Genuss Guide 2017

Der Tagesspiegel präsentiert den Genuss Guide 2017 mit den besten Restaurants in Berlin und Umland

Welches Sterne-Restaurant lohnt den Besuch? Was bietet die neue Essklasse der „Neo-Bistros“? Wohin geht man, wenn man einen günstigen Businesslunch auf Gourmetniveau sucht? Und wer mischt die aufregendsten Cocktails?

Antworten auf diese Fragen finden Feinschmecker im Tagesspiegel Magazin, dem Genuss Guide 2017. Dessen Redakteure haben Berlins „places to be“ für das neue Jahr bereits aufgespürt und geben Berliner Gourmets sowie Berlinbesuchern Top-Empfehlungen für jede Gelegenheit. Das Magazin enthält neben ausführlichen Berichten über neue Trends und herausragende Locations außerdem 400 Adressen von Restaurants, Bars und Feinkostläden übersichtlich nach Bezirken sortiert.

Kompetent, kompakt und einfach praktisch – der neue Guide für die Hauptstadt des Genusses gibt im „taschentauglichen“ Format einen Überblick über die Gastroszene von Berlin und Potsdam.

Das Magazin wird an ausgewählten Kiosken, in Buchhandlungen, Einzelhandel und dem Tagesspiegel Shop sowie an deutschen Flughäfen und Bahnhöfen zum Preis von 9,50 € angeboten.

www.tagesspiegel.de

Enrique Serván

von Bernhard Steinmann

„The Worlds 50 Best Restaurants“ erregt Jahr für Jahr die Gemüter der Gourmets.
Es gibt Beifall aber auch grundsätzliche Ablehnung. Kritik kommt hauptsächlich aus der „alten“ Welt, die Probleme damit hat, dass auch in anderen Teilen der Welt kreative Köche Felder für sich erobern, die europäische Klassiker und Avantgardisten für sich reserviert halten.

Gut, an Highend-Food-Restaurants in Japan hat man sich schnell gewöhnt. Auch in Deutschland sind die Liebhaber von rohem Fisch auf klebrigem Reis auf dem Vormarsch. Begeistert nimmt man zur Kenntnis, dass irgendwo in Asien ein Michelinstern für ein Restaurant vergeben wird, welches für umgerechnet 1 € 30 oder etwas mehr, Speisen für „Feinschmecker“ anbietet.

Meiner Meinung nach nimmt die Toleranz jedoch gehörig ab, wenn man nach Südamerika schaut. Die dortigen Spitzenrestaurants sind anscheinend nur schwer einzuordnen und auf der Reiseagenda deutscher Gourmets nicht verzeichnet.
Die oben genannte Liste führt unter den 20 besten Restaurants der Welt vier Mittel- und Südamerikaner auf.

Auf Platz 4 finden wir Virgilio Martinez vom Restaurant Central in Lima, Peru.
Nr. 11 D.O.M. Sao Paulo, mit Alex Atala.
Nr. 12 Quintonil, Mexiko City, mit Jorge Vallejo
und
Nr. 13 Maido, Lima, Peru, mit Mitsuharu Tsumura.

All dies weckt in mir den Wunsch, sich den Küchen dieser Region einmal vorsichtig anzunähern. Es ist ein großes Glück, dass in Berlin Vielfalt großgeschrieben wird und Restaurants aus aller Welt angesiedelt sind. Auch Peru ist vertreten.
Nun will ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, doch wenn man schon die Gelegenheit hat einem Koch aus Peru, der sich zudem den Genüssen seines Heimatlandes verschrieben hat, in den Kochtopf zu schauen, sollte man diese nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Enrique Serván kam 1989 mit 18 Jahren nach Berlin. Über Umwege kam er zum Beruf des Koches. In Wilmersdorf betreibt er das Restaurant Serrano.

Das Ambiente des Restaurants ist eher schlicht, dafür ist das Personal ausgesprochen gut gelaunt und auskunftsfreudig. Schnell sind die Plätze eingenommen und die Speisekarte liegt vor uns. Erleichtert stellen wir fest, dass die Nationalspeise Cuy nicht vertreten ist. Den zarten deutschen Gemütern möchte man die Meerschweinchen nicht offerieren.
Dafür ist die Kartoffel allgegenwärtig, schließlich hat sie ihren Ursprung in der Andenregion. Auf der chilenischen Insel Chiloé (Isla Grande de Chiloé) fand man Spuren von wilden Kartoffeln, deren Alter auf 13 000 Jahre geschätzt wird.
Im Ursprungsland der Kartoffel, Peru, gibt es ungefähr 3 000 verschiedene Arten.

