Fermentiertes Grünzeug statt Industriegemüse

Revolution im Weckglas: Fermentiertes Grünzeug statt Industriegemüse
Projekt „Fermentiertes Grünzeug“ läuft bis 29. Februar 2016 auf Startnext

Fermente aus der Küche, wie Sauerkraut, Kimchi oder Kombucha Pilz sind in aller Munde. Theoretisch zumindest – denn ganz praktisch zu kaufen gibt es die hausgemachten, milchsauer eingelegten Köstlichkeiten fernab der industriellen Lebensmittelherstellung kaum. Die meisten fermentierten Lebensmittel, die im Handel erhältlich sind, werden pasteurisiert. Die insbesondere für die Darmflora essentiellen Bakterien, Mineral- und Nährstoffe werden durch die hochgradige Verarbeitung zerstört und können vom Körper zur Stärkung des Immunsystems nicht verwertet werden. Zudem enthalten die Industrieprodukte oftmals hohe Mengen an Natrium und Zucker, was zu verschiedensten Leiden, wie Bluthochdruck oder Diabetes führen kann.

Nun macht sich Gartenbauingenieur Olaf Schnelle mit seiner Gärtnerei „Schnelles Grünzeug“ aus Mecklenburg-Vorpommern daran, Fermente für Gemüse- und Genussfans jederzeit und überall verfügbar zu machen. Denn traditionell handwerklich fermentiertes Gemüse ist unglaublich schmackhaft, gesund und absolut frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen. Hierfür startete er ein Crowdfunding-Projekt auf der Plattform Startnext – https://www.startnext.com/fermentiertes-gruenzeug – das noch bis zum 29. Februar 2016 andauert. Um sein Projekt „Fermentiertes Grünzeug“ erfolgreich vorantreiben zu können, benötigt er 50.000 Euro für ganz essentielle Anschaffungen wie etwa eine Kühlzelle, eine Gemüse-Waschstraße oder eine Anlage mitsamt Material für ein umweltschonendes Verpacken der Lebensmittel.

Junges Gemüse trifft auf altbewährte Tradition und setzt neue Maßstäbe auf dem Gemüsemarkt
In der Gourmetszene ist Schnelle längst kein Unbekannter mehr: Er war der Gründer des Gärtnerei-Projekts „Essbare Landschaften“ – dem ersten Lieferanten und professionellen Vermarkter von frischen Wildkräutern, essbaren Blüten und anderem seltenen Grünzeugs für die gehobene Gastronomie in ganz Deutschland. Die „Essbare Landschaften“ gibt es in dieser Form nicht mehr, aber „Schnelles Grünzeug“ füllt diese Lücke – jedoch ganz bewusst mit einer verkleinerten, aber noch feineren Produktpalette. Gleich neben der Vorpommerschen Gärtnerei entsteht nun das produzierende Fermentations-Labor, das „Zentrum für Gemüse-Fermentation im Trebeltal“. Hier soll demnächst organisch gewachsenes Gemüse und anderes Grünzeug auf dem kürzesten Weg vom Feld in den Verarbeitungsprozess gelangen, zu Fermenten veredelt und über den Online-Shop, www.schnelles-gruenzeug.de sowie über ausgewählte Händler deutschlandweit im Einzelhandel sowie der Gastronomie vertrieben werden. Ab sofort werden die veganen Fermente u.a. in der angesagten Berliner Weinbar „Cordobar“ als köstlicher Snack offeriert.

Fermentiertes Gemüse: Kein spezialisierter Food-Trend sondern Natur pur mit Genussgarantie
Doch was macht das fermentierte Grünzeug eigentlich besonders wertvoll? Bei der Fermentation wird mithilfe probiotischer Mikroorganismen Gemüse haltbar gemacht. Fermentierte Lebensmittel, also milchsauer eingelegte Gemüse, sind äußerst bekömmlich, reich an wertvollen Enzymen und Nährstoffen, B-Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren, sowie probiotischen Darmbakterien, die zum Teil erst durch den Vorgang der Fermentation entstehen, die Verdauung erleichtern und dadurch für den Körper besonders gut verfügbar sind. Chronische Verdauungsstörungen oder auch Allergien können durch den Genuss von Fermenten gelindert und die Darmflora und damit die Vitalität des Körpers gestärkt werden. Denn 80 Prozent alle Abwehrstellen befinden sich im Magen-Darm-Trakt.

