Frischen Fisch einfach online kaufen

Neuer Onlineshop www.fischmaster.net – Sieger des Hessischen Website Awards 2015

Mit dem Start des Online-Shops wurde die Fischmaster-Website grundlegend mit Herzblut und Fachwissen überarbeitet: In klarem Design präsentiert sich das innovative Unternehmen nun mit seinen unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Die neue Website erhielt kurz nach Go-Live eine Auszeichnung: Fischmaster wurde am 7.Oktober in der IHK Frankfurt von der BIEG Hessen zum Sieger des Hessischen Website Awards 2015 ernannt; über 200 Firmen hatten für diesem Wettbewerb ihre Websites eingereicht.

Frisch-Fisch online kaufen – das geht bei Fischmaster ganz einfach: Das Fischmaster-Team verarbeitet den Fisch frisch, verpackt ihn fachgerecht und der Versandpartner UPS bringt das isolierte und gekühlte Paket mit Frischware über Nacht zum Kunden.

Auf der Unternehmensseite finden sich neben der Möglichkeit, Fisch online zu kaufen, Informationen über die hauseigene Zucht des „Hessenauer Zander“, die Besatzfisch-Planung, den Gastroservice, den Hofladen, den Biergarten und über die Geschichte des Unternehmens. Im Blog werden regelmäßig Neuigkeiten, Pläne, Rezepte, Veranstaltungen sowie Informationen von und über Fischmaster veröffentlicht.

Nach anhaltendem Erfolg mit seinem 2014 eröffneten Hofladen hat Eric Nürnberger, Geschäftsführer und Inhaber der Fischmaster IP-Services GmbH, den Online-Shop zum Versand von frischem und geräuchertem Fisch eröffnet. Frischfisch gibt es hier als Filet sowie als ganzen und küchenfertig vorbereiteten Fisch. In der hauseigenen Manufaktur werden Forellen, Saiblinge und Lachs nach Bedarf verarbeitet, geräuchert und gebeizt. Die Lieferung erfolgt mit UPS-Express über Nacht zum Preis von 6,90 Euro, die Zustellung erfolgt zwischen 9 und 12 Uhr. Liefertage sind Donnerstag und Freitag, eine Samstags-Lieferung ist durch höhere Zustellgebühren gegen einen Aufschlag ebenfalls möglich.

Nürnberger ist seit seiner Kindheit passionierter Angler und bringt Fachwissen auf den Gebieten Aquakultur, Zanderzucht und Aquaponik mit. Sein Einkaufs- und Vertriebsleiter Harald Jerke hat knapp vier Jahrzehnte Erfahrung im Einkauf von Frisch- und Lebendfisch im Cash & Carry-Bereich gesammelt und ist ein Kenner der Fisch-Szene. „Von unseren Mitbewerbern setzen wir uns auch deshalb ab, weil wir Dinge anders machen, als es branchenüblich ist“, sagen die beiden. Die hohe Qualität des Fisches spielt schon beim Einkauf eine ebenso große Rolle wie die sorgsame und pure Verarbeitung in der hofeigenen Manufaktur. Dabei und in der eigenen Zanderzucht sind Nachhaltigkeit, regenerative Abläufe und „politische Korrektness“ Faktoren, die einen hohen Stellenwert haben. Fischmaster geht aus Qualitätsgründen bewusst mit einem kleinen, aber feinen Sortiment an Frisch-, Grill- und Räucherfisch an den Start und bietet aus diesem Grund vorerst nur drei Versandtage an.

