In Malaysia im Kulinarik-Himmel

Laut einer Facebook-Umfrage – durchgeführt von CNN – wurde die malaysische Küche auf Platz sechs weltweit gewählt. Als landestypisch und besonders nahrhaft gilt die Laksa-Suppe. Reis und Nudeln stellen die Grundlage nahezu aller Gerichte dar.

Mohamed Amin, Direktor von Tourism Malaysia in Frankfurt sagt stolz:“ Wir freuen uns sehr, dass die malaysische Küche sich großer Beliebtheit erfreut. Sie ist ein Melting-Pot aus Malay, Indien und China. Somit vereint die Malaysische Küche das Beste vieler Länder in sich.“

Nicht für die einheimische Küche, auch Malaysia als Reisedestination erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Ähnlich wie die Speisen, sind auch die Eindrücke sehr vielfältig: Shoppen in der Metropole Kula Lumpur, zum High Tea in die Cameron Highlands, Strandleben, Kultur sowie gastronomische Highlights sind weltbekannte Attribute von Penang, ein Reichtum an Flora und Fauna- Biodiversität zeichnet Borneo aus – all das bietet Malaysia seinen Besuchern.

Year of Festivals 2015
Die Promotion Malaysias geht mit der „Year of Festivals“ (MyFest)-Kampagne in 2015 mit dem Thema „Endless Celebrations“ weiter, welche die vielen bunten und traditionellen Events der beliebten Reisedestination hervorhebt. Die aktuelle Kampagne hat das Ziel, die Besucherzahlen nach dem „Malaysia Tourism Transformation Plan (MTTP) 2020“ bis 2020 auf 36 Millionen zu erhöhen. Im MyFest 2015 Jahr werden 29,4 Millionen Besucher erwartet.

www.tourismmalaysia.de

Pasta selbst gemacht

Ob Pappardelle, Fusilli, Ravioli oder Farfalle – Pasta bringt ein Stück Italien in die eigenen vier Wände. Wer ein bisschen Zeit hat, sollte auf die getrockneten Nudeln aus dem Supermarkt verzichten und selbst zur Nudelmaschine greifen. Die Excellence Kochschule Kochbar Berlin bietet passende Kurse an und hat Expertentipps für Nudelteig, Füllungen, Pesto und Co.

„Für einen schlichten Pastateig reichen schon Mehl, Salz und Eier – selbst Anfänger können hier nicht viel falsch machen“, erklärt Alo Theis von der Kochbar Berlin. Für den Teig wird das Mehl auf einem Holzbrett gehäuft, eine Mulde hineingedrückt und das Salz und die Eier hinzugegeben. Anschließend wird alles mit einer Gabel verrührt und mit den Händen zu einem festen Teig geknetet. Nach der Ruhezeit heißt es dann ausrollen und sich für eine Nudelform entscheiden.

Die Nudelmaschine
Noch einfacher wird die Herstellung von Pasta mit ein paar kleinen Küchenhelfern. „Nudelmaschinen sparen insbesondere beim Ausrollen des Teiges eine Menge Zeit. Die Walze formt die Masse in schöne, dünne Platten, die sich hervorragend weiterverarbeiten lassen“, weiß Experte Alo Theis. Raviolistecher und Teigrädchen bringen den Teig in die richtige Form. Ob rund, eckig, mit glattem oder gezacktem Rand – die kleinen Helfer erleichtern die Arbeit enorm. Alternativ kann die Teigtasche natürlich auch mit einem Glas ausgestochen werden.

Richtig gekocht
Sind die Nudeln in Form gebracht, sollten sie in reichlich Salzwasser gekocht werden. Bei frischen Nudeln reichen meist schon wenige Minuten. Generell gilt: Nudeln sollten nicht kalt abgeschreckt werden, es sei denn, sie sind für einen Salat oder Auflauf angedacht. Und auch auf Öl im Wasser sollte verzichtet werden – dieses sorgt dafür, dass die Sauce nicht an den Nudeln haften bleibt.

Alles zum Thema selbst gemachte Pasta erfahren Kulinarik-Freunde in den Kochkursen der Excellence Kochschulen: Rezeptanregungen und nützliche Tricks gibt es beispielsweise in den „Pasta – Basta“ Kochkursen in der Kochbar Berlin. Hier stehen die Teigspezialitäten im Mittelpunkt.