Überdies ist die Königsdisziplin der Haltbarmachung, die bereits vor 9000 Jahren bei der Traubenweinproduktion in China angewandt wurde, äußerst kostengünstig in der Herstellung: Zum gewünschten Gemüse, wie Karotten, roter Bete oder Kohl, werden 2-3 Esslöffel Steinsalz benötigt und bei Bedarf Gewürze zum Verfeinern, wie Senfsamen oder Kümmel. Im Kühlschrank gelagert ist fermentiertes Gemüse mindestens drei Monate haltbar.

Neben der Errichtung eines Fermentationszentrums sind zukünftig auch Fermentationsworkshops auf dem Gelände geplant für Foodies, Gastronomen und alle, die gute, bodenständige Lebensmittel aus der Region zu schätzen wissen. Denn, davon ist Olaf Schnelle überzeugt: „Ich widme diesem Projekt genau so viel Leidenschaft, wie dem Gärtnern, das ich seit mehr als 20 Jahren erfolgreich und erfüllend betreibe. Dass ich mein eigenes Gemüse, eigene Kräuter und Früchte für die Fermentation verwende, ist ein absolutes Unikat in Deutschland. Das Angebot an unbehandelten Gewächsen und die naturbelassene Veredelung zu heimischem Superfood sollte bestenfalls kein neuer Food-Trend sein, sondern eine unkomplizierte, gesunde Alternative, zu der gesundheitsbewusste Verbraucher – aber auch Genießer gern greifen, um den Speiseplan vielfältig aufzupeppen. “

*Weitere Informationen auf http://www.schnelles-gruenzeug.de/fermentiertes-gruenzeug/

Kinderlebensmittel

Schnelle und gesunde Mahlzeiten für die ganze Familie

Im Alltagsstress zwischen Job und Haushalt kann das Kochen für die ganze Familie zur lästigen Pflicht werden. Schnelle Hilfe für eilige Ernährungsbewusste verheißen vermeintlich gesunde Fertigprodukte speziell für Kinder – vom Müsli bis zur Tomatensuppe. Doch selten halten sie, was sie versprechen: Meist sind Kinderlebensmittel kein Stück gesünder als andere Produkte, dafür aber oft viel süßer und teurer. Dass Kinder eigentlich gar keine Extrawurst brauchen und sich auch frische Familienmahlzeiten im Handumdrehen zubereiten lassen, zeigt der Ratgeber „Bärenstarke Kinderkost – Einfach, schnell und lecker“ der Verbraucherzentrale NRW.

Das komplett überarbeitete Buch ermutigt Mütter und Väter, gesunde Gerichte auf den Tisch zu bringen. Dabei setzt der Ratgeber auf eine vollwertige Ernährung mit Obst, Gemüse, Getreide, Milchprodukten, Fisch, Fleisch und Eiern. Rund 100 erprobte Rezepte vom Frühstück bis zum Abendbrot helfen bei der Erstellung eines ausgewogenen Speiseplans mit schmackhaften Gerichten – ganz ohne Extrawurst.

Der Ratgeber kostet 12,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand wird er auch nach Hause geliefert.

Bestellmöglichkeiten:
Online-Shop: www.vz-ratgeber.de, Telefon: 0211/3809-555, E-Mail: ratgeber@vz-nrw.de, Fax: 0211/3809-235, Post: Versandservice der Verbraucherzentralen, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf.

Tipps für die "schnelle Kartoffel"

Wer an die Kartoffel denkt, hat automatisch eine lange Zubereitungszeit im Kopf – entgegen diesem Ruf muss diese aber nicht länger als die von Nudeln oder Reis sein. Einfach im kochenden Wasser gegart oder mit weiteren Zutaten püriert und in der Pfanne gebacken ist die Kartoffel besonders hilfreich, wenn es einmal schneller gehen muss. Der Vorteil: In der Zwischenzeit kann man sich auch noch der Zubereitung von Dips und Saucen widmen.

