Mit Traumpreisen locken Betrüger Amazon-Kunden

Die Stiftung Warentest warnt vor Betrügern, die mit günstigen Angeboten im Amazon Marketplace, dem Händlerportal des Onlinekaufhauses, Kunden in die Falle locken. Wer dort bestellt, verliert in der Regel sein Geld. Der Betrug über falsche Onlineshops hat besonders vor Weihnachten Hochkonjunktur. Wie man Fakeshops erkennen kann und sich vor Abzocke schützt, beschreiben die Warentester in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test und auf www.test.de/fakeshops.

Eine Systemkamera für extrem günstige 250 statt für rund 1.500 Euro, der Kaffeevollautomat zum halben Preis. Die Masche der Betrüger ist immer dieselbe: Die günstigen Preise ziehen Interessenten an. Der Händler verlangt, ihn per E-Mail zu kontaktieren, statt die Ware über den Amazon-Warenkorb zu bestellen. Per Mail bestätigt der Händler dann die Bestellung und verlangt Zahlung per Vorkasse. Wer sich darauf einlässt, sieht in der Regel weder das Geld wieder noch die vermeintlich bestellte Ware. Amazon scheint dabei überfordert. Der Kundenservice fühlt sich nicht zuständig und auch die Kontrollmechanismen, die Amazon anwendet, um Betrügern keine Plattform zu bieten, sind oberflächlich.

Eigene Skepsis ist deshalb gefragt, besonders, wenn Artikel zu extrem günstigen Preisen angeboten werden. Außerdem sollte man nie per Vorkasse bezahlen. Bietet der Händler keine seriösen Zahlungsmittel wie Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal an, heißt es: Finger weg. Verdächtig ist es immer, wenn der Händler verlangt, ihn per E-Mail zu kontaktieren und den Kauf nicht über den Amazon-Warenkorb abwickeln will. Auch von positiven Bewertungen sollte man sich nicht beeindrucken lassen, auch sie können gefälscht sein. Wer trotzdem reinfällt, hat wenige Chancen, sein Geld wieder zu sehen. Die Polizei kann die Verbrecher kaum zurückverfolgen, denn manche Shops bestehen nur wenige Stunden.

Der ausführliche Bericht zu Fakeshops erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de/fakeshops abrufbar.

Die Finalisten des Backwettbewerbs

Backen ist schon lange nicht mehr nur Hausfrauensache. In den letzten Jahren ist der Trend um Kuchen, Torten, Muffins und Cupcakes immer weiter gewachsen.
Mehr als 100 Hobbybäckerinnen und -bäcker haben ihre besten Rezepte in den letzten Wochen beim 1. Gault&Millau Backwettbewerb eingereicht.
Nun stehen die zehn Finalisten fest. Am 15. November 2016 werden sie im Palais Coburg in Wien live gegeneinander antreten.
 
Göttliche Kardinaltorte, Gewürzapfelkuchen mit Pekannüssen und Ahornsirup, Schokoladebrownies mit Himbeeren, Briochebuchteln, rustikales Bauernbrot, burgenländische Salzstangerln – unter mehr als 100 eingereichten Rezepten konnten die Facebook-User für ihre Favoriten abstimmen. Nun ist die Entscheidung gefallen:
Sieben Mehlspeisen- und drei Brotbäcker haben sich für das große Finale am 15. November in den Kasematten des Palais Coburg qualifiziert.
Unter dem Thema „Familientorte“ oder „Gebäck“ müssen diese live vor Publikum und Jury ihr eigenes Rezept backen – mit allem, was dazugehört. Die Gäste sollen jeden Schritt der Torten- und Gebäck-Entstehung hautnah mitverfolgen können, selbst aufwendige Dekorationen werden erst vor Ort entstehen.
Haubenkoch und TV-Star Johann Lafer, Vier-Haubenkoch Silvio Nickol, Ströck-Patissier Pierre Reboul, Slow-Food-Wien-Chefin und Autorin Barbara van Melle, der langjährige Demel-Chefzuckerbäcker Dietmar Muthenthaler und Gault&Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe werden den Hobbybäckern bei jedem noch so kleinen Handgriff genau auf die Finger schauen.
Die Gewinner erwarten Sachpreise von Kenwood und Nespresso sowie ein Abendessen inklusive Weinbegleitung für zwei Personen im Restaurant „Silvio Nickol“.
 

