Rolf Westermann

Zum 1. März 2014 wird Rolf Westermann (52) neuer Chefredakteur der AHGZ – Allgemeine Hotel– und Gastronomie-Zeitung aus dem Stuttgarter Matthaes Verlag (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag). Westermann folgt auf Dr. Hendrik Markgraf, der nach Erreichen der Altersgrenze zum genannten Datum als Chefredakteur der AHGZ ausscheidet und für den dfv noch bis Ende 2014 im Ausbildungsbereich sowie als Trainer und Coach tätig sein wird.

„Dr. Hendrik Markgraf hat die AHGZ in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Unsere Marktführerschaft haben wir in dieser Zeit kontinuierlich ausgebaut. Aufsichtsrat und Geschäftsführung danken ihm für die vertrauensvolle und sehr gute Zusammenarbeit. Mit Rolf Westermann gewinnen wir einen erstklassigen, konzeptionsstarken Top-Journalisten und Netzwerker für die Redaktion der AHGZ. Wir freuen uns daher außerordentlich auf die nächsten Jahre“, so Joachim Eckert, Geschäftsführer des Matthaes Verlags.

Westermann hatte nach dem Studium der Publizistik, Politik und Psychologie an der Freien Universität Berlin seine journalistische Laufbahn 1989 bei der dpa Deutsche Presse-Agentur begonnen, für die er in verschiedenen Positionen tätig war – zuletzt in Berlin als Landesbüroleiter Ost für die fünf ostdeutschen dpa-Landesdienste mit insgesamt 50 Redakteuren. Anschließend folgten Stationen als stellvertretender Chefredakteur bei der dapd Nachrichtenagentur und als Ressortleiter Nachrichten bei BILD Deutschland.

Unter der Marke AHGZ decken Zeitung, Website, Apps, Jobbörse sowie eine Reihe von renommierten Branchenevents das Informationsbedürfnis der Hotel- und Gastronomiebranche ab. Die AHGZ gehört zu den Top 10 der werbeumsatzstärksten Fachzeitschriften in Deutschland und ist das einzige wöchentlich erscheinende Fachmedium für Hotellerie und Gastronomie.

Immer mehr Fisch auf dem Tisch – Lieber tiefgekühlt als frisch

Fisch als Lebensmittel erfreut sich weiter steigender Beliebtheit. Das bestätigte das Fisch-Informationszentrum in Hamburg mit aktuellen Zahlen. Danach betrug 2010 der Gesamtverbrauch an Fisch und Fischerzeugnissen in Deutschland 1,28 Millionen Tonnen Fanggewicht. Das sind rund 40.000 Tonnen mehr als 2009. Das ergibt einen Pro-Kopf-Verbrauch von erstmals 15,7 kg. Im laufenden Jahr sollen es sogar 16 kg werden. Zum Vergleich: In Frankreich liegt der Verbrauch pro Kopf bei 34 kg und in Portugal sogar bei 57 kg.

Beim Verzehr von verarbeitetem Fisch lag 2009 der Bundesdurchschnitt pro Person bei 4,7 kg Produktgewicht. Das wurde vor allem in den nord- und ostdeutschen Bundesländern übertroffen, allen voran Hamburg mit 5,7 kg. Bremen, Sachsen-Anhalt und die süddeutschen Bundesländer lagen dagegen unter dem Durchschnitt. Schlusslicht ist hierbei Baden-Württemberg mit 3,9 kg.

Durchschnittlich zwei Drittel des Fischs wurden dabei zu Hause verzehrt und ein Drittel in Restaurants oder Imbissen. Wie in den Vorjahren ist die am häufigsten gegessene Fischart der Alaska-Seelachs. Er hält einen Marktanteil von fast einem Viertel (23,3 %). An zweiter Stelle kommt Hering mit 20 %. Lachs folgt mit 12,8 % und auf jedem zehnten Teller liegt Thunfisch.

