Gault Millau 2017 – Mecklenburg-Vorpommern

Von den neun Köchen, die nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern das Niveau erreichen, in dem Kochen zur Kunst wird, stehen sieben in beliebten Reisezielen der Ostsee am Herd. Das beginnt für den Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, bei 15 von 20 möglichen Punkten. Die schaffen im Binnenland nur zwei Restaurants in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017. Die Konzentration an der Küste erklärt der Restaurantführer damit, dass auch in den „übrigen Bundesländern dort am besten gegessen wird, wo das Geld sitzt: in den wirtschaftlichen und touristischen Zentren“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Meck-Pomm hält seit zehn Jahren Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm, weil er nach Ansicht der Kritiker „die feinste Küche des Bundeslandes“ bietet. Sie loben weiterhin: „Obwohl Siewert seine Hauptgerichte im modernen Gewand präsentiert, bleibt das klassisch französische Grundmuster wohltuend erkennbar. So bei der opulenten Lammvariation mit gekräutertem Rücken, Filet im Karottenmantel und Haxenpraline auf weißer Bohnencreme und extraktreichem Lammjus. Oder bei der generösen Vielfalt vom Prime Beef mit getrüffeltem Filet auf Birnencreme, einer mit Farce aus Zunge, Bries und Gänseleber gefüllten Galette sowie einem Ochsenbackenragout, eingefasst und verbunden durch süffigen Sellerie-Trüffel- und pikanten Taleggioschaum.“ Dafür bekommt Siewert, der vor seiner Karriere an der Küste Souschef beim höchstbewerteten Starkoch Helmut Thieltges in Dreis (Südeifel) war, wieder 18 Punkte. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland. 

Platz 2 hält souverän Daniel Schmidthaler in seinem „kulinarisch stilsicheren und trendbewussten, aber auch familiär und vollkommen ungezwungenen“ Restaurant „Alte Schule Fürstenhagen“ in Feldberger Seenlandschaft mit 17 Punkten. „Ebenso schön angerichtet wie intensiv in den gut ausbalancierten geschmacklichen Details kamen das nur knapp marinierte Maränenfilet mit Flusskrebsen und Sanddorn in der cremigen Sauce oder die Lamminnereien (Leber, Zunge, Herz) mit köstlich glasierter Sellerieknolle, rohem Staudensellerie und Knusper aus Nüssen und Holunderblüten. Hohe vegetarische Raffinesse zeigte sich im kunstvoll variierten und verflochtenen Duett von Kohlrabi und Pfirsich mit einem Hauch von Birke. Immer sorgfältig auf das Grundprodukt abgestimmte Kräuter denke man sich zu jedem Gang dazu.“

Platz 3 teilen sich mit jeweils 16 Punkten, die sie für inspirierte Gerichte erreichen:
Ralf Haug vom Restaurant „Freustil“ in Binz auf Rügen („optimale Geschmacksfülle boten die saftige Königskrabbe im frischen Gurken-Buttermilchsud mit Gurken-Allerlei und Buttermilcheis oder der Rehrücken mit Zwiebelvariationen“),  
Pierre Nippkow von der „Ostseelounge“ in Dierhagen („zeitgeistige Weltoffenheit demonstrieren die in Soja marinierte und dann geflämmte Makrele mit Gurken- oder Tomatengrütze sowie das Flanksteak und Short Rib vom US-Rind mit karamellisiertem Chicorée und Schmorzwiebel, deren Süße elegant von einer herben Kaffeejus aufgefangen wird“),
Matthias Stolze vom Restaurant „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde („den Steinbutt begleiten gezupfte Truthahnkeule, schwarze Bohnencreme und Cajun-Aromen, den Rehbockrücken unter einer Kruste aus Wildkräutern und Kirschblüten knackige Pfifferlinge und Sauerteigcreme“).   
         
Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 22 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 19 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten auch die erstmals bewerteten Küchenchefs Maik Gehrke vom „Heinrich‘s“ in Heringsdorf auf Usedom (14 Punkte) und Marcus Sapion vom „Tenzo“ in Feldberger Seenlandschaft (13 Punkte). Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 €).

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern
18 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm
17 Punkte
Alte Schule Fürstenhagen in Feldberger Seenlandschaft
16 Punkte
Freustil in Binz/Rügen
Ostseelounge in Dierhagen
Der Butt in Rostock-Warnemünde
15 Punkte
Jagdhaus Heiligendamm in Bad Doberan
Bernstein und Tom Wickboldt in Heringsdorf/Usedom
Ich weiß ein Haus am See in Krakow

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Ronny Siewert

Heiligendamms Spitzenkoch Ronny Siewert lässt den Gourmetstern weiterhin leuchten

Es bleibt Königsklasse: Das Friedrich Franz Gourmet Restaurant in Heiligendamm darf seinen Stern aufpolieren, denn die Jury des Restaurantführer Michelin bestätigte am Donnerstag erneut diese wertvolle Einstufung. „Die Michelin-Sterne gelten als eine der höchsten Auszeichnungen für eine hervorragende Küche“, sagt Ronny Siewert, Küchenchef des Heiligendammer Spitzenrestaurants, nicht ohne Stolz. Keine Finanzkrise, kein Eigentümerwechsel konnte das zehnköpfige Team um den Sternekoch beirren, beispielhaft bodenständig und immer wieder mit neuen Ideen und Kreationen im Gepäck, bleibt der erfahrene Gourmetkoch seiner Linie treu und wie man sieht, liegt er damit genau richtig.

Seit 2008 steht Ronny Siewert nun in der Küche des Friedrich Franz Gourmetrestaurant, erkochte dort zum sechsten Mal einen Stern, seit acht Jahren allerdings darf er sich Sternekoch nennen. Seit 2013 ist er zudem mit 18 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet, was bisher in Mecklenburg Vorpommern einmalig ist. Seit 2009 gewinnt er jedes Jahr den „Großen Gourmet-Preis von Mecklenburg-Vorpommern“, ist damit unangefochten bester Koch des Bundeslandes. Feinschmecker schätzen insbesondere seine „kleinteilige Arbeit mit viel Geschmack“. Siewert Kreationen sind in ihrer Aromatik sehr fein und niemals aufdringlich. Seine Verwurzelung in der klassisch-französischen Küche ist immer zu erkennen.

Das Herz im Service des Friedrich Franz ist Restaurantleiter Norman Rex. Er ist seit Bestehen des Hauses im Friedrich Franz dabei. Der gebürtige Berliner begrüßt und umsorgt seine Gäste mit einem ganz besonderen, feinen Charme, gibt jedem Gast gekonnt das Gefühl, ein Freund des Hauses zu sein.

