Die gambische Küche

Kochworkshops, kulinarische Highlights und westafrikanische Kultur in Gambia

„In Gambia sagt man, dass man sich nie mit jemanden streitet, mit dem man eine Schale Essen geteilt hat.“ Neben dieser harmonisierenden Wirkung nimmt die Zubereitung von Mahlzeiten in dem kleinen westafrikanischen Land auch einen sozialen Stellenwert ein und ist nach wie vor ein zelebriertes Gesellschaftsritual.

Wer einen authentischen Einblick in die westafrikanische Kochkunst erhalten möchte, sollte unbedingt am Shopping- und Cooking Workshop von Ida Cham teil-nehmen. Die Gambianerin lädt regelmäßig kulinarisch interessierte Besucher für einen halben Tag zu sich nach Hause ein. Diese können sich nach Belieben mit farbenprächtigen Kleidungsstücken einkleiden, zusammen mit Ida Zutaten auf dem Tanji Fischermarkt einkaufen und nach Spezialrezepten exotische Spezialitäten zubereiten (mehr Informationen auf gambiahomecooking.com ).
Zu den typisch gambischen Gerichten zählen beispielsweise Beef Domoda, ein Rindfleisch-Eintopf mit Gemüse und dickflüssiger Erdnusssoße und Lady Fish, der frisch im Atlantik gefangen wird. Die Speisen werden üblicherweise auf einem großen Teller serviert und gemeinschaftlich geteilt.

Bei den warmen Temperaturen in dem Land mit ganzjähriger Sonnengarantie sorgt das gambische Julbrew für Erfrischung. Das unter deutscher Anleitung in Serekunda gebraute Bier zählt neben dem säuerlichen Palmwein zu den typischen alkoholischen Getränken der Nation. Zweiter wird aus der Ölpalme gewonnen und kann von erprobten Kletterern bei einem Ausflug in den heiligen Wald Makasutu mit viel Geschick in Flaschenform von der Palmenkrone ergattert werden (örtliche Reiseveranstalter und Hotels bieten Tagesausflüge nach Makasutu für 35-45 Euro pro Person an). Besonders beliebt ist auch der wohltuende und vitaminreiche Baobab Saft, der von der Frucht des Affenbrotbaums gewonnen wird. Der rote, säuerliche Wonjo Saft ist ebenfalls bekannt für seine heilende Wirkung.

Jenseits der zahlreichen Restaurants mit reichhaltigen Buffets und Menüs in den großen Hotelketten, kann man traditionelle Kost auch in kleinen Lokalen probieren. Dazu eignet sich beispielsweise die Strandbar Poco Loco www.djelibahotel.com/poco-loco , die nicht nur einen fabelhaften Blick auf den Atlantik, sondern auch afrikanische Musik anbietet. Auch das ehemalige Destinies Restaurant, das bald in Ninki Nanka umbenannt wird, eröffnet bald erneut seine Pforten mit leckeren Spezialitäten.

Weitere deutschsprachige Informationen zu Gambia unter www.visitthegambia.gm oder www.go-gambia.com

Giovanni Arias

Gourmets sprechen von gesundheitlicher Gourmetküche, wie sie zum Beispiel im Canyon Ranch Hotel Miami Beach von Küchenchef Giovanni Arias und seinen feinen, organischen Rezepten gezaubert wird. In den drei Restaurants Canyon Ranch Grill, Carillon Lounge und The Cabana verbindet er das ganzheitlich gesunde Konzept des All-Suite-Hotels mit prämierter Fünf-Sterne-Küche.

Küchenchef Giovanni Arias bringt einen neuen Ansatz in die gesundheitliche Küche und verwöhnt die Gäste mit ausgezeichneten Gourmetgerichten, wie beispielsweise Avocado-Tartar, Vollkorn-Pancakes mit frischen Beeren oder Grünkohl-Erdnusssalat. Das Hauptaugenmerk seiner Gerichte liegt auf leichter Schonkost, die mit frischen Meeresfrüchten und ausgesuchten Fleischwaren ergänzt wird. Dabei wird darauf geachtet, dass die Zutaten nur dann verwendet werden, wenn sie Saison haben und deshalb immer frisch serviert werden können. Im Luxushotel werden besonders biodynamische sowie organische Speisen und Getränke zubereitet, die einen gesunden Lebenswandel unterstützen. Jedes Gericht ist auf der Speisekarte mit seinen Nährwerten und Kalorien gekennzeichnet, so dass die Gäste ganz einfach ihre individuellen Ernährungsratschläge befolgen können.

Die Zutatenliste der Gourmetküche entspricht einer ausgewogenen und gesundheitsfördernden Ernährung und sieht beispielsweise viele Proteine, wie beispielsweise Soja, Eier und Hülsenfrüchte ebenso wie die fettärmsten Filets von Tier und Fisch vor. Hinzu kommen bei wenig Salz viele frische Kräuter und faserreiche Lebensmittel, wie ganze Früchte, Gemüse und Vollkorn. Die Küchenchefs meiden darüber hinaus ungesättigte Fettsäuren und künstliche Süßungsmittel bei der Zubereitung. So kommen beispielsweise die Artichoke Fries aus dem Backofen und nicht aus der Fritteuse.