Der Klassiker der schnellen Kartoffelküche ist die Pellkartoffel. Sie bietet nicht zuletzt einen Vorteil: Wird die beliebte Knolle ungeschält und unzerkleinert gekocht, verfügt sie über den höchsten Nährstoffgehalt – und ist damit nicht nur lecker, sondern auch besonders gesund. Noch dazu hat sie als Pellkartoffel nur wenige Kalorien. Doch vor allem kann die Garzeit von maximal 20 Minuten optimal dafür genutzt werden, nebenher eine Beilage zuzubereiten – zum Beispiel Sour Cream mit frischen Kräutern: Hierzu für vier Portionen einfach einen Bund gemischter Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. 100 Gramm Crème fraîche mit 150 Gramm saurer Sahne, 100 Gramm Quark, einem Esslöffel Salatmayonnaise, einem Teelöffel mittelscharfem Senf und zwei Esslöffeln Weinessig verrühren. Eine fein gehackte Knoblauchzehe und die Kräuter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auch die Fans von Reibekuchen, Kartoffelpuffern und Reiberdatschi können sich in kurzer Zeit eine schnelle Variante ihres Lieblingsgerichtes zaubern. Der Trick: Geschälte Kartoffeln (750 Gramm, mehligkochende Sorte) einfach grob schneiden und anschließend im Mixbecher zusammen mit drei Eigelb, zwei Esslöffeln Crème fraîche und 60 Gramm Kartoffelstärke mit dem Pürierstab zerkleinern – und die Vorbereitung ist nach wenigen Minuten abgeschlossen. Anschließend in einer beschichteten Pfanne mit etwas Rapsöl kleine Puffer von beiden Seiten goldbraun und knusprig ausbacken.

Kartoffeln aus der Mikrowelle
Hätten Sie’s gewusst? Kartoffeln lassen sich auch in der Mikrowelle zubereiten: Der Handel bietet hierfür spezielle Kartoffeln an, die direkt in der Verpackung gegart werden können. Der Clou: Die Zubereitung dauert – je nach Hersteller – bei 700 bis 1000 Watt nur etwa acht bis fünf Minuten.

Viele weitere Vorschläge für Ihre nächsten Kartoffelgerichte finden Sie unter www.die-kartoffel.de

Mehr als 100 neue Online-Reiseführer für Lufthansa-Ziele

Lufthansa Travel Guide” kostenfrei auf LH.com – Perfekt für Reisevorbereitung und für schnelle Orientierung am Ziel

Bei Lufthansa beginnt die Reise für ihre Gäste schon vor dem Flug. Die Airline will den Aufenthalt ihrer Passagiere an allen Zielorten bereichern und bietet seit kurzem einen digitalen Reiseführer für bereits über 100 Lufthansa-Ziele an. So haben Fluggäste die Möglichkeit, sich schon vor dem Abflug über ihr Reiseziel zu infor­mieren. Die Auswahl reicht von A wie Aberdeen bis Z wie Zürich, von New York bis Schang­hai und wird bis Ende dieses Jahres einen Travel Guide für jedes der aktuell rund 200 Lufthansa-Ziele zur Verfügung stellen. Die Reiseführer können die Online-Nutzer sowohl am Computer zuhause als auch auf mobilen Geräten unterwegs kostenlos nutzen. Alle Empfehlungen, Tipps und Artikel sind auf Deutsch und Englisch verfügbar und werden von einer Reiseredaktion eigens recherchiert.

Der Lufthansa Travel Guide bietet sowohl alle wichtigen Aspekte eines klassischen Reise­führers als auch die Aktualität und interaktive Darstellung einer Online-Version. Ein Kurz­überblick stellt die jeweilige Stadt im Portrait dar. Mit einem interaktiven Stadtplan und der Auflistung der Top-10-Sehenswürdigkeiten ist eine erste Erkundungstour schnell und ein­fach geplant. Ein weiteres großes Plus im Gegensatz zu gedruckten Ausgaben ist die Aktualität der Online-Guides: Der Veranstaltungskalender, die Restaurant- und Aus­gehtipps sind immer auf dem neuesten Stand. Ergänzt werden diese Informationen durch Reportagen, Städtetouren und Multimedia-Inhalte wie Videoclips. In der Rubrik „Crew Tipp“ verraten Lufthansa Crewmitglieder ihre Lieblingsorte und geben individuelle Empfehlungen.

