Rheingauer Schlemmerwochen

Zehn Tage Genuss im Weinparadies

Vor dreißig Jahren hatte ein genialer Rheingauer eine zündende Idee, die in einer an Erfolg kaum zu übertreffenden Veranstaltungsreihe gipfelte. Die Geburtsstunde der Rheingauer Schlemmerwochen schlug auf Schloss Vollrads. Der einstige Schlossherr Erwein Graf Mattuschka-Greiffenclau gilt als offizieller Erfinder. Er komponierte ein Event der Spitzenklasse – ein Geschenk für das Kulturland Rheingau und alle sein Gäste. Mit vielen ganz besonderen Highlights feiern die Schlemmerwochen jetzt vom 29. April bis 8. Mai ihren 30sten Geburtstag. Unter dem Motto „Regionale Weine, regionale Küche, regionale Originale“ laden Weingüter und Gastronomie Betriebe zum probieren, schnabulieren und flanieren ein. Stolze 120 Anbieter machen mit. Einhundertachtzehn Einzelveranstaltungen stehen auf dem Programm. Von Flörsheim am Main bis Lorch am Rhein wird gefeiert. Das gute Leben regiert. Der Rheingau ist in Festtagsstimmung. Und nicht nur Eingeweihte wissen: Mit den Rheingauer Schlemmerwochen wird die weintouristische Saison eröffnet.

Zum Geburtstag ein neues Outfit: Michael Apitz sei Dank
Zum Geburtstag präsentieren sich die Rheingauer Schlemmerwochen im neuen Gewand. Geschneidert hat es der Künstler Michael Apitz. Die Wort-Bild-Marke, die eine typische Situation in einer Rheingauer Gutsschänke zeigt, beweist es auf den ersten Blick: Hier sind Gäste gern gesehen. Hier fühlen Mensch und Tier sich wohl. Hier bleibt man gerne sitzen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, aber nicht unwahrscheinlich. Für den neuen Schriftzug zeichnet Jutta Hofmann verantwortlich.

Garantiert keine Geburtstagstorte: Brot für alle
Und natürlich wird zum Geburtstag auch gebacken. Das offizielle Schlemmerwochen-Brot heißt Monte Preso und kommt aus dem Backhaus Dries. Es ist eine Hommage an den Rheingau und wird in Handarbeit hergestellt – mit hochwertigem Mehl aus der Schweiz, das mit Bio-Dinkel Mehl des Presberger Bauern Kempenich verfeinert wird. So wie der Rhein seit Urzeiten Regionen und Länder wie auch die Schweiz und Deutschland verbindet, so soll dieses Meisterstück für ein Bekenntnis zur Region, gepaart mit Weltoffenheit, stehen. Das Monte Preso ist knusprig und würzig und dabei leicht und luftig. Es passt perfekt zum Wein und gefällt nicht nur den Bewohnern von Monte Preso, wie die Presberger liebevoll genannt werden.

Immer anders – immer gut: Der Jubiläumswein
Doch was kommt ins Glas, wenn die Geburtstagsgäste Einzug halten? Neben dem neuen Jahrgang präsentieren die Winzer die ganze Vielfalt der Genussregion Rheingau. On Top gibt es in diesem so besonderen Jahr jedoch noch ein ganz besonderes Weinvergnügen. Und das fällt immer anders aus – je nach Lust und Laune der Erzeuger. Auf dem Flaschenanhänger steht immer „Unser Jubiläumswein 2016“ drauf. Auf den Flascheninhalt darf man gespannt sein. Ob Roter Riesling oder rote Verführung vom Höllenberg, ob Erste Lage oder gereifte Auslese – es bleibt spannend im Rheingau.

Rotkäppchen hat’s vorgemacht: Der Schlemmerwochenkorb

Wer Lust auf Picknick im Weinberg oder am Waldrand hat, dem gefällt eine Idee, mit der schon Rotkäppchen unterwegs war. Der Schlemmerwochenkorb ist randvoll mit vielen guten Gaben: Käse vom Rheingauer Affineur, Pfefferbeiser vom Meilinger Hof, dazu eine kühle Flasche Wein und weitere lukullische Spezialitäten, ausgewählt von den jeweiligen Betrieben, die bei dieser Geburtstagsaktion mitmachen.

