Nils Henkel

Oben angekommen ist Nils Henkel schon lange. Jetzt kocht er auch oben – auf dem Johannisberg. Und er hat richtig Lust auf den Rheingau, denn als Küchenchef des Gourmet Restaurants von Burg Schwarzenstein kann er all‘ das verwirklichen, was ihm wichtig ist. Ab Februar wird Henkel, der sich zwei Michelin Sterne, 19 Gault Millau Punkte und viele Auszeichnungen erkocht hat, die Gäste von Burg Schwarzenstein verwöhnen und mit neuen Ideen für frischen Wind im Rheingau sorgen. Auf dem Johannisberg findet Henkel eine perfekte Bühne. Das Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein gehört unbestritten zum Besten, was die weltberühmte Weinregion zu bieten hat.

Den Schritt in den Rheingau ist Nils Henkel sehr bewusst und nach reiflicher Überlegung gegangen. Er sagt: “Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier im Rheingau. Burg Schwarzenstein liegt wunderschön in den Weinbergen und bietet den perfekten Rahmen für meine naturverbundene Küche. Neben fantastischen Weinen stammen aus dieser Region auch viele kleine Produzenten, die meine Küche sicherlich bereichern werden“.

Achtsamkeit und purer Genuss
Mit seiner Pure Nature Küche hat Nils Henkel einen ganz eigenen Weg eingeschlagen. Seine neue deutsche Küche sorgt für Überraschungen am Gaumen und auf dem Teller. Einfallsreich und erfrischend spielt er mit Texturen und Aromen – souverän und immer orientiert an den Jahreszeiten. Aus der Natur schöpft er Kraft. Beim draußen sein und beim Kochen. Mit sensibler Achtsamkeit integriert Nils Henkel die Schätze, die Natur und Region uns schenken, in seine Gerichte. Wilden Kräutern und alten Gemüsesorten widmet er besondere Aufmerksamkeit und setzt sie oft als Hauptdarsteller in den Mittelpunkt seiner Menüs. Fisch und Fleisch sind daher bei manchen Gerichten eher sinnvolle Begleiter, wobei Henkel, der von der Ostseeküste stammt, ein Faible hat für alles, was aus dem Wasser kommt. Die raffinierten Kreationen gleichen kleinen Kunstwerken, bei denen der Eigengeschmack der Produkte an erster Stelle steht. Der pure Genuss – auch fürs Auge!

Auf Burg Schwarzenstein wird Nils Henkel an alte Erfolge anknüpfen und neue Ideen in die Tat umsetzen. Mit den Menüs „Fauna“ und „Flora“, die er für die Gäste auf dem Johannisberg kreiert, bleibt er sich und seinem Kochstil treu. Aus Überzeugung. Das Menü „Flora“ ist komplett vegetarisch, dabei aber so deliziös und facettenreich, dass selbst passionierte Fleischliebhaber nichts vermissen werden. Das Menü „Fauna“ überzeugt mit den besten Produkten vom Land und aus dem Wasser, intelligent verknüpft mit den Aromen der Welt. Aufhorchen lassen wird garantiert auch eine auf die Menüs abgestimmte nicht alkoholische Getränkebegleitung aus Tees, Säften und Essenzen. Eine schöne und innovative Ergänzung zu der liebevoll gepflegten Weinkarte, auf der vertretenen Rieslinge und Spätburgunder aus dem Rheingau ebenso vertreten sind wie zahlreiche internationale Gewächse.

Man Spannung erwarten auch Burg Schwarzensteins Gastgeber Stephanie und Michael Teigelkamp den neuen Mann an ihrer Seite. Beide sind überzeugt davon, dass jetzt zusammen kommt, was zusammen gehört. „Nils Henkel ist ein genialer Koch und langjähriger Relais & Châteaux Kollege. Dass er sich dazu entschlossen hat, die Leitung des Gourmetrestaurants hier bei uns zu übernehmen, erfüllt uns mit Stolz und großer Freude. Damit setzen wir einen Meilenstein in der hiesigen Gastronomie. Die ganze Region wird davon profitieren – sowohl die herausragenden Winzer, als auch unsere Kollegen aus der Gastronomie“, sagen die Teigelkamps.

