Lesen geht besser auf Papier!

Modernist Bread im Metallschuber (ISBN 9780999292938)

Ein Text lässt sich auf dem Bildschirm lesen oder auf Papier. Wer eine Geschichte jedoch in einem Buch liest, kann sie hinterher besser wiedergeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit Studenten. Eine mögliche Erklärung dafür ist: Intensives Lesen begünstigt geistige Prozesse wie kritisches Denken, Analysieren, Hinterfragen. Lektüre am Bildschirm aber verführt eher zum Querlesen, Überspringen und flüchtigen Überfliegen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. 

Modernist Bread im Metallschuber (ISBN 9780999292938)
Modernist Bread im Metallschuber (ISBN 9780999292938)
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Geflüchtete und Spitzenköche Hand in Hand

Geflüchtete und Spitzenköche Hand in Hand

Gerade erschien im Verlag ars vivendi „Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd“. Die Idee dazu stammt von Timo Wentzel, derzeit Student an der Hotelfachschule Heidelberg, der als Herausgeber Geflüchtete und Spitzenköche zusammengebracht hat. Das Ziel: Die Öffentlichkeit für Küchen anderer Länder zu begeistern, für die oft tragischen Lebensgeschichten geflüchteter Menschen zu sensibilisieren – und natürlich auch und vor allem: Hilfsprojekte zu unterstützen. So gehen pro verkauftem Buch 4,- Euro als Spende an Organisationen der Flüchtlingshilfe wie Wir helfen Kindern, Start with a Friend, Flüchtlingspaten Syrien u. a. Alle Beteiligten an dem Buchprojekt haben dafür auf ein Honorar verzichtet, der Verlag trägt 1,- Euro pro verkauftem Buch bei.

Länderporträts, Lebensgeschichten, Rezepte – „Hand in Hand“
versammelt viele Aspekte. Flüchtlinge aus Irak, Iran, Syrien, Gambia, Nepal, Marokko, Afghanistan und Pakistan erzählen, wie sich die Reise in ihr neues Leben gestaltet hat, was sie mit Heimat verbinden und was mit dem neuen Land. 50 Spitzenköche (u. a. Dieter Müller, Nils Henkel, Sascha Stemberg, Frank Oehler) verraten in Interviews, was sie an der fremden Küche reizt und was sie dazu bewegt hat, bei „Hand in Hand“ mitzuwirken. Dominik Käppeler begründet sein Engagement so: „Menschen, die so viel Gewalt und Angst erleben mussten, verdienen von uns großen Respekt und maximale Unterstützung. Es ist für mich eine Ehre und Selbstverständlichkeit, mit meiner persönlichen Leidenschaft zu helfen.“ Und Alfons Schuhbeck, der einen syrischen Flüchtling bei sich als Pâtissier beschäftigt, ergänzend über die arabische Mittelmeerküche: „Ihr Aromenreichtum war für uns Köche schon immer interessant.“ Teils auch von den Geflüchteten empfohlen, haben die Spitzenköche für „Hand in Hand“ jeweils ein Rezept beigesteuert – ein Gericht aus den derzeitigen Fluchtregionen, auf ihre Weise interpretiert, oder eine spannende Eigenkreation mit Zutaten aus dem jeweiligen Land.

„Im Rahmen unserer Projektwochen während des Studiums sind wir auf die Idee gekommen, ein Kochbuch zu konzipieren, bei dem namhafte Spitzenköche mit Flüchtlingen gemeinsam kochen“, so Herausgeber Timo Wentzel. Im Heidelberger Schloss gab es im Vorfeld der Buchproduktion eine ganz besondere Kochbegegnung: Mit knapp 25 Flüchtlingen und fünf Sterneköchen wurden die Lieblingsgerichte der Flüchtlinge zubereitet. Dabei ging es nicht um Perfektion, sondern um das Miteinander und Füreinander der vielen verschiedenen Nationalitäten. „Eine ausführliche Vorbereitung für die über 70 Shootings mit den Spitzenköchen und Geflüchteten war unerlässlich“, meint Wentzel ergänzend.

„Hand in Hand“, ein wahres Herzensprojekt für alle Beteiligten, das direkt der Flüchtlingshilfe zugutekommt.

