eigentümerfamilie Bolza, auf dem einige der besten, reinrassigen andalusischen Pferde der Welt gezüchtet und trainiert werden. Das Architectural Digest Magazine zählt Benedikt Bolza zu den 100 einfallsreichsten und inspirierendsten Architekten unserer Zeit. Unter der Marke „BB for Reschio“ entwirft Benedikt Bolza ebenfalls Möbel- und Beleuchtungsstücke, die in den Castello di Reschio Interiors zu finden sind und vor Ort erworben werden können.

www.reschio.com

KitchenAid mit zahlreichen Innovationen

Individualität, Vielseitigkeit und Trendbewusstsein standen bei den neu vorgestellten KitchenAid-Geräten auf der diesjährigen Eurocucina in Mailand im Fokus. So vereint das neue 5-in-1-Induktionskochfeld die Funktionen Kochen, Dämpfen, Garen, Braten und Frittieren in einem Gerät. Dem Wunsch nach Individualität wird der Premiumhersteller mit der exklusiven Edelstahl-Kochinsel gerecht, die nach den speziellen Wünschen der Kunden gefertigt wird. Höhepunkt war die Vorstellung des weltweit ersten internationalen Markenbotschafter-Gremiums, das sich dieses Jahr auf lokaler Ebene erweitern und mit aktuellen Trendthemen beschäftigen wird.

Individuelle Küchendesigns, die flexibel und funktional sind, zogen dieses Jahr zehntausende Besucher der Eurocucina auf den Messestand von KitchenAid. Ein Grund für die hohe Nachfrage war unter anderem das 5-in-1-Induktionskochfeld. „Die weniger als 30 Zentimeter tiefen Mulden, die in die Küchenarbeitsplatte eingelassen werden, sind bisher einzigartig auf dem Küchenmarkt“, erklärt Burkhard Mölleken, Sales- und Marketingmanager für Küchengroßgeräte. „Sie bestehen aus zwei Induktionsfeldern, die durch passende Körbe zum Braten und Frittieren getrennt oder zusammen verwendet werden können. Das ermöglicht eine große Bandbreite von Kochfunktionen in einem Gerät und erleichtert das Kochen in der heimischen Küche.“ Besonders praktisch: Abgedeckt kann dieser Arbeitsplatz statt als Kochstelle zum Schneiden von Zutaten genutzt werden.

Großes Interesse weckte auch die Edelstahl-Kochinsel. Die maßgefertigten Küchenarbeitsplatten sind sowohl in Form und Größe als auch in der Auswahl der KitchenAid-Geräte individualisierbar. Die Kunden können aus einer großen Bandbreite von Optionen wählen und alle gewünschten Koch- und Aufbewahrungsfunktionen wie Gas- oder Induktionskochstellen, Abzugshauben und Edelstahlspülbecken in ihre bevorzugte Arbeitsfläche integrieren.

Höhepunkt des Messeauftritts in Mailand war die Vorstellung des innovativen Serious-About-Food-Gremiums. Die nationalen und internationalen Markenbotschafter, ihres Zeichens Köche, Designer und Foodexperten, berichten im kommenden Jahr in KitchenAids Online-Magazin über aktuelle Trends. Neben dem dänischen Koch Henrik Jyrk, dem finnischen Designer Tuomas Markunpoika und dem italienischen Feinschmecker Gabriele Zanatta auf internationaler Ebene wird das Gremium im Laufe des Jahres lokal um jeweils einen Food- und Designexperten erweitert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Mark Moriarty

S.Pellegrino Young Chef 2015: Mark Moriarty aus Großbritannien gewinnt Titel – Gastón Acurio, Yannick Alléno, Massimo Bottura, Margot Janse, Yoshihiro Narisawa, Joan Roca und Grant Achatz in der hochkarätigen Jury

Über 3.000 Nachwuchsköche aus der ganzen Welt wetteiferten um den Titel des S.Pellegrino Young Chef 2015. Aber es konnte nur einer gewinnen. Der glückliche Sieger: Mark Moriarty, der für Großbritannien und Irland an den Start gegangen war. Mit seinen mutigen Variationen des Knollensellerie begeisterte er am Freitag die Jury aus den Weltklasseköchen Gastón Acurio, Yannick Alléno, Massimo Bottura, Margot Janse, Yoshihiro Narisawa, Joan Roca und Grant Achatz.