Das aus Peru stammende Ceviche, hat sich längst in Deutschland etabliert und darf hier natürlich auch nicht fehlen. Meine Frau und ich haben in schöner Arbeitsteilung zwei Varianten gewählt.

Meine Frau entscheidet sich für das peruanische Nationalgericht Ceviche de Corvina:

Kaltes mariniertes Adlerfischfilet mit Limettensaft, Zwiebeln und Rocoto, Koriander, Süßkartoffeln und gekochtem Riesenmais.

Nicht überraschend dominieren Schärfe- und Säurenoten das kalt gegarte „Andensushi“.
Das Fischfilet ist überaus zart. Die Schärfe des Rocoto hält erfreulicherweise nicht lange an und lässt so den begleitenden Aromen ausreichend Raum. Ein perfekter Einstieg in die peruanische Küche.

Dreierlei modernes Ceviche,

gelber Chili, Octopus mit Rocotoemulsion
Thunfisch mit Maracuja und Minze
Großgarnelen mit Avocado

Der moderne Gegenentwurf zum peruanischen Klassiker.
Alleine schon diese Kreationen lohnen den Besuch des Restaurants und gewähren einen Einblick in die Ideenwelt von Enrique Serván. Die unverzichtbaren Säurenoten werden mal von süssem Paprika und mal von Avocados begleitet.
Kalte Kartoffel-Limetten-Masse aus lila und gelben Kartoffeln, gefüllt mit Garnelensalat und Avocado

Die „Causa“ ist ein in Peru sehr beliebtes Gericht, welches in unglaublicher Vielzahl abgewandelt wird. Der gefüllte Kartoffelbrei verträgt so ziemlich alles an Zutaten.
Diesmal ist es ein herrlicher Garnelensalat mit Avocado. Garniert mit Kartoffelchips
und einer gellben Cili-Rocotosauce.

Rosa gebratener Lammrücken mit Koriandersauce, Reis und gebackenen rosa Bohnen

Ein sehr schönes und vor allem sättigendes Hauptgericht.

In eigenem Schmalz gebackenes Schweinefleisch an geschmorten luftgetrockneten Kartoffeln

Das deftige Gericht ist für den großen Hunger konzipiert. Allerdings hat es mir nicht das gebackene Schweinefleisch angetan, welches im Übrigen sehr gemundet hat, sondern die Kartoffel.

Die „gequälte“ Kartoffel.
Sie wird gekocht, geschnitten, erkaltet, luftgetrocknet, wieder aufgewärmt, gewürzt, erneut gekocht und aufgegessen. Ob Nahrungsquelle für den täglichen Bedarf oder zum Festessen, die Kartoffel darf in Peru nicht fehlen.

Das „einfache“ Gericht ist überaus schmackhaft. Ein auffällig rauchiges Aroma bleibt mir nachhaltig in Erinnerung.

Milchkaramellcreme aus Lima mit gebranntem Eischnee dazu warmer Schokoladenkuchen

Ein gelungener leichter Abschluss.

Wein und Service:

Wir haben einen Cabernet Sauvignon aus dem Jahre 2014, Intipalka, Valle del Sol, Peru,
durchgetrunken. Sehr gefällig.

Der Service ist freundlich, sachkundig und hilfsbereit.

FAZIT:
Wir haben im Restaurant Serrano einen interessanten und kulinarisch sehr zufriedenstellenden Abend verbracht. Eine Wiederholung ist mehr als wahrscheinlich.

Natürlich kann ich hier mangels Vergleiche keine weiteren Aussagen zur Authentizität der peruanischen Küche von Enrique Serván machen. Die Produktqualität ist allerdings tadellos, die Küche performt handwerklich bestens und die Aromenbilder sind vielschichtig.
Die Speisen kommen gut gewürzt auf den Teller ohne überstrapaziert zu wirken.
Es ist alles für einen hervorragenden Restaurantbesuch bereitet.

Die Fotos gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Christian Maeder

Christian Maeder wurde kürzlich zum Direktor der Restauration im The Setai, Miami Beach, ernannt. Er wird unter anderem die vier Gastronomie-Betriebe des berühmten Hotels von South Beach leiten – darunter das Java, das neue Restaurant des jungen, französischen Chefkochs Mathias Gervais (ex-Vergé und Robuchon), welches die asiatische Küche neu interpretiert.

