Marco Gerlach ist Nachwuchssommelier 2016

Zum fünfzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Die Jury konnten Marco Gerlach aus Ringsheim, der den ersten Platz belegte, sowie der Zweitplatzierte Patrick Wilhelm aus Heiligkreuzsteinach und der Drittplatzierte Benjamin Sauri Montalt aus München, überzeugen.

Der Wettbewerb wird jährlich ausgeschrieben vom Magazin MEININGERS SOMMELIER und dem Verband der Sommelier-Union Deutschland in Kooperation mit der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz/Hamburg, der IHK München und dem International Wine Institute in Bad Neuenahr- Ahrweiler.

„Ein verdienter Sieg“ urteilte die Jury, die den Sommelier Marco Gerlach zum Nachwuchssommelier 2016 kürte. Der gelernte Sommelier war um keine Frage verlegen und konnte besonders im praktischen Prüfungsteil seine profunden Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei kam ihm insbesondere seine Berufserfahrung in bekannten Restaurants der Spitzengastronomie, wie dem Schwarzen Adler in Oberbergen und dem Ketschauer Hof in Deidesheim zu Gute.

Sein Service am Gast zeigte nach Auffassung der Jury, dass hier ein Sommelier-Talent mit viel Sachkenntnis, Gefühl und Freude am Beruf den Gast souverän, eloquent und charmant bedient.

Platz zwei ging an Patrick Wilhelm. Auch er hat sein „Handwerk“ von Grund auf gelernt: Nach der Ausbildung zum Hotelfachmann sammelte er Erfahrung in verschiedenen Servicebereichen. Seit über vier Jahren ist er nun im BASF Weinkeller für den Bereich Beratung und Kundenbetreuung zuständig. Der dritte Platz wurde an Benjamin Sauri Montalt vergeben. Er hat zwar nicht über eine klassische Ausbildung im Restaurant- bzw. Hotelbereich in die Welt des Sommeliers gefunden, dafür aber zielstrebig auf anderem Weg sein Interesse am Wein zum Beruf gemacht: Nach einem Studium der Kunstgeschichte vertiefte er seine Weinkenntnisse über vier Jahre bei seiner Tätigkeit für Jaques Weindepot. Danach wechselte er in die Weinhandlung Garibaldi in München.

Die Prüfung begann mit einer Weinbegleitung, die für ein vorgegebenes Menü anhand der Weinkarte zusammengestellt werden sollte. Als nächstes wurde den Finalisten in den Einzelprüfungen eine fehlerhafte Weinkarte vorgelegt. Es galt hier vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen.

Es folgte eine Blindverkostung von zwei Weiß- und zwei Rotweinen, bei denen Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Wein-Art, Qualität, Rebsorte und Anbaugebiet definiert werden mussten. Der nächste Prüfungsteil bestand aus einer Powerpoint- Präsentation, bei der anhand der gezeigten Bilder geprüft wurde, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt auskennt: Weinregionen und Erzeuger mussten optisch erkannt und zugeordnet werden.

Ein Hauptpunkt der praktischen Prüfung war auch dieses Jahr der klassische Service am Gast mit Servieren eines Champagners. Dazu gehören beispielsweise das Präsentieren des Champagners, das korrekte Öffnen der Flasche, das Reinigen des Flaschenhalses und das
Verkosten, sowie Einschenken des Champagners. Während des Champagner-Service mussten die Kandidaten außerdem Fragen der „Gäste“ beantworten.

„Wir verstehen den Wettbewerb als Messlatte für den hohen Anspruch an das Wissen und das Handwerk eines gut ausgebildeten Sommeliers. Er ist zugleich Anreiz und Motivation für junge, aufstrebende Gastronomie-Talente. Natürlich bietet der Titelgewinn auch Karrierechancen in der Top-Gastronomie“. So das Fazit zum Sommelier-Nachwuchswettbewerb von Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS SOMMELIER. Auf diese Weise haben es schon einige junge Sommeliers an die Spitze geschafft. Unter den Gewinnern des Nachwuchswettbewerbs sind Namen wie Dominik Trick, Christina Hilker, Sybille Herbst, Sebastian Wilkens oder Holger Schramm zu finden.

In der Jury wirkten mit: Christine Balais, Sommelier-Union Deutschland, Stephanie Döring von der Deutschen Wein- und Sommelierschule Koblenz Niederlassung Hamburg, Gerhard Elze im Auftrag der Österreich Wein Marketing GmbH, Dominik Trick für die Hotelfachschule Heidelberg, Astrid Zieglmeier von der IHK München sowie Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS SOMMELIER.

Patrick Hetz

Das mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Garden Restaurant wird seit dem 4. Januar 2016 umgestaltet. Für die Neugestaltung des bestehenden Restaurants im Dolder Grand wurde der Künstler Rolf Sachs engagiert, der für das Interiordesign verantwortlich zeichnet. Chef à la Carte Patrick Hetz lässt sich davon zu neuen Kreationen inspirieren. Am 7. März 2016 wird das neue All-Day-Dining-Restaurant Saltz im Dolder Grand in Zürich eröffnet.

