Start der INTERNORGA

Vorhang auf für die 90. Ausgabe der INTERNORGA. Die internationale Leitmesse feiert vom 11. bis 16. März ihren 90. Geburtstag mit einer fulminanten Jubiläumsausgabe und begrüßt 1.300 Aussteller aus 25 Ländern. Die Fachbesucher erwartet ein spannendes Rahmenprogramm mit brandneuen Formaten und bewährten Klassikern – Inspiration und Innovation pur.

Anlässlich ihres 90. Geburtstags geht es für die INTERNORGA hoch hinaus: Im Anschluss an die offizielle Eröffnungs-Pressekonferenz am 10. März ließen Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH und Franz J. Klein, Präsident des DEHOGA Hamburg, 1.300 Luftballons – für jeden Aussteller einen – in den Hamburger Himmel steigen. Der Clou: An 90 Luftballons befindet sich jeweils ein 90-Euro-Gutschein, gestiftet von den norddeutschen Landesverbänden des DEHOGA, den der glückliche Finder in allen teilnehmenden Restaurants und Hotels einlösen kann.

„Mit dem DEHOGA verbindet die INTERNORGA eine intensive Partnerschaft und wir möchten uns herzlich für diese ganz besondere Zusammenarbeit bedanken, denn sie besteht bereits seit der ersten INTERNORGA im Jahr 1921“, so Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. „Mit dieser aufsehenerregenden Aktion möchten wir den 90. Geburtstag der INTERNORGA auch in die Stadt tragen und ein kleines Dankeschön aussprechen. Jedes Jahr im März verwandelt sich Hamburg für eine Woche in die INTERNORGA City und bietet unseren Fachbesuchern eine Vielzahl an gastronomischen Highlights und attraktiven Übernachtungsmöglichkeiten.“

Offiziell eröffnet wird die INTERNORGA am Abend mit einer Gala und der Verleihung des INTERNORGA Zukunftspreises in der Handelskammer Hamburg. Die zahlreichen Facetten des Außer-Haus-Markts bringt die INTERNORGA vom 11. bis 16. März zum 90. Mal auf das Hamburger Messegelände und bietet Top-Entscheidern und Branchen-Insidern aus Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien einen umfassenden Marktüberblick. Als europäische Leitmesse bündelt sie nationale und internationale Aussteller und Key-Player, Top-Trends von morgen und mehr Highlights denn je unter einem Dach.

Besonderer Höhepunkt der 90. INTERNORGA Ausgabe sind die neuen Wettbewerbs-Formate, die die Leitmesse gemeinsam mit prominenten Gastro-Profis veranstaltet. Premiere feiert 2016 der kreative und innovative Kochwettbewerb Next Chef Award – für Initiator Johann Lafer eine Herzensangelegenheit. „Kochen ist Leidenschaft pur – dieser Beruf steckt voller Kreativität und Potenzial, und das möchten wir mit dem Wettbewerb in die Welt tragen“, so Johann Lafer. „Ich erinnere mich noch gut daran, als ich meine Kochausbildung absolviert habe – mit Biss und Durchsetzungsvermögen habe ich mich stetig nach oben gearbeitet. Ich freue mich, dass wir 18 großartige Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gefunden haben, die Mut mitbringen und bereit sind, sich vor einem großem Fachpublikum und unter den kritischen Augen der außerordentlich hochkarätigen Jury zu messen. Und ich bin überzeugt, dass der Gewinner mit dem Preis, einem eigenen Kochbuch im TEUBNER Verlag, einen großen Schritt auf der Karriereleiter macht.“

Gastronomische Vordenker mit revolutionären Ideen präsentiert auch der Gastro-Startup Wettbewerb, den die Messe mit Tim Mälzer und der Leaders Club Concepts GmbH (LCC) umsetzt. Die Finalisten Rock Our Kitchen – The Salad and Pizza Circle, ISABELLA Glutenfreie Pâtisserie, LADEN EIN, La Cevicheria, What the Food! und Woop Woop Ice Cream stellen sich auf der INTERNORGA dem Urteil der Fachbesucher. Wer von den motivierten Frischlingen das Rennen macht, erhält ein Darlehen von bis zu 50.000 Euro und eine 40-stündige Beratung der LCC.

