Test: Tiefkühlspinat

Tiefkühlspinat – viele Produkte nur „durchschnittlich“ –
Unterschiede bei Vitaminen und Schadstoffen, hoher Salzgehalt in Cremespinat

Für die aktuelle Februarausgabe der Zeitschrift KONSUMENT hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 20 Proben Tiefkühlspinat getestet, darunter elf Blattspinate und neun Cremespinate. Geprüft wurde einerseits der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, andererseits aber auch die Belastung mit den Schadstoffen Nitrat, Chlorat, Cadmium und Blei. Bei den Cremespinat-Produkten wurde darüber hinaus auch die Zusammensetzung untersucht sowie der Kochsalzgehalt festgestellt. Am Ende erhielten fünf Spinate eine „gute“ oder „sehr gute“ Gesamtbewertung, 13 ein „durchschnittlich“ und zwei ein „weniger zufriedenstellend“.

„Spinat liefert eine Reihe wichtiger Nährstoffe“, erklärt VKI-Ernährungsexpertin Katrin Mittl. „Wird er jedoch über längere Zeit gelagert, verliert er an Farbe, Geschmack und Vitaminen.“ Auch Sorte, Erntezeitpunkt und die Verarbeitung zu Tiefkühlspinat haben Einfluss auf den Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Je nach Produkt und Hersteller kann es hier im Endprodukt zu großen Schwankungen kommen, wie der aktuelle VKI-Test zeigt.

Auch bei der Belastung mit Schadstoffen fielen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Erfreulich: Bei Cadmium und Blei kann grundsätzlich Entwarnung gegeben werden – alle Proben waren unauffällig. Größere Differenzen ergab die Laboruntersuchung hingegen beim Nitratgehalt der Produkte. Am wenigsten Nitrat wurde im „Iglo Cremespinat“ gefunden (60mg/kg), am meisten im „Echt Bio Blattspinat“ (1490mg/kg). Wer 200g des Echt Bio-Produkts zu sich nimmt, überschreitet damit bereits die von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgesetzte duldbare tägliche Aufnahmemenge (ADI = Acceptable Daily Intake).

„An sich ist Nitrat ungefährlich“, erklärt VKI-Expertin Mittl. „Beim Zubereiten und längeren Warmhalten kann es sich jedoch in Nitrit umwandeln, woraus wiederum krebserregende Nitrosamine entstehen können. Spinat sollte deshalb am besten noch tiefgefroren in den Topf gegeben, sorgfältig erhitzt, aber nicht länger warmgestellt werden. Reste sollten rasch abgekühlt und spätestens am nächsten Tag verbraucht werden. Auch Vitamin C wirkt der Bildung von Nitrosaminen entgegen. Ein Glas Fruchtsaft zur Mahlzeit oder Obst als Dessert sind daher zu empfehlen.“

Bei Cremespinat empfiehlt sich zudem auch ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Cremespinat besteht zu ca. 80 Prozent aus passiertem Spinat, der Rest setzt sich aus entrahmter Milch bzw. Magermilchpulver, Pflanzenöl, Gewürzen und Stärke zusammen und wird oft mit reichlich Salz erzeugt. Mit einer 200g-Portion ist bei den meisten Produkten die empfohlene tägliche Kochsalzzufuhr bereits zu einem Drittel ausgeschöpft. Nur „Ja! Natürlich Feiner Cremespinat“ und „Spar Natur Pur Bio-Cremespinat“ waren im Test weniger salzig.

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es im Februar-KONSUMENT und online unter www.konsument.at

Fleisch ist nicht gleich Fleisch!

Unser weltweit wachsender Appetit auf Fleisch verursacht nicht nur Umweltschäden durch Massentierhaltung und Monokulturen von Futterpflanzen – er ist auch nicht gesund. So auch das Urteil einer kürzlich veröffentlichen Untersuchen der Weltgesundheitsorganisation?: Das Risiko an Gesundheitsschäden wachse mit der Menge und Regelmäßigkeit des Verzehrs an Wurstwaren und rotem Fleisch, schreibt die WHO.

