Matthew Schaeffer

Feinschmecker können sich freuen: Matthew Schaeffer unterstützt ab sofort als Sous-Chef das Küchenteam des The Nam Hai in Zentralvietnam. Der gebürtige Neuseeländer kommt aus Dubai in den südostasiatischen Küstenstaat, wo er sich seit 2010 im mehrfach ausgezeichneten Restaurant „Jones the Grocer“ bis zum Executive Chef hochgearbeitet hat. Zuvor hat der Koch aus Leidenschaft in Restaurants im Wüstenstaat Katar, Australien und seiner neuseeländischen Heimat vielseitige Erfahrungen gesammelt. Er perfektionierte seine Technik unter dem strengen Auge großer Namen der französischen Spitzenküche wie Ryan Clift und Shannon Bennet des renommierten Gourmetrestaurants „Vue De Monde“ in Melbourne, Australien. Ob im trendigen Café, im Gourmetrestaurant, der Hotelküche oder bei großen Banketts – der junge Neuseeländer bewegt sich sicher auf jeglichem kulinarischen Terrain und freut sich auf die neue Herausforderung in dem vietnamesischen Luxushotel in Hoi An, wo er ab sofort seine fundierten Kenntnisse und Erfahrungen einbringt. Für Gäste des Villenresorts The Nam Hai wird eine köstliche Mischung aus europäischen Delikatessen bis hin zu kreativen Spezialitäten mit den Gewürzen und Aromen Indiens gezaubert.

The Nam Hai Hoi An liegt eine halbe Stunde südlich von Da Nang, Vietnams viertgrößter Stadt, entfernt. Es umfasst 60 Villen und 40 Poolvillen, die mit bis zu fünf Schlafzimmern ausgestattet sind. Drei Infinity Pools, ein preisgekröntes Spa und ein Gourmetrestaurant zählen zum Resort. Drei UNESCO-Welterbestätten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Resorts, der Strandabschnitt Hoi An Beach zählt zu einem der schönsten des Landes.

www.thenamhaihoian.com

Kirschen

2,1 Kilogramm Kirschen verbrauchte jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem auch alle Kirscherzeugnisse, wie Säfte oder Marmeladen, eingerechnet werden, bewegt sich seit einigen Jahren auf stabilem Niveau (2012: 2,3 Kilogramm, 2011: 2,1 Kilogramm, 2010: 2,3 Kilogramm). Süß- und Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf rund 7.400 Hektar angebaut. Der Süßkirschenanbau machte mit rund 5.200 Hektar den größeren Anteil aus. Mit über 2.000 Hektar ist Baden-Württemberg mit Abstand Hauptanbaugebiet von Süßkirschen, gefolgt von Niedersachsen mit rund 500 Hektar. Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf einer Fläche von auf rund 2.200 Hektar geerntet. Die größten Anbauregionen lagen in Rheinland-Pfalz (über 600 Hektar) und Sachsen (mehr als 500 Hektar).

Die Kirschernte ist zur Zeit in vollem Gange. Obstbauern rechnen für 2014 mit einer guten Ernte: Wegen des milden und trockenen Frühjahrs werden schätzungsweise 51.900 Tonnen Kirschen erwartet. Das sind rund 38 Prozent mehr als in der Saison zuvor – allerdings fiel die Ernte 2013 mit 37.523 Tonnen wetterbedingt schwach aus. Erntezeit für Kirschen ist meist Juni bis August. Da Kirschen nach der Ernte nicht nachreifen, werden sie reif gepflückt und sollten dann möglichst rasch verzehrt werden.

Wie viel Vitamin D brauchen wir?

Fragen und Antworten zum Sonnenvitamin

Die Ernährungsgesellschaften in Deutschland, Österreich und
der Schweiz veröffentlichten im Januar 2012 neue Referenzwerte
für die Vitamin D-Zufuhr. Da der Mensch Vitamin D im Gegensatz zu
anderen Vitaminen durch Sonnenbestrahlung selbst bildet und nicht
allein über Lebensmittel aufnimmt, hat das Vitamin D unter den
Vitaminen eine Sonderstellung, die zu den verschiedensten Fragen
führen. Die häufigst gestellten Fragen zu Vitamin D haben die
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V (DGE), das Max
Rubner-Institut und das Bundesinstitut für Risikobewertung in
einem gemeinsam veröffentlichten Papier beantwortet. Es ist im
Internet www.dge.de im Bereich Wissenschaft/
Stellungnahmen/Fachinformationen kostenfrei zugänglich.

