HOGA Nürnberg

Vom 15. bis 17. Januar, rechtzeitig vor Beginn der Saison, bringt die Fachmesse HOGA gebündelte Kompetenzen für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpfleger ins Messezentrum Nürnberg. Beim Süddeutschen Branchentreffpunkt 2017 stehen die Hauptanliegen und aktuelle Themen des Gastgewerbes sowie Trends und Neuheiten im Fokus.

Nürnberg – Die HOGA liefert Gastronomen, Hoteliers und Gemeinschaftsverpflegern ein umfassendes Angebot zu allen Aspekten des Gastgewerbes, von der richtigen Ausstattung über Produkte, Zulieferer und Lieferanten bis hin zu Serviceangeboten und Dienstleistern in räumlicher Nähe zum eigenen Betrieb. Darüber hinaus bietet die HOGA Informationsagebote, Vorträge und Expertengespräche. Im neuen Sonderbereich „Kid`s first Choice“ zeigt die HOGA gemeinsam mit erfahrenen Partnern komplette Konzepte und Lösungsansätze, um Kinder und Familien in das Geschäftskonzept von Gastronomen und Hoteliers zu integrieren. Der Bund Deutscher Innenarchitekten ist mit seinem Beratungs-, Planungs- und Informationsangebot wieder auf der HOGA dabei und legt den Fokus der Präsentation auf die Themen „Energieeffizienz und Digitalisierung“.

FOOD SPECIAL und BÄKO mit ihren Hausmessen
Die HOGA wird 2017 bereits zum zehnten Mal von der Food Special begleitet (15. und 16. Januar). Trias Food gestaltet den Branchentreff mit verschiedenen Food-Produzenten und präsentiert das umfassende Angebot der Lebensmittel- Großhandelsgruppe Service-Bund. Darüber hinaus veranstaltet der Fachgroßhandel für Bäckereien und Konditoren BÄKO seine Hausmesse wieder im Rahmen der HOGA.

Nachwuchs für die Branche
Um für Gastronomie und Hotellerie motivierte Auszubildende zu gewinnen, veranstaltet die HOGA am 17. Januar 2017 den HOGA-Karrieretag, in Zusammenarbeit mit dem DEHOGA Bayern und der Allgemeinen Hotel– und Gastronomie-Zeitung (AHGZ). Hier präsentiert sich das Gastgewerbe mit Betrieben und Best-Practice-Beispielen und zeigt verschiedene Berufe, von der Restaurantfachkraft über Hotelfachkraft bis hin zur Fachkraft für Systemgastronomie und dem Beruf als Koch oder Köchin. Engagierte Auszubildende erklären interessierten Schülern und Absolventen, was die Branche zu bieten hat.

Trends für das Gastgewerbe
In verschiedenen Sonderbereichen präsentiert die HOGA Trends der Gastronomie: Die LiquidArea bringt moderne, erfrischende und ausgefallene Getränke zusammen. Die Rösterei bietet alles rund um Kaffee – von Kaffeemaschinen über Spezialitätenröstereien bis hin zu Experten, die dabei helfen, das passende Kaffeeangebot für den eigenen Betrieb zu entwickeln. Das GastroNovum präsentiert Start-ups und Dienstleister aus der Branche sowie umsetzungsreife IT-Lösungen für das Gastgewerbe.

Die HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie & GV findet vom 15. bis 17. Januar 2017 im Nürnberger Messezentrum statt. Aktuelle Informationen und Tickets gibt es unter www.hoga- messe.de.

SFC Street Food Convention 2016

Street Food als Alternative zur Kantine boomt – B2B-Convention in Nürnberg am 10. und 11. November – Informationen für den Schritt in die Selbstständigkeit

Foodtrucks etablieren sich in Deutschland zunehmend als attraktive Alternative zum Lieferservice mit Pizza oder chinesischem Fastfood. Rund 600 solcher Trucks parken bundesweit täglich vor Firmentoren und Bürogebäuden, um Angestellte mit frischem Essen zu versorgen. Das ist gegenüber 2015 nahezu eine Verdoppelung, so die NürnbergMesse, die vom 10. bis 11. November die SFC Street Food Convention ausrichtet. Die SFC – erste B2B-Veranstaltung rund ums Street Food Business – ist Wegbereiter für Einsteiger und Unternehmer sowie Inspiration für bereits aktive Food Trucker, Catering- oder Eventmanager und für Veranstalter. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr geht die SFC Street Food Convention in diesem Jahr mit einem vergrößerten Angebot und neuem Standort (Halle 10) an den Start.

Klaus P. Wünsch, Initiator und ideeller Träger der SFC, kennt die Branche wie seine Westentasche und weiß um den Erfolg: „Mittlerweile ist aus der noch relativ jungen Szene eine wirklich spannende Branche geworden. Das Business mit den Foodtrucks sowie Street Food allgemein boomt und die Szene wächst sehr schnell.“ Auch im Fernsehen ist das Thema angekommen: Die „Karawane der Köche“ (kürzlich im TV zu sehen) machte sogar Stopp in Nürnberg, dem „Home of Foodtrucks“. Auf der SFC 2016 dürfen die Gewinner der Serie mit Tim Mälzer und Roland Trettl natürlich nicht fehlen. Und somit werden Eddielicious aus Berlin mit ihrem eigenen Foodtruck in Nürnberg zu Gast sein.

Komplette Street Food Community präsentiert sich in Nürnberg
Wer sich mit einem Foodtruck selbstständig machen will, findet bei den mehr als 60 Ausstellern alles, was benötigt wird, um das eigene Konzept auf die Straße zu bringen: vom schicken Foodtruck, passenden Zubehör, Zulieferer-Bedarf bis hin zur Versicherung. Erzeuger, Lieferanten und Händler von Lebensmitteln, Getränken oder Non-Food, Fahrzeughersteller, -importeure und -umbauer stehen auch als Experten und Berater zur Verfügung. In unterschiedlichen Areas wie zum Beispiel dem Food Market, dem General Store, der Service Station oder der City Hall trifft sich die gesamte Street Food Community zum regen Austausch. Auf dem Street Food Market vor dem Eingang Mitte am ersten Messetag ab 17:30 Uhr können die Besucher zudem Köstliches aus diversen Trucks probieren – vom leckeren Burger bis hin zu exotischen Nudeln. Der Eintritt zum Street Food Market ist frei.