Nudeln sind lecker, Kohl ist es nicht

Was essen deutsche Kinder am liebsten, welche Tätigkeiten übernehmen sie in der Küche und werden die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen? Zum Weltkindertag am 20. September veröffentlicht das Verbraucherportal brandnooz die Ergebnisse seiner aktuellen Umfrage:

• Nudeln nehmen eine Spitzenposition auf dem Wunschspeiseplan von Kindern ein.
• Rosen- und Grünkohl dagegen bleiben auf den Tellern unangetastet zurück.
• Mit zunehmendem Alter der Kinder wird seltener gemeinsam gegessen.
• Geht es um Hilfe durch die Kleinen in der Küche, gibt es die in erster Linie beim Tisch decken
und Abtragen des Geschirrs.
• Die tägliche warme Mahlzeit ist für Kinder in Deutschland längst keine Selbstverständlichkeit.

In deutschen Haushalten wird noch gekocht: Bei 86 Prozent der befragten Haushalte mit mindestens einem Kind, wird täglich oder mehrmals täglich eine warme Mahlzeit zubereitet. Aber nehmen die Familien Mahlzeiten noch gemeinsam ein, so wie es von Ernährungsexperten empfohlen wird? 49 Prozent sagen, dass sie täglich zuhause gemeinsam essen, 39 Prozent sogar mehrmals täglich. Zu beobachten ist, dass mit zunehmendem Alter der Kinder die gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie abnehmen.

Die Kinder-Lieblingsessen: Nudeln, Pizza und Pommes
Aber welche Speisen stehen bei den Kleinen hoch im Kurs und bei welchem Lebensmittel gibt es Geschrei? Nudelgerichte nehmen klar mit 73 Prozent bei den Kids die führende Rolle ein, danach belegen Pizza und Pommes mit jeweils 47 Prozent die nächsten Plätze auf der Beliebtheitsskala. Typische Kinderspeisen wie Würstchen, Fischstäbchen, Kartoffelbrei, Schnitzel und Pfannkuchen rangieren zwar hinter den bereits genannten, nehmen aber nach wie vor einen wichtigen Platz als Lieblingsessen von Kindern ein. Beim vermeintlichen „Kinderschreckgemüse“ Spinat gehen die Geschmäcker auseinander: 24 Prozent der befragten Eltern nannten Spinat als eines der Lieblingsgerichte ihres Kindes. 17 Prozent dagegen meinten, dass ihr Kind das grüne Blattgemüse überhaupt nicht essen mag. Immerhin weist der Spinat damit 31 Prozentpunkte auf der Unbeliebtheitsskala weniger auf als der Rosenkohl, der mit 48 Prozent, nach der Leber (63 Prozent), auf Platz 2 landete.

Fakt ist: Kinder essen lieber Fruchtgummi als Schokolade
Bei der Frage „Welche Süßigkeiten isst dein Kind gerne?“ scheint die Palette an beliebtem Süßkram sehr breit zu sein: Keine der genannten Süßigkeiten bekam weniger als 32 Prozentpunkte. Fruchtgummi und Eiscreme zeigten sich mit jeweils 74 Prozent als die klaren Favoriten der Kinder, dicht gefolgt von Schokolade (66 Prozent) und Süßgebäck wie Waffeln und Kekse (62 Prozent). Nicht überraschend ist das Ergebnis, das nur fünf Prozent der Eltern die Aussage „Mein Kind isst lieber Obst als Süßigkeiten“ befürworten konnten.

Wie sieht es mit der Hilfe im Haushalt durch die Kinder aus?
Grundsätzlich ist das „Tisch decken/abdecken“ bei Kindern Hilfstätigkeit Nummer eins. Auch das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers ist eine Aufgabe der Kinder. Unabhängig von der Art der Unterstützung ist festzustellen, dass bereits Kleinkinder ab zwei Jahren stark mit einbezogen werden. Ab acht Jahren helfen sie bei den Kochvorbereitungen wie z.B. Gemüse waschen und schneiden und ab dem zehnten Lebensjahr sind sie alt genug, um mit am Herd zu stehen und zu kochen.

