Brasserie „1806“ – Serviceteam des Jahres 2016

Der Schlemmer Atlas glaubt, dass das perfekte Serviceerlebnis die Summe vieler Einzelleistungen in einem Restaurant ist. Aus diesem Grund lößt die Auszeichnung „Serviceteam des Jahres“ ab 2016 die Ehrung „Oberkellner des Jahres“ ab. Damit steht jetzt das Team und nicht mehr der einzelne Mitarbeiter im Fokus. Dies entspricht dem Zeitgeist und dem, was der Gast heute in einem Restaurant erlebt.

Die Schlemmer Atlas-Jury sieht hier das Serviceteam der Brasserie 1806 aus dem Breidenbacher Hof in der ersten Reihe der Erlebnisbringer. Herzlichen Glückwunsch!

„Gemeinsam sind wir stark“ ist der Leitsatz eines Teamgedanken. Oft propagiert, und doch selten angewandt. Die Kunst, wahres Teamverhaltens an den Tag zu legen und dabei erfolgreich zu sein, besteht darin, eine flache Hierarchie zu praktizieren. Das heißt unter einer sanften Führung, die Menschen sich selbst organisieren zu lassen, Ideen umsetzen zu dürfen, Vertrauen zu haben.

Das Serviceteam der Brasserie „1806“ im Düsseldorfer Breidenbacher Hof strahlt diese zufriedene Selbstsicherheit aus, die eine solche Teamstruktur mit sich bringt. Jeder Einzelne ist sich seiner Stärken bewusst und hilft dem anderen. Jeder aus dem Team ist wichtig! Der Leitgedanke der Capella Gruppe „Die Gäste begeistern“ ist dabei in Fleisch und Blut übergegangen. Gäste der Brasserie spüren diese freundliche Atmosphäre. Der Gast wird nicht nur aufmerksam betreut und mit professionellem Service versorgt, sondern in eine Gastfreundschaft mit eingebunden.

Das Feingefühl für die sanfte Führung besitzt Rebecca Blank. Sie managt die gesamte F&B Operation mit der Brasserie „1806“, der Capella Bar, der Lobby Lounge sowie dem In-Room Dining und Bankett/Catering. Der gebürtige Düsseldorfer Marco Hahn übernimmt die Funktion des Supervisors im Restaurant. „Die Arbeit im Team ist ein fruchtbarer Prozess. Es wird diskutiert und jeder kann Änderungen herbeiführen. Es gibt keine festgefahrenen Strukturen,“ verrät uns Marco Hahn, der so erfrischend auf jede Frage, fachlich und plaudernd zu antworten wusste.

Thailand Knigge

Wie sollte ich mich in Thailand benehmen? Natürlich höflich und respektvoll wie überall woanders auf der Welt auch. Einige Sachen sind zu beachten, da sie grundlegend anders sind als bei uns

Religiöse Fettnäpfchen vermeiden

Der Buddhismus ist in Thailand allgegenwärtig. Ihm kommt eine große Bedeutung zu. So sollten Touristen einen buddhistischen Tempel nur barfuß betreten sowie mit angemessener Bekleidung. Wie in christlichen und moslemischen Glaubensräumen sind eine kurze Bekleidung und freie Schultern nicht gern gesehen. In Geschäften und an Souvenirständen sollte bei dem Kauf von Buddhastatuen Vorsicht geboten sein. Antike Statuen dürfen lediglich mit einer Genehmigung des Fine Arts Department nach Europa ausgeführt werden. Mönche dürfen Frauen nicht anfassen. Aus diesem Grund sollten sie die Glaubensvertreter nicht nötigen etwas aus ihrer Hand zu nehmen. Almosen können über einen Mann überreicht oder auf den Boden gelegt werden.

Nie das Gesicht verlieren
Thailand ist das Land des Lächelns. Dieser sympathische Geschichtsausdruck strahlt nicht nur Freundlichkeit aus. Er besitzt auch noch eine weitere soziale Funktion. So lächeln Thais auch, um ihr Gesicht vor dem Gegenüber nicht zu verlieren. Ist ihnen ein Fehler unterlaufen, lächeln sie auch. Dies soll Vergebung beim Gegenüber bewirken. Wenn sie die Antwort auf eine Frage nicht wissen, lächeln sie ebenfalls. Der Thailandexperte Rainer Föppl von Thailand.ch rät daher: „Nehmen Sie als Tourist stets eine Straßenkarte mit, um im Notfall selbst zum Hotel zurückzufinden.“ Aufgrund dieser kulturellen Gegebenheit wird ein Taxifahrer nämlich nicht zugeben, wenn er die Hoteladresse nicht kennt. Er wird seine Gäste freundlich anlächeln und einen Kollegen um Rat fragen.

