INTERNORGA Next Chef Award

Ob aus Kantine, Sterne-Küche, Systemgastronomie oder Hotel: Der Next Chef Award stellt das Handwerk in den Mittelpunkt und bietet jungen Köchen eine wohlverdiente Bühne. INTERNORGA und Partner Johann Lafer wollen dem Nachwuchs mit diesem innovativen und modernen Kochwettbewerb zeigen, welche großartigen Möglichkeiten die Gastronomiebranche bietet. Für die Premiere des Next Chef Award haben sich viele hochbegabte Koch-Talente (bis 26 Jahre) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beworben – es wird heiß gekocht auf der INTERNORGA 2016!

18 Kandidaten kochen um den Sieg
Aus der Vielzahl der Einreichungen wurden 18 Kandidaten für die Live-Koch-Challenges auf der INTERNORGA ausgewählt. Sie treten vom 12. bis 14. März auf der Messe gegeneinander an und kämpfen um den Sieg. Der Gewinner erhält ein eigenes Kochbuch beim TEUBNER Verlag. Aber auch der zweite und dritte Preis sind nicht minder attraktiv: ein 14-tägiges Praktikum in einem Restaurant in Hong Kong und eine Küchenmaschine Cooking Chef von Kenwood sowie ein Dinner für zwei Personen in einem Sterne-Restaurant.

Top-Köche in der Jury des Next Chef Award
In der Fachjury des Next Chef Award sitzen echte Hochkaräter – prominente Gastro-Profis, die wie die Kandidaten die gesamte gastronomische Bandbreite abdecken. Vorsitzender der Jury ist Johann Lafer. Darüber hinaus sind dabei: Karlheinz Hauser (Seven Seas, Hamburg), Thomas Martin (Jacobs Restaurant, Hamburg), Christoph Rüffer (Haerlin, Hamburg), Ralf Kroschel (Volkswagen, Wolfsburg), Lisl Wagner-Bacher (Landhaus Bacher, österr. Mautern), Sven Elverfeld (Restaurant Aqua, Wolfsburg) und Dieter Müller (Drei-Sterne-Koch und ausgezeichneter Kochbuchautor). Ein weiterer Platz in der Jury wird jeweils an einen Fachbesucher vergeben.

Diese Termine sollten sich INTERNORGA Fachbesucher schon jetzt im Kalender markieren.

Vorentscheide: Samstag, 12. März 2016, 14:00 bis 16:00 Uhr
Sonntag, 13. März 2016, 14:00 bis 16:00 Uhr
Montag, 14. März 2016, 10:00 bis 12:00 Uhr

Finale: Montag, 14. März 2016, 14:30 bis 16:30 Uhr

www.internorga.com/nextchef

Simon Stirnal und Jens Hildebrandt

Eine hochkarätig besetzte Jury hat am Montag in Wien die letzten beiden Kandidaten für das Finale des internationalen Wettbewerbs zum „Koch des Jahres 2015“ gekürt: Simon Stirnal aus dem Restaurant Schloss Loersfeld in Kerpen und Jens Hildebrandt vom Berliner Restaurant Reinstoff**, Edison Höfe treten am 12. Oktober auf der Anuga in Köln gegen sechs weitere Finalisten an und dürfen auf die begehrte Auszeichnung zum „Koch des Jahres 2015“ hoffen.

Mit brillianter Handwerkskunst und feinsinnigen Kompositionen setzt sich der 32-jährige Simon Stirnal gegen sechs leistungsstarke Mitbewerber durch. „Das Gewinnermenü überzeugt durch seine Kreativität und Ausgewogenheit. Prononcierte Aromen wurden hier zu einem geschmackvollen Gesamtergebnis zusammengeführt,“ so Juror Silvio Nickol (Gourmet Restaurant im Palais Coburg). Simon Stirnal präsentierte Tomate im Zwiebelbeet als Vorspeise, einen Hauptgang aus Filet von der Nordseezunge mit Gartenerbsen, Pilzen und Speck und das Dessert bilden Erdbeere, Buttermilch und Petersilie. Die hochkarätige Fachjury vereint Spitzenköche wie Thomas Bühner (La Vie***, Osnabrück) und Lisl Wagner-Bacher (Landhaus Bacher**) – sie bewerten die geschmackvollen Menüs der jungen Kochtalente. Als Zweitplatzierter hob sich Jens Hildebrandt von seinen Mitbewerbern ab und brillierte mit einer Vorspeise aus Gurke, Wasabi und Brot, Schweinebauch, Koriander und Wurzelgemüse im Hauptgang und einem Dessert aus Mandel, Zitronengras und Pergamont.

Damit markiert Wien nach Vorentscheiden in Hamburg, Köln und Achern den unbestrittenen Höhepunkt der Vorfinalrunde: Mehr als 1000 Fachbesuchern, Innovatoren und Journalisten bot sich ein sensationelles Rahmenprogramm mit Cooking-Shows internationaler Spitzenköche und exklusiven Vorträgen. Der aus Barcelona angereiste Oriol Castro begeisterte das Publikum mit „Neuen Wegen der Gastronomie“ und die „iChefs“ Stefan Lenz, Markus Pfeiffenberger und Fabio Winkelhofer brachten innovative Kreationen der 3 Komponenten Schweinefuß, Forelle und Liebstöckel auf den Teller.

Neben den Finalisten zum „Koch des Jahres“ wurden während der Veranstaltung begehrte Sonderpreise verliehen: Die von Unilever Foodsolutions vergebene Auszeichnung „United Against Waste“ wirbt für einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln und geht an Jörg Bruch (Hangar 7, Salzburg). Mit “The dish above and beyond” by Ron Zacapa wird das beste Foodpairing mit Rum honoriert – hier gewinnt Roland Lamprecht (Hotel Restaurant Stroblhof, Südtirol). Über den mit 500€ dotierten Sonderpreis “Friesisch Tapas” der Firma Friesenkrone freut sich Simon Stirnal. Die Firma SARO zeichnet den zweitplatzierten Jens Hildebrandt für das Menü mit dem geringsten Warenwert aus, der damit ein Abendessen im Restaurant Yuniko, Bonn gewinnt.

Die Veranstaltung zeigte sich einmal mehr als einzigartige Plattform und Treffpunkt für kreativen Austausch, Trends und Innovationen der Gastronomie-Branche. Sie fand ihren Abschluss in einer stimmungsvollen After-Show-Party, bei der in ausgezeichneter Stimmung die Gewinner gefeiert wurden.