Mitfiebern, anfeuern, ausprobieren, entdecken und austauschen – zu ihrem 90. Geburtstag bietet die INTERNORGA eine Vielzahl an Highlights. Neben spannenden Wettbewerben betont die Leitmesse mit vielen weiteren Specials und dem internationalen Kongressprogramm einmal mehr ihre herausragende Stellung als Nummer eins und Pflichttermin der Branche.

www.internorga.com

Lars Middendorf

Lars Middendorf aus der Villa Merton gewinnt Nachwuchspreis – Mit einer hervorragenden Menükomposition, die traditionsreichen Whiskey mit innovativer Nova-Regio-Küche vereint, überzeugte der Jungkoch die Jury der Seehotel Talisker Trophy

Im Rahmen des 4. Whisky-Tastivals konnte sich Lars Middendorf beim Wettbewerb um die diesjährige Seehotel Talisker Trophy für Nachwuchsköche im Rhein-Main Gebiet gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Insgesamt acht Jungköche stellten im Seehotel Niedernberg am 1. März 2014 ihr Können unter Beweis und zeigten mit ihren kulinarischen Kreationen rund um das Thema Whisky viel Ideenreichtum und präsentierten Kochhandwerk auf höchstem Niveau. „Ich bin stolz, dass Lars Middendorf diesen Wettbewerb mit seinen eigenen Ideen und seiner persönlichen Umsetzung gewonnen hat.Er hat schon jetzt in seinen jungen Jahren einen eindeutigen erkennbaren Stil.“ sagt Matthias Schmidt, Chefkoch der Villa Merton.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs bereiteten ein Menü bestehend aus freien Amuse Gueules, einer Vorspeise mit Jakobsmuscheln und eines Hauptgerichts mit Lammkarree und Talisker Whisky zu. Das Siegermenü von Lars Middendorf bestehend aus einem Amuse Gueules aus Kartoffel, Röstzwiebel, Frischkäse und Roter Beete, einer Vorspeise aus gebratenem Jakobsmuscheltartar, eingelegtem Lauch und Dillsud sowie Lammkarree mit Graupen-Grünkohlrisotto, geräucherter Zwiebel, Topinambur und Whiskyessig-Gelee bestach durch seinen durchgängigen Stil. Auch beim Cocktailwettbewerb gewann Middendorf mit seinem Cocktail „Karlson“, einer Mischung aus Talisker Whisky mit einreduziertem Sanddornsaft, den ersten Platz.

Preisträger des Jungkochwettbewerbs:
Lars Middendorf Villa Merton, Frankfurt (1. Platz)
Kevin Koch, Intercontinental Frankfurt (2. Platz)
Stefan Fäth Jagdhotel Rose, Miltenberg (3. Platz)

Jurymitglieder:
Die fachkundige Jury war besetzt mit Bernd Kolb, Berufsschullehrer und Vorsitzender des Köchevereins Aschaffenburg/ Miltenberg, Heiko Schwab, Verkaufsdirektor Edgar Fuchs GmbH, Aschaffenburg, Marco Richter, Kundenfachberater Außendienst Frische Paradies ehemals Küchenchef Amador in Langen & Wiesbaden, Achim Krutsch, Küchenchef Schafhof Amorbach und Hermann Münch, ehemals Vorsitzender vom Verband der Köche Bayern & Top Ausbilder 2004.

Die Küche in der Villa Merton zelebriert eine strikte Hingebung der regionalen und biologischen Küche bis ins Detail, auf hohem, originellem Niveau. Zusammen mit seinem achtköpfigen Team kocht Matthias Schmidt mit Akribie und Konsequenz; der gebürtige Frankfurter gilt als Wegweiser der „Nova-Regio Küche“ und zeichnet sich durch seine Konsequenz, Ambition und Innovation aus. Als Gast erleben Sie ein Tribut zu Lebensmitteln in einfachster Form, verarbeitet mit Respekt, Präzision und einem Hauch künstlerischer Raffinesse.

www.villa-merton.de

TAG DES OFFENEN DENKMALS IM BRAUEREITURM

AM SONNTAG, 9. SEPTEMBER 2012 – 10 – 18 UHR

Am genannten Termin ist der Brauereiturm für Besucher frei zugänglich.

