Yannick Alléno

PERFEKTION IM PAVILLON

Sinnlichkeit und Technik, Kühnheit, Präzision und Emotion, das sind die Grundlagen einer französischen Klassik, die vom Gast höchste Aufmerksamkeit erfordert.
Der „Prinz der Paläste“ Yannick Alléno fasziniert mit Kreativität und perfektem Handwerk.

Eines der ältesten Restaurants von Paris ist heute das Ziel unserer Testreihe.
Alles begann 1779 mit dem kleinen Restaurant Au Dauphin in der Nähe des Place Louis XV, unweit vom Place de la Concorde. Das Gebäude wird in den Folgejahren etwas verlegt und im neoklassizistischem Stil zu einem zweistöckigen Pavillon umgebaut. Prominente Gäste wie z. B. Louis de Saint-Just, der ab 1792 dem Nationalkonvent angehörte und Maximilien François Marie Isidore de Robespierre, der als führendes Mitglied der Jakobiner die erste Phase der Französischen Revolution entscheidend mitprägte, sollen sich dort getroffen haben.
Zuletzt wurde der Berliner Foodblogger Bernhard Steinmann mit seiner Gemahlin dort angetroffen. Spässle gmacht!

Alléno, der schon im Kindesalter seiner Mutter in der Küche geholfen hat,
lernte bei den besten Köchen der Welt. Seine Karriere begann im Royal Monceau, bevor er im Sofitel Sèvres zum ersten Mal mit den Sofitel Luxury Hotels in Berührung kam. Seinen ersten Michelinstern erarbeitete sich der aufstrebende Koch 1999. Im Jahr 2003, ein Jahr bevor der zweite Michelinstern dazukam, übernahm er die Leitung im renommierten Pariser Hotel Le Meurice. Die Bestmarke von drei Sternen folgte für den „Prinz der Paläste“ 2007. Ein Jahr später gründete er die Group Yannick Alléno, mit der er seine einzigartige Expertise verschiedenen Hotels und Restaurants anbietet. Zuletzt übernahm Alléno das Pavillon Ledoyen auf dem Champs-Elysées, das in „Alléno Paris, Carré des Champs-Elysées“ umbenannt wurde. 2015 wurde Alléno von Gault&Millau sowie Andrew Harpers, USA, zum „Koch des Jahres“ gekürt.

Alléno sei der „Archetyp des großen französischen Kochs, der die Werte der hohen französischen Küche zelebriert“, betonte Come de Cherisey, Chef des Gault-Millau, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Noch immer ist er auf der Suche nach einzigartigen Kreationen.
In meinen Augen ist der Perfektionist einer der größten Köche der Welt.

Ein Auszug aus dem Menü:
Die außergewöhnliche Rotbarbe wurde nahezu roh auf Eis mit Zitrone serviert, unglaublich fein und zart.
Nachdem ein Teil verzehrt ist wird in einem zweiten Service eine feine Fischsuppe, nach einem Rezept welches ursprünglich aus den Abruzzen stammt, aufgegossen.
Hinzu kommen marinierte Sardinen und etwas Milch.
Ein ungewöhnliches Gericht.

Im vorliegenden Falle wird überdeutlich, dass Alléno an Aromen- und Geschmacksbildern
interessiert ist. Der Geruchssinn wird stark in Anspruch genommen. Die Antizipation des Geschmacks als reizvoller Effekt ist die Folge.

Der geröstete blaue Lobster mit gedämpftem Grünkohl ist ein Gericht, das schnell verstanden werden kann und das nicht so geheimnisvoll erscheint wie die Gerichte zuvor.
Dieses Menü zu beschreiben ist wahrlich kein leichtes Unterfangen.

Die ausufernde Kreativität und das perfekte Handwerk der Küchencrew ist auch für einen erfahrenen Gourmet eine Herkulesaufgabe.
Etwas Olivenöl und Lobsterextrakt ergänzen und vervollständigen einen fantastisch zubereiteten Lobster.
Das Milchlamm wird in zwei Teilen serviert.
Das Fleisch wird in einer würzigen Milch (Kardamon und Zimt) pochiert.
Filet und Kotelett (Rippchen) sind wunderbar zart gegart und schmackhaft.

Auf dem zweiten Teller wird es noch komplizierter.
Die geschmorte Schulter wird unter Hartweizengrieß versteckt und mit Baiser, optisch so nicht erkennbar aber texturell erkennbar, begleitet.
Erneut erkennen wir ein überaus aromatisches Ganzes, das selbst in der Welt der Dreisterneküchen seinesgleichen sucht.