Im Canyon Ranch Grill speisen die Gäste direkt am Strand mit Blick auf den Atlantik. In der Carillon Lounge neben der Hotellobby werden Drinks für den gesundheitsbewussten Gast kreiert. Die Barista servieren sowohl biodynamische Weine und Biere, als auch klassische und innovative Cocktails, wie beispielsweise den „Purple Pillow“ mit Lavendelwodka, Heidelbeeren, Brombeeren und Limette. Gäste, die selbst eine Cocktailidee haben, können diese mit den passenden Zutaten gleich an der Bar umsetzen. Das Poolcafé The Cabana serviert Canyon Ranch-Gästen Fruchtsäfte, biologische Mix-Getränke und kühlende Smoothies an die vier Außenpools des Strandhotels.

Das Canyon Ranch Hotel & Spa Miami Beach gehört zu den Canyon Ranch Health Resorts, die weltweit seit mehr als dreißig Jahren zu den führenden Wellness-Lifestyle-Resorts zählen. Bis November 2008 wurde in Miami Beach das legendäre Carillon Hotel saniert und als Canyon Ranch Resort mit einem 7.000 Quadratmeter großen Wellness Spa wieder eröffnet. Heute erholen sich die Gäste mit einem umfassenden Wellness-Programm und einer Auswahl an täglich über 40 Wellness- und Fitnessangeboten in den 150 Suiten des All-Suite-Hotel, die auf den weißen Sandstrand und den Atlantik blicken. Das ganzheitliche Spa wurde bei Tripadvisor auf den dritten Platz der besten Hotel-Spas der Vereinigten Staaten gewählt.

www.canyonranch.com/miamibeach

Matthias Rösch

Galeries Lafayette, Berlin, feiert Neueröffnung ihrer Fischabteilung mit Meisterkoch Matthias Rösch – Chefkoch Hervé Clausier mit klassische Bouillabaisse

Die Galeries Lafayette präsentieren zukünftig ihre Fischabteilung in einem neuen maritimen Ambiente. Durch die offenere Gestaltung werden die Gäste zum Verweilen eingeladen und können in einem angenehmen Flair die persönlich von Chefkoch Hervé Clausier entwickelten Fischkreationen probieren.

Eine Besonderheit der neuen Fischabteilung ist die Bouillabaisse, die mehr als nur eine Fischsuppe ist. Die klassische Bouillabaisse ist ein reichhaltiges Gericht aus der Provence, das à la minute aus Fischen des Mittelmeers zubereitet wird. Pro Person rechnet man dabei ca. 300 Gramm frischen, mediterranen Fisch wie Drachenkopf, Petersfisch, Knurrhahn oder Seeteufel. In der neuen Fischabteilung reicht man zur Bouillabaisse die entstandene Brühe, verfeinert mit Gemüse, Kräutern der Provence und einem Schuss Weißwein, außerdem Rouille-Sauce und Baguette.

Die neue Abteilung wird täglich frisch beliefert und bietet saisonale Spezialitäten wie fangfrische Krustentiere (Hummer, Taschenkrebse, Langusten), exklusive Muscheln (Lackmuschel, Schwertmuschel, Herzmuscheln), Froschschenkel und viele weitere französische Fisch-Köstlichkeiten des Atlantik und des Mittelmeers. Mit der „Collection d´Huitres“ bieten die Galeries Lafayette ab sofort mit Fine de Claire, Gillardeau, Belon, Oléron Austern eine der größten Austern Auswahl Berlins. Bevorzugter Wert wird auf Wildfang und französische Qualitätsprodukte gelegt.

Matthias Rösch das Gericht „Steinbutt auf Tomatenfondue und Blattspinat an Risotto mit Champagnersauce“, welches ab sofort in der Poissonerie für die nächsten Wochen erhältlich sein wird.

Frischer Fisch

Frisch aus dem Netz schmeckt Fisch am besten. Die Hamburger Fischwerker bieten auf ihrer Internetseite eine breite Auswahl an fangfrischen Meeresfischen. So können sich Gourmets heimische Arten, wie Seezunge oder Scholle, aber auch exotische Spezialitäten und Meeresfrüchte zu fairen Preisen direkt nach Hause liefern lassen – und das ohne Mindestbestellwert.

Seine Produkte bezieht hamburger-fischwerker.de von der Firma Hagenah, dem größten Fischverarbeitungsbetrieb im Raum Hamburg. Als hochgeschätzte Konstante in der Hamburger Fischverarbeitung versorgt Hagenah seit 1892 gewerbliche Kunden und Verbraucher mit frischem Fisch. Dazu gehören auch viele Gourmet-Restaurants in Hamburg, die hohe Anforderungen an die Qualität von Fischprodukten haben.

