Christoph Wagner verstorben

Journalistische Karriere begann 1979 als Kritiker – 1989 gründete Wagner das GaultMillau Magazin

Die Redaktion des Nachrichtenmagazins NEWS trauert um Christoph Wagner: Österreichs wohl bekanntester Gourmetkritiker und Kochbuchautor ist gestern, am 17. Juni unerwartet verstorben. Christoph Wagner war seit 2006 Kolumnist des Magazins.

Lesen Sie den gesamten Nachruf bei NEWS:
www.news.at/articles/1024/10/271324/news-christoph-wagner-langjaehriger-gourmet-kritiker

RESTAURANTWOCHE „VALENCIA CUINA OBERTA“

60 Restaurants mit exklusiven Gourmet-Menüs zu kleinen Preisen

Mit der dritten Restaurantwoche „Cuina Oberta“ vom 5. bis
11. Juli 2010 setzt die Stadt Valencia eine Erfolgsgeschichte
fort, die vor einem Jahr begann. Rund 60 der besten
Restaurants der Stadt bieten in der Restaurantwoche
exklusive Gourmetmenüs zu attraktiven Probierpreisen.

Beste Qualität zu verführerischen Preisen. In der ersten Juli-Woche
verwandelt sich die Stadt Valencia wieder in eine Feinschmecker-
Hochburg für Preisbewusste. Die Spitzenköche der Stadt arbeiten schon
an den Gourmet-Menüs für die „Cuina Oberta“, um ihre Gäste mit
besonderen Gaumenfreuden zu verwöhnen: Mittags können
anspruchsvolle Schlemmer schon für 20 Euro mehrgängige
Spitzenmenüs genießen, für ein Abendmenü werden 30 Euro berechnet.
Das Angebot reicht von traditionellen Köstlichkeiten nach
Geheimrezepten die von Generation zu Generation weitervererbt
wurden bis zu den neuesten Kreationen experimentierfreudiger Sterne-
Köche.

Wer das umfangreiche Angebot der valencianischen Gastronomen
optimal nutzen möchte, sollte sorgfältig planen: Mitte Juni werden die
beteiligten Restaurants und deren Menüs auf
www.valenciacuinaoberta.com veröffentlicht. Über die Website kann
dann auch reserviert werden.

Als Ausgleich zum kulinarischen Programm empfiehlt sich
Bewegung. Der kilometerlange Stadtstrand bietet sich zum Joggen und
das Meer zum Schwimmen an. Das Radwegenetz der Stadt Valencia
hält mit einer Länge von über 70 Kilometern ebenfalls reichlich
Bewegungsspielraum bereit, Fahrräder gibt es überall zu leihen, auf
Wunsch auch mit GPS. Informationen über die Stadt Valencia:
www.turisvalencia.com;

Osteria Italiana Kochbuch

Die beiden Köpfe hinter der Edition Culinaris Thomas Kniffler und Werner Ortner präsentierten zusammen mit Tre Torri-Verleger Ralf Frenzel, das erste Werk aus ihrer kulinarischen Edition

In der besonderen Atmosphäre der Münchener Osteria Italiana, dem seit 1890 bestehenden Traditionshaus, präsentierten die Restaurantbesitzer Egidio Sommavilla und Prisco de Stefano zusammen mit den Verlegern der Edition Culinaris Thomas Kniffler und Werner Ortner die Neuauflage des Kochbuchklassikers „ Osteria Italiana – Wo die Liebe zur italienischen Küche begann“ . Mit dabei war auch Ralf Frenzel, Inhaber und Gründer des Tre Torri-Verlages, der den Vertrieb des Buches übernimmt.  