Christian Maeder, der aus Münsterlingen in der Schweiz stammt und an der Swiss Hotel Management School in Luzern ausgebildet worden ist, hat bereits 12 Jahre Erfahrung im Bereich Luxushotellerie aufzuweisen, darunter auch im Peninsula, Mandarin Oriental, Four Seasons und Claridge’s. Seine Karriere hat er als Leiter des Roomservices im The Peninsula Hotel in New York begonnen und dann im Claridge’s in London fortgesetzt. Später wurde er dann zum Stellvertretenden Leiter der Restauration im Mandarin Oriental in Las Vegas ernannt. Bevor er dem The Setai-Team beigetreten ist, arbeitete Herr Maeder bereits als Leiter der Restauration im Four Seasons in New York.

„Christian Maeder wird wertvolle Perspektiven und neue Ideen mit sich bringen“, erklärt Alex Furrer, Generaldirektor des The Setai, Miami Beach. „Er wird in enger Zusammenarbeit mit unserem Küchenteam und dem Chefkoch Mathias Gervais agieren und somit das kulinarische Erlebnis, welches unseres Etablissements bietet, in noch höhere Sphären katapultieren.“

www.thesetaihotel.com

Andreas Rieger und Ivo Ebert

von Bernhard Steinmann

In der Hannoverschen Straße 1 in Berlin befindet sich das im November 2015 eröffnete Restaurant einsunternull von Ivo Ebert.

Restaurantchef und Inhaber Ivo Ebert ist uns das erste Mal in Langen bei Juan Amador begegnet. Im Berliner Reinstroff trafen wir ihn wieder und nun, in seinem neuen Restaurant, beginnt er erneut von vorne. Wir haben ein halbes Jahr bis zu unserem Besuch vergehen lassen, damit sich die Küchen- und Serviceteams einspielen konnten und wagen nun einen ernsthaften Test.

Regionale Produkte sind im Trend. Ich habe dabei immer ein etwas ungutes Gefühl, da das Wort „regional“ reichlich unbestimmt ist und dringend einer Auslegung bedarf. Ich bevorzuge daher den Begriff „heimische Produkte“. Es wird ein Menü mit 10 Gängen angeboten, welches beliebig reduziert werden kann.

Das Menü:

Gemüse, still und fließend.
Rettich, Herz und Kresse.
Der Rettich ist milchsauer eingelegt, der Teller wurde mit Sauerrahmcreme eingepinselt.
Das Herz war an den Nachbartischen Gegenstand intensiver Diskussionen.
Es handelt sich um ein kleingeraspeltes Rinderherz, welches als Würzmittel eingesetzt wird. Zunächst in Salzlake eingelegt, getrocknet und danach geraspelt.
Hinzu kommen Sauerteigchips.

Champignonbrot, Zwiebelgewächse und Goldleinöl.
Spannrippe vom Rind und Knollensellerie.
Die Hauptkomponente ist aus meiner Sicht die Sauce. Knollensellerie wird geröstet, als Sud aufgekocht und stark reduziert. Ein aromatischer Höhepunkt.

Buchweizen und Kürbis.

Schmorzwiebel, Brühe und Fichte.

Saibling, Asche und Rapsöl.
Der Saibling aus der Müritz wurde 24 Stunden in Salz eingelegt und fast roh
mit Lauchasche und Waldmoos serviert.
Der Klecks Rapsöl mit Karottensaft überrascht nicht nur mit starkem Aroma sondern auch mit großer Viskosität. Ein sehr gelungenes Gericht.

Karotte, Anis und Walnuss

Kräuterseitling, grüner Speck und Sonnenblumenkerne und Sonnenblumencreme.

Schwarzwurzel, Joghurt und Waldmeister.

Milch, Molke, Mohn und Löwenzahblüten vom letzten Jahr.
Das Mohn-Molke-Gemisch wird von Milchschaumchips und Milchschaumcreme begleitet.
Zarte Bitternoten bereichern das gelungene Gericht.

FAZIT:
Andreas Rieger hat uns an diesem Abend überrascht.
Er behandelt seine Produkte mit großer Sorgfalt und begeistert mit kreativen Einfällen.