Nützliche Details zum Zielflughafen und zum Reiseland helfen bei der Reisevorbereitung. Über Facebook können Nutzer nach Freunden suchen, die die Stadt bereits besucht haben und den Travel Guide mit ihnen teilen. Als fester Bestandteil bietet zusätzlich der „Tür-zu-Tür-Planer“ unter www.LH.com/door-to-door einen detaillierten Reiseplan, der neben den Flugverbindungen inzwischen über 600 weitere Transportmöglichkeiten verschiedener Anbieter (Zug, Auto, Nahverkehr) kombiniert und den Weg von zu Hause bis zur weltweiten Zieladresse minutiös beschreibt.

http://www.gourmet-report.de/goto/lufthansa

Morgen Steffen Henssler in Köln

Steffen Henssler signiert „Einfach Henssler. Schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten.“ in der Mayersche Buchhandlung, Neumarkt 2, 50667 Köln am Dienstag, 08.10.2013, um 18.45 – 19.45 Uhr

In der Mayerschen Buchhandlung am Kölner Neumarkt signiert der beliebte und erfolgreiche Fernsehkoch Steffen Henssler sein neues Kochbuch „Einfach Henssler. Schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten“.

Steffen Henssler, gebürtiger Schwarzwälder, wurde in einem Sternelokal zum Koch ausgebildet und besuchte die renommierte California Sushi Academy in Los Angeles, die er als erster Deutscher mit Bestnote abschloss. 2001 eröffnete er in Hamburg gemeinsam mit seinem Vater das Restaurant Henssler Henssler, 2009 folgte das Ono. Seit 2004 ist Henssler regelmäßig Gast in TV-Shows wie „Die Küchenschlacht“ oder „Lanz kocht“. Seit August 2010 moderiert er das Koch-Quiz „Topfgeldjäger“ im ZDF.

Poletto Kochschule für das iPad

Die bekannte TV-Köchin Cornelia Poletto begrüßt die Anwender in ihrer ganz persönlichen Kochschule. Nach dem großen Erfolg der iPhone-App liegt nun die iPad-Adaption vor – mit noch mehr Platz für viele Fotos und eingängige Rezepte. Die iPad-App “Polettos Kochschule – Schnelle Küche für jeden Tag” gibt fest die Marschroute vor: “Jeder kann kochen lernen”. Über 150 Rezepte zeigen Schritt für Schritt, wie’s gemacht wird.

Kurz zusammengefasst:
– Neue App: “Polettos Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag”
– Kochbuch-App gezielt nur für das iPad
– Cornelia Poletto gehört zu den beliebtesten Köchinnen Deutschlands
– Über 150 Rezepte in 12 Kategorien
– 6 Videos mit Zubereitungstipps
– Hochauflösende Profi-Fotos
– Mit Menügenerator, Einkaufsliste, Mail-Funktion, Volltextsuche
– Preis: 1,59 Euro
– Link: http://zs-verlag.com/

Cornelia Poletto ist eine der beliebtesten Köchinnen Deutschlands und eine der wenigen Frauen in der deutschen Haute-Cuisine. Im Fernsehen ist sie bekannt für besonders schmackhafte Rezepte, die sich leicht nachkochen lassen. Das Credo der beliebten TV-Köchin: “Wirklich gutes Essen entsteht nur aus wirklich guten Produkten.”

Nach dem großen Erfolg ihrer iPhone-App liegt nun die iPad-Version von “Polettos Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag” mit einem attraktiven und nutzerfreundlichen Layout vor.

Die iPad-App bringt über 150 Rezepte mit, die jeder Anwender leicht in der eigenen Küche umsetzen kann. Nutzer der App können gezielt nach Rezepten suchen, die in die Rezeptkategorien “Tomaten”, “Kartoffeln”, “Fisch”, “Rind & Kalb”, “Eier”, “Garnelen” oder “Pilze” passen, um nur einige der Kategorien beim Namen zu nennen. Passend zu jeder Kategorie gibt es außerdem eine ausführliche Einleitung dazu von Cornelia Poletto zu lesen.

Passend zu jedem Rezept zeigt die App ein hochwertiges Foodfoto zu jedem Gericht. Eine Zutatenliste nennt die erforderlichen Produkte und stellt sie bei Interesse gleich auf eine Einkaufsliste, die von der App verwaltet wird. So hat man seinen Einkaufszettel passend zum Rezept gleich zur Hans und kann einzelne Zutaten per Fingerzeig von der Liste streichen. Zu den jeweiligen Kategorien werden in den Zubereitungstipps Küchenbasics anhand vieler Step-Fotos leicht verständlich erklärt.

Eine weiteres Highlight: Einzelne Rezepte lassen sich markieren und in eine Menükarte übernehmen. Sobald alle Gänge feststehen, lässt sich diese Menüübersicht als Einladung per E-Mail an gute Freunde versenden und der nächste kulinarische Genuss unter Freunden ist gesichert.

