Christophe Muller, L’Auberge du Pont de Collonges, Collonges au Mont d´Or , Frankreich

Vier Kilometer nördlich von Lyon am Ufer der Saône und in der Nähe der namensgebenden Brücke liegt das
Restaurant L’Auberge du Pont de Collonges – auch Paul Bocuse genannt. Spätestens jetzt ist klar, um welche
Fußstapfen es sich handelt. Sternekoch Christophe Muller gehört seit mehr als 20 Jahren zur L’Auberge du
Pont de Collonges, die im Besitz von Grandseigneur Paul Bocuse ist und seit 1965 kontinuierlich mit drei
Michelin-Sternen ausgezeichnet wird. Kein anderes Restaurant hat das bisher geschafft. Da wundert es nicht,
dass die L’Auberge schon vor Jahrzehnten zur Pilgerstätte von Gourmets aus aller Welt geworden ist.

Die französische „Gourmet-Pilgerstätte“ ist auffällig mit roter, grüner und gelber Farbe bemalt. Durch ein aufgemaltes
Fenster an der Außenfassade blickt die Legende zu seiner Kundschaft. Auf dem Dach thront eine große
Leuchtreklame mit dem Schriftzug „Paul Bocuse“.

Von außen imponiert die Koch-Koryphäe, doch innen schwingt inzwischen ein anderer Sternekoch den Löffel.
Mögen einige aufstrebende Jungköche mit gebändigten langen Haaren und bunten Kochjacken am Herd stehen,
lässt Muller sich nicht beirren und kocht seit jeher in eleganten Smokingschuhen. Professionell, selbstbewusst
und respekteinflößend – der Sternekoch ist die Verkörperung der Kontinuität und ein Chef der alten Schule.

Und das spüren auch seine Gäste. Denen bringt Muller ganz in der Tradition seines Mentors Paul Bocuse die
„Soupe aux Truffes V. G. E.“ auf den Tisch. Der Klassiker ist nach dem damaligen Staatspräsidenten Valéry
Giscard d’Estaing benannt, der Bocuse 1975 zum Ritter der Ehrenlegion ernannte. Mit ihrer charakteristischen
Blätterteighaube und der üppigen Einlage von schwarzen Trüffeln gilt sie unter Gourmets als ultimativer Genuss.

Die Menükarten des Sternerestaurants ziert ein Zitat von Vincent van Gogh, das sich das ehrgeizige Team um
Bocuse auf die Fahne schreibt: „Comme il est difficile d’être simple.“ Diese „Schwierigkeit der Einfachheit“
erleben Gäste bei der gebratenen Stopfleber mit Grapefruit, Polenta und Erbsen. So simpel das Gericht klingen
mag, so sehr kommt es auf jede Kleinigkeit an. Und diese beherrscht Muller bis ins Detail.
Im Jahr 2000 wurde der Executive Chef mit der zeitlosen Auszeichnung Meilleur Ouvrier de France geehrt. Dieser
Titel wird an herausragende Vertreter verschiedenster Handwerke vergeben. Stolz präsentiert der Spitzenkoch
seine Auszeichnung am Kragen seiner Kochjacke. Die dort angebrachten Farben der französischen Flagge repräsentieren
diese prestigeträchtige Anerkennung.

Wer einmal selbst in den Genuss dieses echten französischen Flairs kommen möchte, der hat im Jänner 2017 die
Gelegenheit dazu, wenn Christophe Muller im Restaurant Ikarus im Hangar-7, Salzburg, das Zepter in die Hand nimmt.

Kleeberg schliesst das VAU, Berlin

Sternekoch Kolja Kleeberg strukturiert um, schließt das VAU und startet einen Neuanfang. Das Restaurant wird seinen angestammten Platz am Berliner Gendarmenmarkt verlassen. Derzeit wird auf Hochtouren nach neuen Räumlichkeiten gesucht. Spätestens im nächsten Jahr wird das VAU unter dem Sternekoch in Berlin an neuer Stelle eröffnen.

Pachtverhandlungen mit den neuen Eigentümern der Räume des Restaurants blieben trotz vieler Bemühungen leider erfolglos. „Gerne wären wir am alten Standort geblieben und haben bis zuletzt auf eine Einigung gehofft“, so Kleeberg.

„Jetzt freue ich mich auf einen Neuanfang und möchte den Küchenstil des neuen alten Restaurants ganz bewusst einfach halten. Eben zurück zu meinen Wurzeln – einfache Gerichte mit ehrlichen Produkten“, so der 52-Jährige.

