Fertigteige, Backmischungen oder Selbstgemachtes

In den nächsten Wochen verwandeln sich viele Küchen in emsige Backstuben. Bis Weihnachten hat die Eigenproduktion von Kokos-Makronen, Vanillekipferln, Zimtsternen und Spritzgebäck Hochkonjunktur. Vor allem Kinder lieben das Teigkneten, Ausstechen und Verzieren von Plätzchen für Keksdosen und Weihnachtsteller. Lebensmittelhersteller unterstützen die allseits beliebte Freude und Lust an der Weihnachtsbäckerei mit einem reichhaltigen Angebot an Fertigteigen und Backmischungen. Allerdings lässt die Qualität der Produkte zum Anrühren und Abbacken vielfach zu wünschen übrig: „Fertigteige und Backmischungen für Weihnachtsplätzchen enthalten oftmals hauptsächlich andere Fette als die auf der Verpackung abgebildete Butter sowie unnötige Zusatzstoffe. Das Hantieren mit den industriell präparierten Produkten spart zudem kaum Zeit, sondern bringt vor allem die kleinen Weihnachtsbäcker ums volle Backvergnügen“, rät die Verbraucherzentrale NRW zum Selberbacken von Anfang an. Sie steuert hierzu Wissenswertes rund um die Weihnachtsbäckerei von A wie Angebote bis Z wie Zutaten bei:

Fertigteige: Die Teigblöcke aus der Kühltheke können zwar fix in Keksscheiben geschnitten oder als Plätzchen ausgerollt und dann in den Backofen geschoben werden. Die backfertigen Rollen oder Platten enthalten jedoch im Gegensatz zu selbst hergestelltem Teig viele hochverarbeitete Zutaten und Zusatzstoffe: Emulgatoren, Feuchthalte- und Antioxidationsmittel etwa dienen dazu, Fertigteige zu binden und fester sowie haltbarer zu machen. Klassische Zutaten wie Eier und Zucker werden durch industriell hergestelltes Volleipulver und einen Mix aus Süßungsmitteln ersetzt. Die Verwendung von Zuckerarten wie Lactose, Glukosesirup, Haushaltszucker oder Fruktose ist verwirrend für Verbraucher, da diese Zutaten nicht eindeutig als Süßungsmittel und Dickmacher erkennbar sind. Vanille aus der Schote findet sich kaum in den Rezepturen. Stattdessen werden häufig Aromen – zum Beispiel aus pflanzlichen Rohstoffen wie Holz – oder auch künstliche Aromastoffe eingesetzt. Statt Butter, wie auf einigen Packungen angepriesen, enthält die Ausroll- und Ausstechware vor allem pflanzliche Ersatzfette – etwa Palmfett und Rapsöl. Auch der Anteil an Schokolade, Kakao und Nüssen ist bei den Teigen zum Abbacken eher gering.

Backmischungen: Der Mix in Trockenprodukten besteht oft nur aus Mehl, Zucker und Backpulver. Dieses Trio gibt‘s meist einzeln zu Hause im Vorratsschrank. Zucker, Mehl und Backpulver lassen sich leicht selbst abwiegen und mit Butter und Eiern zu einem eigenen Teig verkneten. Es gibt daher keinen Grund, Backmischungen beim Plätzchenbacken zu verwenden. Einige Zucker-Mehl-Mixe erhalten erst durch Zuckerguss, süße Perlen, Streudekor oder bedruckte Backoblaten ein passendes Weihnachts-Outfit. Dieser Extra-Back-Spaß hat zudem einen festlichen Preis.

Weihnachts-Muffins: Die kleinen, runden, in Förmchen gebackenen Kuchen werden ebenfalls als Backmischung mit besonderer Weihnachtsausstattung angeboten. Beim Backen sollte man jedoch besser auf Papierförmchen mit aufgedruckten goldenen Sternen oder bunten Kugeln verzichten, da die hierfür verwendeten Farben im Verdacht stehen, gesundheitsschädliche Substanzen im Gebäck zu hinterlassen. Sicherer ist es, weiße, unbedruckte Förmchen zu verwenden. Die beliebten Mini-Kuchen können auch ohne unterlegtes Papier in einer gefetteten Muffinform gebacken werden.

