Naturkost boomt

Facheinzelhandel knackt die Drei-Milliarden-Marke: Naturkost-Branche bereitet Weg für Bio-Wende

Der Naturkost-Fachhandel kann erneut ein hervorragendes Umsatzvolumen vorweisen. Der BNN-Umsatzmonitor, an dem sich 20 Großhandelsunternehmen beteiligen, weist ein Umsatzplus von 11,4% aus. Damit liegt das durchschnittliche Wachstum im Naturkostgroßhandel der letzten zehn Jahre bei 10%. Für den Naturkost-Facheinzelhandel lässt sich daraus für 2015 ein Umsatzvolumen von 3,04 Milliarden Euro auf bestehenden und neu hinzugekommenen Flächen errechnen.

„Die Zahlen für 2015 sind natürlich ein großer Erfolg“, resümiert BNN-Geschäftsführerin Elke Röder. „Denn sie zeigen, die Kunden schätzen die Fachhändlerinnen und Fachhändler sowie deren Bio-Angebot. Der Fakt, dass Bio heute breit verfügbar ist, lässt sich direkt auf die Pionierleistungen der Naturkost-Branche zurückführen. Durch den Willen zur stetigen Verbesserung bereiten wir den Weg für die Bio-Wende und treiben Discounter und Supermarktketten, die sich diesem Trend längst nicht mehr verschließen können, vor uns her“, sagte die Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. auf der heutigen BIOFACH-Auftaktpressekonferenz in Nürnberg.

Röder machte deutlich, dass der inhabergeführte Fachhandel die zentrale Rolle spielt, wenn es darum geht, bei Verbraucher/-innen ein Interesse am Echten zu wecken und dauerhaft zu bedienen. Natürlich gäbe es auch Veränderungen in inhabergeführten Naturkostläden, beispielsweise der Trend zu größeren Verkaufsflächen oder die Spezialisierung auf ausgesuchte Sortimentsbereiche. Die Bedeutung dieser engagierten Unternehmer/-innen für die Durchdringung der Gesellschaft mit einer authentischen, nachhaltigen und selbstverständlich auf biologischer Landwirtschaft basierenden Esskultur sei aber nach wie vor zentral.

„Das persönliche Engagement der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler ist das Rückgrat dieser Entwicklung. Ihre Identifikation mit einem Wachstum, das auf ständiger Innovation basiert, macht die Branche so einzigartig. Bestes Beispiel sind die Sortimentsrichtlinien des BNN, die vor wenigen Tagen um den Bereich der Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel ergänzt wurden“, so Elke Röder weiter.

Die Sortimentsrichtlinien für den Naturkostfachhandel sind verpflichtend für alle Mitglieder aus dem Einzelhandel im BNN. Dank der Richtlinien können Kunden darauf vertrauen, nur Bio und maximal nachhaltige Angebote im Fachhandel vorzufinden. Und zusätzlich werden blinde Flecken der Öko-Verordnung durch eine ökologisch nachhaltige Sortimentsgestaltung aufgefangen: Naturkosmetik, Wild, Fisch aus Wildfang, Nahrungsergänzungsmittel und neuerdings Wasch-, Putz- und Reinigungs-mittel. „Die Sortimentsrichtlinien sind ein Beispiel für den Willen der Branche, sich stetig weiterzu-entwickeln. Diese Impulse nimmt der Markt ebenso auf, wie Kundinnen und Kunden. Nur so ist der Wandel von Opulenz zu Exzellenz zu schaffen“, so die BNN-Geschäftsführerin.

DIE FASTFOOD-REVOLUTION – SO ISST DEUTSCHLAND

McDonald’s, Burger King und Co.: Die Riesen der Fastfood-Branche stehen unter enormem Druck. Denn während sie vor einigen Jahren noch überaus beliebt waren, machen ihnen andere Unternehmen in Sachen Kundenbindung nun Konkurrenz – mit schnellem und gesundem Essen. Denn das ist heute immer stärker gefragt! Die große Samstags-Dokumentation „Die Fastfood-Revolution – So isst Deutschland“ beleuchtet, wie sich das Essverhalten der Deutschen über die Zeit entwickelt hat, zeigt die Gründe dafür auf und gibt einen umfassenden Überblick über neue Food-Trends und Gastro-Konzepte. Was genau essen die Deutschen heute und wie versuchen die Fastfood-Anbieter sich auf den sinkenden Fleischkonsum und das wachsende Bedürfnis nach bewusster Ernährung einzustellen? Experten wie die Starköche Tim Raue und Nelson Müller, Verbraucherexpertin Yvonne Willicks, Carsten Otte, Autor des Buches „Der gastrosexuelle Mann“ sowie Gesundheitsberaterin und Moderatorin Ruth Moschner und der ehemalige Gewichtheber Matthias Steiner kommentieren die Fastfood-Revolution und deren Auswirkungen und geben ganz persönliche Einblicke in ihr eigenes Essverhalten.
Am 15. April 1955 eröffnete das erste McDonald’s-Franchise-Restaurant. Über 60 Jahre später ist das Unternehmen die erfolgreichste Fastfood-Kette der Welt. 2012 steuerten nach Angaben des Unternehmens allein in Deutschland täglich etwa 2,7 Millionen Besucher die Burger-Restaurants an. Doch nun kommen neuartige Konzepte ins Spiel; immer mehr Restaurants und Bistros setzen auf gesunde Schnellkost und bewirken einen Umschwung im Markt.

Die vierstündige Dokumentation nimmt den heutigen Ernährungs-Wandel genau unter die Lupe. Wer produziert und profitiert mittlerweile in der Branche? Die Firma Rügenwalder hat zum Beispiel den vegetarischen Trend erkannt und stellt jetzt auch vegetarische Wurst her. Geht das Konzept auf? Der Döner gehört immer noch zu den beliebtesten Fastfood-Produkten. Ein erfolgreicher Dönerfleisch-Produzent erklärt, wie der perfekte Döner gemacht wird und warum er so beliebt ist. Außerdem zeigt die Dokumentation eine Vapiano-Eröffnung in Mönchengladbach und lässt den Gründer der Salat-Manufaktur „dean&david“ über seine gesunde Food-Vision zu Wort kommen. Der Klassiker unter den Fastfood-Gastronomen ist natürlich auch mit von der Partie: VOX ist dabei, als McDonald’s seinen neuen Flagshipstore am Frankfurter Flughafen eröffnet und erhält spannende Einblicke, wie der Konzern dem Kundenschwund in Deutschland entgegenwirken will.

Außerdem zeigt die Dokumentation, wie selbst die heimische Küche zum gesunden Fastfood-Tempel mutiert. Denn laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK von 2015 in 22 Ländern verbringen die Deutschen nur noch knapp fünfeinhalb Stunden pro Woche mit Kochen. Der Durchschnittswert aller untersuchten Länder lag bei sechseinhalb Stunden. Der Dreh auf einer Thermomix-Party bestätigt den Drang der Deutschen zur Eile: Mit dem sündhaft teuren Küchengerät werden komplette frische Mahlzeiten innerhalb weniger Minuten auf den Tisch gezaubert.

