Blogger kochen für die Bahn

Gourmet Connection realisiert kulinarische Kampagne mit Food-Bloggern für die Deutsche Bahn AG

Köche als Rezeptgeber für weltweit tätige Unternehmen sind inzwischen ein alter Hut. Doch das Pilotprojekt, das die Deutsche Bahn AG im April 2017 startet, ist eine Innovation: Ein Jahr lang werden die Rezepte verschiedener Food-Blogger in der Bordgastronomie serviert. Verantwortlich für Konzeption und Durchführung des Projekts ist die Frankfurter Marketing- und Kommunikationsagentur Gourmet Connection GmbH.

Bloggen ist ein Trend, der in den letzten Jahren immer stärker aus den USA nach Deutschland gekommen und heute aus der hiesigen Social-Media-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. Dem Thema Food widmen sich besonders viele Blogs, und diesen Schwerpunkt hat die Deutsche Bahn AG als eines der ersten Unternehmen aus der Systemgastronomie für ihre Verpflegung an Bord gewählt. Schließlich reisen Food-Blogger viel und wissen, welche Gerichte den Gästen der Bordgastronomie schmecken. Sechs verschiedene Food-Blogger entwickeln jeweils ein Aktionsgericht, das im zweimonatigen Wechsel zwischen April 2017 und März 2018 von den Profis der Deutschen Bahn in den Bordrestaurants aller ICE-Züge umgesetzt wird. Dabei liegt der Fokus auf saisonalen Lieblingsrezepten mit dem gewissen Etwas. Auch ein veganes Aktionsgericht steht auf der Speisekarte und ergänzt die Auswahl an vegetarischen und veganen Optionen, die die Deutsche Bahn aktuell schon anbietet.

Mit an Bord sind Dorothée Beil aus München, die den Blog „Bushcooks Kitchen“ betreibt, Sascha und Torsten Wett aus Köln von „Die Jungs kochen und backen“, die Hamburger Sarah Kaufmann von „Vegan Guerilla“ und Oliver Wagner von „Kochfreunde“, Petra Hola-Schneider aus der Nähe von Nürnberg mit ihrem Blog „Hol(l)a die Kochfee“ und Sascha Suer aus dem Ruhrgebiet mit „Lecker muss es sein“.

Für die Konzeption und Umsetzung der Kampagne ist Gourmet Connection GmbH verantwortlich. Die auf Kunden aus den Bereichen Kulinarik, Genuss und Produkt-PR spezialisierte Agentur bietet Kontakte zu Meinungsführern in der Szene und zur Food-Presse, langjährige Erfahrung und tiefgehendes Know-how. „Wir haben in der Vergangenheit bereits die drei kulinarischen Jahresaktionen ‚Europa erleben. Sterne genießen.‘, ‚Natürlich genießen‘ und ‚TV-Köche tischen auf‘ für die Deutsche Bahn entwickelt und durchgeführt“, erklärt Agenturinhaberin Susanne Drexler. „Wir freuen uns darauf, mit den Food-Bloggern an diese Erfolge anzuknüpfen.“

Weitere Informationen unter www.db.de und www.gourmet-connection.de

Restaurant Erwin, Moskau

Wir besuchten diese große Fisch-Brasserie in Moskau und wir waren wirklich überrascht, was es alles gibt

Unsere liebe Freundin Lana Melnikova, PR-Direktor des Baltschug Kempinski Hotels, unser Lieblingshotel in Moskau, gab uns den Tipp, das Erwin mal anzugucken. Das Erwin liegt unterhalb des Hotel Radisson – quasi direkt an der Moskwa, jedoch ohne Blick auf den Fluss – und gegenüber dem russischen Regierungssitz „Weisses Haus“. Es gehört zu der Gruppe von Restaurants, die dem bekannten Moskauer Rechtsanwalt Alexander Rappoport gehört.

Das Erwin – der Name hat auf russisch keine Bedeutung – ist ein ziemlich teuer gemachtes Konzept, aber mit recht zivilen Preisen. Hier geht es in erster Linie um Fisch, speziell um russischen Fisch und Meeresfrüchte.