Die vollständige Menübeschreibung und die dazugehörigen Fotos gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Dresden kulinarisch entdecken

Hobbyköche und Weinliebhaber, die zudem noch kulturell interessiert sind, dürfen sich diese Reise nicht entgehen lassen: Von 6. bis 9. November 2014 lädt Andreas Fleischer Events nach Dresden, wo die Gäste eine einmalige Kombination von Kulinarik, Kunst und Kultur erleben können: Neben den kulturellen Highlights der sächsischen Landeshauptstadt steht auch ein gemeinsames Kochen mit Promi-Koch Gerd Kastenmeier auf dem Programm.

Die Reise beginnt mit einer Zeitreise: Im Panometer Dresden erhalten die Besucher eine einmalige Sicht auf die Stadt anno 1756. Im Anschluss steht eine Führung durch die historische Altstadt auf dem Programm. Abgerundet wird der erste Reisetag mit einer Führung durch die Gläserne Manufaktur von Volkswagen. Hier erwartet die Gäste zudem ein mehrgängiges Abendessen mit korrespondieren Weinen.

Am zweiten Tag geht es gemeinsam mit Gerd Kastenmeier zu einer Fischzucht in Moritzburg. Im anschließenden Kochkurs „Sächsische Fischspezialitäten & Krustentiere“ wird mit den frisch erworbenen Produkten ein Fünf-Gänge-Menü zubereitet und verköstigt. Auch der dritte Tag widmet sich ganz und gar dem Thema „Genuss“: Nach der Besichtigung der legendären Pfundsmolkerei geht es zum Weingut Schloss Proschwitz von Prinz zu Lippe. Neben den regionalen Weinen kann man hier auch den einmaligen Ausblick über die Weinberge genießen. Am Abend gibt es dann noch ein gemeinsames Abendessen an der Frauenkirche.

Die kulinarische Reise kostet ab 1.250 Euro pro Person im Doppelzimmer. Im Paketpreis sind drei Übernachtungen im Vier-Sterne Dorint Hotel Dresden sowie alle Ausflüge und Essen enthalten. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter +49(0)700-2006 2006 (Hotline), +49(0)35206-22584 (Büro) oder per E-Mail an events@af-e.de.
www.af-e.de
www.kastenmeiers.de

Park Hyatt Hamburg ist Deutschlands beliebtestes Hotel

Die Mitglieder von Tripdadvisor bewerten, das beste Hotel ist das Hyatt in Hamburg, gefolgt vom Breidenbacher Hof, Steigenberger Leipzig, Mandarin Oriental, Hotel Villa Hügel, Brenners Park Hotel, Casa Camper Berlin, Excelsior Ernst, Ritz-Carlton Wolfsburg, Prinz-Luitpold-Bad – Die gesamte Liste:

Deutsche Gewinner in der Kategorie „Top-Hotels”

 

Hotel

Ort

1

Park Hyatt Hamburg                                                                       

Hamburg                            

2

Breidenbacher Hof, a Capella Hotel                                                       

Düsseldorf

3

Steigenberger Grandhotel Handelshof                                                      

Leipzig                             

4

Mandarin Oriental München

München                            

5

Hotel Villa Hügel                                                                              

Trier  

6

Brenners Park-Hotel & Spa                                                                

Baden-Baden                  

7

Casa Camper Berlin                                                                       

Berlin                             

8

Excelsior Hotel Ernst                                                                    

Köln             

9

The Ritz-Carlton, Wolfsburg                                                              

Wolfsburg 

10

Hotel Prinz-Luitpold-Bad                                                                 

Bad Hindelang                              

11

Adina Apartment Hotel Berlin Hauptbahnhof                                                

Berlin                             

12

Alm- & Wellnesshotel Alpenhof                                                            

Berchtesgaden                            

13

Waldhotel Stuttgart                                                                      

Stuttgart

14

BEST WESTERN Berghotel Rehlegg                                                           

Ramsau

15

Hotel Adlon Kempinski                                                                    

Berlin                             

16

The Ritz-Carlton, Berlin                                                                 

Berlin                             

17

Schlosshotel im Grunewald                                                                

Berlin                             

18

Regent Berlin                                                                            

Berlin                             

19

Hotel Edelweiss                                                                          

Berchtesgaden

20

Rocco Forte The Charles Hotel                                                            

München

21

Vital & Wellnesshotel zum Kurfürsten                                                    

Bernkastel-Kues                            

 

22

 BollAnt’s im Park                                                                        

Bad Sobernheim                      

 

23

Cortiina Hotel                                                                           

 München

24

Adina Apartment Hotel Berlin Hackescher Markt                                            

 Berlin                             

25

Rocco Forte Hotel Villa Kennedy                                                          

 Frankfurt

Alle weiteren Bewertungen finden Sie auf www.tripadvisor.de

Jochen Kempf

Wieder ein Stern weniger für Hamburg! Nach Rachs Tafelhaus, Anna Sgroi und Poletto schließt nun auch das Prinz Frederik.

