Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer

Von Cayenne bis Szechuan

Im Gewürzregal und im Internet werden viele verschiedene
Pfeffer-Spezialitäten angeboten. Dabei handelt es sich aber nicht
unbedingt um „echten Pfeffer“, der in schwarz, weiß und grün zu
haben ist. Echter Pfeffer wird stets vom immergrünen Pfefferstrauch
(/Piper nigrum/) gewonnen.

Manche Varianten sind eng mit dem echten Pfeffer verwandt. Sie
stammen von einer anderen Art aus der Familie der Pfeffergewächse wie
zum Beispiel der Lange Pfeffer (/Piper longum/) und Java-Pfeffer
(/Piper retrofractum/). Die Beeren sind zu einer etwa drei Zentimeter
langen Stange verwachsen und schmecken süß-säuerlich und noch
schärfer als echter Pfeffer. Meist werden die Stangen ganz mitgegart
und anschließend entfernt. Es können aber auch Stücke abgebrochen
und im Mörser zerkleinert oder zermahlen werden. In der
traditionellen indischen Medizin Ayurveda wird der Lange Pfeffer
eingesetzt, um die Verdauung anzuregen und den Körper zu reinigen.

Kubeben-Pfeffer (/Piper cubeba/) war im Europa des 16. Jahrhunderts
ein preiswerter Ersatz für echten Pfeffer. Die schwarzbraunen Körner
mit kurzem Stiel haben einen scharfen und bitteren Geschmack mit einer
leichten Eukalyptusnote und sind Teil der marokkanischen
Gewürzmischung „Ras el Hanout“. Sie werden gerne mit echtem
Pfeffer und Zimt kombiniert und sollten sparsam verwendet werden.

Szechuan-Pfeffer wird von Arten wie /Zanthoxylum piperitum/ aus der
Familie der Rautengewächse gewonnen. Man bricht die getrockneten
Kapselfrüchte auf, um die Samenkörner zu entfernen. Diese
„Pfeffer-Variante“ schmeckt beißend scharf bis prickelnd und
leicht nach Zitrone. Sie würzt in der fernöstlichen Küche
Geflügel, Tofu und Fisch und harmoniert sehr gut mit anderen
Gewürzen wie Knoblauch und Ingwer. Bei der Dosierung sollte man
allerdings vorsichtig sein.

Der bekannte Cayenne-Pfeffer hat nichts mit echtem Pfeffer zutun: Das
fein gemahlene Pulver stammt von der Chilisorte Cayenne (/Capsicum
annuum/). Es gehört zu den schärfsten Gewürzen und wird in fast
allen indischen, indonesischen und chinesischen Reisgerichten
verwendet.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:

http://www.aid.de/inhalt/wo-der-pfeffer-waechst-5937.html

Markus Pichler

Das Tannheimer Tal gehört nicht unbedingt zu den bekanntesten Talschaften Tirols, dennoch ist in dieser ländlichen Abgeschiedenheit eine der besten kulinarischen Adressen Tirols beheimatet. Schon die außergewöhnlich gute Halbpensionsküche des Landhotels Hohenfels verspricht exquisite Genüsse im hoteleigenen Gourmet-Restaurant Tannheimer Stube. Ein Versprechen, das Küchenchef Markus Pichler und seine Brigade voll einlösen, wie die jüngsten Bewertungen im Gault Millau und in à la Carte belegen.

Begeistert schwärmen die Tester von Gault Millau, die wieder zwei Hauben und 16 Punkte vergaben, von kreativen Gerichten als ästhetischen Unikaten. So fiel die Wahl zwischen Huchen oder Bries als Vorspeise ausgesprochen schwer, denn beide Male bewies Markus Pichler seinen hohen Einfallsreichtum. Hervorgehoben wurden auch wieder die exzellente Weinkarte und der kenntnisreiche Service.