Riesling Renaissance

Weltweit gilt der Bernkasteler Doctor als der berühmteste Weinberg Deutschlands. In deutschen Landen hingegen ist er nur wenigen Weinliebhabern ein Begriff. Nach Jahrzehnten des „Vergessens“ erhält der legendäre Riesling aus dem Bernkasteler Doctorberg nun im auch im eigenen Land eine beachtliche Medienaufmerksamkeit.

Am Sonntag, den 26. Februar um 18.30 Uhr strahlt der Fernsehsender n-tv in seiner Serie „FINE – Das Weinmagazin“ einen 25-minütigen Beitrag über den Bernkasteler Doctor aus. Die mehrtägigen Dreharbeiten fanden im Herbst in den Weingütern Wegeler – Gutshaus Bernkastel und Witwe Dr. H. Thanisch – Erben Müller-Burggraef statt.

Am Sonntag, den 26. Februar um 18.30 Uhr, bei n-tv

BONGUSTO jetzt auch in Österreich

Ab 3. Mai können TV-Zuschauer den Food-Sender BONGUSTO auch im Nachbarland Österreich empfangen. In hochauflösender HDTV-Qualität strahlt UPC Austria das bildstarke Programm des einzigen Food-TV-Sender Deutschlands aus. Auf die Empfänger warten spannende Reportagen, authentisch-scharfe Kochshows sowie packende Dokumentationen. Ein besonderes Schmankerl: In seiner Sendung „Shane’s World“ präsentiert der österreichische Ire Shane McMahon, Kosmopolit und Publikumsliebling, regionale Spezialitäten.

Außerdem gibt’s genussvolle Momente in Sendungen wie „Echt lecker“, „Backen!“ oder „Caffee & Chocolade“. 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche zeigt der Pay-TV-Sender BONGUSTO, der Teil des Burda Food.net ist, alles rund ums Essen und Genießen.

Café Museum

Ein Juwel der Kaffeehauskultur öffnet wieder

Das traditionsreiche Café Museum strahlt wieder
Gemütlichkeit aus. Nach mehr als neun Monaten Schließung wird wieder Kaffee serviert. „Wir haben uns entschlossen, zur
typischen Wiener Kaffeehausatmosphäre zurückzukehren“, so die neuen
Pächter Irmgard und Berndt Querfeld.

Die Innenausstattung wird durch bequeme Logeneinheiten, die sich
entlang der Wände schmiegen, geprägt. Die Sitzgruppen bestehen aus je
einer halbkreisförmigen Sitzbank, einem klassischen Kaffeehausstuhl
sowie einem Marmortisch. Die Bänke sind mit sanft bemustertem, rotem
Stoff überzogen und versprechen im Gegensatz zu den vormaligen
Bugholzstühlen bequemes Verweilen.
Das Lichtkonzept beinhaltet 35 messingvernickelte Wandleuchten sowie
neun große Lampen in Kugelform. Komplett neu gestaltet sind auch
Küche und Nebenräume.

Das Café Museum hielt seit Beginn dieses Jahres geschlossen, da
der frühere Betreiber die Einrichtungsgegenstände mitnahm und eine
Betriebsfortführung nicht möglich war. Mit der von der Familie
Querfeld eingeleiteten Neugestaltung wurde der österreichische
Architekt Hans-Peter Schwarz beauftragt.

Die Wiedereröffnung des Café Museums bringt der Wiener
Kaffeehauskultur ein Juwel der Kaffeehaustradition zurück. Zahlreiche
Persönlichkeiten gingen hier ein und aus. Gustav Klimt, Egon Schiele,
Otto Wagner, Emmerich Kálmán, Elias Canetti, Egon Friedell, Alfred
Gerstenbrand, Peter Altenberg, Robert Musil, Karl Kraus, Oskar
Kokoschka, Franz Lehár und noch andere Künstler gaben sich im Café
Museum einander die Klinke in die Hand. „Da wurde mit allen Freunden
am Stammtisch täglich die Welt niedergerissen und neu aufgebaut,
natürlich schöner und besser als die alte war. Welterkenntnis gepaart
mit Erfahrung und Verbindung – keine Hochschule der Welt konnte einem
solche Schätze geben oder vermitteln.“, meinte einst Josef August
Lux, ebenfalls Stammgast im Café Museum.