Selbstgemachte Plätzchen: Gemeinsames Plätzchenbacken in der Vorweihnachtszeit ist eine prima Gelegenheit, um Kindern beim Spaß am Ausstechen und Verzieren einfache Kenntnisse und Fertigkeiten in der Küche zu vermitteln. Zutaten wie Mehl, Zucker, Butter, Eier, Nüsse, Vanille oder Zimt zu einem Plätzchenteig zu verarbeiten ist kinderleicht. Das muntere Mixen sticht Fertigteige und Backmischungen kurzerhand aus. Wer hochwertige Zutaten – wie echte Butter und Vanille – und einen ordentlichen Anteil an Mandeln und Haselnüssen verwendet, zahlt zwar meist ein wenig mehr. In puncto Qualität können selbstgemachte Plätzchen den Konkurrenztest mit den Fertigprodukten aus dem Supermarkt jedoch spielend bestehen.

Eine Anleitung zum Nachbacken von Vanillekipferln, Butterplätzchen, Makronen und Spritzgebäck gibt’s bei den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW – Kontaktadressen online unter www.vz-nrw.de/beratung-vor-ort – oder zum Downloaden unter www.vz-nrw.de/plaetzchen.

Überlieferte Mythen zur Haushaltspflege

Sind Lebensmittel zum Putzen, Reinigen und Waschen zeitgemäß oder nostalgische “Weisheiten“?
Backpulver, Essigessenz, Kochsalz … unter den überlieferten Haushaltstipps zum Reinigen, Fleck-Entfernen und Waschen finden sich viele Empfehlungen, die den Charme von Nachhaltigkeit, von weniger „Chemie“, von „Natur“ und von optimaler Wirksamkeit bei gleichzeitigem Geldsparen vermitteln. Manche dieser überlieferten
Erfahrungsschätze können durchaus überzeugen, aber Experimenten mit diesen „Weisheiten“ rät das Forum Waschen ab.

Die Sehnsucht nach der „guten alten“ Zeit mag eine Rolle spielen, dass im Internet unzählige Tipps kursieren, wie Oma und Mama ihre Reinigungsarbeiten im Haushalt „chemiefrei und kostengünstig“ bewältigt haben. Diese Tipps werden allerdings kaum den in heutigen Wohnungen anzutreffenden Materialien, dem notwendigen Werterhalt und den Anforderungen an zeitgemäßes Haushaltsmanagement bei entsprechender Hygiene gerecht. Hier nur einige Beispiele: – Oft wird empfohlen, Kochsalz bei eingebrannter Milch auf das Glaskeramik-Kochfeld (z. B. Ceran®) zu geben. Es wirkt aber wie grobes Scheuerpulver und kann somit die Oberfläche zerkratzen.

Haushaltsessig oder Essigessenz als Kalklöser für Kaffeemaschinen, Heißwassergeräte und Armaturen? Das ist nicht zu empfehlen, denn handelsüblicher Haushaltsessig und auch die Essigessenz können dort langfristig zu Schädigungen führen.

Essigessenz als Ersatz für Weichspüler beim Wäschewaschen oder Ersatz für Klarspüler beim Geschirrspüler? Der gewünschte Effekt, dass die Wäsche weich wird oder das Restwasser vom Geschirr abläuft, ist meistens nur wenig zufriedenstellend. Außerdem sind bei manchen Fabrikaten von Waschmaschinen und Geschirrspülern Materialbestandteile gegenüber Säuren, wie zum Beispiel Essigessenz, nicht beständig. Beim ausschließlichen und regelmäßigen Einsatz dieser „Hausmittel“ sind eventuelle Reparaturen nicht auszuschließen.

Backpulver zum Bleichen von Wäsche? Backpulver enthält keine Bleichmittel, kann also hartnäckige Obst- oder Gemüseflecken nicht entfärben. Tatsächlich enthält Backpulver Soda, die die Gewebe aufquellen lässt und damit die Schmutzablösung erleichtert. Zusätzlich sind im Backpulver aber auch saure Bestandteile enthalten, die die Wirkung der Soda zum Teil wieder aufheben. Sinnvoller und preiswerter als Backpulver ist stattdessen reine Soda, die als Einweichmittel angeboten wird – aber natürlich auch nicht die bleichende Wirkung eines wirklichen Bleichmittels, sprich Fleckenentferners, hat.

Eignet sich Backpulver wenigstens zum Entfernen von Schimmelflecken in Fugen? Kurzfristig lässt sich damit Schimmel zumindest überdecken. Da Backpulver aber auch Stärke als Trennmittel enthält, die sich prima in den Fugen festsetzt, liefert man den Schimmelpilzen gleich Nahrung, um wieder nachzuwachsen.