Die Diskussion über die richtige Ernährung sorgt heute schnell für Gesprächsstoff, denn nie zuvor gab es so viele Ernährungsvarianten! In Leipzig schickt VOX deswegen zwei Veganerinnen mit ihren „fleisch(fr)essenden“ Freunden auf Shoppingtour in den Supermarkt, begleitet sie beim anschließenden Kochen und schaut, wie beide Spezies ihren Lebensstil gestalten. Noch extremer wird es, als die Freunde gemeinsam eine Paleofood-Messe und ein Paleo-Restaurant besuchen. Diese Ernährung geht zurück auf die Lebensmittel, die unseren Urahnen als Jägern und Sammlern zur Verfügung standen. Im Kontrast dazu nimmt in der Dokumentation eine Familie Convenience-Food, sprich Fertigprodukte, unter die Lupe. Drei Generationen testen verschiedene Produkte auf Preis, Konsistenz und Geschmack. Wie werden ihre Ergebnisse ausfallen – pro oder contra?

ICA Nachwuchskoch

Das Institute of Culinary Art (ICA) bietet ein neues Bildungsprogramm an: Der ICA Nachwuchskoch vermittelt den Teilnehmern in einem Jahr die Kenntnisse, die in der modernen Küche, wie z. B. in Verpflegungsbetrieben, wirklich nötig sind. Das Programm ist speziell auf die aktuellen Erfordernisse in der Küche abgestimmt.

Mit dem neuen Bildungsprogramm reagiert das ICA auf den leeren Arbeitsmarkt und die gravierend niedrigen Ausbildungszahlen in der Branche.
Die Zahlen rund um die Ausbildung in der Gastronomie sind erschreckend und werfen ein neues Licht auf die Zukunft: Seit 2009 sind die Ausbildungsverhältnisse um 38 Prozent zurückgegangen, gleichzeitig steigt die Zahl der unbesetzten Lehrstellen im Gastgewerbe können durchschnittlich nur noch 80 Prozent dieser Stellen besetzt werden, hat eine aktuelle Umfrage des Institute of Culinary Art (ICA) ergeben. Weitere Ergebnisse der Umfrage: 2014 standen allen 140.200 gastronomischen Betrieben 21.062 Azubis zur Verfügung, und nur 21 von 100 begonnen Ausbildungsverhältnissen bleiben der Branche erhalten.

Neue Anforderungen in den Küchen
Zudem stellt das ICA heraus, dass sich die Abläufe in der Küche verändern und damit neue Anforderungen auf die ausgebildeten Köche zukommen. „Wir sprechen hierbei unter anderem vom Einsatz multifunktionaler Technik, von effektiven und effizienten Prozessen und der Verarbeitung von Produkten mit unterschiedlichen Fertigungsstufen. Kurzum: In der Profiküche haben sich die Anforderungen an die Fachkräfte verändert., sagt Gerhard Bruder, Präsident des Institute of Culinary Art.

Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, ein neues Bildungsprogramm anzubieten. Mit diesem Programm können wir Menschen, die in der Food-Service-Welt arbeiten möchten und sich mit dem Kochen identifizieren eine Einstiegshilfe für den Beruf des Kochs bieten und ihn dazu befähigen, Speisen in Verpflegungsbetrieben zuzubereiten und zu regenerieren. Dazu gehört, die Grundlagen für das erfolgreiche Arbeiten in einer Profiküche zu vermitteln und die wichtigen Aspekte des modernen Kochens zu lehren.
Wichtig ist uns dabei, mit unserem neuen Programm genau das zu vermitteln, was in der Praxis gebraucht wird. Dieses Programm haben wir mit Unterstützung aus unserem ICA Foodservice Netzwerk, bestehend aus 350 Top-Managern der Branche, entwickelt, so dass die Anforderungen des Alltags vollumfänglich integriert sind.

Das neue Programm
Der ICA Nachwuchskoch vermittelt den Teilnehmern innerhalb eines Jahres die Grundlagen, welche für das Vor- und Zubereiten von Speisen notwendig sind. Im Mittelpunkt stehen dabei die Grundlagen der Beschaffung, Produktion, Speisenverteilung und Entsorgung. Darüber hinaus lernen sie hygienisches Arbeiten und Sauberkeit am Arbeitsplatz, den Umgang mit und die Verarbeitung von Lebensmitteln, den richtigen Einsatz von Küchentechnik und Arbeitsmitteln, das Kochen nach Rezept und das Arbeiten an der Speisenausgabe bzw. -verteilung. Die praktischen Inhalte werden in vier Präsenzphasen von je einer Woche unter der Leitung von Bernd Trum, Schulungsleiter des ICA Küchen-Nachwuchsprogrammes, vermittelt. In der Zeit zwischen den Präsenzphasen wird das Gelernte berufsbegleitend im Betrieb angewendet und mit handlungsorientiertem Arbeiten durch Lehrhefte mit Aufgaben unterstützt.

Der ICA Nachwuchskoch organisiert seinen Arbeitsbereich selbstständig. Dabei achtet er bei der Vor- und Zubereitung auf optimierte Prozesse und sichert Qualitäts- und Hygienestandards. Er erledigt Küchenarbeiten und Produktionsprozesse kompetent und selbstständig, erläutert Yvonne Schulten, Bereichsleiterin der Academy des ICA, das Ziel des Programms. Der ICA Nachwuchskoch vermittelt zahlreiche weitere spezifische Inhalte, die in der heutigen und künftigen Profiküche gefragt sind.

Yvonne Schulten nennt Beispiele: Die Teilnehmer befassen sich mit Warenkunde und -pflege, Hygiene-Management und Qualitätssicherung, der sinnvollen Anwendung von Garverfahren und Garprogrammen und dem kostenbewussten Handeln und Kalkulation. Dazu werden die Kompetenzen vermittelt, Küchenprozesse produktiv und qualitätsorientiert zu planen und umzusetzen sowie eigene kreative Ideen zu entwickeln.
Das Programm zum ICA Nachwuchskoch endet mit einer Prüfung und der Verleihung des Zertifikats zum ICA Nachwuchskoch.

Eines ist dem ICA besonders wichtig: Wir wollen mit diesem Programm sowohl Menschen ohne gastronomische Vorkenntnisse als auch Küchenhilfen und kochaffine Menschen dazu motivieren, eine strukturierte Fortbildungsmaßnahme zu ergreifen und sich auf diese Weise den Weg in die Gastronomie zu ebnen. Unternehmen haben mit diesem Programm die Möglichkeit, Fachkräfte auszubilden.
Ziel ist es nicht, den klassischen Koch zu ersetzen, sondern wir haben ein Programm geschaffen, welches speziell auf die heutigen Anforderungen eingeht und Menschen gezielt darauf fortbildet.

www.ica-germany.com

Heiner und Renate Finkbeiner

“Eindrucksvoll führten Heiner und Renate Finkbeiner ein traditionsreiches, stetig gewachsenes Haus aus dem Jahr 1789 erfolgreich ins 21. Jahrhundert – durch beständige Optimierung ihres höchst renommierten Stammhauses als Stätte vielfältigsten Genusses. Ihre unternehmerische Kreativität und kulinarische Passion sind vorbildlich für die deutsche Hotellerie, während sie in einem höchst wettbewerbsintensiven Markt die Stärken des Konzepts Familienbetrieb für die Zukunft beweisen“, lobte der renommierte Guide, der als Reiseführer für Genießer auch Hotelempfehlungen gibt, die Arbeit der Hoteliers aus dem Schwarzwald. Gemeinsam mit ihren drei bereits im Betrieb integrierten Kindern erweitern sie seit 2011 ihr Familienunternehmen. Heute gehören neben dem Fünf-Sterne-Superior-Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn das Schloss Meersburg am Bodensee, das Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus im österreichischen Feldkirch und das jüngst komplett modernisierte Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg bei Stuttgart zum Portfolio des Luxushotels.