Die Teilnehmer des Wiener Vorfinales im Überblick:
Ronny Bell, Märkische Stuben im Hotel Am Motzener See in Mittenwalde (D)
Peter Bogdanovic, Ristorante Kantine in Ravensburg (D)
Jörg Bruch, Ikarus im Hangar-7 in Salzburg (A)
Jens Hildebrandt, Reinstoff in Berlin (D)
Roland Lamprecht, Hotel Restaurant Weingut Stroblhof in Eppan (I)
Simon Stirnal, Schloss Loersfeld, Kerpen (D)
Christian Weidt, Canaletto im Hotel The Westin Bellevue in Dresden (D)
Martin Zeißl, Motto am Fluss in Wien (A)

Der Wettbewerb zum „Koch des Jahres“ richtet sich an Profi-Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol und wird bereits zum dritten Mal ausgetragen. In vier Vorentscheiden kürt eine Jury internationaler Sterneköche je zwei Finalisten, die ein Drei- Gang-Menü für sechs Personen präsentieren. Am 12. Oktober 2015 treten die acht Finalisten auf der weltweit größten Food-Messe Anuga in Köln gegeneinander an, um den prestigeträchtigen Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro für sich zu gewinnen.

Falstaff Österreich 2015

Österreich hat gewählt: Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark, Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg sind die großen Sieger des einzigen demokratischen Restaurantguides in Österreich. Attila Dogudan wird als „bester internationaler Botschafter“ ausgezeichnet. Adi Werner wird für sein Lebenswerk geehrt.

Österreich kann stolz sein auf das kulinarische Niveau der heimischen Koch-Elite. Was die 17.000 Mitglieder des Falstaff Gourmetclubs längst wissen, findet langsam auch international Anerkennung. Es ist daher auch kein Stillstand, sondern eine Bestätigung der großartigen Leistungen, wenn sich die Namen der besten Köche Österreichs im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert haben.

Neuer Rekord: Heuer sind erstmals knapp 1.650 Restaurants im Guide vertreten. Die größte Gourmetcommunity Österreichs hat die Restaurants getestet, über 240.000 Bewertungen abgegeben und damit über die Top-Gastronomen und die besten Restaurants im Land entschieden. Im neuen Falstaff Restaurantguide 2015 finden sich die Ergebnisse kompakt zusammengefasst und illustriert. Neben den bisherigen Würdigungen für den Gastronom, den Neueinsteiger und den Sommelier des Jahres werden erstmals auch der innovativste Gastronom, der beste Gastro-Unternehmer, der beste internationale Botschafter, die beste Weinkarte und das beste Beisl Österreichs gekürt.

„Dank unserer 17.000 Gourmetclubmitglieder können wir den umfassendsten und objektivsten Überblick über die heimische Gastronomieszene bieten. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Gastronomen schon einmal besser waren, leben die besten Betriebe vor, wie es krisensicher funktionieren kann. Auch der Falstaff-Verlag leistet seinen Beitrag zur Unterstützung der Gastronomie und holt verdiente Akteure vor den Vorhang,“ so Falstaff- Herausgeber Wolfgang Rosam.

Alle Preisträger im Kurzportrait:
DIE ÖSTERREICH-SIEGER: LANDHAUS BACHER, STEIRERECK IM STADTPARK UND DÖLLERER
Die Österreich-Sieger von 2014 Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher, Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg, konnten ihre Plätze erfolgreich verteidigen.

DIE BUNDESLAND-SIEGER: NEU AUF DEM SIEGERPODIUM VERDI UND SAAG
Ein neuerlicher Bundesland–Sieg gelang den ambitionierten Gastronomen in sieben Bundesländern: das Steirereck in Wien, das Landhaus Bacher in Niederösterreich, das Taubenkobel im Burgenland, der Steira Wirt in der Steiermark, das Döllerer in Salzburg, die Paznaunerstube Trofana Royal und die Griggeler Stuba brillieren auch 2015 als beliebteste Restaurants ihres Bundeslandes. Mit im Rennen sind 2015 das Gourmet-Restaurant Verdi in Oberösterreich und das See Restaurant Saag in Kärnten, das heuer zum ersten Mal auf dem Siegerpodium steht.

Wien: Steirereck (99 Punkte)
Niederösterreich: Landhaus Bacher (99 Punkte)
Burgenland: Taubenkobel (96 Punkte)
Oberösterreich: Verdi (96 Punkte)
Steiermark: Steira Wirt (95 Punkte)
Kärnten: Seerestaurant Saag (96 Punkte)
Salzburg: Döllerer (99 Punkte)
Tirol: Paznauner Stube Trofana Royal (98 Punkte)
Vorarlberg: Griggeler Stuba (97 Punkte)

ANDREAS SENN IST NEUEINSTEIGER DES JAHRES
Nach seinen großen Erfolgen im Gourmet-Restaurant „Heimatliebe“ im A-Rosa-Hotel in Kitzbühel hat sich das große Talent selbständig gemacht. Die Location in der Hotel- & Design-Werkstatt im ehemaligen Gusswerk kennt er von seinem Pop-Up-Projekt ebenso wie den Großteil seiner Küchenbrigade, die ihm gefolgt ist.

FRANZ GROSSAUER IST GASTRONOM DES JAHRES
Mit seinen El Gaucho-Restaurants gelingt es Franz Grossauer zum Gastronomen des Jahres zu werden. Nur der Name und das Fleisch stammen aus Argentinien, das Konzept ist ein US- amerikanisches: ein Steakhaus mit allem Drum und Dran, Appetizers, Side dishes, dem Besten aus dem Meer, Weinen und Cocktails. Das ist offenbar gefragt, denn neben Baden, Wien und Graz gibt es das El Gaucho nun auch in München.

ANDREAS ROTTENSTEINER IST SOMMELIER DES JAHRES
Ein exzellenter Sommelier und wandelndes Weinlexikon: Andreas Rottensteiner hält dem Landhaus Bacher seit unglaublichen 33 Jahren die Treue. Rottensteiner ist ein geschätzter Gesprächspartner berühmter Connaisseure wie Hardy Rodenstock, der das Landhaus Bacher schon oft für seine Degustationen ausgewählt hat. Mit seiner Expertise überzeugte er die Jury.