Die Arbeiten von Rolf Sachs bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Kunst und Design und zielen darauf ab, den Betrachter durch ihren konzeptionellen Ansatz zu überraschen und zu neuen Betrachtungsweisen anzuregen. Den gemeinsamen Anknüpfungspunkt liefern Objekte, die uns aus einem bestimmten Alltagszusammenhang geläufig sind und in denen Sachs eine eigene Seele sowie einen Charakter spürt. Für das Interieur im Restaurant Saltz dienten Elemente der Schweizer Berglandschaft und die Verwendung kultureller Referenzen als Inspiration.

Inspirierendes und unkonventionelles Design
In dem 280 Quadratmeter großen Restaurant verbindet Rolf Sachs ungewöhnliche Materialien wie Salz, Fels und Filz sowie Neonlicht auf unerwartete Art und Weise zu Kunstwerken und Möbeln. Dazu kombiniert er klassische Stühle der Designer Eero Saarinen und Jean Prouvé. Von theatralisch bis gemütlich erwarten den Besucher unterschiedliche Stimmungen, die dazu einladen, mit eigenen Gefühlen und Gedanken zu reagieren. «Ich wollte einen Raum kreieren, der überrascht. Ein Felsbrocken flirtet mit einem Kletterseil, Neonlicht schimmert durch eine Salzwand, eine rote Ecke verführt die Sinne. Der Raum wurde nicht dekoriert, sondern emotionalisiert», so Rolf Sachs.

Ehrliche und geradlinige Kochkunst
Chef à la Carte Patrick Hetz setzt auf eine weltoffene Küche sowie auf die Verwendung von typischen und teils einzigartigen Produkten regionaler Herkunft. Die Bar wird im neuen Restaurant Saltz mehrere Möglichkeiten bieten: einen Aperitif vor dem Dinner, einen kleinen und schnellen Snack in einem unkomplizierten Setting am Tresen oder Single-Diners an einem lebendigen Ort mit Blick über das Geschehen im Restaurant.
Ab der Eröffnung des neuen Restaurants am 7. März 2016 bietet das Dolder Grand ein kulinarisches Angebot mit zwei unterschiedlichen Konzepten: das Restaurant Saltz mit Chef à la Carte Patrick Hetz und das The Restaurant (2 Michelin-Sterne, 18 Gault-Millau-Punkte) mit Chef Fine Dining Heiko Nieder.

Eckdaten Restaurant Saltz:
Restaurantname Saltz
Konzept All-Day-Dining
Chef à la Carte Patrick Hetz
Gästekapazität 102 im Restaurant, 80 auf der Terrasse, 46 in der Lounge-Bar
Öffnungszeiten Montag bis Sonntag durchgehend geöffnet: Frühstück, Mittag- und
Abendessen, Sonntagsbrunch

Patrick Bittner

französisch inspirierte Küche von Chefkoch Patrick Bittner im Sternerestaurant Français wurde nach dem neuesten Testbericht des Gourmetführers Gusto von 8,5 auf 9 Pfannen aufgewertet. Sternekoch Patrick Bittner freut sich über diese Würdigung: „Eine Gusto-Aufwertung zu erhalten, ist nicht einfach, denn dahinter steckt gewaltige Anstrengung mit einem sattelfesten Team. Wir freuen uns über die Ehrung mit 9 Pfannen, denn im Vergleich entsprechen diese Gusto-Bewertungen, denen des international agierenden Michelin-Führers im Bereich von 2 Sternen. Und mit 9 Pfannen im Restaurantführer Gusto wird wiederum das herausragende Niveau von Küche und Service unseres Sterne-Restaurants bestätigt“.

Ein Jahr lang waren die Tester des Restaurantführers wieder anonym in der ambitionierten deutschen Gastronomie unterwegs, um interessierten Gourmets und solchen, die es werden wollen, ein möglichst detailliertes und objektives Bild der Spitzengastronomie des Landes zu zeichnen. Der Restaurantführer Gusto weiß das qualitativ hochwertige Angebot und die ausgefallene, exklusive Küche von Bittner zu schätzen. Denn Bittners Küche verspricht einen Purismus, der immer wieder nach wahrer Reinheit mit erlesenen Zutaten strebt. Brillierend durch die Konzentration auf das Wesentliche, gepaart mit schöpferischer Fantasie und origineller Zubereitung, stehen seine Menüs im Einklang mit der Harmonie der Aromen. Spannungsgeladen wird jedes Gericht, basierend auf der klassischen französischen Haute Cuisine, beherzt und extraordinär serviert.