Es hat eine überdachte Sommerterrasse und einen riesigen, sehr schönen Gastraum über zwei Etagen mit offener Küche. Neben Tischen verschiedener Größen gibt es noch Gemeinschaftstische, wo Gäste mit Fremden zusammen platziert werden. Für diese Tische gibt es keine Reservierungen. Der Laden brummt. Am Wochenende gibt es ohne Reservierung nichts, während der Woche ist eine Reservierung sinnvoll.

Wie in allen besseren russischen Lokalen existiert ungemein viel Personal. Unsere Kellnerin war ganz nett, aber auch eine gute Verkäuferin. Statt russischen Mineralwasser („das ist nur normales Wasser“) wollte sie uns unbedingt überteuerte Nestle Water verkaufen. Ich konnte den Versuch gut abwehren und bekam ein Baikal mit Sprudel (0,5l für ca. 3,50 €). Meine Frau hatte einen schönen Primitivo (0,15l für 7 Euro, während ich einen etwas sprittigen Grünen Veltliner (ebenfalls für 7 Euro) hatte.

Wir baten darum, die Vorspeisen zu teilen. Trotzdem brachte die Bedienung uns alles zusammen. Ich schickte einen Teller zurück, weil wir uns kaum noch bewegen konnten.

Wir starteten mit 50gr Ossietra Kaviar für 16 Euro. Dazu gab es drei kalte, sehr süsse Pfannkuchen mit einer undefinierbaren Butter. Der Kaviar war exzellent. Man konnte noch eine bessere Qualität bestellen für 45 Euro.

Unser nächste Gang war Kabeljauleber (7,50 Euro). Diese war etwas säuerlich zubereitet und gefiel mir weniger, während meine Frau sie mochte und Kindheitserinnerungen bei ihr erweckten.
Dann hatten wir Felchen (Muksun auf russisch) für 6 Euro. Diese waren quasi halbgefrorenes Sashimi. Geschmacklich war der Fisch absolut neutral. Die Kellnerin empfahl, ihn zuerst in eine Cocktail Sosse und danach in Salz und Pfeffer zu tunken. Danach schmeckte die Felche wie Cocktailsauce auf Eis mit Salz und Pfeffer. Die Cocktailsosse selber schmeckte industriell.

Meine Frau hatte als Hauptgericht Königskrabbe (Kamchatka Krabbe – 12,50 €) und ich gebackenen Murmansk Kabeljau (8,50 €). Die Krabbe war okayish, aber nichts für was man Umwege gehen würde.
Mein Kabeljau war in einem Bierteig frittiert, der das gesamte Friteusenfett aufgesaugt hatte. Der Fisch selber war komplett übergart, aber schmackhaft. Die dazugereichte Remoulade war gut.
Wer aber einmal perfekten Fisch & Chips bei Sascha Lenz im Andaz London hatte, weiß, wie das schmecken kann! (Das Fischrestaurant gibt es nicht mehr im Andaz und Sascha Lenz ist jetzt in Goa).

Wegen des Essens braucht man nicht ins Erwin zu gehen. Wegen der Atmosphäre und den anderen Gästen sollte man ins Erwin gehen und Spaß haben. Selbst als Berliner Junge kam ich mir wie ein kleiner Provinzler vor. Ich fragte den Kellner, der schon stundenlang nutzlos hinter mir stand, er möge doch ein Foto von mir und meiner Frau machen. Zuerst verstand er gar nicht und dann war er komplett entsetzt und meinte Njet, njet!!! und drei Kellnerinnen stürzten auf uns zu und übernahmen das Fotografieren. Der nutzlose Kellner war kein Kellner sondern ein Leibwächter.
Am Ende unseres Essens – alles zusammen incl. 10 % Tip 75 Euro – spazierten wir einmal durch das riesige Lokal, um uns alles genau anzugucken. Jede zweite Frau hatte eine sehr teure Channeltasche (ab 3000 Euro/Stück). Insgesamt waren ungefähr 12 Leibwächter im Lokal und acht weitere draussen. Wen die bewachten, war für uns nicht auszumachen. Alle Gäste sahen normal aus und benahmen sich unauffällig. Vor der Tür auf der Strasse war mittlerweile ein toller Wagenpark der obersten Klasse. Man parkte in der zweiten und selbst in der dritten Reihe. Auf dem Bürgersteig sowieso.