Frisch oder geräuchert sind dabei jedoch nur die wenigstens Produkte. Mehr als die Hälfte ist entweder tiefgekühlt (34 %) oder wird als Konserven oder Marinaden (26 %) angeboten. Krebs- und Weichtiere behaupten sich konstant mit 15 % Marktanteil. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte hierzu in einer Studie, dass 2010 nach wie vor gut die Hälfte an Fisch und Meeresfrüchte über Discounter verkauft wurde. Etwa ein Drittel (35,2 %) wurde noch in Super- und Verbrauchermärkten umgesetzt. Fischgeschäfte nehmen mit ihrem auf Frisch- und Räucherfisch spezialisierten Angebot einen Anteil von 4,7 % des Marktes in Anspruch.

Ähnlich wie der Verbrauch stiegen 2010 auch die Preise für Fisch. So zahlte man im Vergleich zu 2005 im vergangenen Jahr gut 18 % mehr für Fisch und Fischereierzeugnisse. In diesem Jahr setzt sich dieser Trend voraussichtlich fort.
Herbert Arp, www.aid.de

Fastenzeit: Deutsche streichen Alkohol und Süßes

Fastenzeit: Deutsche streichen Alkohol und Süßes
DAK-Studie: Jeder Zweite hat schon gezielt auf Genussmittel verzichtet / Bayern vorne / Vor Ostern gute Vorsätze auffrischen

Kein Alkohol, Naschverbot oder Raucherpause: Nach den Karnevalstagen beginnt am Aschermittwoch für viele Deutsche eine längere Fastenzeit. Jeder Zweite hält einen gezielten Verzicht auf bestimmte Genussmittel über mehrere Wochen für sinnvoll. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK*. In Bayern ist die Zustimmung zum Fasten besonders hoch, in den ostdeutschen Bundesländern eher gering.

„Das Ende der Karnevalszeit ist für viele Menschen ein guter Zeitpunkt, über ihren Lebensstil nachzudenken und die guten Vorsätze für 2010 aufzufrischen“, erklärt DAK-Expertin Silke Willms. „Wer es in den nächsten sieben Wochen bis Ostern schafft, kein Bier zu trinken, nicht zu rauchen oder sich besser zu ernähren, der tut sich und seiner Gesundheit einen großen Gefallen. Der kurze Verzicht kann so zu einem anhaltenden Gewinn werden.“

Frauen sind eher zum Verzicht bereit als Männer

Nach der DAK-Umfrage würden 64 Prozent der Befragten beim Fasten am ehesten auf Alkohol verzichten. Danach werden Süßigkeiten (59 Prozent) und Zigaretten (39 Prozent) genannt. Nur jeder Vierte würde über Wochen Computer oder Internet auslassen. 15 Prozent wären bereit, das Auto stehen zu lassen und auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Frauen sind generell eher als Männer bereit, für eine bestimmte Zeit Genussmittel und Konsumgüter zu streichen. Den jüngeren Befragten würde vor allem der Verzicht auf das Internet schwerfallen.

In den vergangenen Jahren hat die Mehrzahl der Deutschen schon mindestens eine Fastenzeit eingelegt. 35 Prozent der Befragten gaben an, „schon öfters“ für mehrere Wochen auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet zu haben. In Bayern waren es 41 Prozent der Menschen, in den ostdeutschen Bundesländern nur 30 Prozent. Weitere 17 Prozent haben bundesweit bislang einmal gefastet. Weitere 12 Prozent haben noch nie gefastet, könnten sich dies aber durchaus vorstellen. Überhaupt nicht in Frage kommt der bewusste Verzicht für 34 Prozent der Befragten. In Baden-Württemberg ist die Ablehnung mit 24 Prozent besonders gering.

* DAK-Umfrage, 10. bis 12. Februar 2010, 1.004 Befragte durch Forsa

Food & Beverage Management Association

Star der Berliner-Werberszene zu Gast bei der Food & Beverage Management Association – Alexander Mackat begeisterte die Mitglieder der Region Ost mit seinem Vortrag über das „deutsch-deutsche Geheimnis“

