Marcel Ress steht im Halbfinale bei Top Chef Spanien

Harte und nervenaufreibende Wochen liegen hinter dem Sternekoch Marcel Ress. Von Mittwoch zu Mittwoch kämpft er sich in der Kochshow Top Chef auf Antena 3 in die Herzen der Zuschauer. Und immer unter wechselnden Voraussetzungen, in neuen Umgebungen und wachsenden Herausforderungen. Da reist die ganze Kochbrigade mal nach Istanbul und kocht unter der Bosperous Brücke, mal in der La Mancha vor den Windmühlen oder in einem Hafen im Baskenland.

Die Jury hatte sich für die letzte Folge vor dem Finale einen intuitiven Kochtest ausgedacht. Die Teilnehmer mussten die in Alufolie eingepackten Zutaten blind und nur durch Berührung auswählen. Aus diesen Produkten sollte dann ein Gericht gekocht werden, das der zwei Sternekoch Paco Roncero verköstigte und bewertete. Klarer Gewinner: Marcel.

Mit im Halbfinale stehen nun Mari Paz und der Erzrivale Alejandro. Im Nachgang der Sendungen brach in den sozialen Medien ein regelrechter Shitstorm über den Top Chef Kandiaten Alejandro ein. Denn dieser spielt sein Wochen sehr strategisch und verpasst seinem stärsten Konkurenten Marcel immer wieder Seitenhiebe. So gelang es Marcel zwar nicht vorzeitig ins Halbfinale einzuziehen, aber dafür erntete er viel Anerkennung bei seiner Fangemeinschaft.

Kommenden Mittwoch, um 22.30 geht es bei Top Chef auf Antena 3 um den Einzug ins Finale.

Baskische Küche goes Berlinale

Auftritt baskischer Weine und Spezialitäten bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin am 13. Februar in der spanischen Botschaft

Im Rahmen des 6. Kulinarischen Kinos der Berlinale organisiert die baskische Regierung in Zusammenarbeit mit dem Basque Culinary Center eine „Jornada Euskadi“, einen Baskenland-Tag, bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Eine Abordnung baskischer Unternehmen der Lebensmittelbranche wird bei dieser Veranstaltung vor Ort sein, um Kontakte zu knüpfen und Geschäftsbeziehungen mit dem deutschen Markt zu etablieren.

Die baskischen Produkte werden vertreten von:
• Weine der Rioja Alavesa (DOCa Rioja), durch das Export-Konsortium “Araex Export Group” und die Bodega Heredad de Ugarte
• Txakoli-Weine, durch den Kontrollrat der Weinbauregion DO Getariako Txakolina
• Fischprodukte und Konserven mit den Firmen CORPA (Corporación Pascual Hermanos) und Hijos de José Serrats
• Idiazabal-Käse (DO-zertifiziert), vertreten durch Basque Cheese

Auch die baskische Gourmetküche ist auf dem Festival präsent: Der Film „Mugaritz BSO“, Ergebnis eines gastronomisch-musikalischen Gemeinschaftsprojekts, hat beim Kulinarischen Kino Premiere. Darin übersetzt der Musiker Felipe Ugarte die kulinarisch und optisch ansprechenden Gerichte des baskischen Starkochs Andoni Luis Aduriz in Musik. Musiker und Koch zeigen, wie überall auf der Welt die Zutaten eines Gerichts und die Musik in einer Konstellation aus Landschaft und Tradition entstehen.

Das Programm des Baskenland-Tages “Jornada Euskadi”

Die Jornada Euskadi findet statt:
am Montag, 13. Februar
ab 11.30 Uhr
in der spanischen Botschaft in Berlin
Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin-Tiergarten.

Nach der Begrüßung durch den spanischen Botschafter Don Rafael Dezcallar wird die baskische Kulturministerin Doña Blanca Urgell im Namen der baskischen Regierung und der mitwirkenden Ministerien und die Veranstaltung eröffnen und den Anwesenden das Baskenland mit einigen Worten zu Kultur, Tourismus und Lebensmittelsektor vorstellen.

Das erste Highlight ist eine Podiumsdiskussion zu den Themen Gastronomie, Kunst und Gesellschaft in prominenter Besetzung. Als Teilnehmer sind die baskischen Spitzenköche Andoni Luis Aduriz – Restaurant Mugaritz (2 Michelin-Sterne), Eneko Atxa – Restaurant Azurmendi (2 Michelin-Sterne) und Elena Arzak – Restaurant Arzak (3 Michelin-Sterne) sowie der Direktor des Filmfestivals in San Sebastián, José Luis Rebordinos, und der Leiter des Kulinarischen Kinos der Berlinale, Thomas Struck, geladen. Moderiert wird die Runde von Madeleine Jakits, der Chefredakteurin des Gourmet-Magazines Der Feinschmecker.