Wie viel Sonne braucht man, um ausreichend Vitamin D zu bilden?
Soll man ins Solarium gehen, um die Vitamin D-Versorgung zu
verbessern? In Deutschland reicht die Stärke der
Sonnenbestrahlung von März bis Oktober für eine ausreichende
körpereigene Bildung von Vitamin D aus. Da diese individuell
schwankt und vom Breitengrad und der Jahreszeit abhängig ist,
gilt für Erwachsene als Faustregel, sich ca. 5 bis 25 Minuten pro
Tag mit unbedecktem Gesicht, Händen und Teilen von Armen und
Beinen in der Sonne aufzuhalten. Und wer sich im Sommer so viel
wie möglich im Freien mit ausreichenden Partien unbedeckter Haut
bewegt, ohne dabei einen Sonnenbrand zu riskieren, kann auch
einen Vitamin D-Speicher für die Wintermonate anlegen. In
Solarien ist die für die Vitamin D-Bildung notwendige
UVB-Strahlung gar nicht oder nur zu einem geringen Anteil
enthalten.

Wer gehört zu den Risikogruppen für eine Unterversorgung? Wer
sollte Vitamin D-Präparate einnehmen? Die Einnahme von
Vitamin D-Präparaten wird nur dann empfohlen, wenn die Versorgung
weder durch die Ernährung noch durch die körpereigene Bildung zu
verbessern ist. Personen, die sich bei Sonnenschein kaum oder gar
nicht bzw. nur vollständig bekleidet im Freien aufhalten sowie
Menschen mit dunkler Hautfarbe und ältere Menschen ab 65 Jahren
zählen zu den Risikogruppen, die gegebenenfalls ein Präparat
einnehmen müssen.

Viele erleben Kiloschock nach dem Urlaub

All Inclusive am Buffet, ausgiebig Zeit für Restaurantbesuche und faules Sonnenbaden am Strand. Deutsche Urlauber reisen häufig mit Übergewicht zurück nach Hause. Dies ergibt eine Umfrage des Reiseportals Holidaycheck.de
unter seinen Usern zu der Frage, ob sie im Urlaub zunehmen. An der Umfrage nahmen 1704 User teil.

Bei 39,2 Prozent der Befragten schlägt die Waage nach den Ferien auffallend aus. Sie nehmen regelmäßig im Urlaub zu. Bei weiteren 3,4 Prozent sind es sogar fünf Kilogramm und mehr auf den Rippen. Gar keine Gewichtsveränderung bemerken 20,8 Prozent der User. Sie essen und bewegen sich offensichtlich ganz wie Zuhause.

Ganz anders die sportlichen Urlauber: Jeder zehnte Reisende (10,2 Prozent) bewegt sich viel beim Wandern, Radfahren oder Surfen und nimmt dabei ab.

Für viele ist Urlaub einfach Urlaub. Ihnen ist das Gewicht völlig egal. Deshalb ist für 26,4 Prozent der Deutschen klar, dass sie sich erst gar nicht wiegen. Vielleicht scheuen sie nur den Blick auf die Waage.

Die Redaktion vom Gourmet Report empfiehlt das Reiseziel Indien zum Abnehmen. Dort verliert man leicht Gewicht! 😉

Fest der Vielfalt am Wiener Naschmarkt

Der Wiener Naschmarkt als „Hauptplatz“ der GENUSS
REGION ÖSTERREICH. Am Freitag, 1. Juni 2012, eröffneten
Landwirtschaftsminister DI Niki Berlakovich und
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz die Veranstaltung „Wiener
Marktgenüsse“, die am 1. und 2. Juni im Rahmen der GENUSS REGION
ÖSTERREICH bewegt-Tour stattfand. Im Mittelpunkt stand nicht nur die
Genuss Region Wiener Gemüse mit ihrem breiten Angebot an saisonalen
Produkten, sondern vor allem die gelebte Vielfalt und
Internationalität, die den Wiener Naschmarkt auszeichnen.

Der Naschmarkt ist der größte innerstädtische Markt Wiens und gilt
als Sehenswürdigkeit. Es werden vorwiegend Obst, Gemüse, Backwaren,
Fisch und Fleisch gehandelt. Bekannt ist der Markt auch für das
Angebot an internationalen Waren aus den Ländern des früheren
Jugoslawien, Griechenland, der Türkei und zunehmend auch Ostasien,
speziell Japan und China.

