Thomas Martin, Dirk Lutherund Johannes King

Gourmet-Event „Martin – Luther – King“ am 9. Oktober im Vitalhotel Alter Meierhof

Sechs Michelin-Sterne, ein Sechs-Gänge-Menü und sechs Jahre Erfolg: Das Gourmet-Event „Martin – Luther – King“ lockt am 9. Oktober 2016 wieder viele Genießer aus ganz Deutschland an die Flensburger Förde. Die begehrten Arrangements für den Feinschmeckergipfel im Vitalhotel Alter Meierhof sind ab sofort buchbar und erfahrungsgemäß nach kurzer Zeit vergeben.

Für das kulinarische Feuerwerk zeichnen drei Küchenchefs verantwortlich, die sich mit jeweils zwei Michelin-Sternen schmücken dürfen und zu den Besten ihrer Zunft gehören: Thomas Martin (Hotel Louis C. Jacob, Hamburg), Dirk Luther (Vitalhotel Alter Meierhof, Glücksburg) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt). Die drei Spitzenköche sind befreundet und zelebrieren gemeinsam bereits zum sechsten Mal in Folge die hohe Schule des Genießens im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg.

Den Auftakt für das Event bildet ein festlicher Champagnerempfang. Im Anschluss erwartet die Gäste ein 6-Gänge-Menü mit begleitenden Weinen. Im Vorjahr standen unter anderem „Eismeerforelle mit Miso, Koriandersud und Radieschen“ und „Zweierlei vom Perlhuhn mit Artischocke und Perlzwiebel“ auf dem Programm, das diesjährige Menü ist eine Überraschung. Jeder der drei Chefköche übernimmt zwei der sechs Gänge – welche, das bleibt ein Geheimnis.

Gourmet-Event „Martin – Luther – King“
Sonntag, 9. Oktober, ab 18.00 Uhr
6-Gang-Gourmetmenü inkl. Champagnerempfang, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
Preis: 210,00 Euro pro Person

Arrangement mit Übernachtung
Arrangement mit Übernachtung, inkl. Gourmet-Event „Martin – Luther – King“, Genießer-Frühstücksbuffet, frische Früchte auf dem Zimmer, Eintritt in die Hof-Therme sowie Teilnahme am Aktivprogramm.
Preis: ab 333,00 Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer ab 370,00 Euro)

Buchung unter Telefonnummer 04631 / 6199-403 oder E-Mail reservierung@alter-meierhof.de

Drei Spitzenköche – eine Top-Adresse
Das Restaurant „Meierei Dirk Luther“ zählt zu den ersten Adressen für Gourmets in Norddeutschland. Seit 2008 erkocht Gastgeber Dirk Luther alljährlich zwei Michelin-Sterne, sein Stil ist klassisch französisch mit modernen Akzenten. Wichtig sind ihm erstklassige Zutaten, handwerkliche Perfektion und eine immer wieder neue, kreative Herangehensweise. Weithin bekannt wurde er mit seiner Kochsendung im Schleswig-Holstein Magazin des NDR.

Einfachheit auf höchstem Niveau – so lautet das Credo von Thomas Martin aus dem Hamburger Jacobs Restaurant im Hotel Louis C. Jacob. Seit 1997 leitet er als Chef de Cuisine die Geschicke an der Elbchaussee und zählt zu den Top-Köchen der Hansestadt. Martins Stil ist die französische Hochküche, die er geradlinig und fantasievoll, jedoch nie überinszeniert, interpretiert.

Johannes King ist seit Mai 2000 Küchenchef und Gastgeber im Söl’ring Hof, einer der feinsten Gourmet-Adressen auf Sylt. Seit 2004 hält auch er ununterbrochen zwei Sterne im Guide Michelin. In seiner Küche setzt Johannes King auf regionale und saisonale Produkte – er bevorzugt Zutaten aus der Nordsee, von seinem Bauernhof und aus dem eigenen Kräutergarten.

Das 5-Sterne-superior-Vitalhotel Alter Meierhof liegt direkt am Ufer der Flensburger Förde in Meierwik, einem Ortsteil von Glücksburg. Heller Sandstein und dunkles Fachwerk prägen die Gutshof-Architektur, die 54 Zimmer beherbergt und sich harmonisch in den parkartigen Garten einfügt. 1999 eröffnet, pflegt das privat geführte Hotel familiäre Gastfreundschaft auf höchstem Niveau. Das weithin bekannte 2-Sterne-Restaurant „Meierei Dirk Luther“ setzt unter Leitung von Dirk Luther auf klassische französische Küche mit modernen Elementen. Ein weiteres Restaurant, die »Brasserie«, kreiert in der offenen Showküche internationale und regionale Gerichte, und die »Bodega« offeriert feine Weine und herzhafte Kleinigkeiten. Vollendete Entspannung finden Gäste in der 1.400 Quadratmeter großen »Hof-Therme« mit ganzjährig beheiztem Innen- und Außenpool, Hamam, mehreren Saunen und Dampfbädern, einer Vitalbar, der Shiseido-Beautyfarm und 15 Räumen für exklusive Body- und Beauty-Behandlungen.