Schon lange mehr kein Geheimtipp ist das Hamburger Restaurant Prinz Fredrik, insbesondere seit dort Jochen Kempf Küchenchef und seit 8 Jahren regelmäßig einen Michelinstern für das Restaurant Prinz Frederik erkocht – im Mai 2013 ist Schluß – das Hotel wurde verkauft.

Inhaber Fritz Lay hat das Luxushotel in Harvestehude verkauft. Er hat schon andere Pläne. Bald will er in einer alten Kerzenfabrik in Barmstedt Gäste bewirten. Auf die Frage, ob es ihm leidtue, nach so vielen Jahren das Haus zu verlassen, sagte Lay in DIE WELT: „Nö. Es war eine schöne Zeit, aber nun mache ich etwas anderes. Ich habe Sterne-Koch Jochen Kempf und der Brigade angeboten, mit nach Barmstedt zu kommen. Mal sehen, wer sich entschließt.“

Gourmet Report wünscht Lay und Kempf viel Erfolg!

Im aktuellen Michelin www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013.html kann Hamburg 13 Sterne aufweisen, da Karlheinz Hauser den zweiten bekam und Andre Stolle sowie Sebastian Andree jeweils einen Stern neu bekamen. Damit liegt Hamburg hinter Berlin (16), aber noch vor München (12).

„Zack die Bohne“ auf den Dinner-Thron?

Schon viele Prominente haben versucht, den Dinner-Thron zu besteigen. Doch jetzt kommt die Krönung: Beim Adel-Spezial vom „perfekten Promi Dinner“ (am 8. Juli um 20:15 Uhr bei VOX) kämpfen mit Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe, Prinz Alexander von Anhalt und Prinz Ferdinand von Anhalt drei Adoptiv-Blaublüter gegen eine Frau um die Dinner-Krone, die erst noch in den Adelsstand erhoben werden will: Gina-Lisa Lohfink. Eine Dinner-Runde, die auch für einen weiteren Adeligen sehr interessant ist: Frédéric Prinz von Anhalt. Der Mann von Hollywoodstar Zsa Zsa Gabor hat schließlich zwei Adoptivsöhne und eine Fast-Adoptivtochter unter den vier Gastgebern. Aus dem fernen Los Angeles kommentiert er das kulinarische Treiben der adeligen Kochgruppe und schafft es trotz der Entfernung, für Streit in der herrschaftlichen Runde zu sorgen.

Obwohl er „Verwandtschaft“ in der Dinner-Runde hat, macht Frédéric Prinz von Anhalt zwischen allen vier prominenten Hobbyköchen keinen Unterschied: „Also ich drücke keinem die Daumen!“ Auch unter den vier Gastgebern ist es mit der Harmonie schnell vorbei. Während sich am Dinner-Abend von Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe noch alle bestens verstehen, ziehen am Gastgebertag von Prinz Alexander erste Gewitterwolken auf: Gina-Lisa mag die Ente zur Hauptspeise nicht und Adoptivbruder Ferdinand ist gegen die Nüsse in der Nachspeise allergisch. Der Gastgeber ist fassungslos: „Ein Kerl, der keine Nüsse isst? Was ist das denn für ein Kerl?“ Und auch Ferdinand findet noch einen Grund sich aufzuregen: Gina-Lisas Unpünktlichkeit! „Sie bewegt sich in einer Gesellschaft, da muss man pünktlich sein“, stellt er entrüstet fest. Doch die Prinzessin der Herzen hat eine Erklärung: „Das Beste kommt zum Schluss!“

Auch an Ferdinands Gastgebertag lässt das Model auf sich warten – so lange, dass die Herren schon mal ohne sie mit dem Essen beginnen oder es zumindest wollen. Denn Alexander mag den rohen Lachs zur Vorspeise nicht, weswegen der Gastgeber erst mal wieder zum Anbraten in die Küche verschwinden muss. Ferdinand will schließlich alles perfekt machen: „Ich bin hier angetreten, um zu gewinnen!“ Doch es wird nicht besser: Auch die Nachspeise trifft nicht Alexanders Geschmack und als Gina-Lisa erfährt, dass die Soße Ingwer enthält, schreit sie entsetzt auf: „Ich bin dagegen allergisch!“

Dann ist die Prinzessin der Herzen selbst an der Reihe. Während Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe und Prinz Alexander von Anhalt den Abend bei Gina-Lisa kaum erwarten können, hält sich die Vorfreude bei Ferdinand in Grenzen: „Die Frau nervt einfach dermaßen. Ich weiß gar nicht, was die hier will.“ Dabei gibt sich die Gastgeberin sehr viel Mühe – nicht nur mit dem Menü und ihren von Gang zu Gang wechselnden Outfits, sondern auch bei der Location-Auswahl: Sie empfängt ihre Gäste in einem barocken Schlosshotel, in das sie immer wieder gerne fährt, um zu entspannen. Auch das passt Ferdinand gar nicht: „Wenn ich die Location danach hätte aussuchen dürfen, wo ich mal entspannt habe, dann hätte ich auch den Blauen Salon im Weißen Haus nehmen können“, empört er sich. Und ausgerechnet Gina-Lisa steht zu diesem Zeitpunkt auch auf der Adoptionsliste von Frédéric Prinz von Anhalt. Die 25-Jährige verrät, wie es dazu kam: „Ich war unten in L.A. und hatte da ein Foto-Shooting und ein paar Jobs.