Convention Programm: Gemeinsam wachsen ist keine Seltenheit
Vielfältige Workshops und Vorträge sowie Podiumsdiskussionen geben die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen und über Entwicklungsmöglichkeiten zu diskutieren. Klaus P. Wünsch: „Wir vernetzen uns in alle Richtungen, um gemeinsam zu wachsen, und sprechen über neue Trends, die selbst oder vielleicht gerade in einem solch jungen Gastrobereich beinahe täglich auftauchen.“ Die Workshops stellen verschiedene Themen in den Fokus. Zum Beispiel gibt es einen „SFC Street Food Starter Workshop“ mit der Referentin Stefanie Rothenhöfer. Des Weiteren werden rechtliche Fragen für Veranstalter von Foodevents geklärt sowie Tipps speziell für Mamis mit eigenem Foodtruck und allgemein zur Selbstständigkeit in diesem Bereich gegeben.

Neu in diesem Jahr ist das von nun an jährlich stattfindende Gipfeltreffen der deutschen Foodtrucker. Erstmals treffen sie sich zum SFC Foodtrucks Deutschland Summit am 10. November im Rahmen der SFC Street Food Convention.

Vorhang auf: umfangreiches Bühnenprogramm und neue Sonderfläche
Auch in diesem Jahr führt Moderatorin Stefanie Schmidts durch das Bühnenprogramm auf der Main Stage, das an beiden Messetagen auf die Besucher wartet. Hier erfahren die Zuschauer Interessantes über die Street Food Szene im Ausland sowie News aus der Branche und können zum Thema „Food Festivals – Hype oder bleib?“ mitdiskutieren. Spannend ist auch der Live-Cooking-Truck mit Koch Dominik Drechsler vom Guerilla Gröstl Foodtruck aus Nürnberg (www.guerillagroestl.de). Ein Live-Umbau-Truck mit Vollverklebung zeigt, wie ein Truck in zwei Tagen voll gewrapt wird. Und wer wissen will, was man sonst noch so alles mit einem Truck machen kann, sollte die Sonderfläche der SFC besuchen – hier werden Trucks zum Beispiel als Hairstyling-Truck oder als mobiler Barber vorgestellt.

Anmeldungen von Ausstellern sind noch bis Ende Oktober möglich. Weitere Informationen unter: www.streetfoodconvention.de

Rekordbeteiligung zur Olympiade der Köche

Begleitende Gastronomiemesse inoga mit Trendthemen der Branche

Zur IKA/Olympiade der Köche vom 22. bis 25. Oktober 2016 werden insgesamt 60 Nationen um Goldmedaillen wetteifern. Mit Ende der Anmeldefrist steht nun die genaue Wettbewerberzahl fest. Es werden 32 Nationalmannschaften, 20 Jugendnationalteams, 20 Teams aus der Gemeinschaftsverpflegung, 59 Regionalmannschaften, 85 Früchte- und Gemüseschnitzer sowie 802 Einzelaussteller gegeneinander antreten. Dies ist der größte Andrang von Wettbewerbern zur IKA/Olympiade der Köche, den es je gab.

An den vier Wettkampftagen im Oktober kommen mehr als 7.000 Menüs der Spitzenklasse auf die Tische in den Messehallen. Das Wettbewerbsrestaurant bietet 900 Gästen Platz. Die Nationalmannschaften bereiten ein 3-Gang-Abendmenü (54,00 Euro) zu, die Jugendnationalmannschaften kochen mittags ein 3-Gang-Menü (39,00 Euro). Darüber hinaus bieten die Teams der Gemeinschaftsverpflegung Mittagessen an (19,00 Euro). Menütickets sind ebenso wie die inoga-Messeeintrittskarten im Online-Shop unter www.inoga.de erhältlich. Außerdem können sie vor Ort zur Veranstaltung gekauft werden.

Den passenden Rahmen für den weltweit größten Kochwettbewerb bietet die Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit inoga. Rund 200 deutsche und internationale Industrieaussteller präsentieren in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Verbänden angesagte Trends und die neuesten Produkte der Branche. Erstmals wird es einen Start Up-Bereich geben, in dem sich neue Firmen mit ihren innovativen Produkten vorstellen werden. Die Kocharena widmet sich dem Trendthema „Veganer Genuss“. Es werden live vegane Gerichte vorgestellt und gemeinsam mit dem Publikum gekocht. Das Thema und wird komplettiert durch einen Marktplatz veganer Produkte.

Im fachlichen Rahmenprogramm werden betriebswirtschaftliche Aspekte für Gastronomietreibende erhellt. Themen sind z.B. die neuen Kassenanforderungen 2017, Fördermöglichkeiten für Thüringer Restaurants und Hotels sowie die ansprechende Speisekartengestaltung. Ein Kernthema der Gastronomiebranche ist das Personal. Deshalb gibt es eine Podiumsdiskussionen zum Thema Ausbildung. Es geht um Herausforderungen und Chancen der Beschäftigung von ausländischen Auszubildenden. Zentral sind im inoga-Programm des Weiteren die Themen Unternehmensnachfolge und Weiterbildungsmöglichkeiten bzw. Aufstiegsqualifizierungen. Passend dazu gibt es am Sonntag, den 23. Oktober den Aktionstag „Berufe vor Ort – Eine Branche sucht Nachwuchskräfte“.

www.olympiade-der-koeche.com

Best of the Best Awards 2016

Die Gastronomiebranche wählt erneut die Besten der Besten und zieht in diesem Jahr internationale Kreise.

Was auf der achten CHEF-SACHE im vollbesetzten Saal des Palladium bekanntgegeben wurde, war das Ergebnis wochenlanger Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Suche nach den Besten der Besten, die vor fünf Jahren von der Edition Port Culinaire ins Leben gerufen wurde, bietet allerdings nur den Rahmen – die Preise vergibt die Branche selbst. Köche, Gastronomen, Servicemitarbeiter und Unternehmen nominieren ihre Favoriten, die besten zehn je Kategorie stehen im Anschluss zum E-Voting bereit. Unter ihnen entscheiden sich die Platzierungen.