www.alter-meierhof.de

Johannes King und Alexandro Pape

Die beiden Spitzenköche Johannes King und Alexandro Pape verwöhnen ihre Gäste mit Produkten aus eigenem Anbau bzw. heimischer Produktion

Sylt gilt als das kulinarische Mekka des Nordens. Zum einen aufgrund der zahlreichen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Restaurants. Allein sechs der begehrten Sterne des Guide Michelin leuchten derzeit am Sylter Firmament und sorgen damit für die größte Sternendichte in Deutschland. Zum anderen begeistert Sylt mit einer Vielzahl heimischer Erzeugnisse, die bei immer mehr Feinschmeckern auf und abseits der Insel kollektive Gaumenfreuden auslösen. Zwei Aushängeschilder lokaler Produzenten und Verfechter regionaler Küche sind die beiden Spitzenköche Alexandro Pape und Johannes King.

Der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Gastgeber des „Söl´ring Hof“ lässt mittlerweile nur noch in seine Küche, was grade Saison hat und aus der Region stammt. In seinem Bauerngarten wachsen außerdem längst vergessene Kräuter, Wurzeln und Gemüsen. „Ich werfe gerne in den Topf, was vor meiner Haustür wächst!“ Und vor seiner Haustür wächst momentan so einiges. Der Spargel, den King momentan erntet, ist klein wie ein Finger und manchmal völlig krumm, mal weiß oder violett oder grün – wie herkömmlicher Spargel sieht er nicht aus. Aber er ist knackig und frisch. Da ist nichts rausgezüchtet worden, ein pures Produkt mit all seinen Facetten.„Wir arbeiten mit lokalen Produkten, weil wir damit automatisch im Rhythmus der Natur denken und kochen. Weil wir somit immer die frischesten und qualitativ besten Produkte verwenden!“, erklärt Johannes King. „Alle Produkte, die wir aus unserem Garten verwenden, werden so pur wie möglich gelassen. Wir möchten dem Gast zeigen, wie toll zum Beispiel Mangold, Spargel oder Kräuter in allerfrischester Güte sein können“, sagt er. Andere Zutaten für seine Sterneküche findet er im Watt oder auf der Wiese nebenan. Am Sylter Watt zum Beispiel sammelt er Salzwiesenkräuter. Zwischen üppig blühenden Strandastern versteckt sich Essbares wie Queller, Strandportulak oder Dreizack.

Auch Alexandro Pape, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und 17 Punkten im Gault Millau, weiß wie man Genuss auf eine ganz einfache Formel bringt. Das Faible für regionale Waren und für die Herstellung von eigenen Produkten hat der gastronomische Gastgeber des Munkmarscher Hotels „Fährhaus“ schon lange, im April hat er nun außerdem seine „Bier- und Brot-Stube“ in Keitum eröffnet. Die Grundidee ist dabei so einfach wie genial: Konzentration aufs Wesentliche. Das einfache Stück Brot zum Geschmackserlebnis machen und das gemeinsame Abendbrot als Genusstreffen zelebrieren. Und Pape wäre nicht Pape, wenn er in seiner „Genussmacherei“ in List nicht nur sein eigenes Sylter Meersalz und diverse Pasta-Kreationen herstellt, sondern auch noch ein Bier selbst brauen würde.

www.sylt.dewww.sylter-salz.de,

Sylt

Guide Michelin und Gault Millau zeichnen Sylter Spitzenköche aus

Sylt bleibt Deutschlands Genussinsel Nummer eins. Das geht aus den aktuellen Bewertungen des „Guide Michelin“ hervor, der für das Jahr 2016 insgesamt sechs Sterne an vier Sylter Küchenchefs verteilt. Und auch der „Gault Millau“ erteilt den Sylter Gastronomen erneut Bestnoten. Und dennoch: Das kulinarische Selbstverständnis der Insel verbindet großartige Küche längst nicht mehr zwangsweise mit einem „Sternzeichen“.

Mit Johannes King vom „Söl’ring Hof“ (Rantum) und Alexandro Pape vom „Fährhaus“ (Munkmarsch) wartet die Genussinsel Sylt auch weiterhin mit zwei Zwei-Sterne-Restaurants auf. Beide Küchenchefs erhielten zudem vom Restaurantführer „Gault Millau“ erneut Spitzenbewertungen: jeweils 17 von 20 möglichen Punkten – wobei 20 Punkte grundsätzlich nicht vergeben werden. Ebenfalls ein Stern erstrahlt zudem wie schon in den Vorjahren über Holger Bodendorfs Restaurant im Tinnumer „Landhaus Stricker“. Der „Gault Millau“, der nach dem französischen Schulnotensystem beurteilt, gibt dem Küchenchef sogar 18 Punkte, attestiert ihm damit „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung“ und hebt ihn unter die 15 besten Restaurants Deutschlands. Auch Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum verteidigte erneut seinen Stern sowie 17 Punkte.