Tägliche warme Mahlzeiten in Deutschland sind keine Selbstverständlichkeit
Zum Weltkindertag am 20. September will brandnooz darauf aufmerksam machen, dass es auch in Deutschland keine Seltenheit ist, dass Kinder auf die tägliche warme Mahlzeit verzichten müssen. Schätzungsweise jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen und kann diese vermeintliche Selbstverständlichkeit für sich nicht in Anspruch nehmen. Darum macht sich brandnooz gemeinsam mit Children for a better World e.V. stark gegen die Folgen von Kinderarmut und unterstützt mit der Aktion „goodnooz“ über 50 Kinder- und Jugendeinrichtungen in Deutschland mit warmen Mittagstischmahlzeiten. Seit Start der „goodnooz“ Box im Dezember 2013 konnten schon knapp 9.000 warme Mittagstischmahlzeiten für die sozialen Einrichtungen von CHILDREN gespendet werden.

www.brandnooz.de/goodnooz

Nudeln

8 von 10 Deutschen essen mindestens einmal pro Woche Pasta – am liebsten Spaghetti und al dente

• 4 von 10 essen Nudeln mehrmals pro Woche oder sogar täglich
• Jeder dritte Deutsche hat ein Nudelgericht als Leibgericht
• Schmackhaft sparen: Deutsche geben 10 Euro im Monat für Nudeln aus, 4 von 5 am liebsten für die günstigen, harten Nudeln aus der Packung
• Dem Knigge zum Trotz: Jeder Zweite dreht Spaghetti mit Gabel und Löffel auf

„Pasta und Basta“ lautet die Antwort von jedem dritten Deutschen (33 Prozent) auf die Frage nach seiner Lieblingsspeise – das ergab eine aktuelle Umfrage von deals.com (http://www.deals.com), dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte. Und der Nudelliebe wird häufig gehuldigt: Acht von zehn Deutschen (78 Prozent) essen mindestens einmal pro Woche Pasta – vier von zehn (40 Prozent) sogar mehrmals pro Woche oder täglich. Bevorzugt werden Spaghetti, Makkaroni & Co. bissfest (56 Prozent) mit Sauce (78 Prozent) und mit Käse (55 Prozent) aufgetischt – aber auch geschichtet als Lasagne erfreuen sich Nudeln großer Beliebtheit (45 Prozent).

Top 10 Nudelsorten: Spaghetti schlagen Spirelli und Makkaroni
Die längste Pasta findet den größten Zuspruch: Drei Viertel der Deutschen sehen in Spaghetti ihre liebste Nudelsorte – mit deutlichem Abstand vor den kleinen Fusilli und Makkaroni.

Die beliebtesten Nudelformen (Mehrfachantworten möglich)
1 Spaghetti 77%
2. Fusilli /Spirelli 47%
3. Makkaroni 44%
4. Penne 42%
5. Lasagne 41%
6. Spätzle / Knöpfle 40%
7. Tagliatelle / Bandnudeln 38%
8. Ravioli 26%
9. Farfalle 24%
10. Suppennudeln (z. B. Buchstaben-/Sternchen-/Muschelnudeln) 23%

Was die Essgewohnheiten angeht, so mögen die Italiener und Knigge es den deutschen Nudelliebhabern nachsehen: Denn auch wenn der Einsatz von Löffel mit Missfallen betrachtet wird, hilft jeder Zweite (50 Prozent) beim Essen mit dem zusätzlichen Utensil nach. Profis hingegen drücken die Gabel gegen den Tellerrand und wickeln die Spaghetti mit Drehbewegungen auf.

Einfach und günstig: Zeit- und Geldersparnis machen Nudeln zum Hit
Nudeln sind schnell zubereitet und nicht besonders kostspielig: Obwohl sie so häufig auf den Tisch kommen, gibt der Bundesbürger im Monat durchschnittlich nur rund zehn Euro für Pasta aus – wobei die Männer mit knapp zwölf Euro mehr ausgeben als Frauen mit neun Euro. Gut 80 Prozent der Deutschen greifen nämlich zur preisgünstigsten Variante aus dem Supermarkt: den harten Nudeln in der Packung.
Für mehr als die Hälfte der Deutschen (58 Prozent) gibt es einen weiteren großen Vorteil: Pasta ist zeitsparend, weil sie so einfach zuzubereiten ist. Und diese Kombination von Geschmack und Preis lässt deutsche Herzen höher schlagen. Ein Viertel wüsste ohne Nudeln sogar oft nicht, was er oder sie sonst kochen soll (25 Prozent).