Da Frische bei hamburger-fischwerker.de an oberster Stelle steht, versendet das Unternehmen nur das, was morgens in Nordsee und Atlantik gefischt wird. „Die Nordsee genießt bei uns oberste Priorität, denn die Qualität der Fische ist in diesem Meer besonders hoch. Durch Ebbe und Flut befindet sich das Nordseewasser immer in Zirkulation und wird innerhalb eines Jahres komplett erneuert. Sauberes Wasser ist die Grundlage für die bessere Fischqualität.“, erklärt Mihail Weiland, Geschäftsführer von Hamburger Fischwerker GmbH. Um diese Qualität direkt an den Kunden weiterzugeben, garantiert der Fisch-Lieferservice eine durchgehend gekühlte Lieferung in nur 24 Stunden. So bleiben Geschmack und Konsistenz perfekt erhalten.

www.hamburger-fischwerker.de

Lanzarote für Feinschmecker und Genießer

Wer hätte das gedacht: Der sonnigen Kanareninsel Lanzarote verdanken wir zahlreiche Köstlichkeiten für Genießer. Auf dem fruchtbaren Vulkanboden gedeihen Weine von besonderer Qualität, Fleisch stammt vorwiegend aus Freilandhaltung, Käse wird in Handarbeit hergestellt. Der Atlantik rundherum ergänzt das Angebot um edles Flor de Sal, fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Urlauber können die lokalen Spezialitäten nicht nur in Bars, Bodegas und Restaurants genießen, sondern auch deren Entstehung mitverfolgen: Direkt bei den Produzenten, aber auch im Rahmen von Foodfestivals, Weinseminaren und Kochkursen wird Interessierten die Entwicklung der Rohstoffe vom Ursprung bis zur Veredelung nähergebracht.

Fantasievoller Weinanbau ohne Maschinen

Die vier lanzarotinischen Weinanbaugebiete La Geria, San Bartolomé/Tías, Tinajo und Yé-Haría befinden sich auf extrem fruchtbarer Erde aus meterdicker Vulkanasche, Lapilli genannt. Da es nur selten regnet, haben die Bauern eine besondere Technik entwickelt, um auch geringste Mengen Wasser zu konservieren: Sie setzen die Rebstöcke in bis zu drei Meter tiefe Einzelkrater, von Mauern geschützt vor Passatwinden und Austrocknung. Nachts saugen die von der Sonne aufgeheizten Gesteinsschichten die Feuchtigkeit aus der Luft auf und speichern so jeden einzelnen Tropfen. Die Anordnung der Reben macht das Einsetzen technischer Hilfsmittel unmöglich, die Weinherstellung erfolgt ausschließlich manuell. Entsprechend hoch ist die Qualität von Sorten wie Malvasia, Moscatel Burrablanca und Diego (weiß) oder Listán Negro und Negramoll (rot). Vinophile können sich von den hervorragenden Resultaten nicht nur bei Degustationen überzeugen, sondern auch Führungen durch namhafte Bodegas wie „Martinón“, „Los Bermejos“ oder „Stratvs“ unternehmen. Letztere hat für ihren Dessertwein 2012 die Auszeichnung „bester Muskateller der Welt“ erhalten. Das älteste Weingut der Kanaren, „El Grifo“ in San Bartolomé, ist seit 1775 in Familienbesitz und beherbergt darüber hinaus ein Weinmuseum.

Tanzende Kühe und Käser für einen Tag Große industrielle Landwirtschaft ist auf Lanzarote glücklicherweise Mangelware. So erfolgt Viehzucht lediglich in kleinen Strukturen mit viel Raum für jedes einzelne Tier – egal ob Ziege, Schaf, Kuh, Schwein oder Kaninchen. Das Ergebnis sind Fleisch- und Milchprodukte von bester Qualität. Einer der Vorzeigebetriebe ist die „Finca de Uga“. Vorrang haben für Käsemeister Don Francisco Fabelo Marrero Komfort und Wohlbefinden seiner Schützlinge: So läuft etwa den ganzen Tag Musik im Stall. Wichtig ist ihm aber auch das Endergebnis. Die bunte Vielfalt reicht von Frischkäse über eine Mischung von Ziegen- und Schafsmilch bis hin zu Schimmelkäse. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen von Hingabe und Engagement der Hersteller. Der Käse wird im Geschäft der „Bodega Stratvs“ verkauft. Weitere Käsereien, die man besuchen kann, inklusive Führungen: „Quesería Montaña Blanca“, „Quesería El Faro“, „Quesería Rubicón“ und „Flor de Teguise“.

Blüten aus weißem Gold in einzigartiger Landschaft Bereits 1895 begann Vicente Lleó Benlliure mit dem Bau der Salinen von Janubio an der Südwestküste Lanzarotes. Seitdem ist die größte Salzgewinnungsanlage der Kanaren in Familienbesitz. Benötigt wurde das „weiße Gold“ vor allem für die Pökel- und Fischkonserven-Industrie sowie die Vermarktung von Salzlake für die Konservierung von Fisch an Bord der Schiffe. Aufgrund des Rückgangs der Fischerei, der neuen Kältetechniken und der ausländischen Konkurrenz im Salzgeschäft musste die Produktion massiv reduziert werden. Trotz allem bemüht sich Familie Padrón Lleó nach wie vor, die jahrhundertealte Tradition sowie die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten: durch den Abbau  von natürlichem, ökologischen Meersalz aus dem Atlantik ohne Konservierungsmittel oder Zusatzstoffe. Die Salinas de Janubio haben sich mittlerweile zu einer einzigartigen Naturlandschaft und einem Ökosystem mit halophiler, also salzliebender, Vegetation entwickelt. Außerdem nutzen Wiedehopf und Wüstengimpel sie als Brutgebiet. Meersalz und seit 2012 ganz neu Flor de Sal, die edle Salzblüte, gibt es zu kaufen in der „Bodega de Sal“ direkt bei den Salinen.

