Tobias Greb Well-Kids

Anlässlich des 10. Deutschen Suppentages übernimmt das Deutsche
Suppen-Institut ideell die Patenschaften für Teilnahmeplätze an einem
deutschlandweiten Ernährungsprogramm für Kinder und Eltern – das
„Tobias Greb Well-Kids“ Programm.

„Gemeinsam mit Fitness- und TV-Koch Tobias Greb bieten wir
deutschlandweit die Möglichkeit, 16 Teilnahmepakete (jeweils ein
Erwachsener/ein Kind) für das neue „Tobias Greb Well-Kids“ Programm
zu gewinnen. Unter der Internetadresse www.suppeninstitut.de oder
www.Tobias-Greb.de können sich interessierte Kinder und Eltern über
das Programm informieren“, erläutert Dirk Radermacher,
Geschäftsführer des Deutschen Suppen-Institutes.

Betroffene und ihr Umfeld aufklären

Das Bewusstsein für die „richtige“ Ernährung ist gering, häufig
leben die Eltern als engste Bezugspersonen das Fehlverhalten täglich
vor. Oft wird bereits im Kleinkindalter der Grundstein für das
spätere Ernährungsverhalten gelegt.

„Da Kinder und Eltern gemeinsam diese Problematik angehen und
bewältigen müssen, haben wir uns entschlossen, das „Well-Kids“
Programm generationenübergreifend zu konzipieren“, ergänzt Tobias
Greb.

Workshops deutschlandweit

Die „Tobias-Greb Well-Kids“ Workshops finden deutschlandweit in
München, Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt statt.

Den Teilnehmern wird von Anfang an gesunder Essgenuss vermittelt.
Dem „Ur-Food“ Suppe kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Hierzu der
Profi-Koch: „Ich verwende Suppe besonders gern als Beispiel für
gesunden und schlanken Essgenuss. Sie bildet einen wichtigen Baustein
in einer schlanken zeitgemäßen Ernährung“. In den acht
Eltern-Seminaren (jeweils vier Stunden Theorie / vier Stunden
Praxisunterricht in der Küche) erlernen Eltern gesunde Ernährung und
den optimalen Umgang mit Lebensmitteln.

Santana Carzola kauft Aldiana

Aldiana investiert mit neuem Gesellschafter in die Zukunft

Der zweitgrößte deutsche Clubanbieter Aldiana, der im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 130 Millionen Euro erwirtschaftete, wird weiter wachsen und bestehende Anlage kontinuierlich auffrischen. Damit setzt der neue Mehrheitseigentümer, die Unternehmensgruppe Santana Cazorla, seinen Expansionskurs unter anderem in Richtung Mittelmeer fort.
Das Ziel ist nicht nur die bestehenden Anlagen von Aldiana wie beispielsweise Fuerteventura zu renovieren, sondern auch die Anzahl der Clubs zu erhöhen und in die Marke zu investieren.

Auf der Interessenliste ganz oben stehen neue Clubanlagen in Österreich, Italien und Ägypten sowie in der Türkei. In diesen Ländern ist Aldiana vor allem an dem Betrieb und der Übernahme bestehender Anlagen interessiert, die dann über Management und Pacht-Verträge geführt werden sollen.

Deutlich hat der neue 75,1%-Gesellschafter Grupo Santana Cazorla bereits seinen Willen geäußert, selbst in absehbarer Zeit auf den Kanaren und Balearen mit dem Bau eigener Anlagen aktiv zu werden. Mittelfristig ist auch wieder eine Aldiana-Expansion auf der Langstrecke wie zum Beispiel in die Karibik denkbar.

Für die neuen Eigentümer ist die Positionierung des erfolgreichen Club-Anbieters klar: „Aldiana ist keine Einrichtung, keine Formel und kein Ort, sondern ein Lebensgefühl. In den Aldianas entstehen Freundschaften, die über eine flüchtige Begegnung in einem gewöhnlichen Hotel hinausgehen und weit über die Zeit des Urlaubs bestehen,“ so Santiago Santana Cazorla, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Am 29. September 2005 hat die Unternehmensgruppe 75,1 Prozent der Anteile der Aldiana GmbH von der Thomas Cook AG gekauft. Nach wie vor ist Aldiana jedoch im Thomas Cook Konzern integriert und wird auch weiterhin über die gemeinsamen Vertriebskanäle vermarktet.

