Markus Pichler

Das Tannheimer Tal gehört nicht unbedingt zu den bekanntesten Talschaften Tirols, dennoch ist in dieser ländlichen Abgeschiedenheit eine der besten kulinarischen Adressen Tirols beheimatet. Schon die außergewöhnlich gute Halbpensionsküche des Landhotels Hohenfels verspricht exquisite Genüsse im hoteleigenen Gourmet-Restaurant Tannheimer Stube. Ein Versprechen, das Küchenchef Markus Pichler und seine Brigade voll einlösen, wie die jüngsten Bewertungen im Gault Millau und in à la Carte belegen.

Begeistert schwärmen die Tester von Gault Millau, die wieder zwei Hauben und 16 Punkte vergaben, von kreativen Gerichten als ästhetischen Unikaten. So fiel die Wahl zwischen Huchen oder Bries als Vorspeise ausgesprochen schwer, denn beide Male bewies Markus Pichler seinen hohen Einfallsreichtum. Hervorgehoben wurden auch wieder die exzellente Weinkarte und der kenntnisreiche Service.

Gastgeber Wolfgang Radi erläutert die „Küchenphilosophie“ des Hohenfels ganz bescheiden: „Einfach, gesund und gut. Frische hochwertige und so weit als möglich regionale Jahreszeitenküche kreativ gekocht und gut gewürzt, kein Schnickschnack.“

www.hohenfels.at

Bastian Falkenroth

Einzigartiges Restaurantkonzept mit „Open Kitchen“ / Es wird keine Speisekarte geben, nur ein alle sieben
Wochen wechselndes Menü / Weinkarte mit 300 Positionen

Ende April 2016 eröffnet Bastian Falkenroth, Inhaber und Küchenchef vom „U. das Restaurant“ in Düsseldorf, sein neues und somit zweites Restaurant mit neuem Konzept: das „NENIO“. Bei Sterneköchen wie Thomas Bühner, Holger Berens und Nils Henkel sowie im „Le Moissonnier“ und der „California Suhsi Academy“ lernte Falkenroth sein Handwerk.

Ein großer Tresen, an dem maximal 15 Personen Platz finden, um das Menü zu genießen – Das ist der Stil des NENIO (Anm. d. Red.: „Nenio“ kommt aus „Esperanto“ und bedeutet: nichts). Mit seinem neuen Restaurant möchte Falkenroth vom „U.“ aus noch eine Stufe höher gehen und exklusive kulinarische Qualität in einem vollkommen neuen Rahmen präsentieren. Der erwähnte Tresen steht um eine offene Küche herum.
„Mir ist es wichtig, eng beim Gast zu sein und so auch mal in einen Dialog treten zu können. Zum anderen finde ich es wichtig, den Gästen so noch besser die Frische und Hochwertigkeit unserer Produkte nahe bringen zu können“, erklärt Falkenroth.
So ist man als Gast dann nicht nur beim Kochen selbst, sondern auch beim Anrichten der Speisen live dabei. Man sitzt in lockerem Ambiente auf bequemen Barhockern an der „Fine-Dining-Bar“ und kann Falkenroth beim Handwerk zusehen. „Natürlich mit dem einen oder anderen Gruß aus der Küche, der bei uns allerdings ‚Bockmacher’ heißen wird.“

Im Menü selbst vereinen sich dann Fleisch, Fisch und Krustentiere von ausgesuchten Produzenten. Serviert wird auf handgemachtem Porzellan und in mundgeblasenen Gläsern. Das Menü wechselt alle sieben Wochen und kostet inklusive Wasser 110 €, die Weinbegleitung 55 €. Die Weinkarte umfasst 300 Positionen, u. a. mehrere Naturweine. Plätze werden nicht spontan vergeben. Eine Reservierungsanfrage kann man
online unter www.nenio-restaurant.de oder telefonisch Di – Sa unter 0211/87586137 in der Zeit
zwischen 14-18h stellen.

Öffnungszeiten: Di – Sa ab 19.00Uhr Menüdauer ca. 2,5 Stunden

www.nenio-restaurant.de

Reinstoff und Cordobar

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in diesem Jahr in Kooperation mit Original Selters erstmals fünf Restaurants, die sich in besonderem Maße für die heimischen Weine engagieren, mit den Titel „Ausgezeichnete Weingastronomie“ prämiert. In der Kategorie Gourmetrestaurants gewann das Berliner Restaurant „Reinstoff“. Die ebenfalls in Berlin ansässige „Cordobar“ wurde in der Kategorie Weinrestaurants ausgezeichnet, und im Bereich der traditionellen Gastronomie ging der Preis an „Breuer’s Rüdesheimer Schloss“.

