Chinesisches Teehaus eröffnet im Frankfurter Westend

Achtsamkeit trainieren, mal innehalten können, ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert sein… Wer demnächst das neue Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art betritt erfährt, wie er durch die chinesische Teekultur zur Ruhe zu finden kann. Möglich ist dies ab dem 12. November 2016, dem Eröffnungstag der neuen rund 300 Quadratmeter großen Einrichtung, zentral gelegen im Frankfurter Westend. Bevor der normale Teehausbetrieb startet, wird es jedoch erst noch ein paar extra Trommelwirbel geben, denn gleichzeitig zur Eröffnung wird hier die Gründungsfeier der deutschen Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V. zelebriert.

Chinesische Teezeremonie zum Mitmachen
„Das Teehaus ist als ein lebendiger Rückzugsort und als Stätte der Begegnung konzipiert“, sagt Gerhard Thamm, Gründer und Mitinhaber von Chá Dào – China Tea & Art. „Teetrinken auf chinesische Art bedeutet in einem bestimmten Rahmen ausgelebte Geselligkeit – sei es in der Familie und mit Freunden oder unter Geschäftsleuten.“ Die Grundlagen der chinesischen Teezeremonie sind, so Thamm, recht leicht zu erlernen: „Wer das Teehaus besucht, wird erst einmal von unseren Mitarbeitern bewirtet. Ein paarmal Zuschauen reicht jedoch, um die Technik dann nachzuahmen und Freude bei der Zubereitung zu empfinden.“ Der Perfektion sind nach oben dann jedoch keine Grenzen mehr gesetzt. Teemeister in China durchlaufen intensive Ausbildungen und werden regelrecht verehrt.

Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.
Zur Eröffnungsfeier erwartet Thamm einige dieser Meister sowie weitere Persönlichkeiten aus China: Teebauern Keramiker, Kalligraphen, Künstler und andere Kulturschaffende, die sich aktiv am Programm beteiligen – ganz im Sinne der 2016 gegründeten Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Vermittlung von Kulturinhalten und das Ermöglichen von Begegnungen von Menschen aus Deutschland und China die Basis zu schaffen für eine „uneingeschränkte Akzeptanz des Anderen und der Anderen“ – so die Satzung. Kurz: Es geht darum, Brücken zu bauen – und dass Teekultur eine besonders barrierefrei begehbare Brücke ist, hat Gerhard Thamm in seinem Werdegang selbst erfahren.

Vom Deutschen der auszog, um das Teebrauen zu lernen …und zu lehren
Jahrzehntelang bereiste der heute 66-jährige als Geschäftsführer verschiedener Luftfahrunternehmen das Reich der Mitte. „Meinen ersten Kontakt mit der chinesischen Teekultur hatte ich vor rund 30 Jahren bei Freunden, die mich zu einer Teezeremonie mit verschiedenen Oolongs einluden – bei uns hätte man wohl Verkostung gesagt.“ Ab diesem Zeitpunkt ließ ihn das Thema Tee nicht mehr los und er wuchs im Laufe der Jahre ganz natürlich in die Teekultur hinein. Er vertiefte seine Erfahrungen und Kenntnisse und sein Engagement, bis hin zu der Entscheidung, sich aktiv an der Erhaltung und Verbreitung der chinesischen Teezeremonie zu beteiligen. Die Motivation schöpft er aus seiner persönlichen Begeisterung für das Thema und der Überzeugung, dass er anhand dieser friedlichen, reichen Kunst einen konkreten Beitrag für ein besseres Miteinander der Völker und Individuen schaffen kann.

Seit vielen Jahren arbeitet Gerhard Thamm an seinem Projekt, „dem Westen“ einen Zugang zur Kunst des Tees zu legen. Mit der Teezeremonie sind weitere Kulturtechniken wie Malerei, Töpferei und Musik eng verwoben und auch sie finden eine Plattform innerhalb der Institution. Auch eine Teeschule soll dort entstehen. „Die Eröffnung von Chá Dào – China Tea & Art im Westend ist für mich ein großer Schritt in die Öffentlichkeit“, so Gerhard Thamm, der bis vor Kurzem noch seinen Sitz in einer ruhigen Straße in Neu-Isenburg hatte und von dort aus auch den Onlineshop https://shop.chadao.de/ betrieb. „Von hier aus können wir die Aufgabe der Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur vorantreiben, und das Teehaus ist eine Bereicherung für das Viertel und die Stadt Frankfurt insgesamt.“