Große Aufregung gab es ob der Innenarchitektur des Kaffeehauses
als dieses am 10. April 1899 erstmals öffnete. Ganz Wien sprach über
die lieblose Ausgestaltung von Adolf Loos. Statt Plüschseligkeit
dominierte ein kühler Raum mit Sesseln und Tischen, die alles
Anheimelnde vermieden. Die Wiener nannten das Café Museum bald „Café
Nihilismus“. Anfang der dreißiger Jahre baute der Architekt Josef
Zotti das Innere um. Rote Kunstledersofas entlang der Wände prägten
fortan den Inneneindruck. 2003 folgte ein Rückbau in Richtung
Loos-Architektur. Ende 2009 schloss das Kaffeehaus. Ein neuer Pächter
wurde gesucht. Und die Familie Querfeld meint heute: „Wir haben uns
entschlossen, keine Experimente zu machen und dem Kaffeehaus seine
Gemütlichkeit zurückzugeben.“

Weitere Informationen: www.cafemuseum.at

Kampf der Köche

kabel eins testet neue Kochshow am Vorabend

Kurz vor Ostern versucht sich kabel eins wieder an einer Kochshow. Im Blick hat man dabei jene Zuschauer, die die VOX-Show „Unter Volldampf!“ seit einigen Wochen schmerzlich vermissen.

Sang- und klanglos ist das „Fast-Food-Duell“ vor einigen Wochen aus dem Programm von kabel eins verschwunden, doch noch hat der Sender die Hoffnung nicht aufgegeben, eine tägliche Kochshow im Vorabendprogramm etablieren zu können. Kurz vor Ostern startet nun ein weiterer Versuch.

Ab dem 29. März strahlt kabel eins an vier Tagen den „Kampf der Köche“ aus. Der Sendeplatz lässt vermuten, dass man dabei vor allem die Fans der momentan bei VOX pausierenden Kochshow „Unter Volldampf!“ im Blick hat, die für den täglichen Ableger von „Prominent!“ kürzlich ihren Sendeplatz im Anschluss an „Das perfekte Dinner“ verlor. Quelle: www.dwdl.de

Bremen hat wieder einen Michelin Stern

Heiko Schulz, Küchenchef des Restaurants „La Terrasse“ im Park Hotel Bremen bringt endlich wieder einen Stern nach Bremen

Roh marinierte Gänsestopfleber mit geräuchertem Aal, gebundenem Renettenkompott und Steinpilzeis; Ochsenschwanzbouillon unter der Blätterteighaube oder Variationen von Mandelblütenhonig und Äpfeln – Das sind die besonderen Kompositionen von Heiko Schulz, Küchenchef des Restaurants „La Terrasse“ im Park Hotel Bremen. Mit Auszeichnung: Am 11. November 2009 vergibt Guide Michelin einen Stern an das Gourmet-Restaurant im Park Hotel Bremen.

„Wir sind sehr stolz, dass wir bereits nach eineinhalb Jahren für unsere Arbeit ausgezeichnet wurden. Der Stern ist für uns strategisch sehr wichtig und strahlt weit über Bremen hinaus“, sagt Wilhelm Wehrmann, Geschäftsführender Gesellschafter des Park Hotel Bremen, im Gourmet Report Interview.

Im Juni 2008 überzeugten Heiko Schulz und Christian Dietz, Restaurantleiter von „La Terrasse“, das erste Mal die Feinschmecker. Für die Familie Wehrmann war es schon immer einer der wichtigsten Ziele, ihren anspruchsvollen Gästen in den modern und individuell gestalteten Räumlichkeiten außergewöhnliche Kulinarik zu bieten. Ein Jahr später wurde die kreative Leistung, der aufmerksame Service und das erholsame Ambiente bereits mit 15 Punkten von Gault Millau belohnt.