„Eine echte Sensation – das muss man erlebt haben“, kommentierten die Teilnehmer des FBMA-Regionalmeetings Ost am 1. bis 2. Juni im Sport -und Tagungshotel Christinenhof in Tauer den Vortrag von Alexander Mackat „Das deutsch-deutsche Geheimnis“. Mit dem Chef der Berliner Werbeagentur Fritzsch & Mackat hatte Regionaldirektor Peter Gellrich einen Star der Werbeszene eingeladen: Ihre erfolgreichen Kampagnen für große Ostmarken wie f6, Cabinet, Pneumant und Florena sowie nationale Marken von Persil, Köstritzer, Schöller bis Freixenet brachten der Agentur den Ruf des »Brückenbauers zwischen Ost und West« ein. Den Gipfel der Bekanntheit erreichte Werber Mackat mit dem im Jahr 2007 erschienen dem Buch „Das deutsch-deutsche Geheimnis“. Hier beschreibt Mackat, dass Ostdeutsche „in vielen Bereichen mehr Marken als Westdeutsche“ konsumieren. Allerdings seien sie deutlich kritischer: „Sie hinterfragen Produkte, Marken und Werbung viel stärker danach, ob sie glaubwürdig und überzeugend sind.“ Mit Erfolg haben sich im Osten Marken wie Volvic, Lätta und Ariel durchgesetzt, denen hohe Glaubwürdigkeit attestiert wird. Wie Werbung bei West- und Ostdeutschen ankommt, belegt Mackat anhand einer Untersuchung in Kooperation mit der Kaufzeitschrift SUPERillu. In Anzeigentests in Leipzig und Hamburg waren vier Westkampagnen für Backofen, Sekt, Kaffee und Handy überarbeitete Kampagnen gegenübergestellt worden, die sich an Werten und Lebensgefühlen der Ostdeutschen orientierten. Das Ergebnis: Die „ostdeutsche“ Werbung kam in beiden Landesteilen besser an als die Westanzeige. Dieses Fazit lüftete Macket am Ende seiner Präsentation. Bernhard Rothenberg von Auerbachs Keller: „Ein absoluter Marketing-Profi – ich habe selten einen so spannenden und unterhaltsam präsentierten Vortrag erlebt“. Als zweiter Referent sprach Klaus Münzberg vom Polizeipräsidium Cottbus zum Thema Drogen und Missbrauch. Mit Beispielen, Statistiken und Mustern sensibilisierte er die Teilnehmer für Ausmaß und Gefahren.

Die Food & Beverage Management Association ist der Fachverband für Führungskräfte aus der Hotellerie und Gastronomie. Die FBMA bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. www.fbma.de

DAS! mit Rainer Sass

u. a. DAS! schmeckt – Kochrezepte mit Rainer Sass.
Ob Wachteln in Pfefferrahmsoße oder Kartoffelsalat mit feinen Schalotten. Rainer Sass weiß für jedes Gericht das richtige Rezept.

DAS!-Gast: Tyron Ricketts
‚Dem sind keine Grenzen gesetzt, der sie nicht hinnimmt.‘ Dieses Zitat aus dem Zen-Buddhismus ist eine von seinen Maximen und beim Auflisten seiner unzähligen Talente, wird klar warum: Er begann seine Karriere als Hip-Hop-Musiker, moderierte schon bald die Rapsendung ‚Wordcup‘ auf Viva und wurde dann erst Schauspieler. Seit zwei Jahren kennen ihn die Zuschauer aus ‚SOKO Leipzig‘ als Kommissar Patrik Grimm. Doch damit nicht genug: Er ist engagiert im Anti-Rassismus-Projekt ‚Brothers Keepers‘ und leistet damit Aufklärungsarbeit in ostdeutschen Schulen. Und wenn ihm bei all diesen Aktivitäten noch Zeit bleibt, geht er Skateboard fahren und Reiten.

NDR, Freitag, 28.03., 18:45 – 19:30 Uhr

Etwas mehr Mängelkritik im Urlaub

Eine leichte Zunahme bei den Mängel-Reklamationen der Touristen beim Reiseveranstalter, bei der Beherbergung oder beim Verkehrsträger ist wieder im zurückliegenden Reisejahr (2005) erstmals nach Jahren mit einem rückläufigen Trend zu verzeichnen. 534-tausend ostdeutsche Touristen beschwerten sich über Mängel. Das sind etwa 100-tausend Kritiker mehr als im Jahr (2004) zuvor.