In der Zeit bis zur Neueröffnung müssen Kleeberg-Fans allerdings nicht auf seine Gerichte verzichten. Wöchentlich lädt der bekannte TV-Koch neue Folgen auf seinem YouTube-Kanal hoch. Bis zum Neustart des VAU will der passionierte Musiker und Vater von drei Söhnen die Zeit auch für eine kreative Besinnung und die kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung nutzen.

Traurig sei er dennoch darüber, die alten Räumlichkeiten zu verlassen, so Kleeberg. Immerhin seit 20 Jahren ist der TV-Entertainer Küchenchef und Inhaber des VAU und hält seit der Eröffnung den begehrten Michelin-Stern.

Erwin Gegenbauer

Anstoßen mit Apfel und Urkorn: Erwin Gegenbauers sommerliche Getränkeoffensive

Wer keine Lust auf Apfelschorle oder Pils hat, findet bei Erwin Gegenbauer handwerklich hergestellte Alternativen. Der Wiener Essigpapst hat sein flüssiges Kapital aus Essigen, Ölen und Säften um Cidre aus alten Apfelsorten, Bier aus Emmer und Einkorn und eine limitierte edelsaure Bier-Variante erweitert.

Die neue große Geschmacksvielfalt der Getränkebranche macht es Konsumenten immer schwerer, sich zu entscheiden: überall neue, junge Labels, ungewöhnliche Zutaten und Mischungen, vielversprechende Wirkungen. Einer, der hält, was er schon seit über zwanzig Jahren verspricht, ist der Wiener Geschmacksfanatiker Erwin Gegenbauer. Mit hochwertigen Grundzutaten, traditioneller Handwerkskunst und Leidenschaft hat er sich weltweit einen Namen gemacht. Passend zum Sportsommer bietet der Tausendsassa nun zwei außergewöhnliche Biere sowie einen prickelnden Cidre aus alten, saisonal wechselnden Apfelsorten an.

Im September 2014 verwirklichte Erwin Gegenbauer seinen lang gehegten Traum und wurde Craft-Beer-Brauer. Für sein naturbelassenes Wiener Bier mit rund sechs Prozent Alkohol lässt er seitdem zwei der weltweit ältesten Getreidesorten, Einkorn und Emmer, sowie Gerste, Weizen und Hopfen direkt in Wien anbauen. Herzstück des Wiener Biers ist sein vollmundiger Getreidegeschmack, der durch florale Hopfenaromen und Nelken- und Himbeernoten ergänzt wird. Da Erwin Gegenbauer kein fades Einheitsgebräu produziert, darf sein facettenreiches Bier gerne im Weinglas zum Einsatz kommen, ob als Begleitung für ein komplettes Menü oder solo während der Halbzeitpausen.

Die edelsaure Variante des Wiener Biers ist etwas extravaganter, schließlich ist Gegenbauers Paradedisziplin nach wie vor das Essigbrauen. Er füllt Wiener Bier in Holzfässer, in denen zuvor aus Trockenbeerenauslesen vergorene Trinkessige bis zu zwölf Jahre lagerten. Weil die Trinkessige mit nur drei Prozent Säure eigentlich keine Essige mehr und daher vergleichsweise mild sind, nennt Gegenbauer sie „Edelsaure“. Bevor auch sein Bier dieses Prädikat erhält, lagert es ein Jahr lang in den Fässern. Das Ergebnis: ein intensives Bier mit einer Fülle an Fruchtaromen. Gegenbauers Experimentierfreude wurde schon belohnt: „Beim Craft Bier Fest in Wien waren meine Biere für einige Besucher die besten der gesamten Veranstaltung, das spornt natürlich an.“

Als Verstärkung für seine Geschmacksoffensive setzt Erwin Gegenbauer zusätzlich auf die widerstandsfähigen Apfelsorten Bohnapfel, Brünnerling und Trierscher Weinapfel. Für den Wiener Cidre wird der naturtrübe, frisch gepresste Fruchtsaft schonend über mehrere Monate vergoren. Die sanfte, aber langanhaltende Perlage erinnert an Champagner, urteilen die Gäste von Gegenbauers Wiener Gäste Zimmern, die die Produktion direkt vor Ort erleben und natürlich ausgiebig probieren dürfen. Wer kein Ticket für die EM bekommen hat, kann also auch mitten in Wien leben wie Gott in Frankreich.

