New York City im Februar

Wir besuchten die Hauptstadt der Welt

Wir besuchten auf Wunsch unseres Teenager Sohns Ende Februar New York City. Wir stellten fest, dass es keine ideale Reisezeit ist, da viel zu kalt. Aber wir waren ja auf die Schulferien angewiesen. Trotzdem hatten wir wie immer viel Spaß in der City.
Unser Sohn wollte diesmal nicht in die Fine Dining Szene, sondern lieber einfachere Restaurants wie Joe’s Pizza besuchen. Gerne erfüllten wir ihm den Wunsch.

New York City – Midtown Manhattan Blick vom Hotel 50 Bowery

Wir wohnten in Chinatown im Hotel 50 Bowery, das wir aufgrund der guten Bewertungen genommen hatten. Leider überzeugte uns das Hotel keineswegs und wir waren sehr erstaunt über die guten Bewertungen. Preis-Leistung waren im Rahmen, aber das war es. Hier unser Bericht: 50 Bowery .

Restaurants wählten wir also ganz normale Plätze, selbst bei Shake Shack waren wir. Wir fanden, Shake Shack hat sehr nachgelassen und Five Guys Hamburger sind vermutlich derzeit besser.

Shake Shack Hamburger in New York City

Das bestbewerteste Fine Dining Restaurant, in dem wir waren, war das Waverly Inn in Greenwich Village, über das der US-Präsident Trump sagt, es gäbe dort das schlechteste Essen in New York City. Das Restaurant soll „in“ sein. So schlimm wie Trump sagt, ist es nicht, aber wir sehen keinen Grund, da wieder hinzugehen. Unser Bericht: Waverly Inn Greenwich Village.

Wir waren auch in jeder Filiale von Joe’s Pizza, an der wir vorbeikamen, bekannt aus Spiderman, ein Stück Pizza essen. Die Pizza war okay.

Joe’s Pizza, New York City

Eine Japanerin empfahl uns ihr Lieblingsrestaurant, die japanische EN Japanese Brasserie, ebenfalls im Greenwich Village. Vermutlich lebt die Japanerin schon sehr lange in New York City. Wir fanden das Restaurant nicht sehr authentisch und auch dieses Restaurant müssen wir nicht wieder besuchen. Unser Bericht: EN Japanese Brasserie .

Ich bat darum, einmal einen sicheren kulinarischen Hafen anlaufen zu dürfen und mein Wunsch wurde akzeptiert. Wir sind zu David Chans erstem Restaurant, der Momofuku Noodlebar gegangen. Die Momofuku Noodlebar war billiger als die beiden oben beschriebenen Restaurants und wirklich gut. Da würden wir alle jederzeit wieder hingehen. Es war auch ganz unproblematisch. Auch ohne Reservierung bekamen wir zu Dritt am frühen Abend einen Platz am Tresen.
Unser Bericht über die Momofuku Noodlebar in Manhattan, New York City.

Ein richtiger Loser war die sehr billige Lanzhou Nudelbar in Chinatown. Miese Fleischqualität, aber gute hausgemachte Nudeln. Suppe schmeckte nicht besonders. Trotz des geringen Preises würde ich dieses Restaurant nicht empfehlen. Dagegen ist das sehr authentische Jing Fong, im Gebäude neben dem 50 Bowery Hotel einen Besuch wert. Wir waren sogar zwei oder dreimal da. Das Jing Fong ist eine riesengroße Halle im ersten Stock. Hier feiern Chinesen ihre Feste. Dann wird ein Teil mit Raumteilern abgetrennt. Die Lautstärke im sowieso sehr sehr lauten New York übersteigt alles dagewesene. Trotz der Größe werden anständige Dim Sum angeboten und zwar durchgehend. Die Qualität ist prima, Preis-Leistung stimmen. Ins Jing Fong, das übrigens ungeheizt ist (man behält seine Jacke an … oder trinkt), würden wir jederzeit wieder gehen. Trotz der Größe und Lautstärke.

Michelin Guide New York City 2019 – für Besseresser

Noch einen Tipp: Unbedingt den günstigen New York CityPass besorgen und die fantastischen Museen und Attraktionen besuchen. Der Pass macht uns wieder viel Freude!

Auch Liberty Island war im CityPass inkludiert

In der Lower East Side besuchten wir ausserdem das Museum in der Eldridge Street. Anhand der ehemaligen Synagoge verstanden wir die Geschichte der Lower East Side. Sehr empfehlenswert.

Synagoge in der Eldridge Street in der Lower East Side, Manhattan

Derzeit gibt es wahnsinnig günstige Business Class Flüge aus Europa in die USA. Neulich sah ich Amsterdam – New York City (JFK) mit KLM für 960 €. Economy ClassFlüge kosten derzeit ab 260 € (nur Handgepäck).

Spartipps für New York City

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.