Restaurant Tim Raue: Nr. 1 in Deutschland

Heute Nacht wurde es in New York City bekanntgegeben: Die besten Restaurants der Welt – das beste Restaurant ist Osteria Francescana vor El Celler de Can Roca und dem Eleven Madison Park – bester Deutscher ist Tim Raue in Berlin auf Platz 34 vor Wisslers Vendome auf Platz 35 – Bester Österreicher ist das Steirereck in Wien auf Platz 9

Sind das jetzt alles die wirklich besten Restaurants der Welt? Ja, aber viele Fehler und die Reihenfolge mag anders sein. Nur wer kann das wirklich beurteilen?

Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?
Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten. Sind das Gastro Hotspots
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische „White Rabbit“, das den 18. Platz machte, wirklich besser als Wissler? (Hier unser Bericht: www.gourmet-report.de/artikel/347443/White-Rabbit-Moskau.html). Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?

6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann. Das kann ich nur bestätigen. In Spanien oder Hongkong gibts viel schneller einen Stern.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
So ist die Liste ein Indikator für trendige Restaurants.
Freuen wir uns einfach mit Tim Raue, dessen Wasabi Garnele mir noch auf der Zunge liegt, über sein grandioses Abschneiden! Glückwunsch nach Berlin!
Christian Romanowski

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Die Plätze 1 – 50: http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

Kohlrabi – Auch die Blätter schmecken

Kohlrabi gilt als typisch deutsches Gemüse. In keiner
Nation wird es häufiger zubereitet. Viele Länder wie
Großbritannien, Japan und Russland haben daher die deutsche
Bezeichnung „Kohlrabi“ übernommen.

Die knackigen Knollen haben ein leicht süßliches bis nussiges Aroma
und schmecken roh im Salat und als Snack zwischendurch. In Scheiben
gekocht und mit einer leichten Soße sind sie eine leckere Beilage zu
Fleisch oder Fisch. Wer kleine Exemplare im Ganzen gart und erst dann
die Schale abzieht, reduziert den Nährstoffverlust.

Wurzelansatz und Blattstiele werden entfernt. Bei jungen Pflanzen,
die jetzt im Frühling erhältlich sind, müssen die Knollen nur dünn
geschält werden. Sommer- und Herbstexemplare haben meist mehr holzige
Stellen.

Die zarten Herzblätter sind zum Wegwerfen viel zu schade. Fein
gehackt sorgen sie für mehr Würze im Gemüse, in Suppen und Salaten.
Sie lassen sich aber auch ähnlich wie Spinat zubereiten und mit einem
Schuss Zitronensaft verfeinern.

Kohlrabi gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist ein
Abkömmling der Kohlfamilie. Schon die Römer schätzten sein Aroma.
In Deutschland wird das Gemüse erst seit dem 16. Jahrhundert
kultiviert. Die Knolle entsteht durch eine oberirdische Verdickung des
Pflanzenstiels und kann grünlich-weiß über rötlich bis
dunkelviolett gefärbt sein. Kohlrabi ist kalorienarm und hat einen
hohen Wassergehalt. Wertvolle Inhaltsstoffe sind unter anderem
Senföle, Vitamin C und K, Folsäure sowie die Mineralstoffe Kalium,
Kalzium und Magnesium. Noch nährstoffreicher sind die Blätter der
gesunden Knolle.

Auch wenn Kohlrabi ganzjährig im Handel erhältlich ist, gilt es als
klassisches Frühlingsgemüse. Die ersten heimischen Knollen sind
besonders zart und saftig, wobei frische Ware am kräftig grünen Laub
zu erkennen ist. Im Gemüsefach ist Kohlrabi, in ein feuchtes Tuch
eingewickelt und von den Blättern befreit, bis zu zwei Wochen
haltbar.

Heike Kreutz, www.aid.de

Berliner Nudelvielfalt

Die aktuelle Ausgabe steht ganz im Zeichen der Nudeltradition. Das Magazin gibt Einblicke in die internationale Nudelvielfalt Berlins, zeigt die spannendsten Restaurants und präsentiert die Geheimrezepte von Nudelmeistern aus Italien, China, Türkei und Russland.