In den letzten Tagen vor der Schließung der Wahl rührten die Nominierten noch einmal ganz intensiv die Werbetrommeln und wurden in den sozialen Netzwerken sehr aktiv. Die elektronischen Wahlzettel flatterten Schlag auf Schlag in die Redaktion der Edition Port Culinaire. Insgesamt wurden beinahe 10.000 Stimmen abgeben. Einige mussten allerdings als ungültig bewertet werden, da Branchenoutsider von dieser Wahl ausgeschlossen sind und eine doppelte Stimmabgabe nicht erlaubt ist. Von dem großen Aufwand hinter den Kulissen bekamen die Beteiligten nichts mit, denn bis zur feierlichen Preisverleihung wurde alles streng geheim gehalten.

Als Michaela Schaffrath und Thomas Ruhl im Anschluss an einen erfolgreichen ersten CHEF-SACHE-Tag die Bühne betraten konnten einige die Bekanntgabe der Gewinner kaum noch erwarten. Ein bisschen mussten sie sich allerdings noch gedulden, denn die beiden Moderatoren verstanden es auf ein Bestes, die Spannung auf die Spitze zu treiben bevor es an die Auflösungen ging. Dann war es aber endlich so weit.

Die Top Ten der “Branchen Oscars“:
1. In der ersten Kategorie sollte das Unternehmen 2016 gewinnen, das am innovativsten, zuverlässigsten und fairsten in Bezug auf Preis und Service arbeitet.

1. BOS FOOD 23 %
2. Transgourmet 21 %
3. Otto Gourmet 17 %
4. Altes Gewürzamt 10 %
5. FrischeParadies 9 %
6. Rungis Express 5 %
7. Keltenhof 4,5 %
8. ASA Selection 4 %
9. Metro 3,5 %
10. Caviar House & Prunier 3 %

2. In der zweiten Kategorie sollte die Persönlichkeit, ein Grand Seigneur 2016 aus Gastronomie oder Dienstleistungsbereich, gewinnen, der als Innovator, Chef und Mensch die Branche am meisten bereichert.

1. Ralf Bos, BOS FOOD 22 %
2. Wolfgang Otto, Otto Gourmet 18 %
3. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 17 %
4. Eckardt Witzigmann 11 %
5. Hans Haas, Tantris 8 %
6. Ingo Holland, Altes Gewürzamt 7,5 %
7. Gerhard Daumüller, Keltenhof 5 %
8. Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger 5 %
9. Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller 4,5 %
10. Heinz Horrmann 2 %

3. Die dritte Kategorie prämierte den Sommelier, den Meister der Weine 2016, der derzeit den Geschmack der Gäste am besten trifft, sie fair berät und die Weine korrespondierend zu den Kreationen der Chefs auswählt.

1. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 16 %
2. André Macionga, Restaurant Tim Raue 15 %
3. Stéphane Gass, Schwarzwaldstube 13 %
4. Marcel Runge, aqua 11 %
5. Justin Leone, Tantris 10,5 %
6. Bärbel Ring, Söl’ring Hof 10 %
7. Maximilian Wilm, Hotel Süllberg 8,5 %
8. David Eitel, The Table 8 %
9. Tobias Ludowigs, Brasserie Stadthaus 5 %
10. Sven Oetzel, ehemals la vie 3 %

4. Die vierte Kategorie zeichnete den besten Restaurantleiter aus, Mr. oder Mrs. Feel Good 2016, der oder die eine Wohlfühlatmosphäre schafft und mithilfe des Teams keine Wünsche offen lässt.

1. Barbara Berger, Storstad 15 %
2. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 14,5 %
3. Melanie Hetzel, Yunico 13 %
4. David Breuer, Schwarzwaldstube 12 %
5. Jimmy Ledemazel, aqua 11 %
6. David Eitel, The Table 8,5 %
7. Matthias Däubler, Nagaya 8 %
8. Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining 7 %
9. Boris Häbel, Tantris 6 %
10. Nicole Bänder, Le Flair 5 %

5. Die Wahl in der fünften Kategorie bestimmte das Restaurant, den Hot Spot 2016, das im Moment durch sein avantgardistisches Konzept durch Neuartigkeit und Modernität überzeugt.

1. Restaurant Tim Raue, Tim Raue 19 %
2. The Table, Kevin Fehling 15 %
3. Yunico, Christian Sturm-Willms 11 %
4. aqua, Sven Elverfeld 10,5 %
5. Storstad, Anton Schmaus 10 %
6. Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner 9,5 %
7. Nagaya, Yoshizumi Nagaya 8,5 %
8. Vendôme, Joachim Wissler 7 %
9. Sosein, Felix Schneider 6,5 %
10. Horváth, Sebastian Frank 3 %

Die Vergabe der letzten drei Awards erzeugte die größte Spannung unter den anwesenden Chefs. Jetzt ging es um die „Königsklasse“ – um die besten Chefs.

6. Zunächst wurde bekannt gegeben wer nach Meinung der gesamten Branche der beste Koch in Deutschland ist. Wer erbringt die beste Gesamtleistung über alle Disziplinen hinweg und ist der Port Culinaire Nationalheld 2016?

1. Jan Hartwig, Atelier 21 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 13,5 %
3. Sarah Henke, Yoso 13 %
4. Joachim Wissler, Vendôme 11 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 9 %
6. Sven Elverfeld, aqua 8,5 %
7. Kevin Fehling, The Table 7 %
8. Christian Jürgens, Überfahrt 6,5 %
9. Thomas Bühner, la vie 5,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 5 %

7. Auch die siebte Kategorie war den Chefs vorbehalten. Diesmal ging es darum, welcher Koch in Deutschland durch Innovationskraft seine Kollegen am meisten inspiriert und die Kochkunst so auf neue Wege leitet und so mit Fug und Recht als Impulsgeber 2016 gilt.