Mit der Sommeliere Aline Nagel ist das Gastgeber-Trio im Friedrich Franz komplett. Sie hat nicht nur ein feines Gespür für den richtigen Wein zur gewählten Speise, sie überzeugt auch durch ein enormes Wissen über die Herkunft und Entstehung der edlen Trauben, dass schon manchen Gast verblüfft haben dürfte.

Wer sich selbst von den Kochkreationen überzeugen und die Gastgeber kennenlernen möchte – das Friedrich Franz Gourmet Restaurant ist von Mittwoch bis Sonntag, von 18 bis 22 Uhr geöffnet.

www.grandhotel-heiligendamm.de

Alle Ergebnisse des Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345871/Alle-News-zum-Michelin-2015/

Ronny Siewert und Roel Lintermans

Ronny Siewert und Roel Lintermans beim Großen Gourmet Preis 2014 im Grand Hotel Heiligendamm

Der Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern wird am Sonnabend, dem 17. Mai 2014 während einer Galaveranstaltung zum sechsten Mal in Folge in der Weißen Stadt am Meer ausgetragen. Mit Ronny Siewert, dem besten Koch des Landes und Steffen Duckhorn, Chef des Kurhausrestaurant im Grand Hotel Heiligendamm, geben sich fünf weitere Gourmetköche und ein internationaler Gastkoch ein kulinarisches Stelldichein. Mit dabei: Matthias Stolze aus „Der Butt“ in Warnemünde, Ralf Haug aus der „freustil“ in Binz/Rügen und Daniel Schmidthaler aus der „Alten Schule“ in Fürstenhagen/Feldberger Seenlandschaft sowie Pierre Nippkow aus der „Ostseelounge“ des Strandhotels Fischland/ Ostseebad Dierhagen und erstmals dabei Tom Wickboldt aus dem gleichnamigen Gourmet Restaurant im Romantikhotel Esplanade/ Seebad Heringsdorf.

Zu Gast ist in diesem Jahr ist der Sternekoch Roel Lintermans. Der Belgier ist Chef de Cuisine im Sterne-Restaurant „Les Solistes“ by Pierre Gagnaire im Waldorf Astoria Berlin. Die Zusammenarbeit des belgischen Küchenchefs mit dem französischen Spitzenkoch Pierre Gagnaire, dem mit zwölf Michelin-Sternen dekorierten Patron des Restaurants, hat sich bestens bewährt. Schon seit dem Jahr 2008 dirigierte Lintermans Gagnaires Sterne-Restaurant „Sketch“ in London. Seit dem Wechsel von der Themse an die Spree im Jahr 2013 setzt sich die bestehende Arbeitsaufteilung erfolgreich fort.

In Vorbereitung auf die Galaveranstaltung im Mai trafen sich die Spitzenköche bereits im Grand Hotel Heiligendamm, um das exklusive Sieben-Gang-Feinschmeckermenü in Ablauf, Kreation und Entertainment festzulegen. Den Hauptgang wird dabei Gastgeber Ronny Siewert übernehmen, der sich für eine besondere Kalbsfiletkreation entschied, während Gastkoch Roel Lintermans mit einem Entenleber Mousse den Gaumen der Galagäste begeistern möchte. Außerdem wird es Kreationen der teilnehmenden Spitzenköche mit Rehrücken, Steinbutt und Hummer geben. Mehr wird noch nicht verraten!

Neu in der Geschichtes des Großen Gourmet Preis Mecklenburg Vorpommern
„Bildung für alle“ in Mecklenburg Vorpommern“ – fünf Euro jeder verkauften Karte für die Galaveranstaltung zum Großen Gourmet Preis gehen an das Projekt „Bildung für alle“ der Deutsche Kinderhilfe. Davon sollen Bildungsgutscheine für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien finanziert werden. Verteilt werden diese Gutscheine über die Sozialarbeiter an Kinder von Sozialhilfe- und Hartz-IV-Empfängern. Mit diesen Gutscheinen können Kinder aus einkommensschwachen Familien zum Beispiel Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen, Sport-Vereinen beitreten oder eine Musikschule besuchen.

Die Auszeichnung des besten Kochs des Landes Mecklenburg-Vorpommern beruht auf den renommierten Restaurant-Hitlisten von Gustav Volkenborn, denen die wichtigsten Gourmet-Führer, wie Gault Millau und Michelin zugrunde liegen. Bereits zum fünften Mal in der 15-jährigen Geschichte des Großen Gourmetpreises steht Ronny Siewert an der Spitze der Gourmetküche von Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Auszeichnungen unterstreichen sein Können – das Gourmet Restaurant Friedrich Franz erhielt 2013, achtzehn von möglichen 20 Gault Millau Punkten. Noch nie zuvor ist ein Koch in Mecklenburg-Vorpommern mit den begehrten 18 Punkten ausgezeichnet worden.

Veranstaltet wird der Große Gourmetpreis von der Agentur Desas, dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Dehoga-Landesverband. „Eine schöne Tradition die sich fortsetzt und unser Haus immer wieder als eine besondere Veranstaltungsstätte präsentiert. Unsere Gäste schätzen die Einzigartigkeit dieses Ortes gepaart mit kulinarischen Hochgenüssen, “ sagt Hoteldirektor Tim Hansen.

Musikalisch begleitet wird der diesjährige Gourmet Preis von den „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ mit Ihrem Programm „Classic meets Cuba“. Diese Musiker bewegen sich souverän zwischen Klassik und Jazz, zwischen Deutschland und Kuba, zwischen Konzertsaal und Hollywood-Blockbuster.

Karten für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern gibt es für 195 Euro pro Person unter Tel. 038203 740-6130 oder per Mail reservations@grandhotel-heiligendamm.de

Ronny Siewert

Sternekoch Ronny Siewert wurde zum fünften Mal in Folge zum besten Koch des Landes gekürt

Aktuell erschienen sind die Testergebnisse aller kulinarischer Reiseführer – Michelin, Gault Millau, Aral Schlemmer Atlas, Feinschmecker, Gusto, Bertelsmann und Varta. In der Zusammenfassung der Bewertungen, der sogenannten Rankingliste, erhielt das Friedrich Franz Gourmetrestaurant in Heiligendamm erneut die höchste Gesamtpunktzahl in Mecklenburg-Vorpommern.