Das Sortiment umfasst derzeit
Hessenauer Zander (frisch & küchenfertig, Filet)
Forelle weiß (frisch & küchenfertig, geräuchert)
Forelle rot, als Lachsforelle bekannt (frisch & küchenfertig, geräuchert)
Kabeljau (Filet)
Lachs (Filet, Steak, geräuchert, gebeizt, Stremel)
Matjesfielt (pur und eingelegt)
Rotbarsch (Filet)
Saibling (frisch & küchenfertig, geräuchert)
Seelachs (Filet)
Seesaibling (Filet)

www.fischmaster.net

Berberitze

Berberitze schmeckt herb-säuerlich und hat ein angenehm fruchtiges Aroma. Das Wildobst wird gerne zu Marmelade, Gelee, Saft oder Sirup verarbeitet. Für einen köstlichen Saft werden die Früchte in wenig Wasser weich gekocht, mit einem Tuch ausgepresst, erhitzt und mit etwas Honig vermengt, bis dieser sich aufgelöst hat. Zu Fleisch und Fisch schmeckt ein pikantes Chutney aus Berberitze. Probieren Sie das Wildobst auch in einem Couscous mit Mandeln oder in einem Rucolapesto zu Baguette. In der orientalischen Küche wird die Berberitze zum Würzen von Reis, Geflügel und Fisch verwendet. Die trockenen Früchte eignen sich ähnlich wie Rosinen zum Naschen, für Müsli, süße Desserts und Gebäck.

Bereits im Mittelalter wurde die Berberitze als Lebensmittel und Heilpflanze verwendet. Die Früchte sind reich an Vitamin C und Mineralstoffen und werden bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Zudem wirken sie appetitanregend und sollen bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts unterstützen.

Die Berberitze ( Berberis vulgaris ), auch Sauerdorn genannt, ist in Deutschland weit verbreitet. Im Spätsommer finden Spaziergänger die kräftig roten, länglichen Beeren in lichten Wäldern, an trockenen Hängen und Straßenrändern. In Gärten sind die dornigen Sträucher, die kaum höher als zwei Meter werden, häufig als Heckenpflanze zu finden. Sie bevorzugen einen sonnigen und trockenen Standort. Noch bis zum Oktober kann das Wildobst geerntet werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Matcha

Das edle Grünteepulver aus Japan

Ob als „Green Chai“ oder „Matcha on the rocks“ – das Grünteepulver aus Japan hat sich zu einem Trend entwickelt. Genießer trinken Matcha nicht nur als Tee, sondern auch als „Matcha Latte“ mit Milch, in grünen Smoothies oder Cocktails. Selbst Eis, Pralinen, Salat- und Nudelsoßen werden mit dem grünen Pulver verfeinert. Das Wort Matcha heißt dabei aber nichts anderes als „gemahlener Tee“. Matcha hat eine herb-bittere bis fruchtige Note mit einer angenehmen Frische. Je höher die Qualität, desto feiner und edler ist das Aroma. Das hat mit 20 bis 50 Euro für 30 Gramm Pulver aber auch einen stolzen Preis.

Matcha wirkt belebend. Mit anderthalb Teelöffeln des Pulvers nimmt man eine Koffeinmenge zu sich, vergleichbar mit einem Espresso. Die buddhistischen Mönche nutzen den Tee, um länger und intensiver meditieren zu können. Matcha ist ein Extrakt aus frischen Teeblättern und enthält daher mehr gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe als ein Aufguss. Dazu gehören unter anderem Antioxidanzien, Kalzium, Eisen, Kalium, B-Vitamine, Vitamin A und K.

Zur Gewinnung des Matcha-Tees werden die Sträucher der grünen Teesorte „Tencha“ drei bis vier Wochen vor der Ernte mit schwarzen Netzen oder Bambusmatten beschattet. Dadurch bildet die Pflanze mehr Koffein, Aminosäuren und bestimmte Bitterstoffe. Nur die zarten Sprosse werden gepflückt, schonend mit Wasserdampf behandelt, getrocknet und in Granitsteinmühlen zu einem feinen Pulver verarbeitet. Dieser Schritt kostet sehr viel Zeit. Es entstehen in einer Stunde nur etwa 30 g, was zumindest teilweise die hohen Preise erklärt.

Für die Zubereitung von Matcha-Tee werden ein bis zwei Gramm mit heißem Wasser von 80 Grad in einer Schale aufgebrüht und mit einem feinen Bambusbesen (Chasen) schaumig geschlagen. Das Pulver gibt es in kleinen Packungsgrößen von 20 bis 40 g, da es möglichst frisch verzehrt werden sollte. Beim Einkauf sind Bio-Produkte zu bevorzugen. Im Kühlschrank gelagert, hält sich Matcha nach der Öffnung etwa drei bis vier Wochen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Wie viel Butter steckt in Buttermilch?