Würden wir noch einmal hingehen? Auf jeden Fall. Es machte Spaß. Die Leute sind nett und es gibt viel zu sehen. Kulinarisch wird man zwar nicht verwöhnt, aber verhungern tut man auch nicht. Das Erwin könnte genauso in NYC oder Paris stehen. Nur hätten die nicht so originelle Gäste wie in Moskau. Hingehen & Spaß haben!

Hier unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10153856113163124

Adresse: Kutuzovsky Ave, 2/1, стр. 6, Moscow
Telefon:+7 (495) 785-02-22
Öffnungszeiten: Täglich 12:00–01:00Uhr

Sascha Kemmerer

Am 4. Juni 2016 lädt Sternekoch Sascha Kemmerer gemeinsam mit fünf Kleinwalsertaler Kollegen zum Gourmet-Event „Neun Hauben – ein Tal“ ein. Die Veranstaltung ist Teil der zweiten Vorarlberger Genusstage unter dem Titel „Forum Genuss Alpen“, bei dem die Gesichtspunkte Regionalität, Authentizität und Saisonalität im Mittelpunkt stehen.

Neben dem Hausherrn Sascha Kemmerer – aktuell mit einem Michelin Stern, 17 Punkten im Gault Millau und drei Hauben ausgezeichnet – präsentieren an dem Abend fünf weitere namhafte Haubenköche aus der Region ihre großartigen Kreationen: Martin und Florian Jäger aus der „Humbachstube“ im Alpenhof Jäger, Jeremias Riezler von der „Walserstuba“, Gerd Hammerer aus Haller’s Genuss & Spa Hotel sowie Radinka Marjanovic aus dem „Cuisino Restaurant Kleinwalsertal“. Serviert werden insgesamt fünf Gänge:

• Heimisches Kalbsfilet | Nussbutterpüree | Pfifferlinge | Kalbskopfcroûtons (Martin & Florian Jäger)
• Walser Rehrücken | Fichtensprossen | Vorarlberger Bramata (Jeremias Riezler – Walserstuba)
• Eintopf vom Ausseer Saibling | Erbse und Spargel (Gerd Hammerer – Haller’s Genuss & Spa Hotel)
• Confirtes Brüsterl | geschmorte Keule vom Wälder Hennele | Rollgerstl | Brokkoli und Frühlingsmorcheln(Sascha Kemmerer)
• Schaumsüppchen von Bärlauch und Winzersekt | Ziegenkäsepraline | Paradeiser-marmelade (Radinka Marjanovic)

Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres findet das „Forum Genuss Alpen“ mit einigen der besten Köche der Welt heuer vom 31. Mai bis 9. Juni 2016 und vom 7. bis 9. Juli 2016 in verschiedenen Regionen und Ortschaften Vorarlbergs statt. Parallel zu vielen Genussveranstaltungen werden bei mehreren Diskussionsrunden und Workshops die Bereiche Regionalität und Nachhaltigkeit in den Alpen, Wertschöpfung in der Region, Unterstützung von kleinbäuerlichen und alpinen Strukturen und die Zukunft der alpinen Gastronomie besprochen.

Das Kleinwalsertal, als eines der schönsten Hochgebirgstäler der Alpen, gehört nicht umsonst zu den Genuss-Regionen Österreichs. Kaum eine andere Destination bietet eine derart geballte Spitzengastronomie. Und das Travel Charme Ifen Hotel befindet sich mittendrin, als einziges Fünf-Sterne-Hotel im Tal.