Sternekoch Ronny Siewert und sein Team haben es wieder einmal geschafft – die Spitze der Rankingliste aller bewerteten Restaurants in Mecklenburg Vorpommern ist ihnen erneut sicher. Bereits zum fünften Mal in Folge erhielt das Friedrich Franz Gourmetrestaurant in Heiligendamm die höchste Punktzahl in M-V und damit verteidigte Sternekoch Ronny Siewert erneut seinen Titel „Bester Koch des Landes Mecklenburg- Vorpommern“.
Damit steht das Team um Sternekoch Ronny Siewert und Restaurantleiter Norman Rex in der Rankingliste aller bewerteten Restaurant Deutschlands auf Platz 57. „Ich freue mich wirklich sehr. Großer Dank an mein tolles Team, denn wer unser Hotel kennt weiß, dass wir auf ein sehr aufregendes Jahr zurückblicken. Zudem ist es ja auch eine kleine Botschaft aus dem Genussland Mecklenburg –Vorpommern, dass hoffentlich noch viele Feinschmecker für sich entdecken möchten“, sagt Chefkoch Ronny Siewert, der erst im Vorjahr mit stolzen 18 von möglichen 20 Punkten, verliehen vom Restaurant-Kritiker Gault Millau, überraschte. Noch nie ist ein Koch in Mecklenburg-Vorpommern mit diesen begehrten 18 Punkten ausgezeichnet worden.

Gault Millau 2014 – Mecklenburg-Vorpommern

In den Rang der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung” verbessert sich „der aromastark aufkochende“ André Münch vom Restaurant „Gutshaus Stolpe“ in Stolpe bei Anklam in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau. Der „kernige Naturbursche“ beeindruckt durch „die delikate und generöse Gutsherrenart seiner durchdachten Küche, aus der man die Globalisierung herausschmeckt. Im süchtig machenden Muschelsud schwimmen schön feste Carabineros und zarte Vongole vom Mittelmeer, die bretonische Scholle garnieren Erbsen, Yuzu und Holunder. Und wenn es so Deutsches wie zartes Bries, mürbe Maske, Backe und Zunge sowie rosa gegartes Filet vom Kalb gibt, dann ist das wenigstens ein pommersches Aubrac-Kalb“. Für solch inspirierte Gerichte erhält Münch von den Testern, die nach dem französischen Schulnotensystem bewerten, 17 von 20 möglichen Punkten.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreichen:
 Pierre Nippkow in der „Ostseelounge“ in Dierhagen: „Ein ebenso überraschendes wie köstliches Gaumenvergnügen bieten die in brauner Butter perfekt confierte Meerforelle und ihr zunächst beargwöhnter Beifang: ein Apfel-Sellerie-Sorbet. Eher konservativ dagegen, aber geschmacksreich die verwegene Kombi von Rehrücken und Wildschweinbacke mit einer beiden schmeichelnden Gewürzhollandaise.“

 Tom Wickboldt vom Restaurant „Tom Wickboldt“ in Heringsdorf auf Usedom: „Der immer souveräner wirkende Küchenchef fand hier seine Bühne für modern interpretierte, gehobene französische Küche. Die herzhaft abgeschmeckte Taubenbrust auf fruchtiger Apfel-Blutwurst und köstlichem Steinpilztatar oder das perfekt gegarte Kalbsfilet im würzigen Petersiliencrêpe auf Rotkohlmousseline sind zum Zungenschnalzen.“

 Raik Zeigner vom „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow: „Eine klare Steigerung in Aromatik und Präsentation zeigte auch das sehenswerte Duo von Scampi und Jakobsmuschel mit der Aromenfülle von Kürbis-Rettichsalat, Avocado-Knoblauchcreme, kleinem Spinatsalat und subtil geschärfter Satésauce.“

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb in den neueröffneten Restaurants Ralf Haug vom „Freustil“ in Binz auf Rügen und Hannes Graurock im „Cheval Blanc“ in Kuhlen-Wendorf. „Zu vorbildlichem Preis-Genussverhältnis kommen“ bei Haug „der Gemüsesalat ‚Ackerei‘ und bestens gegarter Zander auf Gurke und Dill mit köstlicher Sauce aus gerösteten Gräten.“ Bei Graurock „sind das Kalbstatar mit gestocktem Landei, milder Senfcreme und geschmackstiefer Tomaten-Kalbs-Consommé oder die mit Schokopulver besprühte Gänselebermousse in Kombination mit marinierten Jakobsmuschelscheiben von verblüffender Güte“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern verteidigt souverän Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm mit einem „glanzvollen Feuerwerk moderner Hochküche. Als Referenzgericht kam der facettenreich definierte isländische Kaisergranat: Mittig in der Tellermulde platziert Siewert auf einer extrem reduzierten gelierten Langoustinen-Consommé einen Cannellono, gefüllt mit Tatar, und umgibt ihn mit einem Carpaccio, dezent parfümiert mit Zitronengrassud und Olivenöl. Den breiten Tellerrand zieren zusätzlich Röllchen aus süß-saurem Rettich, gefüllt mit Zitronengrascreme, ein Apfel-Estragon-Eis, eine weitere kleine Tranche des Kaisergranats und Erbsengel. Die einzelnen Komponenten harmonieren oder ergänzen sich so deliziös, dass sie das kleine Kunstwerk zum grandiosen Geschmackserlebnis erheben. Sehr pikant abgestimmt kam der gebratene Loup de mer mit Bohnen, Schmorzwiebelcreme und extrem aufwändig produzierter Soljanka-Consommé, die dem Gericht die würzig-nachhaltige Basis, gepaart mit einer seidigen Süße, verlieh.“ Dafür bekommt Siewert wieder 18 Punkte. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 3 teilen sich hinter Aufsteiger Münch drei Köche mit 16 Punkten:

 Peter Knobloch von „Knoblochs Kräuterküche“ in Göhren auf Rügen für „gemäldegleich mit verschiedenen Wildkräutern eingerahmte Teller mit superfrischem Ostseedorsch, der trotz krosser Panko-Panade seine Saftigkeit behält und auf einem sehr leicht mit Olivenöl, Bärlauch und Rucola angemachtem Kartoffelsalat thront, oder Lammrücken mit Wildspargel und köstlichen Röstkartoffeln, parfümiert mit Goldmajoran“.

 Daniel Schmidthaler von der „Alten Schule Fürstenhagen“ in Feldberger Seenlandschaft  bietet „im vermutlich entlegensten Top-Restaurant dieser Republik alles leicht und frisch, gut balanciert und perfekt gewürzt, ob Zander-Carpaccio in einer sanften Vinaigrette mit Holunderschaum und grünem Apfelsorbet oder Juvenilferkel mit Gurke und einer intensiv grünen Kräutersauce“.