Das Buch: Osteria Italiana – Wo die Liebe zur italienischen Küche begann: Sehnsuchtsrezepte aus der nördlichsten Stadt Italiens

1890 eröffnete ein abenteuerlustiger weltreisender Gastronom Joseph Deutelmoser ein Restaurant, das zur Legende wurde – die heutige „Osteria Italiana“. Seit 1998 führen nun Egidio Sommavilla und Prisco de Stefano das Restaurant, mit bewährtem italienischen Charme und unaufgesetzter Grandezza. Die Atmosphäre dieser besonderen Speisestätte, das lebendige Treiben in der Küche wurde mit aufwendigen Fotografien und  liebevollen Rezepten eingefangen und erzählt genauso wie die Erinnerungen vieler Stammgäste von der langen Geschichte der Osteria. Die ganze Bandbreite feiner italienischer Küche in 76 Gerichten von Oktopus-Carpaccio bis hin zu selbstgemachten Ravioli bringt einem die einzigartige Gastfreundschaft der „Osteria“ und Italiens direkt nach Hause. Die Bollito Misto, das hier vom Kellner angerichtet und zelebriert wird, und die ehrgeizig zubereiteten Fischgerichte werden von Feinschmeckern aller Welt geschätzt.

Der Münchner Journalist Martin Schäfer, seit vielen Jahren Stammgast des Restaurants, blättert in der facettenreichen Geschichte der „Osteria“ und beschreibt den unverwechselbaren Reiz dieser Münchner Hochburg italienischen Lebensgefühls. Einige der zahlreichen prominenten Stammgäste steuerten ihre eigenen Erlebnisse in der Osteria bei.

Osteria Italiana ist das erste Werk aus der neuen Reihe bei Tre Torri: Edition Culinaris

Titel: Egidio Sommavilla / Prisco de Stefano,

Osteria Italiana – Wo die Liebe zur italienischen Küche begann

Edition Culinaris

Bibliographische Angaben

Umfang: 112 Seiten

Format: 24,5 x 29,5 cm

Ausstattung: Leinen mit Schutzumschlag, zahlreiche Farbfotos

Tre Torri Verlag GmbH

ISBN: 978-3-941641-08-2 Bestellink

Gebundener Ladenpreis: 24,90€ (D), 25,60€ (A), 42,90 sFr

Steven Pieters

Steven Pieters weiß, wie anspruchsvolle Gäste verwöhnt werden wollen – Der kreative Kochkünstler ist der kulinarische Chef im 5-Sterne Kempinski Hotel Adriatic

Steven Pieters ist der kulinarische Star in dem erst kürzlich eröffneten Fünf-Sterne Kempinski Hotel Adriatic. Seine internationale Erfahrung in luxuriösen Hotels und Restaurants, weiß er in Perfektion mit seiner spielerischen Art und seinen kreativen Kochkünsten in Einklang zu bringen. Der gebürtige Südafrikaner begann seine Karriere in Irland. Anschließend machte er Station im Le Meridien in Dubai, bevor er in der Schweiz und in Jakarta für das Sheraton Hotel tätig war. Die letzten vier Jahre verbrachte Steven Pieters in Kroatien und arbeitete dort für eine kroatische Luxushotelkette in Dubrovnik und auf der kroatischen Insel Hvar. Im August 2009 begann der kulinarische Weltenbummler seine Karriere als Chefkoch im Kempinski Hotel Adriatic. Seine Kreationen auf dem Teller gelten als Symphonien aus istrischen und internationalen Komponenten.

Und das sagt der 38-jährige über sich selbst:
1. Warum haben Sie angefangen zu kochen?
Meine Mutter liebte das Motorradfahren mit meinem Bruder und so habe ich die meiste Zeit mit meiner Oma in der Küche verbracht. Dort habe ich gelernt, meine Emotionen über das Kochen auszudrücken. Ich besuchte die Hotelschule in Durban, Südafrika. Danach begann ich um die Welt zu reisen, während ich mit großartigen Köchen arbeiten durfte, die meinen handwerklichen Horizont um neue Geschmäcker, Aromen und Arbeitstechnicken erweitert haben. Meine Reisen dauerten 20 Jahre, aber ich denke, dass ich nun mein Land gefunden habe. Seitdem ich in Kroatien lebe, habe ich wohl meine beste Arbeit geleistet.

