Johann Lafer – Das Leben des Sternekochs

Johann Lafer – der lächelnde Koch aus Österreich. Wer kennt ihn nicht, den schnauzbärtigen Küchen-Magier aus dem Fernsehen, der mit leichter Hand und freundlicher Stimme die verführerischsten Köstlichkeiten bereitet? Jedem suggeriert er dabei: ‚Das kannst du auch‘. Aber was so leicht aussieht, ist das Ergebnis harter Arbeit.

Die begann bei Johann Lafer 1973 gleich nach der Schulzeit in seiner Heimatstadt Graz, wo er 1959 geboren wurde. Im Traditions-Restaurant ‚Gösser-Bräu‘ absolvierte er eine dreijährige Kochlehre.

Mit Können, Zuversicht und Selbstvertrauen wagte er danach gleich den Sprung in die Küchen der besten deutschen Feinschmeckerlokale wie ‚Le Canard‘ in Hamburg, ‚Schweizer Hof‘ in Berlin sowie ‚Aubergine‘ in München.

Im Mai 1983 trat er seine ‚Schicksals-Stellung‘ an und wurde Küchenchef bei Silvia Buchholz in Guldental. Sie betrieb dort das Restaurant: ‚Le Val d’Or‘. Fünf Jahre später übernahm er das Restaurant als Besitzer und nach weiteren zwei Jahren heiratete er Silvia Buchholz. 1994 zog das Paar mit allem Hab und Gut, einschließlich des Restaurants, nach Stromberg westlich von Bingen und gründete auf der nahen Stromburg sein eigenes Imperium mit Restaurant, Gasthaus und Hotel, kurz: ‚Johann Lafers Stromburg‘. Hier konnte Johann Lafer nun nicht nur seine Kochkunst perfektionieren, sondern auch als umsichtiger und ideenreicher Unternehmer wirken. Schnell wurde die Stromburg zum Ziel eines hochkarätigen Publikums auch aus Spitzenkreisen von Kunst, Politik und Wirtschaft. Ein eigenes TV-Kochstudio auf der Stromburg sorgt dafür, dass die guten Nachrichten für Gaumen und Magen des Fernseh-Volkes nicht abreißen.

Ein Team von Radio Bremen porträtiert für die ‚höchstpersönlich‘ Reihe den Alltag des Sterne-Kochs, Buch-Autors, Unternehmers und Fernseh-Stars. Ein Besuch bei seiner Mutter in der Nähe von Graz stand ebenso auf dem Programm wie die Leitung eines Seminars in den Tourismus-Fachschulen von Bad Gleichenberg und natürlich seine Stromburg. Hier leben seine Frau und die beiden Kinder. Hier veranstaltet Johann Lafer neben dem Alltagsbetrieb zusätzlich Kochkurse für ausgewählte Gäste.

ARD, Samstag, 27.05., 14:03 – 14:30 Uhr

www.johann-lafer.de

Made in America Tours

In Amerika genießen traditionelle Familienbetriebe aufgrund ihrer Qualitätsprodukte ein hohes Ansehen. Touren zur Werksbesichtigung sind heiß begehrt und erleben eine Blütezeit. „Made in America“ wird zum Markenzeichen. So zum Beispiel im York County im US-Bundesstaat Pennsylvania, dessen Hauptstadt York zur „Factory Tour Capital of the World“ avancierte. Die familieneigenen Produktionsstätten, die unter dem Dach von „Lifetime Brands“ USA-weit für ihre Erzeugnisse werben, öffnen vom 14. bis 17. Juni zum 8. Mal Tür und Tor. Mit den Namen zeigen die Betriebe auf ihre Wurzeln, und wer in Deutschland unabhängigen Unternehmen mit großen Namen nachtrauert, wird in Pennsylvania fündig.

Snyder’s of Hanover: Schritt für Schritt zur Brezel

Hanover Olde Tyme Pretzels gibt es seit 1909. 1923 eröffneten William und Helen Snyder zusammen mit ihren Söhnen Edward und Bill ihre erste Brezelbäckerei und stiegen ein ins Kartoffelchip-Geschäft. Nach einer wechselvollen Geschichte mit einem Zusammenschluss mit Hanover Foods Corporation machten sich die Snyders 1981 als Snyder’s of Hanover wieder unabhängig und produzieren seitdem mit Hilfe neuer Technologien ihre Brezeln nach Originalrezept und aromatisierte Teile als innovative Variationen. Auf der Tour durch die Anlage wird der Besucher mit den zehn Schritten vertraut, die mit der Mischung und dem Kneten des Teigs beginnen und über die gerollte Endlos-„Nudel“, die zu Brezeln geformt wird, das Laugenbad und das Salzen bis zur versiegelten, versandfertigen Verpackung führt
www.snydersofhanover.com

Pfaltzgraff: Qualitäts-Keramik seit fast 200 Jahren

Die Familie Pfalzgraff ließ sich um 1800 in York/Pennsylvania nieder und begann auf dem eigenen Grund und Boden mit einer Töpferscheibe. Der ursprüngliche Markt reichte „soweit man mit Pferd und Wagen kommt und am gleichen Tag wieder zurück ist.“ Heute gibt es die hochwertigen Pfaltzgraff-Produkte in Warenhäusern und Fachgeschäften von Küste zu Küste, auch per Katalog. Der Firmensitz blieb stets York/Pennsylvania
www.pfaltzgraff.com