Wiener Bier, die limitierte edelsaure Variante und Wiener Cidre sind in 0,33-Liter-Glasflaschen oder am Gegenbauer-Stand auf dem Naschmarkt, im G’schäftl der Wiener Essig Brauerei und über den Webshop erhältlich.

www.gegenbauer.at

Michael Hüsken

Sophia’s Restaurant & Bar in der Münchner Sophienstraße hat sich in kürzester Zeit einen Namen gemacht. Das neue Konzept Botanical Bistronomy im ehemaligen Davvero findet unter Genießern Anklang. Inspiriert ist es von den internationalen Neo-Bistro-Trends in Paris, New York und London – sowie vom Alten Botanischen Garten gleich vor der Tür.

An das einzigartige Restaurant grenzt die neu entstandene Bar sowie ein marokkanischer Salon. Die zentrale Lage unweit des Münchner Park-Café erweist sich als idealer Standort für Sophia’s junge, kreative Szenegastronomie.

Das Motto von Sophia’s Restaurant & Bar: „Zwangloser Genuss mit Kompetenz und Passion. In München – für Münchner.“ Gelebt wird hier die neue Bistronomie, die sich durch regionale Zutaten, hohen kulinarischen Anspruch sowie faire Preise in gelassener Atmosphäre auszeichnet. Einzigartig: die Terrasse mit prachtvollem Blick auf den Alten Botanischen Garten.

Als Küchenchef konnte der ehemalige Sternekoch Michael Hüsken gewonnen werden, dessen Ruhm unter anderem in Lafers Stromburg, Käfer, Acquarello, Schloss Elmau, Geisels Werneckhof und Reisers am Stein begründet wurde. Hüsken schwört auf frische, saisonale, natürliche Produkte wie momentan Spargelsalat, pochiertes Bio-Ei mit Gartenkresse, Radieschen und Pumpernickel,zwischendrin Ravioli, gefüllt mit Süßkartoffel und Mascarpone, dazu Parmesan und Sauerampfer, als Hauptgang Flanksteak mit Zucchini, Minze, Chili und cremiger Polenta, und als süßer Abschluss marinierte Erdbeeren, Basilikumsorbet & Mascarpone.

Michael Hüsken über seine neue Küche: „Wir setzen in der Küche, wo es für mich Sinn macht, auf Regionalität. Es können aber auch Aromen von weiter her eine Rolle spielen. Kräuter und Gewürze aus der ganzen Welt sorgen dafür, dass regional und global eine herrliche Symbiose eingehen. Wir kochen mit unserem gewohnt hohen Anspruch, servieren unseren Gästen aber nicht mehr nur das Filetstück, sondern auch alle anderen meist schmackhafteren Stücke. Alles etwas spontaner, individueller und persönlicher. Am Tisch genießt der Gast eine Leichtigkeit mit Sympathie und Persönlichkeit, die in Erinnerung bleibt.“

Das Bar-Konzept folgt mit einzigartigen Drinks und ausgeprägter Fantasie dem botanischen Grundgedanken des Sophia’s. Bar-Manager Roman Kern setzt Kräuteressenzen an, trocknet Obst und Gemüse, pulverisiert Liköre, legt Gewürze ein und lässt so seine außergewöhnlichen Cocktail-Kreationen entstehen. Zu den Klängen bekannter DJs und anderer talentierter Musiker genießen die Gäste Cocktails wie Sage Smash, Thyme Plane, Earl Pepper oder Cucumber Fizz. Designelemente wie Granitstein und Leder unterstreichen die maskuline Note der Bar. Passend zu allem: die wunderbaren Baumbilder des Künstlers und Botanikfans Adam Ellis.

Neben der Bar ist dem Restaurant ein Salon im marokkanischen Stil angeschlossen. Das architektonische Konzept für die drei Bereiche stammt aus der Feder von Olga Polizzi, die schon mehrfach für das Design der Rocco Forte Hotels ausgezeichnet wurde und allen Häusern einen besonderen, individuellen Charme verleiht. Als Architekten konnten Eva Durant und Andreas Notter von tools off.architecture gewonnen werden. Das Restaurant empfängt mit Großzügigkeit und Helligkeit. Die ansprechende Raumhöhe begünstigt die natürliche und luftige Atmosphäre. Zwei große Bäume in der Mitte, rustikale Blumentöpfe, Pflanzen und Kräuter als Dekorationselemente schmeicheln dem neuen Stil.
Wie die Bar ziert auch das Restaurant ein Gemälde von Friederike Straub. Die Münchner Künstlerin wählte für ihr Werk ein Zitat von Isaac Newton:
Wir bauen zu viele Mauern und nicht genug Brücken.