Aufgrund der vielen qualitativ hochwertigen Bewerbungen für den diesjährigen Wettbewerb hat die Jury entschieden, das vietnamesische Restaurant „Vipho“ in Frankfurt mit einen Sonderpreis für das große Weinengagement in seiner internationalen Küche auszuzeichnen. Einen weiteren Sonderpreis erhielt das „Panoramahotel Oberjoch“ im Allgäu, das sich als Hotel außergewöhnlich stark für die heimischen Weine einsetzt.

„Wir stellen in den letzten Jahren eine deutliche Verbesserung des Angebots und Engagements für unsere Weine in der deutschen Gastronomie fest. Dies wollen wir auch mit den erweiterten Auszeichnungen in unserem diesjährigen Wettbewerb zum Ausdruck bringen“, erklärte DWI-Abteilungsleiter für Handel und Gastronomie, Udo Pawliza. Viele Restaurants hätten aber das Umsatzpotenzial, das eine gute Weinkarte mit regionalen Weinen biete, immer noch nicht erkannt. Die Wettbewerbssieger seien hervorragende Beispiele dafür, wie dies funktionieren könne, so Pawliza.

Die Jury, der mit Selters-Geschäftsführer Otto J. Völker sowie Christina Fischer, Paula Bosch, Gunnar Tietz und Niko Rechenberg ausgewiesene Gastronomieexperten angehörten, hat für die Beurteilung der Restaurants hohe Maßstäbe angesetzt. Sie hat nicht allein den Umfang und die Qualität des Weinangebots bewertet, sondern auch Faktoren wie Preisgestaltung, Ausbildung der Mitarbeiter, die Möglichkeiten des Offenweinausschanks sowie Veranstaltungen rund um den Wein berücksichtigt.

So können die Gäste im Berliner Zwei-Sterne-Haus Reinstoff unter der fachkundigen Beratung durch Sommelier und Restaurantleiter Pascal Kunert aus rund 600 Weinen auswählen, von denen die Hälfte aus den deutschen Weinregionen stammt. Er hat nach Ansicht der Jury eine Weinkarte zusammengestellt, die neben spannenden Klassikern auch viele Neuentdeckungen bereithält und eine interessante Jahrgangstiefe bietet.

Die Cordobar ist seit ihrer Eröffnung vor zweieinhalb Jahren nicht mehr aus der Berliner Gastroszene wegzudenken. Das Team um die beiden österreichischen Sommeliers Gerhard Retter und Willi Schlögl hat die Grosse Hamburger Straße zur Pilgerstätte für Liebhaber guter Weine und einer niveauvollen Küche gemacht. Die umfangreiche Weinkarte teilt sich etwa zur Hälfte in Weine aus Deutschland und Österreich auf, ergänzt um einige internationale Tropfen.

Aus dem Jahr 1727 stammt der älteste Wein der umfangreichen Raritätenkarte von Breuer’s Rüdesheimer Schloss. Damit ist der Wein zwei Jahre älter als der 1729 vom Erzbischof von Mainz erbaute Zehnthof, in dem sich heute das Hotel und Restaurant befindet. Neben der Raritätenkarte lobte die Jury die umfangreiche Auswahl an aktuellen Weinen, die schwer­punktmäßig aus dem Rheingau aber auch aus fast allen anderen deutschen Anbaugebieten stammen.

Das Panoramhotel Oberjoch bietet Weingenuss auf 1200m Höhe. Gut zwei Drittel der 300 Weine, die Sommelier Markus Troll auf seiner Karte hat, stammen aus den deutschen Anbaugebieten. Drei Restaurants verwöhnen die Hotelgäste mit der vorzüglichen Weinauswahl. Highlight des Jahres im Panoramahotel ist der Weinsommer, der in diesem Jahr vom 15.07. – 20.08.2016 zum vierten Mal stattfindet.

Das vietnamesische Restaurant Vipho in Frankfurt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man keine überbordende Karte benötigt, um die Gäste für seine Weine zu begeistern. Inhaber Hung Quach hat ein kleines, aber sehr hochwertiges Sortiment von rund 30 Weinen zusammengestellt, das hervorragend zu den frisch zubereiteten Speisen passt.