Es ging heiß her beim großen Finale des „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Schließlich stand für die zwanzig Teilnehmer schon am Vormittag eine erste Bewährungsprobe auf dem Programm: Um sich die begehrte Auszeichnung als bester Nachwuchskoch zu sichern, mussten die Finalisten zunächst um den Einzug in die Top 3 kämpfen. Ein kulinarischer Showdown, bei dem die Teilnehmer – eingeteilt in zwei Zehnergruppen – vor den Augen der hochkarätigen Jury (Gastón Acurio, Yannick Alléno, Massimo Bottura, Margot Janse, Yoshihiro Narisawa, Joan Roca and Grant Achatz) um die Wette kochten. Nach eingehender Prüfung und Geschmacksprobe standen die besten drei Kochtalente dann am Nachmittag fest.

Die drei Finalisten und ihre Gerichte
Mark Moriarty vom Restaurant „The Culinary Counter“ in Dublin (Irland): „Knollensellerie in Gerste und fermentiertem Heu gebacken, gepökelter und geräucherter Knollensellerie, Haselnuss und Sellerie mit geröstetem Heu-Tee“
Christian André Pettersen vom Restaurant „Spiseriet“ in Stavanger (Norwegen): „Osten trifft auf Westen“
Maria José Jordan vom Restaurant „Amaz“ in Lima (Peru): „Ewige Verbindung: Zitrus, Rosmarin, Gin“

„Ewige Verbindung: Zitrus, Rosmarin, Gin“, „Osten trifft auf Westen“ oder „Knollensellerie in Gerste und fermentiertem Heu gebacken, gepökelter und geräucherter Knollensellerie, Haselnuss und Sellerie mit geröstetem Heu-Tee“ – Unter diesen vielsprechenden „Signature Dishes“ galt es am Abend beim großen Galadinner den Sieger auszumachen. Ein spannendes Duell, das schlussendlich der Ire Mark Moriaty für sich entscheiden konnte.

Deutschland/Österreich: Tobias Wussler mit seinem Mentor Nils Henkel in Mailand
Deutschland und Österreich wurden von Tobias Wussler vertreten, der mit seinem Mentor Nils Henkel nach Mailand gereist war. Sein „Milcheis vom Tannengrün“ erntete das Lob der Jury, schaffte es aber leider nicht in die Top 3.

Bestes Designer/Koch-Team: Maria José Jordan und Paula Cademartori (Lateinamerika)

Doch dies sollte nicht die einzige Auszeichnung des Abends bleiben. Schließlich hatte sich S.Pellegrino einen außergewöhnlichen Twist für den Wettbewerb einfallen lassen: In Kooperation mit der Vogue ITALIA wurden 20 junge Mode-Designer ausgewählt, die gemeinsam mit den Köchen des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ Tandems bildeten. Für die Fashion-Profis galt es dann, die kulinarischen Kompositionen ihrer Partner als Modestücke zu interpretieren.

Beim Finale in Mailand erhielten die Kreationen dann ihren großen Auftritt – Vor geladenem Publikum, das unter den drei Finalisten-Duos seinen Favoriten als „Best Couple Chef/Designer 2015“ kürte. Die Gewinner: Maria José Jordan und Paula Cademartori, die für Lateinamerika an den Start gingen. Das gleiche Team hatte sich zuvor auch bei einer großen Online-Abstimmung auf der Webseite der Vogue ITALIA durchsetzten können. Dort begeisterten Maria José Jordan und Paula Cademartori mit ihrer feinen Abstimmung zwischen Modedesign und Gericht bereits das breite Publikum.

Vogue ITALIA kürt Xiao Li aus China als beste Designerin
Große Spannung versprach eine weitere Auszeichnung: „Best Designer“, ein Sonderpreis, über den eine ausgewählte Fashion-Jury um Franca Sozzani, die Chefredakteurin der Vogue ITALIA, abgestimmt hatte. Hierfür wurden nicht nur die Kreationen der drei Finalisten, sondern die aller teilnehmenden Modedesigner in Augenschein genommen. Kreativität, Umsetzung, Stil, persönliche Handschrift – Eine Kombination, wie sie Xiao Li aus China am besten vereinen konnte.