Tee in Porzellanminiaturen statt Coffee to go
Man muss kein China-Fan oder Asienkenner sein, um im Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art auf seine Kosten zu kommen. „Viele meiner Kunden und auch der Mitglieder der Gesellschaft beschäftigen sich privat oder beruflich mit dem Thema Gesundheit. Sie sind auf der Suche nach Methoden, um mehr Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.“ Dass er mit seinen Themen voll in den aktuellen Mindfulness- und Gesundheitstrends liegt, ist Thamm bewusst, auch wenn er selbst dieses Vokabular nicht zu sehr strapazieren möchte. „Das ist es wohl, was man unter Zeitgeist versteht“, schmunzelt er – und dass seine Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen und er bei „seinen“ Bauern auf Fair Trade setzt, versteht sich von selbst.

www.chadao.de

Hendrik Pieper

Das Restaurant „La Maison de l´entrecôte“ hat einen neuen Küchenchef – Hendrik Pieper. Als Executive Chef leitet er nicht nur die beiden Restaurants „La Maison de l´entrecôte“ am Ku´damm sowie am Alexanderplatz in Berlin, sondern verantwortet die gesamten Küchenoperations der vier Berliner Azure Hotels.

Hendrik Pieper absolvierte seine Berufsausbildung zum Koch im Astron Hotel in Dessau und entwickelte bereits hier die Leidenschaft zur gehobenen Kulinarik. Nach seiner Ausbildung folgten berufliche Top Stationen wie die im Shiro i Shiro in Berlin als Sous Chef und im Restaurantschiff PATIO Berlin als Küchenchef. Im Royal Meridian in Hamburg lernte er die französische Küche kennen und lieben sowie das Kochen à la Carte auf hohem Niveau. Seither weiß er die Teamarbeit mit professionellen Köchen sehr zu schätzen. 2013 kehrte er nach Berlin zurück und war bis zuletzt Sous Chef im InterContinental Berlin. Hier trug er die kulinarische Verantwortung über das Hotel Restaurant, die Bar, Lounge und Roomservice.

Bereits als Kind erfuhr er, wie wichtig es ist, sich natürlich und gesund zu ernähren. Seine Großeltern hatten einen Bauernhof mit einem großen Garten und eigenen Tieren, die dort auch geschlachtet wurden. Er zupfte Löwenzahn, lernte wie man mit simplen Dingen kocht und half bei allen anfallenden Aktivitäten mit. Regelmäßig begleitete er seinen Vater, einen passionierten Angler, nach Norwegen und lernte den Fischfang von der Pike auf, filetierte Fische, vakuumisierte sie und nahm sie in Kisten mit nach Deutschland.

Hendrik Pieper hat ein großes soziales Engagement: Er setzt sich seit vielen Jahren sehr für ein Hilfsprojekt für schwerhörige Menschen „Hören helfen“ in Nepal ein. Mindestens einmal im Jahr fliegt er hin und hilft aktiv vor Ort mit. Er versucht Spendengelder zu sammeln, spielt mit den Kindern Fußball und macht selbst Hörtests.

Hendrik Pieper möchte auch im „La Maison de l’entrecôte“ viel bewegen und seine Erfahrungen einbringen. Er fühlt sich in der Gruppe der Azure Hotels sehr wohl und hält bereits jetzt schon viel auf sein versiertes und motiviertes Team. Sein Schwerpunkt ist eine ehrliche, direkte Küche mit regionalen und hochwertigen Produkten und guten Lieferanten. Die Qualität aller verwendeten Produkte wird immer wieder geprüft und auf den besten Stand gebracht.

Im „La Maison de L´entrecôte“ können die Gäste internationale Speisen und eine Selektion europäischer Weine in Verbindung mit authentischem Ambiente und entspannter Atmosphäre genießen. Freunde des Entrecôtes schätzen die Vielfalt der Fleischsorten – das Angebot erstreckt sich vom traditionellen US-Beef über die deutsche und spanische Zucht.

www.maisonentrecote.de

Über 2.000 Weinveranstaltungen in Deutschland

Exakt 2.266 Terminhinweise für Weinveranstaltungen in ganz Deutschland wurden dem Deutschen Weininstitut (DWI) für seine neueste Ausgabe der Broschüre „Wein aktiv erleben“ gemeldet. Dies sind 132 Veranstaltungen mehr als im vergangenen Jahr.