Andere überlieferte Tipps sind da schon wirksamer, auch nachhaltiger und helfen, für mehr Hygiene zu sorgen. Aber sie sind eventuell aufwendiger in der Anwendung:
Frischer Schmutz lässt sich leichter entfernen als eingetrockneter. Daher sollten Verschmutzungen möglichst sofort entfernt werden.
– Angebranntes, Soßenflecken und andere Verunreinigungen am Herd und im Backofen sollten möglichst vor der nächsten Nutzung beseitigt werden, damit diese nicht stärker einbrennen können.
Die Duschkabine und die Armaturen sollten nach der Benutzung mit einem Abzieher bzw. einem Tuch getrocknet werden – das verhindert Kalkflecken und reduziert den späteren Reinigungsaufwand.
Feuchte Textilien wie Spülschwämme und Geschirrtücher sind Nährböden für Keime aller Art. Diese Textilstücke sollten nach Gebrauch umgehend zum Trocknen aufgehängt werden. Spül- und Trockentücher sollten regelmäßig gewechselt und bei 60 °C mit einem bleichmittelhaltigen Voll- bzw. Universalwaschmittel-Pulver gewaschen werden.

Bei allen Reinigungsarbeiten im Haushalt gilt es, ein für allemal mit einem großen Mythos aufzuräumen: Gemeint ist die Einstellung „Viel hilft viel“, die leider immer noch in vielen Köpfen steckt und fleißig weitergegeben wird. Getragen von dieser „Weisheit“ wird beim Waschen, Putzen und Spülen oft „überdosiert“. Mit der richtigen Dosierung hingegen, wie auf den Verpackungen angegeben, wird die gewünschte Reinigungswirkung erzielt.

www.forum-waschen.de.

Strudelbackkurse im Gröden-Urlaub

Getreu dem Motto „Erweitern Sie im Urlaub Ihren kulinarischen Horizont“ lernen Gäste im Grödental in der Traditionskonditorei Perathoner den berühmten Apfelstrudel und andere Grödner Spezialitäten zuzubereiten

In Gröden wird Tradition großgeschrieben und somit auch die traditionelle Strudelbackkunst. Diese ist auch für Gäste erlernbar: In seinem Wochenprogramm „Val Gardena Active“ bietet das Grödental Hobbybäckern und -küchenchefs die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Unter Anleitung können sie schmackhafte Grödner Gerichte kochen und backen sowie nützliche Tipps und Tricks mit nach Hause nehmen. Neben vielen Leckereien steht natürlich auch das Highlight des Kurses, der original Grödner Apfelstrudel auf dem Programm. Und weil Backen und Kochen bekanntlich hungrig macht, fehlt nach getaner Arbeit selbstverständlich auch die Verkostung der zubereiteten Leckereien nicht.

Der Backkurs in der Konditorei Perathoner findet jeden Dienstag bis Ende Oktober ab 15 Uhr in St. Christina statt und dauert drei Stunden. Die Teilnahmegebühr beträgt für Gäste der Val Garden Active Partnerhotels 10 Euro, für alle anderen 30 Euro. Weitere Informationen zu Koch- und Backkursen auch in Wolkenstein und St. Ulrich unter www.valgardena-active.com

Tradition für Zuhause
Für all diejenigen, denen jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft und sich schon vorab im Backen probieren wollen, folgt hier das Rezept für den originalen Grödner Apfelstrudel.

Rezept Apfelstrudel:
Für den Mürbeteig:
120 g Butter – 100 g Staubzucker
1 Messerspitze geriebene Zitronenschale
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei – 2 Eßl. Sahne oder Milch
300 g Mehl – ½ Backpulver – 1 Prise Salz

Die nicht zu kalte Butter mit Staubzucker, Zitronenschale und Vanillezucker zu einer homogenen Masse verarbeiten. Ei und Sahne dazugeben, gesiebtes Mehl mit dem Backpulver und dem Salz beimischen und zu einem Teig kneten. In Klarsichtfolie einwickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Fülle:
3 – 4 Äpfel
Rosinen
Pinienkerne
Rum
100 g Zucker – 1 Eßl. Zimt
½ Mokkalöffel Nelkenpulver
1 – 2 Eßl. Semmelbrösel
100 g Butter

Die Äpfel schälen, entkernen und feinblättrig schneiden. Die Semmelbrösel in Butter anrösten und zusammen mit den anderen Zutaten zu den Äpfeln geben. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen, die Apfelfülle auf den Teig geben und aufrollen. Eventuell mit geschlagenem Eidotter bestreichen.
Im Backrohr bei 220° 35 – 40 Minuten backen, bis der Teig eine goldbraune Farbe annimmt.