Im Vergleich zum Vorjahr leuchten vier Sterne weniger am Sylter Gourmet-Himmel. Drei Sterne schluckte die grundlegende Änderung des gastronomischen Konzeptes im „A-ROSA Sylt“: Das mit zwei Sternen dekorierte hoteleigene Restaurant „La Mer“ schloss Anfang des Jahres, das zweite Restaurant „Spices“ setzt nach der Auszeichnung im vergangenen Jahr andere Schwerpunkte. Auch der Grand Seigneur der Sterneküche Jörg Müller geht ganz bewusst in eine andere Richtung und verzichtete auf eine neuerliche Bewertung.

Ihre Ausnahmestellung als die deutsche Genussinsel beweist Sylt auf der gesamten gastronomischen Linie. Als „besondere Adresse für kleinere Budgets“ wurde das „Bistro Stadt Hamburg“ in Westerland mit einem „Bib Gourmand“ versehen und damit von den Testern des Guide Michelin für seine regional geprägte Küche mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet.

Ausgezeichnet für ihren guten Geschmack wurden vor Kurzem noch zwei weitere Sylter: Beim Wettbewerb um den „Koch des Jahres“ auf der Kölner Foodmesse „Anuga“ erkochte Sven Pietschmann, Souschef von Alexandro Pape („Fährhaus“), den dritten Platz. Damit ging er als bester Deutscher aus dem „Live Cooking“-Wettbewerb hervor. Und Bärbel Ring, seit sechs Jahren für den Weinkeller und das Zwei-Sterne-Restaurant im „Söl’ring Hof“ in Rantum zuständig, wurde vom internationalen Fachmagazin „Rolling Pin“ als „Sommelière des Jahres“ ausgezeichnet.

Sechs Sterne am Gourmet-Himmel über Glücksburg

Drei Starköche komponieren am 4. Oktober 2015 gemeinsames 6-Gänge-Menü

Auch in diesem Jahr lädt das Vitalhotel Alter Meierhof zu „Martin-Luther-King“ ein: Mit Thomas Martin (Louis C. Jacob, Hamburg), Dirk Luther (Restaurant Meierei Dirk Luther) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt) – jeweils mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet – vereinen drei Starköche ihr Können. Das sympathische kulinarische Terzett bereitet den Gästen auch in diesem Jahr wieder himmlische Genüsse, dabei präsentiert sich jeder der drei Chefköche an dem Abend mit jeweils zwei Gängen.

Die herausragende Küche des malerisch am Ufer der Flensburger Förde gelegenen und liebevoll renovierten Hauses ist in Feinschmeckerkreisen längst zur festen Größe avanciert. Gastgeber Dirk Luther erkocht seit 2008 alljährlich zwei Sterne für die „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg und hat sich mit seiner humoristischen Kochsendung im Schleswig-Holstein Magazin des NDR einen Namen gemacht. Sein Stil: klassisch französisch mit modernen Akzenten. Dabei sind ihm – bei ausschließlich allerbesten Zutaten – Kreativität und handwerkliche Perfektion gleichermaßen wichtig.

An seiner Seite hat Luther am 4. Oktober zwei ebenfalls „besternte“ Kollegen und Freunde: Thomas Martin ist inspiriert vom hanseatischen Flair im 5 Sterne Hotel Louis C. Jacob und gilt als gilt als einer der besten Köche Hamburgs. Mit einer zeitgemäß leichten französischen Küche, die er geradlinig und fantasievoll interpretiert, prägt der 2-Sterne Koch seit 1997 die kulinarischen Geschicke in „Jacobs Restaurant“. Johannes King ist seit Mai 2000 Küchenchef und Gastgeber im Söl’ring Hof in Rantum auf Sylt, seit 2004 hält auch er ununterbrochen 2 Sterne im Guide Michelin und ist eine Feinschmecker-Institution im hohen Norden. Somit funkeln sechs Sterne an dem Abend über dem Gourmethimmel in Glücksburg.