Sie reichen von Weinfesten, -präsentationen und -messen über weinkulturelle oder -kulinarische Veranstaltungen bis hin zu Weinerlebnistagen. Hier findet jeder Weinfreund etwas für seinen Geschmack.

Die 106-seitige DIN-A5 Broschüre kann ab sofort gratis im DWI-Online-Shop unter www.deutscheweine.de oder per E-Mail an winzerfeste@deutscheweine.de bestellt werden. Wer den Postweg bevorzugt, schickt eine Karte an: Deutsches Weininstitut, Postfach 1764, 55007 Mainz

Alle Weinevents online und als App „Weinziele“ Zusammen mit weiteren Veranstaltungen, die sich im Laufe des Jahres aktuell ergeben, sind alle Termine auch im Internet abrufbar, unter www.veranstaltungen.deutscheweine.de. Dort gibt es weiterführende Informationen zu den Events und den Veranstaltern. Darüber hinaus bietet das DWI mit der App „Weinziele“ eine kostenlose mobile Weinevent- und Winzersuche für alle Smartphones.

Mario Kalweit

– Die 100 beliebtesten Rezepte des sympathischen Fernsehkochs
– Gutem Geschmack auf der Spur: Mario Kalweit bei regionalen Produzenten

Der WDR-Fernsehkoch ist nicht nur in der Sendung »daheim+unterwegs« aktiv. Auch in seinem Restaurant serviert der Spitzenkoch traditionelle Gerichte, aber immer mit dem gewissen Dreh. Die beliebtesten Rezepte aus der Show stellt Mario Kalweit nun in seinem Kochbuch vor. Der Leser darf hier nicht nur einen Blick in seinen Kochtopf werfen, sondern Mario Kalweit auch im WDR-Studio besuchen und ihn zu regionalen Lebensmittelproduzenten begleiten.

Mario Kalweit, geboren 1968 in Münster, ist ein echter Westfale. Seit seiner Kochausbildung ist er nun seit 30 Jahren im Beruf. Er ist Küchenmeister, war Sternekoch und ist im WDR mit über 300 Fernsehauftritten als Fernsehkoch dabei. Seit 2004 führt er sein eigenes Restaurant, das »La cuisine Mario Kalweit« in Dortmund. In seiner Küche spiegelt sich sein Stil wieder, nur die besten Grundprodukte zu verwenden und diese in der Zubereitung zu veredeln. Er ist immer auf der Suche nach neuen, qualitativ hochwertigen Produkten, die er in seine Rezeptideen einbauen kann. Sein Wissen gibt er regelmäßig bei seinen Kochkursen weiter.

Mario Kalweit
Meine Lieblingsrezepte aus »daheim+unterwegs« 224 Seiten, ca. 150 Abb., Format 19,3 x 26,1 cm Hardcover
ISBN: 978-3-86244-692-6 (Bestelllink)
[D] 24,99
[A] 25,70 br>
sFr. 34,90
Christian Verlag

Darmkrebs-Risiko

Wer nicht übergewichtig ist, nicht raucht,
Alkohol nur in Maßen konsumiert, körperlich aktiv ist und sich gesund
ernährt, hat ein um etwa ein Drittel vermindertes Risiko, an Dickdarm-
bzw. Mastdarmkrebs zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer großen
europäischen Langzeitstudie (EPIC*) mit über 347.000 weiblichen und
männlichen Studienteilnehmern im Erwachsenenalter. Das
Wissenschaftlerteam unter Führung von Krasimira Aleksandrova und Heiner
Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE)
veröffentlichte nun seine Daten in der Fachzeitschrift BioMed
Medicine (Aleksandrova, K. et al., 2014, 12:168).

Darmkrebs** gehört zu den häufigsten Krebsarten. Nach Angaben der
International Agency for Research on Cancer erkranken weltweit etwa
746.000 Männer und 614.000 Frauen jährlich an dieser Krankheit, wobei
diese Krebsform besonders häufig in Ländern mit westlichem Lebensstil
auftritt. Dies legt den Schluss nahe, dass das gehäufte Auftreten dieser
Krebsform mit bestimmten Merkmalen der westlichen Lebensart verbunden
ist. In der Tat haben in den letzten Jahren verschiedene Studien
Lebensstilfaktoren identifiziert, die jeweils für sich allein genommen
mit dem Darmkrebs-Risiko in Zusammenhang stehen. Hierzu zählt zum
Beispiel auch die Art der Ernährungsweise.