 Matthias Stolze vom Restaurant „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde zeigt „als Nachfolger seines Ex-Chefs Tillmann Hahn besondere Stärke bei den stimmig komponierten Hauptgängen, wie der Variation vom Livarer Klosterschwein mit originellem Röstzwiebel-Eis und Apfel als belebendem Element in unterschiedlichen Texturen (Espuma, Creme, Gelee und Chutney). Schade, dass Stolze bei den Vorspeisen und den Desserts zu viel des Guten will. Es wimmelt nur so vor kleinteiligen Komponenten, die zudem unnötigerweise sehr gedrängt präsentiert werden.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 26 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 24 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf, sieben werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer
31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern
18 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm

17 Punkte
Gutshaus Stolpe* in Stolpe

16 Punkte
Alte Schule Fürstenhagen in Feldberger Seenlandschaft
Knoblochs Kräuterküche in Göhren/Rügen
Der Butt*** in Rostock-Warnemünde

15 Punkte
Zur alten Post in Bansin/Usedom
Freustil** und Nixe*** in Binz/Rügen
Ostseelounge* in Dierhagen
Jagdhaus Heiligendamm in Bad Doberan
Le Croy in Greifswald
Bernstein und Tom Wickboldt* in Heringsdorf/Usedom
Ich weiß ein Haus am See* in Krakow
Cheval Blanc** in Kuhlen-Wendorf

*Aufsteiger  **Newcomer  ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Ronny Siewert & Friends

Seit vier Jahren steht Heiligendamms Sternekoch Ronny Siewert unangefochten an der Spitze der Gourmetküche in Mecklenburg-Vorpommern. Die Wurzeln seiner Arbeit liegen in der klassisch-französischen Küche. Seine persönliche Vorliebe ist das Zusammenspiel von Süße und Säure in Verbindung mit Fisch und Krustentieren. Der Sternekoch lässt sich dabei saisonal inspirieren und kombiniert gern edle und regionale Produkte in seinen Menüs.

Am 9. November 2013 lädt Ronny Siewert unter dem Motto „Siewert & Friends“ befreundete Spitzenköche aus ganz Deutschland nach Heiligendamm ein.

Gemeinsam mit Küchenchef Steffen Duckhorn präsentieren sie Ihnen ein Dine Around für Gourmets in der einmaligen Atmosphäre des historischen Ballsaals. Für ein kulinarisches Feuerwerk sorgen hochdekorierte Spitzenköche wie Marcello Fabbri aus dem Restaurant Anna Amalia im Hotel Elephant Weimar, Jörg Lawerenz aus dem Hotel Walk‘sches Haus in Weingarten, Andre Tienelt aus dem Restaurant Sendig im Hotel Elbresidenz Bad Schandau, Jens Rittmeyer aus dem Restaurant KAI3 im Hotel Budersand auf Sylt und Alexander Ramm aus dem Jagdhaus Heiligendamm.

EUR 179 pro Person inklusive Empfang mit Apéritif, Dine Around und korrespondierenden Getränken (Wein, Wasser und Kaffee)

Reservierung: Tel. 038203 740-7676 entgegen.

Ronny Siewert

Am 9. November 2013 lädt Sternekoch Ronny Siewert unter dem Motto „Siewert & Friends“ zu einem besonderen Gourmetgipfel nach Heiligendamm ein. Neben dem Gastgeber, der seit vier Jahren den Titel „Bester Koch des Landes“ trägt, und Steffen Duckhorn, dem Küchenchef des Kurhaus Restaurants im Grand Hotel Heiligendamm, werden fünf hochkarätige Spitzenköche aus ganz Deutschland ihre Gaumenfreuden vor den Augen der Gäste anrichten.

Für dieses kulinarische Feuerwerk sorgen Marcello Fabbri aus dem Restaurant Anna Amalia im Hotel Elephant Weimar, Jörg Lawerenz aus dem Hotel Walk‘sches Haus in Weingarten, Andre Tienelt aus dem Restaurant Sendig im Hotel Elbresidenz Bad Schandau, Jens Rittmeyer aus dem Restaurant KAI 3 im Hotel Budersand auf Sylt und Alexander Ramm aus dem Jagdhaus Heiligendamm. Die edlen Trauben der Weinpartner Hellershof – Zilliken aus dem Moseltal sowie dem Weingut Klumpp aus Baden-Württemberg bilden das angemessene Pendant zur kulinarischen Elite des Dine Around Events in Heiligendamm. Nette Gespräche und das Erkunden von kleinen Tipps und Tricks aus der Küche der Gourmets sind natürlich inklusive.

Das besondere Dine Around ist der Auftakt für eine exquisite Gourmetgipfel-Folge unter dem Motto „Siewert & Friends“, die in Zukunft zweimal im Jahr zu einem verlockenden kulinarischen Erlebnis im Grand Hotel Heiligendamm einladen soll.

1.Gourmetgipfel 2013: 179 Euro pro Person inklusive Empfang mit Apéritif, Dine Around und korrespondierenden Getränken (Wein, Wasser und Kaffee)

Reservierung unter 038203 740-7676.

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern

Ronny Siewert aus Heiligendamm kocht sich im neuen Gault&Millau in die deutsche Küchenspitze, Daniel Schmidthaler aus Feldberger Seenlandschaft in die Landesspitze

Mit seinen „Feuerwerken filigraner Aromenkunst“ kocht sich der 34-jährigen Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die kulinarische Spitze der Bundesrepublik. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 preisen ihn die Tester: „Der ursprünglich klassisch ausgerichtete Küchenchef gestaltet seine Kreationen mittlerweile kontrastreicher. So verleiht er der pochierten, mit geräuchertem Ostseeaal gefüllten Roulade vom Müritz-Saibling durch Kartoffel-Liebstöckelcreme, fruchtigen Apfel-Meerrettichschaum und knackige Bratkartoffel-Crôutons verblüffenden Reiz. Zur punktgenau gegarten Bresse-Taube gelingt ihm ein Spannungsbogen aus Aprikosencreme, Steinpilzsugo und Tandori-Schärfe.“

Auch für „das à la mode wie eine kleine Landschaft auf das elegante Porzellan gezauberte Allerlei von historischen Tomatensorten (Ochsenherz, Tigerstreifen, Feigen und Strauch) in unterschiedlichen Texturen, belebend gewürzt mit Koriander und Basilikum und edel begleitet von glasiertem Königskrabbentatar“ bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note als Siewert haben nur 13 Köche in Deutschland.

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht „durch höheres Tempo bei der Weiterentwicklung seiner Küche“ Daniel Schmidthaler von der „Alten Schule Fürstenhagen“ in der Feldberger Seenlandschaft. Er beeindruckte auch „durch eine Rindersülze, die hier eine reizvolle Auferstehung als Tatar auf kräftigem Gelee mit Knusperbrot, Remoulade und einem Hauch Kernöl erlebt. Das kross gebratene Saiblingsfilet wird perfekt ergänzt mit grünem Erbspüree, Haselnüssen und mildem, süß- saurem Radieschenfond, und das Zicklein (Bries, Rücken, Leber) passt wunderbar zu grünem Spargel und Oliven.“

Auf 15 Punkte verbesserten sich Sebastian Syrbe im Stralsunder „Esszimmer“ durch „Liebe zum Detail, beste Zutaten und kreative Ideen wie bei den glasig gegarten Jacobsmuscheln, garniert mit gehackten Erdnüssen auf schmelziger Karottencreme, oder beim Skrei mit ausdrucksstarker Trauben-Senf-Creme“ sowie Marc-André Uhlenbrock vom „Kurhaus-Restaurant“ in Bad Doberan- Heiligendamm, bei dem man „mit Jacobsmuscheln auf Mangozitronell mit geschmackstiefem Hummerschaum und würzigem Kartoffelstampf oder gebratenem Zanderfilet mit konfiertem Schweinebauch, prägnanter Dijon- Senfsauce und pikant abgeschmecktem Ingwer-Wirsing sehr gut bedient ist“.