Diese Aussage schlägt derzeit einige Wellen, insbesondere im undifferenzierten Echo mancher Medienberichte, aber eine kritische Beurteilung des WHO-Gutachtens ist wichtig. „Ob Fleisch oder Wurst – jedes Produkt weist in vielerlei Hinsicht erhebliche Unterschiede auf,“ so Dr. Hanns-Ernst Kniepkamp, Leiter der Qualitätskommission von Slow Food Deutschland e. V. „Fleisch ist nicht gleich Fleisch, sondern in hohem Maße abhängig von Zucht, Haltung und Fütterung der Tiere. Dazu kommt die Zubereitungsart. Hat Fleisch, das gesotten wurde, dasselbe Risiko wie gegrilltes Fleisch? Gibt es Unterschiede im Gefährdungspotenzial zwischen Rind, Schwein und Lamm? Ist ,Schwarzgeräuchertes‘ mit besonders hohem Risiko behaftet?“

Bei den unterschiedlichen Wurstarten ist das nicht anders. Vor allem bei der Herstellung von Würsten kommt der Frage nach Zusatzstoffen eine besondere Bedeutung zu. Für beide gilt: die Herkunft der Tiere und die Art der Zubereitung (Fleisch) oder Weiterverarbeitung (Wurst) sind mitentscheidend für mögliche Wirkungen auf die Gesundheit.

Die Einstufung der WHO wurde anhand der Auswertung von 800 Einzelstudien gemacht, deren Fragestellungen jeweils einem ähnlichen Muster folgten. Daraus ergibt sich zwar ein großer Datenpool, eine differenzierte Aussage aus wissenschaftlicher Sicht lässt dies aber nicht zu.

„So lange diese differenzierten Fragen nach Herkunft, Verarbeitung und Zubereitung nicht beantwortet werden können, entzieht sich die Studie einer fachlichen Bewertung,“ betont Dr. Kniepkamp weiter.

Slow Food plädiert bei allen Lebensmitteln für die Wahl guter, sauberer und fairer Lebensmittel, bei denen die Herkunft, Herstellung und Zusatzstoffe nachvollziehbar sind. Gerade beim Fleischverzehr kommt es eben auf die Dosis an: Fleischverzehr in Maßen ist nicht nur ökologisch nachhaltiger sondern auch besser für die Gesundheit.

„Weniger ist mehr, das gilt gerade bei Fleisch und Fleischprodukten,“ so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V. „Der Verzehr von Fleischkonsum steht in engstem Zusammenhang mit ökologischer Nachhaltigkeit und menschlicher Gesundheit – das sagt Slow Food schon seit langem. Unsere Ernährung muss abwechslungsreich sein mit wenig, aber gutem Fleisch und Wurstwaren aus artgerechter Haltung.“

www.slowfood.de

Dos und Don’ts beim Champagnergenuss

Wenn es um die Lagerung, das Servieren und die feinen Unterschiede beim Champagner geht, ist selbst der enthusiastischste Genießer schnell überfragt. Welcher Champagner kommt bei sechs, welcher bei zwölf Grad ins Glas, und trinkt man aus der Tulpe oder lieber aus dem Weißweinglas? Wie sollte Champagner lagern, und schmeckt er wirklich anders, wenn er aus der Magnumflasche kommt? Diesen und weiteren Fragen geht Piper-Heidsieck gemeinsam mit fünf Sommeliers aus renommierten Häusern wie den Zwei-Sterne-Restaurants Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin und Haerlin in Hamburg oder dem Sterne-Gourmetrestaurant First Floor nach.

Piper-Heidsieck: hinter diesem Namen verbirgt sich erstklassige Qualität. Nicht umsonst wurde Kellermeister Régis Camus, der seit 2002 für die Produktion verantwortlich zeichnet, von der anspruchsvollen Jury der IWC London bereits sieben Mal in Folge als Sparkling Winemaker of the Year ausgezeichnet – eine weltweit bisher einzigartige Ehre. Hat man so etwas Gutes im Glas, lohnt es sich, ein paar einfache Tipps zu beherzigen.