Neu an der aktuellen Studie ist nun, dass sie erstmals die kombinierten
Effekte von fünf gesundheitsfördernden Lebensstilmerkmalen auf das
Darmkrebsrisiko in einer europäischen Bevölkerungsgruppe untersucht hat.
Die Wissenschaftler stuften dabei folgende Merkmale als risikosenkend
ein: Nichtraucher zu sein, Alkohol nur in einem moderaten Maß zu
trinken, ein normales Körpergewicht zu haben, wobei der Taillenumfang
von Frauen kleiner als 80 cm und der von Männern kleiner als 94 cm sein
sollte, körperlich aktiv zu sein sowie sich gesund zu ernähren. Im
Rahmen der vorliegenden Studie bedeutete dies, sich mit vergleichsweise
viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten, reichlich Nüssen und Samen,
ausreichend Fisch und Joghurt, aber mit wenig rotem Fleisch und
Wurstwaren zu ernähren.

Wie die Untersuchung zeigt, hatten Studienteilnehmer, die zwei der
gesundheitsfördernden Merkmale aufwiesen, im Vergleich zu Personen, auf
die kein oder nur ein günstiges Lebensstilmerkmal zutraf, ein um 13
Prozent verringertes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Wiesen die
Teilnehmer drei der untersuchten Merkmale auf, sank ihr
Erkrankungsrisiko um 21 Prozent, wobei sich bei vier Merkmalen ihr
Risiko sogar um 34 Prozent verringerte. Kamen alle fünf Merkmale
zusammen, sank das Risiko um 37 Prozent.

„Wie unsere Ergebnisse zeigen, verringert sich das Darmkrebsrisiko umso
mehr, je mehr man etwas für seine Gesundheit tut. Unsere Daten haben
ergeben, dass durch eine gesunde Lebensführung bis zu 22 Prozent der
Darmkrebs-Neuerkrankungen bei Männern bzw. bis zu 11 Prozent der
Erkrankungen bei Frauen vermeidbar wären“, sagt Aleksandrova,
Erstautorin der Studie. „Das Umsetzen dieses Wissens in gesellschaftlich
aktiv unterstützte Präventionsstrategien könnte wesentlich dazu
beitragen, ein frühes und häufiges Auftreten dieser Krebsform zu
vermeiden und damit viel persönliches Leid zu verhindern“, ergänzt
Heiner Boeing, Leiter der Potsdamer EPIC-Studie.

Hintergrundinformation:
Quelle: Combined Impact of Healthy Lifestyle Factors on Colorectal
Cancer: A Large European Cohort Study
Krasimira Aleksandrova, Tobias Pischon, Mazda Jenab, H. Bas
Bueno-de-Mesquita, Veronika Fedirko, Teresa Norat, Dora Romaguera, Sven
Knüppel, Marie-Christine Boutron-Ruault, Laure Dossus, Laureen Dartois,
Rudolf Kaaks, Kuanrong Li, Anne Tjønneland, Kim Overvad, J Ramón Quirós,
Genevieve Buckland, María-José Sánchez, Miren Dorronsoro, María-Dolores
Chirlaque, Aurelio Barricarte, Kay-Tee Khaw, Nicholas Wareham, Kathryn E
Bradbury, Antonia Trichopoulou, Pagona Lagiou, Dimitrios Trichopoulos,
Domenico Palli, Vittorio Crogh, Rosario Tumino, Alessio Naccarati,
Salvatore Panico, Peter Siersema, Petra H Peeters, Ingrid Ljuslinder,
Ingegerd Johansson, Ulrika Ericson, Bodil Ohlsson, Elisabete Weiderpass,
Guri Skeie, Kristin Benjaminsen Borch, Sabina Rinaldi, Isabelle Romieu,
Joice Kong, Marc Gunter, Heather Ward, Elio Riboli and Heiner Boeing;
BMC Medicine 2014, 12:168

Link: http://www.biomedcentral.com/1741-7015/12/168

* EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition.
Die EPIC-Studie ist eine prospektive (vorausschauende) Studie, die
Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen
Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23
administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit insgesamt
519.000 Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer
EPIC-Studie ist mit mehr als 27.000 Teilnehmern ein Teil der
EPIC-Studie. Die aktuellen Studienergebnisse basieren auf den Daten von
347.237 Frauen und Männern im Alter zwischen 25 und 70 Jahren. Während
der Nachbeobachtungszeit von 12 Jahren erkrankten 3.759 dieser
Teilnehmer an Darmkrebs.