Platz 2 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in MeckPomm teilen sich nun hinter Aufsteiger Siewert zwei Köche, die ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr mit kreativen Gerichten verteidigten: Benedikt Faust vom „Berliner Salon“ in Göhren

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auf Rügen und Tillmann Hahn im Restaurant „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde. Bei Faust „passt ins elegante Gourmetrefugium, wie er das Thema Leber in Szene setzt: als luftig-schmelziges Eis, geschmeidig-süße Terrine und leicht gebraten mit Apfel (Chutney und mariniert) und Rosinen (eingelegt, als Sauce und Erdnuss-Rosinen-Brioche). Den perfekt gewürzten Seeteufel präsentiert er auf köstlichem Salat von dicken Bohnen und Schweinshaxenragout, das Überraschungsei aus dicker Vollmilchschokolade gefüllt mit köstlichem Fruchtsorbet, Milchschaum und Schokobiskuit.“ Hahns „Vielfalt, die er in seinen vier Menüs (klassisch, mediterran, exotisch und vegetarisch) bietet, ist in der Spitzengastronomie nur noch selten anzutreffen. In seiner weiten Welt der Aromen ist die ‚Mecklenburger Ziege indisch‘ eine Geschmacksbombe mit mehreren Sprengsätzen: hauchdünnes Karree in der Senfkohl-Eihülle, Schulter, Bauchlappen und Gemüsecurry im Kartoffelplätzchen, dazu drei verschiedene Chutneys (Mango-Chili, Aubergine, Minze).“ Tillmann Hahn geht per Ende 2012 und macht sich im Laufe des nächsten Jahres in der Gegend selbstständig. Den Butt übernimmt sein langjähriger Souschef Matthias Stolze.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 27 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 255 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffte auch das neu eröffnete „Scheel‘s“ in Stralsund mit 14 Punkten dank „einer Küche, die munter, aber überlegt drauflos kombiniert: den Boddenhecht mit Seespargel-Salsa, den geschmolzenen Reblochon mit gesalzenem Melonen- Portweinsorbet“.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Mecklenburg- Vorpommern zwei langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt zwei neu auf, je fünf werden höher bzw. niedriger bewertet. Das ranghöchste der runtergestuften Lokale ist das „Le Croy“ in Greifswald, das wegen des „uniformen Geschmacks und der Schwere mancher Gerichte“ nur noch 15 Punkte erhielt.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch als Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern

18 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm

17 Punkte
Berliner Salon in Göhren/Rügen
Der Butt in Rostock-Warnemünde

16 Punkte
Nixe in Binz/Rügen
Alte Schule Fürstenhagen* in Feldberger Seenlandschaft Knoblochs Kräuterküche in Göhren/Rügen
Gutshaus Stolpe in Stolpe

15 Punkte
Zur alten Post in Bansin/Usedom
Le Croy** in Greifswald
Jagdhaus Heiligendamm* in Bad Doberan-Heiligendamm Bernstein in Heringsdorf/Usedom
Esszimmer* in Stralsund

14 Punkte
Ostseelounge in Dierhagen
Kurhaus-Restaurant in Bad Doberan-Heiligendamm Tom Wickboldt in Heringsdorf/Usedom
Gutshaus Kubbelkow in Kl. Kubbelkow/Rügen
Ich weiß ein Haus am See in Krakow
Scheel’s *** in Stralsund

* Aufsteiger **Absteiger ***Newcomer

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Kevin Fehling in diesen Minuten auf dem Weg nach Berlin

Nachdem gestern Thomas Bühner, Christoph Rainer und Ronny Siewert auf dem Festival der Sterne 2012 kochten, waren heute Christoph Rüffer und Kevin Fehling dran – Fehling, der morgen seinen 3.Stern offiziel bekommen wird, ist auf dem Weg zur Verleihung in die Bundeshauptstadt

Zurück zum Festival: Wollte man eine Liste der edelsten Zutaten dieser Welt zusammenstellen, so dürfte Trüffel darauf keinesfalls fehlen. Daher stand das gestrige Mittagsmenü beim Festival der Sterne 2012 ganz im Zeichen des „schwarzen Goldes“ der Küche.

Das Restaurant Strönholt, das etwas erhöht auf einer Düne liegt und ebenso wie KAI3 zum BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt gehört, war der genussreiche Schauplatz des Mittagsmenüs am gestrigen Montag (5. November). Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein (2 Sterne) und Ronny Siewert vom „Friedrich Franz“ (1 Stern) im Grand Hotel Heiligendamm servierten eine exklusive Gangfolge auf feinste Art zubereiteter Gerichte, bei der sich alles rund um die schwarzen und weißen Knollen drehte. Umrahmt wurde das besondere Menü von Weinen des Weinguts Salwey vom Kaiserstuhl.

Hochkarätig und exquisit ging es auch weiter. Der Star des Abends hieß Thomas Bühner, einer der wenigen 3-Sterne-Köche Deutschlands. Der Gastkoch aus dem Restaurant „La Vie“ in Osnabrück servierte ein außergewöhnliches Sieben-Gang-Menü. Auf ein Carpaccio von geräucherter Wassermelone, zubereitet mit Parmesan, Pinienkernen und Wildkräutern folgten Fisch- und Gemüsespezialitäten, die eindrucksvolle geschmackliche Einblicke in Bühners Aromenküche gaben. Der absolute Höhepunkt des Abends war aber eine raffinierte Wildspezialität aus sanft gegartem Reh mit Rosenkohl und geräuchertem Apfelpüree.

Exquisites wird auch am dritten Tag des Festivals der Sterne geboten: Das Mittagsmenü am heutigen Dienstag, dem 6. November, widmet sich ganz dem Kaviar. Eine Kaviar-Selektion des Traditionshauses Caviar House & Prunier wird von Christoph Rüffer vom Restaurant „Haerlin“ (2 Sterne) in Hamburg kulinarisch umrahmt. Am Abend geht es dann weiter mit einem mediterranen Gala-Menü mit Kevin Fehling.