Die Qualität der kroatischen Produkte ist hervorragend und es ist eine Ehre für mich, mit so hochqualitativen Zutaten wie frischen Gemüsesorten, Schellfisch oder Trüffeln kochen zu dürfen.

2. Hatten Sie schon mal die Gelegenheit für Prominente zu kochen?
Nelson Mandela, Mick Jagger, Kylie Minogue, Pele, Präsident Tudjman, Präsident Mesic, Sean Connery, Alan Boksic, Bijon Borg, Ivana Trump, Tina Turner, Tom Jones –

die Wunschliste der einzelnen Stars ist ebenso lang wie die chinesische Mauer. Dennoch ist es immer wieder eine Herausforderung für solche Persönlichkeiten zu kochen, weil sie in den besten Restaurants der Welt dinieren und wenn ich sie zufrieden stellen kann, dann ist es ein Erfolgserlebnis für mich und mein Team.

3. Was bedeutet es für Sie, der Chefkoch in einem exklusiven Hotel oder Restaurant zu sein?
Nach einer arbeitsreicher Lehrzeit, in der ich mich ganz der Perfektion gewidmet habe, wird nun ein Lebenstraum wahr.

4. Warum gerade Kempinski und Savudrija?
Wahrscheinlich ist es das beeindruckendste Hotel, das in der Region eröffnet wurde. Ein Haus, das meine Leidenschaft für Präzision mit einem erstklassigen kulinarischen Produkt verbindet.

5. Beschreiben Sie ihre Koch-Philosophie und woher Sie Ihre Zutaten nehmen?
Kochen mit Leidenschaft, Liebe und Respekt und die Suche nach regionalen und saisonalen Produkten auf dem Markt bestimmten meine Philosophie. Neben den Grundbestandteilen, versuche ich den Speisen so wenig wie möglich hinzuzufügen, damit die Gäste die Frische und den ganzen Geschmack der Zutaten erleben können. Außerdem sollte man immer ein Glas Wein zu dem Essen genießen. Mein Professor für Weinkunde sagte einmal: „Wenn es keinen Wein dazu gibt, fehlt der Genuss beim Essen“.

6. Was ist Ihr „Piatto Forte“ im Hotel?
In Butter pochiertes Seebarschfilet auf Trüffel Kartoffel-Püree garniert mit gegrillter Birne.

7. Kochen Sie zu Hause und wie verbringen Sie ihre Freizeit?
Ich koche auch zu Hause gerne für meine Frau und fahre häufig Fahrrad mit ihr und unserem schwarzen Labrador, um das Landesinnere Istriens zu erkunden.

Das Fünf-Sterne Kempinski Hotel Adriatic Golf & Spa Resort ist an der Nordwestküste Istriens, der größten Halbinsel an der Adria gelegen. Das Luxushotel verfügt über 165 exklusiv eingerichtete Zimmer, 19 Suiten und zwei luxuriöse Präsidentensuiten mit mediterraner Atmosphäre.

Der 3.000 Quadratmeter große Carolea Spa im griechisch-römischen Stil bietet eine große Auswahl an exklusiven Beauty- und Wellness-Anwendungen und lässt keine Wünsche offen: Von leuchtenden Eisgrotten, verschiedenen Saunen bis hin zu einem Rasul ist für jeden etwas dabei. Der Privatstrand und der 18-Loch Championship Golfplatz KEMPINSKI GOLF ADRIATIC sorgen bei den naturbegeisterten Besuchern für den perfekten Ausgleich. Die zwei Restaurants und die Bars bieten kulinarischen Hochgenuss und für jeden anspruchsvollen Geschmack das richtige Angebot.