Landwirtschaftsminister Berlakovich, der um 14.00 Uhr die
Veranstaltung gemeinsam mit Integrationsstaatssekretär Kurz und der
Obfrau der GENUSS REGION ÖSTERREICH, Margareta Reichsthaler,
eröffnete, sagte: „Seit Jahrzehnten verbindet das Thema Kulinarik
unterschiedlichste Nationen und Kulturen. Besonders deutlich wird das
Woche für Woche auf dem Wiener Naschmarkt. Hier wird Integration in
entspannter und gleichzeitig umtriebiger Atmosphäre gelebt. Kinder
und Erwachsene aus den unterschiedlichsten Ländern treffen sich dort
zu einem kulinarischen Austausch und lernen verschiedene Kulturen
über einen kulinarischen Zugang kennen.“

Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz hob die Vorbildfunktion
der vielen Standler auf dem Wiener Naschmarkt hervor: „Um Integration
zu ermöglichen ist es wichtig, die Chancen zu sehen und Ängste zu
nehmen. Das schafft man, wenn man andere Kulturen kennen und
verstehen lernt. Das passiert einerseits, dass Zuwanderinnen und
Zuwanderer Deutsch lernen und andererseits, dass die
Mehrheitsbevölkerung die Kulturen der Zugewanderten kennenlernt.
Kultur bedeutet Traditionen, Geschichte und Bräuche. Ein Beispiel ist
hier natürlich auch der Markt und verschiedene Speisen, die Brücken
zwischen unterschiedlichen Kulturen bauen und Integration
ermöglichen.“

Die Großveranstaltung „Wiener Marktgenüsse“ fand im Rahmen der
Kampagne „GRÖ bewegt“ statt. Teile des Events waren der Genusspfad,
an dem entlang sich Interessierte von Produkten der GENUSS REGION
ÖSTERREICH verwöhnen lassen konnten, ein Schaukochen mit Genuss
Wirte-KöchInnen, musikalische Highlights, Gewinnspiele,
E-Bike-Verleih und anderes mehr.

Alle Infos auf http://www.groe-bewegt.at

Latte Macchiato, Cappuccino & Co.

Deutsche Verbraucher trinken immer häufiger Kaffeekreationen auf der Basis von Espresso. Der Konsum von Espresso und Caffé crema ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 59.000 Tonnen gestiegen, meldet der Deutsche Kaffeeverband. Sie werden meist als ganze Bohne im Vollautomaten eingesetzt. So lassen sich zu Hause und im Büro per Knopfdruck italienische Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato und Cappuccino zaubern. Cappuccino besteht aus einem Espresso mit aufgeschäumter Milch und für Latte Macchiato wird der Espresso in einem hohen Glas auf heiße Milch mit Schaum gegossen, so dass sich drei Schichten bilden.

Besonders schnell und komfortabel ist die Kaffeezubereitung mit Einzelportionen. So hat sich der Konsum von Pads und Kapseln seit dem Jahr 2005 verfünffacht und liegt inzwischen bei knapp 38.000 Tonnen. Das entspricht über fünf Milliarden Einzelportionen im Jahr 2011. Der Konsum von klassischem Filterkaffee ist leicht rückläufig, bewegt sich aber nach wie vor auf einem hohen Niveau: Jeder Bürger hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 149 Liter getrunken. Zudem wurden knapp 13.000 Tonnen purer löslicher Kaffee konsumiert. Ein neuer Trend sind Einzelportionen mit Kaffee, Milch und Zucker, die einen Zuwachs von 33 Prozent verzeichnen.

Viele Konsumenten schätzen inzwischen Kaffee aus nachhaltigem Anbau. Der Marktanteil ist im vergangenen Jahr gestiegen und liegt derzeit bei immerhin drei Prozent.
Heike Kreutz, www.aid.de

Bei Daltus ist alles unter Dach und Fach

Der Spezialveranstalter Daltus bietet Rundreisen mit Dachzeltbussen in verschiedene Destinationen weltweit an.

Reisen der ganz besonderen Art bietet der Spezialveranstalter Daltus Reisen ( www.daltus.de ) aus Lippstadt an. Mit den von Daltus entwickelten Dachzeltgeländebussen werden die entlegensten Winkel der Welt bereist – und die Übernachtungsmöglichkeit in Form von Zelten auf dem Dach ist gleich dabei. Das Angebot des in 1987 gegründeten Veranstalters reicht von Camping-, Wander- und Trekkingreisen in die verschiedensten Länder Europas bis nach Afrika, Asien, in die arabischen Länder und sogar nach Hawaii.