Gastgeber Wolfgang Radi erläutert die „Küchenphilosophie“ des Hohenfels ganz bescheiden: „Einfach, gesund und gut. Frische hochwertige und so weit als möglich regionale Jahreszeitenküche kreativ gekocht und gut gewürzt, kein Schnickschnack.“

www.hohenfels.at

Beckenbergbaude, Oberlausitz

„Essen ist ein Stück Lebensfreude“ – diese kurze Aussage ist für André Meyer mehr als nur eine Feststellung, sondern seine Philosophie. Seit 2001 betreibt der Oberlausitzer den alt-bekannten Berggasthof Beckenbergbaude in der Gemeinde Kottmar. Sein Ziel: Den Gästen die Freude im Alltag schenken und die Möglichkeit geben, den Alltag hinter sich zu lassen und das genussvolle Leben zu kosten.

„Es war schon immer mein Traum, ein Restaurant selbst zu betreiben. Nachdem ich im Jahr 2001 meinen Ausbilderschein gemacht hatte, bot sich die Möglichkeit, die Beckenbergbaude zu pachten. Diese Chance habe ich am Schopf gepackt. Später haben wir das gesamte Anwesen dann gekauft“, sagt André Meyer, der das Lokal gemeinsam mit seiner Mutter und insgesamt vier Mitarbeitern betreibt. Bei größeren Veranstaltungen greifen im Familienbetrieb auch die beiden Brüder unter die Arme.

Seine gesamte Ausrichtung hat André Meyer unter das Schlagwort der Nachhaltigkeit gestellt. „Schon als junger Mensch habe ich mich für den Artenschutz und die Vielfalt engagiert. Es ist meine persönliche Überzeugung, die ich unbedingt auch in meinem Lokal umsetzen wollte“, sagt Meyer, dessen Baude seit 2013 auch bio-zertifiziert ist.

So wundert es kaum, dass die Karte jede Menge Köstlichkeiten der Region offeriert. Die Produkte stammen dabei aus ökologischen Betrieben sowie von regionalen Erzeugern und Produzenten. Säfte von der Lausitzer Streuobstwiese gehören neben dem schwarzen Bier aus Eibau, Weinen aus ökologischem oder sächsischem Anbau sowie fair gehandelten Kaffee-, Tee- oder Kakaospezialitäten zum Portfolio. Das Rindfleisch bezieht die Beckenbergbaude vom Ökohof in Mittelherwigsdorf sowie von einem Bauernhof aus Spitzkunnersdorf, den Fisch aus dem Lausitzer Seenland. „Lachs wird man beispielsweise nicht auf unserer Karte finden. Vielmehr setzen wir auf die Zucht der Region, die Wels und Buntbarsch hervorbringt“, sagt Meyer, der auf den persönlichen Kontakt und die Geschichten hinter den Gerichten setzt.

Auch der Begriff „saisonal“ bekommt in der Beckenbergbaude eine vollkommene Bedeutung, kommen doch auf die Karte tatsächlich nur Lebensmittel, die wirklich Saison haben. „Die Gurke schafft es erst auf den Teller, wenn der Gärtner sie bei uns im Angebot hat. Im Winter füllen beispielsweise Krautsalate ihre Lücke.“ Kreativität ist gefragt – auch bei der Interpretation klassischer Gerichte aus der Oberlausitz, wie etwa der beliebten Kartoffelklöße, der sogenannten Stupperle. Im Rahmen des Angebots „Genussreise Oberlausitz“ tauscht sich Chefkoch André Meyer auch mit anderen Gastronomen der Region aus und bringt, jeweils unter einem bestimmten Thema, traditionelle wie moderne Gerichte auf die Karten.

Doch die in 408 Metern Höhe gelegene Baude ist nicht nur ein kulinarisches Ausflugsziel: Wanderern und Radfahrern, die etwa auf dem Spreeradweg unterwegs sind, machen Rast oder bleiben gern auch über Nacht. Denn die Beckenbergbaude bietet vier Gästezimmer, deren Betten natürlich aus ökologischem Holz geschaffen wurden. Apropos Holz: Jährlich im Mai kommen traditionell über 30 Kettensägenschnitzer aus aller Welt auf dem Gelände der Baude zusammen, um neue Holzfiguren zu schaffen und mit Jung und Alt ein buntes Fest zu feiern.