Der Preis ist für die ausgezeichneten Weingastronomen ist mit jeweils 3.000 € dotiert, die für Aktionen rund um den deutschen Wein verwendet werden können. Zudem stellt das DWI den Preisträgern die Deutsche Weinkönigin für die Moderation und Begleitung von Weinveranstaltungen zur Verfügung.

Eine Übersicht mit Fotos der aktuellen und bisherigen Preisträger gibt es unter www.awg.deutscheweine.de

Saumagen Riesling only Frank Rosin

Mit dem „2014 Saumagen Riesling Edition Rosin Fass No. 9“ vom Weingut am Nil hat der höchst erfolgreiche Rotwein „Fass 34“ von Winzer Markus Schneider eine weiße, edle Schwester bekommen.

Entstanden ist der Wein in enger Zusammenarbeit von Susanne Spies mit dem Pfälzer Weingut am Nil in Kallstadt, streng limitiert auf 600 Flaschen. Die Weinlage „Kallstadter Saumagen“ ist weltbekannt und gilt als eine der besten Lagen Deutschlands. Mit ein wenig Phantasie zeigt sie die Form eines Saumagens und erinnert damit an die deftige Spezialität der Region. Der „Riesling Fass No. 9“ ist exklusiv für TV-Koch Frank Rosin und sein 2 Sterne-Restaurant in Dorsten angebaut worden. In Abstimmung mit seiner Chef-Sommelière Susanne Spies wurde der Weinberg stark im Ertrag reduziert, um höchste Qualität gewährleisten zu können. „Unser Riesling zeichnet sich durch feine Mineralik, Würze und viel gelbe Frucht aus.“, erläutert die Weinexpertin. „Kräuterige und zart nussige Aromen prägen das Geschmacksbild. Am Gaumen wirkt der Wein dicht und nachhaltig, sehr finessenreich mit elegantem Zitrusaroma. Die harmonische Säure ist perfekt eingebunden.“

Naturbelassene Qualität, ideal zu herzhaften Fischgerichten
„Die Trauben wurden bei einer Reife von 95° Oechsle von Hand gelesen.“, berichtet Johannes Häge, Dipl.-Ing. für Weinbau und Oenologie beim Weingut am Nil. „Ohne hohen Druck wurden sie schonend gepresst, der Most ohne weitere Behandlung direkt in das Fass No. 9 gegeben und spontan vergoren.“ Nach neunmonatiger Lagerung von der Hefe getrennt, wurde der Wein ohne Filtration abgefüllt und während der nächsten zwei Monate in gekühlter Flaschenreife vollendet.
Zum Riesling der Edition Rosin hat Susanne Spies eine perfekte Speisenempfehlung parat: Estragonforelle aus dem Weißweindampf mit Vanillemöhren – eine Kreation von Frank Rosin und seinem Chefkoch Oliver Engelke aus ihrem jüngsten Kochbuch „Rosins Rezepte“.

Auf der umfangreichen Weinkarte des Restaurants Rosin steht der „Riesling Fass No.9“ mit Euro 46,00. Online kann er zum Preis von Euro 16,00 bestellt werden.

Das Restaurant Rosin in Dorsten (Ruhrgebiet) wird vom Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet. In seinem Guide „Die besten Restaurants 2015/2016“ vergibt DER FEINSCHMECKER 4 von 5 F. Susanne Spies ist für eine Weinkarte mit über 800 Positionen verantwortlich. Sie zählt zu den Besten ihrer Zunft in Europa, der Gault Millau kürte sie bereits 2004 zum „Sommelier des Jahres“. Mit den erfolgreichen Coaching-Formaten „Rosins Restaurants“, „Rosin weltweit“ und „ Rosins Kantinen – Ein Sternekoch undercover“ auf Kabel eins sowie als Juror bei „The Taste“ in SAT.1 ist Frank Rosin einer der bekanntesten Fernseh-Köche Deutschlands. www.frankrosin.de

Nach der historischen Einzellage „Nil“ benannt, produziert das Weingut in Kallstadt (Pfalz) neben Rieslingen auch hochwertigen Grauburgunder, Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Spätburgunder. Der Kallstadter Saumagen Riesling trocken des Jahrgangs 2013 ist von Robert Parker (The Wine Advocate) mit 93 Punkten bewertet worden. www.weingutamnil.de

Rene Poysl

Neuer Küchenchef, neue Küchenlinie: Rene Poysl (35) übernimmt ab sofort die Position des Chef de Cuisine im 57 Restaurant & Lounge im Meliá Vienna. Der gebürtige Wiener ist seit der Eröffnung des Design-Hotels im Februar 2014 Teil des Küchenteams und hat in dieser Zeit maßgeblich zu den Erfolgen des Restaurants in den obersten beiden Etagen des DC Towers 1 beigetragen. Entsprechend gut kennt er die Mitarbeiter und die Abläufe im Haus – und wird diesem nun seine persönliche, kulinarische Handschrift verleihen.

