rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel

„Die rbb Reporter – 24h Flughafen Tegel“ im Restaurant Red Baron

Liebevoller Blick hinter die Kulissen
Schon längst sollte der Flughafen Tegel geschlossen sein, stattdessen platzt er aus allen Nähten und muss so viele Starts und Landungen verkraften wie noch nie. Im letzten Jahr strömten etwa 21 Millionen Fluggäste durch den 1974 eröffneten Airport „Otto Lilienthal“, der mittlerweile zum Berliner Wahrzeichen und Lieblingsflughafen von Millionen von Menschen geworden ist. Doch kaum einer der Passagiere, Besucher oder Flaneure kennt die Protagonisten hinter den Kulissen dieses markanten Gebäudes oder nimmt sie bewusst wahr. Die rbb Reporter begleiteten ein paar Tage lang die Menschen, die den Betrieb Tag und Nacht am Laufen halten. Unter anderem auch den Restaurantmanager des „Red Baron“, Thomas Reichel, der interessante Einblicke hinter die Kulissen des seit dem Jahr 2005 perfekt funktionierenden Restaurants gewährt, das neben dem Bistro-Café „Leysieffer“ und dem Quick Service Restaurant „Burger King“ zu den Gastronomieeinheiten der C. Wöllhaf GastroService GmbH auf dem Airport Berlin gehört.

Die Reportage „rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel“ wird am Dienstag, den 5. April um 20.15 Uhr im rbb Fernsehen ausgestrahlt

Wie ehrlich ist die Welt?

Readers Digest Journalisten „verloren“ in vielen Weltstädten jeweils 12 Portemonnaies. In Helsinki kamen 11 zurück, Indien 9, Moskau 7, Berlin 6, Prag 3, Madrid 2 und in Lissabon nur eins (zurückgegeben von holländischen Touristen)
Mit einem Test in 16 Großstädten enthüllt Reader’s Digest, wo auf der Welt Ehrlichkeit am meisten regiert – Helsinki ist spitze, Lissabon bildet das Schlusslicht

Reader’s Digest, eine der meistgelesenen Zeitschriften der Welt, hat einen „Ehrlichkeits-Test“in 16 Großstädten auf vier Kontinenten durchgeführt. Mit jeweils zwölf „verlorenen“ Portemonnaies pro Metropole stellte Reader’s Digest Hunderte von Menschen auf die Probe, um herauszufinden, wie ehrlich sie waren und ob sie die Geldbeutel zurückgeben würden.

Von Reader’s Digest ausgesandte Reporter ließen in Metropolen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien 192 Portemonnaies liegen. Jeder Geldbeutel enthielt eine Telefonnummer, ein Familienfoto, Rabattmarken, Visitenkarten sowie einen der Landeswährung entsprechenden Betrag in Höhe von 40 Euro. Die Reader’s‑Digest‑Tester ließen die Portemonnaies in Parks, in der Nähe von Einkaufszentren oder auf dem Bürgersteig liegen und beobachteten, was passieren würde. Dabei kamen sie zu erstaunlichen Erkenntnissen.

Von den 192 verlorenen Portemonnaies wurden 90 (47 Prozent) zurückgegeben. Dabei stellten die Feldforscher von Reader’s Digest verblüffende Gemeinsamkeiten fest:

Alter ist kein Indikator dafür, ob eine Person ehrlich oder unehrlich ist. In allen 16 Städten deckten ehrliche und unehrliche Finder das gesamte Altersspektrum ab.
Weiblich oder männlich – auch hieraus lässt sich kein Rückschluss auf die Ehrlichkeit ziehen, obwohl es zwei Städte gab, in denen sich Frauen auf jeweils ganz gegensätzliche Weise hervortaten: Im polnischen Warschau waren es ausschließlich Frauen, welche die Geldbeutel behielten, wohingegen im slowenischen Ljubljana fünf der sechs zurückgegebenen Portemonnaies von Frauen gefunden wurden.
Relativer Wohlstand scheint kein Garant für Ehrlichkeit zu sein. Im indischen Mumbai wurden neun, in Moskau sieben von zwölf Brieftaschen zurückgegeben, aber im vergleichsweise wohlhabenden Zürich kehrten nur vier Geldbeutel in die Hände der Reporter zurück.