www.beckenbergbaude.de

Hamamelis

Die Blütenblätter sind filigran, als schmale gelbe Fäden ragen sie in kleinen Büscheln aus dem Blütenkelch. Aber sie sind hart im Nehmen. Sie trotzen Kälte und Schnee. Und wenn sich die Blüten dann noch mit weißen Schneehäubchen schmücken, sieht das wirklich zauberhaft aus. Die Rede ist von der Zaubernuss. Der Name rührt aber gar nicht daher. Er geht vielmehr darauf zurück, dass die kleinen nussähnlichen Früchte etwa eineinhalb Jahre reifen. Daher kann man Blüten und Früchte gleichzeitig an den Zweigen sehen, was im Pflanzenreich eher selten ist. „Hama“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet zusammen oder gleichzeitig, „Melon“ steht für Apfel oder Frucht. Daher der wissenschaftliche Name „Hamamelis“. Wenn die kleinen Kapseln im Herbst reif sind, öffnen sie sich schlagartig und schleudern die Samen mehrere Meter weit. Das Aufplatzen kann man manchmal sogar hören.

Nicht nur mit den Früchten lässt sich die Zaubernuss viel Zeit, sie wächst überhaupt sehr langsam. Daher ist sie allerdings auch relativ teuer und sollte nicht unbedingt dort gepflanzt werden, wo sie fliegenden Bällen und tobenden Kindern ausgesetzt ist. Am besten wirkt sie, wenn sie einzeln steht und ihre fast trichterförmige Gestalt ungehindert entwickeln kann. Einen Rückschnitt verträgt und benötigt sie nicht. Statt zur Schere zu greifen, sollte man besser an den Blüten schnuppern und den zarten Duft genießen.

Im Sommer schmückt sich die Hamamelis mit runden Blättern, die denen der Haselnuss ähneln, im Herbst leuchten sie gelb, orange und feuerrot. Indianer kochten Zweige und Äste auf und nutzten den Extrakt als Wundheilmittel, auch heute wird Hamamelis in Hautsalben verwendet. So kann die zauberhafte Nuss nicht nur im Winter Kinderaugen zum Leuchten bringen, sondern ganzjährig begeistern.
Anne Staeves, www.aid.de

Felix Mielke

Ist man als Foodblogger unterwegs, bleibt es nicht aus, dass man um Restauranttipps gebeten wird. Eines muss man dabei jedoch berücksichtigen: Mann muss bei solchen Fragen unbedingt auf die Zwischentöne achten. Es soll nämlich in der Regel ganz toll, ganz lecker, aber bitteschön nicht so teuer sein wie schon oft auf Menükarten der internationalen Hochküche gesehen oder vermutet.

Für heute jedenfalls habe ich schnell einen Rat zur Hand.
Im Le Faubourg, Sofitel Berlin Kurfürstendamm, schwingt der gebürtige Berliner Felix Mielke seit 2011 den Kochlöffel und fasziniert seine Gäste mit innovativer Küche auf Grundlage französischer Klassik.

Der Name „Le Faubourg“ in Verbindung mit dem Sofitel Hotel hat mein Interesse geweckt, musste ich doch sofort an das Sofitel Paris Le Faubourg denken.
Seit 9. März 2015 hat nämlich dort der „Prinz der Paläste“ Yannick Alléno, den ich im Frühjahr im Pariser Restaurant Ledoyen aufgesucht habe, die kulinarische Leitung des neuen Restaurants STAY Faubourg übernommen.

Bei soviel „Faubourg“ und „Sofitel“ im Kopf, war mein Interesse geweckt.

Letztlich ist es jedoch die Menükarte, die das Pendel endgültig für einen Besuch ausschlagen lässt. Angeboten werden „Vorspeisen zum Teilen“. Sehr interessant. Wird doch alle Jahre wieder der Unsinn unter die Leute gebracht, dass man mit einer „Beehren-Sie-uns-nicht-wieder-Karte“ verabschiedet wird, wenn man vom Tellerchen des Nachbarn nascht. Im Le Faubourg wird man geradezu zum Teilen verführt.

Die Hauptgerichte zeigen eine Besonderheit. Felix Mielke bietet nämlich die Hauptkomponente in zwei verschiedenen Variationen an:
„Tradition“ und „Nouveau“.