Nach dem Auftakt mit Champagnerempfang folgt ein festliches Sechs-Gang-Menü mit einer großen Vielfalt an ungewöhnlichen Kreationen – so standen im vergangenem Jahr Gänge wie „Apfel, Aal & dicke Bohnen mit 70 Minuten-Ei“ über „Rehrücken mit Selimspfefferjus, Kürbis, Buchweizen und Sellerie“ bis hin zu „Geeiste Getreidemilch mit Sylter Honig und Haselnüssen“ auf dem Programm. Der Abend, der um 18.00 Uhr beginnt, ist inklusive korrespondierender Weinbegleitung und Softgetränken für 198 Euro pro Person buchbar. Das Arrangement mit Übernachtung ab 310 Euro pro Person beinhaltet dann u.a. ein feines Genießer-Frühstücksbuffet, frische Früchte auf dem Zimmer und den Eintritt in die Hof-Therme.

„Martin Luther King“
6-Gang-Gourmetmenü am 4. Oktober 2015 um 18.00 Uhr
inkl. Champagneraperitif, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
€ 198,00 pro Person

„Martin Luther King“ mit Kopfkissen (1 Übernachtung)
1 Übernachtung im stilvollen Zimmer inkl. Genießerfrühstück, frischen Früchten bei Anreise, Bademantel und Flip-Flops, 6-Gang-Gourmetmenü inkl. Champagneraperitif, begleitenden Weinen und sämtlichen Tischgetränken, freier Eintritt in die Hof-Therme mit Innen- & Außenpool (30° C), Steindampfbad, Hof-Tepidarium, Finn-Sauna und Heuaromabad und kostenfreies Sport- und Entspannungsprogramm
ab € 310,00 pro Person im Doppelzimmer, ab € 345,00 im Einzelzimmer

Buchung unter 04631 6199-403 oder reservierung@alter-meierhof.de.

Centre Port Culinaire

Unsere Freunde des wichtigsten deutschen Kulinarik Kompetenz Centers haben uns so eben eine Einladung für die Gourmet Report Leser geschickt. Unser Tipp: Hingehen!!

Hallo liebe Gourmet Report Leser,

am Samstag, 20. September 2014, von 12.00–16.00 Uhr, veranstalten wir im Centre Port Culinaire einen „Tag der offenen Tür“.

Hierzu möchten wir Euch ganz herzlich einladen. Ihr könnt Euch an diesem Tag die Räumlichkeiten anschauen, wo wir unsere Kochkurse, Showkochen, Events, Geburtstags- wie Weihnachtsfeiern o.ä. durchführen.

Veranstaltungsort:
Centre Port Culinaire, Werderstraße 21, 50672 Köln.
Parkmöglichkeit: Tiefgarage am Kaiser-Wilhelm-Ring
(Ausgang Teichbrücke).

Um dieses alles zu versüßen und zu locken, reichen wir reichlich Sekt wie Wein und kleine Naschereien.

Über Euren Besuch freuen wir uns sehr. Selbstverständlich ist auch Eure Familie oder Eure Freunde herzlich eingeladen.

Habt bis dahin eine schöne Zeit!
Euer Enis Akisik

www.port-culinaire.de

Eier

Zu Ostern stehen natürlich gekochte Eier hoch im Kurs. Egal, ob vier, sieben oder zehn Minuten – vor dem Kochen sticht man das Ei am besten mit einer Nadel oder einem Eier-Anstecher auf der stumpfen Seite an. Das verhindert, dass sich die Luft in der Luftkammer ausdehnt und dadurch die Schale während des Kochens aufplatzt. Am besten gibt man das Ei in sprudelnd kochendes Wasser. Nach fünf Minuten ist das Eiklar bei Eiern der Größe M fest und der Dotter noch weich.

Der grüne Ring am Dotterrand bei hartgekochten Eiern ist übrigens kein Zeichen mangelnder Qualität. Er entsteht, wenn das Ei länger als zehn Minuten gekocht wird und beruht lediglich auf einer chemischen Reaktion. Ob ein Ei frisch ist, lässt sich anhand verschiedener Kriterien prüfen. Am einfachsten ist es, wenn das Legedatum auf der Verpackung steht. Diese Angabe ist jedoch freiwillig. Verpflichtend ist dagegen die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) auf der Verpackung beziehungsweise einem Hinweisschild. Da das MHD immer 28 Tage ab Legedatum angegeben werden muss, kann man dieses leicht zurückrechnen. Den Frischegrad eines Eies kann man auch prüfen, indem man ein rohes Ei aufschlägt. Bei einem aufgeschlagenen Ei ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar in zäh- und dünnflüssige Schichten geteilt. Je älter das Ei ist, desto flacher ist der Dotter und desto eher vermischt er sich mit dem Eiklar.

Eier sind nicht grundsätzlich verdorben nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums und bei kühler Lagerung. Sie sollten dann allerdings nur noch für Speisen verwendet werden, die für mindestens zwei Minuten lang auf 70 °C erhitzt werden.
Heike Stommel, www.aid.de

FEINHEIMISCH auf Sylt

Austern aus dem Lister Wattenmeer, Galloway von den Tinnumer Salzwiesen und Käse aus Keitum: Die vier Sylter Mitglieder des Vereins für regionale Ess- und Kochkultur setzen konsequent auf heimische Produkte.