Apfelstrudel:

Gault&Millau startet beim Backwettbewerb einen Rekordversuch: Mit Hilfe aller Gäste der Veranstaltung soll der längste Apfelstrudel Wiens entstehen. Für jeden Besucher, der einen selbst gebackenen Apfelstrudel mitbringt, ist der Eintritt zum Finale gratis.
 

 
Finale:
Zeit: 15. November 2016 ab 16 Uhr
Ort: Palais Coburg, Coburgbastei 4, 1010 Wien
Tickets erhältlich auf www.martinahohenlohe.com
VVK € 19,- / Tageskasse € 25,-

 

Michael Baur
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Weil (Brot-) Backen Spaß macht und das Finale ein cooles Event ist.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Als Konkurrenz zur Zuckerbäckerei meiner Freundin.

Was ist Ihr wichtigstes Utensil beim Backen?

Meine Hände.

 

John, Larissa, Ludmilla Del Fabro
Wie entstand eure Leidenschaft für das Backen?

Weil wir zuhause immer so guten Kuchen bekommen haben.

Wie würdet ihr euren Backstil beschreiben?

Clownmäßig.

Was macht ihr gerne, wenn ihr nicht gerade backt?

Kuchen essen.

 

Gudrun Grasberger
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Weil ich meine Leidenschaft,  Kreativität und Fantasie mit anderen teilen möchte und weil ich dringend eine neue Küchenmaschine brauche.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Ich habe einfach gemerkt das ich beim Backen entspannen kann – ein Kontrast zu meinem Job.

 

Petra Gruber
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Die entstand als ich als Jugendliche das erste Mal Weckerln versuchte. Wie sich der Teig anfühlt, wie das Gebäck im Ofen aufgeht.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Zeit, denn die bringt den Geschmack ins Brot und Gebäck.

 

Axel Jaskowiec
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Es hat bei der Oma begonnen. Mit ihr das Kekserl backen war immer eine tolle Sache – vor allem das heimliche Naschen.

Für wen backen Sie am liebsten?

Für meine Mutter, weil ich ihr immer wieder zeige, wie kreativ man sein und außergewöhnliche Zutaten einsetzen kann.

 

Ildikó Legrady
Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Ich kombiniere klassische Elemente mit der modernen minimalistischen Lebhaftigkeit.

Was ist die Lieblingsbäckerei Ihrer Kindheit?

Meine Lieblinge sind ungarische Dobistorte und Kaiserschmarrn.

 

Silvia Markl
Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Mein Herzblut! Klein und fein, mit Liebe zum Detail.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Butter – das allerwichtigste für mich, gefolgt von meiner selbstgemachten Marmelade.

 

Verena Offermanns
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Ich möchte gerne von einer Fachjury erfahren, ob meine Back-Kreationen wirklich so gut sind, wie mein privates Umfeld immer sagt.

Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Mein Backstil ist sehr kreativ. Bis auf sehr wenige Ausnahmen backe ich jede Torte nur ein einziges Mal.

 

Johanna Rosenberger
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Die Instanz, mich damit richtig zu beschäftigen und es zu erlernen, war Vicky, die den Traum eines gemeinsamen Cafés vor 5 Jahren gestartet hat.

Was ist Ihr wichtigstes Utensil beim Backen?

Eine ausreichend große Schüssel und meine Hände.