„Unsere Art zu reisen spricht im Grunde jede Altersgruppe an“, so Thomas Grein, Geschäftsführer von Daltus Reisen. „Das Gros der Buchungen kommt bislang aus den Reihen der 30- bis 50-Jährigen, aber auch fit und jung gebliebene über 50 haben ihren Spaß am rollenden Zuhause auf Zeit. Zukünftig möchten wir wieder verstärkt jüngeres Publikum ansprechen und gewähren beispielsweise Mitgliedern des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) 2 Prozent Ermäßigung“, ergänzt Grein.

Alle für 2011 noch buchbaren Reisen sind auf der Webseite des Veranstalters unter http://www.daltus.de/reisen/ ersichtlich. Die Gruppengröße bewegt sich zwischen 12 und 24 Personen. Kontakt für weitere Informationen: Tel. 02941 – 743 77 43 oder per Mail unter daltus@t-online.de.

Die auf dem Busdach fest montierten 2-Personen-Zelte sind rasch aufgeklappt und werden über eine Aluminiumleiter erreicht. Sie sind mit Schaumstoff-Matratzen ausgerüstet, und der Schlafsack kann während der Reise im Zelt bleiben. Bei schlechtem Wetter werden die Zelte zusätzlich durch eine Regenplane geschützt. Auf YouTube kann man sich den Zeltaufbau anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=zpmypbA0-C4.

Taxifahren in China

Rund 66.000 Taxifahrer gibt es in Peking. So ist es ein Leichtes,
eines der flinken Taxis an den Straßenrand zu winken, um sich
bequem zum Shopping oder zum Hotel bringen zu lassen. Ein
freies Taxi erkennt man an einem roten und erleuchteten
Schildchen hinter der Windschutzscheibe. Übrigens winkt man in
China, indem man die ausgestreckte flache rechte Hand von
oben nach unten und dann auf sich zu bewegt. Es dauert meist
nicht lange bis ein Wagen anhält. Für die Kommunikation mit
dem Fahrer ist es nützlich, sich auf den Beifahrersitz zu setzen,
doch üblicherweise sitzt der Fahrgast auf der Rückbank. Sie
sprechen kein Chinesisch? Und der Fahrer kein Englisch? Macht
nichts!
Entweder Sie haben sich Ihr Ziel von Ihrem Reiseleiter oder dem freundlichen Personal im
Hotel auf Chinesisch aufschreiben lassen. Oder aber Sie nutzen die China Tours-Hotline www.chinatours.de , die
dem Taxi-Fahrer erklären kann, wo Sie hin möchten. Wenn das Ziel geklärt ist, werfen Sie
einen Blick auf das Taxameter: ist es eingeschaltet? Lassen Sie sich nicht auf Verhandlungen
über den Preis ein! Die Taxis sind in China verpflichtet, ein Taxameter zu haben und dieses
auch einzuschalten. Trinkgelder für den Taxi-Fahrer sind (noch) nicht üblich in China.

Shanghai bereitet sich in Hinblick auf die Expo auf einen Ansturm von ausländischen
Besuchern vor. So werden dort die Taxi-Fahrer besonders geschult. Es gibt auch eine
kostenlose englischsprachige Hotline (Tel. 962288), an die Sie sich mit allen Fragen rund um
Ihre Taxi-Fahrt wenden können.
Sollte es zu einer Auseinandersetzung mit dem Taxi-Fahrer geben, bleiben Sie ruhig und
schreiben Sie sich das Autokennzeichen oder die Nummer des Taxis auf. In den großen
Städten gibt es eine Beschwerdestelle für Taxi-Fahrten. Taxi-Fahrer, die z.B. falsch
abrechnen, müssen mit Konsequenzen rechnen. Deshalb gibt es in der Regel wenig Konflikte.

Was bringt 2010 für Passagiere und Airlines

Was bringt 2010 für Passagiere und Airlines
fluege.de wagt den Blick in die Glaskugel

Was die große Politik auf Trab hält, bewegt auch die Flugbranche: Terrorismus, Finanzkrise und Klimawandel. Die letzten zehn Jahre hielten die Fluggesellschaften in Atem. Was Passagiere und Airlines vom neuen Jahrzehnt erwarten können, hat das Flugbuchungsportal www.fluege.de zusammengefasst.