Tobias Wussler

Große Überraschung beim deutsch-österreichischen Vorentscheid zum „S.Pellegrino Young Chef 2015“ Kochwettbewerb: Ein Milcheis vom Tannengrün schaffte es am Montag auf das Siegertreppchen. Der 26-jährige Tobias Wussler aus Gengenbach im Schwarzwald bewies mit seinem Gericht viel Mut und noch mehr handwerkliches Geschick. „Seine Eiskreation konnte uns mit feinen Aromen, abwechslungsreichen Texturen und einem interessanten Gesamtkonzept ganz und gar überzeugen“, begründete Jury-Sprecher und Sternekoch Nils Henkel die Entscheidung.

Goldforelle auf Topinambursand, Entenleber mit Shrimps und Himbeeressig oder eine Komposition der besten Produkte des Wattenmeeres – Die zehn Teilnehmer des nationalen Vorentscheides zum „S.Pellegrino Young Chef 2015“ Wettbewerbs zeigten sich kreativ. „Wir haben viele gute Teller gesehen“, lobte Spitzenkoch Sven Elverfeld, der zusammen mit seinen Kollegen Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel die hochkarätig besetzte Jury bildete. Aber nur einer der talentierten Nachwuchsköche konnte am Montag in Frankfurt das Ticket für das internationale Finale in Mailand lösen. „Bei so vielen starken Hauptgerichten im Wettbewerb, haben wir uns die Entscheidung für ein Milcheis nicht leicht gemacht“, gab Karl Obauer Einblicke in die Arbeit der Jury. „Aber letztendlich ist es egal, ob das Gericht um ein Steak, eine Möhre oder ein Eis herum entwickelt wurde“, so Karlheinz Hauser. Das Gesamtkonzept, die Auswahl bester Zutaten und die meisterhafte Zubereitung würden zählen. Und genau diese Kombination hätte Tobias Wussler und seiner Eiskreation aus Tannengrün, Wacholderbeeren und schwarzem Nussessig den verdienten Sieg eingebracht.

Über 3.600 Bewerbungen für nur 20 Finalplätze
Schon in der Bewerbungsphase konnte Tobias Wussler mit seinem „Milcheis vom Tannengrün“ gute Noten einheimsen und sich so einen Platz unter den zehn besten Nachwuchsköchen Deutschlands und Österreichs sichern. Die Konkurrenz war beachtlich: Mehr als 3.600 Bewerbungen aus 191 Ländern musste das renommierte Kochinstitut ALMA („International School of Italian Culture“) im Vorfeld sichten. Erst dann stand fest, welche zehn Teilnehmer sich pro Land/Region – hiervon gibt es weltweit insgesamt 20 – für die nationalen Vorentscheide qualifizieren.

Auf in die nächste Runde – Jetzt kommt Mode ins Spiel
Tobias Wussler repräsentiert Deutschland und Österreich im Finale des internationalen Kochwettbewerbs „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Daneben wird es für den Sous Chef (Landhaus Bacher / Mautern an der Donau, Niederösterreich) auch noch auf einem ganz anderen Feld spannend. Er bekommt in Kürze einen besonderen Partner zugeteilt. In Kooperation mit der Vogue ITALIA werden nämlich junge Mode-Designer ausgewählt, die gemeinsam mit den nationalen Finalisten des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ein Tandem bilden. Was dann passiert, verspricht ein echter Hingucker zu werden: Die Fashion-Profis lassen sich von den Gerichten des Wettbewerbs inspirieren und interpretieren die kulinarischen Kompositionen ihrer Partner als Mode. Wir dürfen gespannt sein, wie sich „Milcheis vom Tannengrün“ auf dem Laufsteg machen wird.

Ihre Premiere feiern die außergewöhnlichen Entwürfe dann, wie könnte es besser passen, in der Modehauptstadt Mailand. Dort winken am 26. Juni beim großen Finale auf der Expo gleich zwei Preise: Der „S.Pellegrino Young Chef 2015“, den eine internationale Jury (u.a. Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa) ermittelt, sowie die Auszeichnung für das beste Duo „Best Couple Chef/Designer 2015“. Bei diesem Sonderpreis entscheidet die Gunst des Publikums.