 

Anna Wagentristl
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Eine wirkliche Leidenschaft wurde es, als mir die Backrezepte meiner verstorbenen Verwandten vermacht wurden. Jedes einzelne Rezept weckt wunderschöne Erinnerungen.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Schokolade.

DER FEINSCHMECKER macht sich chic

DER FEINSCHMECKER feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag und beschenkt sich aus diesem Anlass selbst! Mit einem aufgefrischten und überarbeiteten Look kommt das Genussmagazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG mit der November- Ausgabe auf dem Markt.

Das Layout ist erneuert, die Bildsprache opulenter – und das Heft hat zugelegt, und zwar an den richtigen Stellen: mit einem neuen Ressort, neuen Rubriken, neuen Schwerpunkten.

Zu den Themen Reisen, Essen und Trinken kommt eine vierte Säule hinzu: Das neue Ressort Lebensart wird sich gezielt mit schönen und nützlichen Dingen für Küche und Tafel beschäftigen, Trends beschreiben und ein Forum für pointierte Meinungen bieten. Eröffnet wird dies mit einem Pro & Contra zu der Frage: „Veganismus – gesunde Lebensweise oder Religionsersatz?“

Ein praktischer Reisebegleiter ist der neue, handliche Info-Teil zum Heraustrennen mit allen wichtigen Adressen aus dem jeweiligen Heft. Apropos Reise: Die beliebten Rubriken „Unterwegs“ und „48 Stunden in …“ bekommen mehr Platz, und Deutschland rückt bei den kulinarischen Reportagen in den Fokus.

Auch dem Bedürfnis nach unkomplizierten Rezepten kommt DER FEINSCHMECKER entgegen: Es gibt mehr Saisongerichte, die auch für Einsteiger am Herd geeignet sind, garniert mit Tipps und Tricks.

Die Weinberatung wird ausgebaut: Profis geben Ratschläge, wie man Wein und Essen kombiniert, erzählen, was gerade Trend ist in der Weinwelt und was sich zu kaufen lohnt – auch ohne einen Kleinkredit aufzunehmen (Stichwort: „Best Buy“).

Außerdem jetzt im aktuellen FEINSCHMECKER: Ein 50-Seiten-Special mit „40 Rezepten aus 40 Jahren“. Eine kulinarische Zeitreise zum Nachschmecken.

Die Novemberausgabe von DER FEINSCHMECKER ist jetzt im Handel erhältlich und kostet EUR 9,95.

Björn Zimmer

Björn Zimmer gewinnt Sommelier-Cup 2014 des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat Björn Zimmer vom Schlosshotel Hugenpoet aus Essen im Rahmen des „Sommelier-Cups 2014“ als besten deutschen Sommelier ausgezeichnet. Den 2. Platz errang Florian Richter vom Hotel Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim, gefolgt von Sebastian Schütz, Leiter der Juliusspital Vinothek in Würzburg, auf dem 3. Rang.

Rund 40 Sommeliers sowie Mitarbeiter aus Gastronomie und Handel im Alter von 22 bis 58 Jahren, hatten sich dem DWI Sommelier-Cup gestellt, der am 09. und 10. November 2014 im Atrium Hotel in Mainz ausgetragen wurde.

Von den Teilnehmern wurden unter anderem weitreichende Kenntnisse über
– typische Rebsortenmerkmale heimischer Weine,
– Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt,
– die Weinbereitung oder
– das Weinrecht erwartet.

Darüber hinaus mussten sie in vergleichenden Degustationen Weine aus deutschen wie auch einigen internationalen Anbauregionen beschreiben und deren Herkünfte, Jahrgänge und Rebsorten bestimmen. Weitere Schwerpunkte bildeten die Weinberatung von Kunden und Gästen, sowie Fragen zur Lagerhaltung und Kalkulation.

In den Finalrunden wurden die Finalisten vor die Herausforderung gestellt, zwei verdeckte Weine zu degustieren und zu beschreiben sowie zu zwei Fachfragen Stellung zu nehmen. Anschließend mussten sie zu drei Speisen eine passende Weinempfehlung abgeben.