Von 10 – 18 Uhr gibt es stündlich Führungen durch Dr. Markus Fohr, Eigentümer des Brauereiturmes und Vorsitzender des Historientürme Lahnstein e. V., und Sebastian Seifert, Eigentümer des Bürgerturms und stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Zur Stärkung vor oder nach dem Aufstieg stehen Kaffee, Kuchen, leckeres „Historienturm Obergärig“ vom Fass und Delikatessen der Lahnsteiner Brauerei bereit.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt ist im 1. Stock des Brauereiturms in der Hintermauergasse.

Gefährliche Diät-Produkte aus dem Internet

Der Frühling kommt, und mit ihm eine Welle neuer Diätprodukte. Aber Achtung: Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat 70 Produkte unter die Lupe genommen, die angeblich schlank, fit und stark machen. Das Ergebnis: „Jedes dritte exotische Power-, Potenz- und Schlankheitsmittel enthielt illegale und hochgradig gesundheitsschädliche Substanzen“, bilanziert Projektleiterin Angela Clausen.

Dubiose Produkte im Internet – Föderalisierte Überwachung bringt es nicht

Meist vertreiben schwarze Schafe diese Produkte im Internet und erzielen damit einen jährlichen Gewinn von bis zu 170 Millionen Euro – Tendenz steigend. „Jeden Tag tauchen neue Firmen mit dubiosen Produkten im Internet auf“, beobachtet Martin Müller, Vorsitzender des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure. Gewerbeämter seien bei der Überwachung des Internet aber überfordert, und so rutschten viele Produkte durch das Kontrollsystem. Man müsse schon 1.500 weitere Lebensmittelkontrolleure engagieren, um Herr der Lage zu werden.

Der vzbv fordert gleiche und hohe Sicherheitsstandards für alle Bundesländer. Müller: „Die Lebensmittelüberwachung muss entföderalisiert und zentralisiert dem Verbraucherschutz dienen.“ Es dürfe auch keinen Unterschied geben zwischen stationärem Handel und Versandhandel. Man müsse Online-Plattformen künftig für die Sicherheit der angebotenen Lebensmittel verantwortlich machen.

Bundesamt für Verbraucherschutz richtet Zentralstelle ein

Das Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL) plant derzeit, virtuelle Marktplätze sicherer zu gestalten. Wie das funktionieren soll? Das BVL hatte zusammen mit den Bundesländern ein Konzept zur Kontrolle des Online-Lebensmittelhandels erarbeitet. „Mit unserem Projekt verfolgen wir das Ziel, dass der Einkauf von Lebensmitteln im Internet so sicher wird wie der Einkauf von einem Brot beim Bäcker um die Ecke“, sagt Helmut Tschiersky-Schöneburg, Präsident des BVL. Um das zu erreichen, hat man beim BVL eine Zentralstelle eingerichtet, die die Länder bei Recherchen unterstützt. Volker Kregel, Vorsitzender der Länderarbeitsgemeinschaft, erklärt: „Für die Länder bedeutet die Einrichtung der Zentralstelle eine große Unterstützung bei der Suche nach potentiell risikobehafteten Lebensmitteln im Internet.“ Die Bündelung der Recherche-Abfragen mache die Lebensmittelüberwachung deutlich effizienter.