„Nach dem Abschied von Siegfried Kröpfl im Juli hat Rene Poysl bereits interimistisch bewiesen, dass er der Rolle des Küchenchefs gewachsen ist. Wir freuen uns, dass wir ihn unseren nationalen und internationalen Gästen nun auch offiziell in seiner neuen Position vorstellen dürfen“, so Dorothea Schuster, General Managerin im Meliá Vienna.

Frech, locker, spannend: Internationale Küche mit regionalen Produkten
Rene Poysls Küchenlinie präsentiert sich international, ohne dabei die Auswahl und Qualität heimischer Produkte außer Acht zu lassen. Dabei verbindet er die österreichische Küche mit spanischen Einflüssen und umgekehrt, spielt mit der Konsistenz von Zutaten und überrascht mit spannenden Geschmackskombinationen. Sein Steckenpferd sieht der 35jährige in der Zubereitung von Fisch, die ihm bereits 2011 als Küchenchef im Marktachterl am Karmelitermarkt lobende Worte der heimischen Gourmetkritiker einbrachte. Auch Liebhaber der süßen Küche werden mit der neuen Karte des 57 Restaurant & Lounge noch mehr auf ihre Kosten kommen.

„Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen und auf meine neuen Aufgaben. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich unseren Gästen im 57 Restaurant & Lounge eine internationale Küche bieten, die mit regionalen Akzenten für neue Geschmackserlebnisse sorgt. Fangfrischer Fisch aus heimischen Gewässern und Fleischgerichte aus dem Josper Grill werden auf unserer neuen Speisekarte prominent vertreten sein“, erklärt Poysl.

Namhafte Stationen in der Gastronomie
Rene Poysl begann seine Karriere als Jungkoch und Demi Chef de Cuisine im Hilton Vienna. 2006 wechselte er als Chef de Partie zu Joachim Gradwohl ins Restaurant Meinl am Graben. Es folgten Stationen als Sous Chef im Hotel Imperial und im Korso im Hotel Bristol, bevor sich Poysl 2011 schließlich als Küchenchef im Marktachterl am Wiener Karmelitermarkt mit kreativen Fischgerichten einen Namen machte. Mit seiner Ernennung zum Küchenchef im 57 Restaurant & Lounge komplettiert der 35jährige ein Team aus erfahrenen Fachleuten: Bereits im Mai diesen Jahres verzeichnete das Meliá Vienna mit Restaurant Manager Thomas Rozanski (30) und Sommelier Pascal Kopetzky (26) zwei hochkarätige Neuzugänge im F&B Team.

Neue Weinkarte: Fokus auf Naturwein
Apropos Sommelier: Zeitgleich mit der neuen Speisekarte präsentiert Pascal Kopetzky sein neues Weinkonzept: Große Klassiker aus Österreich (Singerriedel, Gabarinza), Italien (Tignanello) und Spanien (Flor de Pingus) treffen auf Jungwinzer und spannende „Vin d’naturelle“. So entsteht eine ausgeglichene, internationale Weinkarte, die die neuen Gerichte von Küchenchef Rene Poysl – von frischen Vorspeisen wie Frischkäse Crème brûlée über Iberico Schwein und Lammkeule bis hin zu im Ganzen gebratener Seezunge – optimal begleitet. „Unser Augenmerk liegt seit Monaten auf „Vin d’naturelle“. Hier haben wir die letzten Monate intensiv genutzt, um die neuesten Entdeckungen und lebendigsten Weine aus aller Welt ins Haus zu holen, die uns und unseren Gäste noch viel Freude bereiten werden“, erklärt Pascal Kopetzky, Sommelier im 57 Restaurant & Lounge.

www.57melia.com

Stephane Gass – Beste Weinkarte des Jahres 2015

Auszeichnung Wine Trophy

Das französische Weinmagazin „La revue du vin de France“ kürt die Weinkarte der Traube Tonbach als beste des Jahres.