Das Gourmet-Restaurant Français führt 17 der begehrten Gault Millau-Punkte und zählt mit seinem einzigartigen Ambiente deutschlandweit zu den ersten Adressen für Gourmetliebhaber und Feinschmecker. Neben wechselnden tagesfrischen und saisonalen Köstlichkeiten, die Patrick Bittner mit seinem Team zubereitet, bietet das Français mit erlesenen Käsesorten und delikat abgestimmten Weinen ein ausgefallenes kulinarisches Angebot. Sterne-Koch Patrick Bittner gehört zur Avantgarde der deutschen Spitzenköche. Als Künstler der Küche verfolgt er schöpferisch konsequent seinen eigenen Weg in Sachen Speisen und ihre Zubereitung. Mit leidenschaftlicher Kreativität und Experimentierlust sucht er nach dem neuen, inspirierenden Geschmackserlebnis und lotet so die Grenzen der klassischen Haute Cuisine immer wieder neu aus.

Der Gourmetführer Gusto testet jährlich anonym und unabhängig Restaurants in ganz Deutschland. Im Rahmen der alljährlichen Kompetenz-Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“, die in Kooperation mit der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste durchgeführt wird, wählte die Gastronomiebranche den Newcomer unter den bundesweiten Restaurantführern jetzt auf Platz 2. Zur Bewertung standen: Kompetenz, Sorgfalt, Unabhängigkeit, Seriosität, Zuverlässigkeit und Informationsgehalt.

Patrick Großmayer

Mario Lohninger übergibt Küchenleitung im Holbein’s an Patrick Großmayer

2012 holte Gregor Meyer den gebürtigen Österreicher Mario Lohninger als Küchendirektor ins Restaurant Holbein’s im Frankfurter Städel Museum. Gemeinsam initiierten sie eine Neustrukturierung des Restaurants in den Bereichen Küche, Service und Design. Nach drei erfolgreichen Jahren sieht sich diese Zusammenarbeit an ihrem Ziel angekommen und lässt nun Raum für neue Möglichkeiten und Entwicklungen.

Ein frisches gastronomisches Konzept mit neuer Küchen-Crew und speziell entwickeltem Innendesign waren im August 2012 Basis für die Zusammenarbeit von Gregor Meyer und Mario Lohninger. In den vergangenen drei Jahren konnte dieser Plan erfolgreich in die Tat umgesetzt und viele kreative Ideen und Neuerungen im Holbein’s verwirklicht werden. Gemeinsam mit seinem Team gab Meyer dem Städelrestaurant nicht nur äußerlich ein neues Gesicht, sondern auch inhaltlich einen klar definierten Charakter. „Mit dem außergewöhnlichen Küchenstil von Mario wurde das Holbein´s nach damals 13 erfolgreichen Jahren kulinarisch optimiert. Das hat sehr viel Spaß gemacht und viele neue Stammkunden generiert. Eine tolle Partnerschaft auf Augenhöhe ist entstanden, die sicher noch weiter Bestand haben wird“, beschreibt Gregor Meyer die gelungene Zusammenarbeit.

Ab Juli 2015 wird Mario Lohninger seinen Posten komplett an den aktuellen Küchenchef in der Holbein’s-Küche Patrick Großmayer übergeben. Seit mehr als zehn Jahren an Lohningers Seite, wird Großmayer die hochwertige Küche auf dem gewohnten Niveau weiterführen. Seine Erfahrungen in der europäischen Spitzengastronomie werden auch in Zukunft für die Qualität und ständige Fortentwicklung des Küchenkonzepts sorgen. Mario Lohninger dagegen zieht es in sein eigenes Restaurant. Nur wenige Schritte vom Städel entfernt möchte er sich ab Sommer 2015 verstärkt um die Küche dort kümmern, um wieder gemeinsam mit seinen Eltern, Erika und Paul Lohninger, als starkes Powerteam und Familie zusammenzuarbeiten. „’Der Lohninger g‘hört ins Lohninger‘, das haben schon Karl und Rudi Obauer, meine Ausbilder in Österreich, immer gesagt. Jetzt ist es einfach an der Zeit, diesen Schritt zu gehen und sich voll und ganz auf ein Projekt zu konzentrieren“, erklärt Mario Lohninger den Hintergrund des personellen Wechsels.

Die Ausrichtung und Ansprüche der seit nunmehr 16 Jahren etablierten, gehobenen Küche im Holbein‘s werden sich durch die personelle Umstrukturierung nicht verändern. Auf kulinarische Neuigkeiten, Klassiker und Neuinterpretationen darf man gespannt sein. Bis Juli 2015 und anlässlich der Monet-Ausstellung zum 200-jährigen Jubiläum des Städels wird Mario Lohninger noch einmal seine charakteristischsten Gerichte wie Sashimi vom Gelbflossenthunfisch mit Ingwer-Soja-Infusion, Miso-Lachs vom Grill in Orangen-Ingwer-Marinade oder hausgemachte Angel-Hair-Pasta mit Ofentomate, Basilikum und Parmigiano Reggiano zubereiten. Ein stimmiger Abschluss für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre und ein gelungener Start für die Zukunft.