Eine 10-köpfige Fachjury, der unter anderem Vertreter der Sommelier-Union Deutschland, der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule und Journalisten angehören, hat die Sieger des Wettbewerbs ermittelt.

DWI-Wettbewerbsleiter Manuel Bretschi überreichte gemeinsam mit der Deutschen Weinprinzessin Judith Dorst die Urkunden an die stolzen Gewinner. „Das Leistungsniveau aller Wettbewerbsteilnehmer war in diesem Jahr ausgesprochen hoch“, betonte Bretschi.

Die Gewinner erhielten zudem attraktive Geldpreise im Gesamtwert von über 3.000 Euro. Björn Zimmer darf als Wettbewerbssieger auch an der „Sommelier Spring Class“ des DWI teilnehmen, einem Workshop mit internationalen Sommeliers in Geisenheim.

Die Preisträger in der Übersicht:

Platz 1:
Björn Zimmer, 34, Restaurantleiter & Sommelier, Schlosshotel Hugenpoet, Essen

Platz 2:
Florian Richter, 27, Chef-Sommelier, Hotel Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim

Platz 3:
Sebastian Schütz, 37, Leitung Vinothek des Weinguts Juliusspital, Würzburg

Platz 4:
Sven Ponge, 49, Inhaber & IHK Sommelier, Riesling & Komplizen, Schwelm

Platz 5:
Marcel Heid, 29, Maître d’Hôtel, Schlössl Oberrotterbach, Oberrotterbach

Ferienhaustester gesucht

Urlaubs-Bewertungen werden immer beliebter. Wer diese Bewertungen nicht nur lesen möchte, kann nun selber aktiv werden. TUI Ferienhaus sucht Ferienhaustester, die ausgewählte Ferienhäuser in sechs europäischen Ländern testen. Mit insgesamt acht Unterkünften in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Schweden und Polen startet das Projekt. Die Gäste wohnen kostenlos in einem Ferienhaus und zahlen weder Miete noch Nebenkosten. Sie tragen lediglich die Kosten für die An- und Abreise sowie die Verpflegung und Ausflüge. Mit einem kleinen Reisebericht über Lage, Komfort, Ausflugstipps und die Umgebung bewerten die Ferienhaustester anschließend ihr Urlaubsdomizil.

Je Unterkunft ist im Reisezeitraum vom 27. August bis 01. Oktober ein fester Reisetermin eingeplant. Alle Details zur Bewerbung und den angebotenen Häusern finden die Interessenten vom 13. bis 27. Juli unter tui-ferienhaus.de. Und hier ist Kreativität gefragt: Mit einem Foto und einer originellen Begründung beschreiben die Kandidaten, warum gerade er oder sie perfekter Ferienhaustester sind. Die beste Bewerbung wird mit einem kostenlosen Aufenthalt im jeweiligen Wunschhaus belohnt.

Zur Auswahl steht zum Beispiel vom 27. August bis 03. September eine Ferienresidenz in Matignon/Frankreich für 2 bis 4 Personen. Wer das Flair der Ostsee bevorzugt, kann sich vom 10. bis 17. September für die Doppelhaushälfte „Dycke Haus 2“ in Zudar auf der Insel Rügen bewerben, die Platz für maximal 6 Personen bietet. Mehr Informationen : www.gourmet-report.de/goto/TUI