DIE ANNERKENNUNG FÜR DAS LEBENSWERK GEHT AN ADI WERNER
Der Falstaff Restaurantguide 2015 ehrt das Lebenswerk von Adolf Werner. Er ist ein Meister im Umgang mit Hoch- und Genusskultur. Der Tiroler mit Wiener Wurzeln ist Hotelier mit Leib und Seele. Mit dem Neubau des Hospiz Hotels in St. Christoph, begann in den 1960er-Jahren eine neue Ära am Arlberg: Luxus hielt Einzug in die bis dato eher karge Sportdomäne. Mit seinem Weinkeller und seiner Leidenschaft für die Sammlung großer Bordeauxweine – in seinem Keller lagern mehr als 3000 Bordeaux-Großflaschen, eine der weltgrößten Sammlungen dieser Formate – ist er in der Weinwelt zu einer Legende geworden.
Die Sieger in den neuen Kategorien sind:

BESTER INTERNATIONALER BOTSCHAFTER IST ATTILA DOGUDAN
Mit zehn Jahren in Wien angekommen, entwickelte sich das Leben des Sprosses einer Gastronomenfamilie zu einer Story wie aus dem Bilderbuch. Heute ist Dogudan als Chef des in 20 Ländern tätigen Do&Co Konzerns einer der erfolgreichsten Unternehmer Österreichs. Der Catering- Betrieb versorgt weltweit 60 Airlines und stellt das Event-Catering für Großveranstaltungen wie dem Formel-1-Rennen, der Champions League oder der Vierschanzentournee.

BESTER GASTRO-UNTERNEHMER IST CHRISTIAN HALPER
Der Quereinsteiger beschäftigt sich intensiv damit, wie man leben soll. Mithilfe der Astrologie einerseits und mit Genussprojekten andererseits: einem Biovitalhotel mit Biogärtnerei in Kärnten und dem vegetarischen Luxusrestaurant Tian in der Wiener City sowie dem Tian Bistro und dem neuen Tian in München.

INNOVATIVSTER GASTRONOM IST STEFAN BRANDTNER
Der umtriebige Wirt des Paradoxon gilt als erfolgreichster Protagonist der Pop-up-Kultur in Österreich. Die temporären Lokale waren stets gefeiert und erfolgreich. Es wird auch innerhalb einer Lokalphase alles dauernd verändert – die Einrichtung, die Atmosphäre, die Karte, bis hin zu den Gesprächen. Brandtner will stets Horizonte erweitern, getreu seinem Magritte’schen Lieblingssatz „Dieses Restaurant ist kein Restaurant!“.

DIE BESTE WEINKARTE GIBT ES IM FUX IN LECH
»Restaurant + Bar + Kultur« verspricht dieses Ausgehlokal in Lech, das ausnahmsweise selbst kein Hotel ist. Die Weinkarte umfasst 3200 Positionen und nahezu täglich werden es mehr. Darunter unglaubliche Jahrgangstiefen – allein von Le Montrachet stehen an die 40 Positionen auf der Karte – und Raritäten, die bis in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurückgehen. Die treibende Kraft dahinter ist der Patron selbst, Peter Strolz.

RUDI’S BEISL IST DAS BESTE BEISL ÖSTERREICHS
Das Wiener Lokal überzeugt seit Jahren mit unverminderter Qualität. Immer noch mit dem falschen Apostroph. Immer noch in einer »an Seeuferhütten erinnernden Kombination von blau-grün gestrichenem Holz und weißen Küchenstühlen«, wie Wolfram Siebeck einst bemerkte. Heute kocht hier Christian Wanek die geniale Hausmannskost.

DER FALSTAFF RESTAURANTGUIDE 2015 + APP
Seit heute, 20. März, ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel, in allen Trafiken, bei Wein & Co sowie an Tankstellen zum Preis von € 9,90 erhältlich. Alle Bewertungen sind dann auch in der neuen Falstaff Restaurant-App verfügbar, mit Beschreibung, Bildern und Kontaktdaten. Praktische Funktionen wie die eine detaillierte Suche, Restaurants in der Nähe, Favoritenlisten machen die App (kostenlos erhältlich für iOS und Android) zum praktischen Genuss-Begleiter für die Hosentasche.

Falstaff 2014

Döllerer erstmals Österreich-Sieger, 5 Bundesländer
mit neuen Gewinnern, Filippou Neueinsteiger des Jahres, Robert Huth
Gastronom des Jahres und Margarethe und Heinz Reitbauer für das
Lebenswerk geehrt.

   Die Gäste haben das Wort – und sie haben es genutzt. Über 220.000
Votings der 17.000 Gourmetclubmitgliedern gelangten bei Falstaff ein
und resultieren im druckfrischen Falstaff Restaurantguide 2014. Dabei
gibt es einige Überraschungen: Erstmals konnte Andreas Döllerer mit
Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Thomas Dorfer vom
Landhaus Bacher gleichziehen und ist einer der drei ex aequo
Österreich-Gesamtsieger, mit jeweils 99 von 100 möglichen Punkten.

   „Der Falstaff Restaurantguide bietet den größten Überblick über
die heimische Gastronomieszene. Der Dank dafür gebührt vor allem den
17.000 hochmotivierten Falstaff Gourmetclubmitgliedern, die bei ihren
Restaurantbesuchen regelmäßig die Bereiche Essen, Service, Wein- und
Getränkekarte sowie Ambiente bewerten“, so Falstaff-Herausgeber
Wolfgang Rosam. Insgesamt gibt es in der österreichischen Gastronomie
einiges an Neuerungen: Der Pfeil zeigt für Aufsteiger 557-mal nach
oben, allerdings auch 283-mal nach unten. Und gleich fünf
Bundesländer haben neue Sieger: In Oberösterreich, Salzburg,
Steiermark, Kärnten und Tirol wurden die besten neu definiert.

Die Österreich-Sieger: Döllerer, Landhaus Bacher & Steirereck
im Stadtpark

   Die auch letztes Jahr mit dem Österreichsieg ausgezeichneten
Restaurants Steirereck im Stadtpark und Landhaus Bacher sind ex aequo
mit dem Restaurant Döllerer in Golling, Salzburg, auf Platz eins.