Und dann hatte ich auch ein Treffen mit Frédéric. Wir saßen dann mittags schön zusammen im Restaurant und haben noch ein bisschen Käffchen getrunken und dann hat er gesagt: ,Gina, ich habe ja nur Jungs adoptiert und jetzt würde ich auch gerne nochmal ein Mädchen adoptieren.‘“ Wird sie etwa doch noch Ferdinands „Schwester“ werden? Der Jurastudent hakt nach: „Wann ist es denn jetzt bei Dir soweit mit der Adoption?“ Eine Frage, mit der er nicht nur den Zorn seiner Gastgeberin, sondern auch von Adoptivbruder Alexander auf sich zieht. „Du kannst gerne aus dem Raum gehen und damit ist das Gespräch dann beendet“, verkündet er. Warum über die Adoptionsfrage ein hitziger Streit entbrennt, ob im Schlosshotel wieder Burgfrieden einkehrt und Gina-Lisa sich am Ende zumindest die Dinner-Krone sichern kann, zeigt VOX am 8. Juli um 20:15 Uhr im Adel-Spezial von „Das perfekte Promi Dinner“.

Die Kandidaten und Menüs im Überblick:

Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe:
Vorspeise: Mousse von der geräucherten Selber Forelle mit Artischockenherzen auf Handytoast
Hauptspeise: Fränkisches Saltimbocca mit Kalbsfilet, Schalotten und Portweinjus auf Trüffelrisotto
Nachspeise: Mousse blanc von der Imperialschokolade mit Jamaika-Kokos-Knusper

Prinz Alexander von Anhalt:
Vorspeise: Prinzenlachs im Teig vom Hofe parfümiert auf einem Gerstenbeet vom Lande
Hauptspeise: Hoheits-Ente gejagt im gräfischen Flur, Wurzelgemüse, vom Volk geerntet
Nachspeise: Kuchen gebacken von edlen Nüssen in feinstem Zucker geröstet und in Gold gebadet

Prinz Ferdinand von Anhalt:
Vorspeise: Der König der Lachse (Sashimi vom Lachs)
Hauptspeise: Prinzenmahl (Red Snapper auf Wokgemüse)
Nachspeise: Die Verführung der Prinzessin (Pikanter Bananen-Ananas-Salat mit Schokoladenmousse)

Gina-Lisa:
Vorspeise: Dreierlei Prinzessin an der Hippe (Salat, Bärlauchpesto, Flusskrebsschwänze)
Hauptspeise: Prinzessin auf der Erbse (Schweinebraten, überbackenes Gemüse und Kartoffelbrei)
Nachspeise: Froschkönig am Schlossbrunnen (Schokobrunnen und Obst)

Slow Food Messe "Markt des Guten Geschmacks" 2012

Die Leitmesse von Slow Food Deutschland e.V., der „Markt des Guten Geschmacks“ (12.-15. April 2012), wurde am Donnerstag in Stuttgart vom baden-württembergischen Minister für ländliche Entwicklung und Verbraucherschutz Alexander Bonde, Agrarwissenschaftler und Biolandwirt Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, dem Geschäftsführer der Messe Stuttgart Roland Bleinroth und der amtierenden Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, Frau Dr. Ursula Hudson, eröffnet.

In seinem Grußwort sprach Minister Bonde die gemeinsamen Ziele an, die von seiner Landesregierung und Slow Food Deutschland e.V. verfolgt werden, wie die regionale Wertschöpfung und den Erhalt der regionalen Identitäten, und er dankte dem Verein für die Ausrichtung der erfolgreichen Messe in Stuttgart, in diesem Jahr zum sechsten Mal.

Auch Prinz zu Löwenstein strich die Gemeinsamkeiten zwischen Slow Food und dem Biolandbau heraus. Beides sind Überzeugungen, die weit über das Private hinausgehen und in die politischen Dimensionen reichen: „Slow Food und Ökolandbau, das sind keine Wohlfühl- oder Gourmetprojekte, sondern Ansätze für eine tatsächliche Alternative zu unserem derzeitigen Lebensmittelsystem. Sie entwickeln eine Zukunftsperspektive“, so Prinz zu Löwenstein.

