Andreas Saul

Bericht von Bernhard Steinmann

Der kürzlich erschienene Restaurantführer Michelin Deutschland 2016 hat einige „Überraschungen“ bereitgehalten. Dazu gehört auch das „Bandol sur Mer“ in der Berliner Torstraße. Doch worin liegt die „Überraschung“? Die Antwort auf diese Frage müssen wir wohl im Ambiente suchen. Damit begeben wir uns auf ein Feld, welches mit Essen nichts zu tun hat. Oder etwa doch?

Bei der Präsentation exzellenter Speisen spielt in aller Regel das Geschirr eine bedeutende Rolle. Natürlich auch das Ambiente. Der Boden, die Wände, die Tische, die Tischdekoration, die Stühle. Alles muss bequem und schick sein. Für Gäste, die weniger stilsicher sind, für Gäste, die darauf einfach keinen Wert legen und für Gäste, die das alles eher dekadent finden, wurde das „Casual Fine Dining“ erfunden. Man speist zwanglos und umgeht auch oft die üblichen Luxusprodukte.

Das Bandol sur Mer ist so ein zwangloses Restaurant. Es ist nicht sehr groß. Nein, es ist eher sehr klein. Es liegt in der Torstraße in Berlin, eine Adresse die in den Navigationsgeräten der Gourmets eher noch nicht gespeichert ist.
Es ist unprätentiös, aber gemütlich.

Küchenchef Andreas Saul befehligt eine extrem kleine Küchencrew. Genauer gesagt, habe ich im Wesentlichen nur zwei Personen in der offenen Küche gesehen. Ein weiterer Mitarbeiter war mit Zuarbeiten beschäftigt. Auch der Service besteht nur aus zwei Personen.
Saul war zunächst im Restaurant Dressler am Kurfürstendamm und Unter den Linden tätig. Danach wechselte er in das „Rutz“ und nahm nach einiger Zeit die Position des Souschefs ein. 2010 folgte der Wechsel in das Bandol sur Mer, wo er eine französisch ausgerichtete Küche anbietet.

Pochierte Gänsestopfleber
Kerbel, Zuckerrübe, Stachelbeere & Brioche
Die Gänsestopfleber ist geschmacklich zurückhaltend. Fast schüchtern unterliegt sie dem Kerbelgranité, dessen Kälte dem typischen Geschmack der Gänsestopfleber zu Leibe rückt.
Leicht süss, die Lakritznoten ohne Dominanz, bleibt letztlich ein gutes Zusammenspiel in Erinnerung. Der Geschmack der gesamten Kreation gleicht die kleinen Schwächen der einzelnen Komponenten aus.

Eigelb 65/30
Anchovis-Mayonnaise, Topinambur,
„Kalbskopf-flüssig“

Die Optik leidet, meiner Meinung nach, unter dem „flüssigen Kalbskopf“.
Geschmacklich ist der Gang dagegen großartig gelungen. Der Topinamburcracker ergänzt das Ganze durch seine spröde und knackige Textur.
Erneut können wir eine ausgewogene Würze und eine gelungene Kreation attestieren.

Husumer Salzwiesenlamm
Haferwurzel, Schwarzwurzel, Passe-Pierre

Wie schon so oft gefällt mir gerade das geschmorte Fleisch aus der Schulter außerordentlich.

Hinzu kommt eine sehr bissfeste Haferwurzel, die mich geschmacklich allerdings nicht sonderlich begeistert. Schließlich muss ich mich auch noch mit der seit meiner Kindheit ungeliebten Schwarzwurzel auseinandersetzen. Die Haferwurzel hat man bereits in der Antike als Gemüse geschätzt. Dorthin wünsche ich sie auch zurück.

Doch abseits meiner persönlichen Abneigung gegen das Wurzelgemüse muss natürlich zur Ehrenrettung des Gerichts gesagt werden, dass die süsslich schmeckende Wurzel ein guter Begleiter der würzigen und leicht nussigen Schwarzwurzel ist.