1. Heiko Antoniewicz 25 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 18 %
3. Jan Hartwig, Atelier 13 %
4. Christian Sturm-Willms, Yunico 10 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 7,5 %
6. Joachim Wissler, Vendôme 7,5 %
7. Sven Elverfeld, aqua 6 %
8. Kevin Fehling, The Table 5 %
9. Felix Schneider, Sosein 4,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 3,5 %

8. Mit der achten und letzten Kategorie der Best of the Best Awards bestritt man das große Finale. Zum ersten Mal schlug man damit international Wege ein. Nominiert waren zehn Chefs, die mit ihrer Arbeit an der europäischen Spitze stehen. Der beste wurde European Champion 2016.

1. Jonnie Boer, De Librije (NL) 39 %
2. Joan Roca, El Cellar de Can Roca (E) 20 %
3. Massimo Bottura, Osteria Francescana (I) 9 %
4. Tim Raue, Restaurant Tim Raue (D) 8 %
5. Heinz Reitbauer, Steirereck (A) 7,5 %
6. René Redzepi, noma (DK) 6 %
7. Joachim Wissler, Vendôme (D) 4 %
8. Alain Passard, L’Arpège (F) 3 %
9. Eneko Atxa, Azurmendi (E) 2 %
10. Mauro Colagreco, Mirazur (F) 1,5 %

Alle Gewinner der insgesamt acht Kategorien, so unter- schiedlich ihre Aufgabefelder innerhalb der Gastronomie auch sind, können stolz auf sich sein, denn sie sorgen dafür, dass die gesamte Branche jeden Tag ein bisschen besser wird. Sie sind Vorbild für viele und spornen an, in Zukunft noch ein bisschen mehr Leistung zu bringen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass der Preis aus den eigenen Reihen vergeben wird, die Edition Port Culinaire und CHEF-SACHE bieten nur die geeignete Plattform.

 www.chef-sache.eu

CHEF-SACHE 2016 – Rückblick

Wie gewohnt war das Cologne Avantgarde Cuisine Festival auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und hat bei Besuchern, Ausstellern und Referenten bleibenden Eindruck hinterlassen. Über 3.100 Besucher kamen an zwei Tagen, um die Shows der großen Chefs zu sehen. Die Ausstellerfläche war mit einem Zuwachs von 18 Prozent restlos ausgelastet. Dahinter steckten monatelange Vorbereitungen der beiden Veranstalter Edition Port Culinaire und Fleet Food Events, die den Kongress bereits zum achten Mal organisierten. Sie sorgten dafür, dass die Zusammenstellung der Aussteller noch interessanter, Tastings noch beeindruckender, die zahlreichen Präsentationen noch spannender und die Shows auf der großen Bühne so wegweisend wie nie waren. Gekrönt wurden die verschiedenen Programmpunkte mit ausgelassenen Partys auf denen die gesamte Branche zusammenkam, um gemeinsam Erlebtes Revue passieren zu lassen.

Sonntag, 25. September 2016
Als sich am Sonntag um 10:30 Uhr die Türen des Palladiums in Köln öffneten war das diesjährige Motto Winds of Change bereits zu vernehmen. Alles stand im Zeichen der Weiterentwicklung, woran das angekündigte Programm keinen Zweifel ließ. Absolute Highlights waren darin gar nicht so eindeutig auszumachen, so dass der große Zuschauersaal über die gesamte Veranstaltung hinweg sehr gut gefüllt blieb. Den Anfang machte wieder eine eloquente Talkrunde unter der Leitung von Gourmet-Guru Ralf Bos. Gemeinsam diskutierten die Sterneköchinnen Sarah Henke und Maria Groß mit dem Spitzenkoch Felix Schneider und dem Gastronomen Billy Wagner, wie sich das klassische Fine-Dining bereits verändert hat und wie es sich in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Bei allen Meinungsverschiedenheiten, war man sich dahingehend sehr einig, dass auf einen offensichtlichen Wandel reagiert werden muss. Dieser Umstand wurde immer wieder zum Thema zahlreicher Gespräche, schließlich betrifft das die gesamte Branche, dass die wandelnden Ansprüche des Gasts zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden dürfen. Wie darauf reagiert werden könnte, zeigten die Talkgäste in kurzen und knackigen Power-Slots.

Auf die einstündige Mittagspause, in der sich die Besucher über das Catering von der Transgourmet Eigenmarke Ursprung freuten und sich an Maultaschen vom Waller, Wildleberkäs aus der Schwinzer Heide und/oder Zupf-Schweine-Krüstchen satt aßen, folgte ein Espresso an der LAVAZZA-Bar. Dann wurde der Saal wieder voll und mit Spannung wurde der erste Referent erwartet. Der hatte seine Reise von den Färöer-Inseln angetreten, um dem Publikum seine eigene New Nordic Cuisine zu präsentieren. Poul Andrias Ziska zeigte, was passiert, wenn sich kompromisslose Tradition, absolute Regionalität und hohe Kochkunst miteinander vereinen. Dafür wurde er in seinem Restaurant KOKS als „Best Nordic Restaurant“ ausgezeichnet. Seine Gerichte sind sicherlich gewöhnungsbedürftig, faszinierend und vor allem aber so vielversprechend, dass allen klar ist, dass aus dem hohen Norden immer noch viel zu erwarten ist.

Den nächsten Showact bestritten zwei Persönlichkeiten, die von der CHEF-SACHE nicht mehr wegzudenken sind. Schließlich organisieren Jonnie und Thérèse Boer seit einigen Jahren die Schwesterveranstaltung der CHEF-SACHE in den Niederlanden – die CHEFSREVOLUTION. Das verbindet – und so hatten sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Diesmal wurden auf der Bühne keine konkreten Gerichte aus ihrer aktuellen Arbeit im De Librije (No. 38 / 50 Best, ***) vorgestellt. Die Zuschauer bekamen einen umfassenden Einblick in die Philosophie des Paares, wie sich diese zwischen Küche und Service verbindet und zu einem Gesamtkonzept zusammenschmilzt.