Grill-Spektakel mit Vulkanfeuer Am heißesten Punkt des Timanfaya-Nationalparks mit seinen Feuerbergen gelegen, bietet das Restaurant „El Diablo“ seinen Besuchern ein Koch-Event der Extraklasse: Alle angebotenen Speisen wie Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte werden auf einem echten Vulkanofen gegrillt. Genau genommen handelt es sich dabei um ein sechs Meter tiefes Loch mit darüber gebautem Rost. Dort werden Temperaturen von bis zu 400 Grad nur mithilfe der Hitze aus den Tiefen der Erde erreicht. Den Eingang zum Lokal markiert César Manriques Eisenskulptur „Feuerteufelchen“. Der berühmte Insel-Künstler hat auch die Architektur des Hauses entworfen, einen Rundbau aus Lavagestein mit riesigen, verglasten Panoramafenstern. Sie bieten sensationelle Aussichten auf die Mondlandschaft des Nationalparks.

Runzelkartoffeln, Kanarenspargel, frischer Fisch Die Küche auf Lanzarote hält zahlreiche Überraschungen bereit: So ist die Kanareninsel etwa ein beliebtes Anbaugebiet für grünen und weißen Spargel, der jeweils im Juni/August und Dezember/Januar geerntet wird. Weitere Gemüsesorten, die auf Lanzarote prächtig gedeihen und meist in schmackhaften Eintöpfen weiterverarbeitet werden, sind Zucchini, Kürbis, Zwiebeln, Erbsen, Mais, Tomaten und Kartoffeln, aus denen die typischen papas arrugadas hergestellt werden: Runzelkartoffeln mit Meersalz-Kruste. Sie sind aus der lanzarotinischen Küche nicht wegzudenken und werden stets mit einer der beiden Soßen mojo rojo aus roter Paprika und Chili sowie mojo verde aus Petersilie, Knoblauch und Olivenöl gereicht. Dazu schmeckt besonders gut Kaninchen (conejo), Lamm (borrego oder cordero) oder Zicklein (cabrito) aus dem Ofen. Ebenso frischer Fisch, entweder a la plancha (gegrillt) oder in einer dicken Salzkruste. Zu den beliebtesten Sorten zählen Tunfisch (atún, bonito), Dorade (dorada), Sardellen (boquerones), Seehecht (merluza) und die besondere Spezialität Papageifisch (vieja). Da Meeresfrüchte in den Restaurants oft gefroren eingekauft werden, empfiehlt sich die Nachfrage, ob Gambas, Garnelen oder Muscheln wirklich frisch sind und aus der Umgebung stammen.

Events und Festivals – Lanzarote feiert sich und seine Köstlichkeiten

21. bis 30. September 2012:

Semana Enogastronómica Saborea Lanzarote del Mar y el Vino/Fisch und Wein-Festival

11. November 2012:

Día Europeo del Enoturismo/Europäischer Tag des Weintouristen

9. bis 18. November 2012:

Semana Enogastronómica Saborea a Lanzarote de la Tierra y el Vino/Food- und Weinwoche gewidmet den Produkten der Erde

30. November bis 2. Dezember 2012:

Festival Enogastronómico Saborea Lanzarote/Food- und Weinfestival in Villa de Teguise

Februar 2013:

Feria de Queso/Käsefest in Playa Blanca

April 2013: Muestra Gastron&oac
ute;mica de los Granos de Lanzarote/Gemüse-Gastronomie-Show in Haría

April/Mai 2013:

Sonidos Líquidos Festival/Wein und Musik in den Weingütern

Juni 2013:

Wine Run in La Geria

Juli 2013:

Semana Enogastronómica Saborea Lanzarote de la Tapa y el Vino/Tapas-Festival in Puerto del Carmen

August 2013:

Fiesta de la Vendimia/Weinlese-Fest in La Geria

Infos und Termine unter http://www.saborealanzarote.com/

Alexis García

Start in die
Grillsaison
mit Küchenchef
Alexis García
Die Grillsaison ist eröffnet!
Wenn in den kommenden Wochen
sommerliche Temperaturen nach draußen
locken, werden auf vielen Terrassen und
Balkonen, in Parks und an Seen wieder
Würstl, Fleisch, Fisch und Gemüse in der
Freiluft-Küche gebrutzelt.