Vom Schloss auf die Burg
Nils Henkel begann seine Ausbildung als Koch 1986 im Romantikhotel Voss-Haus in Eutin. Danach setzte er seine Laufbahn in den Hamburger Restaurants Le Jardin im Raphael Hotel sowie im Landhaus Scherrer bei Heinz Wehmann und im Il Ristorante fort. Als Souschef ging er ins Münsterland und arbeitete im Coesfelder Valkenhof bei Pascal Levallois und in Averbeck´s Giebelhof in Senden.

Den finalen Schliff, zunächst als Sous-Chef, holte sich Nils Henkel ab 1997 im Althoff Schlosshotel Lerbach im Restaurant Dieter Müller, wo er 2004 die Position des Küchenchefs sowie Dieter Müllers Stellvertretung übernahm. 2008 wurde er hier alleiniger Küchenchef. Gemeinsam mit seinem Küchenteam führte Nils Henkel das Traditionshaus im Glanz von 2 Michelin Sternen in die kulinarische Moderne. Nachdem die Althoffgruppe Schloss Lerbach Ende 2014 verlassen hatte, arbeitete Henkel als Freiberufler. Er gab Kochseminare, entwickelte Rezepte und feine Produkte. Neben seiner Tätigkeit als Autor beriet er Gastronomiebetriebe und Unternehmen und war und ist ein gern gesehener Gast bei Gourmetfestivals im In- und Ausland.

Die Liste der Auszeichnungen, die Henkel sich erkochte, ist lang. 2008 war er Koch des Monats Mai der Zeitschrift „Der Feinschmecker„. Der Gault Millau zeichnete Henkel 2009 zum Koch des Jahres aus. 2010 erschien sein Kochbuch „Pure Nature“ im Fackelträger Verlag, und die Leser des Diners Club Magazins wählten ihn zum innovativsten Koch. Im Jahr 2012 kürte ihn das Branchenmagazin „Rolling Pin“ im Rahmen des Leaders of the Year Award zum Koch des Jahres. Seit 2006 ist Henkel auch Mitglied bei den „Jeunes Restaurateurs“, der Vereinigung junger deutscher Spitzenköche. Jetzt kommt er auf den Johannisberg und setzt dem Rheingau Glanzlichter auf.

www.burg-schwarzenstein.de

Honig Test

Honig ist ein Spiegelbild der Natur, aus der er stammt. Und so stecken teilweise Glyphosat und Gentechnik aus dem Hause Monsanto mit im Glas, wie eine neue Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Das gilt nicht nur für konventionelle, sondern auch für einige Bio-Produkte. Immerhin acht Marken kann das Verbrauchermagazin aber empfehlen.

ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut die Qualität von konventionellem und ökologischem Honig ist, und hat 20 Marken ins Labor geschickt. Richtig zufrieden war das Verbrauchermagazin mit den meisten Produkten nicht, auch einige Bio-Marken enttäuschten. So fand das von ÖKO-TEST beauftragte Labor ausgerechnet in zwei Bio-Honigen Rückstände des Arzneimittels Amitraz. Es wird zur Bekämpfung der Varoa-Milbe eingesetzt, ist in der ökologischen Bienenhaltung aber verboten. In vier Produkten steckte Glyphosat, welches von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wird. Das Monsanto-Spritzgift vernichtet zudem Unkraut, das für Bienen eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Außerdem analysierten die Tester in sechs Honigen das Insektizid Thiacloprid, das den Orientierungssinn der Bienen stört. Dazu kommen in sechs Gläsern erhöhte Mengen von Pyrrolizidinalkaloiden – das sind natürliche Gifte, die Pflanzen als Schutz vor Fraßfeinden bilden, die aber als leberschädigend und krebserregend gelten. In allen getesteten Marken, die Anteile von Honig aus Amerika enthalten, stecken ebenso gentechnisch veränderte Pollen von Soja oder Raps.

Aus welcher Region der Honig stammt, ist aber nicht immer erkenntlich, weil die Anbieter die Verbraucher darüber oft im Unklaren lassen: Auf der Verpackung sind dann Herkunftsangaben wie „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ zu lesen.

