"Slow baking" hilft bei Reizdarm

Traditionell gebackenes Brot ist besser verträglich

Viele Reizdarm-Patienten haben unangenehme Blähungen, wenn
sie Brot essen. Nach einer Studie der Universität Hohenheim ist diese
Unverträglichkeit nicht in erster Linie auf die Getreideart, sondern
auf die Art und Weise der Zubereitung zurückzuführen. Betroffene
können von traditionellen Backtechniken profitieren, bei denen der
Teig lange geht und problematische Bestandteile bis zum Backen bereits
abgebaut sind.

Rund zwölf Prozent der Deutschen, vor allem Frauen, leiden an einem
Reizdarm. Wenn nach dem Essen von Weizenbrot Blähungen auftreten,
werden sie vermutlich durch sogenannte FODMAPs (fermentierbare Oligo-,
Di-, und Monosaccharide sowie Polyole) ausgelöst. Das sind
niedermolekulare Zucker, die aus ein bis vierzehn Zuckermolekülen
bestehen. Sie werden im Dünndarm nicht ausreichend abgebaut und
gelangen unverdaut in den Dickdarm. Dort führen sie zur Bildung von
großen Gasmengen, was sehr schmerzhaft sein kann.

Mit Hilfe eines chromatographischen Analyseverfahrens wurden die
Mengenanteile dieser speziellen Zucker in verschiedenen Vollkornmehlen
untersucht. Die Wissenschaftler verglichen üblichen Brotweizen mit
Urgetreide wie Einkorn, Emmer, Durum und Dinkel. Diese alten
Getreidearten werden in der Regel von Reizdarm-Patienten besser
vertragen. Überraschenderweise enthielt Einkorn sogar mehr FODMAPs
als Brotweizen. Die geringsten Mengen waren im Emmer nachweisbar,
gefolgt von Dinkel und Durum. Die Unterschiede zum Brotweizen waren
allerdings nicht wesentlich.

Anschließend standen die aus den Getreidemehlen zubereiteten Teige
nach unterschiedlichen Gehzeiten (1, 2, 4 und 4,5 Stunden) auf dem
Prüfstand. Die niedrigsten Gehalte an den speziellen Zuckern wurden
in Teigen mit der längsten Gehzeit nachgewiesen. Nach viereinhalb
Stunden waren selbst im Teig aus Brotweizen nur noch zehn Prozent der
FODMAPs enthalten. Die höchsten Gehalte an den speziellen Zuckern
enthielten die Teige mit nur einer Stunde Gehzeit. Das ist der
Zeitraum, nach dem Großbäckereien in der Regel ihre Teiglinge
backen.

„Slow baking“ hat noch weitere Vorteile. Wenn der Teig länger
reift, können sich auch mehr Aromen entfalten, schreiben die Autoren
in der Fachzeitschrift „Journal of Functional Foods“. Zudem stehen
dem menschlichen Körper mehr Eisen und Zink zur Verfügung. Denn es
werden bei langen Gehzeiten Phytate abgebaut, die diese Spurenelemente
sonst im Teig binden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:
www.uni-hohenheim.de <http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1756464616301463

ZEIT Kochtag am 22. April 2016

Am 22. April 2016 findet zum zweiten Mal der ZEIT Kochtag statt. Der Aktionstag steht unter dem Motto „So isst Deutschland“ und soll möglichst viele Menschen dazu anregen, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen.

Bundesweit finden am 22. April gut 200 öffentliche Veranstaltungen rund um die Themen Kochen, Ernährung und Genuss statt. Von Aachen bis Würzburg, von Hannover bis Konstanz werden Kochkurse, Bauernhofbesuche, kulinarische Spaziergänge und Kräuterworkshops angeboten. Eine Übersicht aller Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter www.zeit-kochtag.de/veranstaltungen.

Organisiert werden die Veranstaltungen von Vereinen und Unternehmen, die die Idee des ZEIT Kochtags unterstützen. So organisiert der Hausgerätehersteller Gaggenau als Partner des ZEIT Kochtags zusammen mit seinen Handels- und Kooperationspartnern rund 30 Kochveranstaltungen. Der Verband Bioland ist mit mehr als 20 Veranstaltungen dabei. Auch Slow Food Deutschland e.V., die deutschen Volkshochschulen sowie zahlreiche Kochhaus-Filialen beteiligen sich mit Kochaktionen und Kennlerntagen in ganz Deutschland. Zu den weiteren Unterstützern zählen u.a. Food Assembly und die Geschmackstage. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.zeit-kochtag.de/die-unterstuetzer-des-zeit-kochtags.