Was kommt bei Ihnen auf den Grill?
Alexis García, Küchenchef des Barceló
Sancti Petri Spa Resort an der spanischen
Atlantikküste legt am liebsten Thunfisch
aus der Bucht von Cádiz auf den heißen
Rost und verrät sein Lieblingsrezept für
Grill-Gourmets:

Rezept für
“Marinado de atún con
guisantes”

Zutaten / pro Person
150 g Thunfisch-Filet
60 g Erbsen
50 g Zwiebeln
Marinade bestehend aus
Sojasoße und Sonnenblumenöl
Olivenöl
Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung
1. Das Filet in zwei gleichgroße Stücke
schneiden und zwei Stunden in Sojasoße
und Sonnenblumenöl marinieren.
2. Die Erbsen und Zwiebeln bissfest kochen
und anschließend bei hoher Temperatur
mit Olivenöl, Petersilie, Salz und Pfeffer
unter ständigem Rühren kurz anbraten.
3. Den Thunfisch bei sehr hoher Temperatur
bis zum gewünschten Garzustand grillen
und mit den sautierten Erbsen und ein paar
Tropfen Marinade servieren.
Tipp Als Getränk empfiehlt der Küchenchef
den spanischen Weißwein “Tierra Blanca”
¡Buen provecho!

Küchenchef Alexis García
sorgt seit Anfang 2012 in allen drei
Restaurants des Barceló Sancti Petri Spa
Resorts für das leibliche Wohl der Gäste.
Kulinarische Erfahrungen sammelte er
zuvor unter anderem im Hotel Oasis Cayo
Coco auf Kuba, in den Dreampalace Hotels
Gran Castillo und Castillo Papagayo auf
Lanzarote sowie im Sheraton Hotel auf
Fuerteventura.
Alexis legt großen Wert darauf,
traditionelle spanische Gerichte zu
servieren, die er mit innovativen Techniken
und inspiriert von neuen Küchentrends
verfeinert.
Tipp vom Chefkoch
Für ein optimales
Ergebnis empfiehlt
Alexis García den
Thunfisch pro fünf
Zentimeter Dicke von
jeder Seite 10 Sekunden
lang bei 180 zu grillen.

Kulinarik im Hotel
Dank der Lage direkt am Atlantik mit einem
fruchtbaren Hinterland, können im Barceló
Sancti Petri Spa Resort Fisch und Meeresfrüchte
sowie saisonales Obst und Gemüse aus der
Region, iberische Fleisch- und Wurstwaren sowie
ausgezeichnete Weine genossen werden.
Das Restaurant Almadraba lädt am Morgen
zum ausgiebigen Frühstücksbuffet ein und bietet
mittags und abends eine große Auswahl an
internationalen und mediterranen Speisen.
Highlight ist ein Show-Cooking-Bereich, in dem
überwiegend Fischgerichte vor den Augen der
Gäste frisch zubereitetet werden.
Im À la carte-Restaurant Zahara werden jeden
Abend mediterrane Speisen und raffiniert inter-pretierte regionale Gerichte im eleganten
Ambiente serviert.
Der im exotischen Garten gelegene Beach Club
überzeugt nicht nur mit seinem beeindruck-enden Ausblick auf den Atlantik. Mittags stehen
hier Fisch und Meeresfrüchte aus der Bucht von
Cádiz auf der Speisekarte und am Abend
brutzeln andalusische Rindersteaks und weitere
Fleischspezialitäten auf dem Grill.

Geburtshilfe der etwas anderen Art – Seeschildkröten-Saison in NC

Ein ganz besonderes Spektakel wird in den kommenden Wochen an North Carolinas Atlantikküste erwartet. Riesige Meeresschildkröten paaren sich im Mai und legen ihre Eier ab, im Sommer schlüpfen dann tausende winziger Jungtiere. Besucher können sich in North Carolina Freiwilligenstaffeln anschließen, um den Neuankömmlingen zu einem guten Start ins Leben zu verhelfen.

Fünf Arten der Meeresschildkröte leben in North Carolinas südlich der Bucht von Ocracoke: Die grüne Meeresschildkröte, die Lederschildkröte, die Atlantik-Bastardschildkröte, die echte und die unechte Karettschildkröte. Obwohl alle diese Arten ihre Nester an der Küste des US-Bundesstaates bauen, gehört ein Großteil der Brutplätze der unechten Karettschildkröte. Im Englischen wird sie wegen ihres großen Kopfes Loggerhead („Dummkopf“) genannt.

Die Nachkommen der Meeresschildkröten sehen sich großen Gefahren ausgesetzt: Füchse, Waschbären, Krabben und Hunde bedrohen sie während der Ei-Phase, Seevögel, Krabben, Haie und andere Raubfische, wenn sie jung sind. Wie überleben sie dann? Ein wichtiger Grund ist die „Schildkrötenfreundlichkeit“ von North Carolinas Strandgemeinden. Entlang der gesamten Küste existiert ein Netzwerk von Schildkröten-Projekten, die Freiwilligen einzelne Strandbereiche zuteilen. Die lokalisieren die Standorte der Nester, „adoptieren“ und bewachen sie dann während der gesamten Brutperiode, die circa 60 Tage dauert. Wenn die gut fünf Zentimeter großen Baby-Schildkröten aus ihren Nestern kriechen und den Strand herunter drängen, sind die „Nest-Partner“ zur Stelle, machen den Weg zum Wasser frei und schützen sie vor Räubern. Ebenso garantieren die Helfer, dass die Flutlichter der Strandpromenaden die kleinen Reptilien nicht verwirren.