Timo Wentzel (Hrsg.)
Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd
Mit Länderporträts & Porträts der Geflüchteten von Lutz Jäkel (Text + Foto)
Vorwort von Schirmherr Nico Hofmann, UFA Geschäftsführer
Fotos der Köche & Gerichte von Adrian Ehrbar
Hardcover, 424 Seiten mit Fotos, ISBN 978-3-86913-717-9
€ 34,00 [D] / € 34,90 [A]

www.kochbuch-handinhand.de

50. Literarischer Wettbewerb der GAD Gastronomische Akademie Deutschlands

Die Preisträger im Jubiläumswettbewerb der Gastronomischen Akademie Deutschlands stehen fest

„50 Literarische Wettbewerbe – dieses Jubiläum macht uns stolz und ist ein Spiegel für die Akzeptanz der Expertise der GAD rund um das Thema Genussbücher“, konstatierte GAD-Präsident Bernhard Böttel bei der Begrüßung der rund 150 Autoren, Verleger und Kenner der Genussszene.

Mit 134 Büchern – eingereicht von 45 europäischen Verlagen – erzielte der Jubiläumswettbewerb das quantitativ beste Ergebnis seit Gründung des Wettbewerbs im Jahre 1960. Mit dem „Literarischen Wettbewerb“ hat sich die GAD zum Ziel gesetzt, Autoren und Verlagen, die im Segment „Essen, Trinken, Genuss und Tafelkultur“ publizieren, eine Plattform zu bieten. Aus der Vielzahl der jährlichen Neuerscheinungen wurden die besten Titel ausgezeichnet, um damit dem Buchhandel und den Lesern Kauf- und Orientierungshilfe zu bieten.

Aus Sicht der Verleger gratulierte mit einem launigen Grußwort Dr. Clemens Knoll, Geschäftsführer des Matthaes-Verlages, der von Anfang an eine feste Größe im Literarischen Wettbewerb war und ist, zum GAD-Jubiläum.

Die GAD hat ihr Jubiläum zum Anlass genommen selbst ein Buch herauszugeben.
56 Jahre Zeitgeschichte, die Entwicklung und der Zeitgeist von Koch- und Genussbüchern werden auf 120 Seiten an Hand der mit der „Goldenen Feder“ bisher ausgezeichneten 21 Bücher dokumentiert. Frank Hornberg (GAD) stellte mit brillant vorgetragenen Anekdoten das Buch vor. Zwischen den
einzelnen Jahrgangs-Kapiteln des Jubiläums-Buches wurden die diesjährigen Prämierungen vergeben.
Die GAD-Juroren vergaben 12 Goldmedaillen, zum ersten Mal jeweils für das beste Buch einer
Kategorie, sowie 48 Silbermedaillen für besonders empfehlenswerte Bücher und zwei GAD-Sonderpreise, die von Präsident Böttel den erfolgreichen Autoren und Verlagsvertretern übergeben wurden.

„Gesundes Genießen“ – mit diesen beiden Worten beschrieb GAD-Pressesprecher und Wettbewerbskoordinator, Hans G. Platz, den diesjährigen Literarischen Wettbewerb. Damit sind viele interessante Bücher gemeint, die sich mit gesunder, zeitgemäßer Ernährung auseinandersetzen, ebenso wie Bücher über Smoothies, Limonaden und Craftbeer. Back- und Patisserie-Themen sowie Brotbücher sind weiterhin stark vertreten, wie auch Fleisch- und Grillthemen mit teilweise opulenten Büchern für die Zielgruppe „kochender Mann“.

Es war ein hartes Stück Bewertungsarbeit für die knapp 50 Juroren, und oft haben nur Nuancen den Ausschlag für eine Auszeichnung gegeben. Den Juroren und den großartigen Leistungen der Autoren, Fotografen und Verlagsmitarbeiter galt sein besonderer Dank.
Gute Gespräche zwischen Verlagsvertretern, Autoren und den geladenen Gästen der GAD und Reminiszenzen an die Speiseangebote seit den 1970er-Jahren rundeten in zwangloser Atmosphäre die Preisverleihung und einen stimmungsvollen Vormittag ab und ließen den Buchmesse-Stress für einige Stunden in den Hintergrund treten.

Auch im nächsten Jahr bleibt es – wie schon seit 1960 – Ziel der GAD, Verlagen und Autoren Anregungen zur ständigen Verbesserung der Qualität der Literatur der Kochkunst und Tafelkultur zu geben und sich insbesondere auch für die Optimierung von Lehr- und Fachbüchern der gastgewerblichen Branche einzusetzen und nicht zuletzt dem Buchhandel bzw. den Lesern Orientierungshilfe bei der Buchauswahl zu geben.