Für Experten wie Peter Graeff, Professor für Soziologie an der Universität Kiel, bestätigt der Test frühere wissenschaftliche Untersuchungen. „Aus der Forschung wissen wir: Südeuropäische Länder haben ein relativ geringes soziales Vertrauen. 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung in Portugal würden einem Fremden auf der Straße eher nicht trauen“, sagt Graeff in der Oktober-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland mit Blick auf die schlechten Werte von Lissabon oder Madrid. Es gebe „ein klares Nord-Süd-Gefälle, was das Vertrauen in den Mitmenschen betrifft“. Länder in Mitteleuropa wie Großbritannien und Deutschland würden eher im Mittelfeld liegen. Die Testergebnisse bestätigen das. In Berlin wurden sechs von zwölf Geldbörsen samt Inhalt wieder abgegeben, in London waren es fünf von zwölf.

„Es hat uns wirklich begeistert, dass es so viele ehrliche Menschen auf der Welt gibt“, sagt Raimo Moysa, Chefredakteur von Reader’s Digest International Magazines. „Und am meisten beeindruckte uns, dass Ehrlichkeit ein Wert ist, der gleichermaßen von jungen und alten Menschen, Männern und Frauen, Armen und Reichen und zudem in höchst unterschiedlichen Kulturen hochgehalten wird.“

Die Städte, in denen Portemonnaies platziert wurden, waren New York City (USA), Amsterdam (Niederlande), Berlin (Deutschland), Bukarest (Rumänien), Budapest (Ungarn); Helsinki (Finnland), Lissabon (Portugal), Ljubljana (Slowenien), London, (Großbritannien), Madrid (Spanien), Moskau (Russland), Mumbai (Indien), Prag (Tschechien), Rio de Janeiro (Brasilien), Warschau (Polen) und Zürich (Schweiz).

Der international durchgeführte Feldversuch „verlorene Portemonnaies“, auch nachzulesen im Internet unter www.readersdigest.de bzw. in der Oktober-Ausgabe 2013, führt die 16 Städte entsprechend der Anzahl der zurückgegebenen Portemonnaies in einer „Ehrlichkeitsrangliste“ auf. Diese Liste ordnet jede Stadt einer Kategorie zu. Diese reichen von der lobenswertesten („Die Heiligen“, der nur Helsinki, Finnland, angehört) bis zur letzten, der „Schämt Euch!“ überschriebenen Gruppe. Hier einige Ergebnisse:

„Die Heiligen“ – Helsinki (11 von 12 Portemonnaies zurückgegeben): „Finnen sind von Natur aus ehrlich, das ist ein nationaler Charakterzug“, meint der 27‑jährige Wirtschaftsstudent Lasse Luomakoski. Er hatte das verlorene Portemonnaie in der Fußgängerzone Mikonkatu im Zentrum Helsinkis gefunden. „Wir leben in einer relativ kleinen, unaufgeregten und eng verwobenen Gemeinschaft. Bei uns gibt es kaum Korruption, nicht einmal über eine rote Ampel würde ein Finne fahren“, so der Student.

„Gutes Wertesystem“ – Mumbai (neun zurückgegebene Brieftaschen), Budapest und New York (acht Geldbeutel): Die Einwohner von Mumbai belegten in unserem Feldversuch den zweiten Platz, sie gaben neun der Portemonnaies zurück. Vaishali Mhaskar, zweifache Mutter und Briefmarkenverkäuferin, gab einen Geldbeutel zurück, der in Mumbais Hauptpostamt platziert worden war. „Ich bringe meinen Kindern bei, ehrlich zu sein, genau wie meine Eltern es mir beigebracht haben“, erklärt sie.

„Einigermaßen ehrlich“ – Amsterdam und Moskau (sieben zurückgegebene Portemonnaies), Berlin und Ljubljana (sechs P.) sowie London und Warschau (fünf P.): Ein Mann Anfang 50 findet in einem Parkhaus in der Nähe des Filmtheaters Siska in Ljubljana ein Portemonnaie. Einen Augenblick lang hatten die Reporter von Reader’s Digest Hoffnung – der Mann tätigte mit seinem Handy einige Anrufe, doch dann legte er auf, steckte den Geldbeutel ein, stieg in sein schickes, teures Auto und fuhr davon.