„Ich bin von St. Moritz nach Bremen gezogen. Familie Wehrmann und das Park Hotel Bremen haben mich überzeugt. Von Anfang an genoss ich Vertrauen und durfte meine Vorstellung von erstklassiger Küche ausleben. Ich danke meinem gesamten Team für die hervorragende Zusammenarbeit. Natürlich wird die Auszeichnung gefeiert – vielleicht mit einem guten Wein zu meinem Lieblingsessen, einem Riesling aus dem Hause Franz Künstler“, erklärt der frischbesternte 41-jährige Chef de Cuisine dem Gourmet Report.

www.park-hotel-bremen.de/la-terrasse.html

Alles über den Michelin 2010:
www.gourmet-report.de/artikel/32959/2-Stern-fuer-Martin-Herrmann-Hotel-Dollenberg.html

Neue Michelin Sterne Deutschland 2010:
www.gourmet-report.de/artikel/32960/Neue-Michelin-Sterne-Deutschland-2010.html

Alle gestrichenen Michelin Sterne Deutschland 2010:
www.gourmet-report.de/artikel/32961/Gestrichene-Michelin-Sterne-Deutschland-2010/

Die Michelin Sterne Restaurants Deutschland 2010 (nach Orten sortiert):
www.gourmet-report.de/artikel/32962/Die-Michelin-Sterne-Restaurants-Deutschland-2010/

Alle Bib Gourmand Restaurants, die besonders preiswerten Restaurants des Guide Michelin Restaurantführer:
www.gourmet-report.de/artikel/32965/Bib-Gourmand-Deutschland-2010/

Wir gratulieren allen Köchen und ihren Teams!

Gourmet-Fastfood und Coffeshop de luxe in Berlin

Gourmet-Fastfood und Coffeshop de luxe: Giacomo eröffnet in der Bleibtreustraße

Ab 20. Juni strahlt ein neuer Stern an Berlins Genießerhimmel: Giacomo – choose your
taste, Gourmet-Fastfood und Coffeshop de luxe, eröffnet in der Charlottenburger Bleibtreustraße 32.

Auf 170 qm bieten die Besitzer Donn Lutz und Amit Ranka neuartige Ideen und bewährte Produkte, aber
alle in herausragender Qualität und nur mit besten Zutaten. Amit Ranka hat bereits mit einer Lassi-Linie
unter gleichem Namen sein Gespür für Trends unter Beweis gestellt.
Eines der Kernstücke des Gastronomiekonzeptes ist die Giacomo-Lunchbox. Nach einem Baukastenprinzip
kann sich der Gast verschiedene Gerichte des täglich wechselnden Angebotes aus internationalen
Spezialitäten selbst zusammenstellen und vor Ort genießen oder mitnehmen. Außerdem werden
Tramezzini, Tagessuppen und Piadinas (gefüllte, italienische Fladenbrote, die schon Gaius Julius Cäsar
schmeckten) angeboten, sowie Salate und Sushi im besonderen Giacomo-Style.

Ein Schwerpunkt von Giacomo bildet die Patisserie mit Törtchen, Macarons, Croissants und Eiswaffeln aus
eigener Herstellung. Eis und Sorbets werden nach eigenen Rezepten hergestellt. Die Pralinen, darunter so
ungewöhnliche Kreationen wie Feige-Balsamico, Lavendel-Koriander oder Lakritze mit Rum, werden von
einem Chocolatier aus edlen Zutaten komponiert.

Auch die über 20 verschiedenen Sorbet- und Eiscreme-Variationen werden in Berlin ihresgleichen suchen:
Geschmacksrichtungen wie Grüner Tee, Kardamon-Safran-Pistazie und Lychee-Rose-Himbeere wirken
fast hausbacken neben Sorten aus hierzulande noch unbekannten tropischen Früchten, die das
Multikulti-Team selbst kreiert hat.

Eines der geschmacklichen Highlights der Getränkekarte ist Matcha-Tee. Dieser grüne Tee enthält durch
eine besondere Behandlung mehr Chlorophyll als herkömmlicher Tee und ist dadurch viel gesünder. Man
kann ihn zum Beispiel als „Macha Latte“ mit Milchschaum genießen. Bester Geschmack und Qualität ist
bei allem stets höchstes Gebot, auch bei den Getränken: den Hauswein bezeichnen Ranka und Lutz als
„Aushängeschild“. Champagner der Marke Ruinart und Säfte der Marke van Nahmen runden das Angebot
ab.

Noch dieses Jahr sind zwei weitere Filialen im Berliner Raum geplant, für die kommenden Jahre 30 in Berlin
und weitere bundesweit, die in Eigenregie oder als Franchise geführt werden sollen. Qualität war auch
Kriterium bei der Wahl der Ausstattung: Das Ladenlokal wurde von den bekannten Berliner Architekten
Plajer und Franz entworfen.