Zur Umfrage:
Die repräsentative Umfrage wurde von deals.com unter 500 deutschen Verbrauchern durchgeführt. Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen: http://www.deals.com/umfragen/nudeln-ergebnisse

Tischmanieren in Asien

Wer von Asien spricht, spricht genau genommen von 46 verschiedenen Staaten mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als vier Milliarden Menschen. „Mit Verallgemeinerungen sollte man daher etwas vorsichtig sein, da die Definition von guten Manieren durchaus unterschiedlich ausfallen kann. Trotzdem gibt es einige Tipps und Hinweise, die einem den Aufenthalt mit Sicherheit erleichtern können.“ so Rüdiger Lutz, Chef des Münchner Reiseveranstalters Asien Special Tours. Seine Tipps und Erfahrungen gibt Firmengründer Rüdiger Lutz gerne weiter.

Hände, nicht Gesicht. In vielen asiatischen Ländern besteht die schöne Sitte vor dem Essen ein feuchtes Tuch zu reichen, das aber bitte nur für die Hände, nicht für das Gesicht verwendet werden soll. Ausnahme Japan: Hier dürfen sich Männer mit dem Tuch auch das Gesicht erfrischen.

Die Sache mit den Stäbchen. Mit Stäbchen essen ist gar nicht so schwer, man muss nur etwas üben und links und rechts schauen, wie es die anderen machen. Aber: Niemals dürfen die Stäbchen während oder nach dem Essen in die Reisschale gesteckt werden! Niemals! Das erinnert an ein buddhistisches Totenritual, bei dem Räucherkerzen in eine Schüssel Reis gesteckt werden, um so dem Toten sein Essen darzubringen. Und niemals mit den eigenen Stäbchen einem Tischnachbarn etwas anbieten. In Japan werden Verstorbene eingeäschert und die Angehörigen klauben die Knöchelchen der Verstorbenen mit Stäbchen aus der Asche und reichen sie einander weiter.

Essens-Einladungen. Ein versierter Gastgeber, der Sie zum Essen in ein Restaurant einlädt, wird Sie selbstverständlich nach Ihren Wünschen fragen, aber das geschieht eher aus Konvention oder der Höflichkeit halber. Sonderwünsche oder gar das Insistieren auf ein spezielles Gericht sollten Sie sich besser verkneifen, damit keiner sein Gesicht verliert. In Asien kennt man Mein und Dein bei Tisch nicht, alles wird geteilt.

Das bewegt sich noch! Die asiatische Küche kann gleichermaßen faszinierend wie exotisch und herausfordernd sein. Kein Gastgeber wird von Ihnen verlangen, alles zu essen, was aufgetischt wird. Nur: Behalten Sie ihren Widerwillen oder Ekel für sich und erregen Sie so wenig wie möglich Aufsehen. Und: was einmal im Mund ist, sollte auch nur den einen Weg nehmen. Werden Sie bedrängt, bedanken Sie sich, lächeln die Aufforderung einfach weg und decken den Mantel des Schweigens (und etwas Reis) über das dargereichte Stück.

Die Sache mit der Nudel. Asiatische Nudelsuppen isst man mit Stäbchen und Löffel, was eine gewisse Fingerfertigkeit voraussetzt. So machen es zumindest die Vietnamesen: Nudeln mit den Stäbchen fassen und entweder mit dem Löffel unterstützen oder die Nudeln ganz auf den Löffel legen. Wenn’s schnell gehen muss, dann kann man Nudeln auch schon mal schlürfen. Tatsächlich gilt Schlürfen aber auch in Asien nicht unbedingt als gute Tischmanier. Nudeln abzubeißen gilt besonders bei den älteren Vietnamesen als böses Omen für ein kurzes Leben.

Aufessen! Diese deutsche Tugend sollten Sie bei Ihren Asienbesuchen zu Hause lassen. Ganz im Gegenteil: es gilt als ausgesprochen höflich, immer einen kleinen Rest auf dem Teller liegen zu lassen. Das ist ihr größtes Kompliment an den Koch. Sie sind offensichtlich satt geworden.