** Bei Darmkrebs (kolorektales Karzinom) handelt es sich um einen
bösartigen Tumor des Dickdarms oder des Mastdarms. Er entwickelt sich
meist aus Darmpolypen, die sich im Verlauf von wenigen Jahren bösartig
verändern. Im Jahre 2010 wurde die Krankheit bei 62.400 Menschen in
Deutschland neu diagnostiziert und im Jahr 2012 starben knapp 26.000
daran (Quelle: Robert Koch Institut).

Thomas Seeländer

Thomas Seeländer ist Küchenchef im neuen Restaurant Blaufeuer

Er entzündet künftig ein Geschmacksfeuerwerk in der Bremer Überseestadt: Thomas Seeländer ist Küchenchef im Restaurant Blaufeuer des neuen Steigenberger Hotel Bremen. Der 30-Jährige ist in der Hansestadt kein Unbekannter, sondern wird für seine phantasievollen Gourmetkreationen geschätzt. Im Restaurant Blaufeuer steht nun die regionale Küche mit internationalen Einflüssen im Mittelpunkt.

Pünktlich zur Eröffnung präsentiert das Steigenberger Hotel Bremen seinen neuen Küchenchef: Thomas Seeländer wird künftig an der Spitze des Restaurants Blaufeuer stehen. Der 30-Jährige ist bereits seit zehn Jahren in der gehobenen Gastronomie Bremens aktiv und für seine ausgefallenen Kreationen bekannt. Nach seiner Ausbildung zum Koch in Schneverdingen zog es Thomas Seeländer im Jahr 2003 in die Hansestadt. Hier sammelte er im Hilton Hotel Bremen und dem Fünf-Sterne Swissôtel gastronomische Erfahrungen, bevor er 2011 seine erste Position als Chef de Cuisine im Bremer Restaurant Hansen antrat.

Im Restaurant Blaufeuer kreiert Thomas Seeländer Regionales mit internationalen Einflüssen und setzt dabei auf ungewöhnliche Kombinationen. So kredenzt der Küchenchef gegrillte Jakobsmuscheln mit gebackener Blutwurst und überrascht mit der Kombination von gebratener Rotbarbe, Kaninchen und dem süßen Aroma von Aprikosen.

Serviert werden die Kreationen von Thomas Seeländer direkt am Weserufer. Das Restaurant Blaufeuer bietet seinen Gästen eine großzügige Außenterrasse, auf der die Atmosphäre der pulsierenden Überseestadt auf die beruhigende Stimmung des Flussufers trifft. Im Restaurant erlauben bodentiefe Panoramafenster den uneingeschränkten Ausblick auf das Flussambiente.

Mirko Reeh

Die Geschichte vom „Kräutlein rühr‘ mich nicht an“ und viele weitere spannende Abenteuer rund um den Kochtopf

Gemeinsam kochen und essen – das macht Spaß. Auch wenn man noch klein und ziemlich krank ist. Kinder mit Krebs und ihre Eltern haben neben der Erkrankung auch mit vielen Ernährungsproblemen zu kämpfen. Da sind praktische Hilfe und Ablenkung mehr als willkommen. „Freude am Essen – aktiv leben mit und nach Krebs“, so heißt ein neues medizinisch kontrolliertes Ernährungsprojekt, das seit Mitte April im Rahmen der Kampagne „Du bist kostbar – Hessen gegen Krebs“ in die Tat umgesetzt wird. Initiatoren sind die Stiftung Leben mit Krebs, das Hessische Sozialministerium und die Hessische Krebsgesellschaft.

Beim Kinderkochen in Wiesbaden sind auch die Kinderkliniken der HSK Wiesbaden und der Mainzer Universitätsmedizin mit im Boot. Zusammen mit Starkoch Mirko Reeh, der als Ernährungs-Botschafter die Stiftung Leben mit Krebs unterstützt, sind die Oecotrophologin Dr. Reinhild Link, VitaLink Gesundheitsförderung bei Kindern, die Psychologin Katja Pfeiffer, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, und PD. Dr. Jacqueline Bauer, HSK Wiesbaden, aktiv. Reeh vermittelt mit viel Herz und Verstand, wie man tolle Gerichte auf die Teller bringt. Drei Stunden lang begleiten alle die kleinen Patienten durch das lustige und lehrreiche Koch-Abenteuer. Austragungsort ist die Restaurant-Küche von Feinkost Feickert in Wiesbaden.