Der ornamentenreiche, exotische Marokkanische Salon wird bestimmt von Gold, Messing, Travertin sowie von dunklem Holz mit prachtvollen Arabesken.

Alle drei Bereiche verfügen über ein eigens entworfenes Lichtkonzept, das Stimmung und Atmosphäre je nach Tages- und Nachtzeit unterstreicht und fördert. Perfekt aufeinander abgestimmte Lichtquellen ermöglichen unterschiedliche Szenarien und verschmelzen in Harmonie mit Raum und Design. Auch die neue Terrasse wurde entsprechend gestaltet und tauchen den Außenbereich in ein traumhaftes Licht.

www.sophiasmuenchen.de

Tisch&Tafel Fellbach

Regionale Avantgardeküche, Sektcocktails und die einfachsten Spätzle der Welt!

Am 23. und 24. April 2016 öffnet die Messe Tisch&Tafel in der Alten Kelter in Fellbach wieder ihre Pforten und bietet den Besuchern regionale und vor allem hochwertige Genuss- und Wohnkultur. In gemütlicher Marktplatzatmosphäre gilt es einzigartige Produkte aus der Region kennenzulernen: kreative Ideen, liebevoll hergestellte Dekorationen und kulinarische Genüsse. Eins haben all diese Dinge gemeinsam – sie werden mit viel Herzblut und Liebe zur Region ausgewählt und hergestellt.

Die Vorbereitungen für die Messe gehen jetzt in die heiße Phase. Nach dem großen Erfolg der Premierenveranstaltung im vergangenen Jahr, ist das Interesse der Aussteller noch weiter gestiegen und Projektleiterin Julia Schmauder kann sich bereits jetzt darüber freuen, dass die gesamte Ausstellungsfläche ausgebucht ist und meint: „Das ist für uns eine großartige Bestätigung, dass wir mit unserem Konzept den Nerv der Zeit sowie den Geschmack des Publikums und damit auch der Aussteller treffen.“

Auch in diesem Jahr gilt es neue Produkte kennenzulernen und natürlich zu probieren. Sei es an den einzelnen Ständen, oder beim Rahmenprogramm auf der Showbühne. So präsentiert Frizle die einfachsten Spätzle der Welt, die man von der Packung direkt in den Kochtopf pressen kann. Ohne Spätzlepresse, Sauerei und Abwasch – und das auch noch in Bio-Qualität. Da schlägt das Schwabenherz sicherlich hoch! Kessler Sekt und die Jungs von Schwarzwald Bar Brigade zeigen, welch kreative Cocktails aus dem heimischen Sekt entstehen können. Ihre gemeinsame Bar wird sicherlich eine beliebte und erfrischende Anlaufstelle in der Alten Kelter sein.

In der Showküche wird Sternekoch Russell Pirrit wieder überraschende Kreationen präsentieren und so manchen Kochtipp an die Besucher weitergeben. Neu dabei sind Marcus Schneider von cooking concept Reutlingen, der seine regionale und saisonale Avantgardeküche vorstellt und August Kottmann, aus dem Gasthof und Restaurant Hirsch in Bad Ditzenbach, der schwäbische Spezialitäten zaubert. Klar, dass anschließend probiert werden darf!

Die Messe Tisch und Tafel findet am 23. +24 April 2016 in der Alten Kelter Fellbach statt; Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

Tickets für die Messe Tisch&Tafel gibt es bei Easy Ticket Service im Vorverkauf für 7 Euro. Die Anfahrt zur Messe mit der VVS ist im Preis bereits inbegriffen.

Weitere Informationen unter www.messe-tischundtafel.de

Michael Hüsken

Sophias Restaurant & Bar, München – Neo-Bistro-Stil trifft auf leidenschaftliche Barkultur

Am 11. April 2016 eröffnet in der Sophienstraße, die als Namensgeberin diente, Sophias Restaurant & Bar. Das neue Konzept Botanical Bistronomy im ehemaligen Davvero ist inspiriert von den internationalen Neo-Bistro-Trends in Paris, New York oder London und natürlich vom Alten Botanischen Garten gleich vor der Tür.

Den Raum teilt sich das einzigartige Restaurant nun mit der frisch entstandenen Bar, deren Eingang sich gleich rechts vom Charles Hotel befindet. Die zentrale Lage in München, ist der ideale Ort für Sophia‘s kreative, junge Szenegastronomie.