Der Expertentipp im Juni – Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Josef Stemmer, Käse- und Milchexperte der LVBM, zu der Frage:

Wie viel Butter steckt in Buttermilch?

Buttermilch entsteht als Nebenprodukt bei der Butterherstellung: das Fett der Milch wird zu Butter verarbeitet, übrig bleibt Buttermilch. Diese enthält maximal ein Gramm Fett pro 100 Milliliter. Damit ist klar: die Bezeichnung Buttermilch leitet sich weniger vom Butteranteil als vielmehr von der Herstellung ab. Wobei auch der frische Geschmack an Butter erinnert. Bei der Produktion von Süßrahmbutter entsteht süße Buttermilch, die mit Milchsäurebakterien gesäuert wird. Da Butter bei der Herstellung mit Trinkwasser oder Magermilch gewaschen wird, kann Buttermilch bis zu 10 Prozent Wasser oder 15 Prozent Magermilch enthalten. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn auf der Packung „reine Buttermilch“ steht. Buttermilch ist dank des niedrigen Fettanteils sowie ihres hohen Gehalts an Eiweiß und Mineralstoffen sehr bekömmlich und gesund.

Tipp: Im Sommer eignet sich Buttermilch als erfrischende und gut sättigende Zwischenmahlzeit: wenig Kalorien und die Auswahl von säuerlich bis hin zu einem fruchtigen Mix machen das Getränk für jeden zum Genuss.

Ulrich Heimann

Drei Restaurants, so ähnlich in ihren Qualitätsansprüchen und doch so verschieden in ihrer Ausrichtung, sorgen im InterContinental Berchtesgaden Resort ganzjährig für geschmackliche Abwechslung. Ergänzt wird dieses Angebot im kommenden Sommer zusätzlich durch ein buntes Kulinarik-Programm, bei dem vom Sonntagsbrunch bis zum Kräuterrundgang für jeden Gast, egal ob groß oder klein, etwas dabei ist.

Im InterContinental Berchtesgaden Resort haben Urlauber ganzjährig die Qual der Wahl: Gehobenes Fine Dining bestimmt die Küche im Sternerestaurant LE CIEL, wo Ulrich Heimann regionale Produkte höchster Qualität zu kulinarischen Kreationen mit saisonaler Ausrichtung verarbeitet. Das neugestaltete Restaurant 3’60° wurde erst am 16. Mai 2014 wieder eröffnet und überzeugt mit internationalen Spezialitäten vor beeindruckendem Alpenpanorama. Zünftiger geht es in der Bayernstube Schalander zu, wo gemütliche Gastlichkeit und urige Holztische auf traditionell-bayerische Schmankerln treffen.

So vielfältig wie die Wünsche der Gäste selbst ist auch das Sommerprogramm des Luxusresort in den Bayerischen Alpen. Einen Blick hinter die Kulissen und in die Vorratskammern des Sternekochs erhascht der Gast zum Beispiel beim traditionellen Kehraus Deluxe im LE CIEL. Kurz vor den Betriebsferien öffnen Ulrich Heimann und sein Team ihr Heiligtum. Gourmet-Liebhaber und Interessierte sind eingeladen, ihre Küche zu erkunden und am Flying Buffet kulinarische Köstlichkeiten aus den geplünderten Speisekammern zu genießen. Dabei ist auch der ein oder andere Plausch mit dem Sternekoch selbst nicht ausgeschlossen. Die Teilnahme am Event am 28. Juni 2014 ist für 165 Euro pro Person möglich.

Kulinarischen Hochgenuss verspricht auch die Aktion Stern trifft Region am 7. August 2014. Ulrich Heimann und 3’60°-Küchenchef Thomas Walter präsentieren bei dem Live-Cooking-Event ihre Handwerkskunst und bereiten für die Gäste regionale Gaumenfreuden auf Sterneniveau zu. Zur Unterstützung wird auch dieses Mal wieder einen prominenter Überraschungsgast erwartet.