Weitere Informationen: www.festival-der-sterne.de

Herzlichen Glückwunsch, Kevin! Fahr vorsichtig!!
Morgen ab 12 Uhr alle Michelin 2013 Ergebnisse auf www.gourmet-report.de

13 Spitzenköche zu Gast bei Jens Rittmeyer

Was Jens Rittmeyer, Chefkoch im Hotel BUDERSAND auf Sylt, und seine kochenden Freunde gemeinsam anrichten, können Gäste des Festivals der Sterne im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt vier köstliche Novembertage lang genießen. Vom 4. bis zum 7. November 2012 hat Rittmeyer 13 Spitzenköche zum zweiten Festival der Sterne auf Sylt eingeladen. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr wollen die Sterneköche einmal mehr die Gaumen ihrer Gäste mit den raffiniertesten Genüssen kitzeln.

Sie gehören zur kulinarischen Elite. Ihre Namen haben in der Welt der Gourmandise einen exzellenten Klang. Es sind Namen, bei denen Feinschmecker ins Schwärmen geraten. Ihre beruflichen Stationen haben die Meisterköche um die ganze Welt geführt. Mit einigen von ihnen stand Jens Rittmeyer gemeinsam am Herd des Spitzenkochs und Lehrmeisters Dieter Müller. Gemeinsam haben sie dort Teamgeist und Zusammenhalt erlebt und wurden Freunde fürs Leben. Andere seiner Gastköche hat Jens Rittmeyer später, etwa bei der ersten „Nacht der Sterne“ in Stuttgart kennen gelernt. Dort sorgten Anfang 2012 über 100 Sterneköche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für die höchste Sternendichte aller Zeiten an einem Ort. Darunter ein Grüppchen um Jens Rittmeyer, Hans Horberth, Wolfgang Becker und Claudio Urru, das spontan zusammen fand: „Es war „Freundschaft und kulinarisches Grundverständnis auf den ersten Blick“, sagt Jens Rittmeyer. Im November kochen sie und einige mehr beim 2. Festival der Sterne im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt.

Aus den Erfahrungen ihrer Lehr- und Wanderjahre in den besten Küchen hat jeder Spitzenkoch seine ureigene kulinarische Handschrift entwickelt. Das Festival der Sterne im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt bietet beste Gelegenheit, diese individuelle Unterschiedlichkeit in all ihren Facetten zu schmecken und zu genießen.

Die Köche:

Thomas Bühner (3 Michelin Sterne) vom Restaurant „La Vie“ in Osnabrück. Ihn verbindet mit Jens Rittmeyer der gemeinsame Lehrmeister Günter Scherrer in Düsseldorf („Victorian“). Und auch Sylt kennt Bühner, der „Koch des Jahres 2006“, aus seiner Zeit in der Küche von Jörg Müller. Seine Wanderjahre brachten den heutigen 3-Sterne-Koch auch zu Harald Wohlfahrt, dessen Disziplin und Konstanz für Bühner bis heute Vorbild sind. 1991 übernahm Bühner das Restaurant „La Table“ im Spielcasino Dortmund-Hohensyburg und erkochte zwei Sterne. 2006 wechselte er mit seinem kompletten Team nach Osnabrück ins Restaurant „La Vie“, für das er 2011 mit dem dritten Michelin-Stern die höchsten Küchenehren erhielt. Seine Küche beschreibt er als moderne französische Küche, die unterschiedliche Einflüsse integriert und als höchst aromenreich gerühmt wird. Bühner richtet beim Festival der Sterne das Menü am zweiten Abend aus (5.11.)

Hans Horberth (2 Michelin Sterne) vom Restaurant „La Vision“ im Hotel im Wasserturm in Köln und Jens Rittmeyer kennen sich erst seit einigen Monaten. Auch der Sylter Sternekoch hat während seiner Lehr- und Wanderjahre im Hotel im Wasserturm gearbeitet hat, allerdings vor Horberths Zeit als Küchenchef. Im „La Vision“ genießen Gäste Horberths Haute Cuisine auf der 11. Etage. In der wohl „aussichtsreichsten“ Küche Kölns kocht er seinen ganz eigenen Stil einer modernen neuen deutschen Küche. Horberth widmet sich mit Leidenschaft Produkten, die in Vergessenheit geraten sind, und kombiniert sie kontrastreich aber immer harmonisch mit zeitgemäßen Zubereitungsmethoden. Geschmack steht an erster Stelle. Der Küchenchef und gastronomische Leiter des Sternerestaurants „La Vision“ erkochte bereits mit 29 Jahren seinen ersten Michelin-Stern, und bekam 2012 seinen zweiten verliehen. Beim Festival der Sterne bestreitet der gebürtige Mainzer das Gala-Menü am ersten Abend (4.11.).

Christoph Rainer (2 Michelin-Sterne) von der „Villa Rothschild“ in Königstein war zur Premiere des Festivals der Sterne 2011 erstmals auf Sylt. Das Hotel BUDERSAND ist für ihn die ideale Plattform, um seine „Villa Rothschild“ im Norden zu präsentieren. Rainer gilt als „rising star“ und hat sich in nur vier Jahren als Küchenchef der „Villa Rothschild“ in die erlesene Gilde der 2-Sterne-Köche gekocht. Mit seinen Kreationen und der besonderen Atmosphäre im früheren Sommersitz der Frankfurter Bankiersfamilie hat Rainer das Taunusschlösschen zur führenden Feinschmeckeradresse Hessens gemacht. Der höchst bewertete Koch Hessens stammt aus Hanau und hat sein Handwerk an prägenden Adressen wie der „Residenz Heinz Winkler“ in Aschau (3 Sterne), in der „Villa Hammerschmiede“ in Pfinztal und bei Dieter Müller und Nils Henkel im „Schlosshotel Lerbach“ vervollkommnet. Diese letzte Station verbindet ihn mit Jens Rittmeyer. Im Rahmen des Festivals der Sterne bestreitet Christoph Rainer gemeinsam mit Ronny Siewert am 5. November das erste Luncheon, das den Trüffeln gewidmet ist.

Christoph Rüffer (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „Haerlin“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg hat eine kurze Anreise. Zudem kennt er Sylt bestens. Dort erkochte sich der gebürtige Essener 1999 als Küchenchef im „Fährhaus Munkmarsch“ seinen ersten Michelin-Stern. Durch die TV-Sendung „Essen wie Gott in Deutschland“ wurde er einst dazu angeregt, Koch zu werden. Seine Karriere führte ihn von Essen zu Otto Koch ins Münchner Restaurant „Le Gourmet“ und nach Baiersbronn, erst zu Harald Wohlfahrt in die „Schwarzwaldstube“, dann zu Claus-Peter Lumpp ins Restaurant „Bareiss“, und zurück nach Essen ins „Résidence“. Seit Juni 2002 ist Rüffer Küchenchef im „Haerlin“, 2011 wurde er mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet. Gerühmt wird seine phantasievolle mediterrane Küche aus Produkten höchster Qualität. Rüffer fokussiert seine Gerichte aufs Wesentliche, um die unterschiedlichen Geschmacksnuancen optimal aufeinander abgestimmt herauszuarbeiten. Christoph Rüffer präsentiert beim Festival der Sterne ein Kaviar-Lunch (6.11.).