Rückverfolgbarkeit: QR-Codes verbinden Lebensmittel mit dem Internet

Auch vom QR-Code und dem so genannten Mobile Tagging sei in Zukunft einiges zu erwarten, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions beim Unternehmen Bizerba: „Der Code verbindet die Lebensmittelverpackung mit dem Internet und ermöglicht die Rückverfolgbarkeit mit dem Mobiltelefon. Kunden scannen ihn mit dem Smartphone und es erscheinen Produktinformationen und Herkunftsangaben auf dem Display.“

Condor Flug DE 4048 nach Seattle gestartet

Der Ferienflieger Condor startete heute um 14.30 Uhr mit einer Boeing 767-300 aus Frankfurt zum Erstflug nach Seattle. Durch die Aufnahme der größten Stadt im Nordwesten der USA erweitert Condor ihr Streckennetz auf insgesamt 39 Langstreckenziele.

„Seattle ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im pazifischen Nordwesten der USA“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH. „Dieses Ziel bietet unseren Passagieren neue Möglichkeiten, den amerikanischen Kontinent durch bequeme Anbindungen von Alaska Airlines zu entdecken. Damit etabliert sich Condor weiterhin als Airline mit einem facettenreichen und optimal abgestimmten Flugplan.“

Seattle ist durch seine Nähe zum Mount Rainier Nationalpark ein idealer Ausgangspunkt für Wander- und Bergsteigertouren. Die Metropole bietet Möglichkeiten für unterschiedlichste Sportaktivitäten wie Segeln, Rafting oder andere Wassersportarten, setzt aber auch kulturelle Akzente: Die vielen Museen und Theaterhäuser sowie das berühmte Seattle Symphony Orchestra und das Pacific Northwest Ballet machen die Stadt zu einem der wichtigsten Kulturzentren in den Vereinigten Staaten. Als Standort für Boeing, Microsoft und Amazon spielt die Region auch wirtschaftlich eine große Rolle.

Um den Erstflug nach Seattle zu einem besonderen Erlebnis zu machen, plante die Condor Flugdienst GmbH gemeinsam mit der Fraport AG eine Erstflugveranstaltung, bei der das neue Ziel gefeiert werden sollte. Bei der Feier durchtrennten Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung, und Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport, traditionell das Ribbon, um den Erstflug zu besiegeln. Die Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen – Wings of Help e.V. präsentierte sich am Gate und bot den Passagieren des Fluges die Möglichkeit, kleine Erinnerungen an den ersten Flug nach Seattle zu gewinnen. Die Hilfsorganisation arbeitet seit Jahren eng mit Condor und der Fraport AG zusammen.

Kunden können ab sofort bereits zu einem Oneway-Komplettpreis ab 349 Euro in der Economy Class, ab 499 Euro in der Premium Economy Class sowie ab 849 Euro in der Comfort Class nach Seattle fliegen.

Zu buchen unter: www.gourmet-report.de/goto/condor

Stefan Sander

Der Gewinner des LINIE Förderpreises ist Stefan Sander aus dem Restaurant 17fuffzig in Burg im Spreewald – Den zweiten Platz und Sonderpreis belegte Christian Sturm aus dem Landhaus Stricker, Sylt.

Das Gewinnerrezept des LINIE Förderpreises 2010 heißt „Gebratene Meeräsche und confierter Carabinero mit Artischocken-Bohnenragout, Tomaten-Leinölemulsion, Pancetta und Zitrus-Couscous“ und stammt von Stefan Sander aus dem Restaurant 17fuffzig (Hotel zur Bleiche) in Burg im Spreewald. Der 23-jährige „Chef de Partie“ setzte sich damit gegen rund 100 Bewerber durch. Zum neunten Mal vergaben das renommierte Gourmet-Magazin Der Feinschmecker und Linie Aquavit den Linie Förderpreis für das beste Fischrezept an Deutschlands talentierteste Jungköche. Sander gewinnt ein Praktikum bei einem Spitzenkoch in einer europäischen Metropole seiner Wahl. Ziel des Förderpreises ist es, den Kochnachwuchs auf dem Weg an die Spitze zu unterstützen. Weitere Informationen über Linie und den Förderpreis sowie die Rezepte zum Nachkochen gibt es ab Mitte Oktober im Internet unter www.linie.de .