Laue Sommerabende, eine grandiose Aussicht von der Panoramaterrasse und Köstlichkeiten vom Schlemmerbuffet sind beim beliebten Terrassen-Barbecue die perfekten Zutaten für einen gelungenen Abend. Ab Juli eröffnet das neurenovierte Restaurant 3’60° die Grillsaison auf 1.000 Meter Höhe. Auf die großen Gäste warten feinste Grillspezialitäten und sommerlich-frische Beilagen, während sich der Nachwuchs am Lagerfeuer Marshmallows und andere Leckerbissen grillt. Angeworfen wird der Grill am 5. und 19. Juli sowie am 2., 16. und 30. August, eine Teilnahme ist schon für 49 Euro pro Person möglich.

Unter dem Motto Schnuppern, Schmecken und Studieren gehen Urlauber mit Sternekoch Ulrich Heimann auf Entdeckungsreise in die Welt der Kräuter der Region. Im alpinen Kräutergarten auf der Terrasse der Concierge Lounge identifizieren sie nicht nur die einzelnen Arten, sondern lernen auch, wie das schmackhafte Grün möglichst schonend in der Küche weiterverarbeitet wird. Außerdem wird gezeigt, welche Kräuter zu welchem Gericht besonders gut passen und welche ungewöhnlichen Kombinationen für Geschmackserlebnisse sorgen. Der Kräuterrundgang findet unter anderem am 7., 14., 21. Juni 2014 sowie an weiteren Terminen im Juli, August und September jeweils um 15 Uhr statt.

Beim Kinderkochkurs dürfen auch die kleinen Urlauber zur Kochschürze greifen und in die Welt der Gourmetküche eintauchen. Dabei blicken Sie nicht nur in die Töpfe der Restaurants, sondern stehen selbst am Herd, um unter Aufsicht der Hotelköche Leckeres zu zaubern. Die Kochkurse finden jeden Samstag jeweils um 15 Uhr statt und sind für die Kinder kostenlos.

Genussvolle Frühstücksmomente erleben Langschläfer beim Sonntagsbrunch. Jeden ersten Sonntag im Monat serviert das Restaurant 3’60° zwischen 12 und 15 Uhr kreative Delikatessen vor herrlicher Bergkulisse. Der Sonntagsbrunch kostet 37 Euro pro Person und findet ab Juni 2014 wieder monatlich statt.

www.berchtesgaden.intercontinental.com.

Bewusste Nahrungsmittelwahl

Drei Tipps für eine bewusste Nahrungsmittelwahl -Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein

Doch ist eine bewusste Ernährung wirklich so kompliziert, dass wir einer ständigen Erinnerung daran bedürfen?
Eigentlich heißt die Antwort nein, denn für die richtige Lebensmittelauswahl ist es ausreichend, ein paar wesentliche Grundsätze zu berücksichtigen.
Die grundlegenden Schlagworte sind „abwechslungsreich“, „natürlich“ und möglichst „wenig industriell verarbeitet“. Wer querbeet aus allem schöpft, was die Natur bietet, braucht keinen Gedanken daran zu verschwenden, von irgendeinem Nährstoff zu wenig zu bekommen. Gemüse, Obst, Pilze, Fleisch, Fisch, Eier und Nüsse sind gehaltvoller als jede Multivitamintablette. Zudem sind frische, natürliche Nahrungsmittel keine Mogelpackungen. Eine Orange oder ein Rinderfilet liefern nur das, was man erwartet – ohne versteckte Fette, ohne zugesetzten Zucker und ohne künstliche Aromen. Unbewusst zu viel Fett und Zucker zu sich zu nehmen, ist mit natürlichen Nahrungsmitteln kaum möglich. Zumal diese keine zugesetzten Geschmacksverstärker und Aromastoffe enthalten, die uns heimlich zum Mehressen verführen.
Wer sich fragt, welche Produkte wenig verarbeitete sind, stellt sich am besten die Frage: „Gab es das Nahrungsmittel bereits, bevor die Industrie in unser Leben trat?“ Die Herstellung von Brot, Käse und Ölen war schon in der Antike verbreitet. Doch hätten unsere Vorfahren ohne industrielle Technologien den Fettgehalt im Käse reduzieren, eine Tütensuppe kreieren oder gar die breite Palette an Zusatzstoffen gewinnen können? Wer bei dieser Frage immer noch unsicher ist, wirft einen Blick auf die Zutatenliste. Erinnern Zutaten mehr an den Chemieunterricht in der Schule als an das heimische Gewürzregal oder drängt sich Zucker in der Aufzählung auf die vorderen Plätze, dann heißt es „zurück ins Regal“.