Der Grundstein wird beim Jahrgang gelegt
Wie ein Champagner sich später im Glas präsentiert, wird bereits bei Produktion und Abfüllung bestimmt. Während jahrgangsloser Champagner einen immer wiederkehrenden, gleichbleibenden Geschmack aufweist und den Stil des jeweiligen Champagnerhauses ausdrückt, ist Jahrgangschampagner eine komplexere und aufwändigere Angelegenheit. Er reflektiert in erster Linie den Jahrgang in Kombination mit dem Stil des Hauses. Marco Franzelin, Sommelier des Zwei-Sterne-Restaurants Haerlin in Hamburg, erklärt: „Jahrgangschampagner stellt eine größere Herausforderung für den Kellermeister dar, denn bei der Produktion kann er nicht auf Reserveweine zurückgreifen, um die perfekte Balance zu finden. Während für jahrgangslosen Champagner verschiedene Jahrgänge zusammenkommen, besteht Jahrgangschampagner immer nur aus der Charge des jeweiligen Jahres“. Ob ein Champagner ein Jahrgangschampagner wird, entscheidet jedes Haus für sich. Ein guter Jahrgangschampagner muss verschiedene Kriterien erfüllen: Er braucht ein hohes Lagerpotential, eine dichte Komplexität und einen Wiedererkennungswert des jeweiligen Jahrgangs. „Es ist die Krönung eines jeden Hauses, einen Vintage Champagner zu machen, der das Terroir und die klimatischen Bedingungen ebenso wiedergibt wie eine persönliche, unverwechselbare Handschrift“, so Franzelin.

Unterschiede zwischen Magnum- und regulärer Flasche
Bei der Abfüllung stellt sich die Frage nach der Flaschengröße. Champagner aus Magnumflaschen entwickelt aufgrund der harmonischeren Reifung einen nachhaltigeren Geschmack und ein höheres Alterungspotential. „Die größere Abfüllmenge sorgt dafür, dass das Produkt resistenter gegen Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen und Lichteinfall ist“, erklärt Gunnar Tietz, Sommelier des Sterne-Gourmetrestaurants First Floor in Berlin und Gault Millau Sommelier des Jahres 2011. „Champagner entwickelt – wie andere Schaumweine auch – durch die Freisetzung von Schwefelverbindungen bzw. Schwefelwasserstoff den so genannten ‚Lichtgeschmack‘. Deshalb sollte man Champagner, egal in welcher Flaschengröße, am besten im Dunkeln lagern.“

Shahab Jalali, Sommelier des Zwei-Sterne-Restaurants Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin, bestätigt: „Man wählt einen geschützten Platz im Keller und legt die Flaschen dort ab. Das ist wichtig, Champagner sollte nie stehend aufbewahrt werden, damit der Korken nicht durch Austrocknung schrumpft. Der Ort sollte dunkel und trocken sein, idealerweise herrscht dort eine Temperatur von zehn bis zwölf Grad.“

Wie lange Champagner gelagert werden kann, hängt vom Jahrgang, der Herstellung und den Trauben ab. So kann ein Blanc des Blancs länger reifen, und auch Jahrgangschampagner lassen sich vergleichsweise über einen größeren Zeitraum lagern. „Die Trauben sind hier von höherer Qualität und bilden ausreichend Fructose. Bei Flascheninhalten, die länger als 24 Monate gären, erfolgt im Laufe des Alterungsprozesses eine bessere Verbindung mit den Hefen“, so Jalali.

Öffnen und Einschenken
Ist der Champagner aus der Lagerung genommen, sollte er langsam gekühlt und vorsichtig geöffnet werden. „Aufgrund des enthaltenen Kohlendioxids stehen Schaumweinflaschen unter Druck. Daher ist es besonders wichtig, dass die Flasche vor dem Öffnen keinen Erschütterungen ausgesetzt wird“, präzisiert Nils Hoyer, Sommelier des Sternerestaurants Bodendorf’s im Relais & Châteaux Hotel Landhaus Stricker auf Sylt. „Beim Servieren hält man das Glas leicht schräg, dabei sollte der Champagner ins Glas fließen, nicht fallen. Auf keinen Fall darf das Glas überlaufen. Schäumt ein Champagner beim Öffnen trotz richtiger Lagerung und Temperatur über, kann das ein Hinweis auf mangelnde Qualität sein.“ Außerdem muss Champagner vor dem Servieren immer verkostet werden. Die Flaschen sind mit Naturkorken verschlossen, und nur so lässt sich ein Korkschmecker ausschließen. Bei feinen, filigranen Champagnern mit geringer Perlage empfiehlt Hoyer ein herkömmliches Champagnerglas, bei fruchtigen und opulenteren Sorten finden im Bodendorf’s Chardonnayglas und Bordeauxpokal Verwendung.