Wolfgangs Bonbons: Von Pauls Ponywagen zum Internet

Wolfgang Candy wurde 1921 gegründet und gehört zu den ältesten Bonbonfabriken der USA, die sich im Familienbesitz und unter Familienmanagement befinden. Bis heute brachten vier Generationen von Wolfgangs ihre Erfahrung und ihr Fachwissen in das Unternehmen ein, das heute tonnenweise Bonbons für Schulen, Clubs, Kirchen und andere Organisationen herstellt. Für das operative Geschäft ist Robert Wolfgang III. zuständig, der Enkel des Mitbegründers Robert L. Wolfgang. Er wohnt seit seines Lebens am Firmensitz in York/Pennsylvania. Der Vertrieb der Süßigkeiten begann im Ponywagen von Paul und im Warenkorb von Robert. Heute kann man die Bonbons direkt über die Website kaufen
www.wolfgangcandy.com

Weitere „Made in America“ Touren führen ab York unter anderen zu landwirtschaftlichen Betrieben wie Molkereien und zu zehn familieneigenen Weinkellerein in York und Umgebung. Die Ausflüge sind kostenlos und bieten den Teilnehmern den Vorteil, Waren vor Ort zu einem ermäßigten Preis zu erwerben
www.factorytours.org

Tim und Rainer Mälzer kochen am 19. Januar gemeinsam

Wenn der Sohne mit dem Vater

Seinem Vater verdankt Tim Mälzer die Leidenschaft für
gutes Essen. Deshalb hat ihn der populäre TV-Koch am 19. Januar in
seine Sendung „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ eingeladen.

Gemeinsam
kochen Vater und Sohn Zanderfilets im Speckmantel. Dazu gibt es
geschmorte Karotten mit grünen Oliven und Feldsalat mit
Mandeldressing.

Wenn der Sohn mit dem Vater am Herd steht, gibt es viel zu
erzählen. Tim Mälzer erinnert sich gern an sein Leibgericht aus
Kindertagen, das Rainer Mälzer immer dann zubereitete, wenn er seinem
Sohn eine besondere Freude machen wollte: Nackenkotelett mit
Balkangemüse. Auch die erste Schallplatte, die ihm sein Vater
schenkte, hat Tim Mälzer nicht vergessen: Es war ein Album der
amerikanischen Hardrock-Band „Kiss“. Bis heute hört Tim Mälzer gerne
Rock-Musik – eine Vorliebe, die er ebenfalls mit seinem Vater teilt.

Rainer Mälzer verfügt über eine umfangreiche Sammlung von
Elvis-Presley-Platten.

Als Tim Mälzer seine Laufbahn als Koch begann, war sein Vater
skeptisch. Er hätte seinen Sohn lieber als Hoteldirektor gesehen:
„Das ist was Schöneres als Koch“, scherzt er. Jetzt kann sich Mälzer
senior sogar vorstellen, seinen Sohn vor der Kamera zu vertreten.

Denn Kochen macht dem Inhaber eines Feinkostgeschäftes in Darmstadt
nach wie vor großen Spaß.

Rainer Mälzer zu Gast bei „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“
Donnerstag, 19. Januar 2006, um 18.45 Uhr bei VOX

www.tim-mälzer.de
www.vox.de
www.kochende-leidenschaft.de
www.haiku-messer.de

www.destille.de/darmstadt/index.html – Hier verkauft Rainer Mälzer u.a. signierte Tim Mälzer HAIKU Messer. Nur bei Rainer Mälzer bekommt man diese Messer.

Projekt „Pompeji des Nordens“

Inmitten der größten Papageientaucher-Kolonie im Nordatlantik begann man auf Heimaey den Westmänner Inseln (Vestmannayjar) im Juni 2005 mit dem Projekt „Pompeji des Nordens“. Ziel der Ausgrabungen ist es, wenigstens einen Teil der 400 Häuser, die bei dem großen fünf Monate andauernden Vulkanausbruch vom Januar 1973 mit Lava und Asche verschüttet wurden, zu finden und wieder frei zu legen.
Gerade wurde das Haus an der Sudurvegur 25 entdeckt. Vidar Einarsson, der vor mehr als drei Jahrzehnten mit den Eltern sein Heim verlassen musste, hilft nun bei der Freilegung der fast intakten Struktur. Auch Besucher sind jederzeit herzlich willkommen sich an den Ausgrabungen zu beteiligen. David Johannsson, selbst ein Westmänner Insulaner und Geschäftsführer des Frankfurter Veranstalters Island Tours (www.islandtours.de hatte die Idee nun auch eine Reise nach Heimaey aufzulegen.

Diese Westmänner-Wanderreise zum „Pompeji-Projekt“ ist bis 31. August 2005 bei Island Tours buchbar. Reiseantritt ist jeden Dienstag möglich. Rückflug ist immer sonntags. Hin- und Rückflug von Frankfurt, Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf, Wien nach Keflavik ist im Preis inbegriffen sowie auch alle Transfers, Übernachtungen mit Frühstück, Fähre nach Heimaey und Wanderkarte und das alles schon ab 885 EUR.

Im August gibt für Besucher auf Heimaey aber auch noch ein zusätzliches Spektakel. Wie jedes Jahr gilt es tausende durch die Lichter der Insel fehlgeleiteter „Papageientaucher-Kinder“ zu retten und wieder zurück zum Meer bringen. Alle Inselbewohner einschließlich der Gäste beteiligen sich an der Rettung dieser Jungvögel.

Die Westmänner Inseln liegen vor der Südküste Islands. Heimaey ist mit zwölf Quadratkilometern die größte Insel des Archipels.

Weitere Informationen zu der Island-Reise gibt es auch im Internet unter www.islandtours.de oder direkt bei Island Tours GmbH, Rossmarkt 10, 60311 Frankfurt, Telefon 069/2197 66-0, Fax 069/21976677 oder E-Mail info@islandtours.de