Weitere Informationen unter: www.kempinski-adriatic.com

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Montag, 28.12., 09:05 – 10:30 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Schauspieler Eva-Maria Grein & Timothy Peach. Bekannt wurde die junge Schauspielerin in der Rolle der Tessa Thalbach aus der ZDF-Telenovela ‚Tessa – Leben für die Liebe‘. Ihre Ausbildung machte sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Aktuell ist sie in der ZDF-Erfolgsreihe ‚Kreuzfahrt ins Glück‘ zu sehen – am 10. Januar zusammen mit Kollege Timothy Peach. Die Karriere des Münchners mit britischer Staatsangehörigkeit begann 1991 mit ‚Löwengrube‘ an der Seite von Christine Neubauer und setzte sich in der Rolle des Dr. Kasperski in ‚Der Landarzt‘ fort. Im Kinoerfolg ‚Luther‘ stand er mit Sir Peter Ustinov vor der Kamera.

Top-Thema: Was sich 2010 ändert: Auto
Einfach lecker: Kürbis-Süßkartoffel-Gnocchi
Kochen mit Armin Roßmeier
Service: Sicher böllern
PRAXIS täglich: Akuter Gichtanfall

Jean-Georges Klein kreiert Menüs für Lufthansa

Drei-Sterne-Küche an Bord
Jean-Georges Klein kreiert Menüs für Lufthansa

Menüs, die von einem der höchstdekorierten Köche der Welt kreiert wurden,
versprechen den Fluggästen in der First und Business Class auf
Lufthansa-Langstrecken aus Deutschland in den Monaten
November und Dezember einen besonderen kulinarischen Genuss. Jean-Georges
Klein aus Lothringen, der zu den drei besten Köchen Frankreichs zählt,
entwickelte für Lufthansa exklusive Mahlzeiten, über
die sich auch anspruchsvolle Reisende freuen können. So werden in der First
Class als Vorspeise rosa gebratenes Rinderfilet mit Äpfeln und Gelee von
Tabbouleh und Jogurth, geräucherter Thunfisch mit
Crabmeat auf Limonen Crème Fraiche mit Walnüssen sowie Dialog von Rote Bete
und Comté mit Thymian auf der Etagere gereicht. Nach einer klaren
Ochsenschwanzsuppe mit Käsestange oder einer
Salatauswahl mit Kürbis und Steinpilzchampignons stehen als Hauptgang in
Heu gegarte Kalbsschulter mit Wirsingbällchen und Bäckerinkartoffeln,
Heilbutt-schnitte unter der Nußkruste mit Anis Beurre
Blanc, Blattspinat und Kürbispüree oder Gratin de Légumes d’Anton, ein
Auflauf von feinem Wurzelgemüse und Blattspinat mit Parmesansauce zur
Auswahl. Alternativ findet sich wie jedes Jahr
traditionell auch der Gänsebraten mit Rotkohl, Kartoffelklößen und
Kräuterschmelze auf der Menükarte. Ein Feigenpüree mit Enziancoulis,
Quarkcreme und Buttermilch-Eis, Schokolade in Texturen mit
Pflaumengelee oder Tonkabohnen-Eis sowie verschiedene französische
Käsespezia-litäten runden die Schlemmermahlzeit ab.

In der Business Class hat der Gast zum Auftakt die Wahl zwischen Mosaik von
Jakobs-muschel und Lachs, serviert mit Fenchelsalat und Crème Fraiche mit
Keta-Kaviar, Wildpastete mit Waldorfsalat und
Feigenconfit oder Bunten Blattsalaten mit Kürbis, Pfifferlingen,
Pinienkernen und French Dressing. Als Hauptspeise folgen gebratener Kabeljau
mit Kräuterkruste, dazu Karotten, Zucchini und
Perlgraupen oder Penne mit Gemüseragout und Parmesan. Alternativ gibt es
ebenfalls den Gänsebraten. Das außergewöhnliche Dessert ist hier ein
Mandelsandwich von Mandarine und Pflaume mit
Hagebuttensauce. Auf langen Tagesflügen wird außerdem eine Abendmahlzeit
angeboten. Hier stehen Rehschinkenröllchen, gefüllt mit Frischkäse, dazu
Rotkrautsalat sowie Münsterkäse mit Kümmel und
marinierten Zwiebeln oder Gewürzlachs an Schnittlauchsauce und Elsässer
Käse-Wurstsalat auf dem Speiseplan. Den Abschluss bildet das
Orangen-Sandküchlein Hotel K.