Ziel des Projektes ist es, den Symptomen der Krebsbehandlung entgegenzuwirken und wieder Freude am Essen zu gewinnen. Denn bei fast allen Tumorerkrankungen treten Ernährungsprobleme wie Appetitverlust, Gewichtsabnahme und Änderung der Geschmackswahrnehmung auf, die eine starke Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Dabei ist ausgewogenes und regelmäßiges Essen eine wesentliche Voraussetzung für den Therapieerfolg – das wissen die begleitenden Ärzte und Psychologen der HSK und der Universitätsmedizin Mainz aus langjähriger Erfahrung. Mit medizinischem Knowhow und persönlichem Einsatz unterstützen Prof. Markus Knuf, Direktor der HSK Kinderklinik, und sein Mainzer Kollege Prof. Dr. Fred Zepp das Projekt.

„Mit dem neuen Angebot ‚Freude am Essen – aktiv leben mit und nach Krebs‘ möchten wir Kindern und Erwachsenen, die an einer Krebserkrankung leiden, zeigen, wie lebenswert das Leben sein kann“ berichtet der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner, Schirmherr der Kampagne „Du bist kostbar“.

Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs und Initiator des Kinderprojektes, betont noch einen Aspekt des Kochkurses: „Die aktive Teilnahme der Kinder an dem Kochprogramm soll ihnen vor allem viel Spaß machen. Durch selbstständiges Zubereiten der Speisen sollen die Kinder ihre Stärken entdecken und ihre Lustlosigkeit überwinden.“

Bis zu 12 Kinder können pro Kochkurs mit dabei sein. Auch Geschwister dürfen mit an den Herd. Die begleitenden Eltern werden in einem Nebenraum von der Oecotrophologin geschult. Für Vor- und Nachbereitung und die Dokumentation sorgen wissenschaftliche Mitarbeiter.

Mirko Reeh arbeitet mit CHROMA Captain Cook Messern, Kochmesser für kleine Hände. Er selber benutzt type 301, Design by F.A. Porsche .

Hoteltester auf Zeit gesucht

Von dieser Chance träumen viele: Einmal wie ein Profi unterwegs sein und ein exklusives Vier-Sterne-Superior-Hotel in allen Bereichen testen! Dieser Traum kann bald Wirklichkeit werden: Das neue Travel Charme Bergresort Werfenweng sucht zwölf Hoteltester, die zwischen dem 9. Januar und 31. Mai 2013 drei Tage/ zwei Nächte alleine oder in Begleitung eines Partners die Angebote des neuen Hotels im Salzburger Land kostenlos ausprobieren und anschließend bewerten. Das Travel Charme Bergresort Werfenweng im Salzburger Land, das offiziell Anfang Dezember 2012 eröffnet, wird das dritte Hotel in Österreich der Travel Charme Hotels & Resorts sein.

Der Countdown für die Vergabe der Traumjobs läuft: Interessierte können sich vom 1. September bis 18. November 2012 unterwww.travelcharme.com/hoteltester
online informieren. Die zwölf Hoteltester sollten reise-erfahren sein und unterschiedliche Interessen mitbringen. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wählt eine Expertenjury von Travel Charme Hotels & Resorts zusammen mit Hoteldirektor Nikolaus Jäger sowie dem Kooperationspartner HolidayCheck aus, wer in den Genuss dieser besonderen Aufgabe kommen wird.

Gesucht werden jeweils drei Tester für verschiedene Kategorien: die Spa-Tester dürfen herausfinden, ob der Wellness-Bereich und die Anwendungen hohen Ansprüchen genügen. Gourmet-Tester lassen ihre Gaumen mit regionalen Spezialitäten und Tropfen aus dem hauseigenen Weinkeller verwöhnen und sagen, ob es schmeckt. Von Design-Spezialisten ist ein Urteil über die moderne Interpretation des alpinen Bauens der ArchitekturConsult GmbH und das italienische Innendesign erwünscht, drei Aktiv-Urlauber erkunden mit Skiern oder zu Fuß die beeindruckende Berglandschaft und stellen das Sport-Angebot auf den Prüfstand. Die zwölf Hoteltester sollen natürlich auch Komfort und Service, Freundlichkeit des Personals, Kreativität der Gourmet-Küche, Harmonie zwischen Hoteldesign und Natur, Qualität der alpinen Spa-Kultur sowie der Aktiv-Angebote insgesamt bewerten.