Wieder mit dabei: Es Piffche, des nix kost‘
Apropos mitmachen: Waren es im vergangenen Jahr 44 Betriebe, die ihre Gäste zum Rheingauer Piffje einluden, so sind in 2016 bereits 56 Betriebe mit dabei. Auch dieses Jahr macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund Bus- und Bahnreisenden ein genussvolles Geschenk. Bei Vorlage des RMV-Tickets bekommen ÖPNV-Mitfahrer bei den teilnehmenden Winzern ein Glas Wein 0,1 l gratis. Das Angebot gilt für Nutzer im gesamten RMV-Bereich von Limburg an der Lahn bis Gersfeld in der Rhön und vom mittelhessischen Marburg bis Eberbach im Odenwald.

Das Verzeichnis mit den Öffnungszeiten der teilnehmenden Betriebe und den Sonderveranstaltungen ist ab Mitte März erhältlich bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, Tel.: 06723 – 99 55 0, E-mail: tourist@kulturland-rheingau.de oder im Internet unter www.kulturland-rheingau.de/schlemmerwochen

Dirk Ludwig

Mittags bestellt, abends auf dem Tisch: Der Ludwig führt taggleiche Lieferung auf optimierter Website ein

Wer hochwertige Fleisch- und Wurstspezialitäten liebt und sie spontan und schnell in der Küche einsetzen möchte, für den hat Fleischexperte Dirk Ludwig eine bisher einzigartige Bestelloption im Rhein-Main-Gebiet realisiert. Zeitgleich mit dem Start seiner neuen Website präsentiert der innovative Metzgermeister einen Same-Day-Delivery-Service. Wer bis 12 Uhr online bestellt, erhält noch am selben Tag Wunschprodukte wie Craft-Burger oder Asche Aged Beef von DHL bequem nach Hause geliefert.

Statt des Postboten am Morgen klingelt bei Fleischliebhabern in Zukunft abends der Fleischbote an der Tür. Die bisherige virtuelle Ladentheke der Metzgerei Der Ludwig bietet für Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet ab sofort die Möglichkeit einer taggleichen Zustellung, der Same-Day-Delivery. Wer zwischen Montag und Freitag bis spätestens 12 Uhr aus dem Großraum Frankfurt, Offenbach, Mainz oder Wiesbaden bestellt, dem stellt ein DHL-Kurier die Ware nach Wunsch entweder zwischen 18 und 20 Uhr oder zwischen 20 und 22 Uhr zu. Ein Klick für ein Mehr an Unabhängigkeit zu einem günstigen Preis, denn zum normalen Expresszuschlag von 13,80 Euro kommen lediglich 1,10 Euro pro Lieferung hinzu. „Durch den neuen Service sind sämtliche unserer Qualitätsprodukte bequem, sicher und sofort erhältlich. Wenn DHL diese Option ausweiten sollte, könnten wir zukünftig auch andere Gebiete in Deutschland beliefern“, sagt Dirk Ludwig.

Bleibt noch die Qual der Wahl, denn der größte handwerkliche Steakversender Deutschlands bietet auf der neuen Website nicht nur eine enorme Auswahl an Steaks wie Dry Aged Tomahawk oder Smoked Rib-Eye, sondern auch hochwertige Würste, regionale Produkte wie Lammsalami und verschiedene Genusspakete mit Gewürzen und Soßen an. Anschauliches Bildmaterial und Empfehlungen auf der Website schaffen Transparenz, auf die Dirk Ludwig großen Wert legt: „Wir arbeiten nur mit verantwortungsbewussten Fleischproduzenten zusammen und steuern von unserer Seite fast 120 Jahre Erfahrung und viel Kreativität bei.“ Und wer Rinderrücken in der Carnothek, einem acht Meter langen Reifeschrank aus Alpensalz-Ziegeln, beim Reifen zuschauen will, kann das mit Hilfe einer Webcam nun sogar live vom Sofa aus.

