Wettbewerb "BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur"

Finalisten stehen fest!
Die Finalisten des Wettbewerbs „BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur“ stehen fest! In einer spannenden und anspruchsvollen Qualifikationsrunde in Baden-Baden konnten sich drei Kandidatenpaarungen durchsetzen. Mit ihrem Etappensieg sind die Finalisten nur noch einen Schritt von der Verwirklichung ihres Traums vom eigenen Restaurant entfernt. BraufactuM, die Kollektion einiger der außergewöhnlichsten Biere der Welt, unterstützt den Sieger mit 100.000 Euro und wertvoller Beratungsleistung auf seinem Weg in die Selbstständigkeit.

Sechs Kandidatenteams, die im Wiesbadener Vorentscheid aus einem sehr hochkarätigen Bewerberfeld ausgewählt wurden, traten im legendären Brenners Parkhotel & Spa erstmalig vor der BraufactuM-Jury an. Dieser gehören die Chefredakteurin des Magazins Der Feinschmecker Madeleine Jakits, der Zweisternekoch Hans Stefan Steinheuer, der Direktor der Hotelfachschule Heidelberg Martin Dannenmann, die Sterneköchin Erika Bergheim sowie deren Kolleginnen Iris Bettinger, Claudia Schröter, Kristina Kedak und Barbara Schlachter-Ebert, der Direktor des Brenners Parkhotel & Spa Frank Marrenbach, der Geschäftsführer der Internationalen Brau-Manufacturen GmbH Dr. Marc Rauschmann und der Vorsitzende des VDP Steffen Christmann an.

Zunächst mussten die Kandidaten ihr Konzept eines Gasthauses für feine Bierkultur verteidigen. Vor allem die Kalkulation, die Personalplanung und die Integration der BraufactuM-Philosophie wurde hier intensiv durch die Vorsitzenden der vier Gremien Service und Gastlichkeit, Küchenkunst und Produkt, Getränke und Aromenharmonie und Unternehmerisches Geschick hinterfragt.

Der zweite Prüfungsabschnitt widmete sich ausschließlich der persönlichen Eignung zur Selbstständigkeit. Diese mussten die Kandidaten vor allen vier Gremien, insgesamt vor zehn Jurymitgliedern, unter Beweis stellen.

Qualifiziert nach Punkten für das Finale hat sich ein Hamburg/Konstanzer Team, ein Studententeam der Hotelfachschule Garmisch Partenkirchen und eine Berliner Paarung, für die das Finale in der Hauptstadt am 24. Oktober zum Heimspiel wird.

Zur letzten entscheidenden Prüfung müssen die Kandidaten der Jury Ende Oktober einen belastbaren Businessplan vorlegen und dieses vor den vier Fachgremien erneut verteidigen. Auch praktisch stehen die Finalisten vor einer großen Herausforderung. Jedes Team muss ein 3-Gang-Menü präsentieren, jeweils auf eine Kreation der BraufactuM Kollektion abgestimmt.

Stimmen zum Wettbewerb:

Dr. Marc Rauschmann, Geschäftsführer, Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH: „Mit den traditionellen Brasserien hatte z.B. Frankreich immer schon Gasthäuser, die an Brauereien angeschlossen waren und eine gute, gehobene Küche zu den Bierspezialitäten des Hauses servierten. Mit BraufactuM wollen wir diese Idee hierzulande aufgreifen und etwas Eigenes etablieren: ein Gasthaus für feine Bierkultur, in dem Bier als Begleiter der gehobenen Küche den gleichen Stellenwert hat wie Wein. Dafür suchen wir die geeignete Person mit ausgeprägtem Unternehmergeist“.

Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin, DEHOGA Bundesverbandes: „Die Idee dieses Wettbewerbes begrüße ich. Er soll dem ausgebildeten Fachkräftenachwuchs der Branche Lust auf Selbstständigkeit machen. Die jungen Menschen haben die Chance, eine wertvolle Starthilfe zu erhalten.“

Ralf Frenzel, Geschäftsführer, CPA! Communications- und Projektagentur GmbH (Idee und Durchführung): „Mein Gasthaus für feine Bierkultur unterscheidet sich grundlegend von anderen Wettbewerbskonzepten. Hier geht es erst richtig los, wenn der Gewinner feststeht. Wir führen den Kandidaten Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit und sind auch noch da, wenn er längst auf eigenen Füßen steht.“

BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur!

100.000 Euro für die Selbstständigkeit!
Die begehrten Plätze für die Qualifikationsrunde am 22. August 2011 sind vergeben!

Es ist einer der hoch dotiertesten Wettbewerbe, der je im deutschen Gastgewerbe ausgetragen wurde: „BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur“. BraufactuM, die Kollektion der außergewöhnlichsten Bierkreationen der Welt, ebnet einem kompetenten und talentierten Nachwuchsgastronomen den Weg in die Selbstständigkeit: u.a. mit 100.000 Euro Startkapital und einem hochkarätigen Expertenteam an der Seite.

Insgesamt sieben Bewerber, darunter vier Bewerberteams konnten sich im Rahmen eines Vorentscheides aus einem hochkarätigen Bewerberfeld für die Qualifikationsrunde in Baden-Baden am 22. August empfehlen.

Dort werden die Kandidaten ihr Konzept für ihr Gasthaus für feine Bierkultur vor der BraufactuM-Fachjury verteidigen müssen. Die Jury besteht aus der Chefredakteurin des Magazins Der Feinschmecker Madeleine Jakits, dem Winzer und Präsidenten des VDP Steffen Christmann, dem Leiter der Hotelfachschule Heidelberg Martin Dannenmann, dem Direktor des Brenner’s Parkhotel Frank Marrenbach, dem 2-Sterne-Koch Hans Stefan Steinheuer sowie der Sterneköchin Erika Bergheim und deren Kolleginnen Iris Bettinger, Kristina Kedak, Claudia Schröter und Barbara Schlachter-Ebert sowie dem Geschäftsführer der Internationalen Brau-Manufacturen GmbH Dr. Marc Rauschmann.

Geprüft wird in den vier Kategorien der Kulinaristik: unternehmerisches Geschick, Service und Gastlichkeit, Küchenkunst und Material sowie Getränkewissen. Aus der Qualifikationsrunde gehen die drei Finalisten hervor, die im Finale am 24. Oktober 2011 in Berlin gegeneinander antreten.