Mit den drei Grundsätzen „abwechslungsreich“, „natürlich“ und „wenig industriell verarbeitet“ ist es nicht schwer, im Supermarkt die richtig Lebensmittelauswahl zutreffen. Wer es allerdings noch etwas genauer wissen möchte, erfährt weitere Tipps auf der Ernährungspyramide „Bewusste Ernährung“, die als A1-Poster oder als Miniposter im Onlineshop unter www.fet-ev.eu erhältlich ist.

Dipl.troph. Christine Langer

Konsumkakao versus Edelkakao

Je mehr Schokolade auf unserer Welt gegessen wird, desto größer wird der Bedarf an Kakao. Wissenschaftler forschen für Kakao-Verarbeiter und Schokoladen-Hersteller an ertragreicheren Kakao-Züchtungen. Die Bäume sollen mehr Kakaofrüchte tragen, immer größere sollen mehr Kakaobohnen enthalten. Wenn diese neuen Klone dann Früchte tragen, hat sich der Geschmack des Kakaos verändert und damit verändert sich auch der Geschmack der Schokolade. „Deshalb ist es uns wichtig, die ursprünglichen Kakaos zu erhalten“, erklärt Jürgen Rausch, Inhaber der Rausch Schokoladen GmbH, gegenüber Gourmet Report.

Was Sie über Schokolade wissen sollten
Auf dem Weltmarkt wird zwischen Konsumkakao “bulk cacao” und Edelkakao “fine and flavour cacao” unterschieden. Schokolade lässt sich aus Konsumkakao, einer Mischung aus Konsumkakao und Edelkakao, oder nur aus Edelkakao herstellen. Der meiste Konsumkakao kommt aus West-Afrika. Edelkakao wächst dort nicht.

Der Unterschied zwischen Konsum- und Edelkakao ergibt sich aus der Kakaosorte und ihrer Herkunft. Edelkakao ist qualitativ hochwertig und kommt selten in der Natur vor. Ein solches kostbares Naturprodukt bedarf besonderer Pflege. „Nur rund fünf Prozent der Welternte sind Edelkakaos. Man findet sie heute noch in den ursprünglichen Gebieten des Kakaos in Mittel- und Südamerika, der Karibik, auf Madagaskar und einigen Inseln Asiens“, erklärt Jürgen Rausch. Edelkakaos zeichnen sich durch ihr überragendes Aroma aus. „Konsumkakao hat einen eindimensionalen Kakao-Geschmack, Edelkakao hingegen, hat drei Geschmacksebenen: Aroma-Note, Frucht-Note, Kakao-Note“, so Rausch im Gourmet Report Gespräch weiter.

Edel ist nicht gleich Edel
Begriffe wie Edel-Schokolade oder Edel-Bitter bzw. Edel-Vollmilch sind Hinweise darauf, dass in der Produktion Edelkakaos eingesetzt werden. Interessant ist aber, dass auch in diesen Premium-Schokoladen meist eine Mischung aus 60 % Konsumkakao und 40 % Edelkakao verwendet wird, da die deutsche Kakaoverordnung die Bezeichnung „Edel-Schokolade“ schon zulässt, wenn nur 40 % des ausgewiesenen Kakaogehaltes aus Edelkakao besteht.