Im Interview: Berlin Food Week-Veranstalter Alexandra Laubrinius und Michael Hetzinger. Tagesspiegel Genuss hat mit ihnen über die kulinarische Veranstaltung gesprochen, die vom 28. September bis zum 04. Oktober in der Hauptstadt stattfand.

In der Kolumne „Auf eine Flasche Wein mit…“ erzählt der Berliner Schriftsteller und Kolumnist Wladimir Kaminer von seiner Liebe zu „staubtrockenen Rotweinen mit vielen bitteren Tanninen“ und beschreibt einen Burgunder mit folgenden Worten: „…ein kindlicher Franzose, wahrscheinlich devot in der Liebe. Ich hatte viele solcher Freunde, es waren mit die interessantesten.“
Dazu erscheint Tagesspiegel Genuss mit einem Wein Spezial, in dem das Magazin die neuesten Weintrends Berlins vorstellt und die besten Weinbars präsentiert.

Passend zur Saison hat Tagesspiegel Genuss wieder viele Empfehlungen für den Herbst und widmet sich pünktlich zur Erntezeit einem umfangreichen Apfelglossar.

Tagesspiegel Genuss, das Premium Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.

Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel erhältlich.

Larissa Kordik

Im neuen Restaurant AZIA im Belmond Grand Hotel Europe in St. Petersburg überraschen Küchenchefin Larissa Kordik und ihr Team mit pan-asiatischer Küche kreativ kombiniert mit mehr als 150 orientalischen Gewürz-Aromen.

Ebenso zeitgemäß wie die Speisen ist das Raumkonzept des AZIA. Vom ausgezeichneten japanischen Designbüro „Super Potato“ entworfen, überzeugt es durch Kontraste. Moderne Elemente treffen traditionelle Materialien aus Asien und Russland. Das Restaurant bietet Platz für 140 Gäste auf 700 Quadratmetern, die in unterschiedliche Bereiche unterteilt sind: Neben dem Speisesaal und einer Bar gibt es einen integrierten privaten Speiseraum für maximal acht Gäste, eine Sushi- und Sashimitheke sowie eine offene Küche. Das AZIA ist Teil einer dreijährigen Renovierungsphase, die Belmond 2013 im Belmond Grand Hotel Europe gestartet hat.

Mit phantasievollen pan-asiatischen Kreationen bietet AZIA vollkommen neue Geschmackserlebnisse im geschichtsträchtigen Belmond Grand Hotel Europe. Spezialitäten auf der Karte: „Singapore Style“ Krabben mit Chili aus dem Wok, Tandoori-Huhn mit Ingwer-Karotten, feine Dim Sum Variationen sowie frische Sushi- und Sashimi-Kunstwerke. Hausgemachtes asiatisches Brot, indische Soßen und frisch zubereitetes Wasabi ergänzen die Speisen im AZIA. Ein Sommelier empfiehlt auf Wunsch passende Weine. Besonderen Genuss versprechen japanische Weißweine aus der Koshu-Traube. Ein Stück Japan erleben die Gäste auch in der AZIA Bar mit Jasmintee-, Sake- oder Sochu-Cocktails. Bei dem Bardesign hat sich „Super Potato“ vom Nachtleben Tokyos inspirieren lassen.

Kontrastreiches Design von „Super Potato“
Das japanische Designbüro “Super Potato” hat bei der Inneneinrichtung des AZIA auf Kontraste gesetzt. Die Designer verbinden moderne Elemente mit traditionellen Materialien aus Asien und Russland. Glas, Edelstahl, japanischer Granitstein und wandgroße Gewürzregale charakterisieren die offene Küche und Sushi- und Sashimitheke. Im Speisesaal überwiegen dahingegen traditionelle russische Deckenornamente, Stoffe und Teppiche in Kombination mit Möbeln aus ostasiatischem Senbaumholz.