Hotel Missoni

Rezidor SAS Hospitality führt neue Lifestyle-Hotelmarke ein

– Weltweite Lizenzvereinbarung mit dem italienischen Modehaus Missoni unterzeichnet –

Die europäische Hotelgesellschaft Rezidor SAS Hospitality mit Sitz in Brüssel hat eine weltweite Lizenzvereinbarung mit dem italienischen Modehaus Missoni geschlossen. Damit soll eine Lifestyle-Hotelmarke entwickelt und betrieben werden, die den gleichen Namen trägt: Hotel Missoni.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Rezidor SAS Hospitality Verhandlungen über Standorte für die neue Marke in Grossbritannien, auf dem europäischen Kontinent, in Russland, Kleinasien und im Nahen Osten führen. Die Eröffnung der ersten drei Hotels wird für das Jahr 2007 erwartet. Das Ziel ist es, bis 2010 30 Häuser eröffnet oder im Bau zu haben.

„Wir glauben seit langem an dieses Marktsegment, und durch diesen Abschluss verfügen wir jetzt über die perfekte Marke, um unseren Anteil an diesem schnell wachsenden Marktsektor mit seiner zunehmenden Bedeutung zu gewinnen“, sagte Kurt Ritter, President und CEO von Rezidor SAS Hospitality, bei seiner Ansprache anlässlich des Vertragsabschlusses. „Besonders freut mich, dass die Vereinbarung mit Missoni zu viel mehr als einer rein geschäfttlichen Vereinbarung geworden ist. Es ist eine Beziehung, eine natürliche Partnerschaft, und nur so kann eine Marke wie diese sich wirklich entwickeln. Diese Marke ist absolut einzigartig, mit einem grossen Erbe, einem unverwechselbaren Erscheinungsbild und echten familiären Werten. Ich bin sicher, dass Hotel Missoni bei seiner Einführung im Jahr 2007 im Markt eine grosse Wirkung erzielen wird.“

Vittorio Missoni, Direktor von Missoni S.p.A., fügte ergänzend hinzu: „Uns ist es sehr wichtig, das Unternehmen Missoni, das meine Familie aufgebaut hat, zu schützen. Wir möchten sicher gehen, dass die Werte dieses Unternehmen niemals zugunsten eines schnellen, kurzfristigen Wachstums geopfert werden. Wir sind davon überzeugt, in Rezidor SAS Hospitality den richtigen Partner gefunden zu haben, der diese Werte versteht und respektiert. Wir betrachten Hotels als eine natürliche Erweiterung unserer Kernmarke, die mit unserem Modegeschäft, unserer Missoni Home Collection und unserer neuen Duftserie, die im nächsten Frühjahr auf den Markt kommt, vereinbar ist und sie ergänzt.“

Das Design der Hotels wird von einem Drei-Parteien-Team entwickelt, in dem Rezidor SAS Hospitality und Missoni mit dem Studio Thun zusammenarbeiten, dem Mailänder Architektur- und Designbüro unter der Leitung des gefeierten Architekten Matteo Thun. Die Hotels werden sich am zeitgenössischen italienischen Leben und Stil orientieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Bädern, Schlafzimmern, Bars, Restaurants/Cucinas, Spas sowie der gesamten Servicekultur und Umgebung liegt.

Bei der Entwicklungsstrategie für die Marke werden sowohl Standorte in den Stadtzentren als auch Urlaubsziele im Blickpunkt stehen. Zu den geplanten Standorten gehören London, Edinburgh, Kopenhagen, Paris, Amsterdam, Frankfurt, Mailand, Barcelona, St. Petersburg, Istanbul und Dubai.

Maui ist zum 12. Mal „Best Island“

Herzlichen Glückwunsch. Die Insel Maui wurde zum 12. Mal in Folge vom amerikanischen Reisemagazin Condé Nast Traveller als beste Insel der Welt ausgezeichnet. Auch der zweite Platz geht an ein hawaiisches Eiland: Kaua’i liegt mit 89,5 Prozent dicht hinter Maui mit 91,6 Prozent der Stimmen. Maui wurde von den Lesern nicht nur zur „Best Island“, sondern auch zur „Top Travel Destination“, also zum weltbesten Urlaubsziel, gekürt.

Die jährlichen Auszeichnungen werden mittels einer Leserumfrage ermittelt. Dabei wird nach verschiedenen Kategorien unterschieden: Inseln, Städte, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtlinien, Hotels, Spas, Resorts und Mietwagenanbieter müssen nach Punkten bewertet werden.