Erdbeerzeit an der Ostee

Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Im Landgasthof Arp in Bornstein im Dänischen Wohld werden Liebhaber der kleinen roten Früchte zurzeit mit leckeren Erdbeerspeisen verwöhnt. Die Erdbeeren sind besonders süß und aromatisch, weil sie direkt von den Feldern aus der näheren Umgebung kommen. Ein Muss für alle Naschkatzen ist die frisch servierte Erdbeer-Baisertorte. Gastgeberin Petra Arp verrät das Rezept.

Warme Sommerstrahlen auf der Haut und süßer Erdbeerduft in der Nase, das sind die Boten des Sommers an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor allem im Erdbeeranbau hat Schleswig-Holstein allerhand zu bieten: Rund 100 Betriebe bauen auf etwa 900 Hektar die süßen roten Früchtchen an, um sie im ganzen Land zu verteilen. Der Landgasthof Arp in Bornstein an der Ostsee profitiert von der Nähe und den kurzen Transportwegen der Anbieter und nutzt stets frische und regionale Produkte für die Angebote im Restaurant.

So werden im Landgasthof Arp viele Speisen mit den saftigen Erdbeeren kombiniert. Die Gäste können als besonderen Leckerbissen der Saison beispielsweise sonntags die köstliche Erdbeer-Baisertorte des Hauses genießen, frisch von Hausherrin Petra Arp zubereitet (Rezept unten). Weitere süße Delikatessen sind Rote Grütze und Pfannkuchen mit Erdbeeren. Zudem erwartet die Gäste gute alte Hausmannskost wie bei Muttern, liebevoll kombiniert mit innovativen Komponenten der modernen Küche. Alle saisonalen Highlights sind im neuen kulinarischen Kalender enthalten – gültig bis September 2012. Im Sommer laden die Gastgeber an verschiedenen Terminen auch zu bunten Grill- und Abendbrotbuffets ein, die bei Sonnenschein im idyllischen Garten mit Teich besonderen Genuss versprechen.

Der traditionsreiche Gasthof im Dänischen Wohld zwischen Kiel und Eckernförde ist bereits seit 1827 in Familienbesitz. Mit den Jahren wurde das Haus zu dem romantischen Landgasthof, der er heute ist. Der im Jahr 2002 während Renovierungsarbeiten zufällig entdeckte über 100 Jahre alte Brunnen dient heute als Kulisse für Trauungen und Feiern. Die beschauliche Naturlandschaft des Dänischen Wohld ist besonders bei Radlern sehr beliebt. Nach einer Tour an der frischen Ostseeluft über Wiesen und Felder ist der Landgasthof Arp ein lohnendes Ausflugsziel.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.landgasthof-arp.de

Rezept Erdbeer-Baisertorte

Rezept für zwei Tortenböden:
Frische Erdbeeren
Mandelplättchen
200 g Zucker
125g Butter
125g Zucker
4 Eigelbe (Eiweiß behalten)
150g Mehl
1 Teelöffler Backpulver
1Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel kalte Milch

Butter, 125g Zucker, Eigelb, Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Milch miteinander vermengen. Danach 2 Tortenformen einfetten. Die Grundmasse auf beide Formen verteilen, dann die vier Eiweiß mit 200 g Zucker steif schlagen. Die Eiweißmasse in die Formen auf die Grundmasse verteilen und mit Mandelplättchen bestreuen. Nun die Formen bei 150 Grad Ober- und Unterhitze backen. Auf einen der beiden Böden frische Erdbeeren (Menge nach Belieben) mit geschlagener Sahne verteilen und den zweiten Boden darauf geben.

Sophie Michell

Die TV-Köchin und Buchautorin Sophie Michell hat die folgenden Sommer-Rezepte für Sie entwickelt, um so die neue Äpfel- und Birnensaison zu begrüßen.
Entdecken Sie köstliche Sorten wie die erfrischend süsslichen Royal Gala Äpfel oder die cremefarbenen Packham Birnen, die bis Oktober in unseren Supermärkten zu finden sind.
Diese Rezepte können Honorarfrei veröffentlicht werden. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Rezeptvorschläge.