Da Dirk Ludwig durch seine Umtriebigkeit, seinen Ideenreichtum und sein Engagement eine Leuchtturmfunktion in der deutschen Fleischerszene innehat, war es nur eine Frage der Zeit, bis Headhunter einer exklusiven, internationalen Restaurantkette auf ihn aufmerksam wurden und mit einem ungewöhnlichen Angebot an ihn herantraten: Dirk Ludwig sollte die teuerste und edelste Bratwurst der Welt aus Kobe-Beef entwickeln. Das Fleisch von Rindern aus der japanischen Region Kobe wird wegen seiner extremen Marmorierung und damit hohen Geschmacksintensität als bestes und teuerstes Fleisch der Welt gehandelt. Nach anfänglichem Zögern und einigen Experimenten ließ sich der Fleischrebell mit ein wenig Herzklopfen auf den Ausnahmeauftrag ein und sorgt nun dafür, dass seine hessisch-japanischen Delikatessen in New York und London im Menü für rund 1.000 Euro angeboten werden. Einzeln kostet eine 40-Gramm-Wurst rund 30 Euro. Da die teuren Kobe-Bratwürste jedoch nur für diesen speziellen Auftrag bestimmt sind, wird sie Dirk Ludwig nicht ins normale Sortiment und den Onlineshop aufnehmen.

www.der-ludwig.de

Arzneimittel aus dem Wasserhahn

ÖKO-TEST Trinkwasser

Obwohl immer wieder Arzneimittelrückstände im Trinkwasser gefunden werden, sind regelmäßige Analysen nicht gesetzlich vorgeschrieben. ÖKO-TEST hat in der aktuellen September-Ausgabe Trinkwasser aus 69 deutschen Städten auf Gadolinium untersuchen lassen und wurde vor allem in Städten an Rhein und Ruhr fündig. Aber auch das Wasser in Nürnberg, Münster und Fürth wies „erhöhte“ oder „leicht erhöhte“ Gehalte auf.

Dass im Grundwasser Rückstände von Arzneimitteln zu finden sind, ist kein Geheimnis:
Das Umweltbundesamt weist in einem Bericht aus dem Jahr 2011 bereits 55 Positivbefunde
aus, in Oberflächengewässern sogar 131. Medikamente gelangen in das Wasser, weil sie über den Urin und Stuhl ausgeschieden werden oder über die Toilette bzw. den Ausguss entsorgt werden. Kläranlagen reinigen zwar das Abwasser, doch im Kampf gegen Arzneimittel ziehen
sie häufig den Kürzeren. Denn diese sind oft wasserlöslich, so dass sie kaum im Klärschlamm,
in Ablagerungsgesteinen oder in Schwebstoffen hängen bleiben. Leider legt die Trinkwasser-Verordnung gesetzlich keine Grenzwerte für Arzneimittelrückstände fest, weshalb bei den Wasserwerken nur eine geringe Bereitschaft besteht, entsprechende Analysen durchzuführen. ÖKO-TEST hat nun in 69 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern stichprobenhaft Trinkwasserproben entnommen und exemplarisch auf Gadolinium untersuchen lassen.
Dieser Stoff wird als Kontrastmittel in der Magnetresonanztomografie verwendet.

Bei der Untersuchung zeigte sich, dass Städte an Rhein und Ruhr, aber auch West-Berlin besonders betroffen sind. Der Grund ist, dass ein Teil des Trinkwassers aus Uferfiltraten stammt. Auf den ersten Blick überraschend ist, dass auch in Münster, Nürnberg und Fürth erhöhte oder leicht erhöhte Gadoliniumgehalte gefunden wurden. Während die Befunde für Nürnberg und Fürth nicht ohne weiteres erklärbar sind, könnte es in Münster daran liegen, dass hier ein Teil des Trinkwassers aus Oberflächenwasser gewonnen wird.

Zwar ist von den nachgewiesenen Gadoliniumgehalten keine gesundheitliche Gefahr zu erwarten, weil die analysierten Mengen sehr gering sind. Aber es ist ungeklärt, ob es chronische Effekte nach sich zieht, wenn Menschen dauerhaft geringe Konzentrationen von Arzneimitteln aufnehmen. ÖKO-TEST rät daher: Um den Arzneimitteleintrag in die Umwelt so gering wie möglich zu halten, sollten Dosierungsangaben beachtet werden und kleinste Packungsgrößen gewählt werden. Abgelaufene Medikamente gehören zudem in den Restmüll und nicht in
die Toilette.