   Das Döllerer konnte sich zum Vorjahr um einen Punkt verbessern und
wird erstmals mit dem Österreich-Gesamtsieg prämiert. Mit seiner
„Cuisine Alpine“ hat der erst 35-jährige Andreas Döllerer eine ganz
persönliche Stilistik kreiert und in den letzten Jahren
perfektioniert. Der aufwändige Restaurant-Umbau hat für volle
Punktzahl beim Ambiente gesorgt. Thomas Dorfer konnte mit seinem
unglaublichen Fingerspitzengefühl den ersten Rang für das Landhaus
Bacher verteidigen. Das Phänomen Steirereck geht weiter – Heinz
Reitbauer bestätigt seinen Sieg mit konkurrenzloser Beständigkeit auf
Top-Niveau und verdient würdig die Bezeichnung „Weltklasse“.

Die Bundesland-Sieger:
~
– Wien (und Österreich-Sieger): Steirereck im Stadtpark (99 Punkte)
– Niederösterreich/Mautern (und Österreich-Sieger): Landhaus Bacher
   (99 Punkte)
– Salzburg/Golling (und Österreich-Sieger): Döllerer (99 Punkte)
– Burgenland/Schützen: Taubenkobel (97 Punkte)
– Steiermark/Trautmannsdorf: Steira Wirt (94 Punkte)
– Oberösterreich/Neufelden: Mühltalhof (95 Punkte)
– Kärnten/Velden:Schlossstern (96 Punkte)
– Tirol/Kirchberg: Simon Taxacher im Rosengarten (97 Punkte)
– Vorarlberg/Lech: Griggeler Stuba (97 Punkte)
~

Robert Huth ist Gastronom des Jahres

   Alles, bloß kein Schnickschnack. Robert Huth ist ein Gastronom,
der auf klare Konzepte setzt. Und das funktioniert hervorragend. Mit
seinem fünften Restaurant wuchs Robert Huths Gastro-Imperium wieder
ein Stück weiter. 2001 hat Robert Huth sein erstes Innenstadtlokal in
Wien eröffnet, er führt in der Schellinggasse neben dem
gutbürgerlichen Wirtshaus Huth Gastwirtschaft auch das vis-à-vis
liegende Huth Grill House da Max sowie das gleich daneben beherbergte
Huth da Moritz. Damit hat er das Kunststück geschafft, eine Gasse
gastronomisch zu beleben, ohne sich selbst Konkurrenz zu machen. Der
jüngste Neuzugang ist das Huth Stadtgasthaus mit Wiener Küche in der
Weihburggasse.

   Ein Restaurant fällt nicht nur namenstechnisch aus dem Rahmen: die
Pizzeria Eatalico in der Praterstraße. Einst als Experiment eröffnet,
ist es heute eines der erfolgreichsten Lokale des Huth-Imperiums.
Nicht nur deshalb ist Falstaff sicher: Vom experimentierfreudigen
Gastronomen wird man noch viel hören!

Alexander Koblinger ist Sommelier des Jahres
Bereits zum zweiten Mal wird im Zuge der Vöslauer-Falstaff-Awards
der Sommelier des Jahres ausgezeichnet. Mit Alexander Koblinger wird
ein Master-Sommelier geehrt, ein Titel, den derzeit weltweit nur 214
Personen führen – im deutschsprachigem Raum sogar nur drei Kollegen
neben ihm. Er ist seit 2005 für die Weine in einem der besten
kulinarischen Häuser Österreichs verantwortlich: im Hotel-Restaurant
von Rudi und Karl Obauer in Werfen, Salzburg. Die Dorfstub’n seiner
Eltern in Hinterstoder war seine erste Wirkungsstätte, danach
sammelte er Erfahrung im In- und Ausland. Die Weinauswahl der
Dorfstub’n ist dennoch immer noch Angelegenheit von Alexander
Koblinger – erfreuen Sie sich daher an der exzellenten Weinauswahl.

   Anerkennung des Lebenswerks für Margarethe und Heinz Reitbauer
Von der Kegelbahn zum Gourmettempel: Falstaff ehrt in diesem Jahr das
Lebenswerk von Margarethe und Heinz Reitbauer, die mit ihrem
Steirereck einen sagenhaften Erfolg landeten. Gemüsesuppe und
Germknödel um 14 und 16 Schilling – damit hat im Jahr 1970 alles
begonnen. Nachdem der steirische Kegelbahnbesitzer Heinz Reibauer und
seine Frau Margarethe ein damals völlig unbedeutendes Ecklokal im 3.
Bezirk übernahmen und Steirereck nannten, gab es zunächst nur diese
zwei Gerichte auf der Karte. Dennoch: Die Rechnung ging auf und der
Laden brummte. Daraus entstand die berühmteste Gourmetadresse des
Landes. 1996 eröffneten die Reitbauers das Wirtshaus Steirereck am
Pogusch. Und wieder gelang ihnen ein großer Wurf: In kürzester Zeit
wurde es zum bekanntesten Landgasthaus Österreichs und die
Gastronomen stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass man auch an
völlig entlegenen Orten mit Qualität und Bezug zur Region einen
Erfolg landen kann.

Konstantin Filippou ist Neueinsteiger des Jahres
   Wohl kaum eine Neueröffnung hat 2013 so eingeschlagen wie jene von
Konstantin Filippou. Statt Respekt für seinen Mut – immerhin kommt es
in Wien nicht allzu häufig vor, dass sich ein Spitzenkoch mit eigenem
Lokal selbstständig macht – schlug ihm aus der Branche Skepsis
entgegen. Ein modernes Fine-Dining-Restaurant nur mit Menüs würde
nicht funktionieren, hieß es. Weit gefehlt. Die Küche ist
mittlerweile auch außerhalb Wiens bekannt, es geht um den Geschmack
und das Zusammenspiel der Aromen, nicht um die Fülle. Konstantin
Filippou ist für die Wiener Gastronomie mehr als nur eine
Bereicherung und für Falstaff der Neueinsteiger des Jahres.

Seit heute, 21. März ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und
Zeitschriftenhandel, in allen Trafiken, bei Wein & Co sowie an
Tankstellen zum Preis von Euro 9,90 erhältlich. Auf 578 Seiten werden
rund 1.500 österreichische Restaurants beschrieben und bewertet.