FEINHEIMISCH – das steht für frische und hochwertige Produkte aus der Region, zubereitet von Meistern der Kochkunst, gewürzt mit einem Gespür für Tradition und Kreativität. Auf Sylt ist die Initiative FEINHEIMISCH – Genuss aus Schleswig-Holstein e.V. mittlerweile vierfach verankert: Im Söl´ring Hof in Rantum, bei Wonnemeyer in Wenningstedt,  im Keitumer Benen-Diken-Hof und im Fährhaus Munkmarsch setzt man konsequent auf die Vielfalt und die Qualität regionaler Produkte.

Seit 2010 gehört der Benen-Diken-Hof zu den FEINHEIMISCHEN: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, eine natürliche Küche zu pflegen – frisch, gesund und voller Aromen“, so Inhaber Claas-Erik Johannsen, der gemeinsam mit Küchenchef Christian Porteé vor allem regionale Gerichte in den Speiseplan des Restaurants Kökken integriert. Das wohl prominenteste Mitglied des Vereins für regionale Ess- und Kochkultur ist Zwei-Sternekoch Johannes King vom Söl’ring Hof in Rantum. Austern aus List, Kräuter von den Morsumer Wiesen, Makrelen aus der Nordsee – das Gros seiner Zutaten kommt direkt von der Insel bzw. hat seinen Ursprung in Schleswig-Holstein. „Natürlich nordfriesisch“ – so kocht er in seiner offenen Landhausküche am liebsten. „Es kommt darauf an, Produkte möglichst natürlich, frisch und in optimaler Reife an die Kunden zu bringen – der tolle Geschmack entfaltet sich dann ganz von allein.“

Vorreiter auf der Insel sind Britta Wonneberger und Rüdiger Meyer, die in ihrem Strandrestaurant Wonnemeyer in Wenningstedt bereits seit 2008 Produkte verarbeiten, die zu mindestens 60 Prozent aus der Region stammen. Konsequent setzt Rüdiger Meyer auf die feinen Zutaten, die ihm seine Heimat Sylt bietet. „Weshalb müssen wir überhaupt Produkte über die Weltmeere schippern, wenn es diese auch – noch dazu besser – vor der Haustür, auf Sylt oder in der Region gibt?“ Neustes FEINHEIMISCH-Mitglied ist Alexandro Pape vom Restaurant Fährhaus in Munkmarsch. Für den mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Chefkoch gehört kulinarische Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich zu seinem Verständnis der Spitzengastronomie. Im Rahmen seines FEINHEIMISCHEN-Menus verhilft Pape den Produkten der Region zu neuem Glanz und schafft mit seinen Kreationen neue Geschmacksbilder.

Egal ob Sternerestaurant oder Strandbistro – die Sylter Verfechter regionaler Esskultur schätzen die kurzen Lieferwege und vor allem den persönlichen Kontakt zu den Produzenten. Die garantieren erstklassige Qualität und absolute Frische. Unverfälscht und naturbelassen. Eine Kostprobe der regionalen Sylter Frischeküche gibt es auf der FEINHEIMISCH-Genussreise: Vier Übernachtungen inklusive Frühstück im Benen-Diken-Hof und jeweils ein FEINHEIMISCH-Überraschungsmenü im Restaurant Kökken, im Strandrestaurant Wonnemeyer und in den Sternerestaurants Söl´ring Hof und Fährhaus und kosten ab 820 Euro pro Person im Doppelzimmer. Das Arrangement ist gültig bis 21. Juni 2013 sowie vom 1. September bis 25. Oktober 2013.

Gemeinsam bieten die Sylter FEINHEIMISCH-Mitglieder eine Genussreise an, die folgende Leistungen umfasst:
FEINHEIMISCH-Arrangement „Mit FEINHEIMISCH die Insel entdecken“
    4 Übernachtungen inklusive Langschläfer-Frühstück im Benen-Diken-Hof in Keitum
    1 FEINHEIMISCH-Menu im Restaurant Kökken
    1 FEINHEIMISCH-Menu bei Wonnemeyer
    1 FEINHEIMISCH-Menu mit zwei Sternen bei Johannes King im Söl’ring Hof
    1 FEINHEIMISCH-Menu mit zwei Sternen bei Alexandro Pape im Restaurant Fährhaus
    erfrischender Obstteller auf dem Zimmer
    Nutzung des WOLKENLÖN SPA
    Transfer vom und zum Bahnhof oder Flughafen

Das Arrangement ist buchbar bis 21. Juni 2013 zum Preis ab 820 Euro pro Person im Doppelzimmer
sowie vom 1. September bis 25. Oktober 2013 zum Preis ab 845 Euro pro Person im Doppelzimmer

Der Verein „FEINHEIMISCH – Genuss aus Schleswig-Holstein“ formierte sich 2007 als ein Ergebnis der vom Landwirtschaftsministerium initiierten Aktion „Schleswig-Holstein is(s)t lecker“. Er versteht sich als „Bewahrer und Förderer einer genussvollen, nachhaltigen und regional geprägten Esskultur“. Heute hat der Verein weit über 100 Mitglieder (Restaurants, Hotels, Produzenten, Förderer) Weitere Informationen zum Verein „Feinheimisch-Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.“ gibt es im Internet unter: www.feinheimisch.de.