Zu diesem Ergebnis gelangt das Leipziger Institut für empirische Forschung LEIF auf der Basis von repräsentativen Bevölkerungsbefragungen von 1.300 Einwohnern Sachsen, Thüringens, Sachsen-Anhalts, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns und Berlins (Interviews zu Hause face to face).

LEIF-Chef Dr. Harald Schmidt relativiert: „94 % aller ostdeutschen Ferientouristen – mehr als 9 Millionen – sind mit ihrem Urlaub zufrieden. Die Zahl der Reklamierenden bzw. der Reklamationen ist zwar im Vergleich zum Vorjahr etwas gewachsen. Aber die Zahl der Kritiker ist immer noch geringer als in den Jahren (bis 2003) zuvor. Vor fünf Jahren zum Beispiel reklamierten noch 11 % der Touristen Mängel, heute sind es 6 %.“

Schadensersatz forderten im Vorjahr 11 % der Reklamierenden. Das sind weniger als in den Vorjahren (2004: 17 %; 2003: 21 % der Reklamierenden). Drei Viertel der Schadensersatzforderungen führten zur Zufriedenheit der reklamierenden Touristen.

Ursachen für diesen mittelfristig betrachtet rückläufigen Trend hinsichtlich der Urlaubsreise-Reklamationen sieht der Soziologe Dr. Schmidt vor allem in einer sorgfältigeren Reiseentscheidung und der zunehmenden Reiseerfahrung vieler Touristen. Aber auch das Qualitätsmanagement der meisten Tourismusmacher trägt zu diesem Trend bei.“

Der wichtigste Grund für Reklamationen sind nach der Analyse des LEIF-Institutes Mängel im Hotelzimmer. 42 % der Reklamationen haben als Ursache die unzureichende Zimmerqualität. 27 % der Reklamationen richten sich im Hotel gegen Lärm, Mängel beim Service, in punkto Sauberkeit oder Bauzustand. Abweichungen vom Reisevertrag sind der Grund für 15 % der Reklamationen. In 8 % der Fälle wurden die Reiseorganisation bzw. Reiseleitung kritisiert. 8 % der Reklamationen richten sich gegen Lärm oder Unsauberkeit des Urlaubsortes. Mehr Reklamationen gab es im Vergleich zum Vorjahr hinsichtlich des Zimmers und des Urlaubsortes. Weniger kritisiert haben Touristen die Organisation und Leitung der Reise.

Das LEIF-Institut stellt bei den Gästen der großen Reiseveranstalter ein unterschiedliches Reklamationsverhalten fest. Mit einem Anteil von 4 % reklamierten die ostdeutschen Gäste der TUI am wenigsten. Bei Thomas Cook / Neckermann beschwerten sich im vergangenen Jahr 5 % der Gäste und bei der Rewe-Gruppe (ITS, LTU) 7 %. Diese Reihenfolge bei der Qualitätsbewertung wird auch durch andere Indikatoren bestätigt.

Die Analyse vom LEIF-Institut ergibt zum Beispiel, dass von den TUI-Gästen der zurückliegenden Reisesaison 88 % mit dem Urlaub zufrieden sind. Bei Thomas Cook bzw. Neckermann beträgt der Anteil der Zufriedenen 70 % und bei der Rewe-Gruppe mit LTU bzw. ITS 68 %.
Stammgäste sind u. a. ein Ausdruck für die Qualität. 46 % der Ostdeutschen erklären sich zu Stammgästen eines oder mehrerer Reiseveranstalter. Die TUI hat als Marktführer die meisten Stammgäste. 32 % der Ostdeutschen haben bereits wiederholt Reisen der TUI gebucht, 29 % von Thomas Cook bzw. Neckermann und 9% von der Rewe-Gruppe.
Stammgäste begründen die Wahl ’ihres’ Reiseveranstalters vor allem mit dem günstigen Preis-Leistungsverhältnis, mit der Qualität, der Angebotsvielfalt und mit dem Service beim Buchen.