Der ZEIT Kochtag wurde von der Wochenzeitung DIE ZEIT gemeinsam mit dem Hausgerätehersteller Gaggenau, dem Lebensmittelhändler EDEKA sowie Slow Food Deutschland e.V. als ideellem Partner ins Leben gerufen. Jeder, der Spaß am Kochen hat und gutes, selbstgemachtes Essen schätzt, kann sich an dem Aktionstag beteiligen – sei es in Form eines privaten Kochabends mit Freunden oder durch die Teilnahme an einer öffentlichen Veranstaltung. Über die Möglichkeiten, am ZEIT Kochtag teilzunehmen, informiert die Website www.zeit-kochtag.de.

Das komplette Veranstaltungsprogramm der ZEIT finden Sie unter www.zeit-verlagsgruppe.de/veranstaltungen.

Markt des guten Geschmacks 2016

Bei der jährlichen Slow-Food-Leitmesse vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart steht das bewusste Erleben von Lebensmitteln mit allen Sinnen im Vordergrund. So bietet der Markt des guten Geschmacks – Die Slow Food Messe z.B. Mitmach-Veranstaltungen zum Thema Ganztierverarbeitung und Vielfalt schmecken.

„Beim Markt des guten Geschmacks geht es uns vor allem darum, die Menschen wieder an das Essen und alle damit verbundenen Prozesses heranzuführen. Die Industrialisierung der Lebensmittelindustrie hat zu einer Entfremdung von Mensch und Speise geführt. Viele Verbraucher wissen nicht mehr, auf welcher Weide ‚ihr Steak‘ stand, wie der Bauer das Tier behandelte, womit es gefüttert wurde, oder welcher Metzger wie die Schlachtung vollführte. Das oft fehlende Wissen um die Lebensmittelproduktion und die Speise macht es für viele schwer, ‚gute‘ von ’schlechten‘ Produkten zu unterscheiden“, so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Gerade beim Fleisch tragen wir eine große Verantwortung, das Erzeugnis wertzuschätzen, zum Beispiel durch eine möglichst ganzheitliche Verwertung des geschlachteten Tieres – von Kopf bis Schwanz. Die Erzeugung von Fleisch und tierischen Produkten erfordert viel Arbeit, Kosten und natürliche Ressourcen, aber es geht dabei auch um die Würde des für uns geschlachteten Tieres. Bei der Slow Food Messe widmen sich deshalb mehrere Kochwerkstatt-Termine der Ganztierverarbeitung, um zu zeigen, wie man auch weniger edler oder bekannte Teile in leckere Gerichte verwandelt:

Leberknödelsuppe in der Gemüsebrühe – von A – Z selbstgemacht! (K 3): Zwei junge Vollblutgastronomen schlagen mit Produkten vom eigenen Acker eine Brücke zwischen klassischer Kochkunst und zeitgemäßer jahreszeitlicher Ausrichtung. „Herz &Niere“ steht für Respekt vor dem Lebewesen und daher werden ganze Tiere verwendet und verwertet. Christoph Hauser („Herz & Niere“ -das nose to tail Restaurantkonzept in Berlin) wendet hierbei u.a. klassische Konservierungstechniken an und verbindet diese gekonnt mit seiner jahrelangen Erfahrung in der deutschen Spitzengastronomie. (Freitag, 01.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Feines Lammragout aus Bries, Zunge und Keule mit Steckrübe und Kartoffeln (K7): Ursula Hudson und Detlev Ueter kochen ganz traditionell Innereien vom Lamm. Sie wollen mit frischen Innereien von Tieren kochen, deren Leben ein gutes war, die extensiv gehalten und aufgezogen wurden und einen so guten wie nur möglichen Tod hatten. Aus Respekt vor dem Lebewesen wollen Ursula Hudson und Detlev Ueter gezielt das als Köstlichkeit auf den Tisch bringen, was aus dem Repertoire der Zubereitungen verschwindet, weil es nicht mehr geschätzt wird oder weil die Tiere aus industriellen Haltungsformen kommen und damit deren Innereien nicht gut auf den Tisch zu bringen sind. Und die Küchenphilosophie? Sie ist einfach, traditionell. Ziel ist, für Sie erfahrbar zu machen, wie wunderbar Inneren zu verarbeiten sind, wie köstlich sie unsere Mahlzeiten bereichern und abwechseln. (Samstag, 02.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Lamm – ganz oder gar nicht (K 10): Über das Putzen von Artischocken und Innereien bis hin zur Zubereitung von frischer Pasta erleben wir vier traditionelle römische Rezepte. Andrea und Marcello Gallotti bringen in ihr junges Restaurant viel ein: tiefes Wissen und Erfahrungen, die sie in ihrem Studium an der Slow-Food-Universität in Italien erworben haben, ihre Verwurzelung in verschiedensten europäischen Kulturen, die Überzeugung, dass Essen Identität und Freude stiftet, und ihren Ansatz, die Vielfalt der Regionalküchen Europas authentisch erlebbar zu machen. (Sonntag, 03.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Das Zweinutzungshuhn – eine nachhaltige Alternative zu den ausgebeuteten Hochleistungstierrassen der Massentierhaltung – findet wiederum Verwendung in der Kochwerkstatt Caesar’s Salad à la Sonja Frühsammer mit Hähnchenbrust vom Zweinutzungshuhn (K 9): Sie ist die beste Köchin in Berlin und eine der besten bundesweit. Die gebürtige Australierin kreiert aromenreiche Gerichte, die mit verschiedenen Konsistenzen und Geschmacksrichtungen spielen. (Sonntag, 03.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Dass Fleisch nicht unbedingt für ein gehaltvolles und deliziöses Mahl notwendig ist zeigt die vegetarisch ausgerichtete Kochwerkstatt Emmer- Ravioli mit Ziegenfrischkäse, Salbei-Schalotten-Butter und Wasserkressesalat mit Stefan Rottner (K4): Sein Handwerk hat Stefan Rottner in verschiedenen Spitzenrestaurants in Deutschland und der Schweiz erlernt. Regionale Spezialitäten sowie die Kräuter aus dem hauseigenen Garten bilden die Grundlage für seine gehobene und zugleich bodenständige Küche. (Freitag, 01.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Slow Food Messe