Danach wird Amaia Barrena, die innerhalb der baskischen Regierung den Bereich Innovation und Lebensmittelindustrie verantwortet, kurz den Lebensmittelsektor des Baskenlands vorstellen. Direkt im Anschluss wird den den Teilnehmern ein von Elena Arzak y Eneko Atxa exklusiv kreierter Cocktail serviert.

Den Abschluss bildet ein musikalischer Ausklang mit den baskischen Musikern Felipe Ugarte (einer der Protagonisten des Film Mugaritz BSO) und Beñat Iturrioz sowie dem Folklore-Tänzer Mikel Aristegui.

Lesen Sie mehr über Berlinale-Kulinarisches Kino hier:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340903/Berlinale-Kulinarisches-Kino-2012.html

Tapas, vino y cultura – Nordspanien für Genießer

Der Norden Spaniens zählt zu den grünsten Regionen des Landes. Hier ist die Heimat des berühmten Rioja-Weines, und charmante Küstenstädte wie San Sebastian oder die Kunstmetropole Bilbao beeindrucken ihre Besucher jedes Jahr auf’s Neue. Ein besonderes Erlebnis für Kunstinteressierte sowie Freunde guter Weine und landestypischer Speisen bietet die neue siebentägige Rundreise „Bilbao und La Rioja – Kunst- und Weingenuss in Nordspanien“ aus dem Dertour Gruppenreisen-Programm. Sie führt die Gäste entlang einer der schönsten Etappen des Jakobswegs durch den Norden Spaniens. Die ersten Tage stehen im Zeichen der Kunst. Das Guggenheim Museum ist nicht nur aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur das Highlight von Bilbao.

Wechselnde Ausstellungen locken jährlich zahlreiche Besucher ins Baskenland. Ein besonderes Meisterwerk spanischer Kunst ist die „Guernika“ von Pablo Picasso. Das Original kann in Madrid bewundert werden, die detailgetreue Nachbildung aus Keramik auf dieser Reise – am geschichtsträchtigen Schauplatz Guernika selbst. Nach so viel Kunst wartet Weingenuss in einer der bekanntesten Weinregionen weltweit – La Rioja. Unter dem Motto „Wein erleben“ stehen Weinproben in vier renommierten Bodegas auf dem Programm. Von der urtypischen, gemütlichen Bodega bis hin zur „Kathedrale des Weins“ – einer futuristischen Konstruktion mit wellenförmigem Aluminiumdach, die sich harmonisch in das Landschaftsbild der kantabrischen Bergwelt einfügt. Den Mythos des Jakobswegs erleben die Dertour-Gäste bei der Übernachtung im majestätischen Parador de Santo Domingo de la Calzada aus dem 7. Jahrhundert. Hier ist auch eine Schnupperwandung auf einem Abschnitt des berühmten Pilgerwegs möglich.

Dertour bietet verschiedene Reisetermine in den Monaten September und Oktober 2012 an.
Preisbeispiel (Dertour Gruppenreisen weltweit):
„Bilbao und La Rioja – Kunst- und Weingenuss in Nordspanien“, 7-tägige Gruppenreise, Flug ab/bis Deutschland nach Bilbao, ÖPNV-Coupon*, 2 Übernachtungen/DZ/HP in Bilbao (Hotel der gehobenen Mittelklasse), 2 Übernachtungen/DZ/HP in Logroño (Hotel der gehobenen Mittelklasse), 2 Übernachtungen im Parador de Santo Domingo de la Calzada/DZ/HP, Transfers, versch. Mahlzeiten, Ausflüge, Weinproben und Rundreise lt. Programm, deutschsprachige Reiseleitung, ab 1.595 EUR pro Person.
*ÖPNV-Coupon „Fahren & Fliegen“ berechtigt zur Beförderung zum jeweiligen deutschen Flughafen und zurück mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von insgesamt 12 Verkehrsverbünden in ganz Deutschland.

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Air Berlin , Preise kann man bei Opodo vergleichen.
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener

Arte, Montag, 23.11., 18:30 – 18:55 Uhr

Sarah Wiener fährt ins Baskenland, hier besteht ihr Auftrag in der Zubereitung eines Klassikers der regionalen Küche: Tintenfische auf baskische Art, scharf und ohne Kompromisse. Doch diesmal kann ihr Gastgeber weder kochen, noch weiß er, wie man Tintenfische fängt. Dafür hat Christian Duplaissy ein großes Rennboot mit noch größeren Motoren und ein verstecktes Restaurant auf dem Land. Sein Koch geizt nicht mit Chili, aber Sarah noch viel weniger.