Mit Jan Hofer auf Schlemmertour

HR, Montag, 14.12. um 15:00 Uhr

Mit Jan Hofer auf Schlemmertour

So schmeckt’s in Halle

Jan Hofers Erkundungstour beginnt damit, die kulinarischen Traditionen der Hallenser zu ergründen. Was essen die Hallenser wohl besonders gern? Wie soll man ihren kulinarischen Alltag beschreiben? Hat das Salz, das über Jahrhunderte eine gewichtige Rolle in der Stadtentwicklung gespielt hat, eine besondere Bedeutung für die dortige Küche? Antworten findet Jan Hofer in einigen gastlichen Häusern der Stadt an der Saale. Im gemütlichen Dölau beschäftigt ein im Kerner See gefangener Zander einen einfallsreichen Koch. Bei den Halloren-Produzenten in Deutschlands ältester Schokoladenfabrik zeigt sich eine der besten und traditionsreichsten Seiten dieser Delikatesse. Auch geht es zu den Halloren-Salzsiedern, deren Salz immer noch bei den Bäckern der Stadt als „supergute“ Würze gilt – etwa beim Speckkuchen, den knusprigen „Salzsemmeln“ oder beim „geheimnisvollen“ Halloren-Kuchen. Außerdem begibt sich Jan Hofer in ein Insider-Gasthaus, wo feine Salate gelegentlich im Nachttopf serviert werden, und in jenes Wirtshaus am Hallmarkt, in dem schon so mancher Hallenser seine Gäste kulinarisch überraschen konnte.

45 Jahre Stiftung Warentest

Am Anfang war das Rührgerät

Rund 85.000 getestete Produkte und 1.600 untersuchte Dienstleistungen: Die Stiftung Warentest erleichtert seit 45 Jahren die Entscheidung beim Einkauf. Verbraucher beschreiben sie in einer Umfrage als vertrauenswürdig, kompetent und objektiv.

Am 4. Dezember 1964 wurde die Stiftung Warentest auf Beschluss des Deutschen Bundestages gegründet. Der Hintergrund: Angesichts des Wirtschaftswunders wuchs das Warenangebot rasant. Vergleichender Produkttests sollten den Konsumenten helfen, sich besser zu orientieren.

Für die erste Ausgabe der Zeitschrift test im Jahr 1966 standen Nähmaschinen und Handrührgeräte auf dem Prüfstand. In den Folgejahren gehörten neben Waschmaschinen, Kinderbetten oder Gesichtscremes sowohl Astrologen als auch Atemschutzmasken zum Repertoire. Das Spektrum der aktuellen Ausgabe reicht von DVD-Spielern über Rotkohl bis zu Kaffeemaschinen.

1991 kam die zweite Zeitschrift Finanztest hinzu. In ihr werden Untersuchungen zu Geldanlage, Altersvorsorge und Versicherungen veröffentlicht. Beide Zeitschriften sind anzeigenfrei. test hat aktuell eine durchschnittliche monatliche Gesamtauflage von rund 506.000 verkauften Exemplaren (davon 430.000 Abonnenten), Finanztest von 250.000 verkauften Exemplaren (davon 204.000 Abonnenten).

Damals wie heute gelten methodische Grundsätze: Stiftungsmitarbeiter kaufen die Produkte anonym ein und nehmen Dienstleistungen verdeckt in Anspruch. Unabhängige Institute prüfen sie anschließend nach streng wissenschaftlichen Kriterien. Mit welchem Qualitätsurteil – von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ – die einzelnen Waren und Dienstleistungen abschneiden, legt die Stiftung fest. Auch wenn Anbieter mitunter versuchen, gerichtlich gegen missliebige Qualitätsurteile vorzugehen, ist die Stiftung Warentest in ihrer 45-jährigen Geschichte noch nie rechtskräftig zu Schadensersatz verurteilt worden.

Ein Jahr nach der Gründung arbeiteten bei der Stiftung Warentest 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, heute sind es 287.