Weitere Infos zum Restaurant Holbein’s unter www.meyer-frankfurt.de und zum Restaurant Lohninger unter www.lohninger.de

Jörg Lawerenz

„Tafelkultur im Schloss“ lautet das Motto für den 1. Gourmetsalon im Schlosshotel Kronberg am 21. März 2015 ab 18.30 Uhr. Unter der Regie des Spitzenkochs Jörg Lawerenz findet im gesamten Schloss, das an diesem Abend exklusiv für die Veranstaltung seine Tore öffnet, in allen historischen Salons und zum ersten Mal in der Geschichte auch im Herzen des Hauses, der Schlossküche, eine Küchenparty deluxe statt.
An unterschiedlichen Koch-Stationen werden die kulinarischen Köstlichkeiten vor den Augen der Gäste zubereitet. Küchenchef Jörg Lawerenz wird an diesem Abend unterstützt von seinen ebenfalls sterne-dekorierten Kollegen Philipp Vogel (Executive Chef im Palais Hansen Kempinski Hotel Wien) in Begleitung vom Weingut Friedrich Becker, André Tienelt (Küchenchef im Hotel Ritter Durbach) in Begleitung vom Weingut Dr. Heger, Thomas Macyszyn (Küchenchef im Columbia Hotel Rüsselsheim) in Begleitung vom Weingut Klumpp und Patrick Spies (Küchenchef im Romantik Hotel zum Stern in Bad Hersfeld) in Begleitung des Weinguts Jurtschitsch. Ein weiteres Highlight wird die Überraschungs-Sterneköchin sein – so viel sei verraten, sie lässt sich von den fünf Elementen inspirieren.

Prickelnde Momente sind zum Aperitif mit einem feinen Champagner garantiert. Die Vielzahl an Gourmet-Schmankerl wird von einer exzellenten Weinauswahl aus ganz unterschiedlichen Regionen und Ländern begleitet, unter anderem natürlich von dem hauseigenen Weingut Prinz von Hessen. Die Gäste erhalten die exklusive Möglichkeit, den Sterneköchen live über die Schulter zu schauen und ein kulinarisches Event der Extraklasse zu genießen. Verschiedene musikalische Live-Acts sorgen dafür, dass bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden darf. Das Team des Schlosshotels Kronberg, allen voran Hoteldirektor Franz Zimmermann, freut sich auf einen gelungenen Abend mit vielen, glücklichen Gästen.

Tickets sind mit oder ohne Übernachtung im historischen Schlosshotel zu erwerben. Der Eintrittspreis „Gourmetsalon“ beläuft sich auf 179,00 Euro pro Person, inklusive Weine, Mineralwasser und Kaffee und einem Mitternachtsimbiss. Darüber hinaus können zwei unterschiedliche Arrangements „Gourmetsalon“ für zwei Personen gebucht werden. Diese liegen bei 525,00 Euro pro Nacht, inklusive zwei Tickets für den Gourmetsalon, einer Übernachtung im Doppelzimmer und einem Champagner-Frühstück für zwei Personen. Bei Unterbringung in der Suite beträgt der Preis für das Arrangement 1.125,00 Euro pro Nacht, inklusive der oben genannten Leistungen. Die Arrangement-Preise gelten für zwei Personen und nur bei Doppelbelegung. Alleinreisende zahlen 358,00 Euro pro Person, inklusive Ticket für den Gourmetsalon, der Übernachtung im Doppelzimmer zur Einzelnutzung und dem Champagner-Frühstück.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.schlosshotel-kronberg.de

Deutscher Gastronomiepreis 2014

Gerd Spitzer vom ‚Tauro‘ in Berlin sowie Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg nehmen Auszeichnungen in Berlin entgegen – Carmen Würth, Gründerin des Hotels ‚Anne-Sophie‘, erhält Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk

Der Deutsche Gastronomiepreis 2014 ist im Berliner Axica Kongresszentrum vergeben worden. In der Kategorie ‚Food‘ freute sich ein Berliner: Gerd Spitzer, der neben dem Tauro am Prenzlauer Berg noch fünf weitere Restaurant-Betriebe in der Hauptstadt führt. In der Kategorie ‚Beverage‘ nahmen Patrick Rüther und Axel Ohm vom ‚Alten Mädchen‘ in Hamburg den Preis entgegen. Im Anschluss erhielt Unternehmerin Carmen Würth den Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk aus den Händen von Martin Hötzel, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Warsteiner Gruppe.