Ich finde dieses Restaurant ist eine wunderbare Ergänzung der Berliner Spitzengastronomie. In diese Kategorie stufe ich das einsunternull auch ein. Einen Michelinstern könnte ich mir allemal vorstellen. Andreas Rieger hätte ihn verdient.

Den vollständigen und bebilderten Bericht finden Sie wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Basque Culinary World Prize

Jetzt wurde ein neuer internationaler Preis ausgelobt, mit dem eine Köchin oder ein Koch ausgezeichnet werden soll, die/der einen außerordentlichen Beitrag zur „Verbesserung der Gesellschaft durch die Gastronomie“ geleistet hat

– der Basque Culinary World Prize

Mit dem neuen Preis soll jährlich die Leistung einer Köchin oder eines Kochs – gleich welcher Nationalität – ausgezeichnet werden. Die Person zeigt, wie die Gastronomie eine treibende Kraft für Veränderung sein kann: eine/r jener Männer und Frauen, deren Einfluss „über die Küche hinaus“ zu spüren ist.

Wer ihn gewinnt, hat mithilfe der Gastronomie auf irgendeine Weise zur Verbesserung der Gesellschaft beigetragen. Möglichkeiten dazu gibt es verschiedene: kulinarische Innovation, Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung, Nachhaltigkeit oder wirtschaftliche Entwicklung des Gemeinwesens; Beteiligung an Gesundheits- oder Umweltkampagnen, die Förderung richtungsweisender kultureller Projekte, Aktivitäten, die der Gesellschaft durch ihre positive Auswirkung auf die Nahrungsmittelindustrie zugutekommen.

Um als möglicher Preisträger in Betracht gezogen zu werden, müssen die Kandidaten online unter www.basqueculinaryworldprize.com von einem Profi aus der Welt der Gastronomie nominiert werden. Der Sieger erhält €100.000, um sie einem Projekt seiner Wahl zu widmen, welches die umfassendere Rolle der Gastronomie innerhalb der Gesellschaft wiederspiegelt.

Verliehen wird die Auszeichnung von dem Basque Culinary Center (BCC) in San Sebastián, einer weltweit führenden akademischen Institution, die sich der Bildung und Forschung im Bereich Gastronomie widmet, und wird von der Baskischen Regierung durch die Tourismus-Marke Euskadi Basque Country gefördert.

Bierforschung

Wissenschafts-Kolloquium zum aktuellen Stand der Bierforschung:
Welches Bier trinken wir morgen? Woran forscht Weihenstephan?

Die Studienfakultät für Brau- und Lebensmitteltechnologie der TU München feiert ihr 150-jähriges Jubiläum in Weihenstephan. Dazu findet ein wissenschaftliches Kolloquium statt, bei dem die Möglichkeiten der Kalthopfung genauso vorgestellt werden wie das neueste Forschungsprojekt Robofill 4.0.

Neuestes Projekt innerhalb der Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie, welches Professor Thomas Becker und Dr. Tobias Voigt am 16. Oktober vorstellen, trägt den Namen „Robofill 4.0“ und läuft seit September 2015. Es soll die individualisierte Lebensmittelherstellung ermöglichen. Zu Trennverfahren von komplexen Lebensmitteln und Produktinnovationen wird Professor Ulrich Kulozik im weiteren Verlauf des Kolloquiums sprechen, während Dr. Martina Gastl zur Biervielfalt durch „Möglichkeiten der Kalthopfung“ referiert. Als Vertreter der Industrie spricht TUM-Ehrendoktor Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender der Krones AG über Innovationen und wie mit diesen die Zukunft gestaltet werden kann.

Am Tag der offenen Tür am Samstag, 17. Oktober von 11.00 bis 17.00 Uhr bieten Mitarbeiter der Fakultät Führungen zu verschiedenen Stationen an – von Laborführungen mit Schauversuchen wie etwa Schaubrauen über den Besuch bei der Entalkoholisierungsanlage bis zur Vorführung der Herstellung von Mozzarella und Eis. Aufgrund des zu erwartenden Besucherandranges werden öffentliche Verkehrsmittel empfohlen.

Termin: Tag der offenen Tür 17.10.15 von 11 bis 17 Uhr
Ort: Zentraler Infopoint an Station 1 im Foyer des Zentralen Hörsaalgebäudes
Zum ausführlichen Programm: https://www.150-jahre-sfbl.de/content/start

Kölner Fischmarkt

Diesen Sonntag, 19. Juli 2015, ist es wieder soweit. Der bekannte Kölner Fischmarkt trumpft mit seinen rund 75 Händlern und deren breitgefächertem Produktangebot auf, welches von internationalen Delikatessen über Kunsthandwerk bis hin zu edlem Schmuck reicht und damit wohl keine Wünsche offen lässt. In der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr haben Sie genügend Zeit, um die besondere Atmosphäre der einzigartigen Flaniermeile am berühmt berüchtigten Tanzbrunnen zu genießen.