Kleins Spitzenrestaurant „L’Arnsbourg“ liegt in Baerenthal, mitten im
Lothringischen Naturpark der Vogesen. Der bekennender Autodidakt arbeitete
nach dem Besuch der Hotelfachschule ab 1970 als Maître
d’Hôtel im elterlichen Restaurant, das vor rund 100 Jahren als Rasthaus für
Kohlenhändler und Holzfäller begann. Erst 1989, nach der Pensionierung
seiner Mutter, die 1988 einen Michelin-Stern
erhielt, stellte sich Klein hinter den Herd. Er begann seinen ganz eigenen
Kochstil zu entwickeln, der noch heute die Gourmets scharenweise anzieht.
1998 wurde er dafür mit dem zweiten Stern
ausgezeichnet, 2002 mit dem dritten. Seine Küche gilt als
experimentierfreudig und ist dank ihrer Verwurzelung in der Region in der
Lage, traditionelle lokale Produkte neu zu interpretieren. Selbst
seine avantgardistischsten Kreationen setzen in erster Linie auf ein
harmonisches Zusammenspiel der einzelnen Aromen. Wie der Spitzenkoch selbst
gerne betont, hat er den letzten Feinschliff seiner
Kochkunst den ganz Großen zu verdanken: Pierre Gagnaire und Ferran Adriá,
deren Küche ihn inspirierte.

Das Lufthansa Star Chef-Programm
Bereits seit Januar 2000 heben Lufthansa-Passagiere auch kulinarisch ab:
Phantasievolle Menüs, kreiert von Spitzenköchen aus aller Welt, machen die
Reise für den Fluggast zum „himmlischen Genuss“.

Berühmtheiten der internationalen Kochwelt wie Harald Wohlfahrt
(Baiersbronn), Dieter Müller (Bergisch Gladbach), Daniel Boulud (New York)
oder Paul Bocuse (Lyon) konnten bereits als Lufthansa „Star
Chefs“ gewonnen werden. Seit Anfang 2005 gestalten darüber hinaus
international bekannte Spitzenköche mit besonderem Bezug zu der jeweiligen
Region spezielle Menüs auf ausgewählten Langstrecken nach
Deutschland.

Flugtickets preiswert zu buchen bei Opodo

Lutz Janisch

Als erster Ostdeutscher wurde der Brandenburger Lut z Janisch Anfang des Jahres in Frankreich mit einem „Michelin“-Kochstern ausgezeichnet. Mit der deutschen Einheit begann seine erstaunliche Karriere.

Der Koch Janisch versucht sich nicht mit exotischen Rezepten. „Gute Produkte, die richtige Garzeit, Salz und Pfeffer – basta“, so lautet seine bei einem großen französischen Küchenchef geborgte Philosophie. Er fährt jede Woche zum famosen Straßburger Großmarkt, um selbst die beste Ware auszusuchen, bekommt Fisch direkt aus der Bretagne und Lamm aus dem saarländischen Bliesgau. Und denkt daran, als Hommage an die alte Heimat mal Gerichte vom märkischen Sattelschwein anzubieten, eine Kreuzung aus Wildschwein und alten Hausschweinrassen.