Weitere Informationen unter www.giacomo.ag

Schlemmerreise Herbst

Schlemmerreise Herbst

Wachau und Mostviertel

Thema: Maroni-Nockerl auf Mostschaum

Spätsommer in Niederösterreich. Die tief stehende Sonne bringt die Donau zum Glitzern und das herbstlich gefärbte Weinlaub strahlt in intensiven Farben. Überall werden zu dieser Jahreszeit Feste gefeiert: vom Erntedankfest in Wösendorf bis zum Kürbisfest im Retzer Land. Der Autor Werner Teufl beginnt seine „Schlemmerreise“ in der Wachau und reist durch malerische Weinorte bis ins hügelige Mostviertel mit seinen schier endlosen Streuobstwiesen. Vom Stift Melk, der prachtvollsten und größten Klosteranlage des österreichischen Barocks, geht es nach Krems an der Donau in eines der berühmtesten Cafés der Wachau. Wie seit rund 200 Jahren wird hier noch immer „Wachauer Schokolade“ von Hand geschöpft und geformt. Der Autor erwarten süße Versuchungen wie Weinschokolade mit Blauburgunder, Marillenschokolade mit Likör oder Mohnschokolade. Weiter zieht „Schlemmerreise“ ins „Weinviertel“ im Dreiländereck zwischen Österreich, Tschechien und der Slowakei. Neben sanften Weinbergen und weiten Feldern gibt es hier auch geheimnisvolle unterirdische Kellerlabyrinthe, in denen edelste Rebensäfte reifen. Mit Hochprozentigem lockt das „Mostviertel“. Mehr als 150 Birnenarten gedeihen in den Gärten südlich der Donau, aus denen Moste oder Obstweine gekeltert und Schnäpse gebrannt werden. Da Niederösterreich mit der Wachau und dem Wein-, Wald- und Mostviertel als das Schlaraffenland Österreichs gilt, ist hier Genießen keine Kunst, sondern Pflicht.

Parkhotel Schloss Hohenfeld

Verborgenes Schmuckstück strahlt in neuem Glanz – Hoteleigene Kapelle wurde restauriert – Nutzung für Hochzeiten und Taufen

Das Parkhotel Schloss Hohenfeld Münster besitzt einen Schatz, den man auf den ersten Blick kaum wahrnimmt. Im historischen Seitengebäude des Vier-Sterne-Hotels befindet sich hinter einer schlichten Holztür ein echtes Prunkstück: die einzige neobarocke Kapelle in Münster und die best erhaltene in ganz Westfalen. Nach umfangreicher Restaurierung erstrahlt das verborgene Schmuckstück nun wieder in neuem Glanz und soll künftig für Hochzeiten und Taufen genutzt werden.

Wenn man die Tür des Sakralbaus öffnet, fühlt man sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Barocke Formen bestimmen das Bild. Die aufwändige Innenausstattung mit Altar, hölzernen Sitzbänken, schmiedeeisernen Emporegittern, Marmorsäulen, Skulpturen sowie teilweise farbig und figürlich verglasten Fenstern ist original erhalten. Seitlich im Turmbereich verfügt die ehemalige adelige Privatkirche über eine kleine Herrscherempore mit eigenem Zugang. Von dort kann man, wie aus einer Loge, den gesamten Innenraum übersehen. Optische Krönung des Raumes ist der Altarbereich, der von einer hellen Kuppel überdacht wird. Diese besitzt eine schöne Kassettendecke und wird von acht dunklen Marmorsäulen getragen. Aus den bleiverglasten Fenstern in der Mitte der Kuppel strahlt Tageslicht auf den Altar herunter. Die Seitenfenster des Altarbereichs zeigen Abbildungen der Heiligen Maria und des Heiligen Benediktus.

Das Pächterpaar Regina und Ernst Miebach ist stolz auf das neue Glanzstück. Rund 17.000 Euro haben sie in die Verschönerung investiert. Dafür wurden unter anderem neue Bodenfließen verlegt, eine neue Heizungsanlage eingebaut sowie umfangreiche Maler- und Restaurationsarbeiten durchgeführt. „Ich freue mich, dass dieser verborgene Schatz nun wieder in neuem Glanz erstrahlt“, sagt Ernst Miebach. Schon jetzt hat der Hotelchef Anfragen für Hochzeiten und Taufen in der hoteleigenen Kapelle.

Ansprechpartnerin für die Kapellennutzung ist Veranstaltungsleiterin Ariane Formanski. Sie ist unter der Telefonnummer 02534-808-616 zu erreichen.

Mehr Informationen: www.parkhotel-hohenfeld.de