„Erfolg ist in unserer Branche keine Einzelleistung“, betont Heiner Finkbeiner. „Hinter all meinem Schaffen steht immer auch meine Frau. Neben ihren vielseitigen Projekten im gesamten Tagesgeschäft und dem Fokus auf unsere Ausbildungsqualität, zeichnet sie für sämtliche baulichen Modernisierungen der Traube Tonbach sowie der neuen Dependance in Ludwigsburg verantwortlich. Wennleich ihre Arbeit oft weniger öffentlich ist – ohne sie stünde ich heute nicht hier und unser Betrieb wäre nicht, was er ist.“ Mit seiner aktuellen Auszeichnung unterstreicht der Gault&Millau dieses Engagement. „Es freut mich sehr, dass mein Mitwirken bedacht wird“, so Renate Finkbeiner. „Gerne nehme ich diesen Teampreis an – stellvertretend für alle Ehefrauen von Hoteliers, die sich den großen Herausforderungen unserer Branche stellen und ihren Männern den Rücken stärken.“

„In einer Branche, in der man sich ständig neu erfinden muss, beeindrucken beide mit enormer Einsatzbereitschaft und der Fähigkeit zu Visionen“, begründet der Hotelführer die Auswahl der Tonbacher Hoteliers im Weiteren. Neben den strategischen Erweiterungen des Unternehmens arbeitet die Familie seit 2008 intensiv daran, auch die Umweltbilanz ihrer Häuser sukzessive zu optimieren. Ein eigenes Blockheizkraftwerk für Strom und Heißwasser sowie nachhaltige Sanierungen des weitläufigen Resorts im Tonbachtal und des neuen Tagungs- und Freizeithotels im Schlosspark Monrepos bilden hierbei zentrale Elemente. „Wir müssen uns fortwährend weiterentwickeln, um zukunftsfähig zu sein. Nicht nur unserer Umwelt zuliebe – auch für unsere Gäste ist ein nachhaltiges Reiseerlebnis sehr wichtig“, verdeutlicht Heiner Finkbeiner.

Seit Jahrzehnten gilt die Traube Tonbach zudem als Kaderschmiede für die Spitzenhotellerie und -gastronomie. Rund 80 Auszubildende und Nachwuchstalente werden fortwährend für ihren Berufseinstieg fit gemacht: „Die nächste Generation kompetenter Mitarbeiter ist unsere Zukunft“, erklärt Renate Finkbeiner das Motiv für die verantwortungsvolle Aufgabe als Ausbilder. Anders als branchenüblich ist die Fluktuation im Traube-Team dazu erfreulich niedrig – einen Großteil der Belegschaft bilden langjährige Betriebsangehörige, die dem Familienunternehmen einen individuellen Charakter geben. „Erst durch die herzliche Persönlichkeit unser Mitarbeiter und ihr Engagement wird die Traube Tonbach für unsere Gäste einzigartig“, sind sich die frisch gekürten Hoteliers des Jahres 2016 einig.

Mit der Grundsteinlegung 1789 im Schwarzwald, gehört das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Traube Tonbach seit den 1970er Jahren zur Spitze der europäischen Luxushotellerie. Mit 153 Zimmern und Suiten, vier Restaurants, darunter auch die seit 23 Jahren dreifach besternte „Schwarzwaldstube“ unter der Regie von Harald Wohlfahrt, einem 4500 Quadratmetern großen Wellnessbereich sowie rund 1000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche beherbergt das Luxusresort durchschnittlich 250 Gäste täglich. Im Familienbesitz wird das Ferien- und Feinschmeckerhotel von Heiner und Renate Finkbeiner in achter Generation auf sehr persönliche Weise geführt.
Seit 2011 erweitert das Familienunternehmen sein Portfolio und betreibt heute neben dem Stammsitz im Tonbachtal das Schloss Meersburg am Bodensee, das Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus im österreichischen Feldkirch und das 2015 komplett modernisierte Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg.

Der Gault&Millau wurde 1969 in Frankreich von den beiden Journalisten Henri Gault und Christian Millau gegründet. 1983 erschien die erste deutsche Ausgabe des Gastronomieführes. Alle Auszeichnungen des aktuellen Gault & Millau 2016 für Deutschland finden sich unter: http://gaultmillau.de/aktuelles

SFC Street Food Convention 2015

Der Treffpunkt der bewegten Esskultur – Erster Branchentreff für Street Food Business in Nürnberg
– Information, Orientierung und aktuelle Trends – Street Food Market am Freitag, den 13. November – Die SFC Street Food Convention ist die erste B2B-Veranstaltung rund ums Street Food Business Dort findet die Convention
im Rahmen der BrauBeviale, der in diesem Jahr wichtigsten
internationalen Getränketechnologiemesse, statt. Initiiert und
organisiert wird die Convention von „Mr. Foodtruck“ Klaus P.
Wünsch.

SFC Street Food Convention – was steckt dahinter? „Alle Teilnehmer
erwartet ein Rundumblick auf und in die noch relativ junge Street
Food Szene“, verspricht Klaus P. Wünsch. „Diese wächst extrem
schnell und mittlerweile ist klar, dass es nicht nur ein kurzfristiger
Hype ist, sondern dass da gerade ein echter Markt mit Potenzial
entsteht.“ Gestandene Gastronomen oder Quereinsteiger,
Systemgastronomen und auch Eventmanager – wer sich mit dem
Thema Street Food, Foodtrucks und mobile, außergewöhnliche
Kulinarik beschäftigt, findet bei der ersten Street Food Convention
Deutschlands genau die richtige Plattform.

Network. Trends. Business.
Im Citystyle mit urbanen Straßenzügen – eben dort, wo die Kunden
des Street Foods im täglichen Leben auch unterwegs sind – trifft sich
die komplette Street Food Community erstmals in Nürnberg. Die
Aussteller präsentieren sich in unterschiedlichen Areas wie z. B. dem
Food Market, dem General Store oder der Service Station – dem
thematisch passenden Umfeld also für Erzeuger, Lieferanten und
Händler von Lebensmitteln, Getränken oder Non-Food, für
Fahrzeughersteller, -importeure und -umbauer sowie für Experten
und Berater. Auch gestandene Foodtrucker und Street Food Anbieter
nutzen die Gelegenheit, um auf sich und ihr Konzept oder ihre
Marketingidee aufmerksam zu machen.