Freuen können sich Sie sich dieses Mal natürlich auf die altbewährten Fischklassiker, wie den bekannten Flammlachs oder die leckeren Kibbelinge. Der Fischmarkt ist jedoch keineswegs nur etwas für Fischliebhaber. Mit internationalen Gerichten, exotischem Käse, saftiger Wildbratwurst, sowie anderen Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben Waren zum Direktverzehr sind auch einige Accessoire-, Schmuck-, Deko- und Kunsthandwerkstände anzufinden.

Für alle, die dieses Jahr nicht in den Sommerurlaub fahren, bringt das Ehepaar Ingers mit seinem handgefertigten Schmuck eingeflogen aus Spanien ein Stück Süden mit zum Fischmarkt. Individuell prägbare Kupferplättchen aus der Hauptstadt Berlin bietet zudem der neue Stand von Süssmädchen. Dort erhalten Sie auf Wunsch ein einzigartiges Unikat. Bei Frau Geissel dagegen können Sie leichte Sommerhüte in tollen Designs für Damen und Herren ergattern. Diese sind nicht nur ein toller Hingucker, sondern bieten auch den perfekten Schutz vor der Sonne.

Für die passende Stimmung und Atmosphäre unter den Gästen sorgt zudem die Band Steven-K und rundet den Tag somit ab.

Datum: Sonntag, 19. Juli 2015
Uhrzeit: 11.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Tanzbrunnen [Köln], Rheinparkweg 1

Benoît Violier, Andrea Migliaccio, Kwok Lau Keung

Während der Wintersaison verwöhnt das Grand Hotel Park, Gstaad, seine Gäste mit dem exklusiven „Chef’s Invitational“. Feinschmecker erleben im Februar feinste Kochkunst von drei international anerkannten Chefköchen. Einer dieser Gastköche ist Benoît Violier, Chefkoch des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants des l‘Hôtel de Ville in Crissier, Schweiz.

Innovative Kochvision mit Respekt vor Traditionen
Am 18. Februar 2015 erwartet die Gäste im Restaurant „Marco Polo“, welches an die Entdeckungsreisen des venezianischen Händlers erinnert, traumhafte Gaumengenüsse – kreiert von Benoît Violier. Seit fast 15 Jahren ist er Chefkoch des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants de L’Hôtel de Ville in Crissier, Schweiz. Benoît Violier kombiniert außergewöhnliche Schweizer und französische Produkte, sowohl mit seiner modernen und innovativen Kochkunst, als auch mit seiner konsequenten Präzision. Seine Kreationen heben jeweils ein Hauptelement hervor, welches durch Nebenelemente sowie Gewürze harmonisch begleitet wird. Hierauf basiert seine Philosophie – das Wiederbeleben und Stärken der Sinne.

Inspiriert durch seine Mutter folgte auch Benoît Violier den Pfaden der Gastronomie. Dank seiner vielfältigen Ausbildungen zum Koch, Konditor und Chocolatier verfügt er über ein vorzügliches Repertoire. Als ein „Compagnon du Tour de France” lernte er von herausragenden französischen Chefköchen wie Joël Robuchon und Benoît Guichard. 1996 begann seine kulinarische Reise im Restaurant des Hôtel de Ville in Crissier. Drei Jahre später stieg er zum Chef de Cuisine auf und wurde 2000 als „Meilleur Ouvrier de France“ ausgezeichnet. Im Alter von 41 Jahren übernahm er schließlich das Restaurant mit drei Michelin-Sternen.

Kulinarischer Star-Auflauf im Grand Hotel Park
Neben Benoit Violier bereisen zwei weitere Gastköche das Grand Hotel Park: Andrea Migliaccio erweist dem Grand Hotel Park am 15. und 16. Februar die Ehre. Seit 2011 ist er Chefkoch des Restaurants L’Olivo des Capri Palace Hotel & Spa, welches mit zwei Michelin-Sternen, dem „Best Hotel Restaurant”-Award und dem „Signature Cusine Award“ ausgezeichnet wurde. Der Chef du Cuisine des Kempinski Hotelrestaurants Tsé Yang in Genf, Kwok Lau Keung, lädt die Gäste am 19. und 20. Februar auf eine kulinarische Reise durch China ein. Thematisch passend wird am 19. Februar das chinesische Neujahrsfest im Grand Hotel Park gefeiert.