Karamel-Birnen-Kuchen

Ergibt 8 Portionen Zubereitungszeit: 20 Minuten Garzeit: 30 Minuten

Zutaten 220 g Butter 220 g Feinkristallzucker 4 große Eier 220g Mehl 1 TL Backpulver 1 TL Vanille Extrakt 5 mittelgroße Birnen (geschält, entkernt und geviertelt) (TL-Teelöffel) Karamellsauce 200 g Feinkristallzucker 25 ml Wasser 50 ml Schlagsahne 25 cl Brandy (Falls Ihre Kinder diesen Kuchen verzehren möchten, greifen sie bitte auf Aroma o. Alkohol zurück) Eine Prise Meersalz

Zubereitung
1. Heizen Sie den Ofen auf 180°C vor. Verrühren sie mit der Küchenmaschine Butter und Zucker bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Geben Sie ein Ei nach dem anderen hinzu, jedes Ei bitte einzeln komplett verrühren! Mischen Sie dann das Mehl und den Vanilleextrakt unter.
2. Legen Sie eine 23 cm Ø Form mit Backpapier aus anschl. legen Sie die Birnenviertel mit der Hautseite nach unten auf den Boden. Geben Sie die Teigmischung darüber und verteilen Sie sie gleichmäßig.
3. Backen Sie den Kuchen für 30 Min. bis der Kuchen nach oben aufgeht und ein Holzstäbchentest erfolgreich war.
4. Während der Backzeit können Sie das Karamell zubereiten. Geben Sie den Zucker in eine Pfanne und geben Sie ebenfalls das Wasser dazu. Verrühren Sie die Mischung diese Mischung bis sie beginnt zu schmelzen. Achten Sie bitte auf mittlere Hitze, so dass die Masse nicht anbrennt. Rühren Sie jetzt nicht, aber rütteln, bzw. schwenken Sie leicht die Pfanne. Wenn die Mixtur braun wird und zu karamellisieren beginnt, nehmen sie die Pfanne von der Hitze und geben vorsichtig die Sahne dazu. Es kann möglicherweise etwas spritzen, seien Sie deshalb bitte vorsichtig! Danach geben Sie den Brandy und einen Schuss Wasser dazu. Nun stellen Sie die Pfanne zurück auf den Herd bis sich alles gut miteinander verbunden hat. Nun können Sie auch umrühren.
5. Wenn der Kuchen fertig ist, stürzen Sie ihn, damit die Birnen oben liegen und geben Sie die Karamellsauce darüber. Servieren Sie den Kuchen mit Sahne oder Vanillesauce.

Birnen-Toffee-Muffins

Zutaten 300 g Mehl mit Backpulver 1 TL Backpulver 2 TL Zimt 85 g goldenen Feinkristallzucker 250 ml Milch 2 Eier, aufgeschlagen 100 g Butter, geschmolzen 2 reife Williams oder Packham Birnen, geschält und in kleine Stücke geschnitten 100 g weicher Toffee (Karamell- oder Sahnebonbon), gehackt
Zubereitung

1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C/180°C Umluft/Gas Stufe 6 vor und
legen Sie ein Muffinblech mit Muffinförmchen aus.
2. Vermengen Sie Mehl, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz in einer großen Schüssel und geben Sie anschließend den Zucker dazu.
3. Vermischen Sie Milch, Eier und die zerlassene Butter in einer Schüssel und geben Sie es anschließend zur Trockenmischung dazu, genauso wie die Birnen und 1/3 der Toffee Stückchen.
4. Rühren Sie die Mixtur bis sich die Zutaten lose verbunden haben – der Teig sollte immer noch klumpig sein.
5. Teilen Sie den Teig auf die Muffinförmchen auf und bestreuen Sie sie mit den restlichen Toffee Stückchen.
6. Backen Sie die Muffins für 25 – 30 Min. bis sie aufgehen und goldbraun sind (Achtung, die Toffee Stückchen auf den Muffins werden sehr heiß, Vorsicht!).
7. Heben Sie danach die Muffins aus der Form und lassen Sie sie auf einem Gitter abkühlen.