Das ÖKO-TEST-Magazin September 2014 gibt es seit heute, 29. August 2014, im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Daniel Nöller

Daniel Nöller ist Küchenchef im Hotel Lindenwirt in Rüdesheim

Daniel Nöller ist Rheingauer. Geboren in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis machte er sich nach seiner Ausbildung zum Koch auf den Weg in die Welt hinaus. Seine Lehrzeit absolvierte er im Restaurant Laukenmühle in Lorch im Wispertal. Bereits hier lernte er für viele hungrige Gäste zu kochen. Besonders an den Wochenenden musste man alles geben. Das hat er schon als Azubi perfekt in die Tat umgesetzt. Auch an seiner neuen Wirkungsstätte ist Zupacken gefragt. Seit Mitte April 2014 ist Nöller Küchenchef im Lindenwirt in Rüdesheim am Rhein. Eine Herausforderung – denn Nöller ist angetreten, der Küche des Traditionshotels in der Rüdesheimer Drosselgasse neue Impulse zu geben. Dabei kommen ihm all‘ die Erfahrungen, die er an seinen bisherigen Stationen gesammelt hat, zugute. Dass er ein Könner ist, davon zeugen die guten Noten, die er bisher bei den Restaurantführern sammeln konnte.

Aus dem Rheingauer Schiefergebirge zog es den jungen Koch in die richtigen Berge – nach Kitzbühel ins Hotel und Restaurant Eggerwirt. Hier arbeitete er als Chef de Partie bis ihn der Ruf nach Brixen ins Restaurant Lendenwirt ereilte, wo er als Saucier anheuerte. Gardemanger, Entremetier, Poissonier – das waren seine Posten im Weißen Rössl am Wolfgangsee. Dann sagte er den Bergen Adieu und kam in die Heimat zurück. Eine Saison lang arbeitete er in der Drosselgasse in Breuers Rüdesheimer Schloss, um sich dann nach Saisonende in Richtung Eltville zu verabschieden. Als Souschef war er dann im Restaurant Alta Villa tätig, wohin er nach einer Zwischenstation in der Gutsküche des Weinguts Kögler, einem Haus mit viel Historie, im Februar 2010 als Küchenchef zurück kehrte.
Im August 2012 wechselte Daniel Nöller die (Rhein)seite und verwöhnte die Gäste von Schloss Sörgenloch mit seinen Kreationen. Er richtete zusammen mit seinem Team viele Feste aus und sorgte mit einer herausragenden Küchenleistung dafür, dass die schöne Location weit übers Rheinhessische Weinland hinaus bekannt wurde. Im Herzen ist Nöller immer Rheingauer und Weltbürger geblieben. Nicht erst seit er zu den Eurotoques Chefs gehört, bringt er das mit Gerichten und Menüs zum Ausdruck, die für seine Kreativität sprechen. Dabei kocht Daniel Nöller am liebsten mit Zutaten aus der Region. Er nutzt die Schätze, die die Natur uns in den verschiedenen Jahreszeiten schenkt. Seine Kompositionen haben Pfiff und zeugen davon, dass er mit beiden Füßen fest auf dem Küchenboden steht. „Kochen ist Handwerk. Schaumschläger sind hier fehl am Platze. Ohne solide Kenntnisse bringt man nichts Überzeugendes auf die Teller. Und schon gar nicht, wenn es schnell gehen und vielen Gästen schmecken soll. Da muss man gute Nerven und viel Erfahrung haben“, sagt Nöller. Sein Geheimnis: Er kocht mit Herzblut und hört nie auf, neue Ideen auszuprobieren. „Wenn ich keine Lust mehr auf Neues habe, dann höre ich auf“ – so der Rheingauer, der wieder zu Hause angekommen ist.
Daniel Nöller ist 34 Jahre alt und hat die Nachfolge von Franz Möhnig angetreten, der lange Jahre Küchenchef im Lindenwirt war. Derzeit arbeiten beide Köchen noch Seite an Seite.

www.lindenwirt.com

Falco bestes Wein-Gourmet Restaurant

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit Selters Mineralquelle im Rahmen der ProWein 2014 in Düsseldorf erstmals drei Gastronomiebetrieben den Titel „Ausgezeichnete Weingastronomie“ verliehen. Sie wurden für ihr besonderes Engagement für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten ausgezeichnet.