Convention Programm: aktiver Austausch erwünscht
Die SFC Street Food Convention bietet die geeignete Plattform für
alle am Street Food Business Interessierten, sich zu vernetzen,
gemeinsam zu wachsen und über neue Trends und Entwicklungen zu
diskutieren. Bei all dem unkonventionellen Charakter der Szene ist
eines jedoch klar: Neben Spaß und tollen Stories geht es natürlich
auch darum, Geld zu verdienen. „Ich hatte schon länger die Idee,
Betreiber und Interessenten mit Experten zusammenzubringen, die
gemeinsam das Thema Street Food voranbringen“, erläutert Wünsch
den Ausgangsgedanken. „Jetzt bin ich sehr stolz, dass es geklappt
hat und wir uns erstmals alle gemeinsam zwei volle Tage unserem
Lieblingsthema widmen können und dabei auch noch gute
Geschäftsideen entstehen.“

Auf der Main Stage und in der Speakers‘ Corner sprechen die
Experten und laden zum aktiven Austausch ein. Hier gibt es Street
Food mal nicht auf die Hand, sondern auf die Ohren. In
Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Talkrunden rund um Fragen,
die die Branche umtreiben, rauchen am Ende nicht Grill und
Fritteuse, sondern die Köpfe der Teilnehmer. Zur Eröffnung wirft
Klaus P. Wünsch gemeinsam mit Ernährungsethnologen Prof. Dr.
Marin Trenk und Stefanie Rothenhöfer vom Food Entrepreneurs Club
Berlin einen aktuellen Blick auf den Status Quo der jungen Street
Food Branche in Europa. Außerdem on stage: der Buchautor („Auf
die Hand“) und Foodblogger Stevan Paul, die Lunch-Karawane
Hamburg, die Gründungs- und Unternehmensberatung four-quarters,
die Schaffensschwestern, Bioland Gastroberatung,
Fahrzeugspezialist Ekonzept Mobility und viele mehr.

Craft Beer meets Street Food
Essen und Trinken gehören unweigerlich zusammen. Da liegt es
nahe, unkonventionelles Essen mit außergewöhnlichem Trinkgenuss
zu paaren. Die SFC Street Food Convention startet deshalb mit dem
letzten Tag der BrauBeviale, der in diesem Jahr wichtigsten
Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Diese Kombination
bietet einen vielversprechenden Blick über den Teller- bzw. Glasrand
für Street Food Interessierte wie auch Vertreter der Getränkebranche.
„Das ist für Besucher beider Veranstaltungen eine tolle Chance,
miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen“, findet
Andrea Kalrait, Veranstaltungsleiterin BrauBeviale. „Street Food und
die kreative Bierkultur, Trendthema der BrauBeviale, verbindet der
Craft-Gedanke – geprägt von einer guten Portion Kreativität und
einem gehörigen Schuss Mut und Optimismus.“ Besucher der SFC
Street Food Convention erhalten am Donnerstag freien Eintritt zur
BrauBeviale und umgekehrt.

Luken auf – Street Food Market im Anschluss an SFC
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Nach anderthalb Tagen
Business und Gesprächen über den kulinarischen Genuss wird es
höchste Zeit, in die Praxis überzugehen: Am Freitag, den
13. November, öffnen Food Trucks und Street Food Stände im
Messeeingang vor der Frankenhalle ihre Verkaufsluken und geben
ein eindrucksvolles Beispiel von der Vielfalt der Leckereien. Von
16 bis 20 Uhr findet der Street Food Market statt, der Eintritt ist frei.

www.streetfoodconvention.de

15. fish international

15. fish international bietet viel Neues von Symposium bis „Räucherkiste“

Die Fischwirtschaft macht sich bereit: Von Sonntag bis Dienstag, 14. bis 16. Februar 2016, trifft sich die Branche zur bereits 15. fish international in der Messe Bremen. Auch diesmal setzen die Organisatoren wieder neue Akzente. So lenken sie in einem Symposium den Blick auf Chancen der Seafood-Branche, bitten zu Spezialverkostungen, haben den Bereich Aquakultur deutlich vergrößert und laden zum Besuch der parallelen Messe GASTRO IVENT und erstmals der Hausmesse der Fleischer-Einkauf AG (FAG) ein, einem der führenden Unternehmen für den Fleischereibedarfshandel im Norden.
Abgesehen davon: Das Team der fish international wird viele angestammte Anbieter wie den Großhändler Transgourmet Seafood aus Bremerhaven oder den niederländischen Produzenten Parlevliet & Van der Plas begrüßen. Zahlreiche Aussteller sind hingegen zum ersten Mal in Bremen oder erstmals nach einiger Zeit Pause: zum Beispiel der größte deutsche Verarbeiter, die Deutsche See in Bremerhaven, und der Weltmarktführer für Fischbearbeitungsmaschinen, Nordischer Maschinenbau Rud. Baader aus Lübeck.

„Die Ausstellerakquise macht riesig Spaß, denn die Messe wird sehr gut angenommen“, freut sich Projektleiterin Sabine Wedell von der Messe Bremen. Alle Aussteller versammeln sich diesmal in der größten Halle auf dem Gelände, der Halle 5. „Wir haben die Dienstleistungsflächen wie etwa Kühlräume von hier weg verlegt. So können wir sogar mehr Ausstellungsfläche als bisher bieten, sorgen aber für kürzere Wege.“

Die fish international ist das deutsche Forum der Besucher aus Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung schlechthin für Information, Diskussion und Austausch – auf der Messe wie auf der traditionellen Schleppnetzparty am Sonntagabend. Zu den Themen, die die Branche besonders umtreiben, gehört aktuell die Frage: Wie begeistern wir noch mehr Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte? Sabine Wedell: „In einem kompakten Symposium stellen Insider spannende Ansätze vor.“

Eine große Rolle spielt für Einkäufer und Gastronomen stets, auf der fish international quasi als Vorkoster der Verbraucher neue oder beliebte Frisch-, Feinkost- oder TK-Produkte kennenzulernen – das wissen die Messeorganisatoren aus Besucherbefragungen. Erstmals bittet das Team dafür in die „Räucherkiste“. In Workshops kosten die Besucher hier Räucherware, schmecken Unterschiede, erfahren Wissenswertes – und genießen einfach.

Wer Fisch spannend in Szene setzt, darf auf Interesse der Verbraucher hoffen. Manche Händler räuchern schon in ihren Geschäften – ein appetitanregendes Schauspiel, das die Frische der Produkte unterstreicht. Unter dem Motto „Faszination Feuer“ wird die Theken-Sonderschau diesen Trend aufgreifen. Neben Räucherofenmodellen sind erstmals auch Tandur-Öfen zum Einbauen für das Garen auf exotische Art zu sehen.

Verbraucher wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel stammen, und der Gesetzgeber hat die Wirtschaft zum Nachweis verpflichtet. Ein Messebereich stellt darum technische Lösungen und Dienstleistungen für Rückverfolgbarkeit vor – wichtig für die gesamte Branche. Besonders an den Handel wendet sich dann die Verleihung des Seafood Star. Der Branchen-Oscar des FischMagazins prämiert zum Beispiel interessante und ausgefallene Konzepte im Einzelhandel.

Parallel zur fish international erwartet die FAG ihre Kunden in Halle 7. Die GASTRO IVENT bietet in der Halle 6 Impulse und Lösungen für die Gastronomie. Hier sind modernste Kassensysteme, Kücheneinrichtungen, hochwertige Lebensmittel, Getränke und vieles mehr zu finden. Spitzenköchinnen – „Chefs on High Heels“ – veranstalten Tastings, große Themen sind auch Streetfood und Kaffee.
Für alle Messen gilt ein gemeinsames Ticket. Die Fisch- und die Gastro-Messe sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die FAG-Messe findet zu den genannten Öffnungszeiten am Sonntag und Montag statt.

www.fishinternational.de

Das war CHEF-SACHE 2015

27. & 28. September 2015 in Köln

Bereits zum siebten Mal konnten die Veranstalter das Cologne Avantgarde Cuisine Festival als vollen Erfolg verbuchen. Insgesamt ließen sich 3100 Besucher, darunter wurden weit mehr als 200 Michelinsterne gezählt, von den Kochshows der weltbesten Chefs beeindrucken. Daneben staunten sie über Produktneuheiten auf der Ausstellerfläche, genossen zahlreiche Tastings und fieberten mit den Teilnehmern der spannenden Kochwettbewerbe. Am Abend traf man sich auf zwei herausragenden Partys und ließ die Tage gemeinsam Revue passieren.