„Schämt Euch!“ – Prag (drei P.), Madrid (zwei P.) und Lissabon (ein P.): Ein Straßenbahnführer, Anfang 50, erkennbar am dunkelblauen Anzug mit dem Logo der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) am Ärmel, fand eines der Portemonnaies in der Nähe einer Tramhaltestelle im Zentrum der Stadt. Nach einer gründlichen Inspektion des Inhalts steckte er die Brieftasche ein. Bei den Reportern hat er sich nie gemeldet – obwohl die VBZ das Fundbüro für sämtliche verlorenen Dinge der Stadt Zürich verwalten und Fahrgästen anbieten, Fundsachen dem Fahrpersonal zu übergeben.

www.readersdigest.de/ehrlichkeitstest

Versessen auf Essen

ZDF NEO, Samstag, 09.01. um 13:45 Uhr

Versessen auf Essen

Gesunde Kost aus Fernost – Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts, und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich allein, bewaffnet mit der Kamera auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte. Gert Anhalt trifft Seetang-Fischer auf Hokkaido, die das nahrhafte und vitaminreiche Meeresgemüse in mühevoller Handarbeit ernten und trocknen, lernt die beliebten Soba-Nudeln aus Buchweizen kennen, die den Blutdruck senken, und ergründet in Mito die wundersame Welt der gegorenen Sojabohne, die als so genannter Natto auf jeden japanischen Frühstückstisch gehört. Ein für Nicht-Japaner eher spröder Genuss – jedoch verhindert dieser Natto nach Expertenmeinung die Bildung von Blutgerinnseln. Die japanische Hauptstadt Tokio erlebt der Reporter als die essensversessenste Stadt der Welt und begreift, dass Japaner auch deswegen so gut und gesund essen, weil sie nicht wie wir an der Ernährung sparen: Die Deutschen wenden im Durchschnitt gerade mal 8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel auf. Die Japaner aber bis zu 25 Prozent. Und das nicht nur, weil ein hochklassiges Rindersteak in diesem Land auch gerne mal 300 Euro kosten kann. In der Stadt Matsusaka begleitet Gert Anhalt einen Rinderzüchter mit seinen teuren Kobe-Kühen zur Fleischauktion und erforscht in der alten Kaiserstadt Kyoto die erlesenen Genüsse der raffinierten japanischen Hochküche. Deren wichtigster Regel würde jeder Ernährungsberater begeistert zustimmen: Nur Lebensmittel aus der Saison und aus der Region kommen auf den Tisch. Und man isst sich hier nicht prall satt, sondern isst sich nur zufrieden – gesünder geht“s nicht. Und schöner auch nicht. Meisterkoch Konishi erklärt, warum die Dekoration ein so wichtiger Teil des japanischen Essgenusses ist. Herr Konishi kann nicht nur kochen, sondern ist auch Meister einer uralten Kunst, die in seiner Familie seit 28 Generationen gepflegt wird: das shiki bocho – die Kunst, einen Fisch zu filetieren, ohne ihn dabei zu berühren. Über die im ganzen Land bekannten Imbissbuden der Stadt Fukuoka im Norden Kyushus führt der Weg weiter nach Okinawa, dessen Bevölkerung selbst im langlebigen Japan noch eigene Maßstäbe setzt: Nirgends auf der Welt gibt es mehr Hundertjährige als hier. Drei hinreißende Damen vom Altenclub auf der Insel Ishigaki kochen für den müden Reporter am Ende einer langen Reise das, was als das gesündeste Essen der Welt gelten muss. Japan von Nord nach Süd, eine Reise durch Küchen und Kuhställe, Restaurants und Imbissbuden, auf der Gert Anhalt Nudelesser und Reiskneter, Tofuschnitzer und Sushimeister trifft. „Versessen auf Essen“ – ein bunter Bilderbogen von einer lehrreichen und unterhaltsamen „Speisereise“ durch das Land der aufgehenden Sonne.

Türkisch-bayerisch kochen für Anfänger

Bayern, Montag, 04.01., 14:30 – 15:00 Uhr

Der Profikoch Fritz Häring, der Reporter Franz Xaver Gernstl und der Schauspieler Adnan Maral treffen in der interkulturellen Kochreportage ‚Türkisch-bayerisch kochen für Anfänger‘ auf Menschen, Geschichten, Bräuche und Wissenswertes aus zwei Kulturen: Denn Integration und gegenseitiges Kennenlernen funktioniert über die Pfanne hervorragend.