„Mit unserem Ernährungskonzept GreenGusto geben wir ein Genussversprechen, das auf Qualität, Transparenz und Ehrlichkeit beruht“, sagt Nikolaus Jäger, Gastgeber im Travel Charme Ifen Hotel. Küchenchef Sascha Kemmerer ergänzt: „Bei diesem Gourmet-Event der Extraklasse bringen wir die besten Köche des Kleinwalsertals zusammen und bieten unseren Gästen abwechslungsreichen Hochgenuss mit heimischen Zutaten.“

Der Abend „Neun Hauben – ein Tal“ am 4. Juni 2016 beginnt um 18.30 Uhr. Im Preis von 75 Euro pro Person sind das Menü und die begleitenden Weine sowie Aperitif, alkoholfreie Getränke, Bier und Kaffee inkludiert. Reservierung unter der Telefonnummer +43 (0)55 17 ? 608 509.

Weitere Informationen rund um das Travel Charme Ifen Hotel unter www.travelcharme.com . Die Genusstage informieren darüber hinaus unter www.forum-genuss-alpen.at .

Marco Gerlach ist Nachwuchssommelier 2016

Zum fünfzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Die Jury konnten Marco Gerlach aus Ringsheim, der den ersten Platz belegte, sowie der Zweitplatzierte Patrick Wilhelm aus Heiligkreuzsteinach und der Drittplatzierte Benjamin Sauri Montalt aus München, überzeugen.

Der Wettbewerb wird jährlich ausgeschrieben vom Magazin MEININGERS SOMMELIER und dem Verband der Sommelier-Union Deutschland in Kooperation mit der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz/Hamburg, der IHK München und dem International Wine Institute in Bad Neuenahr- Ahrweiler.

„Ein verdienter Sieg“ urteilte die Jury, die den Sommelier Marco Gerlach zum Nachwuchssommelier 2016 kürte. Der gelernte Sommelier war um keine Frage verlegen und konnte besonders im praktischen Prüfungsteil seine profunden Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei kam ihm insbesondere seine Berufserfahrung in bekannten Restaurants der Spitzengastronomie, wie dem Schwarzen Adler in Oberbergen und dem Ketschauer Hof in Deidesheim zu Gute.

Sein Service am Gast zeigte nach Auffassung der Jury, dass hier ein Sommelier-Talent mit viel Sachkenntnis, Gefühl und Freude am Beruf den Gast souverän, eloquent und charmant bedient.

Platz zwei ging an Patrick Wilhelm. Auch er hat sein „Handwerk“ von Grund auf gelernt: Nach der Ausbildung zum Hotelfachmann sammelte er Erfahrung in verschiedenen Servicebereichen. Seit über vier Jahren ist er nun im BASF Weinkeller für den Bereich Beratung und Kundenbetreuung zuständig. Der dritte Platz wurde an Benjamin Sauri Montalt vergeben. Er hat zwar nicht über eine klassische Ausbildung im Restaurant- bzw. Hotelbereich in die Welt des Sommeliers gefunden, dafür aber zielstrebig auf anderem Weg sein Interesse am Wein zum Beruf gemacht: Nach einem Studium der Kunstgeschichte vertiefte er seine Weinkenntnisse über vier Jahre bei seiner Tätigkeit für Jaques Weindepot. Danach wechselte er in die Weinhandlung Garibaldi in München.

Die Prüfung begann mit einer Weinbegleitung, die für ein vorgegebenes Menü anhand der Weinkarte zusammengestellt werden sollte. Als nächstes wurde den Finalisten in den Einzelprüfungen eine fehlerhafte Weinkarte vorgelegt. Es galt hier vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen.

Es folgte eine Blindverkostung von zwei Weiß- und zwei Rotweinen, bei denen Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Wein-Art, Qualität, Rebsorte und Anbaugebiet definiert werden mussten. Der nächste Prüfungsteil bestand aus einer Powerpoint- Präsentation, bei der anhand der gezeigten Bilder geprüft wurde, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt auskennt: Weinregionen und Erzeuger mussten optisch erkannt und zugeordnet werden.