Das Fachmagazin „La revue du vin de France“ gilt als die wichtigste und einflussreichste Weinzeitschrift Frankreichs. Mit der aktuellen Ausgabe ist die jährliche Bestenliste des Leitmediums erschienen. Als einziger internationaler Gewinner in einer von sieben Kategorien wurde die Traube Tonbach mit dem Gourmetrestaurant Schwarzwaldstube für die beste Weinkarte geehrt. Das familiengeführte Feinschmeckerhotel ist auch im nahen Frankreich bekannt als eine der ersten Adressen für Genussreisende.

Die Expertenjury lobte bei der Verleihung in Paris die vinophile Weitsicht von Traube-Inhaber Heiner Finkbeiner. Mit viel Passion habe er bereits vor 30 Jahren begonnen, in den Aufbau des hoteleigenen Weinkellers zu investieren und damit eine hervorragende Basis für die Güte der heutigen Karte geschaffen. „Das ist eine wahrlich schöne Anerkennung“, so der Hotelier. „Wein ist stets eine Leidenschaft, die wir gerne fördern. Deshalb schätzen wir auch Stéphane Gass ausgeprägtes Faible für seltene oder außergewöhnliche Tropfen.“

Dem langjährigen Sommelier der Schwarzwaldstube attestierte das Fachmagazin großes Talent. „Dank dem Können des Elsässers und seinem virtuosen Händchen bei der Auswahl der rund 750 Positionen, hat die Weinkarte im Laufe der Jahre einen Grad der Perfektion erreicht, die der Küche von Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt absolut ebenbürtig ist und dem Gast zugleich mit bemerkenswerten Preisen Lust auf guten Wein macht“, hieß es in der Begründung der Jury. Gass verantwortet seit 1990 die Weinkeller des Traditionshotels, in denen mehr als 40.000 Flaschen, überwiegend aus europäischen Anbaugebieten, lagern. Zu den vorangegangenen Stationen des 43-jährigen gehören weltbekannte Restaurants wie das Louis XV von Alain Ducasse in Monte Carlo.

Gefragt danach, was die Weinkarte des Jahres besonders macht, zeigt sich Gass bescheiden: „Unsere Philosophie ist die eines jeden guten Sommeliers. Jahr für Jahr wollen wir ausdrucksstarke Weine für unsere Karte entdecken, um unsere Gäste mit einer spannenden Verkostung zu überraschen.“ Gemeinsam mit seinen drei Kollegen beobachte er interessante Weinregionen sehr aufmerksam. „Vom jungen bis zum charaktervollen Jahrgangswein gilt es jene zu finden, die ebenso spannend wie zugänglich sind. Auf große Namen zu setzen, ist dabei relativ einfach. Herausfordernder ist es, offen zu bleiben, jeden Jahrgang neu zu bewerten und gerade auch jungen oder unbekannten Winzern den Weg zu ebnen, wenn die Qualität stimmt“, erklärt Gass. Zusammen mit den renommierten Weingütern, einer soliden Jahrgangstiefe sowie einigen Exoten ergebe sind so ein starkes Portfolio. „Und ein faires Preisniveau ist uns wichtig, denn das animiert zum Probieren und gehört definitiv zu einer guten Weinkarte“, weiß der Franzose.

Als weitere Preisträger der Wine Trophy 2015 wurden u.a. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius als „Mann des Jahres“, Emmanuel Reynaud vom Weingut Château Rayas als „Winzer des Jahres“ sowie Julien Sunier von der Domaine de Noisetiers als „Entdeckung des Jahres“ geehrt. Der Innovation-Award ging an Julien Worth für sein Crowdfunding-Projekt „Fundovino“, während der Weinblog „No wine is innocent“ den Titel „Blog des Jahres“ erhielt.

Alle Auszeichnungen und Preisträger auch unter: http://www.larvf.com.

Daniel Schimkowitsch

Vom Winzergut zur Genuss-Oase: Wo im barocken Anwesen des Ketschauer Hofs einst wohlhabende Deidesheimer Winzer residierten, logieren heute anspruchsvolle Gäste bei einer Auszeit an der Deutschen Weinstraße. Auch der Gaumen wird hier nach allen Regeln der Kunst verwöhnt: Der aufstrebende Küchenchef Daniel Schimkowitsch zaubert in den altehrwürdigen Mauern eine junge, kreative Küche.