Zu Tisch im … Baskenland

ARTE, Mittwoch, 18.03. um 18:30 Uhr

Zu Tisch im … Baskenland

Die Basken machen immer wieder Schlagzeilen im Zusammenhang mit Terror und Autonomie-Bestrebungen. Diese Berichterstattung verzerrt den Blick auf das Baskenland, denn seine Bewohner haben auch einen ausgeprägten Sinn für die schönen Seiten des Lebens, wie etwa für die baskische Küche. Ignacio Arrizabalaga, Mitglied in einer Kochgesellschaft, kocht die baskische Fischspezialität Kokotxas.

Wenn vom Baskenland die Rede ist, dann meist im Zusammenhang mit Autonomie-Bestrebungen und dem blutigen Terror, den eine kleine Gruppe von Basken ausübt, damit ihr Heimatland politisch unabhängig wird. Diese Berichterstattung verzerrt unseren Blick auf das Baskenland, in dem bei weitem nicht nur Fanatismus, sondern auch eine tiefe Liebe zu den schönen Seiten des Lebens steckt. Die baskische Küche ist ein Teil davon. Das Kochen wird hier nicht als reine Frauensache betrachtet. Viele Basken haben sich in Kochgesellschaften zusammengetan, Männerverbänden, die ihren Mitgliedern gegen einen finanziellen Beitrag eine Küche und einen Speisesaal zur Verfügung stellen. Erst seit wenigen Jahren dürfen auch die Frauen dabei sein, wenn die Männer ihre Spezialitäten auftragen. Ignacio Arrizabalaga ist Mitglied in einer solchen Kochgesellschaft, der „Sociedad La Lubina“ in Deva. Für seine Frau Luisa, seine Freunde und Verwandte kocht er Kokotxas, eine baskische Fischspezialität. Das Meer ist im Baskenland niemals fern. Ignacio nimmt für diese Delikatesse nur einen besonderen Teil des Kabeljaus, die Stücke gleich hinter dem Kopf. Sie werden in heißem Olivenöl in der Pfanne lange und vorsichtig geschwenkt und zusammen mit Venusmuscheln, Muschelsud und Petersilie serviert.

Zu Tisch im … Baskenland

ARTE, Dienstag, 10.02. um 16:25 Uhr

Zu Tisch im … Baskenland

Die Basken machen immer wieder Schlagzeilen im Zusammenhang mit Terror und Autonomie-Bestrebungen. Diese Berichterstattung verzerrt den Blick auf das Baskenland, denn seine Bewohner haben auch einen ausgeprägten Sinn für die schönen Seiten des Lebens, wie etwa für die baskische Küche. Ignacio Arrizabalaga, Mitglied in einer Kochgesellschaft, kocht die baskische Fischspezialität Kokotxas.

Wenn vom Baskenland die Rede ist, dann meist im Zusammenhang mit Autonomie-Bestrebungen und dem blutigen Terror, den eine kleine Gruppe von Basken ausübt, damit ihr Heimatland politisch unabhängig wird. Diese Berichterstattung verzerrt unseren Blick auf das Baskenland, in dem bei weitem nicht nur Fanatismus, sondern auch eine tiefe Liebe zu den schönen Seiten des Lebens steckt. Die baskische Küche ist ein Teil davon. Das Kochen wird hier nicht als reine Frauensache betrachtet. Viele Basken haben sich in Kochgesellschaften zusammengetan, Männerverbänden, die ihren Mitgliedern gegen einen finanziellen Beitrag eine Küche und einen Speisesaal zur Verfügung stellen. Erst seit wenigen Jahren dürfen auch die Frauen dabei sein, wenn die Männer ihre Spezialitäten auftragen. Ignacio Arrizabalaga ist Mitglied in einer solchen Kochgesellschaft, der „Sociedad La Lubina“ in Deva. Für seine Frau Luisa, seine Freunde und Verwandte kocht er Kokotxas, eine baskische Fischspezialität. Das Meer ist im Baskenland niemals fern. Ignacio nimmt für diese Delikatesse nur einen besonderen Teil des Kabeljaus, die Stücke gleich hinter dem Kopf. Sie werden in heißem Olivenöl in der Pfanne lange und vorsichtig geschwenkt und zusammen mit Venusmuscheln, Muschelsud und Petersilie serviert.

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener

Arte, Dienstag, 12.08., 18:05 – 18:30 Uhr

Sarah Wiener fährt ins Baskenland, hier besteht ihr Auftrag in der Zubereitung eines Klassikers der regionalen Küche: Tintenfische auf baskische Art, scharf und ohne Kompromisse. Doch diesmal kann ihr Gastgeber weder kochen, noch weiß er, wie man Tintenfische fängt. Dafür hat Christian Duplaissy ein großes Rennboot mit noch größeren Motoren und ein verstecktes Restaurant auf dem Land. Sein Koch geizt nicht mit Chili, aber Sarah noch viel weniger.