Sonntag, 27. September 2015
Als sich die Türen des Palladium in Köln um Punkt 11 Uhr am Sonntag öffneten, war es schon offensichtlich, dass die folgenden zwei Tage dem aktuellen Motto der CHEF- SACHE vollkommen gerecht wurden: The Culinary Revolution is now; daran blieben mit dem Blick auf das bevorstehende Programm und auf die beeindruckende Liste von innovativen Austellern keine Zweifel.
Der große Zuschauersaal, in dem die insgesamt zehn Bühnenshows stattfanden, leerte sich zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung und schon der erste Punkt des prall gefüllten Programms zog den Großteil der kulinarisch Interessierten in die Sitzreihen. Was auf der Bühne zwischen Ralf Bos, Thérèse und Jonnie Boer, Tim Raue, Sascha Stemberg, Frank Nagel und Mike Hoffmann diskutiert wurde, polarisierte nicht nur innerhalb dieser Talkrunde. Das Thema, in welche Richtung sich die Gastronomie entwickelt oder sich entwickeln sollte, wurde während der zweitägigen CHEF-SACHE immer wieder angeregt besprochen.

Als eine Möglichkeit, was ein Restaurantbesuch in der Zukunft bieten könnte, sieht Tim Raue, der mittlerweile mehrere Gastronomiekonzepte in Berlin betreibt, zum Beispiel in der virtuellen Realität. Das Publikum staunte nicht schlecht über die Idee, mithilfe einer entsprechenden Brille, für ganz besondere Erlebnisse zu sorgen.
Bei dem japanisch stämmigen Peruaner Mistuharau Tsumura, aus dem Maido in Lima, ging es dann um die Fusion beider Kulturen, die er in sich vereint. Auf der Bühne gab er tiefe Einblicke in sein Nikkei Food, das Japan und Peru miteinander kollidieren lässt. Dazu gehören viele Produkte, die in Europa kaum bekannt sind, wie beispielsweise Popeye Crab, Achatschnecken und Papa Seca.

Als im Anschluss an diese Vorführung das Catering von Transgourmet eingeläutet wurde, begann gerade die zweite Runde des Cru-de-Cao-Awards auf der AEG- Bühne. In diesem Rahmen bereiten Azubis und ausgebildete Patissiers im Wettstreit schokoladige Kreation zu. Die Fachkundige Jury zeigte sich von allen Teilnehmern des Dessert-Wettbewerbs sichtlich begeistert. Gewinnen konnte allerdings nur einer je Kategorie: Lukas Leisner bei den Junioren und Eric Lehr bei den Mastern.

Seit mittlerweile fünf Jahren ist CHEF-SACHE in Zusammenarbeit mit der Schokoladenmanufaktur Coppeneur bemüht, auch dem süßen Bereich die verdiente Beachtung einzuräumen. Deshalb ist es beinahe schon Tradition, dass sich auch auf der Hauptbühne ein Vortrag mit Dessertgängen beschäftigt.

In diesem Jahr übernahm das kein geringerer als Massimo Bottura, aus der Osteria Francescana in Modena. Er präsentierte neben weiteren Gerichten seinen signature dish „Oops! I dropped the Lemon tart!“. Wer den italienischen Koch kennt, weiß aber, dass er niemals nur Gerichte präsentiert, sondern immer auch einen Teil seiner Philosophie und so nahm er das Publikum mit nach Italien und in seine Welt. Zum Abschluss seiner Präsentation holte er das Publikum zu einem Massenselfie auf die Bühne.

Auch der Jock Zonfrillo, aus dem Orana in Adelaide, entführte die Besucher in seine Wahlheimat, nach Australien. Der gebürtige Schotte bereitete nicht nur Känguru Fleisch direkt in der Holzkohle zu, er zeigte auch sehr einleuchtend was es mit dem australischen Bush Food auf sich hat, welchen Stellenwert es einnimmt und warum er daran arbeitet, es in der allgemeingültigen Kultur des kleinen Kontinents zu etablieren.

Award Zeremonie: Den Abschluss des Programms am Sonntag bildete die große Zeremonie der Preisverleihung. Alle Teilnehmer des Coppeneur Cru-de-Cao-Awards konnten sich über tolle Preise freuen.

In der folgenden Bekanntgabe der Gewinner der großen Best oft the Best Wahl hagelte es Applaus für die Besten in der gesamten Gastronomie. Moderiert wurde das Spektakel von der Schauspielerin Michaela Schaffrath und Thomas Ruhl, dem als Initiator der CHEF-SACHE dieser Wettbewerb besonders am Herzen liegt. Die Wahl, die von der gesamten Branche vorgenommen wird, zählt mittlerweile zu einem der wichtigsten Auszeichnungen für Köche, Restaurants, Servicemitarbeiter und Unternehmer.

Die ersten Plätze des Rankings vergab die Branche an:
Bos Food als bestes Unternehmen, Ralf Bos als Grand Seigneur, Daniel Kiowski als Meister der Weine, Yildiz Bau als Mrs. Feel Good, The Table als Hot Spot, Christian Bau als Nationalheld und Joachim Wissler gemeinsam mit Christian Bau als Impulsgeber.

Im Anschluss trafen sich alle zum Get Together auf der großen Norge Fjordparty. Bei gutem Wein aus Österreich und Spanien gab es Kreationen von norwegischem Fisch, die von neun jungen und angesagten Köchen zubereitet wurden. Das waren: Sonja Baumann und Erik Scheffler, Jan Philipp Berner, Serkan Güzelcoban, Frédéric Morel, Benjamin Pfeifer, Jan Simon Reis, Anton Schmaus und Claudia Schröter.

Montag, 28. September 2015
Bei strahlendem Sonnenschein begann der zweite Tag der CHEF-SACHE. Trotzdem war das Palladium schon am frühen Morgen mit Besuchern gefüllt, als Sven Elverfeld, aus dem aqua in Wolfsburg, die Bühne betrat. Gekonnt bewies er in seinem Vortrag, warum er zu den besten Köchen Deutschlands zählt. Die Ergebnisse seiner Arbeit deuten in den letzten Jahren sicher darauf hin, dass seine Kreationen erwachsen geworden sind. Er gilt zwar immer noch als Meister der Interpretation von Klassikern, doch das ist nicht mehr mit einem Augenzwinkern zu verstehen, sondern als ernstzunehmende Weiterentwicklung.

Beinahe nahtlos ging es in die zweite Bühnenshow des Tages über, in der Eric Menchon, aus dem Le Moissonnier, eindrucksvoll darstellte, wie er mit der sogenannten Satellitentechnik seinen Weg gefunden hat. Seine Gerichte entspringen ohne Zweifel der französischen Kochkunst, ohne allerdings den gängigen Klischees zu entsprechen. Serviert werden sie auf einem Hauptteller, der von mehreren kleinen umkreist wird. Jeder für sich ein stimmiges Konzept, doch zusammen ergeben sie ein perfektes System.