Neben einem Startkapital von 100.000 Euro begleitet den Gewinner ein Expertenteam bei allen Herausforderungen, die eine Existenzgründung mit sich bringt, etwa bei der Standortsuche, dem Ausarbeiten des Businessplans oder der Schulung des Personals. Zusätzlich geht der Gewinner auf „Inspirationsreise“, die ihn zu den außergewöhnlichsten Brauereien und den schönsten Gasthäuser mit feiner Bierkultur weltweit führen wird.

Auf den Zweitplatzierten wartet finanzielle Unterstützung für eine Meisterausbildung nach Wahl an der Hotelfachschule Heidelberg im Wert von 10.000 Euro.

Der Drittplatzierte darf sich über finanzielle Unterstützung in Höhe von 7.500 Euro für eine Ausbildung zum geprüften Sommeliermeister IHK an der deutschen Wein und Sommelierschule Koblenz freuen.

Partner von „BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur“ sind u. a. Der Feinschmecker, die Hotelfachschule Heidelberg, die Deutsche Wein- und Sommelierschule Koblenz und der Tre Torri Verlag, die alle das nachhaltige Konzept des Wettbewerbs überzeugte.

Stimmen zum Wettbewerb:
Ralf Frenzel, Geschäftsführer, CPA! Communications- und Projektagentur GmbH (Idee und Durchführung): „BraufactuM – Mein Gasthaus für feine Bierkultur unterscheidet sich grundlegend von anderen Wettbewerbskonzepten. Das zeigt auch das hohe Niveau unserer Bewerber.“
Dr. Marc Rauschmann, Geschäftsführer, Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH: „Mit den traditionellen Brasserien hatte z.B. Frankreich immer schon Gasthäuser, die an Brauereien angeschlossen waren und eine gute, gehobene Küche zu den Bierspezialitäten des Hauses servierten. Mit BraufactuM wollen wir diese Idee hierzulande aufgreifen und etwas Eigenes etablieren: ein Gasthaus für feine Bierkultur, in dem Bier als Begleiter der gehobenen Küche den gleichen Stellenwert hat wie Wein. Dafür suchen wir die geeignete Person mit ausgeprägtem Unternehmergeist“.
Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin, DEHOGA Bundesverbandes: „Die Idee dieses Wettbewerbes begrüße ich. Er soll dem ausgebildeten Fachkräftenachwuchs der Branche Lust auf Selbstständigkeit machen. Die jungen Menschen haben die Chance, eine wertvolle Starthilfe zu erhalten.“

Mein Gasthaus für feine Bierkultur!

Gestern beginnte die offizielle Bewerbungsphase zu einem der hoch dotiertesten Wettbewerbe, der je im deutschen Gastgewerbe ausgetragen wurde: „Mein Gasthaus für feine Bierkultur“.

BraufactuM, die Kollektion der außergewöhnlichsten Bierkreationen der Welt ebnet einem kompetenten und talentierten Nachwuchsgastronomen den Weg in die Selbstständigkeit: u.a. mit 100.000 Euro Startkapital und einem hochkarätigen Expertenteam an der Seite.

Teilnehmen kann jeder, der über eine abgeschlossene Ausbildung im Gastgewerbe verfügt, mindestens 3 Jahre Berufserfahrung hat und nicht älter als 35 Jahre ist. Teilnehmer müssen sich bis zum 30. Mai 2011 mit einem aussagekräftigen Bewerbungsschreiben zum Wettbewerb melden. Bewerbungsschluss für die einzureichenden Unterlagen (u. a. ein detailliertes Gasthaus-Konzept) ist der 30. Juni 2011. Welche Unterlagen und Nachweise wie einzureichen sind, entnehmen Bewerber den detaillierten Teilnahmebedingungen auf www.braufactum.de

Nach einer ersten Prüfung der Unterlagen nach objektiven Kriterien, werden die Bewerber im Juli nach Wiesbaden zum Interview geladen. Die acht überzeugendsten Bewerber treten am 22. August in der Qualifikationsrunde vor der Jury an. Die Jury besteht aus der Chefredakteurin des Magazins Der Feinschmecker Madeleine Jakits, dem Winzer und Präsidenten des VDP Steffen Christmann, dem Leiter der Hotelfachschule Heidelberg Martin Dannenmann, dem Direktor des Brenner’s Parkhotel Frank Marrenbach, dem 2-Sterne-Koch Hans Stefan Steinheuer sowie der Sterneköchin Erika Bergheim und deren Kolleginnen Iris Bettinger, Kristina Kedak, Claudia Schröter und Barbara Schlachter-Ebert sowie dem Geschäftsführer der Internationalen Brau-Manufacturen GmbH Dr. Marc Rauschmann.

Geprüft wird in den vier Kategorien der Kulinaristik: unternehmerisches Geschick, Service und Gastlichkeit, Küchenkunst und Material sowie Getränkewissen. Aus der Qualifikationsrunde gehen die drei Finalisten hervor, die im Finale am 24. Oktober 2011 gegeneinander antreten.

Neben dem Startkapital von 100.000 Euro begleitet den Gewinner ein Expertenteam bei allen Herausforderungen, die eine Existenzgründung mit sich bringt, etwa bei der Standortsuche, dem Ausarbeiten des Businessplans oder der Schulung des Personals. Zusätzlich geht der Gewinner auf „Inspirationsreise“, die ihn zu den außergewöhnlichsten Brauereien und den schönsten Gasthäuser mit feiner Bierkultur weltweit führen wird.

Auf den Zweitplatzierten wartet finanzielle Unterstützung für eine Meisterausbildung nach Wahl an der Hotelfachschule Heidelberg im Wert von 10.000 Euro.

Der Drittplatzierte darf sich über finanzielle Unterstützung in Höhe von 7.500 Euro für eine Ausbildung zum geprüften Sommeliermeister IHK an der deutschen Wein und Sommelierschule Koblenz freuen.

Partner von „Mein Gasthaus für feine Bierkultur“ sind u. a. Der Feinschmecker, die Hotelfachschule Heidelberg, die Deutsche Wein- und Sommelierschule Koblenz und der Tre Torri Verlag, die alle das nachhaltige Konzept des Wettbewerbs überzeugte.

Teilnahmebedingungen jetzt auf www.braufactum.de

50 Biersommeliers kämpfen für lebendige und gehobene Bierkultur

Noch eine Woche bis zur zweiten Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier

In einer Woche treten wieder 50 Biersommeliers aus aller Welt vor einer siebenköpfigen Fachjury an. In dem anspruchsvollen Wettkampf geht es neben dem begehrten Titel des Biersommelier-Weltmeisters vor allem um die Demonstration lebendiger Bierkultur und das umfassende Können der Genussexperten. Die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier ist ein Highlight der Genussszene und findet bereits zum zweiten Mal statt: Diesmal vom 08. bis zum 10. April 2011 in Anif bei Salzburg, veranstaltet von der Doemens Academy.