Der vollständige und bebilderte Bericht ist unter www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de aufzufinden.

Sascha Ludwig – Filetstück-das Gourmetstück

Ein Besuch des in der Berliner Uhlandstraße beheimateten Restaurants Filetstück gehört seit einiger Zeit zu Bernhard Steinmanns Agenda.
Hier sein Bericht.

Sascha Ludwig und das Filetstück sind längst in der West City etabliert.
Kein Wunder, schließlich gehören u.a. das La Vie, Osnabrück, der Brandenburgerhof, Berlin und das Maremoto, Berlin zu den Stationen Sascha Ludwigs.
Da darf man die Erwartungen schon etwas höher schrauben.

Der Gault&Millau Deutschland bewertet das Restaurant mit 14 Punkten.
Der dazugehörige Text ist zwar freundlich doch die Punktevergabe, besonders nach unseren persönlichen Eindrücken, deutet eher auf eine gewisse Verzagtheit des Restaurantführers. Doch ist dies nicht unser eigentliches Thema.

Die Sommerhitze hindert uns nicht daran, die Terrasse zu meiden und im Restaurant Platz zu nehmen. Sascha Ludwig ist im wohlverdienten Urlaub, doch Küchencrew und Service sind bestens eingespielt.

Das Restaurant ist hell und trotz der Deckenleuchten eher schlicht eingerichtet.
Zu meiner Freude wird auf Tischdecken nicht verzichtet.

Ein Blick auf den Eingangsbereich.
Flaschen an Fleischerhaken sind eine lustige Idee.

Filetstück, das klingt nach Fleisch und Beilagen in hervorragender Qualität, hat uns aber letztlich nicht zum Besuch inspiriert.
Unser Interesse gilt dem „Gourmetstück-Menü“, vier bis sieben kreative Gänge.

Unser Hauptansprechpartner an diesem Abend ist Sommelier Jan Buhrmann.
Buhrmann war u.a. im Waldhotel Krautkrämer in Münster tätig, im Schloss Rheinhartshausen/Rheingau, Schloss Vollrads/Rheingau, den legendären Schweizer Stuben im ehemaligen Gourmetwallfahrtsort Wertheim-Bettingen, der ENTE/Wiesbaden und auf hoher See unterwegs mit einem der SeaDream Schwesternschiffe (oder auf beiden?).

Auszüge aus dem Menü:
Zunächst gibt es selbst gemachtes Knäckebrot mit fermentierter Radieschencreme, Kreuzkümmel und Schnittlauch.

In einem Markknochen befindet sich Petersilienbutter, hinzu kommen verschiedene Brotsorten.

Die Küche grüßt sodann eindrucksvoll mit einem
Gazpacho aus Gurke und Melone,
Fetaespuma und dehydriertem Ingwercrunch.
Frisch, spicy, cremig.

Kaisergranat
Stopfleber / Kastanienblüten / Saure Sahne
Der wohlschmeckende Kaiserhummer stemmt sich der geschmacksintensiven Stopfleber entgegen. Trotz quantitativer Unterlegenheit dominiert die cremige Beilage das Gericht.
Eine insgesamt sehr gelungene Präsentation.

Kaninchen in 2 Gängen
1. Auftritt:
Leber / Sellerie / Apfel / Heu
Espuma als texturelle und geschmackliche Ergänzung
Natürlich dürfen die fruchtigen Noten des Apfels nicht fehlen.

Hinzu kommt ein „Leberwurstbrot“, der etwas respektlose Ausdruck sei mir gestattet, welches geschmacklich stark auftrumpft.