Die Temperatur bestimmt das Aroma
Die Trinktemperatur ist enorm wichtig für die Entfaltung der Aromen. Wie kühl ein Champagner serviert wird, hängt vor allem von der dominierenden Rebsorte ab. „Leichte, junge Champagner, die zum Aperitif oder als Einstieg in ein Menü gereicht werden, haben meist einen hohen Anteil an Chardonnay-Trauben“, so Gerhard Retter, Sommelier der Fischerklause am Lütjensee bei Hamburg. „Hier empfehle ich eine Trinktemperatur von sechs bis acht Grad. Reife, kraftvolle Champagner aus Pinot-Trauben hingegen dürfen auch gerne zehn bis zwölf Grad haben.“ Wird ein Champagner zu kalt serviert, wirkt sich das hemmend auf das Aroma aus. Die Weine erscheinen plump und breit, die Kohlensäure hat einen fast aggressiven Charakter, und der Alkohol schmeckt deutlich hervor. „Speziell gereifte Champagner und im Holz ausgebaute Typen entfalten ihr Aroma bei etwas höheren Temperaturen meist am besten, wobei ich persönlich finde, dass es kein größeres Verbrechen am Wein gibt als zu warmen Champagner.“

Für den Fall, dass es mit der Kühlung einmal schnell gehen muss, hat Retter einen besonderen Tipp: „Schichten Sie abwechselnd Salz und Eiswürfel in einen Sektkühler und stellen Sie die Flasche hinein. Das Salz ‚frisst‘ das Eis auf, wobei sehr schnell extreme Kälte freigesetzt wird. Diese Technik nennt man ‚Frappieren‘.“

www.piper-heidsieck.com

Berlin ist populär und günstig

Zwei von fünf Spontanbuchern in Deutschland entscheidet sich für die deutsche Hauptstadt
Wer Sonntags reist, kann mehr als die Hälfte sparen
Januar und Februar sind die günstigsten Reisemonate, Mai und Juni die teuersten
Analyse der Buchungen der führenden Last-Minute-Hotelbuchungs-App HotelTonight

Ob Spontan-Trip oder zu lange geratener Geschäftstermin: Gründe, spontan eine Reise oder Unterkunft zu buchen gibt es viele. Doch was sind eigentlich die populärsten Last-Minute-Ziele, was bevorzugen Last-Minute-Bucher und wann bucht man am günstigsten? Diese und weitere Fragen beantwortet der erste Last-Minute-Buchungs-Report der weltweit führenden Last-Minute-Hotelbuchungs-App HotelTonight. Dazu hat HotelTonight sämtliche Buchungsdaten zwischen 1. Januar 2011 und 15. August 2014 ausgewertet.

Dem Report zufolge ist Berlin bei weitem das beliebteste Last-Minute-Reiseziel in Deutschland. 41 Prozent der Buchungen entfielen auf Berlin – zwei von fünf Kurzentschlossenen reisen also in die Metropole an der Spree. Mit 18 Prozent liegt Hamburg mit großem Abstand auf Platz zwei der Beliebtheitsskala, gefolgt von der deutschen Finanzhauptstadt Frankfurt am Main (17 Prozent). Nicht einmal auf dem Treppchen landet dagegen die bayerische Metropole: München belegt mit 16 Prozent aller Buchungen „nur“ Platz vier, die Top 5 vervollständigt Düsseldorf (8 Prozent).

Weitere zentrale Ergebnisse des Reports:
Auch im europäischen Vergleich gehört Berlin zu den populärsten Last-Minute-Zielen, Tendenz steigend: Gemeinsam mit den beiden spanischen Metropolen Madrid und Barcelona war Berlin die Stadt, deren Beliebtheit bei Last-Minute-Buchern im vergangenen Jahr am meisten anstieg. Demgegenüber stehen Zürich, Dublin und Genf, die in der Gunst der Spontanreisenden fielen.
Berlin gehört allerdings auch zu den Reisezielen, in denen die Preise im vergangenen Jahr am stärksten gestiegen sind: Mit einem Anstieg um 14 Prozent liegt Berlin hinter Sevilla (22 Prozent) und Rom (16 Prozent) auf Platz drei. Günstiger wurden Buchungen in Florenz (um 14 Prozent), Brüssel (13 Prozent) und Malaga (12 Prozent). Auch Hamburg-Reisende können günstiger buchen: Hier gingen die Preise um acht Prozent zurück.