Sobald der Applaus für die beiden abgeebbt war, wurde es wieder ganz still im Zuschauerraum, denn alle wussten, dass sie sich nun auf ein Feuerwerk an kreativer Innovation gefasst machen sollten. Jordi Roca hatte sich angemeldet und auch wenn er im El Celler de Can Roca (No. 2 / 50 Best, ***) die Patisserie leitet, ist er nicht nur für die süße Abteilung eine Quelle der Inspiration.

Das Bühnenprogramm wurde mit der feierlichen Bekanntgabe der Best of the Best Awards abgeschlossen. Es moderierten wie immer die Schauspielerin Michaela Schaffrath und Initiator der CHEF-SACHE Thomas Ruhl. Die gesamte Branche hatte bereits zum fünften Mal die Besten unter ihnen nominiert und gewählt. Die ersten Plätze in den Rubriken der Köche, Restaurants, des Services und ganzer Unternehmen gingen diesmal an: Jonnie Boer, Jan Hartwig, Heiko Antoniewicz, Restaurant Tim Raue, Barbara Berger, Billy Wagner, Ralf Bos und das Unternehmen BOS FOOD.

Die neu gewonnenen Eindrücke wurde auch noch am Abend auf der METRO AFTER SHOW PARTY besprochen und auch, was den ganzen Tag auf der AEG-Bühne geboten worden war. Hier hatte sich die dritte Generation der Meisterköche nicht lumpen lassen. Stellvertretend kochten Benjamin Peifer, Sonja Baumann & Erik Scheffler aus dem Gut Lärchenhof (*) und Frederic Morel aus dem se7en oceans (*) aktuelle Gerichte aus ihrem Programm und standen keinem geringeren Experten als Jürgen Dollase Rede und Antwort.

Montag, 26. September
Auch am zweiten Veranstaltungstag der CHEF-SACHE 2016 hatte sich die Halle schon früh gefüllt. Darauf waren die Aussteller wohlweislich eingestellt. Viele von ihnen haben schon ihre Stammplätze und sind seit Jahren auf der Messe vertreten. Trotzdem kommen immer wieder neue dazu, denn es ist die bunte Mischung an Besuchern, ausgewählter Fachpresse und hochwertigen Firmenauftritten, die die Veranstaltung für die gesamte Gastronomie so attraktiv macht.

Die meisten Besucher hielten ihre Plätze schon länger besetzt als endlich Joachim Wissler die Bühne betrat. Der Koch des Vendôme (No. 35 / 50, ***) gehört schon fast zum Inventar der CHEF-SACHE und bewies mit seiner Show ein weiteres Mal, dass sich das so schnell auch nicht ändern sollte. Zum Abschluss seiner Präsentation lud er das Publikum auf einen Kinobesuch ein. Mit Popcorn, Eiskonfekt und Cherry Coke blieb seine Vorstellung noch länger im Gedächtnis.

Dann zeigte Alexandre Gauthier aus dem Restaurant La Grenouillère (No. 62 / 50 Best, *), dass die klassische französische Küche immer noch avantgardistische Ausprägungen haben kann, wenn sich der Koch etwas traut und alles daran setzt aus dem Schatten der großen Franzosen herauszutreten, anstatt ihnen nur nachzueifern.

In der auf diesen Auftritt folgenden Mittagspause schauten die meisten Zuschauer an der AEG-Bühne vorbei, auf der seit dem frühen Morgen der Signatures Patisserie Award ausgetragen wurde. Im Mittelpunkt standen hier die edlen und fairen Schokoladen von Original Beans aus denen die Finalisten im Vorfeld ein Dessert entwickelt hatten. Unter der Verwendung von diesen und frischen Produkten von METRO, wurden die Kreationen nun vor der Jury zubereitet und auf den blank polierten Tellern von ASA Selection angerichtet. Keine leichte Entscheidung, die Andy Vorbusch, René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter trafen. In der Kategorie Next Generation gewann Maximilian Döring und in der Kategorie Master of Pastry gewann Matthias Carben.

Abermals gestärkt vom Ursprung Catering ging es auch sogleich weiter auf der großen Hauptbühne. Andreas Döllerer war an der Reihe. Mit seiner Cuisine Alpine, aus dem Restaurant Döllerer (3 Hauben Gault Millau) zeigte er, dass regionale Zutaten und der Anschein von ganz traditionellen Gerichten, nicht immer eine Wirthausküche zur Folge haben. Seine alpine Jakobsmuschel ist das umgekehrte Beispiel, hinter ihr verbirgt sich ein Stück Ochsenmark und eben kein Meerestier aus dem Luxussegment.

Als André Chiang die Bühne mit seiner Präsentation einnahm war das gesamte Publikum gebannt. Der Chef aus Singapur, wo er sein Restaurant André (No.32 / 50 Best, No. 3 / 50 Best of Asia, **) betreibt, ist berühmt für philosophisch sehr durchdachte Menüs. Sie gründen alle auf seiner Octophilosophie, die jeden Gang auf einem bestimmten Parameter aufbaut. Je nachdem basieren seine Gerichte so a
uf einem Konstrukt der Begriffe Unique, Pure, Texture, Memory, Salt, South, Artisan oder Terroir. So ein Gesamtkonzept ist außergewöhnlich und findet mit Sicherheit sehr bald seine Anhänger und Nachahmer.

Der letzte Auftritt auf der CHEF-SACHE 2016 versprach schon bei der Bekanntgabe des Programms ein wahres Feuerwerk. Albert Adrià hatte sich angekündigt, um zu zeigen, woran sein Konzept elBarri, was mehrere Restaurants beinhaltet, derzeit mit Hochdruck arbeitet. In erster Reihe steht zweifelsohne das Restaurant Tickets (No. 29 / 50 Best, *), im Hintergrund befindet sich natürlich immer noch das legendäre elBulli – nur eben nicht mehr als Restaurant, sondern vielmehr als Kreativschmiede. Von seinem ursprünglichen Einstieg in die Patisserie hat sich Albert Adrià nie entfernt, daneben aber als Koch, als kreativer Motor und als Gastronom unheimlich vielfältig entwickelt. Zum Beweis für seine Talente wurden auf der Bühne acht Gerichte zubereitet, die unterschiedlicher nicht hätten sein könnten.
(Die Fotos von diesen Gerichten und alle weiteren, die auf der Hauptbühne zubereitet wurden sind unter www.apicbase.com abzurufen.)