Eine Auswahl:
Garnele
Kopfsalat, Pilze, Pancetta, Kürbis, Buttermilch
Zur Herbsttrompete passt wunderbar der Kürbis in verschiedenen Ausführungen, der nicht nur eine süsslich-nussige Note in die Kombination einbringt sondern auch saisonale Akzente setzt.

Die kalte Vorspeise zeigt schon deutlich, dass Felix Mielke die Hauptkomponente gerne mit zahlreichen Begleitern auf die Reise schickt. Auch wenn ich hier kein Übermaß feststellen kann, ist der Trend zur Reichhaltigkeit unverkennbar. Reichhaltig sind aber auch die Aromen, die eine geschmackliche Komplexität aufzeigen.

Seezunge (Nouveau)
sous-vide pochiert, Calamaretti, Brokkoli, Sauerampfer, Risotto, Mandel, Mangold

Wir konstatieren einen perfekten Garpunkt und harmonisch ausgesuchte Begleiter.
Eine moderne und handwerklich gelungene Präsentation.

Lammstelze (Tradition),
Bohnen-Cassoulet, konfierte Kartoffel, Merguez
Die scharf gewürzte Wurst aus der maghrebinischen Küche passt vortrefflich zum kräftigen Aroma der zarten Lammstelze.
Die Akkorde, also die Überlagerungen von Geschmacksempfindungen, sind in diesem Gericht besonders wahrnehmbar.

Felix Mielke präsentiert eine innovative französische Küche.
Grundlage ist eine hohe Produktqualität, gepaart mit Kreativität und sicherem Handwerk.
Die würzigen und ausgewogenen Geschmacksbilder haben unsere Erwartungen übertroffen.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Klaus Erfort eröffnet heute Pop-Up-Restaurant

Die ehemalige Buswerkstatt in Saarbrücken ist nicht unbedingt der Ort, der den Gast an edle Sterneküche denken lässt. Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort wird in den kommenden vier Monaten die 1.000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten am heutigen Quartier Eurobahnhof nutzen, um modern interpretierte Sterneküche einem jüngeren Publikum in einem stylishen Ambiente zugänglich zu machen. Die Eröffnung des Pop-Up-Restaurants Food-Quartier findet am 27. März 2015 statt.

Familienausflüge in die Sternegastronomie? Für viele ist das eine Herausforderung. Für Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort, dessen Küche für die perfekte Balance zwischen modernen und traditionellen Elementen steht, ist die Öffnung der Sterneküche für ein junges Publikum über die Jahre hinweg eine Herzensangelegenheit geworden. „Ich beschäftige mich schon lange damit, wie man gerade Familien und jüngeren Menschen die Scheu vor der Sterneküche nehmen kann. Allerdings ist es logistisch oft etwas schwierig, ein neues Konzept einfach mal über einen kurzen Zeitraum zu testen“, so Erfort. Durch die bereits bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Christ Catering konnte Klaus Erfort seine Ideen aber schneller als gedacht in die Realität umsetzen. „Wenn zwei Akteure so gut zusammenarbeiten, dann muss man die Synergien und Stärken dieser Partnerschaft nutzen“, erklärt er. „Als wir das Angebot erhielten, das Gebäude der ehemaligen Saarbrücker Buswerkstatt für ein Pop-Up-Restaurant zu nutzen, war das der Startschuss für unser Konzept der Sterneküche zum Anfassen.“

Für Erfort, der zu den elf besten Köchen Deutschlands gehört, stehen Idealismus und Pragmatismus nicht im Widerspruch. „Im Ansehen jüngerer Zielgruppen leidet die Sterneküche unter einem Imageproblem, viele schrecken vor dem vermeintlich steifen Ambiente in hochherrschaftlichen Gebäuden zurück“, erklärt er. Warum also nicht einmal die Sterneküche in ein ganz anderes Umfeld bringen? Dass der stylishe Industrie-Chic des Food-Quartiers den richtigen Rahmen für das neue Konzept bietet, daran hat Klaus Erfort keinen Zweifel. Sein Ziel ist es, dem Gast Freude am Genuss zu bereiten. Das Wichtigste ist für Erfort schließlich das, was auf den Teller kommt.