Dr. Harald Schmidt

Zur Erklärung:
Das Leipziger Institut für empirische Forschung (LEIF) arbeitet seit 1991 als privates und unabhängiges Forschungsinstitut auf den Gebieten Tourismus, Freizeit, Medien, Konsum, Wohnen, Wertorientierungen, Gesundheit usw. LEIF führt jährlich repräsentative Bevölkerungsbefragungen zu diesen Themen durch.
Leiter: Dr. Harald Schmidt –
www.gruppeleif.de

Die Qualität im Urlaub ist wichtiger als der Preis

Erholungswert, Ruhe, Hotel, Essen und Trinken sind entscheidend für einen schönen Urlaub – Touristen von TUI, Thomas Cook und Rewe setzen unterschiedliche Kriterien für die Urlaubsqualität.

Der Start in die Hauptreisezeit hat begonnen. Mehr als 4 Millionen Ostdeutsche – die Hälfte (50 %) aller Ferientouristen – reisen in den Sommermonaten Juli und August in den Urlaub. Ostdeutsche Berufstätige erhalten im Durchschnitt 32 Werktage Urlaub. 19 Tage – also mehr als die Hälfte des Ferien-Zeitbudgets – werden für Reisen verwendet. Für die schönsten Tage des Jahres wollen ostdeutsche Touristen 2006 im Durchschnitt 968 Euro ausgeben. Das sind 105 Euro mehr als ein Tourist für die Haupturlaubsreise im Jahr zuvor (2005) bezahlt hatte (bei den Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte).

„Bei der Entscheidung über das Reiseziel wird der Preis zwar zunehmend wichtiger. Vorrang genießt aber ein Urlaub mit Qualität und schönen Erlebnissen.“, erklärt LEIF-Chef Dr. Harald Schmidt. Dazu gehören nach Ansicht des Leipziger Soziologen vor allem die Schönheit und Originalität der Landschaft sowie das touristische Angebot am Urlaubsort.

Qualität wird im Urlaub vor allem gefordert in punkto Erholungswert, Hotel, kultureller und sportlicher Angebote, Umwelt sowie Essen und Trinken.

Zum Erholen – dem wichtigsten Kriterium für die schönsten Tage des Jahres – gehören Entspannen, Aktivität und schöne Erlebnisse. 76 % der Ostdeutschen verlangen in dieser Hinsicht höchste Qualität. 37 % der Ostdeutschen verlangen eine hohe Qualität in punkto Ruhe, bei Angeboten für Wohlfühlen und Genießen. 28 % der Ostdeutschen verlangen hohe Qualität im Hotel. Dazu gehören vor allem die Sauberkeit, die Lage, die Einrichtung des Zimmers sowie der bauliche bzw. technische Zustand. Beim Essen und Trinken muss für 23 % der Ostdeutschen die Qualität stimmen. 20% erwarten Qualität bei sportlichen und kulturellen Angeboten, 15 % vorrangig beim Service und der Reiseorganisation. Für 19 % gehören Abwechselung, Unterhaltung und Sehenswertes am Ferienort zu einem schönen Urlaub.

Touristen der großen Reiseveranstalter TUI, Thomas Cook und LTU-ITS-Gruppe (Rewe) setzen teilweise unterschiedliche Kriterien für einen schönen Urlaub. Touristen des Marktführers TUI haben nach der Analyse des Leipziger LEIF-Institutes stärker als Touristen anderer großer Reiseveranstalter hinsichtlich Hotelservice und Reiseorganisation, bei den kulturellen und sportlichen Angeboten sowie bei Essen und Trinken höhere Qualitätsansprüche. Urlauber des Reiseveranstalters Thomas Cook / Neckermann sind stärker an Qualität hinsichtlich Abwechselung, Unterhaltung und Sehenswertem am Urlaubsort interessiert. Die Gäste der LTU-ITS-Gruppe richten mehr ihr Augenmerk auf die Qualität der Beherbergung sowie auf Ruhe, Erholen und Entspannen. „Jeder Reiseveranstalter habe in dieser Hinsicht ’seine’ Touristen.“, stellt der Leipziger Soziologe fest.

Zu diesem Ergebnis kommt das Leipziger Institut für empirische Forschung LEIF auf der Basis von repräsentativen Bevölkerungsbefragungen in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin (1.300 Interviews face-to-face at home):
www.gruppeleif.de