Ein Hauptpunkt der praktischen Prüfung war auch dieses Jahr der klassische Service am Gast mit Servieren eines Champagners. Dazu gehören beispielsweise das Präsentieren des Champagners, das korrekte Öffnen der Flasche, das Reinigen des Flaschenhalses und das
Verkosten, sowie Einschenken des Champagners. Während des Champagner-Service mussten die Kandidaten außerdem Fragen der „Gäste“ beantworten.

„Wir verstehen den Wettbewerb als Messlatte für den hohen Anspruch an das Wissen und das Handwerk eines gut ausgebildeten Sommeliers. Er ist zugleich Anreiz und Motivation für junge, aufstrebende Gastronomie-Talente. Natürlich bietet der Titelgewinn auch Karrierechancen in der Top-Gastronomie“. So das Fazit zum Sommelier-Nachwuchswettbewerb von Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS SOMMELIER. Auf diese Weise haben es schon einige junge Sommeliers an die Spitze geschafft. Unter den Gewinnern des Nachwuchswettbewerbs sind Namen wie Dominik Trick, Christina Hilker, Sybille Herbst, Sebastian Wilkens oder Holger Schramm zu finden.

In der Jury wirkten mit: Christine Balais, Sommelier-Union Deutschland, Stephanie Döring von der Deutschen Wein- und Sommelierschule Koblenz Niederlassung Hamburg, Gerhard Elze im Auftrag der Österreich Wein Marketing GmbH, Dominik Trick für die Hotelfachschule Heidelberg, Astrid Zieglmeier von der IHK München sowie Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS SOMMELIER.

Sascha Kemmerer

Stetig in Richtung Gourmet-Himmel geht es für das Restaurant Kilian Stuba im Travel Charme Ifen Hotel. Nach der Bestätigung des Sterns im Guide Michelin und der Aufwertung von 16 auf 17 Punkten im Guide Gault&Millau bekommt das Team um Küchenchef Sascha Kemmerer und Gastgeber Lars Kirchbach nun eine weitere Bestätigung durch das jüngst veröffentlichte Hornstein Ranking. Im österreichischen Vergleich machen die Kleinwalsertaler dort einen großen Schritt nach vorn auf Platz 19.

1981 von Spitzenkoch Wolf Freiherr von Hornstein initiiert, jährt sich die Publikation des Hornstein-Rankings bereits zum 35. Mal. Über diese Zeit hinweg hat sich die Liste als anerkanntes Nachschlagewerk der Restaurantszene in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol etabliert. Der Führer fasst die Resultat von einigen der wichtigsten Gourmet-Guides rechnerisch zusammen – dazu gehören Gault&Millau, Á la Carte, Schlemmer Atlas, Der Große Restaurant Guide sowie das Hornbach-Ranking.

Die Kilian Stuba, das Gourmet Restaurant des Travel Charme Ifen Hotel, kann sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Nach Platz 34 mit 83,5 Punkten 2015 erreichten die Vorarlberger in diesem Jahr den 19. Platz mit 87,5 Punkten. „Wir haben das Hornstein-Ranking mit großer Spannung erwartet und sind nun mehr als glücklich über das großartige Ergebnis“, sagt Sascha Kemmerer und ergänzt: „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Gast sowie die Liebe zu den regionalen Produkten, die wir täglich veredeln. Das Ranking ist für mein Team und mich die Bestätigung, dass wir mit unserer Philosophie den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

www.travelcharme.com

150 Sterneköche bei der Nacht der Sterne

Rund 150 Michelin-Sterneköche und 17 Haubenköche (Österreich) kamen gestern Abend bei der „Nacht der Sterne“ zusammen. Veranstaltet wurde sie von der AHGZ – Allgemeinen Hotel– und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) und Burg Staufeneck. Schauplatz war das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.

Markus Semmler, Berliner Meisterkoch 2016,

Unter anderem standen so prominente Namen wie Markus Semmler (1 Stern), Sascha Stemberg (1 Stern), Hendrik Otto (2 Sterne), Harald Wohlfahrt (3 Sterne), Sven Elverfeld (3 Sterne) und Thomas Bühner (3 Sterne) auf der Gästeliste. Die rund 600 geladenen Gäste sowie die internationalen Kochgrößen wurden vom Team Burg Staufeneck unter der Leitung von Sternekoch Rolf Straubinger und Klaus Schurr mit kulinarischen Meisterleistungen versorgt.