S.Pellegrino Young Chef 2015

Jetzt bewerben!

Was passiert, wenn ambitionierte Nachwuchsköche und Mode-Designer aufeinandertreffen? Ein kreatives Feuerwerk! Wer sich mit eigenen Augen überzeugen möchte, dem sei der „S.Pellegrino Young Chef Award 2015“ empfohlen. Zwanzig Kochtalente aus aller Welt werden im kommenden Jahr um die begehrte Auszeichnung kämpfen. Wer sich der Herausforderung stellen möchte, kann sich schon jetzt registrieren: Die Bewerbungsphase startet in wenigen Tagen.

Ein herkömmlicher Kochwettbewerb, könnte man meinen. Nicht ganz, denn S.Pellegrino sorgt beim „Young Chef Award“ für einen spannenden Twist. Die Kochtalente müssen die internationale Jury nämlich nicht nur geschmacklich überzeugen. Der Clou: Ihre „Signature Dishes“ dienen Designern als Inspirationsquelle. Diese interpretieren und gestalten die Gerichte dann im Gegenzug als modische Kreationen. Wer wissen möchte, wie sich beispielsweise „Ceviche von der Jakobsmuschel an luftiger Avocado-Mousse“ als Abendgarderobe macht, muss sich allerdings noch ein wenig gedulden. Die Sieger des kulinarischen Kreativwettbewerbes werden im Juni 2015 gekürt, wenn die Nachwuchsköche auf der Expo in Mailand zum großen Finale gegeneinander antreten.

Registrierung ab Anfang November freigeschaltet
Ambitionierte Kochtalente, die auf den Geschmack gekommen sind, können sich ab November unter www.finedininglovers.com/sanpellegrinoyoungchef2015 für den Wettbewerb anmelden.
Teilnahmeberechtigt sind alle festangestellten Gastro-Profis, die 30 Jahre oder jünger sind und seit mindestens einem Jahr in Vollzeit als „Chef de Cuisine“, „Chef de Partie“ oder „Sous Chef“ in einem Restaurant arbeiten. Entscheidend ist in erster Linie ein überzeugendes „Signature Dish“, das samt Rezept und Bildern bei der Onlinebewerbung hochgeladen wird. Neben handwerklichem Geschick sind hier auch Kreativität und eine individuelle Handschrift gefragt.

Lokale Vorentscheide bestimmen Finalisten
Eine erste Vorauswahl trifft ab Mitte Dezember das renommierte Kochinstitut ALMA („International School of Italian Cuisine“): Je Land/Region – hiervon gibt es insgesamt 20 – qualifizieren sich zehn Teilnehmer als Halbfinalisten für die nächste Runde. Wer in Mailand für sein Land an den Start gehen wird, entscheidet sich, wenn die Halbfinalisten bei lokalen Vorentscheiden im direkten Duell gegeneinander kochen. Bewertet werden die Beiträge von einer Jury.
Kulinarisches Fashion-Event: Gerichte werden zu Kleidungsstücken
In Kooperation mit der VOGUE ITALIA werden den 20 Finalisten im März besondere Partner zugeteilt. Junge Designer lassen sich von den Gerichten des Wettbewerbs inspirieren und interpretieren die kulinarischen Kompositionen als Mode. Wir dürfen gespannt sein, welche ungewöhnlichen Entwürfe ihren Weg in die Modehauptstadt Mailand finden werden. Dort winken im Juni beim großen Finale auf der Expo gleich zwei Preise: Der „S.Pellegrino Young Chef 2015“, den eine internationale Jury ermittelt, sowie die Auszeichnung für das beste Duo „Best Couple Chef/Designer 2015“. Bei diesem Sonderpreis entscheidet die Gunst des Publikums.

Piper-Heidsieck stellt limitierte Designverpackungen vor

Klare Linien, lebendige Farben und eine reduzierte Formensprache zeichnen die neuen Geschenkverpackungen von Piper-Heidsieck aus. Inspiriert vom französischen Designer Jacques Ferrier, der 2008 den hochmodernen Firmensitz des Traditionshauses entwarf, hüllt Piper-Heidsieck seine Brut, Rosé Sauvage und Cuvée Sublime Champagner ab Oktober 2014 in edle Geschenkverpackungen.