Alle Preisträger: (pdf)
http://www.gastronomische-akademie.de/download/2016-GAD-LW-Ergebnisse-OYySTER-Sonderausgabe.pdf

Gastronomiewettbewerb 2016: "So schmeckt die Südpfalz"

 Diesmal dreht sich an der Südlichen Weinstraße alles um den Apfel –

Die Südpfalz ist nicht nur für ihr mediterranes Klima und die hervorragenden Weine bekannt, sie hat auch eine kreative Gastronomieszene zu bieten. Genau aus diesem Grund rief die Genießer-Region im vergangenen Jahr den Gastronomie-Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ ins Leben, der jährlich ein regionales und saisonales Erzeugnis in den Fokus des Interesses rückt und dabei die Vernetzung der besten Gastronomen und Erzeuger mit ihren regionalen und saisonalen Produkten präsentiert. Bei der Erstausgabe stand die Tomate im Fokus des Interesses, im September und Oktober 2016 dreht sich alles um die Paradiesfrucht, den Apfel.

Das Thema: Der Apfel

Beim diesjährigen Gastronomie-Wettbewerb lautet die Aufgabe, das Produkt Apfel so kreativ wie möglich im Rahmen eines Drei-Gänge-Menüs zu präsentieren. Ein Beispiel: Rieslingschaumsüppchen mit Apfelblutwurstravioli als Vorspeise, im Hauptgang Elstar-Apfel an Petersilien-Vinaigrette mit Zunge vom jüngsten Kalb und Filet im Apfel-Tramezzini-Mantel und als Dessert karamellisierte Salzdampfnudel mit Rahmeis vom Gravensteiner Apfelbrand.

Das Ziel

Der Wettbewerb, ausgerichtet von den Tourismusvereinen der Landkreise Germersheim e.V. und Südliche Weinstraße e.V. sowie der Stadt Landau, soll den teilnehmenden Gasthäusern und Restaurants der Südlichen Weinstraße eine Plattform bieten, ihr Können zu demonstrieren, und die Innovationslust, Gastfreundschaft und Authentizität der Region hervorheben. Die Gäste sollen außerdem ein Bewusstsein für die Regionalität und Saisonalität der Produkte mitnehmen.

Der Ablauf

Aus allen Bewerbern hat eine Jury 20 Finalisten nominiert. Während des Wettbewerbszeitraums bieten die Teilnehmer ein Drei-Gänge-Menü zum Thema Apfel an, das nicht nur von der Fachjury bewertet wird, sondern auch von allen Gästen, die in den Genuss des Menüs kommen. Anschließend werden drei Sieger gekürt: der Sieger der Fachjury, der Sieger des Publikumspreises und einen Preis für den Geheimtipp des Wettbewerbs. Jeder Gast hat die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und attraktive Preise zu gewinnen.

Das Buch zum Wettbewerb: Reihe „Südpfalzküche“

Im Rahmen des Wettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz“ gibt der Knecht-Verlag in Landau die Buchreihe „Südpfalzküche“ heraus, die sich jedes Jahr mit dem aktuellen Protagonisten des Gastronomiewettbewerbs befasst und in einer Kooperation von Südpfalz-Tourismus, Südlicher Weinstraße und dem Fotografen Christian Ernst entsteht. Das Buch über die Tomate befasst sich mit der Küchenkultur, der Landschaft und den Menschen, die sich nicht nur ihrer Region sondern auch der Tomate verschrieben haben. Erhältlich ist das Buch im Handel, beim Knecht-Verlag Landau, bei den Tourismusbüros der Südlichen Weinstraße, beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. sowie beim Südpfalz-Tourismus Stadt Germersheim e.V. im Tourismusbüro Weißenburger Tor. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.suedpfalz-tourismus.de/so-schmeckt-die-suedpfalz/buchreihe-suedpfalzkueche/die-tomate.