Maui, ist mit 1.890 Quadratmetern die zweitgrößte der hawaiischen Inseln und ein Paradies für Sonnenanbeter, Naturliebhaber, Wellness-Freunde, Golfer und Windsurfer.

Weitere deutschsprachige Informationen zu Hawaii auf www.hawaii-tourism.de .

DSL

DSL steht für Digital Subscriber Line (engl. für Digitale Teilnehmeranschlussleitung) und bezeichnet verschiedene Techniken, um Daten mit hoher Übertragungsrate über das Telefonnetz zu transportieren. Um DSL nutzen zu können, benötigen Kunden einen DSL-Anschluss. Dieser stellt die physische Leitung dar und wird vom jeweiligen Provider zur Verfügung gestellt, also meist der Telekom. Darauf aufsetzend, benötigen Kunden einen DSL-Tarif, über den der jeweilige Internetzugang abgerechnet wird, den bekommt man bei vielen Providern auch. Dabei gibt es verschiedene Tarifarten, z.B. Flatrates oder Zeittarife. Im Falle einer Flatrate geschieht dies über einen Pauschalpreis. Bei T-Online und einigen anderen beinhalten die DSL-Tarife darüber hinaus viele zusätzliche Leistungen wie E-Mail- Postfach, private Homepage oder DSL Telefonie.

Bekenntnis zu Mut

FBMA-Workshopthema „Mut“ verbindet Teilnehmer: klares Bekenntnis zu Offenheit, Veränderung und Konsequenzen; Präsident Udo Finkenwirth plant Profilschärfung und Steigerung des Qualitätsanspruches des Fachverbandes für Führungskräfte

Das Thema ließ keinen kalt. Mut aufzubringen in großen wie kleinen Dingen, dieser Herausforderung waren alle Teilnehmer des FBMA-Workshops am 13. und 14. November 2005 in Gotha in ihrem Leben begegnet. Unter der Leitung von Trainer Peter Sessinghaus näherten sich die Teilnehmer dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln an und erörterten Veränderungen, Ziele sowie Konsequenzen im familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld. Als Gast begrüßte die FBMA den Iserlohner Fotografen Lutz Tim Tölle, der während des Workshops seine drei meterhohen Buchstaben MUT vor dem Quality Inn am Tierpark in Gotha aufgebaut hatte.

„Mit diesem Workshop konnten wir unseren Mitgliedern ein Programm bieten, das uns als Menschen, als Kollegen und als Mitglieder der FBMA gleichermaßen betraf. Wir haben erlebt, wie unterschiedlich Mut aussehen kann und dass jeder von uns in einer anderen Art und Weise gefordert ist“, fasste FBMA-Präsident Udo Finkenwirth zusammen. Startete der Workshop locker mit gruppendynamischen Übungen rund um die Buchstaben MUT, forcierte Motivationstrainer Peter Sessinghaus kontinuierlich die Auseinandersetzung mit dem Thema bis zu individuellen Statements der Teilnehmer vor laufender Kamera. Abschluss des ersten Tages war die Präsentation von Fotograf Lutz Tim Tölle, der seit November 2004 mit den Buchstaben MUT im Lande umherreist und seither rund einhundert Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft interviewt hat, angefangen von Politikern, Unternehmern, Behinderten bis zu einstmals Drogenabhängigen und Pennern. „Diese Menschen sind Vorbilder, sie zeigen Mut und Verantwortung. Was wir erlebt haben, war beeindruckend und häufig auch bewegend“.

Am nächsten Tag wurden Arbeitsgruppen zu den zentralen Lebensbereichen Familie, Beruf und Gesellschaft gebildet. Jeder Bereich wurde für sich allein und in Verbindung mit der FBMA analysiert, Ziele und Maßnahmen definiert. Als Voraussetzung wurde für alle Bereiche das persönliche Engagement bewertet, der Wille sich einzubringen und der Mut, Veränderungen mit zu gestalten – auch innerhalb des gastgewerblichen Fachverbandes.

„Dieses aktuelle Stimmungsbild der Mitglieder ist für unseren Prozess der Neuausrichtung hin zu schärferem Profil und mehr Qualität enorm wichtig“, so Finkenwirth. „Was wir konkret aus Gotha an Ideen und Vorschläge mitnehmen, werden wir in das Programm einfließen lassen, an dem das FBMA-Präsidium mit Unterstützung eines Initiativkreises derzeit arbeitet“. Die Vorstellung dieser neuen Linie kündigte der Präsident für die Jahreshauptversammlung 2006 in München an.