Stuttgarter „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ feiert im Frühjahr zehnjähriges Jubiläum – Rund 500 Genusshandwerker erwartet

Vom 31. März bis 3. April öffnet eine außergewöhnliche Genussmesse in Stuttgart ihre Tore: der „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Zum zehnten Jubiläum belegt die Messe zwei komplette Messehallen. Auf insgesamt 21.000 Quadratmetern präsentieren rund 500 Aussteller eine einzigartige Vielfalt regionaler, traditionell handwerklich hergestellter Spezialitäten, die den strengen Qualitätskriterien von Slow Food genügen.

Dies bedeutet insbesondere, dass die angebotenen Produkte gemäß dem Slow Food Motto „gut, sauber, fair“ hohe Ansprüche an Geschmack und Qualität erfüllen. Sie werden in traditionell handwerklicher Art, weitgehend frei von Zusatzstoffen sowie umwelt- und ressourcenschonend hergestellt. Dominieren im Regal heute normalerweise standardisierte Lebensmittel aus industrieller Massenfertigung, so hat der „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ den kulinarischen Reichtum in- und ausländischer Regionen sowie den unverfälschten Geschmack zu seinem Programm erklärt.

Genussvolles und informatives Rahmenprogramm garantiert
Daneben können sich die Besucher auf ein umfangreiches und genussvolles Rahmenprogramm freuen. Sie erwarten spannende und informative Podiumsdiskussionen, einzigartige Geschmackserlebnisse, die große Vielfalt deutscher Weine in der Vinothek und viele Köstlichkeiten in der Kochwerkstatt.

Ergänzt werden die Klassiker durch die Angebote auf dem „Marktplatz Brauerhandwerk“ sowie dem „Continental Whisky Market“. Auf dem „Marktplatz Brauerhandwerk“ steht „Bier mit regionalen Wurzeln“ im Mittelpunkt. Er ist die Plattform für kleine und mittlere Brauereien, die mit ihrer jährlichen Produktion die Grenze von 100.000 Hektolitern nicht überschreiten und die sich die Bewahrung der traditionellen Braukunst auf die Fahnen geschrieben haben.

Der weltweit einzigartige „Continental Whisky Market“ ist die exklusive Bühne für alle traditionell arbeitenden Whisky-Brennereien des „alten Kontinents“. Whisky-Destillerien des Festlands präsentieren hier ihre Produkte, die aus regionalen Rohstoffen gewonnen wurden. Brennereien, die keinen eigenen Messeauftritt stemmen können, stellen ihre Produkte analog zur seit vielen Jahren etablierten „Vinothek“ in der „Whiskythek“ ein. Ausgebildete Edelbrand- und Whisky-Sommeliers übernehmen dort die Beratung und den Ausschank.

Natürlich warten bei Brauern, Brennern und Winzern auch immer die passenden Seminare, um die Nuancen der einzelnen Produkte zu erschmecken und den Aromen hinterher zu spüren.