Noch viel zu unbekannt sind sie, die speziell ausgebildeten Experten in Sachen Biergenuss. Das soll sich jetzt ändern, denn im April 2011 findet zum zweiten Mal die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier statt. 50 Biersommeliers kämpfen am Wochenende vom 08. bis zum 10. April in Anif bei Salzburg nicht nur um den Weltmeistertitel. Vielmehr möchten sie ihr Können der Öffentlichkeit demonstrieren und das allgemeine Bewusstsein für eine gepflegte Bierkultur steigern.

Karl Schiffner, Gastronom und erster Biersommelier-Weltmeister von 2009 formuliert es treffend: „Ich sehe die Weltmeisterschaft als Chance, dass sowohl Fach- als auch Publikumsmedien sich dem Thema der gehobenen Bierkultur zuwenden und damit Bier als Genussmittel mit der ganzen Bandbreite an Bierstilen und Glaskultur bei den Verbrauchern ankommen lassen.“ Initiator der Veranstaltung ist die Doemens Academy GmbH, die 2004 eine fachlich fundierte Ausbildung zum Biersommelier ins Leben gerufen hat, um Botschafter für Biervielfalt und Biergenuss zu qualifizieren.

Weltweit gibt es derzeit ca. 500 Biersommeliers, die nach den Grundsätzen der Brauakademie Doemens diplomiert wurden – darunter etwa zehn Prozent Frauen bzw. Biersommelières. Auch bei den Teilnehmern der zweiten Weltmeisterschaft spiegelt sich diese Quote wider: Neben 44 Herren gehen sechs Damen an den Start und beweisen damit eindeutig, dass Bier keine Männerdomäne sein muss. Und auch nicht kontinental begrenzt: Am 9. April sind die Länder Deutschland (23), Italien (4), Österreich (13), Schweiz (4), Tschechien (1) und Brasilien (5) vertreten. Alle bereiten sich tatkräftig auf die Prüfungen vor und hoffen auf die Finalrunde, in der die sechs Besten vor einer hochkarätigen Jury ihre Leidenschaft für den besonderen Gerstensaft demonstrieren dürfen.

So setzt sich die diesjährige Jury zusammen:
Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführer der Brauakademie Doemens und Mitinitiator der Biersommelier-Ausbildung
Dr. Christina Schönberger, Manager Technical Sales bei Joh. Barth & Sohn GmbH & Co. KG
Axel Kiesbye, Präsident des Verbandes der Diplom-Biersommeliers
Karl Schiffner, Gastwirt in Aigen-Schlägl im Mühlviertel und amtierender Biersommelier-Weltmeister
Dr.-Ing. Karl-Ullrich Heyse, Redakteur der „Brauwelt“
Dipl.-Ing. Dr. Günther Seeleitner, Präsident des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker
Kersten Albert Wetenkamp, Redakteur im Ressort Wein & Küche bei „Der Feinschmecker

Auch dieses Jahr konnten wichtige Sponsoren aus der Bierbranche gewonnen werden: Neben dem Hauptsponsor, der Barth-Haas Group, wird die Veranstaltung von der Sahm GmbH + Co. KG, der Weyermann Spezialmanufaktur, dem Verband der Brauereien Österreichs, dem Bayerischen Brauerbund, dem Deutschen Brauer-Bund, der Initiative Die Freien Brauer und dem Schweizer Brauerei-Verband unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter www.biersommeliers.de/wm

Conrad Seidls „Bier Guide 2011“

Seit einem Dutzend Jahren hilft Conrad Seidls Bier Guide durstigen Bierfreunden die besten Bierlokale Österreichs zu finden – und die richtigen Biere: Es gibt heute eine Vielfalt von Stilen aus österreichischen Brauereien, die zur Jahrtausendwende noch undenkbar war. Bierpapst Conrad Seidl ist stolz, dass sein Bier Guide zu dieser Entwicklung entscheidend beigetragen hat. Denn Jahr für Jahr zeichnet Conrad Seidls Bier Guide die besten Bierinnovationen und die Bierlokale des Jahres in zwölf Kategorien aus.

In der eben erschienenen zwölften Ausgabe des Bier Guides wird nicht nur in jedem Bundesland ein Lokal ausgezeichnet, das bei den Tests durch besondere Bemühungen um das Bier aufgefallen ist. Es gibt auch eigene Auszeichnungen für Lokale, die Bierkultur mit Käsekultur verbinden, für einen besonders gepflegten Biergarten und für eine kleine Brauerei, deren spezielle Biere aufwiegen, dass das Ausschanklokal nur sehr beschränkte Öffnungszeiten hat.

Conrad Seidl betont, dass zum Biertrinken mit Stil nicht nur starke Biere gehören: An der Spitze seiner Entdeckungen der letzen zwölf Monate steht ein Leichtbier, das die kleine Brauerei Egg im Bregenzerwald unter Verwendung von Molke von der Bregenzerwälder Käsestraße braut. Diesem Bier eilt ein legendärer Ruf voraus: Es soll gut für die Manneskraft sein. Zwar dürfte diese Vermutung auf einem Hörfehler eines englischen Journalisten beruhen, doch sind es diese Geschichten aus Conrad Seidls Bier Guide, die an den Bier-Stammtischen gerne weitererzählt werden.

Der Wettbewerb unter kleinen und großen Brauern, zwischen alteingesessenen Wirtshäusern und modernen Bierbars hat neuen Schwung in die Bierszene gebracht – rund 12 mal 100 Lokale werden in der neuesten Ausgabe des Bier Guides vorgestellt. Außerdem gibt es einen Überblick über alle österreichischen Brauereien und Biermuseen – von den Großbrauereien in Salzburg, Göss und Zipf bis zu kleinen Privatsammlungen wie dem Bierkrugmuseum in Hainfeld.

Im „Bier Guide 2011“ wird mehr als ein Dutzend neuer Biere vorgestellt, darunter:
Wälder Senn – ein Leichtbier aus dem Bregenzer Wald, das auf mysteriöse Weise den Ruf erworben hat, potenzsteigernd zu wirken. Aufgenommen wurde es aber, weil es außergewöhnlich gut schmeckt.
Steinbier – ein Bier, das im Brauhaus Gusswerk in Salzburg unter Verwendung von heißen Steinen gebraut wird.