„Taste of Belmond“-Angebot
Bei einer Buchung von mindestens zwei Nächten bis zum 24. September 2015 im Belmond Grand Hotel Europe und Reisen bis zum 30. September 2015 erhalten Gäste das „Taste of Belmond“ Angebot. Die Aktion umfasst ein Guthaben im Wert von 50 US-Dollar bei einer Buchung von zwei Nächten, das Gäste in den Hotelrestaurants und -bars sowie bei Ausflügen zum Beispiel ins Mikhailovsky Theater oder in die Eremitage einlösen können. Bei vier Übernachtungen beträgt das Guthaben 100 US-Dollar und bei sechs Nächten 200 US-Dollar.

www.belmond.com

Wie funktioniert die Liste der 50 best Restaurants of the world?

Deutsche Restaurants haben bei den 50 besten Restaurants der Welt so schlecht wie noch nie abgeschlossen – Joachim Wissler verschlechterte sich um 20 Plätze, Sven Elverfeld um vier – einzig Tim Raue legte zu und steht auf Platz 52 – Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?

Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von fast 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Marie-Anne Raue und Tim Raue
Marie-Anne Raue und Tim Raue – wieder das beste deutsche Restaurant!

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten.
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische Restaurant, das den 23. Platz machte, wirklich besser als Wissler? Gehen Sie mal auf die Seite und gucken sich deren Fotos an. Ich würde sie als eher „schlicht“ bezeichnen.
Ich habe sie auf unserer Facebookseite auch gepostet: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153072315553124 Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?
6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
Zwei langjährige, deutsche Akademie Mitglieder, Julien Walther und Felix Eichbauer, gaben heute ihren Austritt aus der Akademie bekannt, beide können und wollen die Liste nicht mehr akzeptieren.
Christian Romanowski

Hier noch ein (unkritischer) Bericht zur Preisverleihung:
www.gourmet-report.de/artikel/346499/El-Celler-de-Can-Roca-ist-das-beste-Restaurant-der-Welt/

Holger Jackisch

Zurück an die Themse: Holger Jackisch hat die Position als Küchenchef im The Savoy, a Fairmont managed Hotel, übernommen. Er war bereits von 1999 bis 2004 als Executive Sous Chef in dem Traditionshaus tätig und führt nun die aus 92 Personen bestehende Küchenbrigade. Dabei verantwortet er einige der besten Restaurants der Stadt – den renommierten Savoy Grill unter Gordon Ramsay, das Simpson’s-In-The-Strand sowie das 2013 eröffnete Kaspar’s Seafood Bar and Grill. Er folgt auf James Pare.

Der gebürtige Nordrhein-Westfale ist ein wahrer Kosmopolit und verfügt über langjährige Erfahrung in internationalen Top-Hotels. Vor seiner letzten Anstellung im Steigenberger Parkhotel Düsseldorf arbeitete der heute 50-jährige unter anderem in Dubai, Bahrain, Ägypten, Qatar, Russland und auf den Seychellen – für namhafte Hotelgruppen wie Kempinski, Jumeirah und The Ritz-Carlton.

Holger Jackisch setzt bei seinen Gerichten auf frische, hochwertige Produkte von vorwiegend regionalen Anbietern. Er serviert moderne Interpretationen einer klassisch französischen Küche mit britischem Einschlag. Die Basis dafür wurde unter anderem vor über einem Jahrzehnt im Savoy gelegt – unter dem damaligen Küchenchef Anton Edelmann, der 21 Jahre lang die kulinarischen Geschicke des Hauses lenkte.

www.fairmont.com

Trend-Destinationen

Wer hätte das gedacht? Kiew ist die trendigste europäische Stadt vor Moskau. Auf Platz drei liegt die Fiat Stadt Turin – Weltweit führen Mar del Plata, Argentinien vor Sao Paulo, Brasilien und Kiew – 4. ist Montevideo, Uruguay – Deutschland ist nicht vertreten

„In den europäischen Top-Fünf finden sich mit Kiew, Moskau und St. Petersburg gleich drei osteuropäische Städte, die bei Reisenden besonders hoch im Kurs stehen“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin von TripAdvisor in Deutschland im Gourmet Report Gespräch. „Für alle, die noch auf der Suche nach einer Inspiration für ihren 2013er-Urlaub sind, bieten die Destinationen das, was man für einen gelungen Städtetrip benötigt – ausgezeichnete Restaurants, Hotels und Attraktionen.“