Im großen Finale der CHEF-SACHE 2016 ging ein besonderer Dank an das gesamte Team im Hintergrund. Insbesondere an die Bühnenchefs Nicole Grün, Bettina Seitz, Fabian Heldmann, Thomas Hildebrand, Marcus Schneider und Christian Mittermeier. Das Moderatorenteam, das aus Michaela Schaffrath, Jürgen Dollase und Thomas Ruhl bestand, hatte an den letzten beiden Tagen einen unterhaltsamen Job gemacht. Nun luden sie zur Shipwrecked Party, die leicht mit dem iSi-Shuttleservice erreicht wurde. Hier ließ man nicht nur die Veranstaltung selbst mit einem rauschenden Fest ausklingen, sondern feierte auch das zehnjährige Bestehen der Edition Port Culinaire. Kein Wunder also, dass das ganz besonders ausgelassen vonstatten ging.

Best of the Best awards: http://www.gourmet-report.de/artikel/347708/Best-of-the-Best-Awards-2016/

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich die CHEF-SACHE in diesem Jahr aus ihrer Wahlheimat Köln. Sie bleibt dem Rheinland aber erhalten, zieht nur ein kleines Stück den Rhein hinauf und landet am 17. & 18. September 2017 in der Alten Schmiedehalle in Düsseldorf.

Die besten Gastronomie-Konzepte Deutschlands sind gekürt

FIZZZ Award 2016
 
Das Trendkonzept des Jahres heißt „Laden Ein“ und kommt aus Köln. Mit dem „Circle by Cihan Anadologlu“ als innovativste Bar und dem „Standl 20“ als kreativstes Café-Konzept Deutschlands holt München gleich zwei der begehrten Awards. Zum besten Bier-Konzept wurde das Bayreuther „Liebesbier“ gekürt. Das Team des Jahres kommt aus Bamberg und rockt dort den „Plattenladen“ und die „Ostbar“. Der Erfolgsgastronom 2016 heißt Klaus P. Wünsch und hat von Schwabach aus ganz Deutschland erobert.
 
Im Münchner Kultclub „P1“ feierten mehr als 600 Gastronomen aus ganz Deutschland im Rahmen einer exklusiven Partynacht die Gewinner des FIZZZ Award 2016. Die Auszeichnungen des Fachmagazins FIZZZ werden einmal im Jahr an die besten Gastronomiebetriebe Deutschlands verliehen und sind ein Seismograph für die wichtigsten Trends der Branche. Die Gewinner mussten sich nicht nur dem kritischen Urteil der Expertenjury stellen, sondern auch in einem Online-Voting Fans aktivieren. Nach zwei spannenden Abstimmungsrunden standen die Sieger fest:
 
Trendkonzept des Jahres: „Laden Ein“, Köln
Pop-Up und feste Destination verschmelzen zum Erfolgsmodell: „Laden Ein“ ist das erste stationäre Pop-Up-Konzept Deutschlands. Die Restaurant-Sharing-Idee ist bisher einzigartig: Alle zwei Wochen steht nicht nur ein neues Menü auf der Karte, sondern die Köche, die Kellner und das Konzept werden gleich mit ausgewechselt. Noch-nicht-Gastronomen haben hier die Möglichkeit, sich auszuprobieren und ihre kulinarische Vision zu verwirklichen. Der aktuelle Anbieter ist der Star des Ladens und kann das Konzept ganz individuell gestalten. www.laden-ein.com
 
Innovativste Bar: „Circle by Cihan Anadologlu“, München
Mit „Circle by Cihan Anadologlu“, der japanisch inspirierten Craft Cocktail Bar in Münchens Private Member Club „Hearthouse“, will der Beverage-Profi eine völlig neue Art der Barkultur zeigen. „Wir arbeiten mit Techniken, die eigentlich nur in der Sterneküche verwendet werden und haben internationale Bartender, die sich täglich auf die Suche nach neuen Produkten machen“, beschreibt Cihan sein Konzept. Der Raum ist einer Arena nachempfunden. Inspiriert von japanischen Sushi Countern ist die direkte Beziehung zwischen Gast und Bartendern gewährleistet. www.thecircle.bar
 
Team des Jahres: „Der Plattenladen“/„Ostbar“, Bamberg
Als Team kann man Berge versetzen – oder eine ganze Stadt zum gastronomischen Leben erwecken. Denn genau das ist Moritz Niederstrasser und Roland Krefft mit ihrem Team in Bamberg gelungen: Hinter den Tresen des „Plattenladens“ und der „Ostbar“ stehen nicht einfach Mitarbeiter oder Bartender, sondern Gastgeber und Freunde. Ein Team, das aus Studenten, Rentnern, Rappern und Familie besteht und das immer wieder aufs Neue ihre Verbundenheit beweist. Zwei Läden, ein großes Team. Mit einmaligem Zusammenhalt und hoher Kreativität wird Bamberg gerockt.
www.der-plattenladen.de, www.ostbar-bamberg.de
 
Kreativstes Café-Konzept: „Standl 20“, München
Wer denkt, viele Ideen brauchen viel Platz, der sollte den „Standl 20“ auf dem Münchner Elisabethmarkt besuchen, denn hier gibt es auf gerade einmal 20 Quadratmetern immer wieder neue Kaffees, Snacks, Zubereitungsideen oder Kaffee-Drinks zu entdecken. Hinter dem Konzept im kleinen Markthäuschen stehen der Kaffeeröster Johannes Bayer und der frühere Werbefachmann Toni Lohde. Neben einem Röstkaffee-Sortiment bieten sie Specials wie Nitro-Kaffeelimo mit Filterkaffee, Zitronensaft und Holunderblütensirup aus dem Siphon an. www.comingsoon.standl20.de
 