Gammon Ale – das Osterbier aus der Brauerei Forstner Biere in der Steiermark, gebraut mit Rauchmalz.
Cervisia Ala Nova – ein in der Schwechater Brauerei mit der exklusiven Hopfensorte Nelson Sauvin gebrautes Bier, das heuer zur niederösterreichischen Landesausstellung ausgeschenkt wird.
Bo-Rye – ein Bier, das EBC-Präsident Christian von der Heide in der 1516 Brewing Company unter Verwendung von böhmischem Tennenmalz und Roggenmalz gebraut hat.
Saphir-Pils – das mutig gehopfte Pilsbier aus der Zwettler Brauerei.

„Bier Guide 2011“: Der Reiseführer zur Bierkultur

Das Bierangebot ist in ständigem Wandel begriffen und bei manchen Bieren muss man sich beeilen, weil sie nur ein einziges Mal gebraut werden – Bierkenner lieben solche One-Of-Brews, die vielleicht nie wieder zu bekommen sein werden. Jedenfalls gilt laut Seidl: „Wer immer das gleiche Bier bestellt, verpasst die Vielfalt der österreichischen Bierkultur“. Der Bierpapst listet in seinem neuen „Bier Guide 2011“

rund 1200 Adressen von Bierlokalen,
in denen man unter insgesamt rund 5000 Bierangeboten wählen kann auf.
Dazu gibt er einen Überblick über alle Besichtigungsprogramme der österreichischen Bierszene.
Und einen ständig online ergänzten Bierkalender mit den wichtigsten Bier-Terminen.

Mehr Lokale mit mehr Krügeln
Ein Ziel des „Bier Guides 2011“ ist es, die Besten der Besten auf den ersten Blick erkennbar zu machen. Deshalb gibt es eine Bewertung von einem bis zu fünf Krügerln – über deren Vergabe das Testerteam in manchen Redaktionssitzungen heftig diskutierte. Schlussendlich gilt es z.B. jene Lokale, die fünf Krügerln aufweisen, als international herzeigbares Top-Lokal mit ausgezeichneter Vielfalt an Bierstilen, der „bierigen“ Stimmung und der rundum spürbaren Liebe zum Bier hervorzuheben. Hier muss man einfach als Bierkenner gewesen sein. Man erlebt internationale Spezialitätenkompetenz wie im „White Horse on Parson´s Green“ in London oder im „Toronados“ in San Francisco. Aber auch drei Krügerln sind noch ein international durchaus herzeigbares Ergebnis: Mit drei Krügerln werden Lokale bewertet, die man gesehen haben muss, wenn man in der jeweiligen Gemeinde war; als Benchmark gilt immerhin das weltberühmte Staatliche Hofbräuhaus in München. Mehr als 200 Lokale in Österreich können stolz sein, diesen Standard erreicht zu haben.

Die Statistik des rund 400 Seiten starken Standardwerks spricht für sich – und für die österreichischen Bierwirte: Es wurden, wenn wir richtig mitgezählt haben, 2102 Krügerln vergeben, davon
281 Lokale mit einem Krügerl
401 Lokale mit zwei Krügerln
215 Lokale mit drei Krügerln
76 Lokale mit vier Krügerln
14 Lokale mit fünf Krügerln

Die Top-Bierlokale

Der „Bier Guide 2011“ will also Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden – mit besten Empfehlungen aus allen Bundesländern.
Und das sind die Lokalempfehlungen aus „Conrad Seidls Bier Guide 2011“:
Die Brauerei des Bierzauberers in Brunn am Gebirge als Microbrewery des Jahres
Die Erste Oberösterreichische Gasthausbrauerei auf Schloss Weinberg als Bier&Käse Lokal des Jahres
Der Steegwirt am Hallstätter See als Biergarten des Jahres

Das Sowieso in Innsbruck als Tiroler Bierlokal des Jahres
Klaus Werners Gasthaus in Wallendorf als Burgenlands Bierlokal des Jahres
Foxis Schlosstaverne in Freistadt als Oberösterreichs Bierlokal des Jahres
Das Brauhotel Bräurup in Mittersill als Salzburger Bierlokal des Jahres
Das Edelweiss in Kötschach-Mauthen als Kärntner Bierlokal des Jahres
Das Gasthaus Seserko in Wundschuh als steirisches Bierlokal des Jahres
Billy’s Pub by Mandi in Feldkirch als Vorarlbergs Bierlokal des Jahres
Das Waidhofner Bierplatzl in Waidhofen an der Ybbs als Niederösterreichs Bierlokal des Jahres
Der Leupold als Wiener Bierlokal des Jahres

Lokalbewertungen auch online

Alle Lokaltipps des Bier Guides sind ebenso wie alle Biertermine auch im Internet abrufbar: Die Webpräsenz www.bierguide.net ermöglicht sogar eine Suche, wo man in der Nähe ein bestimmtes Bier gut gezapft finden kann. Und sie gibt Bierfreunden die Gelegenheit, unmittelbares Feedback zu den Bierlokalen zu geben, in denen sie gerade waren – viele derartige Bewertungen wurden von der Redaktion berücksichtigt und haben auch im laufenden Jahr immer wieder zu Korrekturen geführt. Denn die Bierszene ist in ständiger Bewegung und ohne das Feedback der Bierfans wäre ein Guide in diesem Umfang nicht auf letztem Stand zu halten.

Technische Details zum Buch
Conrad Seidls Bier Guide 2011
ISBN:       978-3-902645-62-3

Die amerikanische Stone Brewing Co. sucht eine Braustätte in Europa

Kalifornier wollen ihr Kult-Bier in Deutschland brauen

Die amerikanische Stone Brewing Co. sucht eine Braustätte in
Europa. Mit beachtlichen Dimensionen: Eine Anlage für eine
Jahresproduktion von immerhin 25.000 bis 50.000 Hektoliter steht auf
der Stone-Wunschliste. Die dazu passende Halle müsse mehr als 2000
Quadratmeter Fläche haben. Bereits im Frühjahr hat der Privatbrauer
aus der Nähe von San Diego die Ausschreibung lanciert. 45 Angebote
sind seitdem bei den Kaliforniern eingegangen, von einer
mittelalterlichen Burg in Dänemark bis zu einer Anlage auf dem
neuesten Stand der Technik in Italien. In Deutschland kann Stone
bislang zwischen zehn Offerten wählen. Vorschläge kamen aus dem
Saarland und aus Nordrhein-Westfalen. Auch Standorte in Hamburg und
Berlin sind im Gespräch.