Lesen Sie den gesamten Artikel über Lutz Janisch im Tagblatt.de:
www.tagblatt.de/Home/nachrichten/land-welt_artikel,-Ein-Lausitzer-im-Paradies-_arid,79396_puid,1.html

Olivenöl gegen die Krise

Olivenöl gegen die Krise

Eine deutsche Familie produziert in Griechenland Olivenöl und trotzt der Krise

Es muss nicht immer ein rein rationaler Businessplan sein der langfristig zum Erfolg führt. Dass es auch anders geht, beweist der Erfolg der deutschen Familie Jordan. Gerade wurde das Familienunternehmen zum „Mutmacher der Nation“ nominiert.

Was vor 7 Jahren in einer Hildener Garage mit 1 Palette Olivenöl begann hat sich heute zu einer der wichtigsten Marken im gehobenen Olivenölmarkt entwickelt.

Vor 20 Jahren sind Doris und Thomas Kerner auf die griechische Insel Lesbos ausgewandert. Zusammen mit ihren Kindern, Heidi und Rolf Jordan haben sie ein Haus bei Plomari an der Südküste gebaut. Mit Meerblick, in einem Olivenölhain gelegen und 100 eigenen Olivenbäumen. Die erste Olivenernte 1989 brachte bereits 500 Liter Olivenöl. Es reichte für den Eigengebrauch und ein paar Freunde in Deutschland.

2002 hat Enkel Bastian gemeinsam mit Vater Rolf Jordan die Idee, dass Olivenöl unter einer eigenen Marke zu vertreiben.

Mit 22 Jahren unterbrach Bastian sein Studium der Wirtschaftswissenschaften und begann mit dem Vertrieb des eigenen Olivenöls. Die erste Palette wurde noch in der elterlichen Garage gelagert. 2005 wurde ein Lager und Büro in Solingen gekauft und eine GmbH angemeldet. 2009 wurde der 10. Mitarbeiter eingestellt und ein zusätzliches Lager bei einer Solinger Spedition angemietet. „2009 rechnen wir mit 20% Umsatzwachstum“, so Bastian Jordan.

Weitere Highlights in 2009 waren die 5. Prämierung vom Magazin „Der Feinschmecker“ und die 2. „DLG“ Goldmedaile, sowie die 2. Prämierung bei den Great Taste Awards in London.

Internet: www.jordanolivenoel.de

Essgeschichten

NDR, Montag, 28.09. um 13:00 Uhr

Essgeschichten

Birnentraum und saure Gurken – Marmelade, Mus und Eingemachtes

Das Haltbarmachen von Obst oder Gemüse aus dem eigenen Garten ist charakteristisch für die Menschen in ländlichen Regionen. Mit Einmachen begann auch die Geschichte der Konfitürenfabrik Faller im Südschwarzwald. Beerensammlerinnen belieferten Großvater Alfred Faller im Kolonialwarenladen. Was nicht verkauft wurde, wanderte in den Kupferkessel und es entstand Konfitüre. Bis heute legt die Firma Wert auf heimische Früchte und beliefert Hotels im ganzen Land. Die 71-jährige Erika Härtenstein vom Hochrhein kann gar nicht anders, als in der Erntezeit Quitten, Äpfel, Walnüsse und Feigen aus dem eigenen Garten zu verarbeiten. Da wird geschnitten, gekocht, püriert und gebacken. Ihre Gelees finden immer dankbare Abnehmer. Ebenso die Produkte von Landwirt Gerald Burckhart auf dem Freiburger Münstermarkt: Er legt Gemüse ein. Und manchmal wird aus dem Gemüse sogar eine Marmelade. Oder ein Rosen- und Quittengelee, wie bei Elisabeth Henes aus Lottstetten an der Schweizer Grenze. Alle Produkte haben natürlich eines gemeinsam: das große Geheimnis der Erzeuger, was den geschmacklichen Reiz ausmacht.