Dann trat Christian Bau, aus dem Victor’s Fine Dining in Perl-Nenning, auf die Bühne. Davon abgesehen, dass er in beeindruckender Weise präsentierte, was ihn in seiner Küche derzeit inspiriert, nutzte er die Gunst der Stunde, sein Wort gezielt an das Publikum zu richten. Er appellierte an viele der Blogger, die sich doch bitte etwas seriöser in die Thematik des jeweiligen Restaurants einzuarbeiten hätten, wenn sie dort essen und darüber schreiben wollten. Auch dafür ist CHEF-SACHE da, denn wo sonst präsentiert sich die Branche in einem solchen Umfang und ist so direkt zu erreichen.

Zeitgleich mit diesen drei deutschen Köchen, die am Montagmorgen auf der Bühne standen, ging es auch auf der AEG-Bühne wieder richtig rund. Dort wurde der Sous Fresh Chefs Inspirations Award ausgetragen, den Lars Middendorf für sich gewinnen konnte. Moderiert und unterstützt wurde der Wettbewerb von Hanjo Wimmeroth und dem Spitzenkoch Christian Mittermeier von der Villa Mittermeier.

Gut gestärkt vom Transgourmet Catering nahm das Publikum am Mittag wieder im Saal Platz, in dem sich während der Pause einiges getan hatte. Mittlerweile stand auf der Bühne ein kleiner Wald, in dem offensichtlich gerade ein Reh von einem Jäger erlegt worden war. In diese Szenerie bettete Stefan Wiesner, aus dem Rössli in Echolzmatt, seine Show. Eindrucksvoll demonstrierte er seine kompromisslose Philosophie, die auch vor den ungewöhnlichsten Zutaten aus der Natur keinen halt macht. Eine Fichte, die er vor dem Publikum fällte, diente nicht bloß als Feuerholz.

Das mussten die meisten Zuschauer erst einmal auf sich wirken lassen. Nur gut, dass es ohnehin eine kleine Pause gab, um die Spuren des Waldes auf der Bühne zu beseitigen. Für Magnus Ek, aus dem Oaxen Krog aus Stockholm, war dann wieder alles in Ordnung gebracht. Er zeigte, dass er sich in den letzten zehn Jahren stark weiterentwickelt, sich aber niemals vom Grundgedanken seiner New Nordic Cuisine entfernt hat. Er ist eher einer der leisen, wenngleich doch sehr deutlichen Töne. Seine Kreationen irritieren nicht, er bindet den Gast förmlich in seine Kunst mit ein.

Den krönenden Abschluss der Chef-Sache bestritt dann Grant Achatz, aus dem Alinea in Chicago, der insbesondere für die unvergleichliche Präsentation seiner Gerichte bekannt ist. Er berichtete dem gebannten Publikum von seiner vergangenen Reise durch Spanien, wie ihn die Tapaskultur beeindruckt habe und ihn zu ganz eigenen Interpretationen inspirierte. Auf Bildern der spanischen Vorbilder platzierte er seine Auslegung der kulinarischen Kleinigkeiten. So wird Bezug und Differenz auf wunderschöne Art ganz deutlich. Als Grant Achatz dann zwei Damen aus dem Zuschauerraum auf die Bühne bat, die an einem eigens dafür aufgebauten Tisch Platz nahmen, und er ihnen ein Dessert wie ein Gemälde direkt auf den Tisch auftrug, waren restlos alle von seiner Kunst überzeugt.

Nur sehr langsam beruhigte sich der Ansturm auf den amerikanischen Koch, als der seine Vorführung beendet hatte, so dass die Bühne erst nach einiger Zeit für das große Finale freigegeben werden konnte. Mit einem großen Dank an das gesamte Team der CHEF-SACHE, insbesondere an die Bühnenchefs Nicole Grün, Bettina Seitz, Axel Heldmann, Thomas Hildebrand und Marcus Schneider und an alle, die dabei geholfen haben, dass die Veranstaltung so tadellos ablief, verabschiedete sich Thomas Ruhl bei allen Besuchern. Viele von ihnen erkundigten sich noch beim Verlassen des Palladiums nach dem Termin für die achte CHEF-SACHE. Im nächsten Jahr findet die Veranstaltung am 25. & 26. September 2016 statt.

Für einige der Besucher war die CHEF-SACHE aber immer noch nicht vorbei. Für diejenigen, die eine der hartumkämpften Karten für die abschließende Port Culinaire Shipwrecked Party ergattert hatten, stand der iSi-Shuttleservice vor der Veranstaltungshalle bereit. Das Fest ging nach mehrfachen Aussagen bis in die frühen Morgenstunden.

Best-of-the-Best Awards

Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE

Zum vierten Mal schreibt das Team von Port Culinaire diesen Wettbewerb aus. Zugegeben: Auszeichnungen für gute Leis­tungen in der Branche werden fast schon inflationär verteilt. Die Awards anlässlich der CHEF-SACHE sind jedoch etwas Besonderes. Werden sie doch nicht von einer – wenngleich kompetenten aber überschaubaren – Fachjury vergeben oder von einer Redaktion erdacht, sondern von der ganzen Branche gewählt.

Die Wahl selbst findet in drei Stufen statt.

1. Stufe:
Jede Person aus der Gastronomie und Food-Branche hat die Möglichkeit, je Kategorie fünf Kandidaten ihrer Wahl in absteigender Wertung online vorzuschlagen. Das Wahltool zur Online-Wahl befinden sich auf www.chef-sache.eu
Einsendeschluss: 06. September 2015

2. Stufe:
Port Culinaire wertet diese Einsendungen aus und veröffentlicht die Top 10 Kandidaten jeder Kategorie alphabetisch. Diese finden sich ab dem 07. September 2015 auf der Wahl­plattform. Die vorläufige Rangliste bleibt zunächst Geheimnis von Port Culinaire.
Sie wählen dann erneut und zwar den/die Kandidaten/in aus der Top 10 Liste, der/die für Sie die No. 1 werden soll. Einsendeschluss: 22. September 2015

3. Stufe:
Alle nominierten Kandidaten der einzelnen Kategorien werden zur Award Ceremony auf der CHEF-SACHE in Köln am 27.09.2015 eingeladen. Erst dann erfahren die Kandidaten, wer unter ihnen die Auszeicnung „Best-of-the-Best 2015“ erhält und geehrt wird. Alle Nominierten dürfen sich als Gewinner fühlen, haben sie doch viel erreicht und massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit bekommen. Alle Top 10 Kandidaten erhalten eine Urkunde. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden wir zur großen Norge Fjordparty ein.

CHEF-SACHE Best-of-the-Best − Nationale Auszeichnungen

A. Chefs
1. Port Culinaire Nationalheld 2015
Wer ist derzeit der beste Koch/die beste Köchin in Deutschland? Wessen Menüs begeistern am meisten und wessen Küche liefert über alle Disziplinen hinweg die beste Gesamtleistung? Wählen Sie den oder die
No. 1 unter den deutschen Chefs.

2. Impulsgeber 2015
Welche/r Küchenchef/in hat in Deutschland durch Innovationskraft Kollegen inspiriert und die Kochkunst auf neue Wege geleitet? Wählen Sie den/die derzeit kreativste/n deutsche/n Küchenchef/in.