Sophias Restaurant & Bar hat ein Motto: Zwangloser Genuss mit Kompetenz und Passion, in München für Münchner. Gelebt wird hier die neue Bistronomie, die sich durch regionale Zutaten, hohen kulinarischen Anspruch sowie faire Preise in gelassener Atmosphäre definiert. Mit dieser Formel erweitert sich für den Gast die Erlebnismöglichkeit von morgens bis abends und im Sommer bis hinaus ins Grüne. Die Terrasse mit Blick auf den Alten Botanischen Garten ist und bleibt einzigartig. Kein Ortswechsel nötig.

In der Küche steht der ehemalige Sternekoch Michael Hüsken mit seinem Team, der u. a. in Lafer’s Stromburg, Käfer’s, Acquarello, Schloss Elmau, Geisels Werneckhof oder Reisers am Stein gekocht hat. Er präsentiert Gerichte von Rote Bete, Ricotta, Kreuzkümmel mit geeistem Pumpernickel bis Saibling, Soubise, Granny Smith, süß saure Zwiebeln und Entenbrust, Karotten-Ingwerpüree, wilder Brokkoli, Tamarindenjus, welche schon die neue und natürliche Frische erahnen lassen.

Michael Hüsken über seine neue Küche: „Wir setzen in der Küche, wo es für mich Sinn macht, auf Regionalität. Es können aber auch Aromen von weiter her eine Rolle spielen. Kräuter und Gewürze aus der ganzen Welt sorgen dafür, dass regional und global eine herrliche Symbiose eingehen. Wir kochen mit unserem gewohnt hohen Anspruch, servieren unseren Gästen aber nicht mehr nur das Filetstück, sondern auch alle anderen meist schmackhafteren Stücke. Alles etwas spontaner, individueller und persönlicher. Am Tisch genießt der Gast eine Leichtigkeit mit Sympathie und Persönlichkeit, die in Erinnerung bleibt.“

Das Bar-Konzept folgt mit einzigartigen Drinks und ebenfalls ausgeprägter Phantasie dem botanischen Grundgedanken im Sophias. Bar Manager Roman Kern setzt Kräuteressenzen an, trocknet Obst und Gemüse, pulverisiert Liköre, legt Gewürze ein und lässt so seine außergewöhnliche Cocktail-Kreationen entstehen. Zum Sound bekannter DJs oder talentierter Musiker genießen die Gäste Cocktails wie Sage Smash, Thyme Plane, Earl Pepper oder Cucumber Fizz.

Die architektonische Idee mit den drei Bereichen stammt aus der Feder von Olga Polizzi, die für das Design der Rocco Forte Hotels schon mehrfach ausgezeichnet wurde und allen Häusern einen besonderen Charme mit individuellem Stil verliehen hat. Das Restaurant empfängt mit Großzügigkeit und Helligkeit. Sie zeigt eine ansprechende Raumhöhe, welche die natürliche und luftige Atmosphäre weiter begünstigt. Zwei große Bäume in der Mitte, rustikale Blumentöpfe, Pflanzen und Kräuter als Dekoration unterstreichen den neuen Stil. Dem Restaurant ist die Bar und ein Salon im marrokanischen Stil direkt angeschlossen.

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Stefan Hermann

Das Romantik Hotel Villa Sorgenfrei ist ein Artefakt aus längst vergessenen Zeiten und steht doch mitten im gesellschaftlichen Leben unserer Zeit: Die zwischen 1783 und 1789 errichtete Villa Sorgenfrei in Radebeul. Einst schlossartiges Herrenhaus und repräsentativer Sommersitz des Freiherrn von Gregory, heute beliebtes Romantik Hotel mit 14 Zimmern, zwei Suiten, Restaurant und Veranstaltungsräumen für bis zu 30 Personen. Seit dem 1. Mai 2015 wird das in eine knapp 7.000 Quadratmeter große Garten- bzw. Parkanlage eingebettete Kleinod vom Dresdner Spitzenkoch Stefan Hermann betrieben, der sich bisher auch über die Grenzen der Stadt hinaus mit seinem Sterne-Restaurant bean&beluga einen Namen gemacht hat.

Mit ihrer Lage in der Villen- und Gartenstadt Radebeul, zwischen Elbe und Weinbergen und nur neun Kilometer von Dresdens Innenstadt entfernt, sowie der beeindruckenden Architektur im Dresdner Zopfstil, gilt die Villa Sorgenfrei als eines der schönsten und repräsentativsten ehemaligen Weingüter der Lößnitz. Zwei Weltkriege hat die Villa im Laufe der Jahrhunderte unbeschadet überstanden und so nagte lediglich der Zahn der Zeit an ihr. Welch großes Glück, dass dieses kulturhistorisch so wertvolle Ensemble dank der Reprivatisierung in den 1990-er Jahren dann mit viel Liebe und Geschick original- und detailgetreu rekonstruiert und restauriert wurde.