Die Nominierten des Jahres 2016 sind:

Schlosshotel Bergzaberner Hof, Bad Bergzabern – www.bergzaberner-hof.de
Weinhaus Schneiderfritz, Billigheim-Ingenheim – www.schneiderfritz.de
Restaurant St. Annaberg, Burrweiler – www.sankt-annagut.com
Esszimmer im Ritterhof, Burrweiler – www.esszimmer-ritterhof.de
Klosterstübel, Eußerthal – www.eusserthalerklosterstuebl.de
Gaststätte Rhenania, Germersheim – www.rhenania-germ.de
Restaurant Bärenklause, Herxheim – www.baerenklause-herxheim.de
Kapeller Hopfestubb, Kapellen-Drusweiler – www.hopfestubb.com
Waldhaus Knittelsheimer Mühle, Knittelsheim – www.knittelsheimer-muehle.de
Hotel Kurpfalz, Landau – www.kurpfalzhotel-landau.de
Parkhotel, Landau – www.parkhotel-landau.de
Gasthaus Schunck, Leinsweiler – www.weingut-schunck.de
Dorfchronik, Maikammer – www.restaurant-dorfchronik.de
Restaurant Krone, Neupotz – www.zurkroneneupotz.de
Restaurant Lamm, Neupotz – www.gasthof-lamm-neupotz.de
Weinrestaurant Fritz Walter, Niederhorbach – www.fritz-walter.de
Landhotel Hauer, Pleisweiler-Oberhofen – www.landhotel-hauer.de
Kronprinz, Weyher – www.kronprinz-weyher.de
Weinstube Fassreiwerle, Winden – fassreiwerle.bitzel.com

Mehr Informationen unter www.suedlicheweinstrasse.de

Zwei von drei Deutschen verreisen nur mit Smartphone

E.ON-Studie zeigt: Smartphone ist der Reisebegleiter Nummer Eins/Tägliches Aufladen des Handy-Akkus kostet nur einen Euro

Was packe ich in meinen Koffer? Diese Frage stellt sich so mancher Deutsche zum Start in die Urlaubssaison. Auf keinen Fall fehlen darf dabei das Smartphone: Das ergab eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag von E.ON: 67 Prozent aller Deutschen geben an, dass sie ihre Reise nur mit dem Smartphone antreten. Spitzenreiter ist das Smartphone vor allem bei den unter 30-Jährigen: Fast alle –96 Prozent-können sich auch im Urlaub nicht davon trennen.

Falscher Verdacht: Smartphones, Tablets und E-Reader sind keine Stromfresser
Die gute Nachricht dabei: Obwohl die meisten Deutschen elektronische Geräte im Urlaub intensiv nutzen, halten sich die Energiekosten zum Aufladen des Geräts im Rahmen „Das tägliche Aufladen von Smartphones oder E-Book-Reader kostet im Jahr nicht einmal einen Euro. Und auch die Tablets sind mit knapp drei Euro im Jahr sparsam im Stromverbrauch – selbst wenn man sie jeden Tag auflädt“, so Uwe Kolks, Geschäftsführer des deutschen E.ON-Vertriebs.

Regionale Unterschiede: Smartphone-affine Hamburger und Berliner
Vor allem Einwohner von Deutschlands Stadtstaaten können sich auch im Urlaub nicht vom Smartphone trennen: 80 Prozent der Hamburger und 76 Prozent der Berliner nehmen ihr Gerät mit ins Reisegepäck – dagegen nur die Hälfte aller Saarländer und knapp über die Hälfte der Thüringer.

Buch noch vor E-Book-Reader
Auch das klassische Buch hat weiterhin einen hohen Stellenwert im Urlaub- und liegt noch vor dem E-Book-Reader: Während über die Hälfte aller Deutschen- nämlich 61 Prozent- gedruckte Bücher mit in den Urlaub zum Schmökern nehmen, verwenden nur 12 Prozent den E-Book-Reader. Frauen lesen dabei häufiger im Urlaub als Männer: Für sieben von zehn Frauen gehört ein Buch ins Reisegepäck, dagegen nur für fünf von zehn Männern.

Das beste Brot

Das Buch BROT von Jochen Gaues ist ab jetzt im Handel

In Zusammenarbeit mit der Edition Port Culinaire und der Edition Fackelträger dokumentiert Jochen Gaues zum ersten Mal, was zu tun ist, um ein Brot zu backen, das wie aus seiner Hand erscheint. Eine Sammlung seiner besten Rezepte ist dabei entstanden.