Gerd Spitzer vom Tauro in Berlin Preisträger in der Kategorie ‚Food‘
Der Berliner-Gastronom Gerd Spitzer ist nicht nur ein Spitzengastronom, sondern auch ein mutiger Unternehmer. Zusammen mit seinem Partner Oliver Liese betreibt er insgesamt sechs Restaurants, ‚Mar y Sol‘, ‚Las Olas‘, ‚Vivolo, BBQ-Kitchen‘, ‚Escados‘ und das preisgekrönte ‚Tauro‘. Mit seinem Faible für Spanien kam die Idee, ein spanisches Restaurant mit einer Frische und Vielfalt zu bieten, die dem Vorbild von Tapasbars in Bilbao oder San Sebastian nahe kommt. Das haben er und sein Partner mit dem ‚Tauro‘ geschafft. Davon ist auch die Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises überzeugt: „Mit seinem unkonventionellen Handeln im Gastronomiealltag und seiner Eigeninitiative motiviert der redegewandte Kommunikator Spitzer jeden Tag seine Mitarbeiter und sich selbst, immer den Gast im Mittelpunkt aller Bemühungen zu sehen.“ Für die Experten Gründe genug, ihn mit dem Deutschen Gastronomiepreis 2014 in der Kategorie ‚Food‘ auszuzeichnen.

Deutscher Gastronomiepreis ‚Beverage‘ für Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg
Mit der Eröffnung eines reinen Craft Beer-Restaurants waren Patrick Rüther und Axel Ohm nicht nur die ersten in Hamburg, sondern gehörten auch zu den ersten deutschlandweit. Ihr Erfolgsrezept: Bier in allen Variationen gepaart mit moderner, regionaler Küche und traditionellen, selbstgebackenen Stullen, herzhaft belegt. Auf die Frage Simone Panteleits, Moderatorin des Abends, wie man denn auf die Idee käme, eine Biermanufaktur mit vielfältigen Degustationsmöglichkeiten zu eröffnen, antworten beide: „Weil wir Bier lieben.“ Aber es ist noch mehr: „Das Alte Mädchen ist für uns einfach ein ehrlicher Standort im Hamburger Schanzenviertel, ehrliches Handwerk und ehrliche Zutaten“, fügt Rüther an. „Wir bieten mehr als 60 verschiedene handwerklich hergestellte Biere aus aller Welt, zu denen unsere Brotprodukte aus dem hauseigenen Ofen genauso passen wie unsere warmen Gerichte.“

Bei Verkostungen und Schulungen rund um das Thema Bier bilden die beiden Craftbeer-Enthusiasten ihr Personal weiter und bieten zudem auch den Braugasthaus-Gästen Sommelier-Kurse und Craftbeer Days an. „Die beiden haben ein funktionierendes und wegweisendes Gastronomie-Konzept entwickelt, dass Bierliebhabern das Herz höher schlagen lässt“, ist Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe, sicher und bestätigt damit das Urteil der Expertenjury: „Sie sind Trendsetter und Wegbereiter für zeitgemäße, neue Lösungsansätze in der getränkeorientierten Gastronomie – darum erhalten Patrick Rüther und Axel Ohm den Deutschen Gastronomiepreis 2014 in der Kategorie ‚Beverage‘.“

Unermüdliches Wirken und vorbildhafter Einsatz für die Integrationsarbeit in der Gastronomie zeichnen die Ehrenpreisträgerin Carmen Würth aus

In seiner Laudatio formulierte Dr. Bernd Thiemann, Ehrenmitglied des Beirats der Würth-Gruppe und ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Genossenschaftsbank AG: „Anne-Sophie“ ist mehr als ein Hotel – es ist eine Zugewinngemeinschaft für Menschen mit und ohne Handicap und eine beeindruckende Begegnungsstätte für Gäste und Mitarbeiter“. Damit bestätigte er auch die Einschätzung der Jury, die urteilte: „Mit ihrem unermüdlichen Wirken bringt Carmen Würth Menschen mit und ohne Handicap seit mehr als zehn Jahren zusammen.Ihre Vision entwickelte sie weiter zu einem beispielhaften und kreativen Gesamtkonzept, mit dem sie nachhaltig Maßstäbe in der gastgebenden Branche setzt.“

Ansporn zur Bestleistung
„Die heute verliehenen Preise transportieren die Wertschätzung für Gastronomen, die Tag für Tag ihr Bestes geben“, erklärte Juryvorsitzender Lothar Menge. Für ihn seien alle Nominierten des Abends Vollblutgastronomen mit Leib und Seele, die Mut zu Bestleistungen machen. Und er ist überzeugt: „Der Deutsche Gastronomiepreis gibt Ansporn für unternehmerischen Erfolg in einer ebenso faszinierenden wie schwierigen Branche.“

Alle Preisträger sowie nähere Informationen und Fotos stehen unter www.warsteiner-preis.de zum Download bereit.

Patrick Kühn

Vier Jungköche aus baden-württembergischen Mitgliedshäusern der Châine des Rôtisseurs, der ältesten Gastronomievereinigung der Welt, kochten gestern im „restaurant top air“ des Confrère Claus Wöllhaf auf dem Stuttgarter Flughafen um den Titel „Bester Jungkoch Baden-Württembergs“. Aus einem vorgegebenen Warenkorb mussten sie ein Menü zusammenstellen, es kochen und anschließen der Jury, die sich aus drei Profis und drei Amateuren zusammensetzte, präsentieren. Die Jury, der auch Sternekoch Martin Öxle angehörte, kürte das Menü von Patrick Kühn aus dem Restaurant Landhaus Feckl in Ehningen zum Siegermenü. Er darf Baden-Württemberg nun im Deutschlandfinale am 20. April in Frankfurt vertreten. Der Concours Régional des Jeunes Chefs Rôtisseurs wurde zum 38. Mal von der Châine des Rôtisseurs veranstaltet.