Von der wunderbaren Kulisse des Starnberger Sees bekochen die drei auf der Terrasse des ‚Wirtshauses zum Häring‘ ihre türkisch-bayerischen Gäste. Während Chefkoch Fritz Häring das Kochgelage vorbereitet, brechen seine Mitstreiter Franz X. Gernstl und Adnan Maral zum Einkaufen nach ‚Klein Istanbul‘ auf, wie die Gegend südlich des Münchner Hauptbahnhofs genannt wird. In den zahlreichen ‚Süpermarkets‘ und im Gedränge der belebten Straßen ergeben sich zufällige Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen.

In der ersten Folge können sich die Schüler eines Münchener Türkisch-Sprachkurses auf Saibling und türkische Fleischpflanzerl freuen. Ganz nebenbei entwickeln sich natürlich auch spannende Gespräche über die türkische Sprache, Gastfreundschaft und die türkisch-bayerische Freundschaft.

Eine Kostprobe von Indien

ZDF Infokanal, Samstag, 02.01. um 20:15 Uhr

Über den Tellerrand hinaus

Eine Kostprobe von Indien

Allein, nur mit seiner Kamera bewaffnet, begibt sich ZDF-Reporter und Videojournalist Peter Theisen auf die Reise. Sein Weg ist das Ziel: die Provinz Goa und die Metropole Bombay in Indien. Dort begegnet er Menschen, die ihn spontan zu sich nach Hause einladen und ihm Einblicke in ihr Alltagsleben und die landestypische Kochkunst gewähren. Goa ist mit einer Fläche von rund 3700 Quadratkilometern der kleinste Bundesstaat Indiens und einer der wohlhabendsten. Zwei Drittel der 1,5 Millionen Einwohner gehören dem Hinduismus an, rund 27 Prozent sind Christen. In der Hauptstadt Panjim wagt Theisen erste Annäherungsversuche an Einheimische. „Würden Sie mich bitte in Ihren Kochtopf schauen lassen?“, fragt der Journalist wildfremde Menschen auf der Straße. Der Gast aus Deutschland darf dann sogar an manchem Familien-Tisch Platz nehmen. Eine besondere Ehre und Ausdruck jener freundlichen und unvoreingenommenen Gastfreundschaft, der Peter Theisen auf seiner Reise „Über den Tellerrand hinaus“ in Indien begegnet ist.

So köstlich schmeckts zur Weihnachtszeit!

ARD, Samstag, 19.12., 10:03 – 10:30 Uhr

Aus allen Ecken duftet es nach Weihnachten: Plätzchen, Lebkuchen, Spekulatius, Punsch, Orangen, Maronen: Los geht’s Willi, immer der Nase nach!

Zuerst trifft sich der Reporter mit Konditor Flo in der Rischart-Backstube, um ein Lebkuchenhaus zu bauen: Teig anrühren, Formen ausstechen, Lebkuchenteile backen, die Einzelteile verbinden und schließlich das Bauwerk mit Zuckerguss und bunten Schokodrops verzieren. Zum Schluss noch ein wenig Puderzucker aufs Dach, denn weiße Weihnachten sind doch einfach am schönsten!
Auf dem Münchner Viktualienmarkt will Willi wissen, was die Leute außer süßen Leckereien zur Weihnachtszeit noch besonders gern und häufig essen. Orangen zum Beispiel haben Saison, sie sind jetzt schön frisch und saftig. Von Gewürzhändler Hans erfährt der Reporter einen besonderen Trick: Mit Nelken gespickt verströmen die Orangen einen herrlichen Weihnachtsduft. Fischhändlerin Hella freut sich, dass auch Fisch oft über die Ladentheke wandert. Traditionell kommt bei vielen Familien besonders Karpfen auf den Weihnachtstisch.

Koch Alexander Herrmann hat sich für Willi ein ganz besonderes Weihnachtsessen ausgedacht: Hackfleischröllchen Christbaumstyle. Klar, dass Willi beim Vorbereiten und Kochen hilft. Und während Alexander schließlich den Nachtisch ‚Beereneis mit Vanillekipferlsahne‘ zubereitet, macht Willi sich noch schnell auf dem Weihnachtsmarkt nützlich: Gemeinsam mit Sepp verkauft er Maronen. Vorsicht, heiß!

Dann aber schnell zurück zu Alexander, das Essen ist fertig. Und jetzt erfährt Willi auch, warum Alexander für vier Personen gekocht hat: Als Weihnachts-Überraschung für Willi hat der Koch noch zwei ganz besondere Gäste eingeladen: Gemeinsam mit dem Christkind und dem Weihnachtsmann schmeckt es nämlich noch mal so gut, oder?