Er ist der bekannteste Bäcker Deutschlands. Die besten Restaurants zählen zu seinem Kundenstamm. Er belieferte Bundespräsidenten, die deutsche Fußballnationalmannschaft und sogar der Ruf aus Hollywood wurde in seiner Backstube schon vernommen. Das kommt nicht von ungefähr, denn sein Brot ist einzigartig. Wer einmal davon gekostet hat, der weiß, wie gutes Brot schmecken muss. Glaubt man Jochen Gaues, so ist das ganz einfach: ein bisschen Mehl, Wasser, Salz und etwas von seinem Sauerteigansatz. So backt er jeden Laib ganz nach seinem Gefühl, Rezeptaufzeichnungen waren nie vorhanden.

Außerdem gibt Jochen Gaues Einblicke in sein aufregendes Leben und berichtet von Erfolg, Niederlagen und Neuanfängen einer Bäckerkarriere.

Weiterführend geht es in diesem Buch auf eine Reise durch die Brotgeschichte. Neben der umfassenden Warenkunde verschiedener Getreidesorten, zeigt sich das Brot als jahrtausendealtes Kulturgut und als fester Bestandteil von Volksglauben und Religion. Ein Überblick über die verschiedenen Backtriebmittel, Backverfahren und -vorgänge verschafft Klarheit darüber, wie ein Teig zu führen ist. Heute bestimmen moderne Mühlen und Öfen den Herstellungsprozess von Brot. Diese Entwicklung hat ihre Berechtigung. Doch sie ändert nichts daran, dass das Prinzip, ein gutes Brot zu backen, auf den Vorgängen basiert, die der Mensch seit Tausenden von Jahren nutzt. Diesen Ausführungen folgt Wissenswertes über einzelne Brotsorten inklusive ihrer Rezepte.

Mit ausdrucksstarken Bildern von Thomas Ruhl, der seit Jahren zu den besten Food-Fotografen der Welt zählt.

Autoren: Jochen Gaues, Thomas Ruhl
Fotografie: Thomas Ruhl
208 Seiten, 24 x 28 cm
ISBN: 978-3-7716-4605-9
EUR 29,99 (D)

Bestellungen sind ab sofort online möglich www.port-culinaire.de

Mirko Reeh

Handkäse Deluxe 2: Jetzt wird‘s international

Es muss nicht immer hessisch sein, das zeigt der Frankfurter TV-Koch Mirko Reeh mit seinem neuen Kochbuch. Der Nachfolger der ersten Rezeptsammlung um den runden Sauermilchkäse umfasst 50 Rezepte auf 100 Seiten, inspirieren ließ sich Reeh zum Beispiel von der ungarischen oder der amerikanischen Küche.

Zwei Jahre sind seit der erfolgreichen Publikation seines ersten Handkäse-Kochbuchs vergangen. Mehr als genug Zeit für Mirko Reeh, viele neue Rezepte und Inspirationen zusammenzutragen. Die Idee für seinen Favoriten aus dem neuen Buch, den Handkäse Moscow Mule Style mit Minze, Limette, Ingwer und Wodka, kam ihm zum Beispiel in einer Berliner Bar. „Die meisten Einfälle für neue Rezepte habe ich in Alltagssituationen, zum Beispiel beim Essen oder eben auch Trinken. Ich habe oft schon erste Vorstellungen im Kopf, wie man etwas mit Handkäse abwandeln kann, und dann probiere ich aus, ob es funktioniert.“ In seinem neuen Buch verarbeitet der kreative Frankfurter die hessische Spezialität zu Suppen, Soßen, Vor- und Hauptspeisen oder Desserts und lässt auch internationale Inspiration in die Rezepte einfließen. So verfeinert er den Käse beispielsweise mit der marokkanischen Gewürzmischung Ras el-Hanout oder serviert eine vietnamesisch inspirierte Handkäse-Sommerrolle. Unabhängig von der Herkunft seiner Rezepte legt Reeh großen Wert auf qualitativ hochwertige Zutaten und eine einfache Handhabung. „Meine Rezepte sollen vor allem einfach nachzukochen sein“, erklärt der Fernsehkoch.

Mirko Reeh: „Handkäse Deluxe 2“, Fünfzig Rezepte, 100 Seiten, mit Farbfotos von Marc Wuchner. ISBN 978-3739221-854 . Erhältlich ab sofort für zwölf Euro online und im Buchhandel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mirko-reeh.com

Fleischatlas für Jugendliche

Heute veröffentlicht die Heinrich-Böll-Stiftung das neue
Jugendbuch von Gesine Grotrian „Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich“. Das
Buch zeigt auf, wie Fleischproduktion und Fleischkonsum mit unserer
Umwelt, unserer Gesundheit, mit Klima und Tierwohl, mit Gerechtigkeit
und Hunger zusammenhängen. Aufwändige Infografiken liefern aktuelle
Daten und Fakten, regen zum Nachforschen und Weiterdenken an.