Ein authentisches Mountain Resort im Schweizer Alpenjuwel Gstaad
Mitten im Herzen von Gstaad, Schweiz, erhebt sich das Grand Hotel Park vor malerischen Berg- und Waldlandschaften. Das Innendesign, inspiriert von Materialien der faszinierenden Naturkulisse, lässt die Harmonie zwischen regionaler Tradition und moderner Gegenwart aufleben. Das Hotel besticht durch seine Auswahl an kulinarischen Genusserlebnissen in seinen vier Restaurants und Bars, seine 84 traumhaften Zimmer und 10 großflächigen Suiten sowie durch seinen exklusiven und persönlichen Service – dezenter, aber moderner Luxus. Ein Chalet im Herzen von Gstaad bewohnen – diese Exklusivität bietet die atemberaubende Penthouse Suite „My Gstaad Chalet“ auf 400m2. In Verbindung mit seinem außergewöhnlichen Service und grenzenloser Diskretion, lockte das Hotel in seiner über hundertjährigen Geschichte ein Klientel von international bekannten Berühmtheiten nach Gstaad. Tradition und internationales Renommee verdankt Gstaad auch seinen Eliteschulen, wie unter anderem das „L’Institut Le Rosey“ mit seiner fast hundertjährigen Geschichte.

Interview mit Alexander Koppe

Jens Darsow befragt den Küchenchef des Restaurant a.choice im andel’s Hotel Berlin

Interview

    Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Offen für Neues sein und er sollte das Handwerk und die Kreativität zu schätzen wissen.

    Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Roland Trettl.

    Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meiner Frau und meiner Familie nach Portugal in die Vila Joya.

    Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Pochierte Seezunge – mit einer Parmesankruste gratiniert.

    Ihr Hauptcharakterzug?
    Gelassenheit.

    Ihr Motto?
    „Von nichts kommt nichts!“

    Ihr Lieblingsgericht?
    Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat.

    Was essen Sie überhaupt nicht?
    Austern und exotische Tiere.

    Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Rosenkohl.

    Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Spaghetti Bolognese.

    Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Meine Mutter.

    Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Currywurst von Konnopke.

    Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Chicago Williams BBQ.

    Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Juan Amador.

    Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Roland Trettl.

    Der ideale Chef muss wie sein?
    Teamplayer, Vertrauen in die Mannschaft haben und offen für alles sein.

    Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    100% den Chef vertreten können.

    Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Wenn einer das Bestmögliche gibt und trotzdem was schief geht.

    Ihr größter Fehler?
    Ich bin zu selbstkritisch und will manchmal zu viele Komponenten auf dem Teller – Weniger ist mehr!

    Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Da sehe ich keine Unterschiede.

    Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Kanarische Inseln.

    Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Thailand.

    Ihr Lieblingsgetränk?
    Ginger Ale.

    Ihr Lieblingswein?
    Rieslinge von der Mosel.

    Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Mit meiner Frau auf der Terrasse.

    Ihre heimliche Leidenschaft?
    Angeln.

    Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Zeit mit meiner Tochter zu verbringen.

    Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Die Gute Nacht Geschichten für meine Tochter.

    Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ca. 50-60.

    Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Der alte Mann und das Meer.

    Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Dass sie mir immer den Rücken stärken. Ehrlichkeit & Offenheit.

    Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Saisonalität, Regionalität und zu wissen, wo das Produkt her kommt.

    Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Ein Wasserrohrbruch im Adlon. Obwohl der komplette Herd unter Wasser war, mussten wir weiter schicken.

    Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Helene Fischer.

 Alexander Koppe
Restaurant a.choice
andel’s Hotel Berlin
Landsberger Allee 106
10369 Berlin

Name: Koppe
Vorname: Alexander
Geburtstag: 18.09.1981
Geburtsort: Berlin
Wohnort: Fredersdorf

Stationen:
andel’s Hotel Berlin
Hotel Adlon Kempinski Berlin
Hilton Berlin
Savoy Hotel Berlin
Grand SPA Resort A-Rosa Travemünde
Romantikhotel Altes Gymnasium
Hotel Madison Berlin

www.andelsberlin.com