Seinem Grundprinzip „Die Wahrheit liegt auf dem Teller“ folgend, hat der Drei-Sterne-Koch passende Gerichte für das neue Konzept ausgearbeitet. Das Opening-Menü, das es ab dem 27. März im Pop-Up-Restaurant zu bestellen gibt, folgt den gleichen Linien wie die Küche in seinem Drei-Sterne-Restaurant GästeHaus Klaus Erfort, und die Basis für seine puristische elegante Küche bilden hervorragende Produkte. Das junge Serviceteam der Christ Party und Catering GmbH sorgt von März bis Juli für einen reibungslosen Ablauf im Food-Quartier. Das Angebot des Pop-Up-Restaurants reicht vom gemütlichen After-Work-Dinner donnerstags über kreative, monatlich wechselnde Menüs am Freitag und Samstag. Sonntags ist Familientag, es werden wechselnde Specials wie etwa Frühlings-Brunch oder Menüs für die ganze Familie angeboten, letztere können als Vier-Gänge-Menü ab 45 Euro bestellt werden.

Telefonnummer für Reservierungen ist die +49 6831 / 500 750. Weitere Informationen unter www.food-quartier.de und www.gaestehaus-erfort.de

Vegan Kochen – so klappt die Umstellung

Besprechung des neuen Kochbuchs von Joni Marie Newman und Celine Steen

Dieses Buch ist gegliedert in neun Kategorien:
Milchprodukte ersetzten
Käse ersetzten
Eier ersetzten
Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte ersetzten
Honig und Gelatine ersetzten
Gluten ersetzten
Soja ersetzten
Raffinierten Zucker ersetzten
Fette ersetzten

Das besondere an diesem Buch ist, dass sehr viele eigentlich nicht veganen Speisen sehr kreativ „veganisiert“ werden, wie z.B Käsefondue, Büffelmozzerella, Schwarzwälder Schinken, Spareribs, Hotdogs, Schnitzel, Cordon-Bleu, Eiersalat, Joghurt, Buttermilch, Saure Sahne, Vollmich- und Weiße Schokolade, Fischstäbchen und und und…
Außerdem gibt es eine Einleitung in der verschiedene Ersatzprodukte und andere Lebensmittel erklärt werden, mit zusätzlichen Hinweisen für Allergiker.

Plus
+ sehr übersichtlich und gut strukturiert
+ viele Bilder
+ wirklich einfallsreiche Rezepte
+ Viele vegane Rezepte von eigentlich nicht veganen Speisen


Minus
– da das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt wurde, gibt es viele Zutaten, die in Deutschland nicht (oder nur schwer) zu kaufen sind
– Gerichte sind teilweise sehr, sehr aufwendig oder mit vielen komplizierten Zutaten
– nicht so viele Hauptgerichte (muss nicht unbedingt ein minus sein)

Für wen ist das Buch?
Ich denke, dieses Buch eignet sich für Menschen, die nicht auf ihre „unveganen“ Lieblingsspeisen verzichten wollen, sich dafür aber auch Zeit nehmen können.

Man sollte außerdem schon ein bisschen geübter im Kochen sein und es sollte einem nichts ausmachen, auch mal nach einer Zutat länger zu suchen, in verschiedene Läden zu gehen oder sie im Internet zu bestellen. Gioia Romanowski

Autor: Joni Marie Newman, Celine Steen
ISBN:  978-3-8310-2115-4 (Bestellink)
Wie viele Rezepte: über 200
Preis: 14,95€

Andrea Güttes

Andrea Güttes wurde Berliner GASTGEBER DES JAHRES – Güttes arbeitet bei DAS RESTAURANT – MARKUS SEMMLER – ein Restaurant, dass man in Berlin unbedingt besuchen sollte! Inhaber & Küchenchef Markus Semmler jubelt: „Der Volksmund hat eben doch Recht: Hinter jedem erfolgreichen Kerl steckt eine starke Frau – und ich habe gleich zwei: Meine Frau und Geschäftspartnerin Tatiana und meine Restaurantleiterin Andrea Güttes.“

Die Jury der Berliner Meisterköche hat die 36-jährige Restaurantleiterin als GASTGEBERIN DES JAHRES ausgezeichnet! „Ich war schon zweimal nominiert, jetzt im dritten Anlauf hat´s geklappt!“, jubelt die zierliche Dunkelhaarige.