Das Buch spricht zwölf – bis vierzehnjährige Leserinnen und Leser an,
die sich für Ernährung und Umweltbewusstsein interessieren. Auch für
Eltern und Lehrende, die Lust haben, sich gemeinsam mit Jugendlichen
auf Debatten um die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen der
Fleischproduktion einzulassen, ist das Buch ein reicher Fundus.
Angepasst an das Informations- und Leseverhalten von Jugendlichen setzt
„Iss was?!“ fast vollständig auf visuelle Erklärungen und verzichtet
weitestgehend auf lange Texte.

„Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk“, so Barbara Unmüßig,
Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. „Mit ihrer klaren und feinfühligen
Darstellung schafft Gesine Grotrian es, das komplexe Thema Jugendlichen
zugänglich zu machen. Sie erzeugt Spannung und Lust sich mit Fleisch,
Ernährung und der Welt zu beschäftigen.“ Das Buch räumt auf mit dem
verniedlichenden Bild von unserer Landwirtschaft. „Wir sollten endlich
aufhören, Kindern und Jugendlichen Wurst in Bärchenform aufzutischen und
so zu tun, als würde unser Fleisch von glücklichen Tieren vom Bauernhof
kommen. Es ist höchste Zeit, dass wir Jugendliche als mündige
Konsumenten ernst nehmen, die eigene Entscheidungen treffen wollen.
Dafür müssen wir Erwachsenen den Mut haben mit ihnen über die
verschiedenen Facetten der Fleischproduktion ins Gespräch zu kommen.“

Die Entwicklung von „Iss was?! Tiere Fleisch und Ich“ ist eng von
Jugendlichen begleitet worden. „Es hat Spaß gemacht, an der Entstehung
des Buches beteiligt zu sein, über den Grafiken die Köpfe zusammen zu
stecken und gemeinsam darüber zu diskutieren. Es stehen ganz viele
Sachen drin, die ich nicht wusste, zum Beispiel, dass Hühner eigentlich
neun Jahre alt werden können, sie in der Mast aber nur 43 Tage leben
bevor sie geschlachtet werden. Das ist ja fast kürzer als unsere
Sommerferien.“ So Leonie Strewinski, Mitglied des Jugendexpertenrats.

Zur Leipziger Buchmesse 2016 stellt Eric Mayer vom Wissensmagazins pur+
des kika das Buch gemeinsam mit Christine Chemnitz von der
Heinrich-Böll-Stiftung und Gesine Grotrian vor. (Freitag, 18. März,
11.30 Uhr, Congress Center Leipzig auf dem Messegelände).

Ab 10. März steht das gesamte Buch und jede einzelne Grafik zur
weiteren Verwendung zum Download bereit und ist in Kombination mit dem
ausführlichen Quellenverzeichnis auch als Unterrichtsmaterial für Lehrer
und Lehrerinnen gut geeignet. Die Printausgabe ist kostenfrei erhältlich
(zzgl. einer Kostenbeteiligung an der Versendung etc.)

www.boell.de/isswas

Rheingauer Küchengeschichten

Babba-Schmatz un Kinnerkram, Muffelscher un gude Kuche

Über die Genuss-Region Rheingau sind schon viele Bücher erschienen. Hier kommt eins, das den Rheingauern aus der Seele spricht. Geschrieben mit viel Herzblut von zwei echten Rheingauer Gewächsen sind die „Rheingauer Küchengeschichten“ (erschienen in der Hessen-Reihe des Con Verlags, Hanau) mehr als ein Koch- und Lesebuch. Wer die Rheingauer und ihre Lebensart intensiver kennen und besser verstehen lernen möchte, für den ist dieses kleine Brevier gemacht. Die Rezepte und Geschichten haben die Autorinnen ihren Rheingauer Mitmenschen in vielen Gesprächen – oft beim Wein – entlockt.