Die Jungen schlüpfen ab Juli, die Schlupfperiode erreicht im September ihren Höhepunkt. Wer jetzt noch einen Urlaub für den Sommer bucht, hat also eine gute Chance mitzuerleben, wie tausende Nachkommen der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten ihre ersten mühsamen Schritte Richtung Atlantik machen.

Schildkröten-Patrouillen brauchen natürlich immer Freiwillige. Allerdings sollte man beachten, dass es wichtig ist, innerhalb des bestehenden Netzwerkes aus Projekten mitzuhelfen. Wer auf eigene Faust agiert, kann schnell Nester zerstören oder Schildkröten verschrecken.

Gute Anlaufstellen sind zum Beispiel das Turtle Watch-Programm in Holden Beach ( www.hbturtlewatch.org ), die Schildkrötenretter-Gruppe in Sunset Beach ( www.sunsetbeachturtles.org ) oder das Sea Turtle Project in Wrightsville ( http://turtles.wrightsville-beach.info ).

Auf Topsail Island, in der Nähe von Wilmington, kann man ganz besonderen Patienten einen Krankenbesuch abstatten. Das Karen Beasley Sea Turtle Rescue and Rehabilitation Center kümmert sich um kranke und verletzte Meeresschildkröten und öffnet seine Tore auch interessierten Gästen. Man kann das Personal bei der Visite begleiten und erfährt dabei alles über die Patienten und wann sie voraussichtlich wieder in die Freiheit entlassen werden. ( www.seaturtlehospital.org oder www.visitnc.com/journeys/multimedia/eco-trips-trails/1/the-karen-beasley-sea-turtle-rescue-center/#view )

Und wer nicht nur etwas über die zahlreichen Schildkrötenarten sondern auch über die anderen Meerestiere des Atlantik erfahren will, sollte eines der drei großen Aquarien North Carolinas besuchen. Auf Roanoke Island finden Besucher die größte Sammlung an Haien in North Carolina. Das Aquarium in Pine Knoll Shores schafft eine Verbindung zwischen den Bergen und dem Meer. Hier kann man Flussotter beobachten, einen Bergwasserfall bewundern und ein Schiffswrack erkunden – alles, ganz ohne nass zu werden. Das Aquarium Fort Fisher liegt direkt an der Mündung des Cape Fear River und hat sich dem Fluss und dem gleichnamigen Kaps verschrieben, zeigt die Fauna der angrenzenden Riffe, Sümpfe und Süßwasserflussarme. Höhepunkt hier: ein Albino-Alligator, von denen es weltweit nur 44 Exemplare gibt.
Weitere Informationen zu den Aquarien unter www.ncaquariums.com

Condor im Winter 2012/13 neu auf die Kapverden

Der Ferienflieger Condor nimmt die Inseln Sal und Boa Vista auf den Kapverdischen Inseln im Winter 2012/13 zusätzlich zu den neuen Zielen Rio de Janeiro (Brasilien), Rangun (Myanmar) und Siem Reap (Kambodscha) neu in den Flugplan auf. Rio de Janeiro wird bereits ab Oktober angeboten. Im Oktober erhöht Condor außerdem die Frequenzen zu Karibikzielen wie Punta Cana (Dominikanische Republik), Cancun (Mexiko), St. Lucia, Barbados, und Varadero (Kuba). San Juan auf Puerto Rico bleibt nach dem Erstanflug im Winter 2011/12 auch im Sommer 2012 als ganzjähriges Ziel bestehen.

Neue Ziele im Winter 2012/13: Kapverden
Ab November nimmt Condor zwei weitere Traumziele in ihren Flugplan auf: Condor Gäste können im Winter 2012/13 immer freitags auf die Kapverdische Insel Sal und dienstags nach Boa Vista fliegen. Der afrikanische Inselstaat im Zentralatlantik ist wegen seiner ganzjährigen milden Temperaturen und der täglich bis zu 10 Sonnenstunden ein perfektes Ziel, um dem deutschen Winter zu entfliehen. Durch die Passatwinde sind die Wintermonate vor allem für Wassersportler die ideale Reisezeit. Besonders Sal ist als Surferparadies bekannt, das ruhigere Boa Vista außerdem für endlose Strände. Die Insel wird auch „Sahara im Atlantik“ genannt, Wüstentouren offenbaren ihren kargen Zauber.

San Juan (Puerto Rico) ganzjähriges Condor Ziel/Mehr Karibikflüge im Herbst 2012

Condor erhöht die Anzahl ihrer Flüge in die Karibik bereits im Oktober 2012: während des Sommerflugplans werden Punta Cana (Dominikanische Republik), Cancun (Mexiko), Varadero (Kuba) sowie die Karibikinseln St. Lucia und Barbados mit einem zusätzlichen wöchentlichen Flug und damit mit der gleichen Frequenz wie im Winter angesteuert. Das neue brasilianische Condor Ziel Rio de Janeiro wird ebenfalls frühzeitig ab Mitte Oktober jeweils montags und freitags ins Programm genommen.