Die Bedingungen des Regionalwettbewerbs waren für alle vier jungen Männer gleich: Sie durften nicht älter als 27 Jahre sein und bereits seit zwei Jahren als Geselle arbeiten. Zudem mussten sie aus einem Mitgliedshaus der Châine stammen.

Alexander Keller vom Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, Sascha Feyka vom Hotel Krone in Tübingen, Patrick Kühn aus dem Restaurant Landhaus Feckl in Ehningen und Matthias Leser aus dem Restaurant Burg Staufeneck in Salach erfuhren erst kurz vor Beginn des so genannten blinden
Wettbewerbs ihre Zutaten für das Menü mit vier Gängen. Anschließend hatten sie 30 Minuten Zeit, das Menü zusammenzustellen und drei Stunden, um es zu kochen. Am Abend verkostete und bewertete die Jury die Kreationen der vier Köche. Dabei war ihnen wichtig, dass die vier Gänge sowohl handwerklich als auch geschmacklich und optisch stimmig waren.

Um 21 Uhr stand der Sieger fest: Patrick Kühn aus dem Restaurant Landhaus Feckl in Ehningen im Schönbuch darf Baden-Württemberg im Deutschlandfinale am 20. April in Frankfurt vertreten. Sein Siegermenü mit Duett von Bachsaibling und Garnele mit Kirschtomaten und Gartengemüse, gebratener Entenleber mit Portweinfeigen und Kräutersaitlingen, rosa gebratenem Lammrücken auf Rosmarinjus, Mini-Artischocke, Paprikacreme und confierten Kartoffeln und Variationen von Schokolade und Blutorange überzeugte die anspruchsvolle Jury, der auch Zwei-Sterne-Koch Martin Öxle angehörte.

Seit 1984 gibt es das Gourmetrestaurant bereits, seit 1992 ist es mit einem Michelin-Stern dekoriert. Zudem ist es das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt. Seit Januar 2013 ist Marco Akuzun der Küchenchef.

Björn Kapelke, Mathias Apelt, Patrick Spies, Fabian Höckenreiner, Tobias Eisele

Nichts schmeckt besser als ernte- und fangfrisch verarbeitete Produkte aus der Region

Egal ob Kürbis, Grünkohl oder Rote Beete, Reh, Hase oder Wildschwein, Äpfel, Birnen oder Quitten – der Herbst hält einiges für Kochtopf und Bratenröhre bereit, das regionale Frischeakzente selbst im Spätjahr setzt. Und in den Händen kreativer Köche von heute längst nichts mehr mit der Hausmannkost von einst zu tun hat. So zaubern die Küchenchefs der Romantik Hotels lukullische Highlights, die den Aufenthalt zur Genussreise werden lassen. Und der Gast? Nimmt neben dem erholsamen Geschmackserlebnis auch noch die ein oder andere Rezept- und Produktidee mit nach Hause, kann Kochkurse buchen, Gourmetfestivals besuchen. Fünf lukullische Ideen zwischen Ostsee und Allgäu:

Stralsund: Show-Cooking von Könnern

Im Romantik Hotel Scheelehof in Stralsund steht Küchenchef Björn Kapelke für Kreationen von hanseatisch bis exquisit. Ausgezeichnet als eines der besten Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern zeigen er und seine Küchenmannschaft im Gourmet-Restaurant „scheel’s“ dabei Show-Cooking von Könnern – einfacher geht Kochtopf-gucken nicht. Seine Herbstmenüs kombinieren alles, was die Ernte in Wald und Feld zu bieten hat und sich mit Köstlichem aus dem Meer kombinieren lässt:

„Kürbis ist ein perfektes, da vielseitiges Herbstgemüse. Als Suppe oder Essenz ist es ein köstliches Entree, als Mouse oder angebratene Spalten eine delikate Beilage – und die gerösteten Kerne geben Suppen und Salaten den letzten Pfiff. Tipp: Gebacken und meergesalzen sind sie der etwas andere Snack.“

Kiel: Produkt und Saison als Küchenstars

Im Romantik Hotel Kieler Kaufmann steht Chefkoch Mathias Apelt am Herd, der sich an seinen letzten beiden Wirkungsstätten bereits je einen Michelin-Stern erkochte. Sein Stil? Regional, modern und leicht, wobei Produkt und jahreszeitliche Inszenierung im Vordergrund stehen. Übrigens auch, wenn Ende Januar 2015 das Schleswig-Holstein Gourmet Festival wieder im Haus gastiert.