Die mögliche Volltextsuche hilft dabei, einzelne Rezepte schnell wiederzufinden. Sechs TV-Videos ergänzen die App ideal. Sie zeigen die optimale Zubereitung von z.B. Filetsteaks, Schollen- oder Schweinesteaks.

“Polettos Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag”: Als iPad-App im App Store verfügbar
“Poletto Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag” 1.0 (533 MB) liegt als iPad-App in der Kategorie “Lifestyle”. im iTunes AppStore bereit. Die App kostet 1,59 Euro.

Ralf Zacherl, Johann Lafer oder Christian Rach

Dokumentation Die große Samstags-Dokumentation von SPIEGEL TV

Presse und Kommunikation Julia Kikillis T: 0221-456-81505
Bildredaktion Lotte Lilholt T: 0221-456-81512

SPIEGEL TV führt auf einer vierstündigen kulinarischen Reise durch die Höhen und Tiefen der modernen Ernährung. Was ist gesund, wie wird es gemacht, was sind die heimlichen Helfer des modernen schnellen Essens? Geschmacksgeheimnisse werden genauso gelüftet wie Zubereitungskniffs oder die Herkunft heimlicher Helfer aus der Chemie. Was macht die Erfolgsgeschichte von McDonalds & Co. aus, wo werden die meisten Tiefkühlpizzen gebacken, was hat es mit den Aroma-Labors auf sich?

Wundertüte Fertiggericht – 1954 erfand der Amerikaner Gerry Thomas das „TV-Dinner“, eine tiefgefrorene Mahlzeit in Alu-Schale. Das Blitzmenü brauchte man während des stundenlangen TV-Guckens nur heiß zu machen. Schon im ersten Jahr wurden zehn Millionen dieser Essen verkauft. Von den USA aus eroberte das jüngste Gericht auch Europa – mittlerweile ist Fastfood weltweit in aller Munde, Wissenschaftler sprechen von einer McDonaldisierung der Gesellschaft.

Auch in Deutschland verändern sich die Essgewohnheiten seit den 1950er Jahren. Die Dose wird vom Tiefkühlessen abgelöst, der Pappbecher ersetzt die Porzellantasse. Mutters Sonntagsbraten ist vergessen, stattdessen gibt es die schnelle Mahlzeit im Bus oder auf der Strasse. Dabei hat sich – beinahe unbemerkt – eine ganze Lebensmittelindustrie etabliert, die so genanntes „Convenience-Food“ unter die Leute bringt.

„Convenience“ – hinter diesem Wort verbirgt sich letztendlich vor allem eines: der Faktor „Zeit“. Bei Einkauf, Zubereitung und Verzehr Zeit zu sparen, bringt den Verbrauchern ein hohes Maß an Bequemlichkeit. In den 1990er Jahren traten Fertiggerichte und arbeitserleichternde Essenszutaten hierzulande einen wahren Siegszug an. Laut Studien der Gesellschaft für Konsumforschung nutzt rund ein Fünftel der Deutschen nahezu jede Möglichkeit, die ihm die Nahrungsmittelindustrie und Schnell-Gastronomie zum Zwecke der Zeitersparnis bietet. Und selbst gesundheitsbewusste Esser konsumieren Convenience-Produkte: Sie verzehren vor allem Mischsalate, Tiefkühlgemüse oder gekühlte Teigwaren.

In einer europaweit angelegten Studie schaffen es die Deutschen mit ihrer Neigung zum Zeit sparenden Unterwegs-Verzehr sogar bis an die Spitze: In unserer Kultur ist der schnelle Genuss zwischendurch akzeptiert. Und es schmeckt den meisten Deutschen ganz einfach. Geachtet wird allerdings stets auf ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Seit Anfang des neuen Jahrtausends machen die Konsumforscher schließlich einen neuen Trend in deutschen Küchen aus: Gesunde Kost wird immer wichtiger, Muttis Rezepte erleben eine Renaissance und das gemeinsame Kochen mit Freunden erlangt einen neuen Stellenwert. Als eine der Ursachen für das Comeback der Kochlust ermittelt die GfK den anhaltenden Boom der Fernsehkochshows.