Erstmal zeichnet das Deutsche Weininstitut in Kooperation mit Selters Mineralquelle Gastronomiebetriebe für besonderes Engagement für Qualitätsweine aus deutschen Anbaugebieten aus: Restaurant Falco aus Leipzig (Gourmetrestaurant),in der Kategorie Gourmetrestaurants gewann das Restaurant Falco aus Leipzig. In der Kategorie Weinrestaurants ging der Preis an das Restaurant Wein am Rhein aus Köln und im Bereich der traditionellen Gastronomie ging das Restaurant Seekrug auf Langeoog als Sieger hervor.

Die Jury, der neben den Initiatoren des Wettbewerbs mit Christina Fischer, Paula Bosch und Niko Rechenberg ausgewiesene Gastronomieexperten angehörten, vergab außerdem noch einen Sonderpreis an die Hotelkette Mercure für das „Grands Vins Mercure“-Programm.

Bei der Beurteilung des Weinangebots hat die Jury nicht nur das quantitative und qualitative Angebot von Weinen bewertet, sondern auch Faktoren wie Preisgestaltung, Ausbildung der Mitarbeiter, die Möglichkeiten des Offenweinausschanks sowie Veranstaltungen rund um den Wein berücksichtigt.

So können die Gäste im Leipziger Restaurant Falco aus einer sehr umfangreichen und gut strukturierten Karte mit über 1.000 Weinen, darunter fast 500 aus den deutschen Weinregionen, auswählen. Ein Großteil der Weine kann auch glasweise bestellt werden. Liebhaber gereifter Weine werden hier ebenfalls fündig. Zur Mitarbeiterfortbildung finden regelmäßige Exkursionen in die Anbaugebiete statt.

Das Restaurant Wein am Rhein überzeugte die Jury durch sein großes Angebot an deutschen Weinen, die zu fair kalkulierten Preisen angeboten werden. Zahlreiche Weinveranstaltungen, die von Seminaren und Themenverkostungen bis hin zu Winzerabenden reichen, machen den Wein in der Rheinmetropole zudem erlebbar.

Im Restaurant Seekrug erhält der Gast in der Weinkarte auch wertvolles Hintergrundwissen rund um den Wein. Das Angebot ist kundengerecht nach Weintypen sortiert. Die Weine werden auf der Nordseeinsel zu angemessenen Preisen angeboten und stammen zu rund 70 Prozent aus heimischer Erzeugung.

Die Mercure-Hotelkette erhielt den Sonderpreis der Jury für die aufwendig selektierte Grands Vins Mercure-Weinkarte mit einem überdurchschnittlichen Deutschweinanteil und die professionelle Beratung der Gäste durch die geschulten „Mundschänke“ in allen Häusern der Republik.

DWI-Geschäftsführerin Monika Reule lobte im Rahmen der Preisverleihung das Engagement der Preisträger für die Weine aus dem eigenen Land. Sie betonte aber auch, dass der Anteil deutscher Weine auf vielen Weinkarten in der Gastronomie noch ausbaufähig sei, was sich erfreulicherweise jedoch langsam ändere. „Wir beobachten derzeit in vielen Restaurants ein verstärktes Interesse, Weine aus den deutschen Anbaugebieten ins Programm zu nehmen. Diese Entwicklung wollen wir mit unserem Wettbewerb ebenfalls unterstützen“, erklärte Reule.

Die Preisträger erhielten auf der ProWein Urkunden und Plaketten aus den Händen der Jurymitglieder und der Deutschen Weinkönigin Nadine Poss.

Taste Frankfurt

Erstmalig findet im Januar 2014 ein Pre-Opening des berühmten Rheingau Gourmet & Wein Festivals in Frankfurt am Main statt. Am Montag, 20. Januar 2014 steigt die exklusive TASTE – Rheingau goes Frankfurt Party im Gesellschaftshaus Palmengarten im Herzen der Genuss-Stadt am Main. Rund 1.000 Gäste werden die Festivalsaison 2014 mit 16 Spitzenköchen aus dem Rhein-Main-Gebiet und mit 22 der besten Rheingau-Winzer eröffnen. Eine spektakuläre Party mit Live-Bands erwartet die Gäste – im schönsten Saal Frankfurts, dem Festsaal im Gesellschaftshaus Palmengarten.