Gesunde Kost aus Fernost

ZDF Neo, Freitag, 11.12. um 18:15 Uhr

Versessen auf Essen

Gesunde Kost aus Fernost – Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts, und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich allein, bewaffnet mit der Kamera auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte. Gert Anhalt trifft Seetang-Fischer auf Hokkaido, die das nahrhafte und vitaminreiche Meeresgemüse in mühevoller Handarbeit ernten und trocknen, lernt die beliebten Soba-Nudeln aus Buchweizen kennen, die den Blutdruck senken, und ergründet in Mito die wundersame Welt der gegorenen Sojabohne, die als so genannter Natto auf jeden japanischen Frühstückstisch gehört. Ein für Nicht-Japaner eher spröder Genuss – jedoch verhindert dieser Natto nach Expertenmeinung die Bildung von Blutgerinnseln. Die japanische Hauptstadt Tokio erlebt der Reporter als die essensversessenste Stadt der Welt und begreift, dass Japaner auch deswegen so gut und gesund essen, weil sie nicht wie wir an der Ernährung sparen: Die Deutschen wenden im Durchschnitt gerade mal 8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel auf. Die Japaner aber bis zu 25 Prozent. Und das nicht nur, weil ein hochklassiges Rindersteak in diesem Land auch gerne mal 300 Euro kosten kann. In der Stadt Matsusaka begleitet Gert Anhalt einen Rinderzüchter mit seinen teuren Kobe-Kühen zur Fleischauktion und erforscht in der alten Kaiserstadt Kyoto die erlesenen Genüsse der raffinierten japanischen Hochküche. Deren wichtigster Regel würde jeder Ernährungsberater begeistert zustimmen: Nur Lebensmittel aus der Saison und aus der Region kommen auf den Tisch. Und man isst sich hier nicht prall satt, sondern isst sich nur zufrieden – gesünder geht“s nicht. Und schöner auch nicht. Meisterkoch Konishi erklärt, warum die Dekoration ein so wichtiger Teil des japanischen Essgenusses ist. Herr Konishi kann nicht nur kochen, sondern ist auch Meister einer uralten Kunst, die in seiner Familie seit 28 Generationen gepflegt wird: das shiki bocho – die Kunst, einen Fisch zu filetieren, ohne ihn dabei zu berühren. Über die im ganzen Land bekannten Imbissbuden der Stadt Fukuoka im Norden Kyushus führt der Weg weiter nach Okinawa, dessen Bevölkerung selbst im langlebigen Japan noch eigene Maßstäbe setzt: Nirgends auf der Welt gibt es mehr Hundertjährige als hier. Drei hinreißende Damen vom Altenclub auf der Insel Ishigaki kochen für den müden Reporter am Ende einer langen Reise das, was als das gesündeste Essen der Welt gelten muss. Japan von Nord nach Süd, eine Reise durch Küchen und Kuhställe, Restaurants und Imbissbuden, auf der Gert Anhalt Nudelesser und Reiskneter, Tofuschnitzer und Sushimeister trifft. „Versessen auf Essen“ – ein bunter Bilderbogen von einer lehrreichen und unterhaltsamen „Speisereise“ durch das Land der aufgehenden Sonne.

Mit Lufthansa und der deutschen Elf zur WM nach Südafrika

Mit Lufthansa und der deutschen Elf zur WM nach Südafrika

Auslosung der Sitzplatzvergabe für WM-Sonderflug mit
Nationalmannschaft und DFB – Fußballfans können sich jetzt schon
registrieren und werden als erste informiert – Lufthansa sucht
Fan-Reporter auf
Facebook

Mit einem Sonderflug bringt Lufthansa als Partner des DFB im kommenden
Sommer die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft
nach Südafrika. Rund 150 Fans der deutschen Elf haben die
Möglichkeit, mit an Bord zu sein und ihre Mannschaft nach Johannesburg
zu begleiten. Rund um den Flug mit der DFB-Elf können sich die Fans
auf viele exklusive Highlights freuen. So sind sie bei der
Verabschiedung des Teams am Gate dabei, können an einer Talkrunde mit
Funktionären und Spielern des DFB sowie an der DFB-Pressekonferenz mit
zwei Nationalspielern kurz vor dem Abflug am Frankfurter
Flughafen teilnehmen und erhalten zudem ein exklusives Lufthansa
WM-Fanpaket mit allem, was der Fan zur Unterstützung seines Teams
braucht.