Die Übersicht über das vollständige Rahmenprogramm sowie die Möglichkeit zur Buchung der einzelnen Seminare gibt es ab Februar unter: www.messe-stuttgart.de/slowfood/rahmenprogramm

Internationales Jahr der Hülsenfrüchte

Linsen, Kichererbsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte enthalten viel Eiweiß und gedeihen auch auf kleiner Fläche und kargen Böden. So sind sie ein wichtiger Teil der Ernährung für viele Gemeinschaften, vor allem im Globalen Süden. Aber auch bei uns bieten Hülsenfrüchte viel – nicht zuletzt eine Alternative zu tierischen Produkten, und damit eine schmackhafte Möglichkeit, unseren Fleischverzehr zu vermindern, der in seinem derzeitigen Umfang nicht mehr lange tragbar sein wird. Nicht zuletzt spielen diese Pflanzen auch in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle, denn sie binden Stickstoff in die Erde zurück und tragen damit maßgeblich zu einem gesunden, fruchtbaren Boden bei.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen, um die Bedeutung dieser bescheidenen Früchte für die globale Ernährungssicherung und eine ökologisch nachhaltige Lebensmittelerzeugung zu unterstreichen, und uns wieder auf den Geschmack dafür kommen zu lassen.

„Das internationale Jahr der Hülsenfrüchte erinnert uns an die Bedeutung der Vielfalt für eine Ernährung, die gut und gesund für uns persönlich, aber auch für unseren Planeten ist,“ so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V.

Auch Slow Food möchte die Gelegenheit nutzen, um das Augenmerk der Verbraucher wieder auf diese besondere, oft vernachlässigte Lebensmittelkategorie zu richten: „In den Küchen der Mittelmeerländer, in Südamerika, Afrika und Asien nehmen Hülsenfrüchte seit jeher einen wichtigen Platz ein. In Deutschland dagegen haben traditionelle Gerichte mit Hülsenfrüchten wie Linseneintopf, Erbsensuppe und Bohneneintopf ein negatives Image als „Arme-Leute-Essen“ bekommen und sind immer mehr vom Speiseplan verschwunden. Im Hinblick auf die Notwendigkeit zur fleischreduzierten Kost gewinnen sie als alternative Eiweiß-Lieferanten wieder zunehmend an Bedeutung. Wir sollten daher auch unsere einheimischen Sorten fördern und durch neue Rezeptideen wieder hoffähig machen,“ so Dr. Hanns-E. Kniepkamp, Leiter der Slow Food Archekommission.

Obwohl Hülsenfrüchte in der deutschen Küche vielerorts nicht im Vordergrund stehen, gibt es in Deutschland so einige autochthone Sorten. Die Slow Food Arche des Geschmacks hat vier Hülsenfrüchte an Bord: die Alblinse (Baden-Württemberg) und die Trockenbohnensorte Ahrtaler Köksje (Nordrhein-Westfalen) aus dem Köln-Bonner Raum, sowie die Paas Lintorfer Frühe (Nordrhein-Westfalen), eine Buschbohne aus dem Rheinland, als auch die Kesselheimer Zuckererbse (Rheinland-Pfalz), die beide im Sommer genutzt werden können.

Die Alblinse wurde auf der Schwäbischen Alb bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts angebaut. Die niedrigen Erträge und der große Arbeitsaufwand bei Ernte und Reinigung waren Ursachen für das völlige Verschwinden dieser uralten Nahrungspflanze in ganz Deutschland. Zwei noch in den fünfziger Jahren aufgeführte Alblinsen-Sorten sind dabei verschollen. Seit 1985 baut zunächst nur der Bioland Hof Mammel, eine Erzeugergemeinschaft, auf der Grundlage der Du Puy Linse, Sorte Anica, die Alb-Leisa wieder an.

Das Ahrtaler Köksje gehört zu den in Deutschland selten gewordenen Trocken- oder Körnerbohnensorten. Im Gegensatz zu den meisten noch kultivierten Stangenbohnen werden solche Sorten nicht als grüne Hülse in Suppe, Salat oder als Einkochbohne verwendet, sondern ausschließlich getrocknet zur kräftigen Suppengrundlage genutzt. Im Kreis Ahrweiler sowie im Köln-Bonner Raum ist sie die einzige regional nachgewiesene Trockenbohne. Die Bohne ergibt eine sämige, leicht süßliche Suppe, die traditionell von der Ahrweiler Feuerwehr zum jährlichen Feuerfest angeboten wird. Ebenso gut schmeckt sie zum Brotaufstrich verarbeitet oder in einem bunten Salat.