Für Feinschmecker bietet sich die Gelegenheit, bekannte Kochstars aus dem Rhein-Main-Gebiet hautnah und live in Aktion zu erleben. Ihre hohe Kunst zeigen Melanie Fichtner, Cafe Siesmayer / Alfred Friedrich, Lafleur / Carmelo Greco / André Großfeld, Gastraum der Sinne, Friedberg / Oliver Heberlein, Kempinski-Falkenstein / Andreas Krolik, Tiger-Gourmetrestaurant / Mario Lohninger / Sebastian Lühr, Kronenschlösschen / Thomas Macyszyn, Navette, Columbia Hotel Rüsselsheim / Valéry Mathis, Ernos Bistro / Gregor Nowak, Heimat / André Rickert, Weinsinn / Christos und Stamatios Simiakos, Medici / Martin Steiner, Max on One / Uwe Weber, Emma Metzler / Otto Gourmet.

Begleitet werden die Menü-Gänge von hochkarätigen Weinen aus dem Rheingau, immer von den Winzern persönlich präsentiert. Neben Wilhelm Weil als Präsident des VDP Rheingau sind 21 weitere Spitzenweingüter dabei: Fritz Allendorf / J.B. Becker / Georg Breuer / Georg Müller Stiftung / Anthony Hammond / Johannishof / Jakob Jung / Graf von Kanitz / Künstler / Hans Lang / Langwerth von Simmern / Prinz von Hessen / G.H. von Mumm / Balthasar Ress / Schloss Johannisberg / Schloss Reinhartshausen / Schloss Schönborn / Josef Spreitzer / Hessische Staatsweingüter. Ausgefallene Apfelweinkreationen vom Obsthof am Steinberg und Fürst von Metternich Riesling Sekt Brut runden das Angebot ab.

Die Live-Bands Flavius & Eurosound sowie Ron White aus Madrid sorgen für perfekte Party-Stimmung.

„Das Rheingau Gourmet & Wein Festival kommt nach Frankfurt. Wir wollen damit eine kulinarische Einheit der Mainmetropole mit dem Rheingau schaffen. Mit dieser spektakulären Party als Pre-Opening des nächsten Festivals präsentieren sich die besten Rhein-Main-Köche mit den Spitzenweingütern aus dem Rheingau“, schwärmen die Macher Hans-Burkhard Ullrich und Robert Mangold gegenüber Gourmet Report.

Tickets sind für 158 Euro erhältlich. Zusätzlich bietet das Hilton attraktive Übernachtungs-Pakete an. Für 396 Euro im Doppelzimmer ist das Ticket für zwei Personen bereits enthalten.
Als Sponsoren konnten u.a. Glinicke Frankfurt / Jaguar Landrover, Dahler & Company, Zwiesel Kristallglas AG, Alpina und Deutsche See gewonnen werden.

www.taste-frankfurt.de

Preiswerte 5 Sterne Hotel in Frankfurt: www.gourmet-report.de/goto/booking

6 Tage für Äthiopien

Hilfe für Äthiopien – bei einem Charity Dinner im Maritim

Im Rahmen der Charity-Initiative „6 Tage für Äthiopien“ engagiert sich Darmstadt vom 30.9. bis 5.10.2013 mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen prominenten Unterstützern für die Stiftung Menschen für Menschen – der Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm.

Der krönende Abschluss dieser Veranstaltungsreihe findet am 5. Oktober im Maritim Rhein-Main Hotel statt. Der äthiopische Initiator und Koch, Abate Sheferawe, wird an diesem Abend mit TV-Starkoch Mike Süsser („Die Kochprofis“, RTL 2), dem italienischen Koch Salvatore Stabilito und Olaf Tosch vom Maritim Rhein-Main Hotel den Gästen ein 4-Gänge-Menü der Extraklasse servieren.