Ein Programm-Highlight des Abends war die Präsentation des Hornstein-Rankings von Champagne Laurent-Perrier mit den 200 besten Restaurants in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Geehrt wurde unter anderem Sternekoch Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn), der zu den diesjährigen Gewinnern zählt. Mehr Infos hierzu gibt es auf www.hornsteinranking.de

Domenic Kreller

Domenic Kreller kocht für das Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee

Neuer Küchenchef im Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee: Domenic Kreller trat am 01.12.2015 die Stelle in Pertisau an.

Der Österreicher bringt umfangreiche Küchenerfahrung mit und war zuletzt Sous-Chef im Schwesterhotel Travel Charme Ifen Hotel Kleinwalsertal. Hier hat der 32-jährige seit der Wiedereröffnung des Hauses vor fünf Jahren den Sternekoch Sascha Kemmerer unterstütz und als seine rechte Hand gemeinsam mit ihm drei Hauben und einen Stern erkocht. Zuletzt ist die Küche um das Team mit 17 Punkten im Guide Gault&Millau Österreich ausgezeichnet worden.

Seine Küchenkarriere begann Domenic Kreller mit einer Lehre zum Koch im Restaurant Plachutta Wollzeile in Wien. Eine weitere Ausbildung zum Zuckerbäcker in der K.u.K. Hofzuckerbäckerei Demel und die Position des Chef de Partie im International Catering DO&CO sowie im Sofitel Vienna brachten ihn nach Salzburg, wo er als Demi Chef Patissier im Hotel Sheraton tätig war. Nachdem er im Steigenberger Hotel Herrenhof als Chef Patissier sein Können unter Beweis stellte, zog es ihn nach Hirschegg, wo er im Travel Charme Ifen Hotel Kleinwalsertal anheuerte. Seine dortigen Erfahrungen der hauben- und sternegekrönte Küche bringt er nun mit an den Achensee.

Tobias Strauss, Direktor des Travel Charme Fürstenhaus am Achensee: „Mit Domenic Kreller haben wir einen Küchenchef gewonnen, der die Marke Travel Charme und somit den Geschmack unserer Gäste kennt. Durch seine Zeit an der Seite von Sascha Kemmerer bringt er Erfahrungen auf allerhöchstem Niveau mit und wird mit kreativen Kompositionen die Gäste des Fürstenhauses verwöhnen“.

Mehr Details zum Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee unter: http://www.travelcharme.com

Sascha Ludwig

Dritte Filiale eröffnet Anfang 2016 in Berlin Neukölln

Im Szenekiez Neukölln entsteht derzeit unweit des Landwehrkanals und Maybachufers die dritte Filetstück-Filiale. Anfang des nächsten Jahres wird das neue Restaurant mit Fleischtresen und Reifeschränken in der Sanderstraße eröffnet. In den letzten Jahren konnten die Betreiber eine sehr hohe Nachfrage und Auslastung in den Restaurants verzeichnen. Mit der neuen Filiale wolle man auch im aktuellen Szenekiez besten Fleischgenuss auf höchstem Niveau anbieten.
„Ein Rind, das sein Leben artgerecht auf einer saftigen Wiese verbracht hat, schmeckt ganz anders als Ware aus dem Supermarkt. Wir zelebrieren gutes Rindfleisch, dass außerdem durch mehrwöchige Trockenreifung einen unverwechselbaren aromatischen Geschmack entwickelt und zart auf der Zunge zergeht“, begründet Filetstück-Geschäftsführer Matthias Martens seine Genussphilosophie und das sechsstellige Investitionsvolumen.

Auf einer Gastraumfläche von 130 Quadratmetern entstehen im typischen Filetstück-Style 50-60 Plätze auf original italienischem Mosaikboden und unter strahlenden Kronleuchtern. Die Gäste können perfekt zubereitete Steaks vor Ort genießen oder, wie in gewohnter Filetstück-Tradition, das Qualitäts-Fleisch direkt vom Restaurant mit nach Hause nehmen.