Dazu kommt die aktuelle Neigung, sich in Zeiten einer Wirtschaftskrise lieber in den eigenen vier Wänden zu beschäftigen. Der kleine Luxus, selber gut zu kochen, ersetzt so manchen Restaurantbesuch. Doch bei denjenigen, die die Krise noch stärker getroffen hat, regiert beim Einkauf einzig der Geldbeutel. Und wenn der Gürtel enger geschnallt wird, wird im Supermarkt wieder verstärkt zu günstigen Convenience-Produkten gegriffen.

Sich jederzeit schnell und bequem versorgen zu können, betrachten die Deutschen heutzutage als Selbstverständlichkeit. SPIEGEL TV gibt Einblicke in unsere Lebensmittelindustrie, kommentiert von namhaften Fernsehköchen, darunter Ralf Zacherl, Johann Lafer oder Christian Rach. Außerdem tischen uns Ernährungsexperten wie Udo Pollmer, Feinschmecker-Chefredakteurin Madeleine Jakits und Restaurantkritiker Wolfram Siebeck Wahrheiten auf, die nur schwer zu verdauen sind.

Vox, Sa., 28.04., 20:15 Uhr

Kochen mit Martina und Moritz

Schnelle Küche: Partyhappen aus der Hand

Wer mag schon groß kochen, wenn eine Party geplant ist? Deshalb stellen die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz pfiffige Partyhappen vor, die allesamt nicht viel Mühe machen und die sich gut vorbereiten lassen. Da gibt es Cremes, Aufstriche und Pasten, die man auf Crostini, auf Kartoffeltaler oder Gurkenstücke streichen kann. Und kalte oder warme Mangoldröllchen mit Fleischfüllung oder ganz vegetarisch, wie auch die erfrischenden und hübschen Tomatentürmchen mit Mozzarella. Außerdem zeigen Martina und Moritz Bruschetta der Extraklasse. Nicht zu vergessen: Crème brûlée – die sanfte Creme mit der bittersüßen Karamellkruste. Und zwar eine süße Version als Dessert, aber auch herzhaft gewürzt als kleine Zwischenmahlzeit….
Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer abeiten wie andere Spitzenköche mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche

WDR Fernsehen, Samstag, 21. April 2012, 17.20 – 17.50 Uhr

Fix statt Fast Food

Ratgeber und Rezepte für schnelle Küche
Zu fett, zu süß, zu kalorienreich sind Burger, Bratwurst, Brownies und Co. Dass schnelle Küche auch gesund, schmackhaft und abwechslungsreich sein kann, zeigt der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW.

„Fix Food. Preiswerte und schnelle Küche“ bietet über 250 Rezepte, die auch Kochmuffel unter Zeitdruck ausgewogen zubereiten können. Für die appetitlichen Gerichte brauchen Hobbyköche keine langen Einkaufslisten, aufwendige Utensilien und besondere Kochkünste. Vorwiegend kommen frische Zutaten zum Einsatz.

Der Clou: Für Berufstätige, die mittags aus­wärts essen, gibt’s Anregungen für Mahlzeiten zum Mitnehmen, die kalt verspeist werden können. Und: Die fixen Snacks und Gerichte schmecken nicht nur großen Genießern, sondern auch den Kleinen.

Der Ratgeber „Fix Food“ kostet 9,90 Euro und ist in den örtlichen Bera­tungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro (Porto und Versand) wird das Kochbuch auch nach Hause geliefert.
Bestellmöglichkeiten:
Verbraucherzentrale NRW, Versandservice, Adersstr. 78, 40215 Düsseldorf
Tel: (02 11) 38 09-555, Fax: (02 11) 38 09-235,
E-Mail: publikationen@vz-nrw.de, Internet: www.vz-ratgeber.de

Koch-Kunst mit Vincent Klink

Für die schnelle Küche: Geschnetzeltes

Wenn es beim Kochen mal schnell gehen, der gute Geschmack aber nicht vernachlässigt werden soll, dann ist „Geschnetzeltes“ genau das Richtige. Denn aus jedem Fleisch, das zum Kurzbraten geeignet ist, lässt sich ein schnittiges Gericht nach persönlichem Gusto zubereiten. Vincent Klink zeigt, was bei der Fleischauswahl zu beachten ist. Gemeinsam mit Moderatorin Evelin König bereitet er Rinderfiletspitzen mit Ingwer und Geschnetzeltes vom Wildschwein zu.

SWR, Mittwoch, heute, 18:15 – 18:45 Uhr (VPS )