Die Paas Lintorfer Frühe wurde in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts von der Firma „Paas & Co. Samenzucht und Samenhandlung“ aus Ratingen-Lintorf bei Düsseldorf gezüchtet und bundesweit vertrieben. Die als Hochzuchtsaatgut seit Mitte der 1940er-Jahre anerkannte und ertragreiche Bohnensorte hat sich in allen Lagen und Bodenarten bewährt. Seit den 1970er-Jahren ist die Paas Lintorfer Frühe allerdings nicht mehr am Markt erhältlich. Der Fortbestand dieser Sorte ist über das Engagement des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. gesichert worden. Sie wird von sogenannten Paten angebaut, die das Saatgut weitergeben, verbunden mit der Bitte, die Bohnensorte selbst anzubauen und eigenes Saatgut zu gewinnen.

Süße Schoten aus Koblenz-Kesselheim: die Kesselheimer Zuckererbse ist die bisher einzige belegbare Sorte dieses Gemüses aus dem Koblenzer Raum. An das lokale Klima und die Böden angepasst, wurde sie früher in großen Mengen als Frischgemüse für den lokalen Markt produziert. In den Koblenzer Stadtteilen und auf der Rheininsel Niederwerth hat sich der Gemüseanbau bis heute gehalten. Auf den Markt kommen die Zuckerschoten im Frühsommer, ihr typischer Erbsengeschmack ist ausgeprägter als bei den meisten modernen Sorten. Obwohl sich die Sorte immer noch starker lokaler Beliebtheit erfreut, wird sie hauptsächlich noch in Privatgärten älterer Koblenzer angebaut.

Das internationale Projekt „Arche des Geschmacks“ der Slow Food Stiftung für Biodiversität schützt seit 1996 traditionelle Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen vor dem Vergessen und Verschwinden, die unter den gegenwärtigen ökonomischen Bedingungen am Markt nicht bestehen oder „aus der Mode“ gekommen sind. Die Passagiere der Arche des Geschmacks bringen Abwechslung auf den Teller und erhalten dabei die kulturelle und biologische Vielfalt der Regionen. Schwerpunkt der Arbeit ist das aktive Sammeln, Beschreiben, Katalogisieren und Bekanntmachen der Passagiere. Das Motto lautet: Essen, was man retten will! Denn: Was nicht gegessen wird, wird nicht nachgefragt, kann also nicht verkauft werden und wird deshalb nicht hergestellt. Weltweit gibt es über 2.000 Arche-Passagiere, in Deutschland sind zur Zeit 56: http://www.slowfood.de/biodiversitaet/arche_des_geschmacks/

20. Käsemarkt am Kiekeberg

Sonntag, 29. Mai, 10-18 Uhr, 9 Euro

Handgemachte Käseleckereien aus Büffel-, Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch, das bietet der 20. Käsemarkt am Sonntag, dem 29. Mai im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die besten Käser aus Norddeutschland zeigen die Geschmacksvielfalt ihrer Produkte. Zwischen 10 und 18 Uhr können Besucher die aromatischen Milcherzeugnisse verkosten und kaufen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Ein Höhepunkt für Gourmets und Feinschmecker – Regionale Lebensmittelproduzenten stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre leckeren handgefertigten Produkte vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse direkt verkosten, die Hersteller stehen für Auskünften und Tipps zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Büffel-, Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Produkte aus Norddeutschland wie Fleisch, Wurst, Wein, Säfte sowie Kräuter und Chutneys ergänzen das Angebot. Alle Produkte sind handgemacht und von hoher Qualität.

Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. In einem Bereich des Marktes bieten die
Hersteller ausschließlich Produkte an, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale
Organisation fördert unter anderem Geschmacksbildung und setzt sich für eine nachhaltige
Lebensmittelproduktion ein. In der Kinderkäsestraße von Slow Food entdecken kleine Feinschmecker die verschiedenen Käsesorten und können diese probieren.

Am selben Tag verleihen Slow Food Hamburg e. V. und das Freilichtmuseum am Kiekeberg den Norddeutschen
Käsepreis. Dieser zeichnet Betriebe oder Personen aus, die sich um die norddeutsche Käsekultur verdient
gemacht haben, dabei werden Kriterien wie die handwerkliche Produktion oder die hervorragende Qualität
berücksichtigt. Ausgewählt wird ein Betrieb oder eine Person aus Schleswig-Holstein und aus Niedersachsen.

Der Alte fränkische Satz

Der Alte fränkische Satz wurde als 56. Passagier in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen. Die Arche des Geschmacks ist ein internationales Projekt der Slow Food Stiftung für Biodiversität. Es schützt und fördert traditionelle Nutztierrassen, Kulturpflanzen und Lebensmittel, die vom Verschwinden bedroht sind und trägt so zur Rettung unseres kulinarisch-kulturellen Erbes bei. Der Alte fränkische Satz wird vom Slow Food Convivium Mainfranken-Hohenlohe unterstützt.