Dem Austausch unter Kollegen war der Abend gewidmet. Gastgeberin Hannelore Neher und ihr Team vom Quality Inn am Tierpark in Gotha präsentierten ihr „Varieté-Buffet“ mit Künstlerprogramm vom Bauchredner und orientalischer Show bis zum Feuerwerk.

www.fbma.de

Test Espressomaschinen

„Guten“ Espresso brühen viele Maschinen, Spitzenespresso nur zwei: der teure Vollautomat Jura Impressa F70 für 1000 Euro und das Siebträgermodell Saeco Aroma Chrom für 259 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test, für die sie 14 Espressomaschinen getestet hat.

Im Test waren acht Siebträgergeräte, drei Vollautomaten mit Kaffeemühle und drei Geräte für Portionskapseln. Die Preise reichten von 60 Euro für das Siebträgermodell Clatronic – das aber den schlechtesten Espresso im Test brühte – bis zu 1000 Euo für den Vollautomaten von Jura. Doch einen „guten“ Espresso kann man auch wesentlich preisgünstiger bekommen: Gut, günstig und einfach zu bedienen ist AEG EA 130 für 119 Euro. Bei den Kapselgeräten ist nur Krups Nespresso Essenza XN 2005 „gut“, die Tester geben aber zu bedenken, dass die Kapseln teuer sind und Tasse für Tasse viel Müll produzieren.

Selten eine Freude machten die ebenfalls getesteten Kundendienste von sieben Anbietern. „Schlampige Arbeit, lange Wartezeiten, hohe Kosten„ lautete das Fazit. Eine Maschine von De Longhi kam unrepariert zurück, die Rechnung wurde trotzdem präsentiert, eine Jura-Maschine hatte nach der Reparatur mehr Schäden als zuvor. Nur der Kundendienst der Firma Gaggia bekam die Note „gut“.

Weihnachten in Valencia: Traditionen, Kultur und Einkaufsbummel

Valencia in der Weihnachtszeit. Es duftet nach gerösteten Kastanien, nach Turrón, der spanischen Weihnachtsleckerei, und Mandeln. Die Gärten schmücken sich mit blühenden Weihnachtssternen und die Bäume hängen voll reifer, saftiger Orangen. Und die Straßen der Stadt erstrahlen im Weihnachtslichterglanz und sind, wie überall auf der Welt, voller Menschen, die die weihnachtlichen Auslagen den Schaufenstern bewundern oder vollbepackt die Geschäfte und Läden verlassen, deren Eingangsbereiche um diese Zeit rote Teppiche schmücken. Auf den Plätzen werden die letzten Lose der „Lotería de Navidad“, der alljährlichen Weihnachtslotterie, verkauft und so mancher hofft, dass er dieses Mal unter den Gewinnern ist, wenn am Vormittag des 24. Dezember der „Gordo“, der „fette Gewinn“ gezogen wird.

An mehreren Plätzen der Stadt haben Weihnachtsmärkte eröffnet. Einer der bekanntesten und ältesten ist der Weihnachtsmarkt am Mercado Central, dem Hauptmarkt Valencias. Hier findet man fast rund um die Uhr alles, was das weihnachtliche Herz begehrt. Von den typischen Spezialitäten wie Turrón, Marzipan, Zuckermandeln, Kastanien oder Polvorones, dem spanischen Weihnachtsgebäck, über Geschenkartikel, Weihnachtsschmuck und Krippenfiguren bis hin zu Scherzartikeln für den in Spanien am 28. Dezember begangenen „Día de los Innocentes“, dem Tag der Unschuldigen, der ähnlich wie unser 1. April gefeiert wird. Im prächtigen Gebäude des ehemaligen „Mercado de Colón“ im Stil des Modernisme aus dem Jahr 1919, das seit drei Jahren als Stätte für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen dient, eröffnet zur Weihnachtszeit ein kleiner Kunsthandwerksmarkt. Wer Schmuck mag, den zieht es in die Avenida Barón de Cárcer. Dort findet man Stände mit Schmuck aus Jade und Amber sowie Kunsthandwerk aus Afrika. Oder man bummelt weiter zur nahen Plaza de la Merced, wo ebenfalls handgemachter Schmuck und Lederwaren angeboten werden. Ein Markt, der sich dagegen ganz auf Weihnachtliches eingestellt hat, liegt zwischen der Plaza de Espana und dem Nordbahnhof, Estación del Norte. Hier wird fündig, wer weihnachtliche Dekorationen oder einen Weihnachtsbaum sucht. In den Einkaufsstraßen Valencias finden sich, für alle, die die passende Kleidung für die Festtage benötigen, die spanischen und internationalen Designer von Hermés über Loewe bis zu dem Valencianer Modeschöpfer Álex Vidal und Boutiquen und Geschäfte für fast jeden Geldbeutel.