Restaurants in Niederösterreich

Charakter-Küche
Dass Natur Kultur prägt, gehört zu den ältesten und grundlegendsten Vorstellungen des Abendlandes. Einen lukullischen Beweis für diese These liefert die Esskultur Niederösterreichs. Schon immer haben die Menschen hier mit vorzüglichen Rohstoffen aus der Region gearbeitet und eine Tradition genussreicher Lebensmittel, um nicht zu sagen: Liebensmittel, geschaffen. Das wussten vor Jahrtausenden schon die Römer zu schätzen – und moderne Gourmets tun es noch immer. Um etwa Spezialitäten aus Mohn oder einen pfeffrigen Grünen Veltliner zu genießen, der im kühlen Waldviertel beziehungsweise an den sonnigen Hängen der Wachau bestens gedeiht, kommen Genusssuchende heute sogar aus noch weiter entfernten Regionen in Österreichs größtes Bundesland als die einstigen Herren.
Kein Wunder. Da Frische wesentlich zum Gelingen eines Gerichts beiträgt, hat die kulinarische Landschaft ihren regionalen Charakter bewahrt. Stolz auf ihre Herkunft, sprechen die Einheimischen nie von der österreichischen Küche, sondern immer von Wachauer, Marchfelder, Most- oder Weinviertler Spezialitäten. Und die genießt man eben auch am schönsten im stimmigen Rahmen: vor Ort. Sprich in einer Landschaft, die noch immer von der Landwirtschaft geprägt ist. Ein Beispiel dafür ist etwa Klosterneuburg, wo die Weinberge bis in die Stadt reichen. Ein anderes das Marchfeld, die Gemüsekammer Österreichs. Die steilen Wachauer Hänge waren und sind mit Reben bepflanzt. Und nicht nur im Mostviertel reiht sich Obstbaum an Obstbaum. Die Hochebenen im Waldviertel sind dagegen gutes Ackerland für Feldfrüchte. Und auf den Weiden grasen Schafe, Ziegen, Rinder.
Regional gekocht, international bekannt
Viele Restaurants in Österreichs größtem Bundesland bestechen inzwischen zudem durch eine Güte, die laut Michelin-Guide nicht nur einen Abstecher, sondern gleich eine Reise wert ist. Der Dank gebührt dem Ehrgeiz der Köchinnen und Köche, die durch kreative Modernisierungen, Verbindungen und Verfeinerungen den Wohlgeschmack noch erhöhen und für Abwechslung auf den Tellern sorgen. Denn – so schreibt Carlo Petrini in seinem Buch „Slow Food – Genießen mit Verstand“ – „selbst der himmlischsten Speise wird man überdrüssig, wenn man sie ständig genießen muss.“ Wem die (g)astronomische Aufgabe, die Palette der Genüsse zu erweitern und die traditionellen Speisen nach heutigem Wunsche leichter und feinaromatischer zu gestalten, besonders gut gelungen ist? Auf jeden Fall den folgenden niederösterreichischen (Sterne-)Küchenkünstlern.

Landhaus Bacher
Die Doyenne der österreichischen Küche und ihr Nachfolger Thomas Dorfer:
Zwei Sterne im Michelin Guide 2009, 18 Punkte im Gault Millau, Platz 91 auf der „San Pellegrino Liste 2012“ der „World’s best Restaurants“ … Die Liste der Auszeichnungen, die das Landhaus Bacher errungen hat, ist fast länger als die Speisekarte. Unter den Gourmets und Kritikern herrscht weitgehend Einigkeit: Nirgendwo sonst harmonieren „Kuchl“ und „Cuisine“ so perfekt. Und das seit fast 35 Jahren! Beindruckend ist das für einen Familienbetrieb im besten Sinne. Denn in Mautern, am Tor zur Genussregion Wachau, stehen Lisl Wagner-Bacher – die den Gasthof von ihren Eltern 1979 übernahm, schon drei Jahre später ihre erste Haube erhielt und 2003 vielgesehene TV-Köchin wurde ¬– und ihr Schwiegersohn Thomas Dorfer gemeinsam am Herd. Dorfer, seines Zeichens „Gault-Millau-Koch des Jahres 2009“, geht als Küchenchef den von Lisl Wagner-Bacher einst eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Er gestaltet die traditionellen Gerichte aber immer zeitgemäß mit frischen, innovativen Impulsen. So gibt es zum mit Walnussblättern geräucherten Alpsaibling etwa Chia-Samen, eingekochte gelbe Feigen und fermentierter Rübensaft. Und zum Hollerröster – einer Art Kompott aus Hollunderbeeren – reicht er Sauerkleeis, Metsirup und ungerührten Sauerrahm. Dazu empfehlen Patron Klaus Wagner-Bacher und Sommelier Andreas Rottensteiner gerne edle Tropfen aus dem mit großer, persönlicher Leidenschaft zusammengestellten Weinkeller. Besonders Weine aus der Wachau und dem Bordeaux sind mit schier unglaublicher Jahrgangstiefe vertreten.
Südtirolerplatz 2, 3512 Mautern, Tel.: 0043/2732/829, info@landhaus-bacher.at

Toni Mörwald im Restaurant „Toni M.“ in Feuersbrunn am Wagram.
Toni Mörwald ist ein – im Wortsinn ausgezeichneter – Hans Dampf an vielen Herden. So hat er in seiner Karriere nicht nur zahlreiche Hauben, Sterne und Punkte erkocht, einen Catering-Service für Events vom privaten Picknick bis zur Megaparty aufgebaut und Kochkurse installiert. Nein, er hat auch mehr als einen Gourmettempel eröffnet. Darunter befindet sich auch ein Restaurant in Schloss Grafenegg. Es ist Anlaufpunkt für Wein- und Gourmetfans, aber auch für Musikliebhaber, finden im weitläufigen Park doch großartige solistische wie orchestrale Darbietungen von internationalem Renommee statt. Entgegen dieser Umtriebigkeit im Business ist Toni Mörwald privat sehr heimatverbunden. Nie hat er den Boden seiner Heimat verlassen. Und das zeigt sich auch in seinen Restaurants: Statt auf Molekularküche setzt er auf österreichische Spitzenprodukte und regionale Spezialitäten. Man erkennt, wo man ist und isst. Besonders lohnend ist ein Besuch des Ortes, an dem alles begann: im elterlichen Betrieb und Stammhaus in Feuersbrunn am Wagram nämlich. Denn das Wirtshaus & Restaurant zur Traube ist ein uriges Landgasthaus, indem die alten Werte hochgehalten und Klassiker der (nieder-)österreichischen Küche angeboten werden. So, wie man sie kennt und liebt, aber in zeitgemäßer Zubereitung. Ein Beispiel dafür wäre etwa das Geschmorte Rind-Schulterscherzel BBQ mit Krautroulade und Rotem Paprika.