Vom Pfarrer bis zur Hausfrau, vom Profi-Koch bis zum Bürgermeister, von der Weinprinzessin bis zur Ordensfrau reicht die Palette der Beiträger. Auch „Hargeloffene“, die ihre Heimat im Rheingau gefunden haben, wurden zugelassen. Sie alle sind kulinarische Zeitzeugen ihrer Heimat und einer Region, die mehr zu bieten hat als Weck, Worscht und Woi. Die üblichen Verdächtigen, von denen man überall und immer wieder liest, wenn es um den Rheingau geht, wird man in diesem Buch vergeblich suchen.

Neben Gaumenschmeichlern und Seelentröstern kommt auch die Rheingauer Mundart nicht zu kurz. Schon die Kapitel-überschriften lesen sich wie eine Einführung in die Alltagssprache der Rheingauer: Vorneweg und Hinnerher, Babba-Schmatz, Kinnerkram und Muffelscher machen Lust, auf Entdeckungsreise zu gehen. Es gibt Riesling-Äpfel und Beerdigungskuchen, Buttermilchsuppe nach Art des Bürgermeisterns, Smoothies und Cräcker aus heimischen Kräutern, Wildburger im EBS (European Business School) Style, Forellenklößchen, die auch Nicht-Fisch-Essern schmecken, geadelte Reste, saure Grumpere , Basilikum Käse und sogar das Zisterzienser Brot ist im Buch zu finden.
Beide Autorinnen wurden im Rheingau geboren und sind von Herzen gerne hier zu Hause. Ihre Rezept- und Geschichten-Sammlung wächst täglich – auch wenn Lydia Malethon und Sabine Fladung im richtigen Leben eher die elektronische Feder als den Kochlöffel schwingen. In ihrer Freizeit wird jedoch mit Lust und Liebe gekocht – und dazu immer Wein getrunken. Meistens ist Riesling aus dem Kulturland Rheingau im Glas und im Spiel.

Bibliografische Angaben:
„Rheingauer Küchengeschichten – Lieblingsrezepte aus unserer Heimat“, 156 Seiten, Hardcover, EUR 9,90. Cocon Verlag, Hanau, ISBN 978-3-86314-306-0 , Format 113 x 180

Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2016“

Mit dem Guide „Bib Gourmand Deutschland 2016″ gibt der Guide MICHELIN erstmals eine eigene Ausgabe für die deutschen „Bib Gourmand“-Adressen heraus. Das Buch stellt auf 288 Seiten alle Restaurants vor, die 2016 die beliebte Auszeichnung erhalten. Der Bib Gourmand empfiehlt eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht. „Ein Maximum an Schlemmerei bis 37 Euro: gute Produkte, die schön zur Geltung gebracht werden, eine moderate Rechnung“, verspricht der Guide MICHELIN. Namensgeber für den Bib Gourmand ist das freundliche Michelin Männchen „Bibendum“, das in Frankreich Bibendum oder kurz Bib genannt wird.

Der Guide MICHELIN reagiert mit dem neuen Titel auf den großen Zuspruch der Bib Gourmand-Restaurants bei den Lesern. Die Neuerscheinung kommt am 13. November in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

„Jahr für Jahr feiert der Bib Gourmand große Erfolge sowohl bei den Restaurantbesuchern als auch bei den Gastronomieprofis, die begeistert sind von dieser Marktnische, die Qualität und Einfachheit verbindet“, kommentiert Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN, die große Beliebtheit der Empfehlung für preisbewusste Genießer. „Oft unterschätzt, aber immer zahlreicher und echte Favoriten bei unseren Inspektoren, genießen die Bib Gourmand-Restaurants einen hohen Stellen-wert bei den Lesern des Guide MICHELIN“, so Ellis weiter.

Insgesamt 469 Bib Gourmand-Adressen in Deutschland
In Deutschland erleben die Bib Gourmand-Restaurants einen regelrechten Boom. Mit insgesamt 469 Adressen finden sich in der Erstauflage des Guides „Bib Gourmand Deutschland“ rund 30 Prozent mehr Häuser, die das Prädikat tragen, als noch 2010. Insgesamt 50 Restaurants erhielten die Auszeichnung zum ersten Mal. Mit 151 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg. Die deutsche Bib Gourmand-Hauptstadt liegt allerdings im Norden: Hamburg mit allein 15 ausgezeichneten Restaurants.

Alle ausgezeichneten Restaurants finden Sie auf unserer Facebookseite:

Die gestrichenen Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/p.10153411943223124/10153411943223124/?type=3

Alle neuen Bib Gourmand Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411940428124

Die gesamte Liste aller Bib Gourmands des Guide Michelin Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411954078124