„Stefan Sander war hoch konzentriert bei der Arbeit, sehr gut organisiert und sauber in der Arbeitsweise. Er ging schnell, aber mit gelassener Ruhe ans Werk. Sein Gericht überzeugte zunächst durch die Anrichteweise mit Meeräsche und Carabinero auf dem Artischocken-Bohnenragout und Zitrus-Couscous. Alle Zutaten zum Gericht waren hervorragend zubereitet – aber das waren die Gerichte der anderen Kandidaten auch. Den Ausschlag für die Jury gab letztlich der Geschmack: Alle Zutaten fügten sich harmonisch zueinander, wobei die Zitrusnote im Couscous und die Tomaten-Leinölemulsion mit Thymian und Rosmarin interessante geschmackliche Akzente setzten“, fasst Dieter Braatz, stellvertretender Chefredakteur von Der Feinschmecker und Jury-Vorsitzender die Entscheidung der Jury für den Gewinner Stefan Sander zusammen. Jungkoch Sander: „Bodenständig sollte mein Rezept für den Linie Förderpreis sein. Und ich wollte gern, dass Leinöl darin verwendet wird, da ich dies als Zutat sehr schätze.“

Den zweiten Platz des Linie Förderpreises 2010 belegte Christian Sturm vom Landhaus Stricker in Tinnum/Sylt mit seinem Rezept „In Olivenöl confierter Bar de Ligne mit Pastinakencreme, grünem Spargel und Dörraprikosen-Couscous“. Sturm gewinnt damit ein Küchenstipendium bei einem deutschen Spitzenkoch. Den Sonderpreis des Linie Förderpreises konnte ebenfalls Christian Sturm für sich entscheiden. Für technische Fertigkeiten bei der Arbeit mit dem Fisch entschied die Jury, dass Karsten Fricke aus der Bülow Residenz in Dresden mit seinem Rezept „Seezunge mit Paprikakern, Chorizosud und Kartoffel-Schokomousseline“ zusätzlich ausgezeichnet wird. Der Norwegian Seafood Export Council (NSEC), der Exportausschuss für Fisch aus Norwegen, und der norwegische Porzellanhersteller Figgjo sponserten den Sonderpreis. Die Jungköche mussten dazu innerhalb von 30 Minuten zwei Linie Deckeldrinks mit Heringsfilet kreieren – aus einer Auswahl von teils ungewöhnlichen Zutaten. NSEC lädt alle sechs Finalisten nach Norwegen zum kulinarischen Austausch mit renommierten Köchen ein.

Neben Stefan Sander, Christian Sturm und Karsten Fricke standen im Finale: Florian Bürger von der Waldgaststätte Hinnenwiese in Hagen mit „Zanderfilet auf Rübstiel mit Blutwursttäschchen und Apfel-Zwiebelkonfit“, Julia Prokoph vom Restaurant Wullenwever in Lübeck mit „Offener Krabbenravioli mit Goldbutt und Schnittlauchsabayon“ und Thorben Schröder aus dem Restaurant Vlet in Hamburg mit „Steinbutt und Räucheraal an Landbrotglacé, gebratener Birne, grünes Teepüree und Linie Aquavit-Buttermilchschaum“.

Deutschlands Nachwuchsköche fördern: Linie fördert mit dem renommierten Preis die Kochkunst und die Jungköche sowohl fachlich als auch persönlich. Der Feinschmecker unterstützt aus Überzeugung seit 2002 diese Idee.

Die Aufgabe für die Köche: Ein Hauptgericht entwickeln, das einfach und zugleich ungewöhnlich ist, raffiniert zubereitet und auf Fisch und/oder Krustentieren basiert. Der Feinschmecker und Linie Aquavit luden die Köche mit den sechs überzeugendsten Einsendungen zum Finale in die Kreativküche von „Deutsche See“ nach Bremerhaven ein. Dort bereiteten die Jungköche vor den Augen einer hochkarätigen Jury live ihre Rezeptkreationen innerhalb von 90 Minuten zu. Am Abend fand im Atlantic Hotel Sail City die Siegerehrung statt. Über 150 Gäste aus Presse, Gastronomie und Handel feierten im maritimen Rahmen die Finalisten während der Preisverleihung. Vertrieb für Linie in Deutschland ist die Eggers und Franke Gruppe mit Sitz in Bremen.