Gastwirtschaft Der Floh
„Der Floh“ – das klingt nach einem sehr kleinen Hüpfer. Dabei macht Josef Floh bereits seit beinahe 20 Jahren kulinarisch große Sprünge in seiner gemütlichen Gastwirtschaft Floh www.derfloh.at in Langenlebarn. Denn der 42-Jährige hat bei den ganz Großen der Branche gelernt, bei Heinz Winkler in Aschau etwa. Weshalb man im Tullnerfeld nordöstlich von Wien neben Traditionsreichem wie geschmortem Rind mit Apfelkren auch Innovativ-Kreatives auf der Karte findet. Zum Beispiel eine Creme von der White-Satin-Karotte und Purple-Haze-Ragout mit eingelegter U-Murke (= Gurke) und Floh-Samen. Und das blieb von Kritikern freilich nicht unbemerkt. So zeichnete ihn unter anderem der Gault Millau mit 16 Punkten aus und Mitglied der „Jeunes Restaurateur’s Europe“ ist Josef Floh auch. Ein Besonderheit sind aber Gerichte wie etwa der Grün- und Federkohl mit Birne-Goji-Ragout und roh Mariniertem vom ganz wilden Tier. Sie stehen unter des Flohs Motto „Radius 66“ – was bedeutet, dass alle verwendeten Zutaten und die dazu gereichten Weine von Produzenten stammen, die maximal 66 Kilometer entfernt liegen. Denn Regionalität und Nachhaltigkeit sind dem Koch ein großes Anliegen. Und das nicht nur auf dem Teller. So ist die soeben umgebaute Traditionswirtschaft mit dem charmanten Innenhofgarten hinter den Kulissen ein ökologischer Musterbetrieb. Heizung und Warmwasseraufbereitung funktionieren etwa mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe und Energie wird rückgewonnen.
Tullnerstraße 1, 3425 Langenlebarn, Tel.: 0043/2272/628 09, floh@derfloh.at

Relais & Chateaux Hanner
Wie eng Haus und Küche von Heinz Hanner mit der Region verbunden sind, sieht man schon von außen: Der Wienerwald – den man auch „die grüne Lunge Wiens“ nennt – hat das Gestaltungsprinzip beim Bau und bei der Ausstattung des Relais & Chateaux Hanner vor den Toren der österreichischen Hauptstadt vorgegeben. Vorwiegend wurden natürliche Materialien wie Holz oder Stein verwendet, und auch bei den Farben haben sich Architekten und Designer konsequent am Spektrum der umgebenden Naturlandschaft orientiert. Ein Konzept, das sich auf dem Teller vorsetzt (oder dort begann?): Hanner kocht mit hochwertigen Zutaten von optimaler Frische nach den unauflöslichen Regeln der guten Küche, die ausgerichtet sind auf die Nachhaltigkeit des Wohlgeschmacks, nicht auf den flüchtigen Akzent. Und er kocht nach seiner persönlichen Intuition. Was sich am Teller etwa in Form von sautierter Entenleber mit in Salz gegarten Roten Rüben niederschlägt, wird ideal begleitet durch eine erlesene Kollektion von 1450 Weinen im Keller des Hauses. Die starke Vertretung des Weinlands Thermenregion zeigt dabei, dass sich die besondere Freude an den Produkten der Region selbstverständlich auch auf die edlen Tropfen erstreckt. Drei Hauben gab es dafür unter anderem schon und zwei Sterne. Nicht unerheblich dazu beigetragen hat wohl auch Heinz Hanners Lebensgefährtin Brigitta Lashofer – nicht in der Küche, aber als Restaurantleiterin. Getreu dem Motto „Die Seele isst mit“ sorgt sie für das Wohlbefinden der Gäste. So gut, dass sie vom Gourmetmagazin Falstaff 2009 zur „Gastgeberin des Jahres“ gekürt wurde.
2534 Mayerling 1, Tel.: 0043/2258/23 78, mailto:hanner@hanner.cc
www.hanner.cc

Tim Raue mit Neueröffnung des Jahres

Schlemmer Atlas 2014 benennt seine Spitzenköche des Jahres

Den „Besten der Besten“ widmet sich der redaktionelle Vorspann des Guides. Besonders ausführlich werden die 25 Spitzenköche und Spitzenköchinnen des Jahres in Interviews präsentiert. Dazu können detaillierte Porträts über die Preisträger der von der Schlemmer Atlas Redaktion verliehenen Auszeichnungen Genießer-, Aufsteiger-, Sommelier-, ausländisches Restaurant-, Pâtissier-, Oberkellner-, Bar-, Weingut- und Gastronom des Jahres in gewohnter Qualität nach- gelesen werden.

Erstmals wird in diesem Jahr auch die Neueröffnung des Jahres ausgezeichnet. Der Preis geht an Tim Raue vom Sra Bua in Berlin

Die 40. Ausgabe des Schlemmer Atlas wird im Rahmen der „16. BUSCHE GALA“ am 04. November 2013 im Hotel Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München der Öffentlichkeit vorgestellt. Traditionsgemäß entstand auch diese Ausgabe wieder in Kooperation mit dem Haus Aral.