„Essen ist eine politische und landwirtschaftliche Handlung“, betonte auch Ursula Hudson. „Wir möchten, dass die Messebesucher neben der Lust am guten Essen auch ein Mehr an Wissen mit nach Hause nehmen, Wissen über unser Essen und was alles damit zusammenhängt. Die Messe ist ein Ort der Begegnung mit den Erzeugern, die diesen Ansatz täglich in die Tat umsetzen und so die biologische Vielfalt, die Kulturlandschaften, handwerklichen Traditionen und auch Geschmacksvielfalt erhalten.“

Dieses Jahr erwarten rund 400 Aussteller die Messebesucher – die meisten davon Lebensmittelhandwerker und Erzeuger, die ihre nach traditionell handwerklichen Methoden hergestellten Produkte persönlich den Besuchern vorstellen. Neben ihren strengen Qualitätsvorschriften für die Aussteller zeichnet sich die außergewöhnliche Besuchermesse von Slow Food durch ein ausgesuchtes Rahmenprogramm aus. Zu den beliebten Geschmackserlebnissen – geführte Verkostungen von Käse, Brot, Milch, Schokolade und vielem anderen – gesellt sich dieses Jahr neu die Kochwerkstatt, wo die Teilnehmer unter der Anleitung von professionellen Köchen selbst Gerichte zubereiten können, natürlich aus regionalen, saisonalen und handwerklich hergestellten Zutaten.

Sozusagen einen Minikongress stellen die Podiumsgespräche auf der Forumsbühne dar. Nationale und internationale Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren Themen rund um die Lebensmittelwelt, wie den Wert der biologischen Vielfalt, Ernährungssouveränität, Lebensmittelverschwendung, das Recht am Saatgut und die Zukunft der Landwirtschaft. Carlo Petrini, der Gründer und internationale Präsident von Slow Food, wird in diesem Jahr an zwei Gesprächen teilnehmen, in denen es um Ernährungssouveränität (Sonntag, 15. April, 14.45 Uhr) und die Zukunft der Landwirtschaft (Samstag, 14. April, 12.45 Uhr) geht.

Am 20. April spricht Carlo Petrini in Brüssel bei der Konferenz „Local agriculture and short food supply chains“ ebenfalls über die Zukunft der Landwirtschaft. Die Konferenz, eine Initiative von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos und EU-Gesundheitskommissar John Dalli, befasst sich mit dem wirtschaftlichen und sozialen Potential der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und der kurzen Vertriebswege im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik.

Residieren wie ein Prinz

So wohnt der Adel: Zwischen Nizza und Monaco über dem mittelalterlichen Dörfchen Èze befindet sich das Château Eza. Zirka 400 Meter über dem Atlantik schmiegt sich das Boutiquehotel, das einst Sommersitz des schwedischen Königshauses war, an die steile Felsküste. Mit seinen elf Zimmern und Suiten ist das Schlösschen der Treffpunkt der Reichen und Schönen an der Côte d‘Azur, die sich hier nicht nur während der Filmfestspiele in Cannes die Klinke in die Hand geben. Wer hier eincheckt, kommt wegen des Ausblickes auf die Atlantikküste, des Services und des Michelin-Stern gekrönten Restaurants Château Eza.

Sehen und gesehen werden heißt es zudem im nahe gelegenen Badeörtchen Èze Bord de Mer, vom dem aus der Gedenkweg „Sentier-Friedrich Nietzsche“ hinauf nach Èze Village führt. Gäste, die das bunte Treiben der Côte d‘Azur lieber von Ferne betrachten, bleiben auf der Terrasse des Schlösschens und genießen die Ruhe. Der deutsche Chefkoch Axel Wagner kredenzt seit März 2007 eine erlesene Mischung aus mediterraner und französischer Küche, für die er viele Anhänger findet. Château Eza ist Mitglied von Small Luxury Hotels.

Das Romantik-Package umfasst zwei Übernachtungen mit Frühstück, Champagner und Erdbeeren am Anreisetag, pro Person eine halbstündige Entspannungsmassage auf dem Zimmer, ein Candle-Light-Dinner (Getränke exklusive) und ein romantisches Bad für Zwei. Kostenpunkt: ab 616,50 Euro. Weitere Informationen unter www.chateaueza.com

dieGueter – Die älteste Vertriebsgruppe für deutschen Wein hat Geburtstag

20 Jahre Vertriebsengagement für den deutschen Spitzenwein

1992: Helmut Kohl ist Bundeskanzler | Richard von Weizäcker ist Bundespräsident | Der Vertrag über die Europäische Union wird in Maastricht unterzeichnet | Der VfB Stuttgart wird Deutscher Fußballmeister | Michael Schumacher fährt im belgischen Spa seinen ersten Formel 1 Sieg ein | Die erste SMS wird von einem Computer an ein Handy gesendet | Der Wein-Jahrgang 1992, reich in Menge und von sehr hoher Qualität, wird als der fünfte gute Jahrgang in Folge für Deutschland gelobt | Die DGV wird gegründet….