Kochkurse auf Sylt

Und von der Knolle über Fisch und Fleisch bis hin zu Trüffeln dürfen sich die Laien unter Anleitung der Experten dabei an allerlei Köstlichkeiten versuchen – Neun Michelin Sterne an sechs Sylter Köche

Alexandro Pape – auch er arbeitet mit CHROMA type 301 – etwa vom „Fährhaus“ in Munkmarsch. Seine „Gourmetkochkurse“ beginnen stets mit einem „Kennenlern-Champagner“ und arbeiten sich über das Jahr verteilt durch alle Facetten saisonaler Genüsse. Im Frühjahrsangebot hat Pape beispielsweise „Hummer und Co.“ sowie „Kreatives mit der Knolle“, während er im Sommer seinen sardischen Wurzeln nachspürt und insbesondere in die Geheimnisse eines perfekten Fisch-Menüs einführt. Und spätestens, wenn die selbst gemachte Pasta gleich meterweise von der Profiwalze rollt, haben die Hobbyköche alle Hände voll zu tun. Mitbringen müssen sie dagegen nur zweierlei: Spaß am Kochen – und bequeme, rutschfeste Schuhe.

Spaten und Gummistiefel, man glaubt es kaum, kommen dagegen bei Johannes King zum Einsatz. Denn seinem „Wildkräuter-Kochkurs“ im Juni und Juli geht das gemeinsame Ernten im Bauerngarten und in den Wattwiesen voraus. Aktuell dreht sich im „Söl’ring Hof“ allerdings alles um das kulinarische „schwarze Gold“ – um den echten schwarzen Perigord Trüffel. Was und wie mit dieser Köstlichkeit in der Küche gezaubert werden kann, verrät der Meister Anfang Februar im Rahmen eines kompletten Themenwochenendes. Der Zweisterne-Koch lässt auch sonst kein Thema aus: Gemüse, Geflügel, Wild oder Fisch. Was in Rantum auf den Tisch kommt, wird nur allzu gern gegessen – und zuvor unter Anleitung selbst zubereitet.

Sarah Henke, ihres Zeichens Küchenchefin des „Spices“ im „Grand Spa Resort A-Rosa“, räumte im aktuellen „Gault Millau“ satte 16 Punkte ab – und befindet sich damit als „Aufsteiger des Jahres“ immerhin bereits in der Umlaufbahn um einen „Michelin“-Stern. Unter ihrer Führung machen sich die Gäste auf Wunsch auf in die Weiten asiatischer Genusswelten: In ihren Sushi-Kochkursen, die von Gruppen ab sechs Personen gebucht werden können, dreht sich alles – wortwörtlich – um die gerollte Delikatesse. Teilnehmer erfahren Wissenswertes über die Geschichte des Sushi, die Kunst des Reiskochens und den richtigen Umgang mit Noriblättern. Mit einer aromatischen Teebegleitung genießen sie im Anschluss die selbst hergestellten Köstlichkeiten. Henke ist auch Köchin des Jahres bei S.Pelligrino.

Seinen Stern schon seit langen Jahren in der Tasche hat dagegen Jörg Müller. In seiner hauseigenen Kochschule in Westerland kreiert er gemeinsam mit seinen Gästen bestechende Fünf-Gänge-Menüs. Die Themen variieren, allein die Gruppengröße ist vorgegeben: Mindestens sechs, höchstens aber zwölf Hobbyköche nimmt der Küchenchef im Rahmen eines Tageskochkurses unter seine Fittiche. Und auch hier gilt das Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen; denn gemeinsam gespeist wird natürlich erst nach der gemeinsamen Zubereitung des Menüs, korrespondierende Weine inklusive.

Termine Stand 30. Januar 2013
Alexandro Pape, Fährhaus, Munkmarsch www.faehrhaus-sylt.de    
Kochkurs „Hummer & Co.“: 11. & 18. April (280 Euro p. P.)   
Kochkurs „Kreatives mit der Knolle“: 23. & 30. Mai (200 Euro p. P.)   
Kochkurs „Meine Sardinischen Wurzeln“: 20. Juni (220 Euro p. P.)   
Kochkurs „Das Fisch-Menü“: 27. Juni & 19. September (250 Euro p. P.)  
Kochkurs „Pasta“ 10. & 17. Oktober (200 Euro p. P.)