Bestes Bier-Konzept: „Liebesbier“, Bayreuth
Mit dem „Liebesbier“ haben Jeff Maisel und Thomas Wenk eine neue Pilgerstätte für Bierfans aus ganz Deutschland geschaffen. 21 Biere vom Fass, über 80 aus der Flasche, 260 Innenplätze, gut 300 Plätze im Gastro-Garten, Investitionskosten von rund 1,2 Millionen Euro. Mit feinem Gespür für Trends wurde das Objekt eingerichtet: Angesagte Street-Art an den Wänden, hochwertige Ledersessel an den verschiedenen Tischgrößen, dazwischen immer wieder Trödler-Fundstücke wie gut erhaltene Leder-Sofas. Eine Benchmark für die biergeprägte Gastronomie in Deutschland. www.liebesbier.de
 
Erfolgsgastronom 2016: Klaus P. Wünsch, Schwabach
Der Pionier der deutschen Foodtruck-Szene zeigt, dass ein Mann eine ganze Branche auf Touren bringen kann: Klaus P. Wünsch ist der Vater der mobilen Genusskultur. Essen auf Rädern hat er zum Kult gemacht, die mobilen Küchen haben die deutsche Imbisskultur revolutioniert und ihre Festivals sind zum Pflichtprogramm für kulinarische Trendscouts geworden. Im Jahr 2010 machte er mit dem ersten richtigen Foodtruck Deutschlands von sich reden. Doch nur am Steuer zu sitzen, war ihm nicht genug. Mit der Homepage „Foodtrucks Deutschland“ gründete Klaus P. Wünsch eine Plattform, die die Aktivitäten einer ganzen Branche bündelt und mit „Foodtruck RoundUp“ rief er ein Festival ins Leben, das zwei Mal jährlich mehr als 30 Trucks und rund 15.000 Gäste anlockt. 2015 entstand die Fachausstellung „SFC Street Food Convention“ auf dem Gelände der NürnbergMesse, Organisator und ideeller Träger ist „Mr. Foodtruck“. Er ist auch selbst nicht von der Straße zu kriegen: Nach „RibWich“ wollte er es 2014 mit dem Foodtruck „Goud“, was auf fränkisch so viel wie „gut“ bedeutet, noch einmal wissen, und brachte ein Heimat-Foodtruck-Konzept an den Start. www.foodtrucks-deutschland.de
 
 
Die Entscheidungen fielen durch ein zweistufiges Abstimmungsverfahren: Im Online-Voting, das zu fünfzig Prozent in die Bewertung einfloss, konnten die nominierten Gastronomiebetriebe ihre Fan-Base aktivieren. Ebenfalls fünfzig Prozent Gewicht hatte die Expertenjury aus erfolgreichen Gastronomen aus ganz Deutschland und der FIZZZ-Redaktion. Nominiert waren 15 gastronomische Top-Betriebe, die im Internet unter www.fizzz.de/award vorgestellt wurden. Der Erfolgsgastronom 2016 wurde auf Grund seiner herausragenden Sonderstellung in der Branche von der Fachjury ernannt.

Best-of-the-Best Awards

Der Branchen-Oscar. Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE
Zum fünften Mal schreibt das Team von Port Culinaire diesen Wettbewerb aus. Zugegeben: Auszeichnungen in der Branche werden fast schon inflationär verteilt. Diese Awards anlässlich der CHEF-SACHE sind jedoch etwas Besonderes. Sie werden nicht von einer Fachjury vergeben oder von einer Redaktion erdacht, sondern von der ganzen Branche gewählt.

Die Online Wahl der Best-of-the-Best findet in zwei Stufen statt.

1. Stufe – Nominierung der Kandiaten
Jede Person aus der Gastronomie- und Food-Branche hat die Möglichkeit, pro Kategorie fünf Kandidaten zu nominieren. Nach Auswertung der Nominierungen werden die Top 10 jeder Kategorie veröffentlicht.
Nominierungsende: 31. August 2016

Jetzt nominieren: http://www.chef-sache.eu/wettbewerbe/best-of-the-best-award/onlinewahl.html

2. Stufe – Wahl der No. 1
Ab 06. September 2016 werden die jeweils 10 Nominierten zur Endabstimmung auf der Wahlplattform bekanntgegeben. Jetzt wird gewählt, wer die No. 1 werden soll.
Abstimmungsende: 20. September 2016

Award Ceremony:
Die Nominierten der einzelnen Kategorien werden zur CHEF-SACHE in Köln am 25. September 2016 eingeladen. Sie alle erhalten eine Urkunde, denn sie haben viel erreicht und durch ihre Nominierung massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit erhalten. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Dieser wird je Kategorie im Rahmen der feierlichen Award Ceremony verkündet.
Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden die Veranstalter zur großen Metro-Party ein.

Kategorien

A. Chefs
1. European Champion 2016 – Top 10 of Europe  NEU
Wer sind die zehn besten Köchinnen und Köche Europas? Und wer unter ihnen beeindruckt am meisten durch Innovationskraft und Geschmackstiefe? Wählen Sie Ihre/n Lieblingschef/in zu Europas No. 1

2. Port Culinaire Nationalheld 2016
Wer ist derzeit der beste Koch / die beste Köchin in Deutschland? Wessen Menüs begeistern am meisten und wessen Küche liefert über alle Disziplinen hinweg die beste Gesamtleistung? Wählen Sie den oder die No. 1 unter den deutschen Chefs.

3. Impulsgeber 2016
Welche/r Küchenchef/in hat in Deutschland durch Innovationskraft Kollegen inspiriert und die Kochkunst auf neue Wege geleitet? Wählen Sie den/die derzeit kreativste/n deutsche/n Küchenchef/in.

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2016
Welches Restaurant, welches avantgardistische Konzept verblüfft durch Neuartigkeit und Modernität? Wählen Sie das derzeit progressivste deutsche Restaurantkonzept.

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2016
Einst war der Service in den Spitzenrestaurants steif und distanziert. Zunehmend kehren ein modernes Gastverständnis und eine echte Wohlfühlatmosphäre ein. Dahinter steht die Kunst, ein gutes Service-Team zu bilden, zu führen, zu motivieren und anzuleiten. Welche/r Service-Chef/in macht das im Moment am besten? Wählen Sie Ihre/n Favoriten/in.