San Juan auf Puerto Rico wird nach dem Erstflug im Winter 2011/12 auch im Sommerflugplan 2012 angeboten und damit als ganzjähriges Ziel eingeführt. Immer mittwochs und samstags bringt Condor ihre Gäste mit einer Boeing 767-300 auf die zu den USA gehörige Karibikinsel. Die Vielseitigkeit von Puerto Rico zeigt sich bereits an den beiden Küsten zum Atlantik und dem karibischen Meer, wodurch sowohl Strandurlauber als auch Wassersportler voll auf ihre Kosten kommen. In Old San Juan kann man direkt vom weißen Strand ein rundes Kulturprogramm absolvieren, ein weiteres Highlight sind die äußerst seltenen phosphoreszierenden Buchten, die nachts von winzigen Meerestieren zum Leuchten gebracht werden. Der Kreuzfahrthafen von San Juan ist außerdem idealer Ausgangspunkt für Karibikrundreisen und gilt als Sprungbrett für die kleinen Antillen.

Flüge nach Sal oder Boa Vista auf den Kapverdischen Inseln sind für einen Oneway-Komplettpreis ab 249 Euro in der Economy Class buchbar. Condor Kunden können zudem schon zu einem Oneway-Komplettpreis ab 249 Euro in der Economy Class, ab 349 Euro in der Premium Economy und ab 749 Euro in der Comfort Class nach San Juan fliegen.

Condor

The Oitavos Classic Golfturnier

Golfen und Wellness unter der Sonne Portugals
The Oitavos, das 5-Sterne-Luxushotel an der portugiesischen Atlantikküste, bietet seinen Gästen in Kooperation mit dem 18-Loch Golfplatz Oitavos Dunes vom 26. bis zum 29. Januar 2012 erstmalig die Gelegenheit der Teilnahme am „The Oitavos Classic Golfturnier“. Das „Oitavos Classic“ Paket umfasst einen einmaligen Aufenthalt im Hotel und ein unvergessliches Golferlebnis auf dem anspruchsvollen Grün.  


Nur wenige Schritte vom The Oitavos-Hotel entfernt liegt der international bekannte Golfplatz, Oitavos Dunes. Der Premium-Golfplatz  gilt als das Meisterwerk des berühmten Golfarchitekten Arthur Hills. Unter den portugiesischen Golf Terrains rangiert er auf Platz eins. 2011 ist er im wichtigen Ranking des Golf Magazine von Platz 88 auf Platz 68 weltweit gerückt. Eingebettet in die Natur bietet der landschaftlich beeindruckende Golfplatz von jedem Loch aus einen atemberaubenden Blick auf den Atlantik und die nahe gelegenen Sintra Berge.  


Der schwierig zu spielende Platz ist auch für Profis eine Herausforderung. Unter den 18 Löchern zählen viele Spieler das spektakuläre 14. Loch zu ihrem Lieblingsloch, unter ihnen Paul McGinley, der mit seinem Team dreimal den Ryder-Cup gewonnen hat. Das Par-drei wird in Richtung Atlantik gespielt, starke Winde und ein gut abgeschirmtes Grün zeichnen es aus. Dagegen bevorzugt der British-Open-Gewinner von 1999, Paul Lawrie, das 143 Meter lange, auf Par-drei zu spielende Loch 9. Man spielt mit freiem Blick in die offene Landschaft – und ohne Schutz vor dem Wind.  


Anlässlich des Oitavos Classic Golf Turniers können Golfkenner und -Liebhaber Spitzengolf mit den Annehmlichkeiten eines Luxusaufenthalts verbinden. Mit dem umfangreichen Oitavos Classic Übernachtungspaket genießen Gäste drei Nächte lang First-Class-Urlaub, Enspannung und kulinarische Erlebnisse in außergwöhnlichem Flair und spielen Profigolf am Austragungsort der Portuguese Open.  


Das „Oitavos Classic“ Paket beginnt bei 706,50 € für ein Einzelzimmer und 924,00 € für ein Doppelzimmer und beinhaltet:


– pro Person drei Übernachtungen in einem Superior Room  

– drei Mal Frühstücksbuffet im Ipsylon Gourmet Restaurant
– drei Golfrunden auf dem Oitavos Dunes Golfplatz
– Willkommenscocktail im „The Clubhouse – Verbasco bar“
– Mittagessen zur Abschlussfeier im Ipsylon Restaurant
– Gewinne und Giveaways
– Transfer von/zum Flughafen Lissabon (nach Verfügbarkeit)
– zwei Mal Frühstück im Les Herbes Restaurant

Das Angebot ist beschränkt verfügbar und gültig vom 26. bis 29. Januar 2012. Alle Preise sind inklusive Mehrwertsteuer. Zugelassen sind nur Spieler mit gültigem Golf Handicapzertifikat.   

Aale – Wanderer mit eigener Wanderausstellung

Termin: Montag, 16. Mai
Zeit: 15.00 bis 15.30 Uhr
Ort: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Foyer
Steinstraße 104-106,14480 Potsdam

Er schlängelt sich so durch: Der Aal verbindet die Mark mit der weiten Welt. Auf dem Weg vom Atlantik bis in die brandenburgischen Gewässer begegnen ihm so viele Gefahren und Hindernisse, dass er inzwischen hierzulande der meist umsorgte Edelfisch ist. Denn traditionell gehört der Aal zu den Kassenfüllern der heimischen Fischerei. Dies alles ist Grund genug, dem Aal eine eigene Ausstellung zu widmen.