Heute erstrahlt das unter der höchsten Stufe des Denkmalschutzes stehende Hotel in neuem Glanz: Das zweigeschossige Herrenhaus mit seinem ausdrucksvollen Dachreiter, der von zwei Fullhörnern geschmückten Uhr, dem Belvederetürmchen und dem vergoldeten Greif als Wetterfahne, erreichen Gäste über die herrschaftliche Zufahrt der Lindenallee. Im Inneren stehen insgesamt 14 individuell und im Stil des ausgehenden 18. Jahrhunderts eingerichtete Doppelzimmer zur Verfügung. Wieder freigelegte Wandmalereien, gemütliche Holzdielen und fußschmeichelnde Sandsteinböden verleihen ihnen einen einzigartigen Charakter, darüber hinaus garantiert moderne Technik Komfort in jedem Zimmer. Um die Wünsche der Gäste kümmern sich Gastgeberin Antje Kirsch und ihr Team mit ganz persönlichem Charme.

Im Winzerhaus befinden sich die beiden rund 40 Quadratmeter großen Suiten mit einem eigenen kleinen Garten und privater Terrasse. Das ehemalige Kutscherhaus, gleich hinter dem Herrenhaus gelegen, ist der perfekte Ort für Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen. Dank des direkten Zugangs zum „verwunschenen Garten“ mit seinen alten Eichen und Kastanien finden hier insbesondere Brautpaare die ideale Kulisse für romantische Hochzeiten.

Kulinarisches Herzstück des Ensembles ist das Restaurant „Atelier Sorgenfrei“ im ehemaligen Fest- und Gartensaal mit seinen rund sieben Meter hohen Decken und den an eine Orangerie erinnernden bodentiefen Fenstern. In diesem historischen Saal, der auch heute noch mit Sandsteinfußboden, Stuckdecke, kostbaren Wandmalereien und einem über 200 Jahre alten Bleikristall-Lüster besticht, präsentiert das Küchenteam eine von Stefan Hermann konzipierte, moderne Landhausküche. Auf der Karte finden sich zwei Menüs sowie ein à la Carte Angebot mit Gerichten wie, „In Aromaten gebratenes Milchkalbskotelett mit Spargel“, „Rotbarbe auf Safranrisotto und Pesto“ sowie „Lauwarmer Schokoladen-Guglhupf mit Vanille und Erdbeerkompott“. In den Sommermonaten wird zusätzlich auf der Restaurantterrasse eingedeckt, von der Gäste einen wunderschönen Blick auf den nach historischem Vorbild rekonstruierten Barockgarten mit seinem Sandsteinbrunnen und den mehr als hundert Jahre alten Baumbestand haben.

Das Hotel Villa Sorgenfrei befindet sich im Augustusweg 48 in 01445 Radebeul. Nähere Informationen sind unter www.hotel-villa-sorgenfrei.de zu finden.

Stefan Hermann – vom Spitzenkoch zur erfolgreichen kulinarischen Marke
Bereits zu Beginn seiner Selbständigkeit hatte Stefan Hermann die Vision, ein Ensemble
unterschiedlicher Betriebe zu etablieren, in denen er gekonnt und mit leichter Hand auf der gesamten Klaviatur kulinarischer Möglichkeiten spielen kann. Dass er dieses Ziel erreicht hat, zeigt neben dem wirtschaftlichen Erfolg vor allem das organische Wachstum seines Unternehmens, das man inzwischen guten Gewissens als “kleines Genussimperium“ bezeichnen kann. Denn neben der Villa Sorgenfrei gehören auch das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant bean&beluga, der Biergarten Konzertplatz Weißer Hirsch, das Restaurant william im Dresdner Schauspielhaus sowie ein eigener Stand auf dem Dresdner Striezelmarkt zum Unternehmen. Außerdem verantwortet die Gruppe die gesamte Gastronomie in der Semperoper sowie im Schauspielhaus. Weitere Informationen sind unter www.bean-and-beluga.de zu finden.