„Jetzt hat Wildgeflügel Saison, Fasan etwa, Perlhuhn oder Wachtel. Und natürlich Gans– ob als Leberpastete zum Menü-Auftakt oder beim Hauptgang verbunden mit der ewigen Frage „Brust oder Keule?“. Wie Pute und Ente eignet sie sich prima für die, auch zu Hause leicht realisierbare, Niedriggarmethode, die das Bratenfleisch zart und saftig werden lässt. Auch unsere Stubenküken werden so zubereitet.“

Bad Hersfeld: Klassisches zeitgemäß interpretiert

Wo immer möglich setzt Chef de Cuisine Patrick Spies, gebürtiger Osthesse, im Bad Hersfelder Romantik Hotel Zum Stern regionale Produkte ein. Klassisches zeitgemäß interpretiert kommt bei ihm im „L‘étable“, dem mit einem Michelin-Stern geehrten Restaurant, auf den Tisch. Und bei Kochkursen lässt er sich über die Schulter schauen.

„Jetzt kann man in den Wäldern einiges sammeln und pflücken, das Herbstgerichten den letzten Pfiff gibt. In Soßen oder als Beilage, fein gehackt als Panade oder als Topic für Salate sind Pilze, aber auch Nüsse Geschmacksveredler. Und: Es ist Trüffelzeit! Bereits wenige fein gehobelte Späne der „schwarzen Diamanten“ adeln jedes Gericht.“

Ammersee: Ruhig schmecken, wo man is(s)t

Direkt am Pilgerweg zum Heiligen Berg von Andechs gelegen, erkennt man im Romantik Hotel Chalet am Kiental auch an der Speisekarte, was das Haus einst war – ein Bauernhof. Regionale Besonderheiten und heimische Produkte, die man nicht überall bekommt, stehen bei Küchenchef Fabian Höckenreiner im Vordergrund.

„Rote Bete ist ein unterschätztes Bauerngartengemüse, dabei ist sie ein wertvoller Energie- und Kraftspender. Von den ganz jungen Knollen, die auch roh, etwa als vegetarisches Carpaccio, verwendet werden können, kann man auch die zarten Blätter nutzen und wie Spinat dünsten. Die Winterknollen eignen sich prima zum Schmoren oder Kochen, als Beilage zu Fisch wie Fleisch. Aber aufpassen: Rote Beete nur mit Handschuhen verarbeiten, sonst gibt’s verfärbte Hände!“

Oberstdorf: Bodenständig mit einer Prise Internationalität

Im südlichsten Restaurant Deutschlands mit einem Michelin-Stern isst, wer im Romantik Hotel Landhaus Freiberg bei Chefkoch Tobias Eisele einen Tisch reserviert. Hier wird facettenreich und zeitgemäß gekocht, mit einem Hauch Bodenständigkeit und einer Prise Internationalität.

„Im Herbst lieben wir kräftige Aromen und es ist endlich wieder die Zeit der kräftigen Rotweine. Und Wildbretzeit, besonders vom Hirsch und Reh ist es sehr aromatisch und edel. Bei uns kommen vorwiegend Rücken und Keulen zum Einsatz und natürlich ausschließlich von wild lebenden Tieren. Außerdem bietet die Natur im Herbst eine Fülle an Aromen reichen Gemüse- und Obstsorten, das lässt sich wunderbar kombinieren. Mein Rat: Kaufen Sie Wild nur beim Jäger oder Metzger Ihres Vertrauens. Unser Wild etwa beziehen wir aus der Oberstdorfer Prinzregentenjagd.“

www.romantikhotels.com.

Patrick Wentzel

Patrick Wentzel (25) übernimmt ab sofort die Position des Restaurant Managers im Hugos Restaurant und ist damit für die Leitung des Teams und die wirtschaftlichen Belange des Sterne Restaurants​​ verantwortlich.
Der im baden-württembergischen Singen geborene Wentzel verfügt über internationale Erfahrung in seinem Fachbereich.

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Restaurantfachmann im „Grüner Baum“ in Moos am Bodensee, startete er seine berufliche Karriere mit einem Auslandsjahr in Australien. Dort erweiterte er seine Kenntnisse auf internationaler Ebene in verschiedenen Restaurants.

Seit September 2011 zurück in Deutschland zog es Wentzel in den Schwarzwald, als Chef de Rang des Restaurants Silberberg in der Traube Tonbach. Im gleichen Betrieb wechselte er im Februar 2012 als Demichef de Rang in die Schwarzwaldstube und war dort zuletzt als stellvertretender Restaurantleiter tätig.

Ebenfalls neu dabei in der Service Crew des Hugos sind: Lars Sobotta (32) Chef de Rang, Daniela Armstorfer (22), Lisa Scheiber (18) und Antonia Ziegelbauer (20) als Commis de Rang.

Das gerade zum 15. Mal in Folge mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnete Gourmet-Restaurant HUGOS ist eine der ersten kulinarischen Adressen der Hauptstadt. Küchenchef des Hugos ist der dreifache Berliner Meisterkoch Thomas Kammeier.