Ob Freesisches Entrecôte, bestes John Stone Filet oder Pommersche Hochrippe – im „Filetstück – Das Urgestein“ in der Schönhauser Allee und im „Filetstück – Das Gourmetstück“ in der Uhlandstraße kommen Fleischliebhaber schon heute bekanntermaßen auf ihre Kosten. Für kreative Gourmetkunst sorgt Küchenchef Sascha Ludwig seit vier Jahren im mit 15 Gault Millau-Punkten ausgezeichneten „Filetstück – Das Gourmetstück“. Erst kürzlich bewertete der Falstaff das Restaurant mit 88 Punkten, während „Das Urgestein“, das laut Feinschmecker zu den 40 besten Steak-Restaurants Deutschland zählt, mit 86 Falstaff- Punkten abschnitt.

www.filetstueck-berlin.de/cms/

Sascha Kemmerer

Die begehrtesten Auszeichnungen in der Haute Cuisine sind ohne Zweifel die Sterne des Guide Michelin und die Punkte von Gault&Millau. Seit 2012 hält die Kilian Stuba, das Gourmet Restaurant des Travel Charme Ifen Hotels im österreichischen Kleinwalsertal, bereits einen Stern. In der aktuellen Ausgabe des Gault&Millau Österreich wurden die Kilian Stuba und das Team rund um den ambitionierten Küchenchef Sascha Kemmerer von 16 auf 17 Punkte aufgewertet und mit der dritten Haube ausgezeichnet. Damit zählt das Restaurant zu den Aufsteigern des Jahres 2016.

20 Punkte als höchste Auszeichnung
Beim Klassentreffen der Haute Cuisine Österreichs im Wiener Dorotheum wurde bereits zum 37. Mal der einflussreiche Restaurantführer französischen Ursprungs präsentiert. Als Bewertungssystem dient eine Skala von einem bis 20 Punkten. Unter Berücksichtigung des persönlichen Geschmacks der Tester werden Frische, Qualität der Produkte, Kreativität der Zubereitung, Einfallsreichtum in Bezug auf neue Gerichte, Harmonie der Zubereitung, Beschaffenheit von Suppen und Saucen sowie Exaktheit der Garung bewertet. In Österreich werden neben den Punkten kleine Kochmützen, genannt „Hauben“, abgebildet. Bei 17 und 18 Punkten erhält das Restaurant drei Hauben. Ab 19 Punkten wird die vierte Haube vergeben. Bis dato gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Restaurant mit 20 Punkten.

Unter den besten Restaurants in Österreich
Die Auszeichnung mit 17 Punkten und der dritten Haube für die Kilian Stuba ist ein Fingerzeig, wo es in Zukunft hingehen soll. „Das ist ein großer Erfolg für Sascha Kemmerer, sein Team und das gesamte Travel Charme Ifen Hotel“, sagt Nikolaus Jäger, der Hoteldirektor und ergänzt: „Wir haben das Ziel, auch in Zukunft unsere Gäste auf höchstem Niveau zu verwöhnen.“ Mit der Aufwertung reiht sich die Kilian Stuba, nach Gault&Millau, unter die besten 49 Restaurants in Österreich ein.

Auch für Sascha Kemmerer ist die aktuellste seiner Auszeichnungen eine großartige Bestätigung: „Wir wollen jeden Tag ein wenig besser werden. Der jüngste Erfolg unserer regional inspirierten Küche gibt meinem Team und mir recht, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Der 33-jährige Küchendirektor des 2010 wiedereröffneten Travel Charme Ifen Hotels kann in seiner jungen Karriere bereits beachtliche Erfolge vorweisen. In seinem dritten Jahr im Ifen Hotel erhielt er im Jahr 2012 einen Stern des Guide Michelin. Damit knüpfte er an die Tradition des Hauses an, das mit Ortwin Adam im Jahr 1978 als erstes Hotel in Österreich einen Michelin-Stern errang. Sascha Kemmerer wurde während seiner Ausbildung, die er von 1997 bis 2000 bei Sternekoch Armin Langer im Allgäu absolvierte, von Ortwin Adam unterrichtet und sammelte anschließend umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Gourmet-Restaurants in Deutschland, Österreich und Südafrika

Reservierungen für die Kilian Stuba werden unter der Telefonnummer +43 (0)55 17 ? 60 85 41 entgegen genommen. Folgende Schließzeiten des Restaurants sind zu beachten: vom
8. November bis einschließlich 30. November 2015 sowie am 24. und 31. Dezember 2015.