Gasthaus "Am letzten Brunnen", Bruchsal

Mit neuer Besitzerin beschreitet das 1723 gegründete Traditionslokal „Am letzten Brunnen“ in Bruchsal neue regionale Wege

Seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1723 wurde im Gasthaus „Am letzten Brunnen“ für Gäste gekocht und wurden Gäste bewirtet. In der über 290-jährigen Gasthausgeschichte mal deftig-derb, mal gutbürgerlich, mal italienisch. Trends kamen und gingen, die wunderschöne spätbarocke Gaststube mit Steinwänden, alten Holzbalken und dem gusseisernen Kaminofen, an dem sich in früheren Zeiten Reisende aufwärmten, könnte ein Lied davon singen. Zur alten Schönheit verhalf dem historischen Lokal seine neue Besitzerin Anneliese Hietel, die seit gut einem Jahr modern interpretierte badische Küche anbietet. Die Rezepte werden gemeinsam mit der Starköchin Harriet Deris kreiert, die dem Lokal auch als Beraterin zur Seite steht.

Ob nun gebratene Blutwurst mit Kartoffelstampf, geschmolzenen Zwiebeln und Apfelmus, eine Art „Brusler Himmel un Äd“ oder der Aprikosen-Riesling-Braten vom Kraichgauer Landschwein oder die Badische Zwiebelsupp ­– regionaler können Gerichte nicht sein. Wobei sie nicht langweilig bieder daherkommen, sondern immer mit einem Augenzwinkern modern und kreativ interpretiert sind. „Wir wollten eine Heimatküche anbieten und dabei konsequent auf regionale Zutaten achten“, beschreibt die Kraichgauerin Anneliese Hietel ihr Gastronomiekonzept. „Unser Fleisch bekommen wir von regionalen Metzgereien. Beim Gemüse achten wir darauf, mit der Jahreszeit zu gehen, die in Bruchsal ja stark vom Spargel geprägt ist. Zudem kochen wir 100-prozentig laktosefrei, da zunehmend mehr Gäste Milchzucker nicht vertragen.“ Doch nicht nur das. Das Traditionslokal mit 60 Sitzplätzen innen und einem wunderschönen Brunnenhofgarten im Sommer, das sich dem „Slow Food“ verschrieben hat, bietet seinen Gästen zudem eine Vielzahl an vegetarischen und veganen Gerichten, die in der Umgebung einzigartig ist.

Mit der gebürtigen Bruchsalerin Harriet Deris, die es nach weltweiten Gastspielen in der Restaurantleitung und der Event- und Fernsehgastronomie jetzt wieder in die Region verschlagen hat, besitzt der „Brunnen“ eine überaus kreative Köchin, Beraterin und Freundin, deren Gerichte zwar unkompliziert, dennoch vielschichtig und umwerfend sind. Die überschaubare Speisekarte, die regelmäßig wechselt, zeugt davon.

Im Brunnen hört die Regionalität aber nicht beim Essen auf. Die Weinkarte liest sich wie das „Who is Who“ der aufstrebenden Winzer aus der Region: Weingut Bosch aus Kronau, Weingut Danner aus Durbach oder das Weingut Heitlinger aus Tiefenbach sind nur ein paar der bekannten Namen. Auch Pfälzer Gewächse vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett aus Duttweiler werden ausgeschenkt. Aber auch Wasser und Säfte kommen aus der Region: Wasser aus Wiesental, die Säfte von heimischen Streuobstwiesen. Ein helles Bier aus dem Original Holzfass rundet das Angebot ab. Besser kann man Regionalität den Gästen nicht schmackhaft machen.

Das Gasthaus „Am letzten Brunnen“ hat an sieben Tagen in der Woche offen. Über Mittag wird ein Mittagstisch angeboten, der momentan zum Renner avanciert: bis zum 29. Mai wird nämlich von jedem Essen aus der Mittagskarte oder jedem Glas Wein vom Weingut Heitlinger ein Euro an die Caritas Bruchsal gespendet. So hat Genuss auch Sinn!

www.brunnen-bruchsal.de/

Wein- und Genussregion Ahrtal

Wein- und Genussregion Ahrtal – Bei Gourmet & Wein treffen Top-Winzer auf Spitzen-Gastronomen

Seit rund zwanzig Jahren schließen sich bei der „Gourmet & Wein“ Veranstaltungsreihe Winzer und Gastronomen des Ahrtals zusammen, um erstklassige kulinarische Veranstaltungen zu bieten. Ob „Unterwegs auf Winzers Spuren“, bei der „Traubenblüte im Ahrtal“ oder bei der „Traubenreife im Mayschosser Rebland“ – die Veranstaltungen greifen jahreszeitliche und regionale Besonderheiten auf und bieten einzigartige kulinarische Genüsse. Eine Übersicht über alle Gourmet & Wein-Veranstaltungen gibt es unter www.ahrwein.de