Bio-Bauer trifft Sternekoch

WDR, Dienstag, 15.09., 22:30 – 23:10 Uhr

Bio-Bauer trifft Sternekoch: Dieter Müller und Dieter Moor über Ess-Kultur

Mit acht Jahren brutzelte Dieter Müller schon am Herd, in Papas Restaurant. Für eine Trüffelsuppe hat Dieter Müller als junger Mann schon mal einen Monatslohn ausgegeben. Dann begann er selbst, Sterne zu sammeln. Höchstbewertungen in allen Gourmet-Führern begleiten seinen beruflichen Werdegang. Heute leitet Dieter Müller Deutschlands wohl exquisiteste Kochschule – und entwirft für Discounter-Kunden Rezepte ohne teure Zutaten. Bio-Bauer Dieter Moor trifft Dieter Müller zum west.art-Gespräch über Ess-Kultur.

Riten im Revier: Fotografin zeigt Religionen im Ruhrgebiet
Monstranz mit Blaskapelle auf einem Feldweg, Thora unweit einer Kohlenhalde, Hindu-Göttin am Rande eines Industriegebietes – mit offenen Augen hat die Fotografin Brigitte Kraemer religiöse Riten ins Bild gesetzt. Gemeinsam ist Moslems, Juden, Christen und Hindus die Landschaft, in der sie ihre Religion ausüben, das Ruhrgebiet. Und nur mit den Augen des Fremden betrachtet wirken die Bräuche und Gottesdienste der verschiedenen Glaubensgemeinschaften exotisch. Zur Ruhrtriennale sind Kraemers Fotografien in der Bochumer Jahrhunderthalle ausgestellt, im nächsten Jahr erscheint ihr Buch zum Thema.
Ruhrtriennale: Zwischenbilanz mit dem neuen Intendanten
Willi Decker Kritiker und Publikum sind sich einig: Mit Schönbergs als ‚unaufführbar‘ geltender Oper ‚Moses und Aaron‘ hatte die Ruhrtriennale 2009 ihren ersten Höhepunkt. Hinter dem Erfolg steht der Regisseur Willi Decker. Und der Intendant: Willi Decker. Als Chef des größten Theaterfestes in Nordrhein-Westfalen zieht Willi Decker seine erste Zwischenbilanz für west.art und erklärt, warum er als Chef der Ruhrtriennale gerne mehr Moses sein würde, aber Aaron sein muss.

Kino dreidimensional: Neue Film-Hits werden plastisch
Pixar tut es. Titanic-Regisseur Hames Cameron tut es. Sie produzieren Filme in 3D. Dem plastischen Kino soll nun – nach etlichen erfolglosen Versuchen in früheren Jahrzehnten – dank digitaler Technik die Zukunft gehören. In diesem Jahr kommen allein 15 potentielle Blockbuster in drei Dimensionen ins Kino. Immer mehr Filmtheater rüsten um und bieten damit wieder etwas, was selbst wandfüllendes Heimkino in Dolby Surround (noch) nicht kann. west.art hat beobachtet, wie ein Kino im Ruhrgebiet umrüstet und wie die schöne neue Kinowelt ankommt.

Junger Jazz aus Hückeswagen: Die Brüder Wasserfuhr
Zwei Brüder machen Musik in Hückeswagen. Diese beiden Brüder sind etwas Besonderes und sind dabei, weit mehr als ihre Heimatstadt zu erobern. Julian und Roman Wasserfuhr wollen in die Liga von Erfolgsbläser Till Brönner vorstoßen. Den internationalen Jazz-Star Nils Landgren haben sie schon überzeugt. Er holte sie nach Schweden in sein Studio. west.art über die Wasserfuhrs und ihre daraus entstandene CD.

‚Schande‘: Bewegendes Drama aus einem zerrissenen Südafrika
Die Romanvorlage von Nobelpreisträger J.M. Coetzee wurde allein in Deutschland 500.000 Mal verkauft. Jetzt startet die Verfilmung in den NRW-Kinos und zeigt das fesselnde Spiel um einen alternden weißen Professor nach dem Ende der Apartheid. Mit John Malkovich in seiner vielleicht stärksten Rolle. Der west.art-Film-Tipp.