Gourmetreise Baskenland

BILBAO & SAN SEBASTIAN – Erlebnis Baskenland – 4-tägige kulinarische Genußreise der Superlative vom 24. bis 27.04.08

Spaniens grüner Norden ist wie geschaffen für Gourmets: Aus dem Atlantik kommen feinste Meeresfrüchte, aus Bergflüssen Lachse und Forellen, die Landwirtschaft steuert saftiges Fleisch hinzu – und die besten Weinregionen Spaniens, Navarra und Rioja, sind auch nicht weit. Neben einem
erstklassigen 5-Sterne Hotel und kulinarischen Hochgenüssen in berühmten
Restaurants wie z.B. dem Arzak (3 Michelin-Sterne) und dem MUGARITZ (2
Sterne) und dem AKELARRE (3 Sterne) können Sie sich bei dieser Reise auch
auf ein kulturelles und architektonisches Highlight freuen – das Guggenheim Museum in Bilbao!

Im Reisepreis von EUR 2175,00 pro Person sind der Flug ab/bis München, 3
Übernachtungen im 5-Sterne Deluxe Hotel MARIA THERESIA in San Sebastian,
alle Führungen & Besichtigungen, sowie Vollpension in ausgewählten
Restaurants mit enthalten.

Weitere Infos unter www.thomascook-reisebuero.it

Ferran Adriàs Symbiosen

Bericht von der Madrid Fusion

Mit Spannung erwartet wurde der Vortrag von Ferran Adrià (Restaurant „El Bulli“, Roses, in der Nähe von Barcelona). Titel: „Symbiose der süßen und salzigen Welt“. Über neue Techniken oder Molekularküche wollte Ferran Adrià eigentlich nicht mehr reden: „Wissenschaft ist heutzutage normal. Und Küche ist alles. Vor allem auch Freiheit.“ Wie Juan Mari Arzak, so appelliert auch er an die Toleranz.

Ferran Adrià: „Unsere Küche erfinden wir wie eine neue Sprache, mit neuen Wörtern, neuen Texturen usw. Ob das die Leute interessiert oder nicht, wird man sehen.“
Und sein Freund Juan Mari Arzak: „Kochen ist immer eine Fusion. Es gibt ständig etwas Neues. Trotzdem ist meine Küche eine baskische Küche und in diesem Sinne bin ich auch gegen Globalisierung. Ansonsten würde mein Küche ja ihre Identität verlieren.“ Sagt Juan Mari Arzak, der mit seinen 65 Jahren schon als Doyen der spanischen Avantgardeküche gilt.
Der Drei-Sternekoch aus dem Baskenland: „Meine Freunde und ich, wir haben großen Respekt vor den Produkten und vor der Natur.“ Respekt fordert er auch von anderen, „von Kritikern, die diese Art der Küche gar nicht verstehen wollen.
Bitte lasst uns die Freiheit, Neues zu machen, und das kann sogar ganz simpel sein. Wir spielen halt mit vielen Elementen, die können aber auch ganz bodenständig sein.“

Lesen Sie den gesamten, sehr interessanten Artikel von Dr. Doris Maier über die Madrid Fusion im „Salzburger Fenster“:
www.salzburger-fenster.at/rubrik/genuss/0508/gipfeltreffen-der-spitzenkoeche_8114.html

Andoni Aduriz

Während die Gourmet-Welt noch über Ferran Adriàs Küche staunt, wächst im spanischen Baskenland ein Kronprinz heran: Adrià-Schüler Andoni Aduriz.

Wo Andoni Aduriz herkommt, treffen sich die Männer nicht zum Skat oder Fußball, sondern zum Kochen.

Einmal verschanzte sich der 3-Sterne-Koch monatelang in Spaniens führender Leber-Klinik in Granada. Die Ärzte schüttelten ungläubig den Kopf, aber sie ließen ihn geduldig seine Notizen machen. Er wollte das Organ verstehen, Enzyme, Fett, Proteine. Heute kocht niemand besser Leber als Andoni. Bei ihm geht es nicht um ein Grad Gartemperatur hin oder her, sondern ums tausendstel Grad. Ein praktisch veranlagter Theoretiker (oder doch ein theoretisch veranlagter Praktiker?)

Lesen Sie den gesamten Artikel über Andoni Aduriz im Focus:
www.focus.de/kultur/leben/kochkuenstler-aduriz_aid_144530.html