Johannes King, Söl’ring Hof, Rantum www.soelring-hof.de   
„Schwarzer Trüffel aus dem Perigord“: 1. Februar im Rahmen des Trüffelwochenendes (495 Euro p. P.)    „Fische, Schalen- und Krustentiere“: 27. März & 11. April (255 Euro p. P.)   
„Spargel, Gemüse und Gartenkräuter“: 4. Mai (255 Euro p. P.)   
„Wildkräuter-Kochkurs mit Gummistiefeln & Spaten“: 6. Juni & 10. Juli (255 Euro p. P.)    „Sommergemüse- & Kartoffel-Kochkurs“: 7. & 15. August (255 Euro p. P.)
„Eingemachtes, Eingekochtes, Eingedünstetes“: 7. September (255 Euro p. P.)
„Geflügel-Kochkurs“: 5. Oktober (255 Euro p. P.)
„Ein ganz wilder Kochkurs“: 5. Dezember (255 Euro p. P.)

Sarah Henke, „Spices“ im Grand Spa Resort A-Rosa, List www.a-rosa.de/sylt/    
Sushi-Kochkurs für Gruppen ab sechs Personen auf Anfrage (160 Euro p.P.)

Jörg Müller, Westerland www.hotel-joerg-mueller.de
Die Termine für die Tageskochkurse mit dem Küchenchef (240 Euro p. P.) sind auf der Internetseite des Restaurants zu finden. Koch-Themen nach Absprache.

Deutschlands leckerste Insel

Die Sterne funkeln weiter über Sylt: In der neuen Ausgabe des Guide Michelin haben alle Sylter Sterneköche ihre Spitzenstellung bestätigt. Für das Jahr 2013 verleiht der Restaurantführer erneut insgesamt neun Sterne an sechs Sylter Küchenchefs. Und auch der Gault Millau gibt wieder Höchstnoten.

Die beiden renommierten Restaurantführer sind sich in ihren aktuellen Bewertungen einig: Sylt ist und bleibt die deutsche Genussinsel. So konnten die Sylter Spitzenköche ihre Sterne in diesem Jahr allesamt verteidigen. Die Insel verfügt weiterhin über drei Zwei-Sterne-Restaurants: Johannes King vom „Söl’ring Hof“ (Rantum), Sebastian Zier vom „La Mer“ (List) und Alexandro Pape vom „Fährhaus“ (Munkmarsch). So lobt der Guide Michelin neben der „sehr fein ausbalancierten Küche“ im „Fährhaus“ auch den „überaus kompetenten, fast schon enthusiastischen Service“. Alle drei Küchenchefs erhielten auch vom Restaurantführer Gault Millau wieder Spitzenbewertungen: jeweils 17 von 20 möglichen Punkten – wobei 20 Punkte grundsätzlich nicht vergeben werden.

Jeweils ein Stern erstrahlt wie schon im Vorjahr über dem Restaurant „Jörg Müller“ in Westerland sowie über Holger Bodendorfs Restaurant im Tinnumer „Landhaus Stricker“. Der Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem beurteilt, gibt beiden Küchenchefs jeweils 18 Punkte und stellt sie damit noch über die Zwei-Sterne-Köche. Überzeugt zeigten sich die Tester dabei von Bodendorfs „perfekt inszeniertem und ausgetüfteltem Aromenspiel: Zum Niederknien schmackhaft ist der zarte, in Nussbuttermolke pochierte Kabeljau, der mit knackigen grünen Mandeln in verführerischem Kalbsfond schwimmt“.

Auch Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum verteidigte seinen Stern sowie 17 Punkte – beides hatte er sich im vergangenen Jahr erstmals erkocht. Zum Aufsteigerin des Jahres erklärt der Gault Millau Sarah Henke vom Restaurant „Spices“ im „Grand Spa Resort A-Rosa“ in List (16 Punkte). Sie befindet sich damit genau wie Ulrich Person vom „Stadt Hamburg“ in Westerland (15 Punkte) in der Umlaufbahn um einen Michelin-Stern. Weitere Auszeichnungen kommen in diesem Jahr vom Magazin „Der Feinschmecker“, der die „Sansibar“ in Rantum zum besten Szenerestaurant Deutschlands kürt. Christian Hümbs aus dem „La Mer“ wird zudem unter den besten Patissiers des Landes auf Platz vier geführt.

Ihre Ausnahmestellung als die deutsche Genussinsel beweist Sylt damit auf der gesamten gastronomischen Palette vom legeren Strandbistro bis zum Gourmet-Restaurant. Austern aus List, Salzwiesenlamm aus Morsum sowie die zahlreichen regionalen Produkte aus den Meeres- und Kräutergärten der Insel prägen die Speisekarten, die nicht nur vielfältig, sondern immer auch von Klasse geprägt sind.