1992, bewusst zu einem Zeitpunkt als das zarte Pflänzchen deutscher Wein auf den Karten der Gastronomie wieder zu keimen beginnt, schließt sich auf Initiative von Michael Prinz zu Salm-Salm, Bernhard Breuer und Annegret Reh-Gartner eine Gruppe von sieben deutschen Spitzenweingütern aus sieben deutschen Weinanbaugebieten zu einer Vertriebsgemeinschaft zusammen. Die Idee der DGV Gutswein Gmbh, bzw. heute kurz gesagt dieGueter, ist es, über eine schlagkräftige Vertriebsorganisation ein komplettes Deutschweinportfolio aus einer Hand anzubieten und dadurch deutsche Spitzenweine in der Gastronomie und im Fachhandel Deutschlands wieder neu zu positionieren.
Der geeignete Partner wird in der Schlumberger Gmbh & Co KG in Meckenheim gefunden, die damals ausschließlich als Importhaus deutschlandweit mit einem starken Agenturnetz agiert. Schlumberger hatte bereits realisiert, dass die Gastronomie zunehmend deutsche Weine auf ihre Karten nahm, seit diese verstärkt trocken ausgebaut wurden und eine besondere Harmonie zum Essen entwickelten. Und Schlumberger erkannte auch das damalige Problem der Weingüter, zwar den regionalen Heimatmarkt im Umkreis von 100 km leicht beliefern zu können, aber mit der nationalen Distribution und sortierten Kleinstbestellungen überfordert zu sein. So nimmt eine fruchtbare Liaison ihren Lauf.

Heute vereinen dieGueter, um 2 Mitglieder von der Ahr und aus Baden reicher, 9 Terroirs, 9 Familien und 9 Spitzencrus. Allesamt sind es familiengeführte Weingüter, überregional Gleichgesinnte, deren persönlichen Wellenlängen und betrieblichen Philosophien übereinstimmen und die ihre Kompetenz gerne zu Hause in den Weingütern und Weinbergen lassen und dennoch ihren Vertrieb an Gastronomie und Handel durch dieGueter gut aufgestellt wissen. Zahlen untermauern die Erfolgsgeschichte: Im Wirtschaftsjahr 2010/2011 setzten dieGuetergemeinsam ca. 700.000 Flaschen ab Weingut und ca. 200.000 Flaschen über den Schlumberger Direktbezug ab – im Wert von rund 5 Mio Euro. Das Logo, die Weinelle, ein „Schlüssel für Qualität“ symbolisiert seit 1998 die Philosophie dieser Gruppe.
Auf der ProWein vom 4. – 6 . März in Düsseldorf sind dieGueter persönlich vertreten: Freiherr von Gleichenstein und Georg Breuer am Stand von Schlumberger in Halle 4 Stand A 05, alle anderen Weingüter am Stand der VDP Prädikatsweingüter in Halle 4 Stand J 49.

Die Mitglieder im Jubiläumsjahr:
Ahr Nelles *, Heimersheim
Baden Freiherr von Gleichenstein, Oberrotweil
Franken Fürstlich Castell’sches Domänenamt *, Castell
Mosel-Saar-Ruwer Reichsgraf von Kesselstatt *, Morscheid
Nahe Prinz Salm *, Wallhausen
Rheingau Georg Breuer, Rüdesheim
Rheinhessen Rheingraf *, Bingen
Pfalz Dr. Bürklin-Wolf *, Wachenheim
Württemberg Graf Neipperg *, Schwaigern
* Mitglied VDP. Die Prädikatsweingüter

2012: Aktivitäten mit und für Handel und Gastronomie
Weine erzeugen ist eine Seite der Medaille – Menschen für Weine begeistern, die andere. Daher soll das Jubiläumsjahr dazu genutzt werden, in Zusammenarbeit mit den Agenturen den engen Kontakt zu Gastronomie und Fachhandel weiter auszubauen, damit die Weine neue Wege zu Weinfreunden, Kennern und Liebhabern finden. Der Aktionskalender von dieGueter im Jubiläumsjahr listet dazu eine Fülle von Veranstaltungen und Messen sowohl in den Gütern als auch in den Absatzgebieten, genussvolle und unternehmungslustige Veranstaltungen zur Kundenbindung. Veranstaltungen, bei denen die 9 Mitgliedsgüter ihre aktuellen Jahrgänge und Raritäten vorstellen und im direkten Kontakt zum Fachpublikum ihre Begeisterung für den Wein vermitteln können. Die Termine des Jahres 2012 sind auf der Homepage aufgelistet.
Für die über 22 Agenturen finden darüber hinaus alljährlich Vertriebstagungen mit Schulungen statt, um diese stets über die neuesten Entwicklungen in den Weingütern zu informieren und sie zu motivieren. Die Agenturtagung im Jubiläumsjahr wird hier neue kreative Impulse setzen.