Der „Alte fränkische Satz“ entspricht einer über lange Zeiträume hinweg praktizierten Anbaumethode für Weinberge. Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts war diese Anbaumethode nicht nur in Franken, sondern in allen deutschen Weinbaugebieten verbreitet, da sie geeignet war, auch in ungünstigen Jahren einigermaßen gesichert Weine zu erzeugen. Das Prinzip war, durch Anpflanzung von unterschiedlichen Weinsorten in einem Weinberg das Risiko des Totalausfalls der Weinernte zu minimieren. So war gewährleistet, dass, auch wenn durch Spätfröste einige Weinsorten erfroren, andere dies überstanden und so noch eine Traubenernte durchgeführt werden konnte.

Eine andere Besonderheit dieser Anbaumethode ist es, die Trauben aller Weinsorten zum gleichen Zeitpunkt zu ernten und gemeinsam zu vinifizieren. Dies führt im Gegensatz zu Weincuvées, bei denen die unterschiedlichen Weinsorten getrennt gelesen, vinifiziert und erst am Ende verschnitten werden, zu einer großen geschmacklichen Vielfalt, die von Weinberg zu Weinberg und von Jahr zu Jahr die unterschiedlichsten Weine hervorbringt. In Franken gibt es aktuell noch siebeneinhalb Hektar dieses „Alten fränkischen Satzes“, wobei einzelne Weinberge ein Alter von über 50 Jahren aufweisen, aus wurzelechten Sorten bestehen und in alter fränkischer Kopferziehung als Pfahlweinberg in mühevoller Handarbeit gepflegt werden.

Der Alte fränkische Satz umfasst nur noch eine Rebfläche von 7,5 Hektar, was einem Anteil von 0,12 Prozent der gesamten fränkischen Rebfläche entspricht. Der Rückgang ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Lagen sehr aufwändig zu bearbeiten sind und nur einen geringen Ertrag bringen.

Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung des neuen Arche-Passagiers: http://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/alter_fraenkischer_satz

"Mehr Fett!" heißt das Motto der BRIGITTE Diät 2016

Fettsparen war das große Ernährungsmotto der letzten drei Jahrzehnte. Damit macht BRIGITTE jetzt Schluss und setzt auf eine neue „Fett modifizierte“- Diät. Heute wissen Experten, dass es die Kombination von gesunden Fetten und weniger Kohlenhydraten ist, die gesund und schlank macht. Fette liefern mehr Energie als andere Nährstoffe, machen länger satt, sorgen für mehr Genuss und unterstützen das Immunsystem.

Die 30 Rezepte der neuen BRIGITTE Diät erscheinen in Heft 2/2016 (EVT 05.01.2016) – Deutschlands Kantinen-Chefs können sich aber bereits ab sofort auf dem Service-Portal www.BRIGITTE-Diaet-Aktion.de über die zweiwöchigen Kantinen-Aktion informieren und sich anmelden, um ihren Gästen im Februar etwa „Lachsmedaillon mit Senfgemüse“, „Putengulasch mit Spitzkohl“ oder „Hähnchen-Avocado-Tagliata mit bunten Bohnen“ zu servieren.

Registrierte Küchenleiter erhalten ab Dezember 2015 exklusiv vorab die Rezepte zum Gratis- Download – zugeschnitten auf die Gemeinschaftsverpflegung und mit vielen zusätzlichen Tipps. Für den Start der Aktion am 15. Februar 2016 kann dann rechtzeitig mit den Vorbereitungen und der Planung begonnen werden. Außerdem haben die Kantinen-Chefs die Möglichkeit, kostenfreie Werbemittel wie Plakate, Tischaufsteller und Flyer zur Aktion zu bestellen. Zusätzlich stehen ihnen die BRIGITTE Diät-Expertinnen für alle Fragen rund um die Aktion, Ernährung und Diät zur Verfügung. Die BRIGITTE Diät-Aktion läuft bereits seit Jahren erfolgreich in zahlreichen Kantinen Deutschlands.