Auf Initiative des Landesfischereiverbands hat die als Wanderausstellung konzipierte Schau unter dem Motto „Aale – Wanderer zwischen den Welten“ am kommenden Montag (16. Mai) im Beisein von Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger, dem Vorsitzenden des Vorstands der InvestitionsBank des Landes Brandenburg Klaus-Dieter Licht, dem Präsidenten des Landesfischereiverbands Brandenburg/Berlin Gernot Schmidt sowie dem Präsidenten des Landesanglerverbands Brandenburg Eberhard Weichenhan im Foyer der ILB ihre Premiere.

Die Ausstellung wurde im Auftrag des Landesfischereiverbands durch Kessler und Co. mit wissenschaftlicher Unterstützung des Instituts für Binnenfischerei in Potsdam-Sacrow erarbeitet. Finanziert wurde die Ausstellung aus Mitteln des Europäischen Fischereifonds. Nach der ILB wird sie auf der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung BraLa gezeigt und wandert dann durchs Land.

Vogelsänger: „Der wirtschaftlich bedeutendste Fisch für unsere Fischereibetriebe ist der Aal, von dem jährlich im Land Brandenburg gut 100 Tonnen und damit rund 350.000 Stück gefangen werden. Vor 20 Jahren fingen die Fischer noch mehr als doppelt so viele Aale. Der Ertragseinbruch spiegelt dabei den drastischen Einbruch der Aalbestände in Brandenburg und ganz Europa wieder.“

Dramatischer Rückgang der Aalfamilie

Der Rückgang betrifft nicht nur den Europäischen Flussaal, sondern verwandte Arten wie den Amerikanischen oder den Japanischen Aal. Wissenschaftler auf der ganzen Welt forschen intensiv, um die Ursachen für diese Abnahme zu finden. Sicher scheint bis heute nur, dass eine Vielzahl von Faktoren dafür verantwortlich ist. Die Palette reicht von veränderten Temperaturen und Strömungen in den Ozeanen, über die Verbauung der Flüsse, eine drastische Zunahme der europäischen Kormoranpopulation, den massiven Export von Glasaalen nach Asien bis zu eingeschleppten Parasiten, die die Schwimmblasen der Aale schädigen.

Die Rückwärtsentwicklung zeigt sich besonders am dramatischen Einbruch der Zahl junger Glasaale, die, an den Küsten angekommen, in die Flüsse aufsteigen. Brandenburger Wissenschaftler am Institut für Binnenfischerei schätzen, dass vor 100 Jahren jährlich noch rund 20 Millionen Jungaale über die Elbe in deren Einzugsgebiet gelangt sind. Heute sind es nur noch gut eine Million pro Jahr. Dieser Rückgang ist auch deshalb dramatisch, weil heimische Gewässer wie Havel, Dahme oder Spree mit ihren vielen zugehörigen Seen ein idealer und damit wichtiger Lebensraum für Aale sind. Hier wachsen und gedeihen sie, bevor sie mit Eintritt der Geschlechtsreife ihre lange Rückreise zu den Laichgebieten im Atlantik antreten.

Ambitioniertes Schutzprogramm

Um den Aalbestand zu stützen, werden seit Jahren Jungaale in Gewässern ausgesetzt. Brandenburg hat hier die Nase vorn. 2006 wurde auf Initiative der Fischer ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Mit Unterstützung des Landes und der EU sowie der wissenschaftlichen Begleitung durch das Institut für Binnenfischerei ist für die Brandenburger Gewässer im Elbeeinzugsgebiet ein großes Besatzprogramm angelaufen. Fischereibetriebe und der Landesanglerverband haben in den vergangenen fünf Jahren mehr als 15 Millionen Jungaale in geeignete Gewässer im Land Brandenburg gesetzt. In diesem Jahr werden es erneut vier Millionen sein. So kommt bereits am Dienstag (17. Mai) gegen 6.00 Uhr wieder eine Lieferung mit Jungaalen in Potsdam an. Sie werden an der Langen Brücke vom Lkw in die Boote der Fischer verladen und dann in den Havelseen ausgesetzt.

Staustufen, Wasserkraftanlagen und Anlagen zur Kühlwasserentnahme für Kraftwerke sind extreme Wanderhindernisse und sogar Todesfallen für Aale. Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass Vattenfall mit der Inbetriebnahme der Fischaufstiegsanlage am Elbewehr in Geesthacht ein wichtiges Hindernis wieder passierbar gemacht hat. Die starke Zunahme der Kormoranpopulation innerhalb der letzten 25 Jahre hat ebenfalls erhebliche Auswirkungen. Deshalb hilft das in Brandenburg etablierte und inzwischen erfolgreiche Management der Kormoranbrutbestände bei der Sicherung des Aals.

Termin: Montag, 16. Mai
Zeit: 15.00 bis 15.30 Uhr
Ort: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Foyer
Steinstraße 104-106,14480 Potsdam