Sauerteig Crostinis mit geröstetem Hühnchen, Äpfeln, Birnen und Selleriesalat

Portionen: 4 als leichtes Mittagessen oder 8 als Vorspeise zum Abendessen Zubereitungszeit: 20 Minuten Garzeit: 15 Minuten Zutaten 2 Hühnchen Brüste mit Haut ½ frischen Apfel ½ reife Birne 1 Stange Staudensellerie Einen Schuss Zitronensaft 8 Scheiben Sauerteigbrot 2 TL hochwertige Mayonnaise (selbstgemacht ist noch besser!) 1 TL hochwertigen, frischen gemahlenen Kreuzkümmel (Reformhaus oder
Feinkostabteilung) Meersalz und Pfeffer

Zubereitung
1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C vor. Geben Sie die Hühnerbrust auf ein Backblech mit Backpapier, bepinseln Sie sie mit Öl und mit Salz/Pfeffer (frisch gemahlen) würzen. Im vorgeheizten Backofen ca 15 Min. garen bis sie auf den Punkt gar sind. Dann aus dem Backofen olen und auf dem Backpapier abkühlen lassen.
2. Bereiten Sie den Salat zu; hierzu entkernen Sie Äpfel und Birnen, würfeln und mischen Sie sie mit dem Zitronensaft. Der Zitronensaft soll die Äpfel und Birnen vor dem Braunwerden (oxidieren) bewahren und gilt nicht dem Geschmack, geben Sie deshalb nicht zu viel dazu. Fädeln Sie den Staudensellerie und schneiden in diagonale Scheiben und vermengen ihn mit dem Obst.
3. Toasten Sie das Brot und lassen es abkühlen. Vermischen Sie anschließend die Mayonnaise und die Gewürze miteinander. Das inzwischen abgekühlte Huhn schräg aufschneiden (ggf. Haut entfernen, wird fettärmer!)
4. Bestreichen Sie die Brotscheiben jeweils mit etwas Mayonnaise und geben Sie das Huhn und den Salat darauf. Geben Sie anschließend noch etwas Mayonnaise darüber.
5. Servieren Sie zum Mittagessen 2 Schreiben und etwas Salat und für einen Snack teilen oder dritteln Sie die Scheiben

Pochierte Birnen und Rotwein

Zutaten 750 ml Rotwein 2 Stangen Zimt Schaler einer 1/2 Zitrone Priese gemahlene Nelken 2 TL Cointreau 8 Birnen der Sorte Forelle, geschält aber mit Stil 300 g Zucker
Zubereitung
1. Geben Sie den Rotwein in eine große Pfanne und bringen Sie ihn
zum Kochen.
2. Verringern Sie anschließend die Hitze und geben Sie die
Zimtstangen, die Zitronenschale, die gemahlenen Nelken und den Cointreau hinzu und lassen Sie alles für 5 Min. simmern.
3. Geben Sie die Birnen und den Zucker dazu.
4. Im geöffneten Topf alles 1 Stunde simmern lassen, bis die Birnen weich sind.
5. Entnehmen Sie vorsichtig die Birnen und geben Sie sie in eine Servierschale.
6. Passieren Sie den Rotwein anschließend durch ein Sieb ab und geben Sie ihn wieder in die Pfanne. Bringen Sie ihn zum Kochen und reduzieren Sie die Flüssigkeit bis sie eine Sirup ähnliche Konsistenz hat.
7. Geben Sie dieses Rotweinsirup über die Birnen. Servieren Sie es warm oder kalt mit etwas griechischem Jogurt oder Sahne.

Diese Rezepte können Honorarfrei veröffentlicht werden. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Rezeptvorschläge.
http://www.wunderschoeneslandwunderbaresobst.de/

Brot auf Buttermilch-Basis

Gutes Brot selber backen

Naturbelassen schmeckt’s nochmal so gut: Neben Broten auf Quark-Öl-Basis zeichnen sich auch Brote auf Buttermilch-Basis durch eine feinsäuerliche Note und eine unkomplizierte Herstellung aus. Als Backtriebmittel kann für ein saftiges Buttermilch-Brot sowohl etwas Backpulver als auch ein Hefeansatz dienen. Besonders schnell und raffiniert ist ein flaches Buttermilchbrot mit Frischhefe, das nach dem „All-in-Verfahren“ hergestellt wird. Anders als bei herkömmlichen, schwereren Hefebroten wird die Frischhefe bei diesem Brot direkt mit den Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet und flach auf einem gefetteten Backblech ausgerollt. Das Brot kommt in den kalten Backofen und geht auf, während sich der Ofen aufheizt. Nach einer Backzeit von 40 bis 50 Minuten bei 180 Grad Celsius wird das Brot noch warm in Streifen geschnitten und wie Focaccia (ligurisches Fladenbrot) zum Grillen oder als Partysnack mit Dips gereicht.