Rausch Plantagen-Schokolade: 100% Edelkakao
Wenn auch die Verarbeitung von Edelkakao aufwendiger und teurer als die von Konsumkakao ist, so setzt Rausch dennoch zu 100 % auf Edelkakao und will den Konsumenten Schokolade aus den „besten Edelkakaos eines Landes bieten“, erklärt Jürgen Rausch. Rausch investiert Zeit und Geld in die Erhaltung der ursprünglichen Edelkakaos. So werden Kakaobauern aus- und weitergebildet. Die Fermentations- und Trocknungsverfahren für die Edelkakao-Bohnen werden verbessert, denn dies ist wichtig für die Qualität des Kakaos. Rausch kauft den Edelkakao direkt von den Kakao-Bauern und zahlt dafür höhere Preise als zum Beispiel Fairtrade.

Das Besondere an den Rezepturen von Rausch Plantagen-Schokolade ist, dass ausschließlich 100 % herkunftsreiner Edelkakao verwendet wird, der nach Rausch Qualitätsvorgaben geerntet, fermentiert, getrocknet und abgesackt wird. Das Rausch Reinheitsgebot schreibt vor, dass die Edelkakao-Sorten stets unverschnitten verarbeitet werden. Derzeit bietet Rausch Plantagen-Schokoladen in 8 herkunftsreinen Sorten aus den Ursprungs-Edelkakaos an. „Wie beim Wein besitzt jeder Edelkakao ein charakteristisches Aroma. Die Aromen der Schokoladen werden vom Anbaugebiet sowie von der Behandlung der Kakaobohnen bestimmt. Deshalb schmeckt jeder Edelkakao auch einzigartig“, erläutert Robert Rausch, Sohn von Jürgen Rausch.

Das Reinheitsgebot
Edel-Bitter-Schokolade lässt sich also aus nur drei Zutaten herstellen – Kakao, Kakaobutter und Rohrzucker. Mehr braucht es nicht für den puren Schokoladengenuss. Nur bei Edel-Vollmilch kommt noch Vollmilchpulver hinzu. Ein möglicher Zusatz von Lecithinen dient als Ersatz von teurer Kakaobutter. Künstliche Aromen wie Vanillin helfen, den Geschmack von Schokolade zu beeinflussen.
Rausch Plantagen-Schokoladen enthalten hingegen nur die drei bzw. vier genannten Ingredienzen. Rausch verzichtet konsequent auf Emulgatoren sowie jegliche Zusätze und steht für eine langsame, schonende und damit hochwertige Verarbeitung, um die besondere Aromen-Vielfalt der Edelkakaos zu erhalten.

Drehen Sie Ihre Tafel Schokolade um!
Ein Blick auf die Rückseite einer Tafel Schokolade zeigt, ob das Reinheitsgebot eingehalten wird. Zusatzstoffe wie Lecithine und Aromen müssen in der Deklaration angeben werden. Dort wird auch darauf hingewiesen, ob Edelkakao verarbeitet wurde. Werden keine Angaben gemacht bzw. wird keine Anbauregion oder Sorte genannt, wurde wahrscheinlich ausschließlich Konsumkakao oder eine Mischung aus Konsum- und Edelkakaos verarbeitet.

Zum Unternehmen
Seit 1918 ist es die Vision der Chocolatier-Familie Rausch, die Menschen Tag für Tag mit feinsten Schokoladen glücklich zu machen. Diese Philosophie besitzt bis heute Gültigkeit. Rausch beschäftigt aktuell rund 500 Mitarbeiter. Unter dem Motto „gute Schokolade macht glücklich“ wird in dem Familienbetrieb stets auf Nachhaltigkeit und höchste Qualität geachtet. Häufige Besuche auf den Kakaoplantagen und eine fortlaufende Weiterbildung der Kakaobauern sind einer der Erfolgsgaranten von Rausch. Mit viel Leidenschaft für den besten Kakao und die beste Schokolade, höchster Sorgfalt und einer aromaschonenden Produktion mit viel Ruhe und Reife erhält die Rausch Plantagen-Schokolade ihren einmaligen Geschmack und ihren Schmelz. Rausch Plantagen-Schokolade wird in mehr als 30 Länder geliefert.

www.rausch.de

Wildfleisch zu Weihnachten

Besonders die Speisen an den Festtagen wollen gut geplant sein. Was bietet sich dabei besser an als Wildfleisch? Die Initiative Natürlich Jagd www.natuerlich-jagd.de gibt hilfreiche Tipps zu Kauf und Zubereitung von Wild in dieser Saison!