Michael Prinz zu Salm-Salm, erster Geschäftsführer von dieGueter resümiert: Die einzigartige Vertriebskooperation von neun Gütern, die allesamt mit höchsten Qualitätsstandards arbeiten, ermöglicht Handel und Gastronomie in einem Geschäftsgang einen umfangreichen und schnellen Zugang zu deutschen Spitzenweinen. Das machtdieGueter für den qualitätsorientierten Handel nahezu unverzichtbar. Gleichzeitig verbindet sich die Erfolgsstory der neun Weingüter mit dem Siegeszug des deutschen Weins. Umso mehr ist der Austausch und unsere stetige Arbeit im Qualitätszirkel Schlüssel und Ansporn zugleich, ständig noch besser zu werden. Das ist und bleibt das Ziel unserer Gruppe.“

Düsseldorfer ProWein

4.-6. März 2012 – Hot-Spot Nr. 1 in der Deutschen Halle: Der VDP-Gemeinschaftsstand

Die internationale Weinszene trifft sich alljährlich auf der Düsseldorfer ProWein (4.-6. März 2012). Hier ist der VDP-Gemeinschaftsstand in Halle 4 mit 138 VDP-Gütern und über 1250 qm2 Ausstellungfläche zweifelsohne zum Hot-Spot unter den Deutschen Weinerzeugern und der Messe überhaupt geworden.

Für den VDP ist die ProWein, die Internationale Leitmesse für Weine und Spirituosen, der Schlüssel zu den Absatzmärkten der Welt – und das quasi direkt vor der Haustür. Mit 39.000 Fachbesuchern –vornehmlich aus Handel, Gastronomie und Hotellerie – und einem Anteil von 32 Prozent internationalen Besuchern ist die ProWein der internationale Meeting Point der Branche.

Düsseldorf ist für die Prädikatsweingüter, die weltweit das Ansehen der deutschen Weine prägen, die Top-Adresse für umfangreiche internationale Kontakte: Der VDP präsentiert sich daher zur ProWein so umfassend wie bei keiner anderen internationalen Veranstaltung. Die ProWein gibt den Startschuss für die internationalen Weinpräsentationen und ist somit die ideale Plattform, die aktuellen Jahrgänge zum ersten Mal der Fachöffentlichkeit vorzustellen. Nationale und besonders viele internationale Wein-Einkäufer nutzen diese erste Chance im Jahr, um auf der ProWein Kontakte zu pflegen, die Güte des Jahrgangs einzuschätzen und ihre Jahresplanung mit den Weingütern abzusprechen.

Ob des frühen Zeitpunktes gewähren die VDP Prädikatsweingüter bei der ProWein nur einen ersten Blick auf ihre 2011er Gutsweine. Den umfassenden Jahrgangsüberblick gibt es dann auf der Ende April (29. & 30. April) stattfindenden VDP-Weinbörse in Mainz.

Die teilnehmenden Güter der VDP Prädikatsweingüter auf der ProWein in Düsseldorf in Halle 4:

