Paula Deens Kitchen kommt nach Cherokee

Als Teil der $636 Millionen (ca. Euro 490 Millionen) teuren Erweiterung von
Harrahs Cherokee Casino & Hotel wird Ende 2010 Paula Deens Kitchen dort
eröffnet werden, ein Restaurant mit Vollbedienung und 404 Sitzplätzen, das
ein Frühstück, Mittag- und Abendessen à la carte bietet und in Dekor und
Ambiente an Paula Deens legendäres Haus in Savannah und dessen Küche
erinnert. Neben dem Restaurant wird es einen 167 m² großen Paula-Deen-Laden
geben, in dem man Paulas Kochbücher, Gewürze und Nahrungsmittel,
Küchengeschirr, Kleidung mit Emblem sowie Geschenke erstehen kann.

www.HarrahsCherokee.com; Tel. 1-800 427 7247 (kostenlos, nur aus
Nordamerika)

Swissôtel The Howard, London

EIN SCHWEIZER CHALET MITTEN IN LONDON

Ein typisch Schweizerisches Chalet mitten in London hat das Swissôtel The Howard, London soeben eröffnet. Im Innenhof des eleganten Hotels an der Themse steht das Chalet zur Miete für Firmenanlässe oder Privatparties in den Wintermonaten zur Verfügung – an jedem Dienstag Abend ist es für die Allgemeinheit geöffnet und bietet Käsefondue, Schweizer Spezialitäten und Weine an.

Traditionelles Schweizer Dekor und handgefertigte Möbel aus der Schweiz sorgen im Swiss Chalet für ein alpines und gemütliches Ambiente. Das 92 Quadratmeter grosse Chalet kann für bis zu 250 Personen für private Anlässe rund um Weihnachten gebucht werden und dafür gibt es im Januar, Februar und März 2010 eine Vergünstigung von 10% auf die Endrechnung.

Aber auch individuelle Gäste sollen in den Alpen-Genuss im Herzen der Metropole London kommen: Jeden Dienstag von 18 – 22 Uhr steht der Schweizer Abend auf dem Programm und verwöhnt die Gäste für GBP 23,- pro Person mit einem Menü, das neben dem Käsefondue auch Bündnerfleisch und Apfelstrudel beinhaltet. Der „Après-Ski-Abend“ kann dann bei Glühwein am Kamin ausklingen.

Das Swiss Chalet hat seine Türen bis zum 31. März 2010 im Swissôtel The Howard geöffnet.

www.swissotel.com

Das Weinanbaugebiet Sachsen

Klein aber fein: Das Weinanbaugebiet Sachsen

Seit mehr als 800 Jahren werden im Elbtal Reben kultiviert. In unmittelbarer Nähe der weltbekannten
Semperoper, am Fuße der wunderschönen Elbschlösser in Dresden und auch als Dekor auf dem Meissner Porzellan begegnet der Besucher Sachsens dem Wein. Aufgrund seiner Stellung als Spezialität und Rarität – lediglich 0,2 Prozent der gesamten deutschen Weinmenge stammt aus Sachsen – ist er jedoch immer noch nicht allen Liebhabern bekannt. Das Anbaugebiet
an der Elbe ist eines der kleinsten in Deutschland und das nordöstlichste Europas. Die 55 Kilometer lange Weinstraße von Pirna über Dresden, Radebeul und Meißen bis in die idyllischen Elbweindörfer um Diesbar-Seußlitz verbindet auf harmonische Weise kulturhistorische Sehenswürdigkeiten
und die reizvolle Landschaft. Die erste urkundliche Erwähnung des Weinbaus im Elbtal stammt aus dem Jahr 1161. Der Sage nach soll der wundersame Meißner Bischof Benno aber bereits um 1100 die ersten Reben nahe dem Burgberg gepflanzt haben. Die Elbe ist die Mutter des Weinbaus in Sachsen. Sie ermöglichte an ihren geschützten Talhängen das Wachsen der Reben. Zu den Rebsorten, die in Sachsen besonders gut gedeihen, zählt der Traminer: Er wird auf den besten Lagen des Elbtales, auf den steilen warmen und nicht zu trockenen Terrassen, angebaut. Bei relativ geringen Erträgen bringt der Traminer sehr aromatische bukettreiche Weine mit einem Duft, der an Rosen erinnert, hervor. Eine anspruchsvolle Rebsorte, die von den Winzern als der König der weißen Weine in Sachsen bezeichnet wird und seit Mitte des 18. Jahrhunderts
kultiviert wird. Der Traminer ist zu Käse und Süßspeisen die beste Empfehlung. Er stellt den ältesten Rebstock Sachsens auf dem Gelände des Meißner Hahnemannzentrums
von 1880.
Die Sächsische Weinkönigin wird am Freitag, den 7. November 2008 im Zentralgasthof Weinböhla in festlichem Rahmen
gewählt. Den provozierenden Namen „Wein und Käse – Romanze oder Rosenkrieg?“
trägt eine Verkostung von Wein und Käse am 23.07.2008 ab 19.00 Uhr im Sächsischen
Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul.

Koch-Kunst mit Vincent Klink

Wie Schnee kann er sein, pudrig und leicht schmilzt er auf der Zunge und hinterlässt eine süße Spur. War der Zucker früher eine luxuriöse Angelegenheit, so ist er mit der Entdeckung des Rübenzuckers immer alltäglicher geworden. Trotzdem: ‚was Süßes‘ ist nach wie vor etwas Besonderes. Das kann als kleine Belohnung zwischendurch daherkommen oder als leckeres Dessert ein Menu abrunden.

Kunstvoll gestaltet haben die Konfektmacher den Zucker schon im Venedig des 16. Jahrhunderts. Da wurde gebaut, Extravagantes geblasen und feine Gespinste entwickelt, die vor allem als Dekor verwendet wurden. Und eigentlich ist das alles nicht allzu schwer.
Findet jedenfalls Vincent Klink, Meisterkoch von der Stuttgarter Wielandshöhe, Mit ein bisschen Übung gelingen einfache Formen recht gut – die Meisterschaft seines Gastes hingegen ist schon was besonderes.

Robert Oppeneder war Chefpatissier bei Eckart Witzigmann, bevor er sich ganz auf den Zucker verlegt hat. Während er sein legendäres Calvadossorbet im Zuckerapfel bereitet, kreiert Vincent Klink zur Creme Café ein Orangen-Ingwerkompott. Diese nicht ganz kalorienfreie Sendung moderiert Markus Brock.

SWR, Mittwoch, 20.12., 18:15 – 18:45 Uhr