Spontanreisende, die deutlich Geld sparen wollen, sollten vor allem auf den Reise- und Buchungszeitpunkt achten. So gibt es deutliche Unterschiede bezüglich der Wochentage: Sonntage bieten durchgängig die beste Chance für Preisnachlässe, gefolgt von Montagen. In Berlin beträgt der Preisunterschied gegenüber den teuersten Wochentagen durchschnittlich 33 Prozent, in London gar 69 Prozent, in Paris 56 Prozent und in Rom 21 Prozent.
Die teuersten Wochentage variieren von Stadt zu Stadt: Wer nach Berlin will, sollte Donnerstage und Freitage meiden, während in London und Paris Dienstag und Mittwoch, in Rom und Madrid Freitag und Samstag am teuersten sind.
Eine wesentliche Rolle spielt auch die Jahreszeit, in der man verreist: Insbesondere die Wintermonate ermöglichen deutliche Einsparungen. Für Berlin und Paris ist Februar der günstigste Monat, für London und Rom der Januar. Aus der Reihe schert Madrid: Hier lassen sich im August, wenn viele Madrilenen die Stadt verlassen, besonders günstige Deals finden.

Die teuersten Monate sind dagegen durchgängig Mai und Juni. In Berlin liegen die Preise im Mai durchschnittlich um 52 Prozent über denen im Februar, in London und Paris beträgt der Unterschied zwischen günstigsten und teuerstem Monat gar 71 Prozent. Am extremsten sind die Unterschiede in Rom: Dort beträgt die Diskrepanz 128 Prozent!
Am beliebtesten sind weltweit komfortable Mittelklassehotels (Kategorie „SOLID“) mit einem Anteil von 38 Prozent der Buchungen, gefolgt von Designhotels („HIP“) mit 20 Prozent. In Deutschland entfällt sogar die Hälfte der Buchungen auf die Kategorie „SOLID“ (51 Prozent), „HIP“ kommt auf 21 Prozent.

Unterschiede gibt es in Deutschland unter den Großstädten, was die zweitpopulärste Kategorie betrifft: In der international angesagten Metropole Berlin sind stylishe Designhotels („HIP“) besonders beliebt, im schicken München luxuriösere Häuser („LUXE“) und im nüchternen Hamburg einfache schnörkellose Hotels („BASIC“).
„Auf den letzten Drücker“ zu buchen, ist übrigens relativ: Im internationalen Vergleich erweisen sich deutsche Last-Minute-Bucher als wahre Frühaufsteher: Fast zwei Drittel aller deutschen Nutzer (62 Prozent) buchen ihr Hotelzimmer bereits am Vormittag, bis 14 Uhr sind etwa drei Viertel (74 Prozent) der Buchungen erfolgt. Last-Second-Buchungen sind dagegen die Ausnahme: Nur sieben Prozent der Deutschen buchen nach 19 Uhr. Zum Vergleich: Nur 44 Prozent der US-Amerikaner buchen vor 12 Uhr mittags – bei den Briten und Franzosen sind es sogar nur 37 bzw. 36 Prozent. Weltweit liegt der durchschnittliche Buchungszeitpunkt bei 15 Uhr.

So funktioniert HotelTonight:
Jeden Tag um 9:00 Uhr Ortszeit bietet HotelTonight Last-Minute-Zimmer zu günstigen Preisen
Zimmer können bequem per App in weniger als 10 Sekunden gebucht werden – mit nur drei Klicks und einer Wischbewegung vom Start der App bis zur vollständigen Buchung
Alle Hotels werden persönlich von HotelTonight-Mitarbeitern ausgewählt, kategorisiert und mit Bildern illustriert, die für mobile Endgeräte optimiert sind
Buchungen können bis 2:00 Uhr morgens Ortszeit getätigt werden

www.hoteltonight.com

Test Studentenfutter

Von „Sehr gut“ bis „Mangelhaft“ lauten die Qualitätsurteile der Stiftung Warentest für 20 Studentenfutter, veröffentlicht in der September-Ausgabe der Zeitschrift test. Die vorderen Plätze belegen die Studentenfutter der Traditionsmarken Seeberger und Ültje, einige preiswerte Handelsmarken überzeugen dagegen nicht.