Ab November 2013 im Buchhandel und an den Aral Tankstellen:
Schlemmer Atlas 2014. Ein Wegweiser zu rund 4.000 Restaurants. Geprüft und benotet: Deutschland, Elsass, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Südtirol und der Schweiz. 864 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 56 Citypläne, Hardcover in Fadenheftung. 15,5 x 23,1 cm, 40. Auflage, ISBN: 978-3-89764-359-8 (Bestelllink) € 29,95 [D] / € 30,80 [A] / sFr. 52,30

In diesem Jahr konnten 25 Köche auf ganzer Linie überzeugen und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken. Hinzugekommen ist der deutsche Spitzenkoch Martin Herrmann vom Restaurant Le Pavillon im Hotel Dollenberg, Bad Peterstal-Griesbach sowie der österreichische Spitzenkoch Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher, Mautern an der Donau der sukzessive in die Fußstapfen von Lisl Wagner-Bacher getreten ist.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 04. November 2013 im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2014“ erhalten: Spitzenköche aus Deutschland
• Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
• Jean-Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
• Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
• Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
• Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
• Hans Haas: Tantris, München
• Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
• Nils Henkel: Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach
• Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach (neu)
• Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
• Alfred Klink: Colombi – Restaurant Zirbelstube, Freiburg
• Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
• Thomas Martin: Louis C. Jacob – Jacobs Restaurant, Hamburg
• Jörg Müller: Gourmetrestaurant Jörg Müller, Sylt
• Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
• Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
• Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
• Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
• Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau (neu)
• Walter Eselböck: Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge
• Johanna Maier: Hubertus – Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
• Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
• Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien

Spitzenköche aus den Niederlanden
• Jonnie Boer: De Librije, Zwolle

Spitzenköche aus der Schweiz
• Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau

www.schlemmer-atlas.de/

Christian Singer

Tim Raue über Küchenchef Christian Singer:

„Er ist jung, er ist talentiert und er ist (fast)neu: Unser Küchenchef Christian Singer ist zwar schon seit Sommer letzten Jahres als Sous Chef bei uns, aber eben erst seit Anfang September unser neuer Küchenchef. Der 27-jährige war vor seiner Tätigkeit bei uns über drei Jahre lang Sous Chef im Restaurant Landhaus Bacher, ausgezeichnet mit zwei Michelin Sternen. Christian folgt auf Steve Karlsch, der nach mehr als acht Jahren an der Seite von Tim Raue als Küchenchef in das Grand Tirolia Kitzbühel gewechselt hat. Mit Steve wird es dort schon bald ein Wiedersehen geben – dazu aber später mehr. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, Christian nun bei uns im Team begrüßen zu dürfen.“

www.tim-raue.com
www.grand-tirolia.com/de/kulinarik.html

Die besten Köche des Jahres 2013

Der Schlemmer Atlas 2013 benennt seine Spitzenköche des Jahres 2013: 27 Köche sind 2013 die besten – Neu sind Thomas Bühner und Thomas Martin – Jonnie Boer sowie Andreas Caminada – Johanna Maier, vom Gault Millau gestern noch abgewatscht – Gourmet Report berichtete: www.gourmet-report.de/artikel/343396/Gault-Millau-2013/, steigt beim Schlemmer Atlas in die Spitzengruppe auf!

In diesem Jahr konnten 27 Köche auf ganzer Linie überzeugen und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken. Hinzuge- kommen sind die deutschen Spitzenköche Thomas Bühner vom Restaurant la vie in Osnabrück und Thomas Martin aus dem Jacobs Restaurant im Hamburger Louis C. Jacob. Aber auch hinter der Grenze hat sich einiges getan. So gesellt sich zu Sergio Herman wieder Jonnie Boer vom De Librije in Zwolle an die Spitze der niederländischen Gourmetküche. In die Ränge der Spitzenköche haben es auch die Österreicherin Johanna Maier, Restaurant Johanna Maier & Söhne im Hotel Hubertus in Filzmoos und der Schweizer Andreas Caminada aus dem Schloss Schauenstein in Fürstenau geschafft.

Ebenso hat es Veränderungen zum Vorjahr gegeben. Nicht mehr mit zu den Spitzenköchen des Jahres zählen 2013 Jörg Glauben vom Romantik Hotel Landschloss Fasanerie aus Zweibrücken wegen Geschäftsaufgabe sowie der Schweizer Koch Philippe Rochat, Hôtel de Ville in Crissier.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres erfolgen traditionell im Rahmen der „Busche Gala“. In diesem Jahr werden die Preise am 29. Oktober 2012 im Hotel Adlon Kempinski Berlin überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2013“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
• Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
• Jean-Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
• Thomas Bühner: la vie, Osnabrück (neu)
• Bernhard Diers: Schlossgarten Gourmetrestaurant Bernhard Diers, Stuttgart
• Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
• Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
• Hans Haas: Tantris, München
• Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
• Nils Henkel: Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach
• Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
• Alfred Klink: Colombi – Restaurant Zirbelstube, Freiburg
• Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
• Thomas Martin: Louis C. Jacob – Jacobs Restaurant, Hamburg (neu)
• Jörg Müller: Gourmetrestaurant Jörg Müller, Sylt
• Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
• Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
• Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
• Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
• Walter Eselböck: Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge
• Johanna Maier: Hubertus – Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos (neu)
• Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
• Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
• Lisl Wagner-Bacher: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau

Spitzenköche aus den Niederlanden
• Jonnie Boer: De Librije, Zwolle (neu)
• Sergio Herman: Oud Sluis, Sluis

Spitzenköche aus der Schweiz
• Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau (neu)

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter www.schlemmer-atlas.de/awards

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 39 Jahren in Kooperation mit Aral.
www.busche.de – Alles über den Schlemmer Atlas 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343413/Schlemmer-Atlas-2013/

Sie können jetzt den Schlemmer Atlas vorbestellen und bekommen ihn bei Erscheinen portofrei geliefert: ISBN 978-3-89764-348-2

Gourmet Report gratuliert allen Gewinnern und freut sich besonders, dass dieses JAhr so viele unserer Freunde ausgezeichnet wurden.

Lisl Wagner-Bacher

Genießerhotel Landhaus Bacher, Mautern in der Wachau
Außergewöhnliches Jubiläum

Häufiger Personalwechsel zeichnet die Gastronomie aus. Sommelier und Maître Andreas Rottensteiner hält dem Genießerhotel Landhaus Bacher in Mautern seit unglaublichen 30 Jahren die Treue. Der Grund: die Leidenschaft für erstklassiges Service und edle Weine.