Fisch für Feinschmecker
Über 100 Bewerbungen waren aus ganz Deutschland zum Linie Förderpreis 2010 eingegangen. Genauso zahlreich und individuell wie die Bewerbungen waren auch die Rezeptideen. Insgesamt verwendeten die Jungköche für ihre Fisch-Kreationen mehr als 35 unterschiedliche Fisch- und Seafood-Arten, 60 verschiedene Beilagen und rund 130 außergewöhnliche Gewürze und Zutaten. Die drei meist verwendeten Fischarten sind in 2010 Wolfsbarsch, Saibling und Steinbutt. Auffallend oft im Gegensatz zu den Vorjahren wurde auch der Carabinero verwendet. Die meist gewählte Beilage ist die Kartoffel in vielerlei Variationen. Die Köche schlugen begleitend zum Fisch auch häufig Risotto oder Couscous vor. Verhältnismäßig viele Köche wählten als Begleitung zu ihrem Fischrezept unterschiedliche Arten von Bohnen. Ob modern-experimentelle, traditionelle deutsche oder mediterrane Küche – die Einsendungen zeigten ein breites Spektrum an Kochstilen. „Dieses Jahr sind uns bei der Durchsicht der Gerichte zahlreiche sehr kreative Gerichte mit Fisch und Fleisch aufgefallen. Es kamen nur wenig molekulare Gerichte zum Einsatz. Und: Es wird sehr beherzt und abwechslungsreich gewürzt“, resümiert Jury-Vorsitzender Dieter Braatz von Der Feinschmecker. „Insgesamt war den Einsendungen abzulesen, dass viel Kreativität und Mühe in die Entwicklung der Rezepte geflossen ist.“

Juroren mit Fisch-Kompetenz
Eine Jury aus erfahrenen Köchen mit großer Fisch-Kompetenz bewertete die Leistung der Jungköche. Den Vorsitz übernahm Dieter Braatz von Der Feinschmecker. Seit 2002 ist er Jury-Vorsitzender. Unterstützung aus Bremerhaven bekamen die Juroren von Lutz Natusch vom Natusch Fischereihafen-Restaurant. Aus der Region stammt auch Heiko Schulz vom  Park Hotel Bremen. Aus der weiteren Nachbarschaft unterstützte Markus Kebschull vom Hotel Sterneck in Cuxhaven die Entscheidungsträger. Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant auf Sylt ist ein langjähriger Bekannter des Linie Förderpreises und saß mehrfach in der Wettbewerbs-Jury wie auch Rüdiger Kowalke, der das berühmte Fischereihafen Restaurant in Hamburg führt. Jury-Mitglied und Letztjahresgewinner des Linie Förderpreises ist Hannes Arendholz. Er war gerade von einer Work and Travel-Erfahrung aus Australien zurückgekehrt.

Die beste Fachfrau für Systemgastronomie: Sonja Hansen

Jubel bei Hallo Pizza: Die beste Fachfrau für Systemgastronomie dieses Jahres heißt

Sonja Hansen. Sie setzte sich beim 8. Nationalen Azubi-Award Systemgastronomie des Deutschen Hotel– und

Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) gegen 49 Mitbewerber durch. Die Silbermedaille holte Martin Wagner,

ebenfalls von Hallo Pizza. Platz drei belegte Steffen Tyllich von Joey´s Pizza Service. Die Auszeichnung der besten

Nachwuchssystemer vor 800 Entscheidern aus Hotellerie, Gastronomie und gastgewerblicher Zuliefererindustrie fand

im Rahmen des 19. Forums Systemgastronomie anlässlich der Anuga am 13. Oktober 2009 in Köln statt.