Welche Ziele derzeit für Reisende von besonderem Interesse sind, zeigen die folgenden Listen:

Travellers’ Choice Trend-Destinationen – europaweit:
1. Kiew, Ukraine
2. Moskau, Russland
3. Turin, Italien
4. St. Petersburg, Russland
5. Neapel, Italien
6. Glasgow, UK
7. Manchester, UK
8. Belfast, UK
9. Valencia, Spanien
10. Liverpool, UK

Travellers’ Choice Trend-Destinationen – weltweit:
1. Mar del Plata, Argentinien
2. Sao Paulo, Brasilien
3. Kiew, Ukraine
4. Montevideo, Uruguay
5. Perth, Australien
6. Mexiko Stadt, Mexiko
7. Hobart, Australien
8. Guadalajara, Mexiko
9. Moskau, Russland
10. Turin, Italien

Anatoly Komm

Russisch-Italienische Liaison: Das CastaDiva Resort & SPA
lädt den renommierten russischen Küchenchef Anatoly Komm vom 08. bis 11. August 2012
an den Comer See, um seinen Gästen ein besonderes Gourmet-Erlebnis zu bieten. Mit
einem kulinarischen Angebot verbringen die Gäste drei Nächte im CastaDiva Resort & SPA,
genießen ein Abendessen von Anatoly Komm und entspannen sich bei Massagen im Spa.
Vom Restaurant L’Orangerie mit seiner Terrasse direkt am Ufer erfreuen sich die Gäste
über den Ausblick auf den westlichen Arm des Comer Sees.

Anatoly Komm ist Küchenchef seiner drei Restaurants in Moskau, die sich an ein gehobenes
Publikum richten. Komm führte als einer der ersten die Molekularküche in Russland ein.
„Mein Ziel ist es, der Welt zu zeigen, dass Russland nicht nur reich an natürlichen
Ressourcen ist, sondern auch über eine vielfältige gastronomische Kultur verfügt“, so
Anatoly Komm über seine Küche.

Sein Hauptziel ist es, stereotype Auffassungen zu
dekonstruieren und die Gäste mit Innovationen basierend auf traditionellen Gerichten zu
überraschen. Für die Speisen nutzen er und sein Team ausschließlich Produkte russischen
Ursprungs.

2008 gewann Anatoly Komm für seine innovativen Gerichte den Alba White
Truffle Award, 2010 wurde das Restaurant Varvary by Anatoly Komm als erstes russisches
Lokal in die Top 100 der weltbesten Restaurants aufgenommen.

Das Angebot „Dine with Chef Anatoly Komm“ im Überblick
• Drei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Seeblick
• Ein Gourmet-Dinner von Küchenchef Anatoly Komm (exklusive Getränke)
• Ein Lunch im L’Orangerie Restaurant, der Bellini Bar oder im SPA Café (inklusive
Getränke)
• Zutritt zur exklusiven Krug Lounge
• Freier Zutritt zum Fitness- und Spa-Bereich mit finnischer Sauna, Hammam,
Eiswasserfall, Salzraum, Emotional Showers und beheiztem Schwimmbad
• Freier Zutritt zum Floating Pool im Comer See
• Für Sie: Eine Gesichtsanwendung nach Wahl: Staminox Pure Drops oder Pure Focus
Drops
• Für Ihn: Eine Massage nach Wahl, wie beispielsweise eine Deep Tissue Massage,
Massage mit Hot Stones oder eine Massage mit Kerzenöl
• Täglicher Shuttle-Service von und nach Como
• WLan
• Preis: ab 3.325 Euro im Deluxe-Doppelzimmer für zwei Personen
Die Preise verstehen sich exklusive City-Tax von fünf Euro pro Person pro Tag. Das
Angebot i

st abhängig von der Verfügbarkeit und sollte bis spätestens zwei Wochen vor
Reiseantritt unter der Emailadresse booking@castadivaresort.com oder der
Telefonnummer +39.031.325 130 35 gebucht werden.