Die BRIGITTE Diät wurde 1969 in Zusammenarbeit von BRIGITTE mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und Diätexperten entwickelt. Bis heute begeisterte sie schon Millionen von Frauen und wird von Ärzten und Ernährungsberatern befürwortet. Die BRIGITTE Diät empfiehlt 1.200 Kilokalorien pro Tag, für Männer 300 mehr. Die BRIGITTE Diät besteht aus einer Vielzahl von Rezepten für Frühstück, Mittag- und Abendessen, die im Baukastensystem zu individuellen Diätplänen zusammengestellt werden. So garantiert die BRIGITTE Diät eine ausgewogene und genussvolle Ernährung. Seit zwei Jahren empfehlen die Expertinnen der BRIGITTE Diät die Diät-Regeln „Stundenformel“, „Fatburn-Kick“ und „Kalorienbremse“. Die „Stundenformel“ lautet 4 – 4 – 10 für drei Mahlzeiten am Tag. Sie bezeichnet die Stundenzahl, die mindestens zwischen den Mahlzeiten liegen sollte. Der Hintergrund: Der Stoffwechsel verbrennt am meisten Fett, wenn man ihm ausreichend Pausen gönnt. Mahlzeiten mit „Slow Carbs“ helfen hier ideal, weil sie gut und lange sättigen. Hinter dem „Fatburn-Kick“ verbirgt sich die Erkenntnis, dass eiweißreiche Nahrung vor allem abends die Fettverbrennung ankurbelt. Hier helfen Lebensmittel mit „Slow Carbs“, da sie aus Eiweißlieferanten wie Fleisch oder Fisch komplette Mahlzeiten machen. Die „Kalorienbremse“ bedeutet, dass kohlenhydratarme Mahlzeiten den Blutzuckerspiegel niedrig halten und die Energiedichte senken. Auch hier wirken Mahlzeiten mit „Slow Carbs“ optimal, da sie genau an diesem Punkt wirken.

Kantinenchefs können sich bis zum 16. Dezember auf www.BRIGITTE-Diaet-Aktion.de für die Aktion anmelden. Danach ist das nicht mehr möglich.

Fleisch ist nicht gleich Fleisch!

Unser weltweit wachsender Appetit auf Fleisch verursacht nicht nur Umweltschäden durch Massentierhaltung und Monokulturen von Futterpflanzen – er ist auch nicht gesund. So auch das Urteil einer kürzlich veröffentlichen Untersuchen der Weltgesundheitsorganisation?: Das Risiko an Gesundheitsschäden wachse mit der Menge und Regelmäßigkeit des Verzehrs an Wurstwaren und rotem Fleisch, schreibt die WHO.

Diese Aussage schlägt derzeit einige Wellen, insbesondere im undifferenzierten Echo mancher Medienberichte, aber eine kritische Beurteilung des WHO-Gutachtens ist wichtig. „Ob Fleisch oder Wurst – jedes Produkt weist in vielerlei Hinsicht erhebliche Unterschiede auf,“ so Dr. Hanns-Ernst Kniepkamp, Leiter der Qualitätskommission von Slow Food Deutschland e. V. „Fleisch ist nicht gleich Fleisch, sondern in hohem Maße abhängig von Zucht, Haltung und Fütterung der Tiere. Dazu kommt die Zubereitungsart. Hat Fleisch, das gesotten wurde, dasselbe Risiko wie gegrilltes Fleisch? Gibt es Unterschiede im Gefährdungspotenzial zwischen Rind, Schwein und Lamm? Ist ,Schwarzgeräuchertes‘ mit besonders hohem Risiko behaftet?“

Bei den unterschiedlichen Wurstarten ist das nicht anders. Vor allem bei der Herstellung von Würsten kommt der Frage nach Zusatzstoffen eine besondere Bedeutung zu. Für beide gilt: die Herkunft der Tiere und die Art der Zubereitung (Fleisch) oder Weiterverarbeitung (Wurst) sind mitentscheidend für mögliche Wirkungen auf die Gesundheit.

Die Einstufung der WHO wurde anhand der Auswertung von 800 Einzelstudien gemacht, deren Fragestellungen jeweils einem ähnlichen Muster folgten. Daraus ergibt sich zwar ein großer Datenpool, eine differenzierte Aussage aus wissenschaftlicher Sicht lässt dies aber nicht zu.

„So lange diese differenzierten Fragen nach Herkunft, Verarbeitung und Zubereitung nicht beantwortet werden können, entzieht sich die Studie einer fachlichen Bewertung,“ betont Dr. Kniepkamp weiter.

Slow Food plädiert bei allen Lebensmitteln für die Wahl guter, sauberer und fairer Lebensmittel, bei denen die Herkunft, Herstellung und Zusatzstoffe nachvollziehbar sind. Gerade beim Fleischverzehr kommt es eben auf die Dosis an: Fleischverzehr in Maßen ist nicht nur ökologisch nachhaltiger sondern auch besser für die Gesundheit.