Nutzung nachhaltiger Ressourcen
Mit der Entscheidung für ein gutes Stück Wildfleisch unterstützt der Käufer die Nutzung nachhaltiger Ressourcen. Dabei ist es ganz egal, ob Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Fasan oder auch Wildgans am Heiligen Abend die Gaumen der Familie erfreuen. Entstanden in der freien Wildbahn und ohne Kraftfutter oder Medikamente, bietet das Fleisch eines Wildtieres eine äußerst gesunde Alternative zu Kartoffelsalat und Würstchen. Zudem stammt das Fleisch aus der Region, sodass die Herkunft zweifelsohne bekannt ist.

Organisation ist alles
Erhältlich ist Wildfleisch bei verschiedenen Anbietern. Eine Möglichkeit ist es, Wildbrethändler oder spezialisierte Metzger aufzusuchen. Oftmals sind diese auf Wochenmärkten zu finden, wo sie ihre qualitätsvollen Waren zum Verkauf stellen. Des Weiteren können Interessierte sich an die ortsansässige Kreisjägerschaft wenden. Die Jäger kennen ihr Wild am Besten und sind gerne bereit, Auskunft über den Verkauf von Wildfleisch zu geben. Wichtig zu bedenken ist, dass Wildfleisch in diesen Monaten Hochsaison hat. Die Nachfrage ist entsprechend höher als in den Sommermonaten. Tipp: Machen Sie sich zeitnah auf die Suche nach einem Wildfleischverkäufer. Nehmen Sie Kontakt mit ihm auf und reservieren Sie sich das Wildfleisch Ihrer Wahl, damit es am Festtag entspannt zubereitet und mit Genuss verzehrt werden kann.

Aller Anfang ist leicht
Auch jene, die wenig Erfahrung im Zubereiten von Wildfleisch haben, sollten sich davor keinesfalls scheuen. Für Einsteiger empfiehlt sich beispielsweise ein Rehrücken, der, ähnlich wie andere Fleischarten, als Steak oder Braten zubereitet werden kann. Wildfleisch muss nicht zwingend in Kombination mit Knödeln und Rotkohl zu einem deftigen Gericht verarbeitet werden. Auch in Gesellschaft eines leichten Salats und abgerundet mit einem passenden Rotwein wird das Weihnachtsessen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

www.natuerlich-jagd.de

Carmelo Greco ist „Ausländisches Restaurant des Jahres 2014“

Carmelo Greco ist „Ausländisches Restaurant des Jahres 2014“
Ist es möglich, dass es noch immer Menschen gibt, die in der italienischen Küche nur Pizza und Pasta sehen? Nein, das kann doch nicht sein. Da können wir nur einen Besuch des Ristorante „Carmelo Greco“ empfehlen, um den Horizont zu erweitern und alle Klischeevorstellungen endgültig über Bord zu werfen.
„Carmelo Greco“ heißt das Restaurant in Frankfurt-Sachsenhausen, das in grau- silber und gold ein wahrhaft elegantes Ambiente schafft. Carmelo Greco ist auch ein gebürtiger Sizilianer, der die „alta Cucina“ (italienisch für Haute Cuisine) beherrscht. Carmelo Greco hat sie von der Pike auf gelernt. Er verbrachte seine Lehrjahre in dem hoch dekorierten Restaurant „Da Guido“ in Costigliole d’Asti. Mit Gelerntem und Talent im Gepäck machte er sich nach Deutschland auf, um uns all’italiana zu verzücken − seit 1991 in Frankfurt am Main und seit 2010 im gleichnamigen Restaurant.
Klassisch italienische Rezepte verfeinert Carmelo Greco. Er lässt sich auch gerne mal von anderen Ländern und Köchen inspirieren, ohne jedoch seine Wurzeln zu vergessen. Da werden Ravioli wahlweise mit Carbonara oder Blut- wurst gefüllt, Safran und Kokos beim Branzino (Seebarsch) verarbeitet, selbst die Molekularküche des Kollegen Ferran Adrià hat einen Hauch auf der Speisekarte hinterlassen. Carmelo Greco arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser.