Bereits im Zwei-Sterne Restaurant „Fischers Fritz“ war der außergewöhnlich charmante und zugleich hochkompetente Service von Andrea Güttes Berlins Genießern immer wieder angenehm aufgefallen.
„Seit ich Markus Restaurant leite, bin noch mehr ich selbst, hier geht´s locker entspannt zu beim Genießen. Es wird gelacht, gewitzelt und gefachsimpelt“, berichtet sie dem Gourmet Report. Den perfekten Gast, den gibt’s nicht für Andrea Güttes: „Mein Job ist es, jeden Gast abzuholen, damit er sich fallen lassen und entspannen kann, um Markus Kreationen und tolle Weine dazu zu genießen. Wenn ich das geschafft habe, bin ich glücklich.“ Gourmet Report bestätigt, dass Andrea Güttes das kann.

Übrigens: Andrea Güttes erhielt den Anruf, dass sie das Rennen unter fünf Bewerbern gemacht hat, gerade, als Küchen- und Servicecrew im Restaurant auf Tatianas Geburtstag anstießen. „Das gab natürlich ´ne Riesenparty! Aber am allermeisten hat sich wohl meine Mama gefreut, als ich´s ihr erzählt habe“, strahlt sie.

Jetzt freut Andrea Güttes sich erst einmal auf die kommende Meisterköche-Gala, wo sie die Gäste mit ihrer Auswahl an Lieblingsweinen verwöhnen wird. Und Chef Markus Semmler bezeichnet sich stolz „als den glücklichste Koch in Berlin – mit zwei Superfrauen an meiner Seite!“

Das Restaurant Markus Semmler ist nicht nur wegen Andrea Güttes einen Besuch wert, auch Markus Semmler und sein SousChef Dennis Hein kochen großartig! Beide arbeiten mit CHROMA Kochmesser.
www.kochkunst-ereignisse.de
Bilder von Markus Semmlers Menü finden Sie auf unserer Facebook Seite: www.facebook.com/media/set/?set=a.10151719543498124.1073741869.168996673123&type=3

Lippenstifte im Test

Lippenstifte im Test – Kombis halten besser – Bei den Klassikern bleibt „langanhaltende Farbe“ oft nur kurz erhalten – Ein Lippenstift muss nicht unbedingt teuer sein! MaxFactor Lipfinity Lip Colour ist gut und günstig: 15,80 Euro – Lancome für 26 Euro nur „durchschnittlich“

Sechs, acht, zwölf oder sogar 24 Stunden – so lange soll Lippenstiftfarbe laut Werbung halten. In der Praxis werden jedoch nur wenige Produkte diesem Versprechen gerecht. Wie ein aktueller Test in der Februarausgabe der Zeitschrift KONSUMENT zeigt, sind Lippenstiftfarben oft wesentlich kurzlebiger als in der Reklame angegeben: Nur 2 von 12 geprüften Produkten hielten den Werbeaussagen stand. Alles in allem schnitten Kombiprodukte aus Lippenfarbe und Pflegegloss besser ab als „klassische“ Lippenstifte. Ein erfreuliches Ergebnis: Schadstoffe wie Blei oder Nickel wurden in keinem der Produkte festgestellt.

25 Probandinnen pro Produkt waren eine Woche lang im Einsatz, um 12 ausgewählte Lippenstifte auf ihre Eigenschaften zu prüfen.
Gleichzeitig wurden die Kosmetika von drei Experten unter die Lupe genommen. Das Fazit: Im Vergleich sind Kombiprodukte aus Farbe und Pflegegloss deutlich besser als klassische Lippenstifte. Sie halten nicht nur länger und färben weniger ab sondern sind auch insgesamt beständiger gegen äußere Einflüsse. Während bei den „Klassikern“ die Farbe oft schon nach vier Stunden verblasst, schaffen Kombis dadurch meist einen ganzen Arbeitstag.

Das zweite Ergebnis: Ein Lippenstift muss nicht unbedingt teuer sein. Der Testsieger MAC Pro Longwear Lipcolour etwa kostet 24 Euro. Ein „guter“ Lippenstift ist mit MaxFactor Lipfinity Lip Colour aber auch schon um 15,80 Euro erhältlich. Demgegenüber wurde eines der teuersten Produkte – der Lippenstift Rouge in Love von Lancôme um 26 Euro – von den Testern nur als „durchschnittlich“ bewertet.