Naturliebhaber, Wanderfreunde und Aktivurlauber finden in der Region rund um die Ahr vielfältige Angebote. Natürlich gehören im Rotweinparadies auch der anspruchsvolle Weingenuss und die hochwertige regionale Küche zum Aufenthalt dazu. So gedeihen an den Steilhängen und Spitzenlagen des Ahrtals neben Spät- und Frühburgunder auch weiße Rebsorten, wie Riesling, Weiß- und Grauburgunder.

Die Ahrwinzer stehen mittlerweile an der Spitze deutscher Weinerzeuger. Renommierte Weingüter sind Mitglied im Verband deutscher Prädikatsweingüter (VDP) und unterliegen somit strengen Qualitätskriterien für unverfälschten Weingenuss. Bereits die Römer schätzten das Ahrtal als Weinanbaugebiet und ließen sich gern zwischen Eifel und Rhein nieder, um die ersten Reben zu pflanzen.

Auch kulinarisch hat das Ahrtal viel zu bieten. Neben Restaurants mit regionalen Spezialitäten ist auch die Spitzengastronomie an der Ahr zuhause. So hat der Guide Michelin aktuell zwei Sterne-Restaurants aus der Region bestätigt: Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ in Heppingen wurde mit zwei Sternen ausgezeichnet und Brogsitter’s Historisches Gasthaus Sanct Peter in Walporzheim mit einem Stern.

Manuel Schmuck

Im neuen Berliner Restaurant „Martha’s“ rocken junge, kreative Köche. Das Restaurant ist gleichzeitig Talentschmiede für eine neue Generation in der Küche

Martha’s ist das neue Restaurant im alten Westen im Herzen Berlins. Hier bringt Küchenchef Manuel Schmuck seit wenigen Wochen zeitgemäße, gehobene und dennoch bezahlbare Küche auf den Teller. Der 26-jährige Schmuck stand zuvor an der Seite von 2-Sterne-Koch Daniel Achilles im Reinstoff.

Patronin und Namensgeberin Martha, selbst leidenschaftliche Köchin von klein auf, freut sich über die positive Resonanz in der Hauptstadt: „Mit der Familie und Freunden toll und unkompliziert essen gehen – das Martha’s trifft mit seinem Konzept den Nerv der Zeit und hat die kulinarische Szene Berlins im Sturm erobert.“ Ihr Wunsch war es, eine Plattform zu schaffen, wo talentierte Jungköche auf Gäste treffen, die erstklassige Küche erleben und sich gleichzeitig wie bei Freunden fühlen. „Unser Team kocht auf sehr hohem Niveau und handwerklich ausgefeilt. Diese Energie in der Küche überträgt sich automatisch auf die Gäste,“ sagt die 23 jährige Martha. „Ich sehe das Restaurant als Kreativitätsschmiede, in der sich neue kulinarische Ideen entwickeln. Unsere Türen sind stets für junge Talente geöffnet,“ so Martha weiter.

Jung und mit Erfahrung in der Sternegastronomie im In- und Ausland, unter anderem im Wiener Steirereck, ist Küchenchef Manuel Schmuck. Im Martha’s bringt er seine einfache Philosophie auf den Punkt: „Ich verwende das Beste, was der Markt hergibt und das zu fair kalkulierten Preisen. Das muss nicht zwingend regional sein, es muss nur einfach richtig gut schmecken.“ Dabei kombiniert er verschiedene Aromen und Texturen miteinander, verbindet gern auch typisch deutsche, bodenständig deftige Produkte mit asiatischen und mediterranen Aromen. Kreationen wie Gesottene Kalbszunge mit violettem Senf, Senfkörnern, Zwiebel-Püree, Hefe-Bockbier-Vinaigrette, Granny-Smith und Rotkohlblättern oder ein Muscheleintopf aus Bachsaibling mit Haselnussöl, Amaranth, Rucola, saurem Rotkohl und Rotkohlsaft stehen auf der Karte. Die Gerichte kosten zwischen 8 bis 30 Euro. Sie werden ergänzt durch 80 preisgünstig kalkulierte Weine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 18:00 bis 22:30 Uhr (Küche), Bar: open end. Reservierungen unter +49 30 78 00 66 65 oder online unter http://marthas.berlin.