Wie sich Studentenfutter zusammensetzt, ist nicht verbindlich geregelt. Daher gibt es bei der Zusammensetzung der getesteten Produkte große Unterschiede: Mit oder ohne Erdnüsse, 50 Prozent Rosinen oder nur 27 Prozent, viel oder wenig Hasel-, Wal-, Para-, Cashewnüsse oder Mandeln – für jeden gibt es eine passende Sorte.

Schadstoffe trüben den gesunden Knabberspaß nicht. Die Nüsse einiger preiswerter Handelsmarken schmeckten aber „alt“ oder „dumpf“, das Studentenfutter von Netto Marken-Discount sogar leicht ranzig. Die Abschlussnote für dieses Produkt lautete deshalb nur „mangelhaft“.
Die beiden Bio-Studentenfutter schnitten „gut“ und „befriedigend“ ab. Grundsätzlich gilt: Studentenfutter ist als Zwischenmahlzeit gut geeignet, solange man, wegen der hohen Kalorienzahl, nicht zu viel davon isst.

Der ausführliche Test Studentenfutter erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 29.08.2014 am Kiosk) und ist unter www.test.de/studentenfutter abrufbar.

Eiscreme und Cremeeis

Ist es dasselbe oder gibt es Unterschiede? Wissen Sie es?

Gerade in den Sommermonaten erfrischen sich die Leute gerne mit Eiscreme – oder doch lieber mit Cremeeis? Cremeeis und Eiscreme sind nicht einfach nur zwei Bezeichnungen für dasselbe Eis, wie man aufgrund der Begriffsähnlichkeit vermuten könnte, sondern unterscheiden sich tatsächlich in ihrer Zusammensetzung.
Eiscreme darf sich ein Speiseeis nennen, wenn es mindestens 10 Prozent Milchfett enthält. Man findet es sowohl abgepackt im Supermarkt als auch in Eisdielen. Cremeeis hingegen muss mindestens zur Hälfte mit Milch hergestellt sein, dazu kommt Eigelb. Aufgrund des hohen Milch- und Eianteils ist Cremeeis dicker und geschmeidiger. Cremeeis eignet sich besonders gut für die Herstellung zuhause. Die Eismasse wird nur kurz und unter ständigem Rühren gefroren, damit die Eiskristalle klein bleiben. Noch cremiger wird es in der Eismaschine.

Passende Rezepte zur Eigenherstellung von Eis bietet die Rezeptdatenbank der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft auf www.milchland-bayern.de

lastminute.de am besten

Stiftung Warentest: lastminute.de auf Platz 1 der Reisewebsites in Deutschland
Neun Internet-Reiseportale wurden für das aktuelle test Heft (11/2012) ausführlich geprüft, um herauszufinden, wo die Reisesuche sich am meisten lohnt, wo auf Preise und Reiseinformationen Verlass ist: lastminute.de erhielt die Bestnote (2,3) – und die höchste Bewertung in der Prüfkategorie „Website“. lastminute.de bietet laut Stiftung Warentest eine „übersichtliche Website, sehr gute Suche“ und „verlässliche Preisangaben“ sowie „sehr gute Verfügbarkeiten der Reisen“ – bei lastminute.de waren die günstigsten Angebote buchbar. Ebenfalls positiv bewertet wurde, dass lastminute.de eine von wenigen Reisewebsites ist, die Reiseversicherungen im Buchungsprozess nicht voreinstellt.

Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer lastminute.de, über das Testergebnis gegenüber Gourmet Report: „Allen, die eine Reise online suchen und buchen wollen, gibt Stiftung Warentest mit diesem Test eine tolle Hilfe an die Hand, um sich unter den vielen Internet-Reisewebsites zurechtzufinden. Große Unterschiede wurden dabei festgestellt und deshalb freut es uns umso mehr, dass lastminute.de die Bestnote erhielt und damit auf Platz 1 der Reisewebsites in Deutschland steht. Bei uns steht ein faires, transparentes Angebot für unsere Kunden immer im Mittelpunkt – und genau das wurde von Stiftung Warentest nun ausgezeichnet.“

Bereits im Juni 2012 war lastminute.de aufgrund der besten Verfügbarkeit und Preisverlässlichkeit Testsieger im Seriositätscheck der Online-Reisebüros der Computerbild (Heft 14/2012).