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2015
Wählen Sie das Restaurant, dessen avantgardistisches Konzept Sie durch Neuartigkeit und Modernität verblüfft hat. Wählen Sie das derzeit progressivste deutsche Restaurantkonzept.

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2015
Einst war der Service in den Spitzenrestaurants steif und distanziert. Zunehmend kehren ein modernes Gastverständnis und eine echte Wohlfühlatmosphäre ein. Dahinter steht die Kunst, ein gutes Service-Team zu bilden, zu führen, zu motivieren und anzuleiten. Welche/r Service-Chef/in macht das im Moment am bes­ten? Wählen Sie Ihre/n Favoriten/in.

3. Meister/in der Weine 2015
Aufbau und Pflege eines Restaurant-Weinkellers ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Haupt­parameter sind den Geschmack der Gäste zu treffen, die Weine korres­pondierend zu den Kreationen der Chefs auszuwählen und den Gast freundlich, kompetent und fair zu beraten. Wer macht das im Moment am besten?

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2015
Welche Unternehmerpersönlichkeit aus Handel, Produktion oder Dienstleistungsbereich unserer Branche hat durch ihre Leistungen als Innovator, Chef und Mensch diese Auszeichnung verdient? Wählen Sie den oder die Sympathieträger(in) des Jahres.

2. Unternehmen 2015
Welches produzierende oder handelnde Unternehmen ist das innovativste, zuverlässigste und fairste in Bezug auf Preis und Service? Wählen Sie ihr Lieblingsunternehmen aus der Foodbranche.

www.chef-sache.eu

NEXT ORGANIC BERLIN am Sonntag

In einer der imposantesten Locations der Hauptstadt, der Haupthalle des Flughafens Berlin Tempelhof, kommen am 10. Mai 2015 auf 4.500 qm Entscheider und Multiplikatoren aus Hotellerie, Gastronomie, Catering, Naturkost- und Feinkosthandel zusammen. Mehr als 180 Aussteller, davon viele kleine Manufakturen, präsentieren auf der Food-Fachmesse NEXT ORGANIC BERLIN die neuesten Produktinnovationen. „Was morgen kommt, entscheiden wir heute. Wir inspirieren Macher aus allen Ernährungsbereichen dazu, gemeinsam neue regionale Food- und spannende Produktkonzepte zu entwickeln.“ Davon ist der Initiator der genussorientierten Fachmesse, Jiro Nitsch, überzeugt. Der Erfolg gibt ihm recht: Bereits zum dritten Mal vernetzt die Plattform, nachhaltiges, ethisches und biologisch-landwirtschaftliches Handwerk mit Einkäufern aus der Gastronomie und dem Feinkosthandel.

Die NEXT ORGANIC BERLIN hat sich seit 2013 immer weiter professionalisiert: Ausstelleranfragen steigen,  Fachvorträge und Workshops nehmen einen großen Stellenwert ein – und auch der Show- und Schulungscharakter ist gewachsen. Die Veranstaltung ist nicht nur eine „Ausstellung verschiedener Ideen und Produkte“. Sie ist zu einem wichtigen Aushängeschild für eine ganze Branche gereift. Hieraus resultiert wirtschaftliches Wachstum und Vielfalt, Stärkung der landwirtschaftlichen Regionen und seiner Öko-Betriebe, Einhaltung der Tierwürde sowie eine wichtige Schärfung des Bewusstseins für gute, nachhaltige Lebensmittel beim Verbraucher.

Themenschwerpunkte 2015: Raw Food, Fleisch und der Erzeugermarkt
Healthy Raw Food, verantwortungsvoller Umgang mit Fleisch und der Erzeugermarkt „From Farm to Kitchen“ stehen 2015 im Mittelpunkt der Fachmesse. Hierbei präsentieren Experten wie der Wagyu-Züchter und Fleischexperte Lucki Mauer als Fleischbotschafter und Köche wie Boris Lauser als Raw Culinary Artist oder Sophia Hoffmann als vegane Köchin ihre Kreationen in Degustationen, Workshops und Themenrundgängen und informieren über Vielfalt, Einsatzmöglichkeiten und Herkunft von Lebensmitteln. Der Erzeugermarkt „From Farm to Kitchen“ bringt Erzeuger und Manufakturen auf direktem Weg mit Caterern und Gastronomen zusammen – schnell, lokal, ohne langwierige Handelswege. Ein Zukunftsthema für die Branche!

What´s NEW: GASTORGANIC!
GASTORGANIC ist ein neues, interdisziplinäres Netzwerk für die Gastronomie: Hersteller aus dem Food- und Nonfood-Bereich bieten gemeinsam ganzheitliche, nachhaltige Lösungen rund um die Kulinarik in Gemeinschaftsverpflegung, Hotellerie, Gastronomie und Catering. Auf der NEXT ORGANIC BERLIN werden in der Gastrolounge aktuelle Themen wie z.B. „grüne“ Tischkultur „Made in Germany“ oder nachhaltige Gar-Technologien vorgestellt. Kontinuierlich werden unter der Dachmarke GASTORGANIC Workshops, Schulungen, Sales- und Messekonzepte organisiert und dabei zukunftsweisende Food-Themen und Zubereitungstechniken beleuchtet. Die Partnerunternehmen und Förderer des Konzepts sind in der Regel inhabergeführte Unternehmen, die sich aktiv für Nachhaltigkeit engagieren. Kriterien wie Zertifizierungen, Made in Germany, fair-soziale Herstellungsprozesse und eine ökologische Ausrichtung sind in der Zusammenarbeit besonders wichtig.

Die Live-Cooking-Station des Rieber Food Lab, Sponsoringpartner in Sachen nachhaltiger und innovativer Küchentechnik, präsentiert Lucki Maurer, die Gebrüder Eggert und Björn Moschinski, die auch im Deutschen Pavillon auf der Expo 2015 im Oktober 2015 in Mailand ihr Handwerk gemeinsam vorführen werden.

The Food Entrepreneurs Club (FEC) goes NEXT ORGANIC
Der Food Entrepreneurs Club (FEC) vernetzt eine neue Generation passionierter, qualitätsbewusster Food-Unternehmer und bietet eine attraktive Plattform, um sich über Herausforderungen und Möglichkeiten zeitgemäßer Food Betriebe auszutauschen. Anlässlich der NEXT ORGANIC BERLIN wurde ein Begleitprogramm entwickelt. Der FOOD ENTREPRENEURS CLUB präsentiert 3 Panels, 14 Speaker, 6 Experten im Ping Pong-Einzelgespräch und jede Menge praktische Tipps und motivierende Denkanstöße für Food Start-Ups und junge Marken. Bereits zugesagt haben Akteure, wie Christian Baier (Marketing und Unternehmensstrategie Bio Company), Jörg Reuter (Geschäftsführer, Grüne Köpfe), Barbara Kappel-Weber (Inhaberin Barbara´s Küche) Lea Brumsack (Gründerin Culinary Misfits) und Hans Möller (Geschäftsführung, De Öko Melkburen). EXTRA ANMELDUNG ERFORDERLICH!: www.foodentrepreneursclub.com

Start-UP Wettbewerb macht´s möglich: Newcomer wirbeln alteingesessene Foodbranche auf
Zum dritten Mal veranstaltete das Team der NEXT ORGANIC BERLIN bereits im März 2015 den wichtigsten Nachwuchswettbewerb der Foodbranche: Mit fachkundiger Begeisterung und unermüdlichem Verkostungseinsatz kürte eine hochkarätig besetzte Jury aus 45 nationalen und internationalen erfolgversprechenden Bewerbungen absoluter Newcomer, die noch vor dem Markteintritt stehen, vier Gewinner in den Kategorien Speisen, Getränke sowie Dienstleistung. Start-Ups und Gründer erhielten die Chance, einen begehrten Ausstellerplatz auf der NEXT ORGANIC zu gewinnen, sowie einen eintägigen Beratungsworkshop zu Vertriebschancen, Marketingoptimierung, Finanzierungsmodellen, PR und Social Media. Für eine Teilnahme am Wettbewerb wurde eine maximale Transparenz hinsichtlich Inhaltsstoffe, Produktionsort, Nachhaltigkeit, Herkunft und Qualität der Rohstoffe sowie eine bisherige Finanzierung vorausgesetzt.
 