Kevin Fehling (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „La Belle Epoque“ im Columbia Hotel Casino Travemünde. Zahlreiche Meisterköche wie beispielsweise Harald Wohlfahrt und Wahabi Nouri zählen zu seinen wichtigsten Mentoren. Fehlings Kreationen basieren auf der klassischen Nouvelle Cuisine, die er perfektioniert und auf kreative Art mit internationalen Einflüssen neu interpretiert. In seiner „aromatischen Weltreise nouvelle“ setzt er auf die Eckpfeiler Modernität, Perfektion, Balance und Authentizität. Ein scheinbarer Widerspruch in der Komposition eines Gangs sei das Reizvolle, der anspruchsvollen Genießern unerwartete kulinarische Erfahrungen beschere. Als Küchenchef des „La Belle Epoque“ erkochte sich Fehling im Herbst 2007 seinen ersten Stern, 2010 stieg er in die Riege der 2-Sterne-Köche auf. Kevin Fehling kocht beim Festival der Sterne am dritten Abend sein Menü (6.11.).

Dieter Koschina (2 Michelin-Sterne) vom Restaurant „Vila Joya“ bei Albufeira an der Algarve ist zum zweiten Mal aus „Lust und Freude“ beim Festival im Hotel BUDERSAND dabei. Ein Jahr haben er und Jens Rittmeyer Seite an Seite in der „Vila Joya“ gearbeitet, danach waren die beiden für geraume Zeit „Restaurantnachbarn“ an der Algarve. „Heute verbindet Jens und mich eine kollegiale Freundschaft“, sagt der gebürtige Österreicher, der die „Vila Joya“ zu Portugals bester Adresse für Gourmets gemacht hat. Koschina vereint Mediterranes mit Klassikern der Grande Cuisine. Die Frische des Atlantiks und mediterrane Leichtigkeit prägen seine Küchenhandschrift. Beim Gala-Abend Rittmeyer & Friends (7.11.) im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt kocht Koschina einen Menügang.

Wolfgang Becker (2 Michelin-Sterne) von „Becker’s“ Restaurant in Trier ist nicht nur Sternekoch. Er betreibt neben Restaurant und Hotel auch das familieneigene Weingut. Nach Winzerlehre und Kochausbildung kochte Becker im Restaurant „Imperial“ im Schlosshotel Bühlerhöhe und bei Harald Wohlfahrt in Ba
iersbronn. Seit 1994 wandelte er das elterliche „Weinhaus Becker“ in „Becker´s“ Restaurant um, erhielt 2001 den ersten Michelin-Stern, acht Jahre später den zweiten. Für Becker basiert Kochkunst auf solidem Handwerk, das Kreativität überhaupt erst ermöglicht. Seine Basis ist die klassische französische Küche, die er stetig weiter entwickelt und neu interpretiert. Beim Gala-Abend Rittmeyer & Friends (7.11.) im BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt kocht Becker einen Menügang.

Heiko Nieder (2 Michelin-Sterne) vom „The Restaurant“ im The Dolder Grand in Zürich, kennt seinen Gastgeber im BUDERSAND Hotel, Jens Rittmeyer, von einem Gastspiel in dessen früherem Restaurant an der Algarve. Nieder, ein gebürtiger Deutscher, ist seit der Dolder-Wiedereröffnung im Jahr 2008 Chef des „The Restaurant“. Sein Stil umfasst ein enormes Aromenspektrum, das auf klassische Geschmacksbilder verzichtet und mit überraschenden, leichten Gerichten überzeugt. Nach der Ausbildung im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg kochte er im „Le Canard“, bei Dieter Kaufmann im Restaurant „Zur Traube“ in Grevenbroich und über fünf Jahre im „Vau“ bei Kolja Kleeberg in Berlin. Er hatte sich einen Stern im Restaurant „l´orquivit“ in Bonn erkocht, als der Ruf ins neue Dolder Grand nach Zürich kam. Nieder kocht beim Gala-Abend Rittmeyer & Friends (7.11.) einen Menü-Gang.

Ronny Siewert (1 Michelin-Stern) vom Grand Hotel Heiligendamm: Die Ostsee tauscht der besternte Küchenchef des Grand Hotel Heiligendamm gern mal mit ein paar Tagen an der raueren Nordsee. Zumal er sich neben dem Spa.budersand auch auf ein Wiedersehen mit seinen kochenden Freunden freut. Für einen Meeresfan wie Ronny Siewert birgt der beginnende Winter auf Sylt zahllose Reize. In der kälteren Jahreszeit kann man „ganz anders“ aufkochen: „Während es draußen stürmt, wird drinnen gut gegessen“, weiß der Sternekoch, bei dem das Kochen in der Familie liegt: Bereits Siewerts Vater war Küchenchef. Der Sohn verbrachte prägende Jahre in der „Residenz Heinz Winkler“ in Aschau, bei Dieter Müller im gleichnamigen Restaurant in Bergisch-Gladbach sowie im Waldhotel Sonnora bei Helmut Thieltges. Seit März 2008 leitet Siewert die Küche des Gourmet Restaurants „Friedrich Franz“ im Grand Hotel Heiligendamm. Gemeinsam mit Christoph Rainer bestreitet Siewert das erste Luncheon des Festivals der Sterne zum Thema Trüffel-Genuss.

Claudio Urru (1 Michelin-Stern) vom Restaurant „Top Air“ in Stuttgart ist seit 2002 Küchenchef und Geschäftsführer in Europas einzigem Flughafenrestaurant, das vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet wird. Der gebürtige Esslinger kochte bei Vincent Klink in der „Wielandshöhe“ und bei Martin Öxle in der „Speisemeisterei“, beide in Stuttgart. 1995 wechselte er ins Restaurant „Top Air“ am Stuttgarter Flughafen, wo er seit 2002 mit einem Stern ausgezeichnet wird. Inspiration holt sich der Sternekoch beim Lesen, Reisen oder Einkaufen und natürlich im Austausch mit seiner Brigade. Bei dem aus einer italienischen Familie stammenden Urru gibt es keine krampfhaften Fusionen, nur weil sie im Trend liegen, dafür umso mehr mediterrane Elemente. Seine Küche können Gäste beim Festival der Sterne beim Gala-Abend Rittmeyer & Friends (7.11.) erleben.