Das genaue Flugdatum wird nach der Gruppenauslosung Anfang Dezember
festgelegt. Interessierte können sich aber bereits jetzt unter
www.lufthansa.com/fanflug für den WM-Teamflug-Newsletter
registrieren und werden dann als Erste benachrichtigt, wenn der DFB
und Lufthansa den Flug genau terminiert haben. Sie können sich dann
verbindlich für ein bis vier Tickets für den WM-Teamflug
bewerben. Ähnlich wie bei der Kartenvergabe für die WM wird es drei
Bewerbungsphasen geben. Am Ende jeder Bewerbungsphase werden die
glücklichen Gewinner ausgelost, die dann automatisch ihre Tickets
für den WM-Teamflug gemeinsam mit der Nationalmannschaft erwerben.

Eine weitere Möglichkeit, sich für einen oder mehrere Sitzplätze auf
dem Sonderflug zu bewerben, gibt es ab heute außerdem auf Facebook.
Dort werden Fans von „Lufthansa Fanflug“, eine Seite mit
aktuellen Informationen rund um die sportlichen Aktivitäten der
Lufthansa, ebenfalls als Erste über das genaue Datum des DFB-Flugs
nach Johannesburg informiert. Zudem sucht Lufthansa hier im Rahmen
eines Gewinnspiels einen „Fan-Reporter“. Den oder die Glückliche
erwartet ein pralles Paket voller Highlights: der WM-Teamflug mit
deutschen Nationalmannschaft, Hotelaufenthalt vor Ort und der Besuch
des ersten Gruppenspiels der DFB-Elf. Von all diesen Erlebnissen wird
der WM-Fan-Reporter täglich mit Fotos, Videos und aktuellen
Statusmeldungen auf Facebook berichten.

Alle Fußballfans, die unabhängig von der Nationalelf zur WM reisen
möchten, können mit Lufthansa täglich nonstop von Frankfurt nach
Johannesburg fliegen. Von Johannesburg aus erreichen sie die
anderen Spielorte der WM mit dem Star-Alliance-Partner South African
Airways schnell und einfach. In der Lufthansa Economy Class sind
Tickets nach Johannesburg ab 1165 Euro buchbar. Der Preis
beinhaltet sämtliche Steuern, Gebühren und Zuschläge für einen Hin-
und Rückflug.

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Galileo Mission Wissen Weltweit: Die besten Lebensmittel

Pro7, Mittwoch, 04.11., 19:10 – 20:15 Uhr

Kartoffeln, Fisch, Salz, Zucker: Lebensmittel wie diese benutzen wir beim Kochen fast jeden Tag. Aber welches ist das jeweils beste Lebensmittel seiner Art? Was macht eine Sorte Zucker besser als die Anderen? Woher kommt die beste Milch der Welt? ‚Galileo Mission Weltweit‘-Reporter Harro Füllgrabe reist rund um den Globus, um das herauszufinden. Was macht diese Nahrungsmittel so besonders? Außerdem: Die Erbenermittler.

Dinner durch drei

WDR, Mittwoch, 21.10. um 18:05 Uhr

Hier und Heute

Dinner durch drei

Die beiden Kölner BWL-Studentinnen Jana (23) und Catharina (22) erleben ein Dinner der besonderen Art: Es gibt drei Gänge in drei Wohnungen an einem Abend. Einen der Gänge werden Catharina und Jana selbst kochen und in ihren eigenen vier Wänden servieren. Die beiden anderen Gänge essen sie bei Fremden. Alles ist im Vorfeld anonym. Sogar der Gang, den Jana und Catharina zubereiten müssen, wird erst am Tag vorher ausgelost. Sie hoffen auf den Nachtisch. Der ist besonders preiswert und schnell zubereitet. Und das ist dringend nötig. Denn pro Speise bleiben gerade mal eindreiviertel Stunde Zeit – inklusive Weg zur nächsten Wohnung, Kennenlernen und Kochen. Das Running Dinner ist ein wahrer Ess-Marathon, den Reporter Falk Steinborn bis zum Ziel begleitet: zur After-Dinner-Party, bei der sich Catharina, Jana und all die anderen 200 kochbegeisterten Studenten zum gemeinsamen Hüftspeck-Wegtanzen wiedersehen.