Derzeit prüft ein Scout die Betriebsstätten. Bislang ist keine
perfekte Lösung in Sicht: „Wir bleiben weiterhin offen für
Vorschläge“, betont CEO Greg Koch. Deutschland sei ein exzellenter
Standort, so Koch weiter: „Es hat den Vorteil einer gewachsenen
Brautradition und bietet zudem brauerfreundliche Rahmenbedingungen.
Wenn wir hier etwas Passendes finden, würden wir uns sofort darauf
stürzen.“

In den USA ist Stone Brewing einer der renommiertesten und größten
„Craft Brewer“, so nennen sich dort die unabhängigen,
qualitätsversessenen Privatbrauer, die in den vergangenen 30 Jahren
eine neue amerikanische Bierkultur zum Blühen gebracht haben. Über
1400 solcher Craft Brewers gibt es landesweit, sie brauen mit
natürlichen Rohstoffen und nach authentischen Braumethoden. In den 14
Jahren seit ihrer Gründung ist Stone von einer Kleinstbrauerei mit
nicht einmal 1000 Hektoliter pro Jahr zu einem mittelständischen
Betrieb mit 307 Mitarbeitern und knapp 160.000 Hektoliter
Jahresausstoß angewachsen. Stone-Biere wie das Pale Ale, Stone IPA
oder die Kult-Marke „Arrogant Bastard Ale“ sind geschmacksstark,
komplex und speziell gehopft. Das haben inzwischen auch
Qualitätsbier-Enthusiasten auf dieser Seite des Atlantiks gemerkt.
Aufgrund der steigenden Nachfrage in Europa möchte das nachhaltig
wirtschaftende Unternehmen lieber vor Ort produzieren, als lange
Transportwege auf Kosten von Qualität und Umwelt in Kauf zu nehmen.
Dabei scheut Stone nicht davor zurück, sich dem besonders kritischen
Urteil der traditionsbewussten Bier-Weltmacht Deutschland zu stellen
– im Gegenteil. Greg Koch, der von fränkischem Rauchbier schwärmt,
freut sich darauf, die deutsche Bierkultur zu bereichern: „Da sich
unsere Biere erheblich von den traditionellen europäischen Bierstilen
unterscheiden, hoffen wir, das Spektrum des Biergenusses entscheidend
zu erweitern.“

Interessierte finden die Ausschreibung (Request for Proposal) in
englischer Sprache unter: http://www.stonebrew.com/rfp/
Die kalifornische Kultbrauerei wird in Deutschland von der
Bierbotschaft begleitet. Das Büro der internationalen Bierexpertin
und Journalistin Sylvia Kopp macht seinem Namen alle Ehre und tritt
in den bierdiplomatischen Dienst ein.

www.bierbotschaft.dewww.stonebrew.com

Die Freien Brauer

Die Freien Brauer feiern den Tag des Deutschen Bieres

Vielfalt der Bierkultur ist deutschlandweit bei den Mitgliedsbrauereien zu erleben

Mit dem Tag des Deutschen Bieres wird seit 1994 von Bierbrauern der Erlass des Reinheitsgebots im Jahr 1516 gefeiert. Dieser findet am 23. April statt, dem Jahrestag des Erlasses. Die Freien Brauer machen Biergenießer und -liebhaber mit vielen spannenden Veranstaltungen und Aktionen auf diesen besonderen Tag aufmerksam und zeigen so auf, mit welcher Sorgfalt die Bierspezialitäten gemäß dem deutschen Reinheitsgebot in den Mitgliedsbrauereien gebraut werden.

Bis 1516 war das gebraute Getränk, der besondere Gerstensaft, bei den Menschen so beliebt, dass es zahlreiche schwarze Schafe gab, die schnell und mit nicht immer hochwertigen Rohstoffen bierähnliche Produkte brauten. Um das Bier als Qualitätsprodukt zu schützen, erließ der bayerische Herzog Wilhelm IV. am 23. April jenes Jahres in Ingolstadt das Reinheitsgebot. Es handelt sich dabei im Grunde genommen um das erste Lebensmittelgesetz Deutschlands und besagt, dass zur Herstellung von Bier nur Gerstenmalz, Hopfen und Wasser verwendet werden dürfen. Auf diese Weise wurde die Qualität des deutschen Bieres gesichert und der Zusatz „nach deutschem Reinheitsgebot gebraut“ bis heute als Garant für hochwertige Bierspezialitäten gehandelt. Den Jahrestag des Erlasses feiern Die Freien Brauer in ganz Deutschland mit verschiedenen Veranstaltungen und Spezialitäten.

Interessierte Verbraucher haben die Möglichkeit, am 23. April an Veranstaltungen in den Mitgliedsbrauereien teilzunehmen. Nachfolgend ein Auszug aus dem Angebot der Freien Brauer. Unter www.die-freien-brauer.de sind alle Mitgliedsbrauereien gelistet, die auf ihren Unternehmensinternetseiten weitere Events und Aktionen rund um den Tag des Deutschen Bieres ankündigen.

Die Alpirsbacher Klosterbräu öffnet am Tag des Deutschen Bieres ihre Türen und lädt um 19 Uhr zum Bierseminar in Alpirsbach. Der Vortrag führt durch die 6.000 Jahre alte Biergeschichte bis hin zu den heutigen Herstellungsprozessen mit den verschiedenen Rohstoffen und unterschiedlichen Brauspezialitäten. Außerdem gibt es eine Bierverkostung, ein Vesper und nach dem Abend auch ein Bierkenner-Diplom für die Teilnehmer. Dazu findet im Brau-Laden eine Rubbelaktion statt, bei der man eine Flasche des neuesten Produkts aus dem Haus Alpirsbacher, den Heidelbeer-Mönch, gewinnen kann.

Die Privatbrauerei Ernst Barre startet mit dem Tag des Deutschen Bieres bereits in die diesjährige Festsaison. Die bisher saisonale Spezialität „Barre Festbier“ wird ab sofort durchgehend im Sortiment sein. Zusätzlich wird das Bier „für besondere Momente“ jetzt auch in der 0,33l Bügelflasche angeboten. Es überzeugt nicht nur geschmacklich (malzaromatisch und kräftig im Geschmack, jedoch weniger hopfenbetont als das Barre Pilsener), sondern auch optisch durch seine leicht dunkle, bernsteinartige Farbe. Zur Einführung wird als Kastenzugabe der große Sonderbierdeckel mit dem Motiv Barre Festbier aufgeliefert.