Das Glas ist halbvoll! In Japan und Korea ist es verpönt, sich selbst nachzuschenken oder die Bedienung auf das leere Glas aufmerksam zu machen. Um an weitere Getränke zu kommen, schenkt man seinen Tischnachbarn nach, selbst wenn sie noch gar nicht ausgetrunken haben. Im Gegenzug wird dann auch Ihnen nachgeschenkt.

Gemütlich beisammensitzen. Ganz egal wie abwechslungsreich, spannend, exotisch und vielleicht auch unterhaltsam das Essen gewesen sein mag, sobald der letzte Bissen drunten ist, ist der Abend abrupt zu Ende und als guter Gast sollten Sie sich unverzüglich auf den Heimweg machen. Gemütlichkeit mit vollem Bauch kennt man in Asien (noch) nicht.

Trinkgeld. Hat in Japan keine Tradition – in China ist Trinkgeld sogar verboten und wird außerhalb von Hotels häufig als Beleidigung empfunden. Für Menschen in Malaysia ist Trinkgeld zwar ebenfalls keine traditionelle Art, sich zu bedanken, wird jedoch zunehmend gerne gesehen. In Vietnam geben Sie nur Taxifahrern Trinkgeld, oder in besseren Restaurants für wirklich guten Service. In Korea drücken Sie mit Ihrem Trinkgeld besondere Zufriedenheit aus, während in Thailand Trinkgeld in kleinen Restaurants oder an Straßenständen als überhebliches Almosen empfunden wird und gar nicht gut ankommt. Auch in Indien ist Trinkgeld eine freiwillige Angelegenheit – mit Ausnahme von Besuchen in großen Hotels und teuren Restaurants. Bitte bedenken Sie – in aller Regel sind die Löhne für Kellner sehr niedrig und sie sind auf diesen Zusatz angewiesen. Mit der üblichen 10 Prozent Regel – oder ein bisschen mehr – sind Sie gut beraten. Aber Achtung: In großen Restaurants werden die 10 Prozent bereits auf der Rechnung vermerkt, so dass kein extra Trinkgeld anfällt.

www.asien-special-tours.de

Al dente – So gelingt die Nudel

Pasta ist sehr vielseitig und lässt sich unkompliziert und schnell zubereiten. Mit ein paar Tricks gelingt die perfekte Al-dente-Nudel, bissfest mit knackigem Kern. Die Teigwaren sollten in reichlich, sprudelnd kochendes Wasser (1 Liter pro 80 g) gegeben werden. Das erhöht die Bissfestigkeit, erklärt der Verband der Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen Deutschland. Mit einem Tropfen Öl kocht das Wasser nicht so leicht über. Ohne Öl ist die Nudel aber poröser und aufnahmefähiger für die Soße. Übrigens lässt sich das Zusammenkleben durch Öl nicht verhindern, daher muss gelegentlich umgerührt werden. Salz wird erst kurz vor oder nach den Nudeln in das Kochwasser gegeben, da es die Siedetemperatur erhöht.

Achten Sie auf die Kochzeit, denn zu lang gekochte Nudeln verlieren an Geschmack und Konsistenz. Nach dem Kochen die Nudeln in ein großes Sieb abgießen und kurz abtropfen lassen. Die Soße sollte bereits vor den Nudeln fertig sein.

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt knapp 8 kg Pasta im Jahr. Die Produktvielfalt ist riesig. Mehr als 100 verschiedene Nudelsorten werden von heimischen Herstellern angeboten. Verbraucher finden Teigwaren aus Hartweizen, Dinkel und Roggen, aus Vollkorn, mit und ohne Ei. Manche werden mit Gemüse und Kräutern gefärbt. Besonders vielfältig sind die Formen der Pasta: Auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala liegt Spaghetti, gefolgt von Spiralen (z. B. Fusilli), Bandnudeln und Röhrennudeln (z. B. Penne). Auch Spätzle und Makkaroni sind beliebt. Der Trend geht hin zu dünnen Formen, die mehr Soße aufnehmen.