Weitere Informationen rund um das Travel Charme Ifen Hotel unter www.travelcharme.com

Goldhahn und Sampson II eröffnet im November in Berlin Charlottenburg

Nach fast 9 Jahren im P’Berg folgt nun der zweite Laden im Berliner Westen: auf 300 qm entsteht die umfangreichste Kochbuchhandlung Deutschlands.

Neun Jahre gibt es den ersten Laden von Sascha Rimkus, Andreas Klöckner und Thomas Goldhahn am Helmholtzplatz. Das Konzept aus modernem Lebensmittelladen, Wein- und Kochbuchhandlung, Café und Kochschule hat sich bewährt. Darum wird im neuen Laden, intern „Wilma“ genannt, auch fast alles bleiben wie es ist – nur größer und mit mehr Platz. „Es gibt noch so viele Produkte und Kochbücher, die wir gerne ins Sortiment aufnehmen würden, aber in der Dunckerstraße sind die Regale alle komplett voll“, sagt Andreas Klöckner, einer der beiden Gründer.

„Wir haben uns bewusst für diese Ecke von Charlottenburg entschieden, weil es hier einfach keinen guten Kaffee gibt“, witzelt Sascha Rimkus, eigentlich der Weinexperte im Gründerteam, über die Standortwahl. Die „Wilma“ zieht in die Ur-Filiale der Biocompany in Charlottenburg ein und wird auf 300 qm die größte Kochbuchhandlung Deutschlands beherbergen: mehr als 4.000 Titel in deutscher und englischer Sprache wird diese umfassen. Am 15-meterlangen Tresen grenzt die Kaffeebar an eine große Delikatessen-Theke. Wie in Prenzlauer Berg gibt es Brot von Sironi, Cheesecake und Kaffee von Five Elephant, Käse von Blomeyer und, neu, frische Pralinen von Summerbird aus Dänemark. Insgesamt wird sich das Sortiment deutlich vergrößern, aber das Credo, möglichst alle Waren direkt von den Herstellern zu importieren bleibt. Die Auswahl der Produkte wird ebenfalls weiterhin von der Qualität der Zutaten und dem handwerklichen Können ihrer Macher bestimmt.

Das gilt ebenfalls für die Weine. Rimkus bleibt seiner Linie auch am neuen Standort treu. Der Fokus liegt auf Winzerweinen von kleinen Weingütern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Bei einer insgesamt größeren Auswahl werden aber auch neue Themenschwerpunkte gesetzt: biodynamische Weine und Naturweine bekommen ab November ihr eigenes Regal.

Im hinteren Teil des Ladens entsteht die neue Kochschule. An vier Stationen können zukünftig 16- 50 Kochschüler lernen wie Fleisch pariert, Curry-Pasten gemischt oder Macarons gebacken werden. Auch Events wie Buchvorstellungen, Wein-Tastings und Küchenparties sind geplant, denn endlich ist Platz die Ideen umzusetzen, die in den letzten Jahren entstanden sind.

Was 2006 als Zweimann-Show begann ist mittlerweile ein kleines Unternehmen geworden. An beiden Standorten zusammen werden bald über 30 multitalentierte Mitarbeiter beschäftigt. Bis zur Eröffnung haben Klöckner, Rimkus, Goldhahn und ihr Team noch eine große Hürde zu nehmen: alle 10.000 Produkte werden erst kurz vorher geliefert und müssen innerhalb von 72 Stunden in die Regale eingeräumt werden.

www.goldhahnundsampson.de