Ahr – J. J. Adeneuer, Deutzerhof, Kreuzberg, Nelles, Jean Stodden
Baden – Bercher, Blankenhorn, Freiherr von Franckenstein, Graf Hoensbroech, Bernhard Huber, Schloss Neuweier, Salwey, Staatsweingut Freiburg, Stigler, Heitlinger, Markgraf von Baden
Franken – Bürgerspital z. Hl. Geist, Fürstlich Castell’sches Domänenamt, Glaser-Himmelstoß, Juliusspital Würzburg, Fürst Löwenstein, Johann Ruck, Horst Sauer, Rainer Sauer, Graf von Schönborn, Schloss Sommerhausen, Staatlicher Hofkeller, Stadt Klingenberg, Am Stein Ludwig Knoll, Hans Wirsching, Zehnthof
Mittelrhein – Bastian, Toni Jost – Hahnenhof, Ratzenberger
Mosel-Saar-Ruwer – Clemens Busch, Joh. Jos. Christoffel Erben, Forstmeister Geltz-Zilliken, Grans-Fassian, Fritz Haag, Willi Haag, Reinhold Haart, Heymann-Löwenstein, Karthäuserhof, Reichsgraf von Kesselstatt, Von Othegraven, S. A. Prüm, Sankt Urbans-Hof, Schloss Lieser, Wwe. Thanisch, Dr. Heinz Wagner, Geheimrat J. Wegeler
Nahe – Dr. Crusius, Schlossgut Diel, Emrich-Schönleber, Gut Hermannsberg, Kruger-Rumpf, prinzsalm, Schäfer-Fröhlich, Tesch
Pfalz – Acham-Magin, Dr. v. Bassermann-Jordan, Friedrich Becker, Bergdolt-St. Lamprecht, Bernhart, Reichsrat von Buhl, A. Christmann, Fitz-Ritter, Knipser, Koehler-Ruprecht, Herbert Meßmer, Theo Minges, Georg Mosbacher, Münzberg, Pfeffingen – Fuhrmann-Eymael, Ökonomierat Rebholz, Karl Schaefer, Georg Siben Erben, Siegrist, Dr. Wehrheim, Von Winning, Junge Talente Pfalz – Weingut Alexander Pflüger, Weingut Andreas Porzelt, Weingut Rings, Weingut Markus Spindler, Weingut Zelt,
Rheingau – Fritz Allendorf, Barth, Flick, Georg Müller Stiftung, Jacob Hamm, Prinz von Hessen, Kloster Eberbach, Johannishof, Jakob Jung, Graf von Kanitz, August Kesseler, Baron Knyphausen, Peter Jakob Kühn, Künstler, Lorenz H. Kunz, Hans Lang, Freiherr Langwerth von Simmern, Josef Leitz, Dr. Nägler, von Oetinger, Prinz, Querbach, Balthasar Ress, Schloss Johannisberg, Schloss Reinhartshausen, Schloss Schönborn, Josef Spreitzer, Geheimrat J. Wegeler, Robert Weil, Domdechant Werner
Rheinhessen – St. Antony Weingut, Battenfeld Spanier, Gunderloch, Gutzler, Kühling-Gillot, Rappenhof, Schloss Westerhaus, Wagner-Stempel, Wittmann
Sachsen-Saale-Unstrut – Lützkendorf, Schloss Proschwitz
Württemberg – Graf Adelmann, Gerhard Aldinger, Dautel, Drautz-Able, Ellwanger, Karl Haidle, Fürst Hohenlohe Oehringen, Graf Neipperg, Schnaitmann, Staatsweingut Weinsberg, Wöhrwag, Herzog von Württemberg

BÖLW: 10 Jahre Bio-Siegel

Am 5. September 2011 feierte das Bio-Siegel seinen zehnten Geburtstag. „Der Erfolg des Siegels zeigt, wie wirksam eine engagierte Politik für die Stärkung des Ökologischen Landbaus sein kann“, so der Vorstandsvorsitzende vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) Felix Prinz zu Löwenstein. Die Einführung des Bio-Siegels ermöglichte es Landwirten, Verarbeitern und Händlern erstmals, die zusätzlichen Leistungen des Ökolandbaus für Umwelt und Verbraucher auf ihren Produkten einheitlich sichtbar zu machen. Das sechseckige Siegel darf nur für Produkte verwendet werden, die nach den Richtlinien der EU-Ökoverordnung hergestellt sind. Unabhängige Kontrollen garantieren, dass tatsächlich Bio drin ist, wo das Bio-Siegel drauf steht.

In den vergangenen zehn Jahren haben sich sowohl der Umsatz mit Bioprodukten als auch der Flächenanteil der Biobetriebe und deren Anzahl verdoppelt. „Das Bio-Siegel hat einen erheblichen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet. Das steht außer Frage!“, sagt Löwenstein.

„Renate Künast setzte 2001 mit dem Bio-Siegel und der Schaffung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau ihre Zusage um, dem Ökolandbau aus der Nische zu helfen.“, beschreibt Löwenstein die Maßnahmen der damaligen Landwirtschafts- und Verbraucherministerin. Er fordert Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner auf, sich für den Ökologischen Landbau als Leitbild für die Entwicklung unserer Landwirtschaft einzusetzen und das 20-Prozent-Ziel Ökolandbaufläche entsprechend der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung durch konkrete Maßnahmen anzupacken. Angesichts einzelner Bundesländer, die aus der Umstellungsförderung ausgestiegen sind, sei ein klares Signal – wie es vor zehn Jahren von der Politik ausgesandt wurde – dringend erforderlich.

Das Bio-Siegel findet sich heute auf 62.887 Produkten und wird von 3.932 Unternehmen genutzt. Es ist das europaweit am weitesten verbreitete Prüfsiegel für Produkte aus Ökologischem Landbau. Die zusätzlichen Siegel der deutschen Anbauverbände kennzeichnen einen Standard, der über die Anforderungen der EU-Ökoverordnung hinausgeht. Sie machen zudem deutlich, dass ein Produkt von Bauern und Lebensmittelverarbeitern erzeugt wurde, die nicht anonym bleiben, sondern in ein System von Betreuung und Beratung eingebunden sin