2. Auftritt:
Rücken / Pfifferlinge / Löwenzahn / Quinoa
Der zarte Rücken erhält seine geschmackliche Aufwertung durch eine Reihe cremiger Gels.
Petersiliencreme, Petersiliengel und ein Löwenzahngel zeugen von dem hohen Aufwand, den die Küche betreibt. Der pflanzliche Eiweißlieferant Qinoa mit seinen lebenswichtigen essentiellen Aminosäuren, fügt sich wunderbar ein.

Iberico-Schwein
Schulter / Bohne / Radieschen
Gerade hier wird deutlich, dass wir uns im Filetstück bei den Fleischexperten befinden.
Das fein marmorierte Schulterstück hat eine deutliche „Rinderoptik“. Die Marmorierung erinnert stark an das Wagyurind. Nicht nur deshalb ist es bei spanischen Avantgardeköchen so beliebt.
Das tadellose und kräftige Fleisch mit seinem nussigen Geschmack wird von einem wahren Bohnenpotpourri begleitet.
Bohnengel, Bohnenpüree, Mus und dehydriert als Staub.
Zarte Scheiben von Radieschen sorgen für Frische und Kontrast.

Stachelbeere
Rose, Pistazie, Blanc Satin Schokolade, grüner Tee
Die weiße, sahnige Schokolade glänzt mit Karamell- und Vanillenoten.
Ein trockener Sponge und ein halbgefrorenes Parfait lassen keine Wünsche offen.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Inaki Aizpitarte

Mit diesem Bericht beginnt eine Serie von Restaurantkritiken Pariser Restaurants des Berliner Foodbloggers Bernhard Steinmann.

Seit sechs Jahren finden wir Inaki Aizpitarte mit dem Restaurant Le Chateaubriand in der Liste der 50 weltbesten Restaurants (The World’s 50 Best Restaurants).
Aktuell auf Platz 27. Die neue Liste erscheint am 1. Juni 2015.

Die Gegend um 129 Avenue Parmentier, 75011, Paris, France, ist nicht wirklich chic, doch darauf kommt es uns nicht an.

Das Restaurant öffnet um 19:30 Uhr, ist nach einer halben Stunde voll besetzt und entwickelt eine erstaunliche Lautstärke. Wir sehen vorwiegend französisches Publikum.
Für den internationalen Touch müssen wir wohl herhalten.
Der Service ist engagiert, offensichtlich amüsiert, auskunftsfreudig und überaus freundlich.

Nachdem Inaki Aizpitarte die Küche inspiziert und die Crew eingeschworen hat, scheint seine Arbeit getan. Er schnappt seinen Motorradhelm und entschwindet.

Nach einem Glas Champagner serviert der Service die Amuse Bouches.
U.a. Sardinen im Teigröllchen,
würzig und schmackhaft.

Das Besteck wird in diesem frühen Stadium noch nicht gewechselt. Auch gut.

Die Menüwahl bleibt dem Gast erspart. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Das bedeutet, es gibt ein Menü welches täglich wechselt und Frische garantiert.
Damit sind die positiven Aspekte des Essens fast schon abgehandelt.

Das folgende Gericht nenne ich „Meeresbrise“.
Wir finden Muscheln, Radieschen, Cocos und Blümchen.
Auffallend leichte und unaufdringliche Säurenoten sowie der Geschmack salziger Flüssigkeit.
Gewöhnungsbedürftig.

Ravioli im Fenchelsud
Ein sehr schmackhafter Sud, ein einsamer Ravioli.
Es fällt mir schwer dies noch als Purismus durchgehen zu lassen oder diesem gar noch zu schmeicheln. Meine Ansprüche an ein Restaurant oder Bistro möchte ich auch nicht zur Allgemeingültigkeit erheben.
Doch die Küche sollte diese Anspruchslosigkeit nicht zeigen.

Kartoffelchip mit Himbeerstaub, Zwiebeln, kleine Fischstückchen, Rettich
Das Gericht ist recht scharf ohne dass es störend oder gar übertrieben wirkt. Erneut fällt uns ein schmackhafter Sud auf, in welchem sich das Fischlein offensichtlich wohlfühlt.