3. Meister/in der Weine 2016
Aufbau und Pflege eines Restaurant-Weinkellers ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Hauptparameter sind den Geschmack der Gäste zu treffen, die Weine korrespondierend zu den Kreationen der Chefs auszuwählen und den Gast freundlich, kompetent und fair zu beraten. Wer macht das im Moment am besten?

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2016
Welche legendäre Chef oder welche Unternehmerpersönlichkeit aus Handel, Produktion oder Dienstleistungsbereich unserer Branche hat durch seine Leistungen als Innovator, Chef und Mensch diese Auszeichnung verdient? Wählen Sie den oder die Sympathieträger/in des Jahres.

2. Unternehmen 2016
Welches produzierende oder handelnde Unternehmen ist das innovativste, zuverlässigste und fairste in Bezug auf Preis und Service? Wählen Sie ihr Lieblingsunternehmen aus der Food Branche.

So trickst der Handel bei der Auszeichnung von Fleisch

Ökologisch, biologisch oder tierisch unklar?

Lebensmittel sollen aus besonders tiergerechter Haltung stammen, so wünschen es rund 90 Prozent der Verbraucher. Doch wo gibt es Fleisch, Eier oder Milch aus akzeptabler Haltung und woran lässt sich das beim Einkauf erkennen? Angaben wie „artgerecht“ oder „tiergerecht“ sind nicht gesetzlich geregelt und somit keine verlässlichen Orientierungshilfen. In ihrem Ratgeber „Lebensmittel-Lügen – Wie die Food-Branche trickst und tarnt“ erklärt die Verbraucherzentrale NRW, wie Händler und Hersteller solche Bezeichnungen für ihre Werbung nutzen und worauf sich Käufer wirklich verlassen können.

Auch Maschen und Methoden rund um die Kennzeichnung anderer Produkte wie Wurst und Käse, Fisch, Joghurt, Fruchtsäfte, Tees und Fertiggerichte zeigt das Buch auf. Im Fokus stehen dabei unter anderem Werbeaussagen zu Zucker, Fett und anderen Nährstoffen. Praktische Unterstützung beim gezielten Einkauf bieten Informationen über verlässliche Siegel und Kennzeichnungen. Wer sich aktiv gegen die Tricks der Branche wehren möchte, findet Tipps und nützliche Adressen.

Der Ratgeber kostet 14,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand wird er auch nach Hause geliefert. Als E-Book steht er für 11,99 Euro bereit zum Download unter www.vz-ratgeber.de.

Bestellmöglichkeiten:
Online-Shop: www.vz-ratgeber.de, Telefon: 02 11/38 09-555, E-Mail: ratgeber@verbraucherzentrale.nrw, Fax: 02 11/38 09-235, Post: Versandservice der Verbraucherzentralen, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf.

Leaders Club Award 2016

Innovative Konzepte gesucht!
Das Datum und die Location für den 15. Leaders Club Award stehen fest:
Freitag, 11. November 2016 Schmidt-Theater, Hamburg St. Pauli

Für das 15. Jubiläum des Leaders Club Awards ist der Leaders Club ab sofort auf der Suche nach innovativen Gastronomiekonzepten und Neueröffnungen, die die Branche aktuell bewegen und Trends setzen.
Der Wettbewerb ist für alle Segmente der Gastronomie in Deutschland und Österreich ausgeschrieben. Die einzige Bedingung ist, dass das Konzept bei der Bewerbung weniger als zwei Jahre am Markt ist.
Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 05. Juni 2016 unter carstens@leadersclub.de eingeschickt werden.

Eine Fachjury trifft aus den Bewerbungen eine Vorauswahl von sechs Konzepten und bestimmt so die Nominierten für die Award-Nacht am 11. November. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf innovativen Aspekten, die das Potenzial zum zukünftigen Trend für die Branche haben. Jedes der sechs nominierten Konzepte wird durch ein Video und ein Kurzinterview mit dem Macher vorgestellt. Das anwesende Fachpublikum entscheidet per Abstimmung über die Gewinner.

Nina Mann

Weinexperten-Wechsel: Christian Bau, Chefkoch des Victor’s FINE DINING, begrüßt ab März eine neue Mitarbeiterin. Die Sommelière Nina Mann übernimmt die Nachfolge des bisherigen Chef-Sommeliers. Daniel Kiowski wechselt die Branche und geht zum bekannten Moselwinzer Markus Molitor.

Daniel Kiowski kam vor sechs Jahren in das Drei-Sterne-Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg und geht als ein anerkannter Fachmann der Gastro-Branche. Von Gault Millau wurde er zum „Sommelier des Jahres 2015“ ernannt. Christian Bau zum Abschied des Chef-Sommeliers: „Er hat es geschafft, eine Weinkarte für uns zu erstellen, die eine persönliche Handschrift trägt und besonders im Mosel-Bereich ihresgleichen sucht. Wir wünschen Daniel das Allerbeste und bleiben weiterhin eng mit ihm verbunden.“

Mit Nina Mann kann Christian Bau nun erneut ein junges Ausnahme-Talent in seinem Team begrüßen. „Nina Mann ist nicht nur eine herausragende Sommelière, sie passt mit ihrer Wein-Philosophie und ihren Geschmackspräferenzen perfekt zu uns. Unsere Gäste dürfen sich somit auf eine konsequente Fortführung unseres sehr erfolgreichen Wein-Konzepts freuen“, so Bau.

Nina Mann ist staatlich anerkannte Sommelière und hat sich in London zur Certified Sake Sommelière weitergebildet. Eine Kombination, die den japanisch geprägten Küchenstil von Christian Bau ideal ergänzt. Darüber hinaus arbeitete die gebürtige Donauwörtherin als Chef-Sommelière in der Stuttgarter Zirbelstube und im Düsseldorfer Restaurant Nagaya – beides renommierte Sterne-Restaurants. Nina Mann wurde gerade vom Wein-Magazin falstaff zur „Sommelière des Jahres 2016“ ernannt.