Ähnlich macht es die Privatbrauerei Glaab in ihrem Stammhaus „Zum Römischen Kaiser“ in Seligenstadt. Ab zehn Uhr gibt es einen Frühschoppen mit anschließender Brauereibesichtigung.

In Schwäbisch Hall bei der Löwenbrauerei Hall wird am Tag des Deutschen Bieres die Brauereizeitung „BIERZEIT“ herausgebracht, in der man Wissenswertes rund um die Bierherstellung und die Bierspezialitäten aus dem Hause nachlesen kann.

Die Brauerei Leibinger in Ravensburg nutzt den Tag, um ihr neuestes Produkt vorzustellen: die Seeweisse Alkoholfrei. Außerdem bekommt das beliebteste Bier der Marke Leibinger, das EdelSpezial, ein neues Auftreten. Hierzu lädt die Brauerei am Morgen des 23. April zu einer Pressekonferenz und am Abend findet im Rahmen einer Veranstaltung zum Tag des Deutschen Bieres in Bad Waldsee die Präsentation beider Neuheiten statt.

Die Brauerei Gebr . Maisel beteiligt sich an den Bayreuther Biertagen, die erstmals rund um den Tag des Deutschen Bieres vom 17. bis zum 25. April stattfinden (www.bayreuther-biertage.de). In Maisel’s Brauerei- und Büttnerei-Museum gibt es vom 19. bis zum 23. April jeden Tag ab 14 Uhr stündlich eine kostenlose Museumsführung. Dabei werden die Geheimnisse der Bayreuther Braukunst im Rahmen einer fachkundigen Tour durch das Stammhaus der Brauerei gelüftet.

Im Meckatzer Bräustüble in Heimenkirch wird kulinarisch gefeiert: Zum Tag des Deutschen Bieres wird dort ein leckeres Biermenü mit der passenden Bierspezialität serviert.

Zusammen mit den bayrischen Königstreuen verleiht die Brauerei Riegele die Riegele Bierkette an Personen, die sich um das bayrische Bier und die bayrische Lebensart verdient gemacht haben. Nach prominenten Preisträgern wie Horst Seehofer, Renate Schmidt und Alfons Schuhbeck bekommt dieses Jahr Prälat Wilhelm Imkamp von Maria Vesperbild die Auszeichnung am 23. April 2010 im Rahmen des Tags des Deutschen Bieres verliehen. Die Veranstaltung findet in der Riegele Biermanufaktur in Augsburg mit 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien statt.

Die Brauerei Schneider Weisse hat sich zum Tag des Deutschen Bieres etwas ganz Besonderes einfallen lassen: die Vernissage „Bedienung! – Hybride Fotografien“ von Joss Bachhofer. Ausstellungseröffnung ist am 23. April um 18 Uhr in der Böhmer-Passage im Tal, München, doch kann man die Fotografien dort eine ganze Woche lang, bis 29. April, bewundern.

Die Weldebräu im Rhein-Neckargebiet gibt eine Sonderseite in allen Tageszeitungen ihres Vertriebsgebiets heraus, in der sie die Geheimnisse ihres Bieres „in der tanzenden Flasche“ verrät.

In Westheim feiert die Gräflich zu Stollberg’sche Brauerei Westheim einen Tag später, am 24. April. Auf ihrem Gelände findet das bereits 10. Brauereifest statt, das um elf Uhr mit einem Frühschoppenkonzert mit der Musikkapelle Westheim beginnt. Anschließend sorgt ein Diskjockey auf der Schaubühne im Brauereihof für Stimmung. Ab 13:30 Uhr startet dann der „Biertriathlon“ mit Fassrollen, Flaschenöffnen und Bierkrugstemmen. Nach dem ereignisreichen Tag wird abends nochmal aufgedreht: ab 19 Uhr spielen die „Lennebuben“ in der Zeltdisko.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der
Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 36 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger, qualifizierter Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. 

Conrad Seidls Bier Guide 2010

Conrad Seidls „Bier Guide 2010“

Bierkultur für Anfänger – und für Fortgeschrittene

Die elfte Ausgabe von Conrad Seidls Bier Guide stellt die Bierkultur in Österreich in den Mittelpunkt. Dieser Lokalführer zeigt durstigen Bierfreunden den Weg zu den besten Bierlokalen des Landes. Er führt mit einem ausführlichen Bierkalender zu den wichtigsten Bierfesten, Bierseminaren und Bierverkostungen. Und natürlich zu den richtigen Bieren: In Österreich gibt es eine von Jahr zu Jahr wachsende Auswahl an interessanten Angeboten jenseits des Märzenbieres. Dabei ist der österreichische Märzenbierstil ohnehin eine Besonderheit im internationalen Vergleich: In keinem anderen Land wird so viel Märzenbier gebraut wie in Österreich! Aber daneben gibt es eine wachsende Vielfalt von Pils bis Stout, von Ale bis Bock, von Weissbier bis Weinbier!

Es gibt immer mehr Lokale, in denen man kundig mit dieser Vielfalt umgeht: Friesachers Einkehr in Anif ist so ein Betrieb – dort gibt es einen eigenen Bockbierkeller, in dem rare Jahrgangsböcke auf kundige Bierliebhaber warten. Weitere Neuentdeckungen im Bierguide 2010 betreffen das Gasthaus Wulz in Greifenburg, wo ein kaum schlagbares Angebot an belgischen Bieren zu finden ist; und das Charlie P’s in Wien, das sich im elften Jahr seines Bestehens vom Irish Pub zu einem modernen Gastro-Pub gemausert hat, in dem zur guten Bierauswahl ebenso spannende irisch-britische Gerichte serviert werden.

Jahr für Jahr zeichnet Conrad Seidls Bier Guide auch die besten Bierinnovationen aus – in der neu erschienenen 11. Ausgabe steht etwa die leichte Weisse aus der Brauerei „Die Weisse“ in Salzburg an der Spitze der Liste, die heuer zwölf Einträge umfasst.

Zum kundigen Biergenuss gehören nämlich nicht nur starke Biere, sagt Bierpapst Conrad Seidl: „Ein schmackhaftes Bier mit wenig Alkoholgehalt zu brauen ist viel schwieriger als mit einem Bock viel Geschmack ins Glas zu bringen.“ Aber natürlich werden auch die Starkbierfreunde verwöhnt – in der Liste findet sich auch der fruchtige Maibock aus der Brauerei Forstner Biere im steirischen Kalsdorf.