Für jedes Gericht gibt es eine passende Nudel. So sind Makkaroni und Penne für Aufläufe und Gerichte mit viel Soße hervorragend geeignet. Die lange, dünne Spaghetti passt zu Tomaten-, Hackfleisch- oder Käsesoße in allen Variationen, während Spiralnudeln als Beilage zu Gemüse und Fleisch gereicht werden. Bandnudeln lassen sich gut mit Fisch und Meeresfrüchten kombinieren. Spätzle und Knöpfle verwendet man klassischerweise für schwäbische Spezialitäten, die Schmetterlingsnudel (Farfalle) für Salate und Suppen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Man kann auch in London schlecht essen

Ausgerechnet beim berühmtesten Fernsehkoch der Welt schmeckt es nicht! Nach drei tollen Tagen in London, haben wir jetzt zum ersten Mal daneben gegriffen

Jamie Oliver, der bekannteste britische TV Koch scheint wohl Kasse zu machen. Anders als sein deutscher Wegbegleiter Tim Mälzer, der ein anständiges Lokal in Hamburg führt – die Bullerei – hat Jamie Oliver Kettenrestaurants gestartet.
Die bewirbt er wie folgt:
„We’re proud to say that every one of our restaurants is unique – from the daily specials on the blackboard, to the look of the menus, to the design of the restaurants themselves. Whichever one you go to, you’ll always get fresh ingredients and beautiful recipes, all cooked with love and passion.“

Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung über Jamie Oliver gehabt. Also freuten wir uns, als wir entdeckten, dass es im Flughafen Gatwich einen „Jamie’s Italian“ gab. Und auch die Preise waren für einen Flughafen recht zivil. Und wir waren hungrig. Das passte!

Wir hatten auch einen relativ schönen Platz fast am Fenster. Der Tisch war auch fast sauber. Positiv: Wie überall in UK gibt es gratis Leitungswasser. Auch „al dente“ soll hier geben, da anders als bei anderen Ketten wie Strada oder Carluccios alles frisch zubereitet wird.
Wir bestellten für Junior die Spaghetti Bolo mit Salat und frischen Apfelsaft (6 Pfund), für mich die Spaghetti Norma (11 Pfund) und für Madame ein Schweinekotelett (13 Pfund). Alles zivile Preise.

Wir freuten uns schon. Es kam das Essen der Erwachsenen. Aber kein Kinderessen. Das kam Minuten später. Junior war aber auch als erster fertig. Der 7jährige hatte die Miniportion Nudeln und den kleinen Salat sofort aufgegessen. Saft kam keiner.

Das Kotelett war zu Tode gebraten, saft- und kraftlos mit starken Röstaromen auf der Unterseite.
Die Spaghetti waren einfach nur scheusslich. Die Haut der Auberginen war komplett verkohlt, so dass das ganze Gericht wie Kohle schmeckte.
Ich tauschte mit meiner Frau, weil wir Hunger hatten und hofften, das jeweils andere Gericht sei besser!
Mittlerweile quengelte Junior, er sei hungrig. Also fragte ich, ob es „seconds“, also Nachschlag gab. Ja, selbstverständlich. Die Marge bei den Nudeln muss trotz Salat und kleinem Saft, den es dann später gab, enorm sein. Die Nudeln werden nur durch die Tomatensosse gezogen, vielleicht bleiben 10 gr Fleisch hängen. Aber Recht hat er: Gerade unsere Kinder essen zu viel Fleisch! Wir bestellten dann noch eine Kugel Eis für Junior und einen Saft. Wir hatten vergessen, dass dieser ja inklusiv war.

Der Kellner fragte uns, wie es schmeckte, war aber nicht sonderlich interessiert und empfahl uns stattdessen den Blick in die Dessert Karte. Wir hatten nun aber komplett das Vertrauen verloren und verlangten die Rechnung. Wir wollten den Besuch unter Erfahrung abbuchen und nicht wieder hin.

Aber die Rechnung erstaunte uns dann doch. Die 2. Portion Spaghetti wurde voll als Kindermenü berechnet. Nun verlangte ich nach der Geschäftsführerin. Der tat alles ganz schrecklich leid. Dass wir so schlecht gegessen haben, so etwas kommt sonst nie vor und zog die beiden Kindermenüs von der Rechnung ab. Warum die Kindermenüs? Keine Ahnung.