Antoniewicz Akademie

Termine für Workshops der Antoniewicz Akademie im 2. Halbjahr 2012

Sous Vide
22.10.2012 von 9-15 Uhr
19.11.2012 von 10-16 Uhr
Eine traditionelle Garmethode in die Heutige Zeit übersetzt
Die Zutaten werden unter Vakuum bei der für das jeweilige Lebensmittel optimalen Temperatur und in der für jedes Lebensmittel individuellen Garzeit zubereitet. Das Ergebnis überzeugt durch hervorragende Beschaffenheit und feinen Geschmack.

Seminarinhalte:
Vorstellung des Konzeptes „Cuisine Sous Vide“
Mehrwert des Vakuumgerätes in der Gastronomie
Vorteile der Vakuumverpackung
Marinieren unter Vakuum
Haltbarkeit / Zeitersparnis / Flexibilität
Kombination Vakuum und Niedertemperatur Garen
Unterschiede zu herkömmlichen Gar – Methoden und zum Niedertemperaturgarverfahren
Platzersparnis, Wiederholbarkeit der Prozesse, Schonung der Produkte
Brat-/Gar-Verlust: Vergleiche
Energiebedarfsvergleich
Effizienterer Personaleinsatz
Verkostung

Veranstaltungsort: Dortmund
Teilnahmegebühr: 297,50€ inkl. 19% MwSt.

Für Ihre Anmeldung und Ihre Rückfragen steht Ihnen Frau Barbara Flechtner per E-Mail unter info(at)antoniewicz.org oder telefonisch unter 0231.42715770 zur Verfügung.

Stiftung Warentest: Geschirrspüler

Die meisten Geschirrspüler im Test reinigen das Geschirr „gut“. Unterschiede gab es jedoch beim Strom- und Wasserverbrauch. So verbraucht der Testsieger in zehn Jahren Strom und Wasser für 710 Euro, andere über 1.000 Euro. Das fand die Stiftung Warentest bei ihrer aktuellen Untersuchung von 30 voll- und teilintegrierten Einbaugeräten heraus. Insgesamt reichten die Ergebnisse von „Gut“ bis „Befriedigend“ und sind in der August-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Die Sparprogramme der Geräte dauern zwar lange, erzielten im Test aber oft das beste Reinigungsergebnis, und das mit dem geringsten Strom- und Wasserverbrauch. Geduld zahlt sich hier aus. Die Kurzprogramme dagegen verbrauchen meist deutlich mehr. Im Sparprogramm benötigen die Geschirrspüler zwischen 6,5 und 14, 6 Liter Wasser pro Spülgang, im Kurzprogramm rund ein Drittel mehr. Ähnlich ist der Abstand zwischen dem besten und schlechtesten Gerät beim Stromverbrauch.

Bis auf eine Ausnahme braucht man sich vor Wasserschäden bei den geprüften Geräten nicht zu fürchten. Nur die Maschine von Whirlpool ist nicht gegen einen platzenden Zulaufschlauch gesichert. Die AquaStop-Systeme der anderen Geschirrspüler bieten ansonsten einen „guten“ Schutz.

Espresso-Kapseln

Echter Kaffee-Genuss nur aus der Nespresso-Kapsel, heißt es in der Werbung. Doch Rewe bietet nun günstigere Kapseln an, die in jede Nespresso-Maschine passen sollen. Die Stiftung Warentest hat im Schnelltest herausgefunden: die Kopie schmeckt nicht so gut wie das Original und passt nicht immer in jede Maschine.

Rewe liefert eine Alternative zur Clubmitgliedschaft. Espresso-Liebhaber bekamen die Nespresso-Kapseln bisher nur über das Internet im Nespresso-Club oder bei exklusiven Nespresso-Shops. Nun gibt es zehn Kapseln zu 2,99 Euro im Supermarkt. Eine Tasse kostet also knapp 30 Cent und ist damit 5 Cent billiger als das Original.

Die Tester der Stiftung Warentest konnten geschmackliche Unterschiede zwischen Kopie und Original feststellen: der Kaffee aus der Rewe-Kapsel schmeckt süßer und wässriger und hat einen eigentümlichen Nachgeschmack.
Außerdem passen die Rewe-Kapseln nicht immer in jede Maschine. Im Prüflabor blieben die Kapseln aus dem Supermarkt in der Hälfte aller Fälle in der Maschine stecken und mussten von Hand wieder umständlich entfernt werden.

Der Schnelltest zu Espresso-Kapseln ist online unter www.test.de veröffentlicht.