Eine besonders südländische Note bekommt das Buttermilchbrot, wenn man ein bis zwei Teelöffel (TL) Kräuter der Provence oder eine gepresste Knoblauchzehe mit in den Teig gibt. Basiszutaten für das schnelle Buttermilchbrot mit Hefe sind 750 g Mehl, 500 ml Buttermilch, 1 TL Salz, 1 TL Zucker und ein Würfel Frischhefe. Für einen Buttermilchbrot-Laib ohne Hefe gibt man ein Päckchen Backpulver und ein Ei dazu. Der Teig fühlt sich durch die verhältnismäßig hohe Buttermilchmenge auch nach dem Durchkneten noch sehr feucht an. Damit er sich gut von der Arbeitsfläche löst, sollte diese ausreichend bemehlt sein. Auch andere saure Milcherzeugnisse wie Kefir und Joghurt können zum Brotbacken verwendet werden.

Ira Schneider, www.aid.de

Rezept: Schoko-Plätzchen mit Ingwer

Schoko-Plätzchen mit Ingwer

Zutaten für ca. 25 Stück:

75 g kandierter Ingwer
125 g Meggle Joghurt-Butter
75 g Zucker
75 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
220 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Schoko-Tröpfchen
Backpapier

Zubereitung:
Ingwer klein schneiden. Joghurt-Butter, beide Zuckersorten und Salz 1-2 Minuten cremig rühren. Ei unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, kurz unterrühren. Schokotröpfchen und Ingwer kurz unterheben. Teig teelöffelweise mit Abstand auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und etwas flach drücken. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 10-12 Minuten backen. Plätzchen aus dem Backofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten. Pro Stück ca. 500 kJ, 120 kcal. E 1 g, F 5 g, KH 19 g

Backen und Kochen mit Mineralwasser

Locker und leicht durch die Weihnachtszeit

Backen und Kochen mit Mineralwasser

Helle Lichter in den Fenstern, geschmückte Fassaden, besinnliche Musik: Alle Jahre wieder versüßt uns die Weihnachtszeit den sonst recht ungemütlichen Dezember. Plätzchen und Stollen werden gebacken, die langen und kalten Abende zum gemeinsamen Kochen genutzt.
Doch wie gelingt es trotz der genüsslichen Schlemmerei, Figur und Gesundheit nicht ganz außer Acht zu lassen? „Besonders beim Backen, kann man statt fettreicher Zutaten häufig Mineralwasser verwenden, ohne dass der Geschmack darunter leidet“, meint dazu Paul K. Korn, Geschäftsführer der Lichtenauer Mineralquellen GmbH.
Der Kaloriengehalt von Kuchen und Plätzchen reduziert sich, wenn Milch und Öl zum Teil durch stark kohlensäurehaltiges Mineralwasser wie bspw. Lichtenauer Spritzig ersetzt werden. Ebenso lockert die Kohlensäure im natürlichen Mineralwasser Mehl- und Milchspeisen auf. Gemüsesuppen oder Kartoffelpüree nimmt man die sahnige Schwere und sie schmecken frischer, wenn kurz vor dem Servieren stark kohlensäurehaltiges Wasser zugegeben wird.
Aber nicht nur im Essen, sondern auch zum Essen empfiehlt sich Lichtenauer Mineralwasser als guter Begleiter. „Ein Glas Mineralwasser zwischen den Gängen lässt die Zunge feine geschmackliche Unterschiede sensibler wahrnehmen, da es die Geschmacksnerven neutralisiert“, erklärt Korn.

Lichtenauer bietet natürliches Mineralwasser in drei Varianten an: Spritzig mit viel, Medium mit wenig oder Pur ohne Kohlensäure.

Rezept: Apfel-Rosinen-Nuss-Brot

Zutaten für 4 Personen:
330 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Salz
80 g Butter
165 g Zucker
1 Ei
1 ½ EL saure Sahne
½ TL Vanillezucker
3-4 EL Mineralwasser, z.B. Lichtenauer Spritzig
250 g Walnüsse, in Stücken
165 g Äpfel, geschält & gewürfelt
80 g Sultaninen

Zubereitung:
Mehl, Backpulver und Salz zusammen in eine Schüssel sieben. In einer weiteren Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Das Ei einbinden, die saure Sahne und den Vanillezucker in die Buttermischung rühren. Dann die Mehlmischung zugeben und gut vermengen. Zur Auflockerung des Teiges Lichtenauer Mineralwasser Spritzig dazugeben. Schließlich die Walnüsse, Äpfel und Sultaninen hinzufügen. Die Masse in eine gefettete Kastenform geben und im vorgeheizten Ofen bei ca. 175°C (Umluft ca. 160°C) ca. 120-130 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durchgebacken ist. Ofenfrisch servieren.