Die besten zehn Auszubildenden 2009 auf einen Blick

1. Sonja Hansen, Hallo Pizza
2. Martin Wagner, Hallo Pizza
3. Steffen Tyllich, Joey´s Pizza Service
4. Birte Schiller, Nordsee
5. Alice Sander, IKEA
6. Janine Knorreck, Maredo
7. Ann-Sofie Scholz, Café Extrablatt
8. Melanie Röckert, McDonald´s
9. Sven Schützeichel, McDonald´s
10. Lisa Nett, Le Buffet

Nach zwei aufregenden Prüfungstagen stand fest, wer in Betriebswirtschaft, Marketing, Fachrechnen und

Warenerkennung die Nase vorn hatte. Die Azubis, die sich entweder bei Landesmeisterschaften oder in ihren

Unternehmen qualifiziert hatten, stellten ihr Können außerdem bei einer Konzeptions- und Präsentationsaufgabe

unter Beweis.

Ihre Medaillen, Urkunden und Preise nahmen die Top-Nachwuchssystemer aus den Händen von Dierk Kraushaar

(Stockheim-Gruppe), Vorsitzender der hochkarätig besetzen Jury, und seinem Stellvertreter Hagen Jankowski

sowie Thomas Hirschberger (Sausalitos Holding GmbH), Vorsitzender der Fachabteilung Systemgastronomie

im DEHOGA, Dr. Claus Stauder (Privatbrauerei Stauder), Vorsitzender des Initiativkreises Gastgewerbe im DEHOGA,

und DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges in Empfang.

Als Belohnung für ihre herausragenden Kenntnisse und Fähigkeiten konnten sich alle Azubis über eine Vielzahl

von attraktiven Sachpreisen und Gutscheinen freuen. Für die Besten der Besten gab es zudem

Weiterbildungsgutscheine und Reisen. So geht es für die Siegerin mit einer Begleitperson nach Amerika.

Gesponsert wurde diese Prämie von Vapiano in Zusammenarbeit mit Coca Cola. Außerdem erhielt sie einen

Weiterbildungslehrgang zur Fachwirtin im Gastgewerbe beim IST-Studieninstitut Düsseldorf.

Die Entwicklung des Ausbildungsgangs Fachmann/-frau für Systemgastronomie kann nicht anders als eine wahre

Erfolgsstory bezeichnet werden. Wurden im Premierenjahr 1998 noch 395 Ausbildungsverhältnisse gezählt,

beginnen nun jährlich rund 3.000 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung in der Markengastronomie.

Der bundesweite Azubi-Award Systemgastronomie findet einmal jährlich im Herbst statt und wird von den

Unternehmen der Fachabteilung Systemgastronomie im DEHOGA veranstaltet.

Heinrich Wächter

Gelsenkirchener Designer-Kniffte

Auf dem Gelsenkirchener ehemaligen Schlachthofgelände feierte die Fleischerinnung Gelsenkirchen, Buer und Dorsten Ihr 125 jähriges Jubiläum.

Heinrich Wächter, Vorsitzender des Ortsansässigen Köche-Clubs kochte und brutzelte mit den ALDIANA Miniköchen die Designer-Kniffte. Dabei arbeiteten die Aldiana Miniköche mit CHROMA Captain Cook Profi Kindermesser.

Frisches Fleischwurstbrät mit Wiesenkräutern wurde in einem Waffeleisen gebacken und in einem gegrillten Chiabattabrötchen gelegt, das dann mit Gurkenscheiben, Rauke, Tomaten-Paprikamarmelade und Cesars Salatsoße vollendet. Nicht nur die Nachwuchsköche ließen es sich munden.

Der Erlös dieser Veranstaltung ging an die Aktion „Ein Herz für Kinder“.

Restaurant Olivier Arlot

Eröffnung in Tours: Restaurant Olivier Arlot

Der junge Koch Olivier Arlot kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Nach 10 Jahren in den bekanntesten Küchen Frankreichs hat er nun mit 28 Jahren sein erstes Restaurant in seiner Geburtsstadt Tours eröffnet. Für den guten Service in der Rue Colbert sorgen seine Frau Aurélie und Weinkenner David Fontaine, Vorsitzender der „Sommeliers de Val de Loire“.