Er hat seine Lehre am 19. Juli 1982 begonnen und auch abgeschlossen. Heute, nach dreißig Jahren, gehört er immer noch zum Team im Landhaus Bacher. Warum, ist für ihn schnell erklärt. Es sei der Kontakt mit den Gästen, viele davon Stammgäste, fast wie in einer Familie, wo er sich immer noch daheim fühle. Die Leidenschaft zu edlem Rebsaft teilt er von Anfang an mit Klaus Wagner, dem Grand Seigneur der hiesigen Weinszene und kongenialen Partner von Drei-Hauben-Köchin Lisl Wagner-Bacher. Als daher bereits 1983 die Weinkarte im Landhaus Bacher beträchtlich vergrößert wurde, war Andreas Rottensteiner begeistert mit dabei, lernte aus Magazinen, Seminaren und nicht zuletzt im Austausch mit den Gästen. „Es stimmt schon, dass Wein verbindet.“ Und ja, der Job sei anstrengend. Da brauche man die Liebe zum Beruf und einen tollen Chef als Partner. „Egal wie hoch bewertet, ein Restaurant sollte immer auch ein Wirtshaus sein“, definiert Rottensteiner sein Erfolgsrezept, „und da kann ein Gast ruhig auch einmal Rotwein zum Fisch bestellen. Warum nicht?“

Genießerhotel Landhaus Bacher, 3510 Mautern, Südtiroler Platz 2
Tel. (0043) 2732 / 829 37, Fax 743 37, info@landhaus-bacher.at, www.landhaus-bacher.at

Schlemmer Atlas prämiert Österreichs Spitzenköche

Mit dem Event „Schlemmer Atlas Top 20 Köche Österreich” erweiterte die Busche Verlagsgesellschaft am 21. Mai 2012 in Kitzbühel die bereits traditionelle Veranstaltungsreihe der Branchentreffs auf Österreich. Der Schlemmer Atlas bekennt sich damit offensiv zum kulinarischen Leistungspotential der österreichischen Kochelite und bietet den Küchenmeistern ihre eigene Plattform. Gleich im Premierenjahr der Veranstaltung folgten 28 Köche der Einladung.

Für das Konzept steht der etablierte Branchentreff der Top 50 Köche Deutschlands Pate. Dieser wird bereits seit acht Jahren erfolgreich ausgerichtet. Die Redaktion des Schlemmer Atlas setzt nun ein klares Zeichen für die österreichische Spitzengastronomie und würdigt Leistungsstärke und Kreativität der Köche im eigenen Land.

Auf der Grundlage der Schlemmer Atlas Wertung lud Busche dazu die besten Küchenchefs des Landes in Gerd Käfers Event-Turm nach Kitzbühel. Die schon legendäre Käfer’sche Gastfreundschaft und das stilvolle Ambiente des Veranstaltungsortes waren die besten Voraussetzungen für den Erfolg des Branchentreffs.

Zunächst erhielten die Nominierten eine individuelle Kochjacke als Zeichen ihrer Aufnahme in den Kreis der Top 20 Köche. In der historischen Benediktinerkapelle des kunstvoll angelegten Geländes begrüßte Johannes Großpietsch, Geschäftsführer der Busche Verlagsgesellschaft, die Gäste mit einer Eröffnungsrede. Ein besonderer Höhepunkt war die Segnung der Köche durch einen Pfarrer, der vor allem deren Bodenständigkeit lobte und ihre große Verantwortung bei der täglichen Arbeit mit Lebensmitteln betonte. Schließlich wurden die Preisträger feierlich mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Danach feierten die rund 70 geladenen Gäste bis spät in die Nacht in den Räumen des Event-Turms. Der vom Schlemmer Atlas mit 3,5 Kochlöffeln ausgezeichnete Küchenchef Fritz Schilling vom Restaurant Schloss Hohenkammer verwöhnte dabei seine österreichischen Kollegen mit kulinarischen Genüssen.

In familiärer Atmosphäre standen bei diesem Klassentreffen der Spitzenköche der Gedankenaustausch und Fachgespräche auf höchstem Niveau im Mittelpunk. Die Gäste waren von der Veranstaltung begeistert und genossen die intime Atmosphäre des Events.

In den Kreis der „Schlemmer Atlas Top 20 Köche Österreich” wurden in diesem Jahr aufgenommen:

• Bobby Bräuer – Grand Tirolia Golf & Ski Resort – Petit Tirolia, Kitzbühel
• Raffaele Cannizzaro – Hohenfels – Tannheimer Stube, Tannheim
• Andreas Döllerer – Döllerer, Golling
• Thomas Dorfer – Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
• Walter Eselböck – Taubenkobel, Schützen am Gebirge
• Alexander Fankhauser – Lamark – Alexander, Fügenberg
• Oliver Fleisch – Romantik Hotel „Die Krone von Lech“, Lech am Arlberg
• Gerhard Fuchs – Kreuzwirt am Pössnitzberg, Leutschach
• Christoph Geschwendtner – Burg Hotel – Lechtaler Stuben, Lech am Arlberg
• Heinz Hanner – Hanner, Mayerling
• Roland Huber – Mörwald „Kloster Und“, Krems an der Donau
• Andreas Kaiblinger – Esszimmer, Salzburg
• Sohyi Kim – Kim Kocht, Wien
• Erich Lukas – Verdi, Linz
• Johanna Maier – Hubertus, Filzmoos
• Andreas Mayer – Schloss Prielau – Mayer’s, Zell am See
• Alfred Miller – Alfred Miller’s Schöneck, Innsbruck
• Markus Mraz – Mraz und Sohn, Wien
• Silvio Nickol – Palais Coburg Residenz – Silvio Nickol Gourmet-Restaurant, Wien
• Karl und Rudolf Obauer – Obauer, Werfen
• Benjamin Parth – Yscla – Stüva, Ischgl
• Mario Plachutta – Plachutta – Wollzeile, Wien
• Thorsten Probost – Burg Vital Resort – Griggeler Stuba, Lech
• Arnold Pucher – Wulfenia – Restaurant Arnold Pucher, Hermagor
• Heinz Reitbauer – Steirereck im Stadtpark, Wien
• Thomas Scheucher – Guth, Lauterach
• Michael Schwarzenbacher – Mangold, Lochau
• Andreas Senn – Grand Spa Resort A-Rosa Kitzbühel – Gourmetrestaurant Heimatliebe, Kitzbühel
• Michael Sicher – Fischrestaurant „Sicher“, Tainach
• Martin Sieberer – Trofana Royal – Paznaunerstube, Ischgl
• Michael Spirk – Gasthof Post, Lech am Arlberg
• André Stahl – Caramé Restaurant – Casino Hotel, Velden am Wörther See
• Rainer Stranzinger – Tanglberg, Vorchdorf
• Simon Taxacher – Rosengarten, Kirchberg/Tirol
• Roland Trettl – Ikarus im Red Bull Hangar-7, Salzburg
• Jürgen Vigne – Pfefferschiff, Hallwang
• Lisl Wagner-Bacher – Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
• Hubert Wallner – See Restaurant Saag, Techelsberg am Wörther See