Deidesheimer Tradition und moderne Gastlichkeit fallen im Restaurant Freundstück schon auf den ersten Blick ins Auge: Die Gäste speisen in den stilvoll gestalteten Räumen des barocken Weinguts Ketschauer Hof, wo die historische Substanz mit modernen Design-Elementen eine reizvolle Verbindung eingeht – der perfekte Rahmen für edle Gaumengenüsse.

Küchenchef Daniel Schimkowitsch, 2010 zum „Newcomer des Jahres“ gekürt, erkochte sich gleich bei seiner ersten Stelle als Küchenchef einen Michelin-Stern. Jetzt steht er im Freundstück am Herd und entführt die Gäste auf einen geschmackvollen Spaziergang durch die Welt der Aromen. Bei seinen Kreationen – ob à la carte oder als Menü – basierend auf der französische Küche – kommen auch Einflüsse und Akzente aus der asiatischen Küche zum Tragen. So kombiniert der Chef etwa Nordseekrabben mit Karotte und Zitronen-Ingwer-Emulsion, Taube mit Herzkirschen und Cannelloni oder Rind mit Sommertrüffeln und Teriyaki-Sauce. Zum Dessert gehen dann beispielsweise Joghurt, Pfirsich, Avocado und Paprika eine süße Liaison ein.

Die Weinkarte des Ketschauer Hofs umfasst rund 500 Gewächse aus renommierten deutschen und internationalen Weingütern. Dazu schlummern im Keller des Winzerguts ganz besondere Schätze, die ältesten Flaschen stammen aus dem Jahre 1811. Weine ab dem Jahr 1870 hält das Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan bereit.

Neben leichten Mittagsmenüs und ausgedehnten Degustations-Menüs am Abend serviert das Restaurant Freundstück mittwochs bis freitags auch einen hochklassigen Business-Lunch. Und um auch den kulinarischen Nachwuchs am Genuss teilhaben zu lassen, bietet Küchenchef Schimkowitsch Gästen seiner eigenen Generation ein spezielles „Twenü“ an: Das Menü für junge Leute unter 30 soll für jeden Geldbeutel erschwinglich sein und ist dienstags bis donnerstags buchbar. Es umfasst für 59 Euro pro Person einen Aperitif, ein Amuse-Bouche, Vor- und Hauptspeise sowie Dessert, zwei Gläser Wein, Mineralwasser und Kaffee.

Ergänzend bietet der Ketschauer Hof seinen Gästen auch eine authentische Brasserie-Küche: Das Bistro des Hauses serviert mittags und abends Brasserie- Klassiker und Spezialitäten.

Wer seinen lukullischen Horizont in Deidesheim noch erweitern möchte, findet auch im Schwesterhotel des Ketschauer Hofs gute Gelegenheit dazu: Das Kaisergarten Hotel & Spa wartet mit dem Hippo Ristorante & Bar auf, wo man in modernem Ambiente aus italienischen Olivenholz-Möbeln, modernen Lüstern und Moos aus dem Pfälzerwald eine frische leichte Küche mit italienischem Touch genießt. Aus dem Steinofen kommen traditionelle und neue Pizzakreationen – etwa die Pizza Hippo mit Salsiccia, Sauce von geräucherten Paprikaschoten, Büffelmozzarella, grünem Spargel und Erbsen. Die Weinkarte des Hippo umfasst mehr als 200 Weine aus Deidesheimer Lagen, darunter Raritäten von Buhl und Bassermann.

www.kaisergarten-deidesheim.com und www.ketschauer-hof.com

Falco bestes Wein-Gourmet Restaurant

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit Selters Mineralquelle im Rahmen der ProWein 2014 in Düsseldorf erstmals drei Gastronomiebetrieben den Titel „Ausgezeichnete Weingastronomie“ verliehen. Sie wurden für ihr besonderes Engagement für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten ausgezeichnet.

Erstmal zeichnet das Deutsche Weininstitut in Kooperation mit Selters Mineralquelle Gastronomiebetriebe für besonderes Engagement für Qualitätsweine aus deutschen Anbaugebieten aus: Restaurant Falco aus Leipzig (Gourmetrestaurant),in der Kategorie Gourmetrestaurants gewann das Restaurant Falco aus Leipzig. In der Kategorie Weinrestaurants ging der Preis an das Restaurant Wein am Rhein aus Köln und im Bereich der traditionellen Gastronomie ging das Restaurant Seekrug auf Langeoog als Sieger hervor.