Welcher Unterschied besteht zwischen Teig und Masse?

Welcher Unterschied besteht zwischen Teig und Masse?

Eine Masse enthält einen hohen Anteil an Eiern und wenig oder gar kein Mehl. Massen werden gerührt oder geschlagen und sind aufgrund ihrer Konsistenz nicht formbar sondern werden in Formen abgefüllt oder aufdressiert. Die Lockerung beruht auf das Gashaltevermögen der Eier. Das Lockerungsgas Luft wird eingeschlagen oder durch chemische Triebmittel, wie zum Beispiel Backpulver, erzeugt. Die bekanntesten Massen sind: Biskuitmasse, Wiener Masse, Sandmasse, Baumkuchenmasse, Brüh-oder Brandmassen, Makronenmasse, Hippenmasse und Baisermasse.
Teige enthalten überwiegend Mehl und nur wenig oder gar keine Eier. Sie werden geknetet (mit wenigen Ausnahmen die auch gerührt oder geschlagen werden können, zum Beispiel Pfannkuchenteige und weiche Hefeteige). Sie sind mit der Hand formbar oder können auch mittels Maschinen in Form gebracht werden (zum Beispiel: Ausrollen, Wirken und Flechten). Die Lockerung beruht auf dem Gashaltevermögen des Mehlklebers (Gluten). Das Lockerungsgas entsteht durch Gärung der Hefe oder durch chemische Triebmittel wie Pottasche, Backpulver oder Ammonium. Blätterteige werden durch Dampf gelockert. Bekannte Teige sind: Hefeteige, Blätterteige, Plunderteige, Pfannkuchenteige, Mürbeteige Und Strudelteige.

Rezept Lea Linster

Bei Lea Linster gibt es süße Nachspeisen. Ihre pochierten Birnen zergehen auf der Zunge. Der köstliche Orangenrührkuchen passt gleichermaßen zu Kaffee oder Tee .

Pochierte Birnen mit Anis
Zutaten:für 4 Personen
2 Birnen
2 dl Wasser
100 g Zucker
Etwas Zitronensaft
2 EL Honig
Sternanis
Weißwein

Zubereitung:
Die Birnen werden pochiert und die übrigen Zutaten nach und nach hinzugefügt.
Im halbsteifen Zustand abschmecken mit Zimt, Vanille und Honig.

LEAS ORANGENRÜHRKUCHEN

Zutaten:für 4 Personen
4 Eier (gewogen)
Zucker (im Gewicht der Eier)
Mehl (im Gewicht der Eier)
Butter (im Gewicht der Eier)
100 g Korinthen von Smyrne
5 cl Rum
80 g abgeriebene Orangenschalen
10 g Mandelblättchen
etwas Backpulver
evt. Aprikosenmarmelade zum Bestreichen
evt. Zuckerguss

Zubereitung:
Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen.
Die Form schon mal buttern und mit Backpapier auslegen.
Das Mehl sieben, etwas Backpulver hinzugeben und sowohl die abgeriebenen Orangenschalen wie die Korinthen darin wälzen und wieder herausnehmen.
Die weiche Butter mit dem Mehl gut vermischen und die Eier nach und nach hinzugeben. Nun die Früchte (abgeriebene Orangenschalen und Korinthen) und den Rum hinzugeben und gut vermischen. Den Teig in die Backform geben mit Mandelblättchen bestreuen und eine halbe Stunde ruhen lassen, danach im Ofen ca. 45 Minuten bei 180° C backen.
Den Kuchen aus der Form nehmen, auf ein Tortengitter legen, nochmals mit etwas Rum beträufeln und abkühlen lassen.
Der Kuchen ist jetzt schon gut, aber wir können ihn auch noch mit warmer Aprikosenmarmelade bestreichen und anschließend Zuckerguss darüber geben.
Zum Fixieren eine Minute in den heißen Ofen tun. Abkühlen lassen und mit halbsteifer Sahne und Crème anglaise servieren.

Bon appétit!

Lea Linster arbeitet mit type301 Kochmesser.