„Weniger ist mehr, das gilt gerade bei Fleisch und Fleischprodukten,“ so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V. „Der Verzehr von Fleischkonsum steht in engstem Zusammenhang mit ökologischer Nachhaltigkeit und menschlicher Gesundheit – das sagt Slow Food schon seit langem. Unsere Ernährung muss abwechslungsreich sein mit wenig, aber gutem Fleisch und Wurstwaren aus artgerechter Haltung.“

www.slowfood.de

Cucina Cilentana e Italiana

Auf den Spuren der „Dieta Mediterranea“

Italien bereisen, schlemmen und genießen – das gehört einfach zusammen. Warum nicht einmal selbst unvergessliche, kulinarische Momente zaubern? Im Frühjahr bietet sich die passende Gelegenheit, Reisen und Kochen im Cilento zu kombinieren. Die Ferienhaus-Agentur Cilentano aus Regensburg präsentiert an zwei Terminen – 09. bis 16. April 2016 und 07. bis 14. Mai 2016 – den spannenden wie abwechslungsreichen Kochkurs „Cucina Cilentana e Italiana“. Die einwöchige Veranstaltung findet in Marina di Camerota statt. Neben Kochabenden in geselliger Runde stehen auch Verkostungen, Ausflüge und Besichtigungen auf dem Programm.

Die „Dieta Mediterranea“ – Kulinarische Philosophie des Cilento
Die „Dieta Mediterranea“ (auch Mittelmeer-Diät) ist zugleich Ausgangspunkt und Grundlage des Kochkurses in Marina di Camerota. Ihre Philosophie ist untrennbar mit der Küche des Cilento verbunden und wurde in den 1960er Jahren durch den amerikanischen Physiologen Ancel B. Keys geprägt. In der Nachkriegszeit erkor er das kleine Fischerdorf Pioppi im Herzen des Cilento zu seiner Wahlheimat. Hier studierte Keys die Ernährungsgewohnheiten der lokalen Bevölkerung, die als besonders reichhaltig, ausgewogen und gesund galten.

Das Geheimnis der Mittelmeerküche liegt vor allen Dingen in den Zutaten: frisches Obst und Gemüse, Getreideprodukte, Käse, Fisch, ein wenig Wein und Olivenöl. Sie sind noch heute die wesentlichen Bestandteile der cilentanischen Küche, welche die Authentizität dieses Landstrichs einmal mehr unterstreicht. Nicht wenige der im Cilento hergestellten Produkte tragen ein D.O.P. – oder ein Slow Food-Siegel. Zahlreiche Rezepte haben sich zudem ihren Ursprung bewahrt und werden nach wie vor auf traditionelle Weise zubereitet.

Passione e Tradizione
Mit Leidenschaft und Tradition widmen sich die Cilentani dem Kochen. Dass sich dahinter das Geheimnis des unvergleichlichen Geschmacks des Südens verbirgt, dessen ist sich Andrea Bifulco sicher. Der junge Hotelier aus Marina di Camerota ist zugleich Initiator des Kochkurses „Cucina Cilentana e Italiana“. In dem von ihm in zweiter Generation geführten Hotel Calanca findet der Kurs nur wenige Meter vom Meer entfernt statt.

Vom Meer geprägt ist nicht nur von jeher das Leben der Cilentani, sondern auch ihre Küche. Bis heute hat hier die von den Griechen überlieferte Menaica-Technik überdauert, mit der die silbrig schimmernden Sardellen vor der Küste des Cilento gefangen werden. Dahinter steckt nicht nur jahrhundertealtes Wissen, sondern noch echte Handwerksarbeit, die während des Unterrichts wiederholt thematisiert wird. Zweifelsohne stellt die abendliche Ausfahrt mit den Menaica-Fischern einen Höhepunkt des Kurses dar.

Für Abwechslung sorgen gemeinsame Ausflüge in die frühlingshafte Natur auf der Suche nach grünem Wildspargel und verführerisch süßen Maulbeeren, die am Abend zu köstlichen Gerichten verarbeitet werden. Auf ein echtes cilentanisches Slow Food-Produkt trifft man hingegen im Bergdorf Lentiscosa. Der Ziegenkäse Cacioricotta wird hier von Mimmo Caiazzo hergestellt und ist ein hervorragender Begleiter zu diversen Pastavariationen.

Mit Herz und Seele kochen, das kann hingegen niemand so gut wie die erfahrene Köchin Annamaria, die die Teilnehmer kulinarisch durch den Kochkurs führen wird. Seit 25 Jahren begleitet sie die Familie Bifulco bereits im Hotel Calanca. Wie keine Andere lebt sie die cilentanische Küche. Ob Wildspargel auf Italienisch, handgefertigte Pasta oder der Klassiker „Alici mbuttunate“ (gefüllte Sardellen) – Annamarias Menü ist durch und durch cilentanisch.

Weiterführende Informationen unter:
http://www.cilento-ferien.de/erlebnisreisen/kochkurs-im-fruehjahr.html