„Ein selbstbewusstes, modernes und helles Gebäude, offen eingebunden in die Landschaft und umgeben von einem luftigen Metallnetz, das an die aufsteigende Perlage im Champagnerglas erinnert“, so beschreibt Designer Jacques Ferrier sein Werk vor den Toren von Reims. Angelehnt an die Arbeit des Franzosen, der unter anderem den französischen Pavillon auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai entwarf, sind die neuen Geschenkverpackungen von Piper-Heidsieck. „Unser Ziel war eine einheitliche Formensprache, die edel und gleichsam zeitgemäß ist und damit den Premiumcharakter unserer Produkte unterstreicht“, so Cécile Bonnefond, Präsidentin von Piper-Heidsieck.

Konstant hochwertig bleibt das Flascheninnere, das garantiert Kellermeister Régis Camus. Der Franzose feierte jüngst sein 20-jähriges Firmenjubiläum und wurde 2013 von der renommierten Jury der IWC London zum siebten Mal in Folge als „Sparkling Winemaker of the Year“ ausgezeichnet. Eines der Flaggschiffe des Champagnerhauses ist der Brut in roter Designverpackung. Er hat frische Zitrusnoten und Aromen von Äpfeln und Birnen und verfügt über eine kräftige Struktur. Der Rosé Sauvage, der ab Herbst in leuchtendes Pink gehüllt ist, gehört mit seinem vollmundigen Geschmack von reifen Beeren und Zitrusfrüchten sowie der zinnoberroten Farbe zu den außergewöhnlichsten Rosé Champagnern. In sattem Lila präsentiert sich die Demi Sec Cuvée Sublime, die mit ihren Frucht-, Gewürz- und Veilchennoten hervorragend zu aromatischem Käse oder reichhaltigen Desserts passt.

Die Design-Geschenkverpackungen von Piper-Heidsieck sind ab Oktober 2014 im Einzelhandel ab 29,99 Euro erhältlich.

kulinart frühling

Die Stuttgarter Verkaufsmesse für Genuss und Stil, neue Design-Trends, Wellness und Outdoor-Living – zum dritten Mal im Römerkastell in Bad Cannstatt

kulinart ist ein „inspirierender Marktplatz für Genussmenschen, die über einen feinen Sinn für Qualität, Wertigkeit und Nachhaltigkeit verfügen“, sagt Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn, „eine attraktive Kommunikationsplattform mit bereichernden Begegnungen, die ausgewählte Erzeugnisse und beste Produkte präsentiert.“ kulinart frühling erweitert das Spektrum ausgesuchter Köstlichkeiten um eine Handvoll typischer Stuttgart-Styles, spannende Deutschland Premieren aus international renommierten Designer-Werkstätten, leidenschaftlich frische Farben, Formen und Ideen, exotische Kräuter, neue Wellness-Trends und den Hochgenuss, wieder im eigenen Garten zuhause zu sein: Am 9. und 10. März 2013 in der Phoenixhalle im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstatt.

kulinart frühling ist Teil eines neuen Lebensgefühls, das sich nachhaltig positioniert. Dabei geht es um individuelle Werte, Instinkt, Kommunikation und ein klares „Ja“ zum bewussten Genuss. Zwischen Wein und ausgesuchten Delikatessen, Küche, Interieur, Outdoor, Wellness und Lebensgefühl wird entdeckt, probiert, leidenschaftlich diskutiert, sehr bewusst entschieden und gezielt gekauft. Das unterscheidet die Verkaufsmesse von anderen.

„Es ist erfrischend zu sehen, wie offen die Besucher der kulinart frühling mit Experimenten umgehen“, sagt Messe-Veranstalterin Conny Krenn, „sie suchen das Gespräch und die Herausforderung. Hinterfragen sehr genau Qualität und Herkunft. Vor allem das zunehmend jüngere Publikum der kulinart legt großen Wert auf Nachhaltigkeit in der gesamten Produktionslinie.“