Restaurant Olivier Arlot, Tel.: +33 (0)2 47 66 33 08

Lea Holzapfel erhielt das Alfred Brenner Stipendium 2009

Lea Holzapfel, Chef de Partie Patissier im Restaurant Taku,
ist die Alfred Brenner Stipendiatin 2009!

Lea Holzapfel erhielt das Alfred Brenner Stipendium 2009. Frau Holzapfel arbeitet seit April 2008 als Chef de Partie Patissier im Restaurant Taku im Excelsior Hotel Ernst.

Die 24-jährige Mutter von einem 2-jährigen Sohn absolvierte ihre Ausbildung zur Konditorin im Café Vetter und setzte ihre berufliche Laufbahn im Hyatt Regency Köln fort. Bei den Weiterbildungen „Schokoladenschaustücke“ und „Zuckerziehen“ in der Dekor- und Patisserieschule Robert Oppeneder in München vertiefte sie ihr Können.

Mit dem Stipendium in Höhe von 3.000,- Euro zeichnet die Stiftung besonders begabte Nachwuchsführungskräfte unter 28 Jahren aus der gehoben Hotellerie aus, die Ihre Ausbildung mit einer Mindestnote von 2,0 oder besser an IHK oder Berufsschule abgeschlossen haben. Das Stipendium ist an die Verwendung für eine berufliche Weiterbildung gebunden und Frau Holzapfel verwendet dies für ihre Konditor Meisterprüfung.

Mit ihrer Leidenschaft für „Süßes“, ihrer Kreativität auf dem Teller und ihrer persönlichen Präsentation überzeugte Lea Holzapfel die Juroren. Zur Jury gehörten Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor Brenner`s Park Hotel & Spa; Carsten K. Rath, President & CEO Luxury Hospitality & Entertainment Group; Brigitte Eichmayr, Stifterin Alfred Brenner Stiftung; Wolfgang Schmitz, Herausgeber Top Hotel; Prof. Nico Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung teamWorx Television & Film GmbH; Thorsten Klapproth, Vorsitzender des Vorstandes der WMF AG und Prof. Dr. Peter Thuy, Rektor der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef.

„Ziel von Wettbewerben ist es“, so Wilhelm Luxem, Geschäftsführender Direktor des Excelsior Hotel Ernst, „die Leistungsbereitschaft von unseren jungen Talenten zu fördern. Wir legen viel Wert auf eine sehr gute Aus- und Weiterbildung in unserem Traditionsbetrieb. Wir unterstützen die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben und Fortbildungen. Jeder unserer Mitarbeiter hat seine individuellen Stärken, die gilt es zu fördern und zu begleiten. Nur so kann die Philosophie des Hauses „Ihre Individualität ist unsere Stärke“ täglich gelebt werden.“

Das Excelsior Hotel Ernst ist ein 5 Sterne Deluxe Hotel und gehört der Kooperation „The Leading Hotels of the World“ sowie der „Selektion Deutscher Luxushotels“ an.
Tradition ist das Fundament auf dem seit 145 Jahren im Excelsior Hotel Ernst Modernität im Sinne aufmerksamer Gastlichkeit und zeitgemäßen Komforts gelebt wird. Unter diesem Motto wird das Traditionshaus am Dom auch weiterhin auf persönlichen Service, gastronomische Vielfalt und Höchstleistung sowie auf Individualität setzen. Durch weitere nachhaltige Investitionen in die stilvolle Inneneinrichtung sowie in die technische Infrastruktur des Hotels durch die Familie Roulet, Besitzer des Hotels in der sechsten Generation, wird auch in den kommenden Jahren die herausragende Position des Excelsior Hotel Ernst gesichert.
Das Hotel verfügt über 142 Zimmer, davon 34 Junior Suiten und Suiten, 6 Veranstaltungsräume für bis zu 200 Personen, das Gourmetrestaurant „Hanse Stube“ mit französischer Küche und das ostasiatische Restaurant „Taku“ sowie die Piano Bar.