Das HUGOS befindet sich im InterContinental Berlin in der 14. Etage des Hotels und ist damit das höchstgelegene Restaurant Berlins mit einem Michelin Stern.

www.berlin.intercontinental.com

Das Hugos gehört zu den Lieblingsplätzen der Gourmet Report Redaktion in Berlin

Patrick Gebhardt, Hamburg

Mit dem Restaurant „Fillet of Soul“ bieten die Deichtorhallen Hamburg im „Haus der Photografie“ neben Kunstgenuss und Fotokunst seit Jahren auch erfrischende Kochkunst an.

Kreativ, innovativ und unverkrampft – das Konzept des „Fillet of Soul“
Hinter der verglasten Front des Gebäudes erwartet den Gast sympathisch-rustikales Ambiente. Das Speisenangebot des Tages präsentiert sich handgeschrieben auf unübersehbaren Kreidetafeln. Gleich darunter – vor den Augen der Gäste – arbeitet das Team von Küchenchef Patrick Gebhardt: Die Küche ist offen. Jeder kann sehen, wer hier was verarbeitet: zu Gegrilltem und Burger, zu Delikatessen und Soul Food, zu leckeren Überraschungen aus der deutschen, italienischen und französischen Küche. In den Sommermonaten können die Gäste die Kochkunst des Fillet of Soul auch auf der Terrasse im Innenhof der Deichtorhallen genießen. Preislich befindet sich das Fillet of Soul im angenehmen und bezahlbaren Bereich.

Die Speisekarten des Küchenchefs
Der fast täglich wechselnde Mittagstisch bietet gleichermaßen leichte Gerichte wie Handfestes aus der Cross-over-Küche. So hat der Gast als Hauptgericht beispielsweise die Wahl zwischen Königsberger Klopsen in Sauce Hollandaise oder gebratener Lachschnitte mit Teryakisause, Süßkartoffel-Tempura und Pak Choi. Liebt er die italienische Küche, kann ihn möglicherweise Putenbrust mit Thunfischcreme, getrockneten Tomaten und Kapernäpfeln erwarten. Steht im der Sinn nach einer „Kleinigkeit“, findet er einen mediterranen Tomaten-Brotsalat mit gebratenem Scampispieß oder Elsässer Flammkuchen mit allem was dazugehört.

Zum Kaffee bietet das Fillet of Soul belgische Waffeln mit Früchten oder Eis und hausgemachten Kuchen. Für den kleinen Hunger zwischendurch steht eine Bistrokarte zur Verfügung.
Ein Abend im Fillet of Soul könnte mit einer Petersiliencreme-Suppe mit gebratenem Pulpo oder gebratener Putenbrust mit geschmortem weißen Spargel und Morchelrahm beginnen. Der Zwischengang bleibt eine Überraschung – der Service weiß mehr. Als Hauptgericht empfiehlt der Küchenchef möglicherweise gebratene Poulardenbrust mit gebackener Polenta, Birne, Bohnen und Pancetta-Speck oder Kabeljau mit zweierlei Blumenkohl und Curryschaum. Zu den Klassikern der Abendkarte gehören Rinderfilet oder Ribeyesteak vom Oldenburger Premium Dry Aged Beef und die Currywurst „Soulstyle“. Als Desserts steht unter anderem „The Milke Way“ – Vanille-Milchreis, Hofmilcheis, Rhabarber und weiße Schokolade – zur Wahl. Gäste, die es spannend lieben, können auf das „Überraschungsmenü“ mit drei Gängen zugreifen. Die passenden flüssigen Begleiter findet der Gast in der liebevoll zusammengestellten Weinkarte.

Patrick Gebhardt – Küchenchef und Mitinhaber
Seine Ausbildung absolvierte Patrick Gebhardt von 1988 bis 1991 im Restaurant „Alte Gilde“ in Bonn. Bis 1998 baute er seine Karriere als Commis de Cuisine im „Amici“ in Bremen und „Le canard“ in Hamburg, als Chef Desaucier im „Nassauer Hof“ und Demi-Chef de Entremetier in der „Ente vom Lehel“ in Wiesbaden sowie als Chefpatissier im „Steinheuer’s Restaurant“ in Bad Neuenahr aus. Im Jahr 1998 zog es ihn wieder nach Hamburg. Hier als Chef Saucier im Hotel „Vier Jahreszeiten“, als Souschef im „Restaurant Engel“, als Chef de Cuisine im „Darling Harbour“ und letztendlich zu Tim Mälzer als Chef de Cuisine für das „Weiße Haus“. Seit April 2005 führt er das Restaurant „Fillet of Soul“ mit dem angeschlossenen Fillet of Soul Catering Service http://www.fillet-of-soul.de/catering/ .

Das Fillet of Soul“ ist am Montag von 11:00 bis 15:00 Uhr, von Dienstag bis Sonnabend von 11:00 bis 00:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 18:00 geöffnet.