Die Jury, der neben den Initiatoren des Wettbewerbs mit Christina Fischer, Paula Bosch und Niko Rechenberg ausgewiesene Gastronomieexperten angehörten, vergab außerdem noch einen Sonderpreis an die Hotelkette Mercure für das „Grands Vins Mercure“-Programm.

Bei der Beurteilung des Weinangebots hat die Jury nicht nur das quantitative und qualitative Angebot von Weinen bewertet, sondern auch Faktoren wie Preisgestaltung, Ausbildung der Mitarbeiter, die Möglichkeiten des Offenweinausschanks sowie Veranstaltungen rund um den Wein berücksichtigt.

So können die Gäste im Leipziger Restaurant Falco aus einer sehr umfangreichen und gut strukturierten Karte mit über 1.000 Weinen, darunter fast 500 aus den deutschen Weinregionen, auswählen. Ein Großteil der Weine kann auch glasweise bestellt werden. Liebhaber gereifter Weine werden hier ebenfalls fündig. Zur Mitarbeiterfortbildung finden regelmäßige Exkursionen in die Anbaugebiete statt.

Das Restaurant Wein am Rhein überzeugte die Jury durch sein großes Angebot an deutschen Weinen, die zu fair kalkulierten Preisen angeboten werden. Zahlreiche Weinveranstaltungen, die von Seminaren und Themenverkostungen bis hin zu Winzerabenden reichen, machen den Wein in der Rheinmetropole zudem erlebbar.

Im Restaurant Seekrug erhält der Gast in der Weinkarte auch wertvolles Hintergrundwissen rund um den Wein. Das Angebot ist kundengerecht nach Weintypen sortiert. Die Weine werden auf der Nordseeinsel zu angemessenen Preisen angeboten und stammen zu rund 70 Prozent aus heimischer Erzeugung.

Die Mercure-Hotelkette erhielt den Sonderpreis der Jury für die aufwendig selektierte Grands Vins Mercure-Weinkarte mit einem überdurchschnittlichen Deutschweinanteil und die professionelle Beratung der Gäste durch die geschulten „Mundschänke“ in allen Häusern der Republik.

DWI-Geschäftsführerin Monika Reule lobte im Rahmen der Preisverleihung das Engagement der Preisträger für die Weine aus dem eigenen Land. Sie betonte aber auch, dass der Anteil deutscher Weine auf vielen Weinkarten in der Gastronomie noch ausbaufähig sei, was sich erfreulicherweise jedoch langsam ändere. „Wir beobachten derzeit in vielen Restaurants ein verstärktes Interesse, Weine aus den deutschen Anbaugebieten ins Programm zu nehmen. Diese Entwicklung wollen wir mit unserem Wettbewerb ebenfalls unterstützen“, erklärte Reule.

Die Preisträger erhielten auf der ProWein Urkunden und Plaketten aus den Händen der Jurymitglieder und der Deutschen Weinkönigin Nadine Poss.

Rutz Berlin: beste "Weinkarte des Jahres"

das Rutz in Berlin teilt uns mit:
Das RUTZ freut sich mal wieder richtig: Auszeichnung für Deutschlands beste „Weinkarte des Jahres“ vom Gault&Millau WeineGuide Deutschland

Also was viel Besseres konnte uns jetzt gerade nicht passieren: Wir freuen uns und sind stolz über die Auszeichnung für die beste „Weinkarte des Jahres“. Die beste Weinkarte, nicht in Berlin-Mitte oder der gesamten Bundeshauptstadt, sondern in ganz Deutschland! Seit vielen Jahren kürt der Gault&Millau WeineGuide die Weinkarte mit der größten Spannung und Tiefe. Dass die Wahl in diesem Jahr aufs RUTZ fiel, nehmen wir als ehrende, schöne Anerkennung unserer Leidenschaft zum Wein und für eine nunmehr zwölfjährige Aufbauarbeit.