Der Schwan

DER SCHWAN
Feines kleines Hotel mit Gourmet-Restaurant: seit 1965 und heute immer noch unter der gleichen Führung von UTE und HORST WICKE

Von der DDR-Leistungssportlerin zur ausgezeichneten
Gourmetköchin – so lässt sich der Werdegang von Ute Wicke in
aller Kürze beschreiben. Dass die Küche des Schwans in Einbeck
zu den besten der Region zählt und dass sich die einstige
Bierkneipe, in der bei Mettbrötchen Skat gespielt und geknobelt
wurde, zu einem Treffpunkt anspruchsvoller Gourmets gemausert
hat, ist der Kochleidenschaft der Hausherrin zu verdanken. Mit viel
Anspruch und Begeisterung zaubert sie Köstlichkeiten wie
Entenbrust mit Zimthonig, rotem Pfeffer und Apfel-Kartoffel-Gratin,
Steinbutt unter der Pinienkernkruste, Filet vom Iberico-Schwein mit
Knoblauch-Zimt und Pilzragout, Jacobsmuschel im Trüffelschaum
mit Hummer-Ravioli oder Ziegenkäse im Teigsäckchen mit Datteln und Trüffelhonig.

Inbesondere der rege Austausch mit renommierten Spitzenköchen
quer durch die Republik sowie die Teilnahme an vielen, vielen
Kochlehrgängen befähigen Ute Wicke zu diesen feinen
Kochkünsten. Ein wenig sportlicher Ehrgeiz sei aber auch dabei,
gibt sie zwinkernd zu. Seit über 40 Jahren führen Ute und Horst
Wicke den Schwan mit seinen 13 komfortablen Gästezimmern.
Erbaut wurde das Haus, das in der Nähe des Marktplatzes und der
Fußgängerzone der alten Hansestadt Einbeck liegt, Ende des 19.
Jahrhunderts. Nach einer Stadtführung durch die Fachwerkstadt,
dem Geburtsort des Bockbieres, können Sie gemütlich im
Innenhof des Hotels sitzen, wo früher Pferde getränkt wurden.

www.schwan-einbeck.de

Spezialitäten aus Sizilien

Kabel1, Montag, 23.02., 17:45 – 18:45 Uhr

Abenteuer Leben – täglich Wissen

Die sizilianische Küche zählt zu den ältesten Regionalküchen Italiens. Vereinfacht lässt sich die Küche beschreiben als ‚pasta, pesce e pasticceria‘ – also Nudeln, Fisch und Süßspeisen. ‚Abenteuer Leben – täglich Wissen‘ zeigt Siziliens ungewöhnlichste Spezialitäten, wie etwa das Milzbrötchen, besucht eine sizilianische Antipasti-Fabrik und zeigt Siziliens beste Eisdiele.

Gault Millau Thüringen 2008

Veränderungen in Thüringen gegenüber dem Vorjahr

Auf 14 Punkte, die für „sehr gute Küche“ stehen, verbessert sich das Restaurant „Patrick Wagner“ im Hotel „Veste Wachsenberg“ in Holzhausen bei Arnstadt („Lachsfilet im Pulpomantel mit Safransauce und subtilen Gewürzzwiebelravioli“).

13 Punkte erkochen sich die „Landgrafenstube“ in Ruhla („Lammrücken unter Kräuterkruste mit Thymiansauce und geschwenktem Provencegemüse“) und das „Bellevue“ in Schmölln („in Kirschen und Nektarinen geschwenkte gebratene Streifen vom Hähnchen und Zander“).

Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 37 Restaurants in Thüringen. 23 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.
Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Thüringen 9 langweilig gewordene Restaurants ab. 3 Köche werden höher, 8 niedriger bewertet. 2 Köche verlieren die begehrte Kochmütze.

Die 10 besten Restaurants des Gault Millau in Thüringen

1. Anna Amalia in Weimar (17 Punkte),
2. Alboth’s Restaurant im Kaisersaal in Erfurt (16 Punkte),
3. Zumnorde in Erfurt,
Scala in Jena (alle 15 Punkte),
5. Patrick Wagner* in Arnstadt,
Weinrestaurant Turmschänke in Eisenach,
Gloriosa und Il Cortile in Erfurt,
Schwanenrestaurant in Tabarz,
Anastasia in Weimar (alle 14 Punkte).

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