Wir zahlten dann die 28 Euro, rundeten sogar auf 30 auf. Flughafen ist nun mal schlecht und teuer. Wir haben keine bösen Gefühle, werden aber auch nicht noch einmal dort essen gehen.

Danach holten wir uns bei Pret-a-manger 2 Sandwichs und 2 Salate. 14 Pfund. Wir aßen es im Flugzeug. Alles war richtig lecker. Wir wissen, was wir in London in der Zukunft machen werden!

Gucken Sie sich auf Facebook die Fotos an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151590693278124.1073741845.168996673123&type=3

Die Homepage von Jamie’s Italian:
www.jamieoliver.com/italian/home

Unsere Empfehlungen für London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/ – vielleicht Londons bestes Restaurant
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3
Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – super relaxed und oberlecker: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/

Abends keine Kohlenhydrate

Keine Nudeln, keine Kartoffeln und bloß kein Brot – hilft der abendliche Verzicht auf Kohlenhydrate beim Abnehmen? 1 Studie beweist das, die andere Studie beweist genau das Gegenteil!

„Im Grunde gibt es dazu nur zwei Studien“, informierte Dr. Anette Buyken von der Universität Bonn auf der Fachtagung des Verbands für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB) in Gießen. In der einen Studie hätten übergewichtige Frauen eine zweiwöchige strikte Diät mit 1.000 Kalorien pro Tag und abends Mahlzeiten ohne Kohlenhydrate befolgt und dabei mehr Gewicht verloren als die Vergleichsgruppe. Aber wie so häufig in der Wissenschaft gebe es auch hier eine zweite Studie, die genau das Gegenteil zeige: Bei der Abnehmgruppe, die über sechs Monate hinweg Kohlenhydrate hauptsächlich am Abend zu sich nahm, waren die Gewichtsverluste größer als bei denjenigen, die Kohlenhydrate über den ganzen Tag verteilt zu sich nahmen.

Die Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel nach Aufnahme von Kohlenhydraten in der Norm zu halten, unterliegt dem zirkadianen Rhythmus, sprich unserer inneren Uhr. „In Bezug darauf könnte es sinnvoll sein, Kohlenhydrate am Abend einzuschränken“, räumte Anette Buyken ein. Möglicherweise könne der Insulinstoffwechsel davon profitieren. „Aber dies sollte besser erforscht werden, bevor man es der Bevölkerung empfiehlt“.

„Wenn wir uns bemühen, mehr Kohlenhydrate zu essen, ist das nicht unbedingt mit einem Nutzen belegt“, so die Auffassung von Buyken. Eine Reihe neuerer Studien spricht eher dafür, weniger Kohlenhydrate auf den Teller zu bringen.

Mehr oder weniger Kohlenhydrate – das wird fast schon zur Frage von „Sein oder nicht Sein“ stilisiert, so leidenschaftlich wird in den Medien, aber auch in der Wissenschaft darüber diskutiert. „Wenn wir über Kohlenhydrate reden, sollten wir weniger über die Quantität als über die Qualität von Kohlenhydraten reden“. Das sähe Ernährungswissenschaftlerin Buyken als Kernbotschaft an die Verbraucher lieber. Kinder beispielsweise, die in der Pubertät weniger blutzuckersteigernde Kohlenhydrate zu sich nehmen, verbessern im jungen Erwachsenenalter ihre Insulinsensitivität, das ist die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin, und haben somit langfristig eine geringeres Risiko für einen Typ-2-Diabetes. Das konnte Buyken im Rahmen der in Dortmund durchgeführten DONALD-Studie nachweisen.

Die Qualität von Kohlenhydraten lässt sich nicht nur am Vollkornanteil, sondern auch am so genannten glykämischen Index, kurz GI, festmachen. Dieser beschreibt, wie stark ein kohlenhydratreiches Lebensmittel den Blutzucker erhöht. Noch fehlen wissenschaftlich harte Fakten, die den Index in alle Richtungen absichern. Doch die Tatsache, dass sich bereits kleine GI-Änderungen positiv auf den Insulinstoffwechsel und vermutlich viele weitere Erkrankungen auswirken, spricht laut Buyken dafür, kohlenhydratreiche Lebensmittel nach ihrem glykämischen Index auszuwählen. Als günstig erweisen sich hierbei Nudeln, Basmati-, Parboiled- oder Naturreis, kernige Müslis mit getrockneten Früchten und Nüssen, Hülsenfrüchte, heimisches Obst und Gemüse – und Vollkornbrot aus ganzen Körnern.
Irmingard Dexheimer, www.aid.de