Auf jeden Fall positiv ist, dass alle 12 getesteten Lippenstifte schadstofffrei waren. Das ist beruhigend, denn immerhin „verspeisen“ Frauen, die sich regelmäßig die Lippen schminken im Lauf ihres Lebens statistisch gesehen zwei Kilo Lippenstift. Bei vier Gramm Farbe je Stift sind das 500 Stück.

Die Details zum Test sowie weitere Informationen zum Thema gibt es auf www.konsument.at und im Februar-KONSUMENT.

The taste of New Orleans

New Orleans‘ Küche ist ein Melting Pot aus spanischen Rezepten, französischer Raffinesse, Cajun-Schärfe und frischen Zutaten aus der Region.

Nirgendwo sonst in den USA hat sich auf kleinster Fläche eine so große Küchenvielfalt entwickelt wie in New Orleans. Besucher sollten in einem der preisgekrönten Restaurants wie Antoine’s, Arnaud’s, Brennan’s oder Commander’s Palace die weltberühmte Küche probieren. Austern oder ein Muffuletta-Sandwich, Cajun-Gerichte wie Crawfish Etouffée, Jambalaya, Gumbo oder ein Eintopf mit red beans and rice verwöhnen den Gaumen eines jeden Feinschmeckers. Und wenn diese Restaurants mal wieder ausgebucht sind, braucht man bloß seiner Nase folgen und wird überall im French Quarter kleine Restaurants mit guter Küche finden.

Gerade neu eröffnet und unbedingt einen Besuch wert sind diese Restaurants:
Restaurant R‘evolution – Direkt im Herzen des French Quarter, im Royal Sonesta Hotel, interpretieren die preisgekrönten Köche John Folse und Rick Tramonto schmackhafte Cajun-Gerichte wie Po-boys, Gulf Shrimp und Gumbo völlig neu: eine „New Orleans Experience“ der besonderen Art.
Criollo – Im Hotel Monteleone befindet sich dieses kreolische Restaurant, in dem ausschließlich „regionale, biologisch angebaute Produkte verarbeitet werden“, betont Chefkoch Joseph Maynard. Französische, spanische, italienische und afrikanische Einflüsse lassen die Südstaatenküche auf genussvolle Weise verschmelzen.
SoBou – Ebenfalls im French Quarter gelegen, im W Hotel, wird Besuchern hier eine unkonventionelle, von Imbissküche inspirierte Kost dargeboten, die sich stark an der lokalen Cuisine orientiert. Einfallsreiche, liebevoll zubereitete Cocktails runden das Geschmackserlebnis ab.

Hobby-Köche können sich direkt an einer Kochschule in die Geheimnisse der Südstaatenküche einweihen lassen. Kurse mit kleinen Gruppen und toller Aussicht auf den Mississippi River gibt es bei Crescent City Cooks! Die New Orleans School of Cooking und die New Orleans Cooking Experience sind weitere Top-Adressen, um zu lernen, wie eine traditionelle Jambalaya und weitere Cajun-Spezialitäten zubereitet werden.

Wer nicht selbst den Kochlöffel schwingen möchte, erfährt bei einer kulinarischen Stadtführung Wissenswertes über die internationalen Einflüsse in der Region. Destination Kitchen/Food Tours New Orleans bietet Führungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten an. Bei der dreistündigen Tasting Tour of the French Quarter erkundet man den historischen Stadtteil zu Fuß und erfährt dabei jede Menge interessante Details, zum Beispiel darüber, wie die ältesten Restaurants der Stadt den Charakter von New Orleans geprägt haben oder was den Unterschied zwischen kreolischer und Cajun-Küche ausmacht. In fünf verschiedenen Restaurants werden Verkostungen abgehalten, die unter anderem Jambalaya und Seafood Gumbo enthalten. Weitere empfehlenswerte Touren sind der New Orleans Oyster Crawl und A Tasty Sample of New Orleans.

www.neworleans.de
www.louisianatravel.de