Bei allem Spaß, den das Testen machen wird, ist es doch eine „ernste Angelegenheit“ – denn die Gäste werden genau zu ihren Erfahrungen befragt und mit Kamera interviewt. Sind die Tester begeistert, hat das Hotel sein Ziel erreicht. Gibt es Kritik, wird die eben auch ernst genommen und mit entsprechenden Maßnahmen darauf reagiert.

Das Travel Charme Bergresort Werfenweng wurde von der Architektur Consult ZT GmbH geplant. Der Hoteltrakt und die Häuser mit den Residenzen haben leicht geneigte Dächer, sind mit heimischem Lärchenholz verkleidet und über Brücken verbunden. So fügt sich die Anlage in die Struktur des Dorfes und die alpine Landschaft. Jedes der Zimmer und Appartements verfügt über eine eigene Loggia mit herrlicher Aussicht. Möbel und Interieur wurden exklusiv für die Anlage vom italienischen Designer Lornzo Bellini entworfen.

www.travelcharme.com

Bei Viverde regionale Küche genießen

Die Natur aktiv erleben, Land und Leute erkunden und im Urlaub so richtig durchatmen – bewusster Genuss in allen Variationen steht bei den Viverde Hotels ganz hoch im Kurs. Bei dem neuen Hotelkonzept der TUI, Deutschlands führendem Reiseveranstalter, können naturaktive Urlauber fernab des Massentourismus entspannen und genießen. Und weil dazu natürlich auch das leibliche Wohl gehört, sind hohe Umweltstandards bei der Verpflegung, eine gesunde, regionale Küche und das Angebot von hauseigenen Produkten wie Milch, Käse oder Kräutern wichtige Bestandteile der Viverde Philosophie.

Um die Natur und die Besonderheiten der Region besonders intensiv zu erleben, sind bei jedem Aufenthalt in den Viverde Hotels mindestens vier „Naturerlebnisse“ bereits inklusive. Auch für Gourmetfans ist gesorgt: So wird beispielsweise im Viverde Tenuta Moreno in Italien eine Weinverkostung bei den Winzern „Lomazzi & Sarli“ im Herzen Apuliens angeboten, in einer Landschaft, die seit Jahrhunderten von Weinbau geprägt wird. Um nicht nur die Weine, sondern auch die regionale Küche Apuliens besser kennen zu lernen, können die Hotelgäste an einem Pasta-Kochkurs mit einem Profikoch teilnehmen. Aber auch im Viverde Hotel Loryma in der Türkei erleben Kultur- und Kulinarikinteressierte beispielsweise eine Türkisch-Sprachstunde mit anschließender Zubereitung eines original türkischen Schwarztees oder eine Weinprobe in der Winzerei „Pamukkale“. Die Weinkeller dieser Winzerei liegen in der Güney Hochebene, einer der bedeutendsten Weinanbau-Gebiete der ägäischen Region.

Info: Eine Woche im Vier-Sterne-Hotel Viverde Tenuta Moreno kostet inklusive Flug im Doppelzimmer mit Frühstück ab 593 Euro pro Person.
Eine Woche im Vier-Sterne-Hotel Viverde Loryma ist inklusive Flug und Halbpension ab 531 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Bei der Buchung wird aktiv auf die Möglichkeit der CO2-Kompensation hingewiesen.

Michael Schieder

Traditionelle Spargelgerichte und das rote Höhenvieh
Euro-Toques Sterne-Köche zeigten vollen Einsatz am Herd

Ende Mai stieg zum 15. Mal das Europäische Koch-Festival für vier Tage, und nicht nur bundesweit kochten die Sterne-Köche und klapperte das Küchenhandwerk. Viele Gäste fanden den Weg in die zertifizierten Euro-Toques Sternegarantie-Restaurants, und mancherorts nahmen auch Schulen am Koch-Festival teil. Einen bundesweiten Querschnitt des Koch-Festivals zeigt Euro-Toques:

In Baden-Württemberg schwärmt das Team vom Landgasthof und Hotel „zur Rose“ von den gelungenen Festival-Tagen rund ums Essen nach Euro-Toques-Philosophie. Herzhaftes und Traditionelles aus der Region wurde kredenzt. In Ehingen Berg an der Donau weiß man, was die Gäste wünschen. Genauso etwas südlicher in Bayern, im Restaurant „Zum Goldenen Kreuz“ – Inhaber ist die Familie Schieder. Und Junior-Chef und Sternekoch, Michael Schieder, erzählt noch ganz angetan: „Alle Gäste waren begeistert. Unser Menü kam bestens an…“. Schieder und sein Team hatten eine feine „Spezialitäten-Zusammenstellung“ vom roten Höhenvieh zusammengestellt. Und dieses „rote Höhenvieh“ käme wirklich aus der Region, hielt Michael Schieder fest. Eine echte „Oberpfälzische Rinderrasse“ sei das rote Höhenvieh – und das kommt rund um Saubersrieth bei Moosbach an.

Schieder kurz zusammenfassend: „Bei uns trifft Tradition auf Moderne.“ Herbert Grunert, ein anderer ausgezeichneter Euro-Toques Sterne-Maître vom „Lindenberger Hof“ spricht von „gelungenen Tagen, und einem Superangebot“ für die Gäste. In Lindenberg hat man die Auswahl: „Alle Produkte kamen aus der Region. Das Rind- und Schweinefleisch lassen wir uns zwar liefern, aber von ausgesuchten Händlern der Region. Dann die Bodenseefische…“, und als Dessert gab es „Apfelküchle“, von heimischen Äpfeln. Das Menü kam an, so Grunert.

Weiter oben in Sachsen wiederum, stürmten beim Europäischen Koch-Festival Schüler der örtlichen Werkrealschule die Küche von Rainer Wiesner. Der trug es mit Humor: „Ich habe delegiert, die Kinder haben pariert und gekocht.“ Und das mit viel Spaß. Sie machten gar einen Wettbewerb, Klasse gegen Klasse, ein „dreigängiges“ Menü sollte zubereitet werden. Die Pennäler schwitzten, die Lehrer saßen in der Jury. Spaß hatten alle gemeinsam, auch Eltern kamen in die „Villa Theodor“ der Wiesners, und ließen sich Fleisch aus der Region Erzgebirge mit Spargelvariationen servieren. Und die „Villa Theodor“ nimmt sich der Schüler und der Nachwuchsschulung wirklich an. Rainer Wiesner: „Wenn Interesse da ist, macht es viel Spaß zu Erklären…“ – zudem zelebrieren sie in der Villa Theodor auch „Benimm-Kurse“. Kann ja nicht schaden…

In „N-R-W“, genau gesagt, in Unna, zeigte man viel „Good Will“ im Hause „Mersmann“ von Chefkoch Hasan Durmisevic, der ein Restaurant verschiedener regionaler Spezialitäten aufbietet. Durmisevic nahm in Unna das erste Mal am Koch-Festival teil, und sprach, seinen Daumen waagrecht haltend: „Nun, es lief so lálá. Spaß hat es gemacht, aber die Resonanz war eher mau. Vielleicht nehmen im kommenden Jahr mehrere Leute teil…“, mitmachen möchte das Team aus dem Haus „Mersmann“ allemal wieder. Denn, Durmisevic hatte tolle Gerichte aus regionalen Produkten zusammengestellt. Bio-Schweinefleisch, Spargel, Erdbeeren fürs Dessert – alles rund um Unna. Alles Kartoffel oder was? In der Lüneburger Haide gibt es das „Erste Deutsche Kartoffel-Hotel“. Eines vorweg, nichts für faule „Couch-Potatoes“. Dort ist man aktiv, geht hinaus, wandern, spazieren – und genießt die „Kartoffel-Küche“ in allen Variationen von Chef-Koch Bernd Bluhm, der selber stets aktiv und telefonisch kaum erreichbar ist.

Ellen Lieske, die Direktionsassistentin, weiß aber zu berichten, dass „die Kartoffel-Spargel-Diät“ bei den Gästen bestens „ankommt“. Etliche Kartoffelgerichte gäbe es, und auch ansonsten stehe „Wellness“ im Vordergrund. Hier kann der Gast Schlemmen, und nimmt dennoch nicht zu. Außerdem nahmen nah der Waterkant das Hotel „Burg-Klause“ auf Fehmarn (Familie Wolf) und das „Weberhaus“ in Heiligenhafen am Koch-Festival teil. Klar, dass da frischer Fisch im Mittelpunkt stand – aber auch schöne Ausblicke. (Euro-Toques wird einzelne Teilnehmer noch ausführlich vorstellen.)