Privatreisen der Spitzenklasse: airtours individuell wie nie

Für 150 Millionen Euro auf den Mond? Oder für 100.000 Euro mit der Tauchkapsel zum Wrack der Titanic? Es gibt wenige Orte, die man heute nicht bereisen kann. Urlaubsbedürfnisse und -motive wandeln sich stetig: Neben der klassischen Erholungsreise in einem Urlaubsresort der Extraklasse, liegen Erlebnisreisen im Trend. airtours, die Luxusreisemarke der TUI, bietet vielfältige Möglichkeiten, exotische Ziele privat und auf eine besondere Art zu erleben und hat zum Reisewinter einige neue Highlights im Programm.

Individuelle Reiseträume zu Wasser
Noch einen Tag länger in der einsamen Bucht segeln, einen weiteren Tauchgang erle-ben oder auf einer der angesagten Inseln Cocktails schlürfen? Die luxuriösen Crewed Yachts vom führenden Yachtcharter-Anbieter The Moorings bieten airtours Gästen ab dem Reisewinter 2012/13 in der Karibik und in Südthailand ein Höchstmaß an Indivi-dualität. Die Routen durch die schönsten Gewässer und Inselparadiese sind frei wählbar. Die privaten Luxuskatamarane bieten Platz für sechs bis zehn Gäste. Sie sind mit Klimaanlage, großen Gemeinschaftsbereichen, privaten Kabinen mit eigenem Bade-zimmer und zahlreichen Annehmlichkeiten ausgestattet. Der Katamaran ist je nach Modell inklusive Skipper und Koch ab circa 780 Euro pro Tag buchbar.

Ein weiterer Neuzugang aus dem Segment der exklusiven Kreuzfahrtanbieter ist der airtours Reedereipartner La Compagnie de Ponant. Der französische Yachtkreuzfahr-tenanbieter ist mit drei Schiffen neu im airtours Katalogband Kreuzfahrten vertreten. Die neueste Ponant-Yacht „Le Soléal“ wird die 264 Passagiere vom 26. August bis 16. September 2013 auf eine besondere Route führen: Entlang der Küste Grönlands geht es durch die Arktis und das Beringmeer nach Russland. Diese wenig erkundeten Routen führen zu Regionen nördlich des Polarkreises und erlauben es den Gästen, sich auf die Spuren der großen Entdecker zu begeben. Die 22tägige Kreuzfahrt von Kangerlussuaq in Grönland bis nach Anadyr in Russland ist ab 7.795 Euro pro Person buchbar.

Perfekt geplante Privatreisen in neuen Reisezielen
Indien präsentiert Jahrtausende alte, lebendige Kultur: Vielfältig spektakuläre Natur, die sich mit beeindruckenden, kulturellen Monumenten abwechselt. Im airtours à la carte-Angebot werden Luxusreisen individuell und einzigartig nach den Wünschen der Kun-den zusammengestellt. Mit „Indien Deluxe“ geht zum kommenden Reisewinter eine der beliebtesten airtours à la carte-Reisen in Serie. Mithilfe von Kundenfeedbacks wurde eine 15tägige Route mit erstklassigen Luxushotels auf dem Weg von Delhi nach Mumbai zusammengestell. Das Besondere: airtours Gäste können dabei zwischen Aufenthalten in Taj Hotels oder Oberoi Hotels wählen. Die Rundreise ist ab 5.555 Euro pro Person buchbar.

Schon Gewürzhändler im Altertum waren davon überzeugt: Sri Lankas Schönheit ist unbeschreiblich. Das „königlich leuchtende“ Land, das einst Serendibs und später Ceylon getauft wurde, bietet an der Küste palmenumsäumte Strände und im Innern impo-sante Berglandschaften, reich an Kultur und Geschichte. Die neue Rundreise „Sri Lanka Deluxe“ bringt diese vielfältige Destination auf die Luxuslandkarte. Privat bereist, öffnen sich unerwartete Türen, die Wahl der Unterkünfte reicht vom privaten Teehaus inmitten noch bewirtschafteter Teeplantagen bis zum Kolonial-Kleinod. Die neuntägige Rundreise ist ab 2.185 Euro pro Person buchbar.