Wer gut isst, darf auch gut trinken!
So wie ein Sinfonieorchester in der Philharmonie besser klingt als im 100er Bus, so braucht ein großer Wein ein bestimmtes Ambiente, um glänzen zu können. Offensichtlich scheint das im RUTZ zu gelingen. Wenn der Wein der Diener der Speise ist, dann macht das Dienen im RUTZ wohl besonderen Spaß! Marco Müllers feine und nuancenreiche Küche lässt den Wein Geheimnisse erzählen, die er sonst für sich behalten würde. Jedes einzelne seiner mittlerweile legendären „Erlebnisse“ erzeugt ein „Kino im Kopf“. Mal leise und zart, mal schräg und herausfordernd. Unendlich sinnlich. Und immer mit einem Wein, der den Preis als „bester Nebendarsteller“ verdient. Beim Weinservice gilt für Billy Wagner und sein Team: Keine Kompromisse! „Die Weinbegleitung richtet sich ausschließlich nach dem Essen und nicht nach den Gästen.“ Was sich vielleicht etwas unhöflich anhört, ist im wahrsten Sinne gastfreundlich!

Probieren Sie doch mal die „Entenessenz Backkartoffel & schwarze Nuß, Haut“ mit einer 1930er Madeira Solera. Abgefahren! Oder den 2010er Blanc von der Domaine de l’Horizon zur „Fenchel Eismeerforelle“. Die perfekte Harmonie! Speise und Wein schwingen sich zu Höchstleistungen auf und sorgen für eine Win-win-Situation für den Gaumen!

Sich Fallenlassen, sich Hingeben, sich verwöhnen lassen und profitieren von der Könnerschaft anderer, das kreiert eine großartige Erfahrung mit langem Nachhall. Und ist, wie ein bleibendes Musik- oder Naturerlebnis, eigentlich unbezahlbar!

Keine Kompromisse! Das gilt auch für die Gestaltung unserer Weinkarte. Die Individualität und Qualität eines Weines, die Persönlichkeit von Wein und Winzer, liegen uns mehr am Herzen, als Punkte, Prämien und ehrfurchtgebietende Namen. Für dieses Konzept steht nicht nur die kleine Riege unserer exklusiven RUTZ-REBELLEN, sondern auch unser Mut zur Lücke. Man schaue mal nach unseren Bordeaux-Gewächsen. Wir gehen gern über Wiesen, die noch nicht gemäht sind!

Auszeichnungen wie ein Michelin-Stern oder wie die „Weinkarte des Jahres“ sind eine wundervolle Sache. Die schönste Würdigung aber sind für uns faszinierte, beseelte Gäste. Nach diesem „Publikumspreis“ streben wir jeden Tag!

Ihr Rutz-Team

www.weinbar-rutz.de

Die beste Weinkarte

Das Deutsche Weininstitut und Original SELTERS suchen die besten Weingastronomen!
Welches Restaurant, welche Bar, welche Hotelgastronomie hat die beste, innovativste Auswahl an Weinen aus den deutschen Anbaugebieten? Um das herauszufinden, haben das Deutsche Weininstitut (DWI) und der zertifizierte Weinbegleiter, Original SELTERS den Wettbewerb „Ausgezeichnete Weingastronomie“ ins Leben gerufen. Alle Gastronomen sind aufgerufen, sich zu beteiligen.

Bei der Beurteilung des Weinangebots der teilnehmenden Betriebe wird eine unabhängige Jury aus Gastro- und Weinprofis nicht nur quantitative Maßstäbe ansetzen. Auch die Präsentation des Weinsortiments in der Karte durch den Service fließt in die Bewertung mit ein und wird vor Ort überprüft.

Teilnahme
Teilnehmen kann jeder gastronomische Betrieb in Deutschland, egal ob Hotel, Restaurant oder Bar.

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über einen Onlinefragebogen, der hier aufgerufen werden kann: http://members.askallo.com/index.php?pn=Survey_Survey&oid=0368ccadd0a74da706d595c2a1e56fb7

Außerdem wird im ersten Schritt eine Kopie der aktuellen Weinkarte benötigt, die per E-Mail an Andreas Kaul zu senden ist.

Einsende- und Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2013. Die Teilnahme ist kostenlos.

Preise
Die Preisverleihung findet im Januar 2014 im Rahmen eines Presseevents statt. Die Gewinner erhalten eine Urkunde und eine Plakette sowie Werbeleistungen in Form einer redaktionell gestalteten Anzeige in einem einem regionalen Medium (Stadtmagazin, Tageszeitung) nach Wahl. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden darüber hinaus bundesweit kommuniziert.

Außerdem verlost das DWI unter allen Teilnehmern zehn Plätze in Seminaren des Deutschen Weininstituts.

Fragen
Bei Fragen zum Wettbewerb steht Ihnen Andreas Kaul vom Deutsche Weininstitut, ak@deutscheweine.de, Tel. 06131-282959, gerne zur Verfügung.