Zwar ging nach Angabe des Statistischen Bundesamtes die Zahl der auf deutschen Flughäfen abgefertigten Passagiere im Jahr 2009 um 4,3 Prozent zurück. Für das Jahr 2010 wird jedoch international wieder eine Zunahme des Passagieraufkommens um 4,5 Prozent erwartet. Auch die deutschen Flughäfen werden von dieser positiven Entwicklung profitieren.

Weniger positiv könnten sich die Ticketpreise entwickeln, so Martin Buck, Chef der weltgrößten Tourismusmesse ITB. Da das Angebot abnehme, die Nachfrage jedoch eher zunehme, werden mittelfristig die Ticketpreise steigen. Hintergrund ist, dass die eine oder andere Airline ( www.fluege.de ) einen Teil ihrer Flotte stilllegt. Außerdem werden die Kerosinkosten weiter steigen.

Der Strukturwandel im Flug-Business geht weiter. Der Markt für Premiumangebote befindet sich weiter im Tiefflug. Geschäftsreisende fliegen Economy, steigen auf Billigflieger um oder verzichten ganz auf den Flieger, indem sie verstärkt auf Telefonkonferenzen setzen. Daran wird sich nach Einschätzung der Fluggesellschaften auch 2010 nichts ändern. Eher im Gegenteil: Traditionsmarken bleiben weiter unter Druck; lediglich die Billigfluglinien rechnen mit einem ausbaufähigen Geschäft.

In Sachen Umweltschutz versucht sich die Luftfahrtbranche ihre eigene Ziele zu verwirklichen. Verbrauchsärmere Triebwerke, Treibstoffe aus Biomasse, gewichtsreduzierte Materialien und eine effizientere Ausnutzung des Flugraums sollen dazu beitragen, dass Emissionen langfristig gesenkt werden. Ob es in Sachen Klimaschutz jedoch ausreicht, das Fliegen von Umwegen und Warteschleifen zu reduzieren, steht in den Sternen.

Küchenchef der Knackis

NDR, Montag, 26.10., 18:15 – 18:45 Uhr

Sven Gödecke ist Chefkoch. Vor allem vor dem Mittagessen herrscht Hektik in seiner Küche: ‚Jungs bewegt euch, das Essen soll warm auf die Teller kommen‘. Gödecke gibt lautstark Anweisungen in der modernen Großküche.

Auf den ersten Blick ein ganz normaler Arbeitsplatz – wären da nicht der Alarmknopf und die vielen Schlüssel, die Gödecke immer bei sich hat. Zudem sind die Fenster vergittert, die Messer werden nach Feierabend abgezählt und eingeschlossen, die Azubis gefilzt. Sven Gödeckes Arbeitsplatz ist die Lehrküche der JVA Hannover. Seine Auszubildenden sind verurteilte Straftäter. Vom Bankräuber bis zum Mörder: Der Küchenmeister hat schon so ziemlich alles erlebt.
Gödecke ist hier der Chef. Er hat elf Auszubildende. Der jüngste ist 25, der älteste 51 Jahre alt. Sven Gödecke kocht mit seinen Lehrlingen für die Bediensteten der JVA Hannover. ‚Da kommt es schon vor, dass ein Lehrling das Essen an einen ihm persönlich bekannten Staatsanwalt ausgibt‘, berichtet der 39-jährige Familienvater. Gödecke bringt alles mit, was man braucht, um in der Welt der Knackis akzeptiert zu werden. ‚Ich war zwölf Jahre beim Bund und bin ausgebildeter Justizvollzugsbeamter, die Jungs haben Respekt vor mir!‘ Außerdem ist Gödecke natürlich Koch und Küchenmeister, er weiß wovon er spricht. ‚Angst darf ich hier in meiner Küche nicht haben‘, sagt der 39-Jährige. ‚Wenn es wirklich brenzlig werden sollte, kommen ruck zuck die Kollegen zur Hilfe!‘

21 Monate dauert die Ausbildung hinter Gittern. Die Koch-Azubis aus dem Knast werden am Ende ihrer Ausbildung geprüft. Prüfungstermin ist gleichzeitig Entlassungstermin aus dem Knast. ‚Wenn sie die Prüfung bestehen und entlassen werden, haben sie etwas, auf das sie aufbauen können‘, sagt der Küchenmeister. ‚Über 90 Prozent schaffen die Ausbildung. Das macht mich stolz‘.