Ente, Ampfer, Holunderblüten, Couscous, Erbsen, Essig
Ente gut, alles gut, möchte man fast aufatmend sagen.
Die Ente ist saftig, leicht rosa gebraten.
War die Küche bisher recht eindimensional, finden wir hier etwas breiter angelegte Aromen. Das Fleisch ist überaus köstlich, dezente Röstaromen koalieren mit Säure- und Bitternoten.
Der Höhepunkt der Nr. 27 in der Welt ?

Der Autodidakt Aizpitarte, früher Landschaftsgärtner und Geschirrspüler, der Rock-Star unter den Köchen, wie schon zu lesen war, hat an diesem Abend eine harte Prüfung für seine Gäste bereitgehalten.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Karl-Emil Kuntz

Für die Leserinnen und Leser des Gourmet-Reports übermittelt der Berliner Foodjournalist Bernhard Steinmann diesmal seinen ungekürzten Bericht zum Besuch des Kronen-Restaurants in Herxheim-Hayna.
Fotos wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Zugegeben, Herxheim-Hayna ist nicht unser erster Gedanke für einen Halt auf dem Weg nach Frankreich. Die Pfalz bietet einiges an guten Restaurants und Hotels.
Doch der Ruf von Karl-Emil Kuntz, der seit vielen Jahren einen Michelinstern sein eigen nennt, ist auch bis zu uns nach Berlin gedrungen. Also auf nach Hayna.

Was uns dort erwartet, ist mit „gepflegter Gastlichkeit“ nur unvollständig beschrieben.
Schon im Hotel ist die Begrüßung herzlich. Dies wird sich im Restaurant „Zur Krone“ wiederholen. Die Wände aufdem Weg zum Restaurant sind mit reichlich Fotos versehen, welche mit prominenten Gästen werben.
Mögen wir es auch nicht auf die „Prominentenwand“ geschafft haben, der professionelle und freundliche Service ist uns jedoch auch zuteil geworden.

Das kleine Restaurant, immerhin von Gault Millau mit 18 Punkten bedacht, ist hell und gemütlich. Nach einem Aperitif beginnt der Reigen der Küchengrüße.
Erinnerlich ist mir noch ein Brotsalat mit einem Schaum von weisser Tomate und einem Kartoffelchip, eine Interpretation von Pfälzer Saumagen mit Champagnerkraut und eine Praline vom Kaisergranat mit Tomatengazpacho.
Alles tadellos und schmackhaft.

Kleine Freuden von der Gänseleber.
Damit befinden wir uns direkt in der Spitzengastronomie nach französischem Muster.
Routiniert, vor allen Dingen jedoch äußerst kreativ und geschickt wird die Hauptkomponete gehobelt, karamellisiert, gestockt, gebraten und als Gâteau präsentiert.
Vollendet wird die Präsentation mit Gewürztraminer, einer Trüffel-Honigvinaigrette und einer, allerdings winzigen, Safran-Brioche.

Saibling.
Geräuchert, Tatar, Wantan.

Karl-Emil Kuntz serviert zeitgenössische Kochkunst auf hohem Niveau.
Die aromatische Bandbreite ist erstaunlich und eindrucksvoll.
Enoki-Pilze, Zitronengras-Panna-Cotta, Glasnudelsalat, eine grandiose Kombination.
Spätestens jetzt erklären sich die 18 Punkte des Gault Millau.

Weißer Heilbutt,
im Estragon-Blini pochiert.
Vervollständigt wird dieser Gang mit Cashewkernen, Risotto, Staudensellerie,
Daikon Rettich, jungen Erbsen und grünem Apfel.

Bretonischer Lammrücken
mit Schmelze von Haynaer Ziegenkäse und Rosmarinbrot.