Philipp Wolter (1 Michelin-Stern) vom Landhaus Spatzenhof in Wermelskirchen und Jens Rittmeyer kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Dieter Müller und sind immer in Kontakt geblieben. Der Spatzenhof ist ein denkmalgeschütztes früheres Waisenhaus, das aufwändig saniert wurde. Neben sechs Suiten und dem Eventbereich ist es Wolters Küche, die das Haus bekannt gemacht hat. Regional und bodenständig kocht er im „Landhaus-Restaurant“. Die große Kür serviert er im Gourmet-Restaurant „Clara von Krüger – Feines Speisen“ in klassisch gediegenem Ambiente. Wolter hat bei Bareiss in Baiersbronn, bei Dieter Müller und Nils Henkel in Bergisch Gladbach sowie bei Wolfgang Nagler im Brandenburger Hof in Berlin gekocht. Er steht für eine unverfälschte, ambitionierte und regional inspirierte Küche, die er beim Gala-Abend Rittmeyer & Friends (7.11.) unter Beweis stellen wird.

Marcel Battenberg vom Restaurant „Es Passeig“ in Port de Sóller, Mallorca ist Garant dafür, dass die Kombination aus Gaumenfreuden und Ambiente unschlagbar ist und bleibt. Frisch, mediterran, kreativ sind die Zutaten, die für Battenberg ein Gericht seiner Küche ausmachen. Egal ob Fisch, Meeresfrüchte oder Herzhaftes vom Grill – der Standort direkt am Strand von Port de Sóller gibt die Richtung vor. Seine Wanderjahre führten ihn unter anderem zu den Bayreuther Festspielen, ins „Bellevue Palace“ in der Schweiz und ins Restaurant „Dieter Müller“. Seit ihrer gemeinsamen Zeit am Herd bei Dieter Müller sind Battenberg und Rittmeyer beste Freunde. Beim Gala-Abend Rittmeyer & Friends (7.11.) steuert Battenberg einen mediterranen Tapas-Apéro bei.

Thorsten Schmidt vom Restaurant „Malling & Schmidt“ in Aarhus/Dänemark kocht in der obersten Sterneliga. Schade, dass der Guide Michelin nur in den Hauptstädten der nordischen Länder Sterne vergibt. So kann Schmidts Spitzenstellung als einer der außergewöhnlichsten Top-Köche Skandinaviens nicht mit Sternen geehrt werden. Gemeinsam mit seiner Frau Rikke Malling betreibt er seit 2005 das Restaurant „Malling & Schmidt“ in Århus, wurde zum dänischen Koch des Jahres gewählt und bekochte 2008 die Hochzeit von Prinz Joachim von Dänemark. Der Deutsch-Däne hat ganz eigene Vorstellungen vom Kochen. Schmidts Speisekarte steht im Zeichen der regionalen Nordic Cuisine und ungewöhnlicher, höchst innovativer Methoden. Er variiert die Produkte Jütlands in außergewöhnlichen Zubereitungen. „Man muss sich von Konventionellem lösen können und auch andere Ansätze und Gedanken zulassen“, findet Jens Rittmeyer, der von Schmidts Küche geradezu fasziniert ist und noch in diesem Jahr zwei Tage in Aarhus zu hospitieren plant. Thorsten Schmidt kocht beim Festival der Sterne im Hotel BUDERSAND einen Gang des Gala-Menüs Rittmeyer & Friends (7.11.).

Der Moderator:

Hendrik Thoma. Es gibt viele Sommeliers, aber nur 186 Master Sommeliers weltweit. Einer davon ist der Hamburger Hendrik Thoma. Sein Handwerk erlernte er unter anderem im kalifornischen Napa Valley und im Hamburger Hotel Louis C. Jacob, wo er zwölf Jahre als Chefsommelier tätig war. Durch seine unkonventionelle Art, seine innovativen Ideen und enormen Fachkenntnisse hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten und renommierte Wettbewerbe gewonnen. Wenn es ums Thema Rebensaft geht ist Thoma als Autor und gefragter Gast in den unterschiedlichsten Medien präsent. Er weiß komplexes Weinwissen mit erfrischender Leichtigkeit aufs Wesentliche zu reduzieren. Hendrik Thoma ist gelebtes „Vinotainment“, ein Begriff, den er geprägt hat und in seiner Web-Wein-Show TVino.de unter Beweis stellt. Sein Credo ist so bodenständig wie er selbst: „Entmystifiziere den Wein, aber lass’ ihm seinen Zauber!“

Luncheons / Workshops / Degustation:

Perfect Meat Academy. Dieser Lunch-Workshop im Restaurant „Strönholt“ leitet Wolfgang Otto, der Fleischexperte Deutschlands. Er und seine Brüder Stephan und Michael beliefern mit Otto Gourmet nahezu alle deutschen Spitzenköche, gut 1.500 Top-Gastronomen sowie über 15.000 Privatkunden mit Spitzendelikatessen aus aller Welt. Wolfgang Otto ist der bekannteste Importeur von Wagyu-Fleisch und Deutschlands erster Fleisch-Sommelier, Referent der Jeunes Restaurateurs Akademie, Buchautor sowie TV-Experte.

Kaviar von Caviar House & Prunier ist wahrscheinlich der exklusivste und innovativste Kaviar, den es heute auf der Welt gibt. Er wird von einem Team von Spezialisten produziert, die mit Leidenschaft und Engagement absolute Perfektion anstreben. Prunier-Mitarbeiter beobachten und füttern „ihre“ Störe von der Sämlingphase bis zur vollen Reife und begleiten sie durch jede einzelne Phase des Reifungsprozesses. Die Manufaktur Prunier zur Herstellung von feinem Kaviar wurde in den 1
920er Jahren im französischen Bordeaux gegründet. Eine der innovativsten Ideen der Manufaktur Prunier war es, dank verschiedener Salzungsverfahren Kaviar entsprechend den jeweiligen Geschmackspräferenzen der weltweiten Kunden zu erzeugen.

Champagner Krug wurde 1843 in Reims von Johann-Joseph Krug aus Mainz gegründet. Obwohl das Traditionshaus 1999 vom Luxusgüterkonzern LVMH gekauft wurde, blieb die Unabhängigkeit der Familie Krug bei der Champagnerproduktion weiterhin gewahrt. Rémi Krug und sein Kellermeister garantieren in sechster Familien-Generation die Beständigkeit des Krug-Stils. Dieser Krug-Geschmack ist intensiver, tiefer, unvergesslicher, rühmen Kenner. Als einziges Champagner-Haus hält Krug für sämtliche Cuvées an der Gärung in kleinen Eichenfässern fest, was das Potenzial an Geschmacksnuancen erweitert und erhöht. Krug stellt ausschließlich Prestige-Cuvées her.

Weitere Informationen: www.festival-der-sterne.de