Auffallende Neuerung der Bierszene im heurigen Jahr: Gleich zwei Anbieter haben in den vergangenen zwölf Monaten Weinbiere auf den Markt gebracht. Das sind Innovationen, die auf eine uralte, aber vergessene Tradition zurückgehen. Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts war vor allem am Wiener Hof ein Weinbier als Damengetränk beliebt.

Wer Bier mit Stil trinken will, sollte über die Bierstile Bescheid wissen – „denn wirklich genießen kann man nur, was man kennt“, predigt der Bierpapst. Österreich hat wunderbare Bierlokale und ausgezeichnete Biere. Um sich da zurechtzufinden, braucht man schon einen Führer – und der Bierpapst legt so einen Führer nunmehr zum elften Mal vor: Der Wettbewerb unter kleinen und großen Brauern, zwischen alteingesessenen Wirtshäusern und modernen Bierbars hat neuen Schwung in die Bierszene gebracht – rund 1.100 Lokale werden in der neuesten Ausgabe des Bier Guides vorgestellt. Außerdem gibt es einen Überblick über alle österreichischen Brauereien und Biermuseen – von der Brauerei Göss, die heuer ihren 150. Geburtstag in neuem Glanz feiert, bis zu kleinen privaten Museen wie dem Hopfenland-Museum in St. Ulrich im Mühlkreis.

Im „Bier Guide 2010“ werden unter anderem empfohlen:

  • Bourbon Oak Aged Stout aus der 1516 Brewing Company – Gebraut hat dieses Bier kein Geringerer als Christian von der Heide, der Präsident der European Brewery Convention EBC.

  • Lungauer Gold – die Stiegl-Brauerei hat in diesem Sondersud 30 Prozent Lungauer Tauernroggen verbraut. Das Ergebnis ist ein helles, spritziges Bier mit einem deutlichen Walderdbeeraroma.

  • Ein Weinbier aus der Brauerei Leutschach – In der Hopfen- und Weinbaugemeinde Leutschach lag es nahe, die alte Tradition wiederzubeleben, Bierwürze und Wein-Most gemeinsam zu vergären. Auch wenn das Bier technisch als Biermischgetränk deklariert, ist es doch ein eigenständiges Produkt aus 90 Prozent vom Leutschacher Naturbier und 10 Prozent Morillon von Sabathy.

  • Horny Betty aus dem Brauhaus Gusswerk – Für dieses dunkle, sehr aromatische Bier wurde das in der Naturmedizin als Potenzmittel eingesetzte „Geile Ziegenkraut“ („Horny Goatweed“) mitverbraut.

  • Saphir Pils aus der 1516 Brewing Company – Bei diesem Pils schmeckt man deutlich die Hopfensorte Saphir heraus – ein Aromahopfen, der in den nächsten Jahren wohl auch in anderen Brauereien dem Tettnanger und dem Saazer Konkurrenz machen wird.

Bier Guide 2010“: Der Reiseführer zur Bierkultur

Die Biervielfalt wird also immer größer – und die Bierkenner immer kundiger. „Wer immer das gleiche Bier bestellt, verpasst die Vielfalt der österreichischen Bierkultur“, erklärt Conrad Seidl. Er listet in seinem neuen „Bier Guide 2010“

 

  • Mehr als 1.100 Adressen von Bierlokalen,

  • in denen man unter insgesamt rund 5.000 Bierangeboten wählen kann auf.

  • Dazu gibt er einen Überblick über alle Besichtigungsprogramme der österreichischen Bierszene

  • und einen internationalen Bierkalender mit den wichtigsten Bier-Terminen aus dem In- und Ausland.

Mehr Lokale mit mehr Krügeln

Ein Ziel des „Bier Guides 2010“ ist es, die Besten der Besten auf den ersten Blick erkennbar zu machen. Deshalb gibt es eine Bewertung von einem bis zu fünf Krügerln – über deren Vergabe das Testerteam in manchen Redaktionssitzungen heftig diskutierte. Schlussendlich gilt es z.B. jene Lokale, die fünf Krügerln aufweisen, als international herzeigbares Top-Lokal mit ausgezeichneter Vielfalt an Bierstilen, der „bierigen“ Stimmung und der rundum spürbaren Liebe zum Bier hervorzuheben. Hier muss man einfach als Bierkenner gewesen sein. Man erlebt internationale Spezialitätenkompetenz wie im „White Horse on Parson´s Green“ in London oder im „Toronados“ in San Francisco. Und wer drei Krügerln bekommen hat, darf sich immerhin rühmen, auf derselben Stufe zu stehen wie das Münchner Hofbräuhaus

Die Statistik des mehr als 400 Seiten starken Standardwerks spricht für sich:

  • 263 Lokale mit einem Krügerl

  • 363 Lokale mit zwei Krügerln

  • 196 Lokale mit drei Krügerln

  • 64 Lokale mit vier Krügerln

  • 16 Lokale mit fünf Krügerln

Die Top-Bierlokale

Der „Bier Guide 2010“ will also Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden – mit besten Empfehlungen aus allen Bundesländern.

 

Und das sind die Lokalempfehlungen aus „Conrad Seidls Bier Guide 2010“:

  • Das Pöstlingbergschlössl als Oberösterreichs Bierlokal des Jahres

  • Das Gösser Bräu in Lienz als Tiroler Bierlokal des Jahres

  • Das Bierkistl in Neudörfl als Burgenlands Bierlokal des Jahres

  • Friesachers Einkehr in Anif als Salzburger Bierlokal des Jahres

  • Das Gasthaus Wulz in Greifenburg als Kärntner Bierlokal des Jahres

  • Die Brauerei Leutschach als steirisches Bierlokal des Jahres

  • Das Null Zwo in Bregenz als Vorarlbergs Bierlokal des Jahres

  • Das Alte Depot in Mistelbach als Niederösterreichs Bierlokal des Jahres

  • Das Gasthaus Zum Hollunderstrauch als Wiener Bierlokal des Jahres

  • Das Raggei Bräu in Anthering bei Salzburg als Brewpub des Jahres

  • Das Zattl in Wien als Biergarten des Jahres

 

Lokalsuche auch online

Zeitgleich mit der gedruckten Ausgabe des Bier Guides sind alle Lokale und alle Biertermine nun auch im Internet abrufbar: Die Webpräsenz www.bier-guide.net ermöglicht sogar eine Suche, wo man in der Nähe ein bestimmtes Bier gut gezapft finden kann.