Für Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn sind Genuss und Stil auch eine Frage des Renommees: “Die Landeshauptstadt gilt in Kennerkreisen als wichtiges Zentrum für regionale wie internationale Kochkünste, qualitätsvolle Weine und schönes Design. Viele heimische kulinart-Aussteller vermarkten ihre Produkte weltweit sehr erfolgreich und fungieren längst als wichtige Botschafter für unsere Stadt.“

kulinart erzählt Geschichten: etwa die zweier Brüder von den Fildern. Beide haben eine erfolgreiche Karriere an den Nagel gehängt, um sich auf die Suche nach dem idealen Frühstücksbrötchen zu machen. Das „Laugenbekenntnis“ von Daniel und Marcel Brandt ist ein handgewalkter Viertelpfünder, frisch gebacken und mit besten Zutaten belegt. Ein Minimalismus im Stehen, wahlweise mit Wurst, Fleisch oder vegetarischem Grillspieß. Dazu die süße Variante: ein hausgemachter Apfel-Laugen-Schlupfer mit schöner Kruste und Dipp. Des Schwaben Himmel auf Erden!

kulinart respektiert Heimat: In der Kanarischen Speisekammer im Stuttgarter Heusteigviertel wird auf hohem kulinarischem Niveau herzerfrischende Gastfreundschaft gepflegt. In den Gaumenschmeichlern von Eduardo Alvarez Gonzalez und Noemi Martín Pacheco zur kulinart frühling stecken hochwertige naturbelassene Zutaten, sorgfältig zubereitet und authentisch präsentiert.

kulinart entdeckt Naheliegendes: Weil hier alles anders ist – naiv und frech statt kalkuliert und versnobt. „Wir leben einen sehr selbstbewussten, weltoffenen Stil“, plaudert Oliver Novakovic vom Wohn- und Einrichtungs-Studio Zandburg im Stuttgarter Westen, „wir lieben das Leben. Langeweile kommt bei uns nicht vor“. Dazu gehören individuelle Produkte, hinter denen interessante Designer stehen, genauso wie Weltmarken mit „unfassbar genialem Leder in sensationeller Verarbeitung.“

kulinart unterstützt Nachhaltigkeit: Gewürzmüller Roshan Perera ermutigt die Kleinbauern in seiner Heimat Sri Lanka, traditionelle Gewürze im althergebrachten Stil und ohne Einsatz von künstlichen Hilfsmitteln anzubauen. Rein geschmacklich sind die Curries von der Ceylon Spice Corporation aus Worms eine Offenbarung: Die kleinen Chargen mit brandneuen Rezepten aus der eigenen Kochschule gibt es zur kulinart frühling taufrisch.

kulinart hilft auf die Sprünge: Mit dem brandneuen Label Mauls & More ist Günther Bacher aus Leonberg auf die Ape gekommen. An Bord des rollenden Gourmet-Picks sind Maultaschen-Innovationen aus dem Bad Cannstatter Kochpunkt von Angelika Thiele, eine original schwäbische Currywurst und verboten scharfe Sachen.

kulinart trifft den Nerv: Im twentytwo, dem neuen Trend-Kaufhaus im Stuttgarter Westen. Wo beim Prosecco zwischen hippem Schuhwerk, wunderbaren Wohn-Accessoires und Lust auf Outfit ein neues Gesamtkunstwerk entsteht.

kulinart spürt voraus: Die Gartenagentur Michael Kupka präsentiert bei der kulinart frühling als Deutschland-Premiere eine linientreue Outdoor-Küche aus holländischer Designer-Werkstatt. Dazu viel rohes Holz. Am liebsten nachhaltig verarbeitet in der Sägemühle Waidelich in Waldenbuch. Kupka zeigt Skyliving, eine völlig neue gedachte, luftige Möbelkollektion für Draußen, aus rein deutscher Produktion. Robuste Woodpacker und hochwertige Grills. Ein Kräuter-Hochbeet von Hurbz fürs Auge entdeckt Design fürs Frühjahr völlig neu.

Weitere Informationen unter www.kulinart-messe.de

kulinart frühling 2013
09. und 10. März 2013 Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle

 

Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: € 10,-

F.A. Porsche gestorben

Prof. Ferdinand Alexander (F.A.) Porsche ist am 5. April 2012 in Salzburg im Alter von 76 Jahren verstorben. Als Schöpfer des Porsche 911 hat er eine Designkultur begründet, die die Sportwagen bis heute prägen.
Eines seiner letzten großen Design Projekte waren die Kochmesser für CHROMA Cnife.