Namhafte Spezialisten aus verschiedensten Geschäftsbereichen des F&B-Segments fanden sich zur Selektion der Sieger-Ideen zusammen: Marketingspezialist und Gründer des Foodlabs “The Science Kitchen” mit Sitz in Berlin, David Marx; der Chefkoch des legendären vegetarischen Restaurants Cookies Cream bzw. Crackers, Stephan Hentschel; der Unternehmensberater, Blogger und ehemalige Geschäftsführer der weltweit größten Foodplattform „chefkoch.de“, Robert Franken; Gastro-Journalist Nikolas Rechenberg, Jury-Mitglied der Berliner Meisterköche und Herausgeber der Online Genussportals „Gourmetwelten“, Martina Merz, seit 25 Jahren Leiterin der umweltorientierten Designagentur „mërzpunkt“ sowie der Produktmanager im Marketing der ersten sozial-ökologischen Bank GLS, Christian Eichbauer, komplettierte das Expertenteam.

Die Gewinner der NEXT ORGANIC Start-Up-Competition 2015 sind:
– „Brüder Gleich“ aus Hamburg, Produkt: Reisgurt – eine Alternative aus Reis zu Joghurts auf Milch- oder Sojabasis in veganer Bio-Qualität
– „Schwarzwald-MISO“ aus Villingen-Schwenningen, Produkt: fermentierte Miso-Gewürzpasten in veganer Bio-Qualität
– „Trenkle Food“ aus Berlin, Produkt: Plantwich – ein veganes Club-Sandwich aus Weizenvollkorn-Toast in veganer Bio-Qualität
Der vierte Gewinner wurde nicht von den Juroren, sondern von der Facebook-Community entschieden. Die meisten LIKES innerhalb einer Woche erhielt Mulaté Organic Chocolates von Chocolate Naive aus Litauen.

Als Premium-Sponsor des Wettbewerbs stiftet die GLS Bank die Preispakete für die vier auserwählten Start-Ups und unterstützt damit die Intention der NEXT ORGANIC BERLIN bei der Förderung junger, vielversprechender Unternehmen nachhaltig.
„Newcomer aus der Food-Branche kämpfen oftmals mit Startschwierigkeiten“, bestätigt Jiro Nitsch. „Banken, Behörden, Vermieter und Investoren verfügen zumeist über ei
ne geringe Berater- und Finanzierungslaune gegenüber innovativen Ideen im Bereich Lebensmittel oder Gastronomie. Die Start-Ups verleihen mit ihren frischen Ideen jedoch nicht nur der Fachmesse – sondern auch dem gesamten Lebensmittelsegment – wichtige Impulse in den Bereichen Kreativität, Nachhaltigkeit und Transparenz.

Veranstaltungsort: 
Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin
Öffnungszeiten: 
Sonntag, 10. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr.
www.nextorganic-berlin.de

Ski-WM der Gastronomie

Am 15. und 16. April 2015 trifft sich die Gastronomie-Branche zum Riesenslalom in Ischgl

Ischgl ist auch im Jahre 2015 wieder Austragungsort der Ski-WM der Gastronomie. Nach der großen Resonanz der Veranstaltung in den letzten Jahren mit mehr als 1.250 Startern aus 15 Nationen findet am 15. und 16. April 2015 nunmehr die 7. Auflage der Ski-WM der Gastronomie in Ischgl statt. Kellner, Köche, Sommeliers, Hoteliers, Gastronomen, Barkeeper, Winzer, Zulieferer und Gäste messen sich im Riesentorlauf in der Lifestyle-Skimetropole und suchen ihren Weltmeister der Gastronomie 2015. Höhepunkte der letzten Jahre waren die Teilnahmen von Olympiasieger Patrick Ortlieb und Ex-Weltcupsieger Michael Walchhofer in der Kategorie Hoteliers.

Zwei Wettbewerbstage mit Sonderwertung für Snowboarder
Der Berg ruft: Pulverschnee erwarten die Teilnehmer der Ski-WM der Gastronomie und bereits jetzt präsentieren sich die Pisten in der Silvretta Arena wieder in hervorragendem Zustand. Somit ist alles gerichtet für das Saison-Abschlussfest von Gastronomie und Hotellerie. An zwei Wettbewerbstagen treten die Teilnehmer in den Kategorien „Hoteliers, Gastronomen, Köche, Hotelfachschüler und Gäste“ (15.4.) sowie „Sommeliers, Barkeeper, Kellner, Winzer und Zulieferer“ (16.4.) in jeweils zwei Durchgängen im Riesentorlauf gegeneinander an. Neu ist in diesem Jahr eine Sonderwertung für Snowboarder, die an beiden Veranstaltungstagen stattfindet. Abgerundet wird der sportliche Teil der Veranstaltung mit einem Teamwettbewerb (Hotels, Restaurants oder Spezialteams), der an beiden Renntagen stattfindet. Im Gegensatz zu den letzten Jahren findet gleich nach den Rennen die Siegerehrung statt, damit am Abend genügend Zeit zum Feiern bleibt.

Renntraining mit Marc Girardelli
Natürlich findet am Vortag der Rennen wieder ein spezielles Renntraining für die Teilnehmer statt, das von ehemaligen Rennfahrern aus dem Weltcupzirkus durchgeführt wird – unter anderem von Ex-Weltmeister und Weltcupsieger Marc Girardelli. Auf der legendären Showbühne auf der Idalp bietet die Palux-Showküche wiederum die perfekte Kulisse für tolle Präsentationen und Verkostungen. Die berühmte Ischgler Après-Ski-Szene lädt alle Teilnehmer und deren Begleiter auch 2015 wieder zum Feiern ein. Im Rahmen dieses Gipfeltreffens der Gastronomie versteht sich die Ski-WM der Gastronomie als internationaler Treffpunkt der Branche. Auch Veranstalter Thomas Schreiner, Deutschland-Chef von Champagne Laurent-Perrier, freut sich bereits jetzt auf zwei tolle Tage in Ischgl und erwartet dieses Jahr aufgrund des günstigen Termins, eine Woche nach Ostern, eine Rekordbeteiligung.

Die Initiatoren der Veranstaltung sind Ischgl und Champagne Laurent-Perrier. Die Veranstaltung wird u.a. unterstützt von S.Pellegrino/Acqua Panna, Nespresso, Atomic, Deutsche See, Palux, Coty und der Silvrettaseilbahn AG.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.ski-wm-der-gastronomie.de