Wie schon bei den vorherigen Gängen gelingt auch hier eine optisch ansprechende Kreation.
Das Fleisch ist sehr gut gegart, die Begleiter sorgen für eine bemerkenswerte Aromenvielfalt und hervorragende Akkorde.
Pfifferlinge, Spitzkohl, Auberginenlasagne, ein Polentatörtchen mit Lammsauer sowie
Jus von fermentiertem Knoblauch und Schalottenmarmelade harmonieren aufs Beste.

Die Desserts:
„After 8“
– auf meine Art –
-Minzpraline, Trinkschokolade, Minzschaum-

Aprikosendaiquiri mit Topfenknödel
Blutpfirsisch, Aprikose, Nektarine
Lavendeleis, Puffreisschnitte, Schlupfer

Wein
2011, Chardonney, Weingut Koch, Pfalz
2009, HE Pinot Noir, Eschbacher Hasen, Pfalz,

FAZIT:
Karl-Emil Kuntz ist Perfektionist mit Leidenschaft und gestaltet komplexe Geschmacksbilder. Er ist produktorientiert,
achtet auf sehr gute Produktqualität und richtet optisch ansprechend an. Das Auge isst eben auch mit.

Insgesamt ist die französisch angehauchte Küche mit regionalen Einschlägen auf der Höhe der Zeit.

Neue Sterne Schweiz 2014

Neue Sterne Schweiz 2014

(nach Kantonen sortiert)

Die folgenden Häuser erhalten jeweils einen neuen MICHELIN Stern:

Ort

Haus

Kanton

Vitznau

focus**

LU

Ort

Haus

Kanton

Gstaad

Sommet

BE

Genève

Bayview

GE

Genève

Il Lago

GE

Genève / Carouge

Le Flacon

GE

Brail

Vivanda

GR

Davos

Amrein’s Seehofstübli

GR

Klosters

Walserhof – Walserstube

GR

Sankt Moritz

Da Vittorio

GR

Freienbach

Funkes Obstgarten – Gourmetstübli

SZ

Kreuzlingen

Nocturne

TG

Ascona

Locanda Barbarossa

TI

Zermatt

After Seven

VS

Winterthur

Pearl

ZH

Zürich

mesa

ZH

Zürich

Pavillon

ZH

Sterne Schweiz 2014 – Sortierung nach Kantonen

Lesen Sie auch unseren Bericht zum Michelin Schweiz 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344817/Guide-MICHELIN-Schweiz-2014/

Die gesamte Liste als download: www.gourmet-report.de/download/guide-michelin-schweiz-2014.pdf

DGE Journalisten-Preise 2013

Sechs Journalisten nahmen auf einem wissenschaftlichen
Symposium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. in
Freising-Weihenstephan den DGE Journalisten-Preis 2013 entgegen. Dagmar von Cramm, Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der DGE,
überreichte die mit jeweils 2 000 EUR dotierten Preise in fünf
Medienkategorien und beglückwünschte die Preisträger zu ihren
ausgezeichneten Artikeln und Beiträgen zu aktuellen Ernährungsthemen.

In der Kategorie Tages- und Wochenzeitungen erhielt Melanie Hofmann den
Preis für ihren Beitrag „Wenn Schüler für Schüler kochen“. Er
erschien in der Mindelheimer Zeitung als Teil einer umfangreichen Serie.
Der Artikel beurteilte das Speisenangebot verschiedener Schulkantinen auf
Basis der DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung. Die
Redakteurin stellte in ihrem praxisnahen Beitrag ein Modell vor, in dem
Schüler für Schüler ein ausgewogenes Drei-Gänge-Menü kochen und dabei
selbst viel über die Zubereitung des Essens lernen. Damit ist ihr eine
unterhaltsame und toll bebilderte Reportage gelungen, in der fair berichtet
sowie strukturiert betrachtet und bewertet wurde.