Die Traditionsgeschäfte Valencias haben an den ersten drei Sonntagen im Dezember geöffnet, so dass sich selbst ein Wochenende zum Shopping eignet. Am 5. Januar, dem Tag vor dem Dreikönigsfest sind die Läden sogar bis Mitternacht geöffnet, damit auch der bis zuletzt Zögernde noch die Geschenke für den eigentlichen Geschenke-Tag, den 6. Januar, besorgen kann.

Zwischen all dem Bummeln empfiehlt sich eine Stärkung in der Calle Jorge Juán, wo ebenfalls in einem Gebäude aus der Jahrhundertwende, ein elegantes Freizeit- und Einkaufszentrum entstanden ist, mit hübschen Cafés und den bekannten Restaurants „Bamboo“ und „Alto de Colón“ im obersten Stockwerk. Als süßen Nachtisch oder Mitbringsel findet man im „Nuatteé“ die wohl besten Bonbons der Stadt.

Spanien in der Weihnachtszeit. Das bedeutet auch in Valencia ein Besuch einer der vielen kunstvoll hergerichteten Krippen in privaten und öffentlichen Institutionen. Die Geschichte der Krippen geht wohl zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, der im Jahr 1223 erstmals ein Bild vom Jesuskind in eine Höhle stellte und daneben einen Ochsen und einen Esel postierte. Damals soll er davor die Messe der Heiligen Nacht zelebriert haben. Die Idee machte sich auf einen Siegeszug durch ganz Italien und im 18. Jh. importierte König Carlos III. die Krippe nach Spanien. Ab Mitte Dezember bis zum 7. Januar finden Besucher die größte Krippe Valencias auf dem Rathausplatz. Eine sehenswerte Krippenausstellung veranstaltet auch das Einkaufszentrum Nuevo Centro.

Wer mit Kindern reist, sollte einen Bummel über den traditionellen Jahrmarkt Feria de Navidad, der mittlerweile eine Tradition von mehr als 100 Jahren aufweist, nicht versäumen. Einst ein Viehmarkt, verwandelte er sich mehr und mehr in einen weihnachtlichen Jahrmarkt mit Spielzeug-Ständen, Weihnachtsdekoration, Süßigkeiten und Karussells. Die Plaza de Toros, die Stierkampfarena der Stadt, bezieht zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar dagegen der Zirkus Circo Mundial. Ein weiterer Zirkus, der Gran Fele, hat in diesen Wochen im trockenen Flußbett des Rio Turía zwischen den beiden Brücken, der Puente de Calatrava und der Puente de las Flores, Quartier bezogen.

Eine der größten Attraktionen Valencias, die kaum ein Besucher auslässt, ist zweifelsohne die „Stadt der Künste und der Wissenschaften“ – „La Ciudad de las Artes y las Ciencias“. Als kleines Extra für Kinder wird hier in der Weihnachtszeit ein Weihnachtsfestival veranstaltet mit Malwettbewerben und Ausstellungen, Animation und Tanz.

Aber nicht nur Kinder finden ein besonderes Unterhaltungsprogramm in diesen Tagen in der Mittelmeermetropole. Mittlerweile ist in der Stadt der Künste und Wissenschaften auch der fertiggestellte „Palast der Künste“, Palau de Les Arts, zu bewundern. Der Palau de la Música, bietet verschiedene weihnachtliche Konzerte und Veranstaltungen zum Jahresabschluss für Freunde der Klassischen Musik.

Am Heiligabend trifft man sich im Familien- und Freundeskreis zur traditionellen Cena de Nochebuena, dem festlichen Abendessen, an dem Weihnachtsmenüs mit Lamm oder Karpfen, ein in Valencia typischer Weihnachtseintopf, Meeresfrüchte und natürlich Süßes wie Polvorones (Gebäck), Marzipan oder Turrón serviert werden. Gläubige besuchen danach die Christmesse, in Spanien genannt „Misa del Gallo“, die Hahnenmesse, da der Hahn einer Legende nach der erste Verkünder der Geburt Jesus gewesen sein soll. Sie findet in allen Kirchen der Stadt und in der Kathedrale, festlich untermalt vom Kathedralenchor, um Mitternacht statt.