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Der Bericht z
um Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

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Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!

Mittel zur Nahrungsergänzung sind mit Vorsicht zu genießen

Vitamine aus dem Plastikröhrchen – Deutsche geben jährlich etwa 1,3 Milliarden Euro für die Präparate aus – Einnahme birgt gesundheitliche Risiken

1,3 Milliarden Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Vitamine, Mineralstoffe oder Enzyme zur Nahrungsergänzung aus. Von Magnesium, Zink über Vitamin A bis E gibt es mittlerweile sämtliche Nährstoffe abgepackt zu kaufen. Sie versprechen gesteigertes Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit sowie den Schutz vor Erkrankungen. Allerdings ist die tatsächliche Wirksamkeit in der Regel gering. „Pillen, Kapseln und Säfte ersetzen keineswegs eine ausgewogene Ernährung“, warnt Frank Grunwald, Gesundheitsexperte beim Deutschen Ring. „Wer die Produkte zu hoch dosiert oder falsch anwendet, setzt sogar seine Gesundheit aufs Spiel.“

Laut Stiftung Warentest kann beispielsweise eine erhöhte Aufnahme von Vitamin C-Präparaten Herz und Kreislauf schädigen. Außerdem entwickeln Menschen, die ergänzende Selen-Produkte zu sich nehmen, häufiger Diabetes. Einige Mittel sollten zudem beispielsweise während der Schwangerschaft gemieden werden. Nehmen schwangere Frauen zu viel Vitamin A, besteht das Risiko einer Missbildung des Kindes. Aber auch bei Krankheiten oder der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten, bestehen bei einigen Produkten Risiken.

Nebenwirkungen häufig unbekannt

Trotz der gesundheitlichen Gefahren halten viele Deutsche die Nahrungsergänzungsmittel für unbedenklich. Sie informieren sich deshalb selten über die Präparate. Ein Grund dafür ist, dass die Mittel in Supermärkten oder Drogerien frei erhältlich sind, denn laut Gesetz handelt es sich bei den Pillen, Säften und Kapseln nicht um Arzneimittel. Dementsprechend stehen Hersteller auch nicht in der Pflicht, Konsumenten auf mögliche Nebenwirkungen hinzuweisen.

Viele Menschen wissen deshalb nicht, dass es überhaupt Begleiterscheinungen gibt. Dabei können beispielsweise Omega-3-Fettsäuren – also Fischöl – Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit oder Erbrechen hervorrufen. Mögliche Nebenwirkungen von Jod sind Akne oder Fieber. „Verbraucher sollten deshalb Qualität, Wirksamkeit und Begleiterscheinungen der Produkte vor dem Kauf unbedingt kritisch hinterfragen“, rät Grundwald vom Deutschen Ring. „Im Zweifel ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Er kennt sich nicht nur mit derartigen Produkten aus, sondern hat zusätzlich die persönliche Krankengeschichte immer im Blick“, so der Experte.

Der Griff zu Pillen und Fläschchen ist im Normalfall gar nicht notwendig. Für gesunde Personen mit einer ausgewogenen Ernährung sind Mittel zur Nahrungsergänzung überflüssig. Denn über die täglichen Mahlzeiten bekommt der Körper alle benötigten Nährstoffe. Selbst Schwankungen kann er ausgleichen, wenn der Mangel an Vitaminen und Mineralien nicht zum Dauerzustand wird.

Nahrungsergänzung bei bestimmten Gruppen jedoch sinnvoll

In bestimmten Fällen ist die Einnahme der Präparate allerdings durchaus sinnvoll, wie etwa bei Schwangeren. So ist während der Schwangerschaft zwar bei vielen Produkten Vorsicht geboten, andere Ergänzungsmittel sind wiederum besonders ratsam. Frauen benötigen beispielsweise vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft viel Folsäure. Täglich sollten sie 400 Mikrogramm zu sich nehmen. Tun sie das nicht, steigt die Gefahr von Fehl- und Frühgeburten.

Darüber hinaus lässt sich eine sehr einseitige Ernährung mit Ergänzungsmitteln ausgleichen. Wer es etwa aufgrund eines extrem stressigen Arbeitsalltags nicht schafft, ausreichend Nährstoffe zu sich zu nehmen, für den ist die kontrollierte Einnahme bestimmter Produkte möglicherweise sinnvoll. „Falsch wäre es jedoch, die Präparate als Freibrief für ein schlechtes Essverhalten zu betrachten“, warnt Grunwald vom Deutschen Ring. „Die Mittel sind – wenn überhaupt – nur zur Ergänzung gedacht und nicht, um den Tagesbedarf sämtlicher Vitamine und Mineralstoffen abzudecken.“

Mehr Informationen unter www.DeutscherRing.de/RingGesundheitsWelt