Carmelo Greco ist ein echter Italiener, der uns echt italienisch verwöhnt – mit Speisen und Charme. Wir sagen, er ist ein mehr als würdiger Vertreter seines Landes und eine echte Bereicherung der Gourmetlandschaft. Wir gratulieren zur Auszeichnung „Ausländisches Restaurant des Jahres“.

Die Auszeichnung „Ausländisches Restaurant des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten:
2014 Carmelo Greco, Frankfurt am Main
2013 Bosporus, Köln
2012 Zenzakan, Frankfurt am Main
2011 Restaurant Malathounis, Kernen im Remstal
2010 taku, Excelsior Hotel Ernst, Köln
2009 Doc Cheng ́s, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg
2008 Cornelia Poletto, Restaurant Poletto, Hamburg
2007 Wolfgang Staudenmaier, Da Gianni, Mannheim
2006 Mario Enzo Gamba, Acquarello, München
2005 Enrico Lamano, I Fratelli – Im Haus Salmegg, Rheinfelden
2004 Bruno Spatola, Restaurant Da Bruno, Köln

 www.schlemmer-atlas.de

Hier sehen Sie unsere Fotos von Carmelo Greco:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151725098288124.1073741871.168996673123&type=3

Aurora Baccheschi Berti

Maremma: Im Castello di Vicarello überrascht die Hausherrin Aurora ihre Gäste mit Frühlingsgenüssen der toskanischen Art

Wenn es grünt, blüht und an jeder Ecke sprießt, dann ist im Garten des Castello di Vicarello (Italien), der kleinen Designoase mit nur sieben Suiten, Erntezeit: Hausherrin Aurora Baccheschi Berti zeichnet höchstpersönlich für das leibliche Wohl ihrer Gäste verantwortlich und verwöhnt sie mit allem, was die Natur rund um die kleine Festung hergibt. Im Frühjahr verarbeitet die passionierte Köchin den ersten frischen Spargel, Spinat, Lauch, Frühkartoffeln und Artischocken zu feinen und dennoch bodenständigen toskanischen Gerichten wie Artischocken-Frikassee, Spargelrisotto, spinatgefülltem Kalbsbraten oder Chicoréepastete. Verfeinert werden all die Köstlichkeiten mit dem selbst produzierten Öl der jahrhundertealten Olivenbäume des Vicarello. Bei Frühlingstemperaturen genießen die Gäste im Freien unter duftendem Jasmin und grünen Zypressen Auroras Kreationen und lassen sich den mehrfach prämierten Wein des Hauses munden.

Die Übernachtung im Castello di Vicarello kostet ab 390 Euro. Weitere Informationen und Buchung unter www.vicarello.it oder unter der Telefonnummer +39 0564 990718.

Im südlichen Teil der Toskana, der Maremma, befindet sich das nur sieben Suiten umfassende Castello di Vicarello. Die kleine Festung ist ein Muss für Designfans, Gourmets, Romantiker und Naturliebhaber, die das authentische toskanische Leben und zugleich puren Luxus genießen wollen. Die beiden aus der Mailänder Modeszene kommenden Eigentümer Aurora und Carlo Baccheschi Berti haben das Vicarello mit viel Geschmack renoviert und durch eine Mischung aus asiatischen Antiquitäten und italienischen Vintage-Objekten ein einmaliges Ambiente geschaffen.

Castello di Vicarello
Aurora Baccheschi Berti
Loc. Vicarello, 1
I – 58044 Poggi del Sasso,
Telefon +39 0564 990718
E-Mail: info@vicarello.it
www.vicarello.it