Im Bereich Publikumszeitschriften zeichnete die DGE Bertram Weiß für
seine Geschichte in GEO kompakt „Warum wir essen, was wir essen“ aus.
Sein Beitrag ist eine spannende Zeitreise in die Entwicklung und
Hintergründe des Ernährungsverhaltens. Darin beschreibt er die
übergeordnete Suche des Organismus nach Nahrung und den aktuellen
Kenntnisstand zu den biologischen und psychologischen Grundlagen unserer
Essenswahl. Sein Bericht ist wortgewandt, überzeugend und enthält viele
gut recherchierte Fakten – ein Genuss für den interessierten Leser.

In der Kategorie Hörfunk hat die Jury Dr. Sigrun Damas prämiert. Der im
Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Beitrag “Wie gesund ist Alkohol?“
ist ein faktenreiches, solides Feature, das über den Mythos des
„gesunden“ Alkohols aufklärt. Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche
ca. 10 Liter Alkohol im Jahr. Zu viel ist nicht „gesund“, aber zu wenig
vielleicht auch nicht? Immer wieder tauchen Studien auf, die eine positive
Wirkung propagieren, u.a. den Schutz vor Herzinfarkt. In ihrem Beitrag
klärt die Redakteurin sachlich und zugleich unterhaltsam auf.

Den Preis im Bereich Fernsehen erhielt die Sendung „neuneinhalb Deine
Reporter im Ersten“ für den Beitrag „Schnitzel, Wurst und
Frikadelle“. Ausgezeichnet wurden Juliane Kuhr und Johannes Büchs. Die
Sendung widmete sich der Frage, was passieren würde, wenn alle sieben
Milliarden Menschen auf der Welt so viel Fleisch essen würden, wie wir in
Deutschland. Ein anschaulicher, lebendiger Beitrag mit prägnanten
Botschaften über den Bedarf von Anbauflächen für Futtermittel, weniger
Hunger in der Welt durch geringeren Fleischverzehr und das Ausmaß der
Klimaschädigung durch Rinderzucht. Der Autorin und dem Moderator ist es
beispielhaft gelungen das vielschichtige Thema Nachhaltigkeit verständlich
darzustellen und zugleich unterhaltend und amüsant zu gestalten.

Christine Pander wurde im Bereich Internet für den auf Spiegel online
veröffentlichten Beitrag „Trend Lebensmittel: Wie fett ist dieses
Brot!“ ausgezeichnet. Es ist ein informativer, fundierter, kritischer
warenkundlicher Bericht über eiweißhaltiges Brot. Die Redakteurin geht
der Frage nach, welche Inhaltsstoffe enthalten sind und inwieweit es
wirklich zum Abnehmen geeignet ist.

Der DGE Journalisten-Preis zeichnet wissenschaftlich fundierte, originelle
und zielgruppengerecht aufbereitete Beiträge aus und honoriert damit das
außerordentliche Engagement der Gewinner im Bereich
Ernährungsaufklärung. Er wurde in diesem Jahr bereits zum 24. Mal
verliehen. Die Ausschreibung für den Journalisten-Preis 2014 finden
interessierte Journalisten ab November 2013 unter www.dge.de, Rubrik
Presse.

Amador AG insolvent

Das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete und zu den besten Adressen Deutschlands zählende Restaurant Amador in Mannheim hat Insolvenz angemeldet. Die bislang aus vier Partnern bestehende Amador AG wird aufgelöst. Ziel ist eine Bereinigung und Weiterführung des Unternehmens. Das Restaurant hat weiterhin geöffnet und will mit den bisherigen 16 Mitarbeitern den Betrieb aufrechterhalten. In einem ausführlichen Gespräch mit der BISS-Zeitung erklärt Juan Amador, wie er es jetzt mit einem neuen Konzept schaffen möchte.