Das Verwöhn-Menü inklusive Getränke kostet 99 Euro. Von diesem Erlös kommen 70 Prozent direkt den Projekten der Stiftung Menschen für Menschen zugute. Karten können unter
Tel.: 06151-3030 oder E-Mail: info.dam@maritim.de bestellt werden.

www.6tagefueraethiopien.de

Walter und Sascha Stemberg

Tourismus NRW ernennt Genussbotschafter für den Kreis Mettmann

Urlauber schätzen in NRW typische Spezialitäten und kulinarische Traditionen der einzelnen Regionen. Für jede Region hat der Tourismus NRW jeweils einen Genussbotschafter auserkoren. Als Vertreter des Kreises Mettmann hat der Landesverband in der vergangenen Woche Walter und Sascha Stemberg des Velberter Restaurants Haus Stemberg ernannt.

Namhafte Köche und Produzenten aus allen Regionen des Landes repräsentieren die kulinarischen Besonderheiten ihrer Region. Neu hinzugekommen als Genussbotschafter sind jetzt die beiden Spitzenköche des Hauses Stemberg in Velbert in der Region Neanderland. Walter und Sascha Stemberg sind Vater und Sohn und Gastgeber der vierten, bzw. fünften Generation. Beide legen bei ihren Kreationen Wert auf regionale Produkte, kurze Bezugswege und neu interpretierte traditionelle Gerichte.

Neben den neuen Genussbotschaftern in Velbert sind die Botschafter der anderen Regionen: Ulrich Heldmann (Heldmann´s) für das Bergische Städtedreieck, Nils Henkel (Gourmetrestaurant Lerbach) für das Bergische Land, Volker Drkosch (Victorian) für Düsseldorf, Ruth Breuer (Historische Senfmühle Monschau) für die Eifel und die Region Aachen, Claudia Stern (Vintage) für Köln, Michael Gliss (Gliss Caffee Gruppe) für den Rhein-Erft-Kreis, Jens Bomke (Hotel Bomke) für das Münsterland, Ullrich Langhoff (Lippeschlößchen) für den Niederrhein, Elmar Simon (Balthasar) für die Region Teutoburger Wald, Olaf Baumeister (Seegarten) für das Sauerland und Markus Podzimek (das naschwerk) für die Region Siegerland-Wittgenstein. Die Genussbotschafter für die Regionen Bonn/Rhein-Sieg-Kreis und Ruhrgebiet werden in Kürze neu besetzt.

Auf der Internetseite www.nrw-genuss.de werden alle Genussbotschafter noch einmal vorgestellt. Darüber hinaus gibt die Seite einen Überblick über die nordrhein-westfälische Gastronomie, die Spezialitäten der Regionen und in NRW hergestellte Produkte.

Gourmet Report gratuliert den sympathischen Stembergs!

Gourmetfestival à la région

Gourmetfestival à la région am 21. Juni in Oberwesel steht für regionale Genüsse von Hunsrück, Mosel und Rhein

Die historische Altstadt von Oberwesel bildet am 21. Juni die malerische Kulisse für das beliebte Gourmetfestival „à la région“. Alle zwei Jahre präsentieren sich Gastronomen, Winzer und weitere Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte von Hunsrück, Mosel und Rhein bei diesem kulinarischen Event der Spitzenklasse. Der Veranstaltungsort wechselt und bietet treuen Gästen einen immer neuen Rahmen an besonders schönen Orten in den drei Regionen.

Der Vorverkauf für die diesjährige Veranstaltung läuft bereits

Infos zur Veranstaltung und dem Vorverkauf gibt es unter www.alaregion.de

Philipp Bahle

Sterne-Koch Philipp Bahle (29) übernimmt am 1. Dezember das Amt des Küchenchefs in der neugebauten Ausflugsgastronomie auf dem Drachenfels in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis). Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger (Wochenend-Ausgabe), unter Berufung auf den Koch.

Der gebürtige Berliner arbeitete zuvor in der „Villa Leonhart“. Das Gourmetlokal in der Altstadt von Königswinter erhielt unter seiner Führung im Jahr 2009 seinen ersten Michelin-Stern, den es auch in der Ausgabe 2013 des Guide Michelin weiter behauptet. Nachdem im Januar die alte Gaststätte auf dem Aussichtsplateau des Drachenfels abgerissen worden ist, eröffnet der neugebaute Betrieb am 30. November im Kreise geladener Gäste. 9,3 Millionen Euro hat die Sanierung auf dem Wahrzeichen gekostet.