Geboren wurde Ferdinand Alexander Porsche am 11. Dezember 1935 in Stuttgart als ältester Sohn von Dorothea und Ferry Porsche. Bereits seine Kindheit war von Automobilen geprägt, er verbrachte viel Zeit in den Konstruktionsräumen und Ent- wicklungswerkstätten des Großvaters Ferdinand Porsche. 1943 übersiedelte die Familie zusammen mit dem Unternehmen Porsche nach Österreich, wo er in Zell am See die Schule besuchte. Nach der Rückkehr nach Stuttgart im Jahr 1950 besuchte er die freie Waldorf-Schule. Nach dem Abschluss der Schule immatrikulierte er sich an der renommierten Hochschule für Gestaltung in Ulm.

1958 trat F.A. Porsche, wie er von seinen Mitarbeitern genannt wurde, in das Konstruktionsbüro der damaligen Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG ein. Sein großes gestalterisches Talent stellte er dort schon bald unter Beweis, als er aus Plastilin das erste Modell eines Nachfolgers für die Baureihe 356 modellierte. 1962 übernahm er die Leitung des Porsche-Designstudios und sorgte ein Jahr darauf mit dem Porsche 901 (beziehungsweise 911) für weltweite Furore. Mit dem Porsche 911 schuf F.A. Porsche eine Sportwagen-Ikone, deren ebenso zeitlose wie klassische Form bis heute in der inzwischen siebten Elfer-Generation weiterlebt. Neben den Personenwagen befasste sich F.A. Porsche aber auch mit dem Design der Rennwagen der 1960er Jahre. Zu seinen bekanntesten Entwürfen zählen unter anderem der Formel 1- Rennwagen Typ 804 oder der Porsche 904 Carrera GTS, der heute als einer der schönsten Rennsportwagen überhaupt gilt.

Im Zuge der Umwandlung der Porsche KG in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1971/72 schied Ferdinand Alexander Porsche zusammen mit allen anderen Familienmitgliedern aus dem operativen Geschäft des Unternehmens aus. 1972 gründete er das „Porsche Design Studio“ in Stuttgart, dessen Sitz 1974 nach Zell am See in Österreich verlegt wurde. In den folgenden Jahrzehnten entwarf er zahlreiche klassische Herren-Accessoires wie Uhren, Brillen und Schreibgeräte, die unter der Marke „Porsche Design“ weltweit Bekanntheit erlangten. Parallel dazu gestaltete er mit sei- nem Team unter der Marke „Design by F. A. Porsche“ eine Vielzahl an Industrieprodukten, Haushaltsgeräten und Gebrauchsgütern für international bekannte Auftraggeber. Besonders bekannt sind die type 301 Kochmesser, die F.A. in Zusammenarbeit mit dem Koch des Jahrzehnts, Jörg Wörther, 1998 entwarf.

F.A. Porsche genoss als Designer den Ruf, ein Funktionalist zu sein. Eine strenge und klare Gestaltungslinie ist typisch für alle Produktentwürfe, die bis heute in seinem Design-Studio entstanden sind. „Design muss funktional sein, und die Funktionalität muss visuell in Ästhetik umgesetzt sein, ohne Gags, die erst erklärt werden müssen“, lautete das Credo für seine gestalterische Arbeit. F.A. Porsche: „Ein formal stimmiges Produkt braucht keine Verzierung, es soll durch die reine Form erhöht werden.“ Die Form sollte sich verständlich präsentieren und nicht ablenken vom Produkt und dessen Funktion. „Gutes Design soll ehrlich sein“, lautete seine Überzeugung.

Sowohl für sein Werk als Designer als auch für einzelne Entwürfe wurde Ferdinand Alexander Porsche mit zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen bedacht. So ehrte ihn das „Comité Internationale de Promotion et de Prestige“ im Jahr 1968 für die überragende ästhetische Konzeption des Porsche 911, während ihn das Industrieforum Design Hannover (iF) 1992 zum „Preisträger des Jahres“ wählte. Der österreichische Bundespräsident verlieh ihm 1999 den Professoren-Titel.

Ferdinand Alexander Porsche wird im engsten Familienkreis im Familiengrab am Schüttgut in Zell am See beigesetzt. Eine offizielle Trauerfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt in Stuttgart statt.