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 02. März 2013, 17.20 – 17.50 Uhr: Kochen mit Martina und Moritz – mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Maultaschen und Ravioli – Nudeln in Hülle und Fülle

Es sind wahrhaft globale Leckerbissen. Teigtäschchen liebt man in vielen Küchen rund um den Erdball. Alle haben sie gemein: In einer Hülle aus dünnem Nudelteig – mal eckig, mal rund, zum Hütchen gebogen, als Dreieck oder Beutel – steckt eine würzige Füllung. Martina und Moritz zeigen Ravioli mit einer verblüffenden, süßlich-pikanten Kürbisfüllung und Tortelli, gefüllt mit cremiger Ricotta und Schinken. Mit ihrer genauen Anleitung Schritt für Schritt gelingen alle diese Teigtaschen ganz bestimmt. Wie man sie jeweils serviert, was als Sauce am besten passt und was als Getränk dazu sich eignet, verraten sie natürlich auch. Und dann gibt es noch – ein Blick in die Küchen Asiens darf doch bei den beiden nie fehlen – superdelikate chinesische Teigtäschchen, mit Hähnchenfleisch gefüllte, hauchzarte Wan Tan, deren Teighüllen sogar Martina fertig im Asienladen kauft…
Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

Heute ist Weltnudeltag

Nudeln in Fakten und Zahlen – Deutsche essen 8 kg Nudeln pro Jahr – Lieblingsgericht der Deutsche ist Spaghetti Bolo – Italiener verbrauchen 30 kg pro Kopf und Jahr – das erste Nudelrezept stammt aus China vor 2000 Jahren

Heute, am 25. Oktober, wird das 18. Mal in Folge der Weltnudeltag gefeiert. Kein Lebensmittel ist so beliebt wie die Nudel. Ihre unterschiedlichen Formen und Kreationen ziehen sich durch nahezu jede Kultur der Welt. Inzwischen kann
aus mehr als 200 verschiedenen Nudelformen gewählt werden.
Einer Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Emnid zufolge ist das Lieblingsessen der
Deutschen Spaghetti Bolognese, gefolgt von Spaghetti mit Tomatensauce. Erst
auf Platz drei folgt das panierte Schnitzel. Allein in Deutschland lag der
Pro-Kopf-Verbrauch an Nudeln im Jahr 2011 bei knapp 8kg. Dies entspricht
einem bundesweiten Verbrauch von insgesamt 280 Millionen Packungen Spaghetti
im Jahr. 34% aller Deutschen essen mehrmals pro Monat Nudeln, knapp die
Hälfte aller Deutschen sogar einmal oder mehrfach die Woche.

Deutschland
belegt hiermit den 12. Platz der Weltrangliste. Auf Platz 1 liegt wenig
überraschend Italien – „Spaghettifresser“ trifft also doch zu – mit einem Durchschnittsverbrauch von 30kg pro Person
und Jahr, gefolgt von Venezuela und Tunesien. Dennoch stammt die Nudel
ursprünglich nicht aus Italien, sondern aus China. Dort wurde vor mehr als
2000 Jahren das erste Nudelrezept auf Pergament festgehalten.

Hauptgrund für die große Beliebtheit der Pasta ist sicherlich die
Vielseitigkeit der Nudel. Kein anderes Lebensmittel lässt sich so
unterschiedlich kombinieren. Ob als Beilage oder Hauptgericht, mit heller
oder dunkler Sauße, mit oder ohne Füllung – der Kreativität sind keine
Grenzen gesetzt. Eine Möglichkeit, nicht nur die Beilagen zur Pasta, sondern
auch den eigentlichen Nudelteig individuell zu gestalten, bietet das
Unternehmen Pastarie. In drei einfachen Schritten kann der Kunde unter
www.pastarie.com aus sorgfältig ausgewählten BIO-Zutaten seine eigene Pasta
kreieren und direkt online bestellen.