Lesen Sie den gesamten Bericht bei BISS:
www.fienholdbiss.de/aktuelles/juan-amador-die-insolvenz-soll-reinen-tisch-machen/

Deutschlands leckerster Wald

Drei neue Sterne im Schwarzwald: Jetzt 28 Sterne im Schwarzwald – Küchenchefin Douce Steiner vom „Hirschen“ hat sich ihren zweiten Stern erkocht – Ralph Knebel vom „Erbprinz“ in Ettlingen und Wolfgang Raub in Kuppenheim freuen sich über ihren ersten Stern

Der Schwarzwald gilt vielen als „Deutschlands schönste Genießerecke“. Kein Wunder, denn hier stehen besonders viele Sterneköche am Herd. Gleich drei neue Sterne hat der Restaurantführer „Guide Michelin“ aktuell an Küchenmeister im Schwarzwald vergeben. Damit erhöht sich die Zahl der Sterne im Schwarzwald auf 28. Küchenchefin Douce Steiner vom „Hirschen“ in Sulzburg hat sich bereits ihren zweiten Stern erkocht. Die Küchenchefs Ralph Knebel vom Restaurant „Erbprinz“ in Ettlingen und Wolfgang Raub von „Raubs Landgasthof“ in Kuppenheim freuen sich über ihren ersten Stern.

Nachwuchskoch Sören Anders gründete im Juli 2012 sein eigenes Restaurant „Anders auf dem Turmberg“ in Karlsruhe-Durlach. Seinen ersten Stern hat er sich bereits 2010 im Alter von 24 Jahren verdient und konnte ihn mit Kreationen aus seiner eigenen Gourmetküche verteidigen.

Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!

Paul Stradner

Der Guide Michelin ehrt den Neuen : Erster Stern für Wohlfahrt Schüler Paul Stradner im Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden

Erst im August dieses Jahres trat Paul Stradner seine Position als Küchenchef im renommierten Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden an. Nun freut er sich bereits den ersten Stern vom Guide Michelin verliehen bekommen zu haben. „Es erfüllt mich mit Stolz in erstmaliger Eigenverantwortung und in solch kurzer Zeit einen Michelin Stern erkocht zu haben. Herr Marrenbach und Rudolf Pellkofer als Küchendirektor haben hierfür die für mich idealen Rahmenbedingungen geschaffen. Auf diese Auszeichnung gilt es aufzubauen,“ so Stradner im Gourmet Report Gespräch.

Über 10 Jahre Berufserfahrung mit Stationen in den besten Restaurants Europas haben das Fundament für die Laufbahn des jungen Küchenchefs geebnet. Paul Stradner bekennt, von den Besten gelernt zu haben: Von Harald Wohlfahrt, Drei-Sterne-Koch in der berühmten Schwarzwaldstube in Baiersbronn und von Jean Georges Klein, ebenfalls Drei Michelin Sterne, wo er zuletzt als Sous-Chef im Restaurant L’Arnsbourg im Baerenthal tätig war.

Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor, gegenüber Gourmet Report: „Das Brenners Park-Restaurant bleibt Sterneküche. Ich bin Paul Stradner und der gesamten Equipe des Brenners Park-Restaurants dankbar für ihr hervorragendes Engagement und große Hingabe. Eine tolle Basis für die Zukunft.“

Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!

Michelin Deutschland 2013

heute ab kurz nach 12 Uhr online bei Gourmet Report

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Die aktuellen Gerüchte:
Kevin Fehling: 3. Stern – Wahrscheinlichkeit: 98 %
Tim Raue: 2. Stern – Wahrscheinlichkeit: 80 %
Douce Steiner: 2. Stern – Wahrscheinlichkeit: 80 %
Juan Amador: Entzug des 3. Sterns: sehr unwahrscheinlich
Harald Wohlfahrt: Verlust des 3. Sterns – ausgeschlossen – das Gerücht stammt von einem ironischen Zitat des wichtigsten Restaurant Kritikers Berlin und wurde falsch weitergeleitet!

Ab 12.05 Uhr wissen Sie mehr!

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Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!