Auch eine Woche später, an Silvester ist das gemeinsame Abendessen in der Familie und im Freundeskreis Brauch. Um Mitternacht essen auch die Valencianer, wie alle Spanier ihre „Uvas de Suerte“, die 12 Weintrauben – eine bei jedem Glockenschlag, die Glück im neuen Jahr bringen sollen. Danach füllen sich die Bars und Lokale der Stadt bis zum Morgengrauen. Am 1. Januar wird dann das Neue Jahr – wie könnte es in Valencia anders sein – mit Böllerschüssen und Knallern unter ohrenbetäubendem Getöse begrüßt.

Nun nähert sich für die Kleinsten die Zeit der Geschenke, die die Reyes Magos, die Drei Könige am 6. Januar bringen. Am Vorabend kommen sie im Hafen von Valencia an. Nach einem bejubelten Umzug auf festlich geschmückten Wagen durch die Straßen der Stadt, sprechen die Drei Männer aus dem Morgenland vom Balkon des Rathauses aus zu den jubelnden Großen und Kleinen. Dann öffnet das Rathaus feierlich seine Pforten und wer will, kann vor die Heiligen Männer treten und sein Geschenk abholen.

Am 6. Januar schließt der Festtagsreigen mit dem gemeinsamen Essen des Roscón de los Reyes, einem Kranzkuchen mit getrockneten Früchten. In ihm eingebacken gibt es eine kleine Überraschung, die denjenigen, in dessen Stück sie sich befindet, für einen Tag zum König des Hauses macht. Wer dagegen eine Bohne in seinem Stück findet, der muss den Kuchen des kommenden Jahres besorgen.

Informationen zu Valencia im Internet unter www.turisvalencia.es und www.landvalencia.com sowie in den spanischen Fremdenverkehrsämtern.

stern-Umfrage: Deutsche zu Weihnachten weiter sparsam

Ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) will zu
Weihnachten weniger Geld für Geschenke ausgeben als im Vorjahr. Das
ergab eine Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins stern. Nur 6
Prozent planen, in diesem Jahr für Geschenke tiefer in die Tasche zu
greifen. Die große Mehrheit (56 Prozent) will dieses Jahr genauso
viel Geld wie im vergangenen in Geschenke investieren.

Datenbasis: 1004 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 10. und
11. November. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte,
Quelle: Forsa.

Haustier ja oder nein?

Zu Weihnachten wünschen sich viele Kinder ein
Haustier. Ein Wunsch, dessen Erfüllung für die ganze Familie
überraschende Folgen haben kann – schöne, aber auch problematische.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ELTERN (ab heute am Kiosk) gibt
Hilfestellung bei der Auswahl des neuen Familienmitglieds und sagt,
welches Haustier für welche Familie in Frage kommt.

Haustier Hund – für wen?
Hunde sind gesellig und mögen Kinder, müssen aber mit viel Geduld
erzogen werden! Kinder ab fünf Jahren können einen Hund zwar noch
nicht allein pflegen, aber mit ihm spielen, ihn ab und zu füttern und
mit ihm vor die Tür gehen.
Lebenserwartung eines Hundes: acht bis 16
Jahre.

Haustier Katze – für wen?
Katzen spielen und schmusen gern; sie sind Nachttiere, aber auch
tagsüber munter. Ab vier oder fünf Jahren können Kinder ihren Eltern
beim Saubermachen des Katzenkörbchens und -kistchens helfen.
Lebenserwartung: zwölf bis 16 Jahre.

Haustier Meerschweinchen – für wen?
Meerschweinchen sind gutmütige und anhängliche Tiere, die sich auch
von kleinen Kindern ab etwa drei oder vier Jahren in die Hand nehmen
und beschmusen lassen.
Lebenserwartung: vier bis acht Jahre.

Haustier Zwergkaninchen – für wen?
Für Familien, die ein Käfigtier suchen, das gern kuschelt und ab und
zu in Wohnung und Garten herumhoppeln darf. Für Kinder ab fünf zum
Schmusen. Beim Käfigreinigen und Füttern müssen die Eltern mithelfen.
Lebenserwartung: acht bis zwölf Jahre.

Haustier Maus – für wen?
Auch Mäuse eignen sich – wie Meerschweinchen – bereits für Kinder im
Kindergartenalter, denn sie beißen und kratzen nicht.
Lebenserwartung
einer Maus: zwei bis drei Jahre.