 

Guide Spezialist – KGV Verlag

 

Verlegt wird der „Bier Guide 2010“ von Germanos Athanasiadis KGV-Verlag, wo auch schon Willy Lehmanns und Fritz Stifsohns „Genuss-Guide“ produziert wird. Diese beiden Guides sind aber nur zwei Erfolgsbeispiele in der starken KGV Buch-Riege. Egal, ob es sich um den „Golf Guide“ von Christoph Payer, den „Fitness Guide“ von Bernd Tschiltsch den „Garten Guide“ bzw. den „Möbel & Design Guide“ von Anna Del Medico oder um den „Shopping Guide“ von Mode-Expertin Irmie Schüch-Schamburek handelt – die KGV-Themenguides finden ein breites Publikum.

Technische Details zum Buch

Conrad Seidls Bier Guide 2010

Umfang: 412 Seiten

Auflage:    25.000 Stück  
ISBN:         978-3-902645-48-7
Preis:   14,90 Euro    

GENUSS.bier.pur

GENUSS.bier.pur ist Medienpartner für die Oberösterreichische Bierprämierung im Rahmen des CULINARIX

Bierkultur und Biervielfalt werden immer mehr zum
Thema. Zumal in Österreichs Bier-Bundesland Nummer Eins,
Oberösterreich. Dort herrscht die (bei Weitem) größte Dichte an
Brauereien, dort sind große, mittelständische und kleine Brauhäuser
angesiedelt, dort entstehen beim breiten Publikum beliebte Biere,
ebenso, wie seltenes Kreativ-Bräu (zum Beispiel der Barley Wine
„bier.pur edition 09“).

bier.pur (das erste deutschsprachige Publikumsmagazin, das
ausschließlich über des Österreichers beliebteste Getränk berichtet)
ist Medienpartner der Bierprämierung. Chefredakteur Sepp Wejwar und
Redakteur Bert Brandstetter sitzen in der Jury, in der Ausgabe 1/2010
wird ausführlich berichtet. Die Ausgabe des Heftes wird – gemeinsam
mit den Siegerbieren dieser ersten oberösterreichischen
Bierprämierung im Rahmen des Culinarix – am 26. März in Wels
vorgestellt.

www.bierpur.at

Bayerns Wirtshaus-Tradition

Wo die Bierkultur daheim ist: Bayerns Wirtshaus-Tradition

Als sich Anfang Oktober der Hochsommer noch einmal nach Bayern verirrte, träumte so mancher Genießer von einer endlosen Biergarten-Saison. Wenige Tage später rieselten die ersten Schneeflocken auf die Biertische. Schluss mit der Gemütlichkeit? Im Gegenteil. Jetzt genießen die Bayern ihre (altbayerische) Halbe oder ihr (fränkisches) Seidla, ihr Weizen, Zoigl oder Kirchweihbier urgemütlich im Wirtshaus.

Das Wirtshaus, Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit und Lebensfreude, entstand vor rund 2.000 Jahren als römischer Vorläufer der Autobahnraststätte. Von den Straßenstationen blieb freilich nichts übrig. Erst im Mittelalter entwickelten sich die typisch bayerischen Tafernwirtschaften (vom lateinischen taverna = Hütte). Die Tafernwirte durften, anders als Gasthäuser, meist auch selbst backen, brauen und Schnaps brennen. Während die Bezeichnung in den meisten Regionen in Vergessenheit geriet, pflegen in Bayern noch viele Wirte die Taferntradition.

So manche Kassettendecke, mancher Kachelofen in bayerischen Wirtshäusern wurde schon im 16. oder 17. Jahrhundert gesetzt. In der Gründerzeit, ab dem späten 19. Jahrhundert, blühte die Wirtshauskultur dann vollends auf. Alte Holzdecken und Dielenböden, geschnitzte Vertäfelungen, umlaufende Bänke, originale Wandmalereien, bleiverglaste, farbige Fenster und blank gescheuerte Holztische mit ihren Scharten und Zinken erzählen Geschichten vom Beisammensein und vom behaglichen Genuss.

Karteln, anbandeln, zünftig genießen:

Wirtshauskultur ist immer auch Bierkultur
Heute wie einst wird im Wirtshaus Bier getrunken und herzhaft geschmaust, gekartelt (am Stammtisch), aufg´spielt (von der Musi), anbandelt (beim Tanz) und derbleckt (vom Hochzeitslader). Hier wird geratscht und räsoniert oder, typisch bayerisch, in behaglicher Eintracht und schweigend die Welt betrachtet. Der Wert der Wirtshäuser – nicht nur als kulinarische, sondern auch als soziale und kulturelle Zentren – rückt wieder ins Blickfeld. Regionale Initiativen bemühen sich, die Wirtshauskultur zu bewahren und zu fördern.

Bayerische Wirtshauskultur ist immer auch Bierkultur. Wo eine eigene Bierkarte mit regionalen und saisonalen Spezialitäten gepflegt wird, darf man sich auf besondere Genüsse freuen. Jetzt, im Bierherbst, haben das Märzen und die Festbiere Saison. Das blanke Märzen leuchtet appetitlich bernsteinfarben im Glaskrug. Seine Blume – also der Duft – und der Geschmack sind malzbetont. Es ist süffig und körperreich, mit einem Anklang von Süße und Hopfenbittere. Eng verwandt sind die Kirchweihbiere. In warmen Herbsttönen, von Goldgelb bis Rotbraun, schimmern sie in den Krügen und versöhnen uns mit dem Abschied vom Sommer.

Bayerische Biervielfalt im Wirtshaus erleben
Wer beim Ausflug aufs Land in die Wirtshäuser und Dorfwirtschaften einkehrt, erlebt die bis heute enorm vielfältige bayerische Brauereien-landschaft. Jede Region hat ihre Brauereien. Allein die Bierstadt Bamberg zählt zehn Traditions- und Wirtshaus-Brauereien, die insgesamt 50 unter- und obergärige Bierspezialitäten herstellen. Wer übrigens durch Bayern reisen und jeden Tag im Wirtshaus ein anderes Bier probieren wollte, der wäre elf Jahre lang unterwegs: Die 628 bayerischen Brauereien produzieren eine Vielfalt von mehr als 40 Sorten und ca. 4.000 Marken-Spezialitäten. Da kann man nur noch sagen: genussvolle Reise – und zum Wohlsein!

Lesetipp: 50 sehens- und erlebenswerte bayerische Wirtshäuser stellt das Buch „Genuss mit Geschichte: Einkehr in bayerischen Denkmälern“ vor (Volk Verlag, München 2009, 16,90 Euro), ISBN: 978-3-93-720070-5.