Nichtsdestotrotz kann ÖKO-TEST acht Produkte mit dem Testurteil „sehr gut“ oder „gut“ auszeichnen, darunter fünf Bio-Produkte. Das Verbrauchermagazin rät zu Bio-Honig. Dieser ist zwar nicht gesichert pestizidfrei, weil für Bio-Honige die gleichen Rückstandsgrenzwerte wie für konventionelle Produkte gelten. Dennoch ist der Kauf von Bio-Honig sinnvoller, weil Bio-Imker bei der Bienenhaltung deutlich strengere Vorschriften erfüllen müssen. So dürfen sie beispielsweise die Flügel der Bienenkönigin nicht beschneiden, um sie am Schwärmen zu hindern.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Song Saa Private Island

In Kambodschas unberührtem Koh Rong Archipel liegen zwei idyllische Inseln Seite an Seite im Ozean. Bei den Einheimischen ist die Inselgruppe als „Song Saa“ bekannt, was in der Sprache der Khmer „die Verliebten“ bedeutet. Auf Song Saa Private Island, dem ersten Private Island Resort Kambodschas, gehen exklusiver Barfußtourismus, Nachhaltigkeit und Luxus Hand in Hand. Für das australische Paar Rory und Melita Hunter war es zum Lebenstraum geworden, einen umweltschonenden Rückzugsort inmitten eines unerforschten Paradieses zu schaffen, der dennoch ultimativen Luxus bietet.

Destination und Lage
Song Saa Private Island erstreckt sich über die beiden Inseln Koh Ouen und Koh Bong, nur durch eine kleine Hängebrücke über dem dortigen Meeresschutzgebiet miteinander verbunden. Das Resort liegt mit dem Speedboot etwa 45 Minuten von der Küstenstadt Sihanoukville entfernt. Ein Großteil von Kambodschas Inseln, die wie Juwelen im saphirblauen Wasser des Golfs von Thailand liegen, ist noch unerschlossen, sodass die Gäste von Song Saa Private Island zu den ersten zählen, die diese unberührte Welt der Ruhe und Erholung mit ihren jungfräulichen Regenwäldern, farbenfrohen Riffen sowie funkelnd weißen Sandstränden erleben dürfen. Von der etwa vier Fahrstunden oder per Flug in nur 40 Minuten erreichbaren Hauptstadt Phnom Penh gehen täglich mehrere Direktflüge in die Hauptverkehrsknoten Asiens.

27 exklusive Villen
Die nur 27 privaten Villen von Song Saa Private Island wurden aus nachhaltigen Materialien im Einklang mit der Natur erbaut und spiegeln im Design die schlichte Schönheit der natürlichen Umgebung wider ohne dabei auf jeglichen Luxus zu verzichten. Von ihrer Overwater-, Strand- oder Dschungel-Villa aus haben Gäste einen uneingeschränkten Blick, um sowohl Sonnenaufgang als auch -untergang genießen zu können. Vervollständigt wird dieser Traum durch private Swimmingpools und alle Annehmlichkeiten, wie sie sich Robinson Crusoe auf einer verlassenen Insel nur hätte wünschen können.

Die acht Overwater-Villen (sechs mit einem Schlafzimmer auf 135 m² sowie zwei mit zwei Schlafzimmern auf 301 m²) bieten ein luxuriöses Zuhause auf Zeit und verfügen neben einem eigenen Pool über eine Glasbodenfläche in der privaten Lounge, die einen fantastischen Blick auf die Unterwasserwelt ermöglicht, sowie einen direkten Treppenzugang ins Meer. Die elf Dschungel-Villen (neun mit einem Schlafzimmer auf 135 m², zwei mit zwei Schlafzimmern auf 301 m²) sind harmonisch in die Natur integriert und ermöglichen ein Sonnenbad am eigenen Deck mit anschließender Erfrischung im Pool sowie unter der Außen- oder Innendusche. Jede der sieben Strandvillen bietet ihren Gästen 230 Quadratmeter Grundfläche und bietet neben dem privaten Pool und einem eigenen Strandabschnitt sogar die Möglichkeit auf dem villaeigenen Plateau ganz privat am Strand zu speisen.

Das ultimative Honeymoon-Domizil ist die Royal Villa für zwei Personen (301 m²). Sie verfügt unter anderem über einen eigenen Anlegesteg für Speedboot-Ausflüge sowie einen 33 Quadratmeter großen Privatpool und bietet all denjenigen, die ein abgeschiedenes Insel-Hideaway suchen, außergewöhnlichen Luxus und absolute Privatsphäre.
Die Schlafzimmer aller Villen, die auf drei Seiten über Glasfronten zu öffnen sind und einen Blick auf den privaten Strand, den Golf von Thailand oder auf den ursprünglichen Dschungel ermöglichen, warten mit Kingsize-Bett auf. Zwei Waschbecken, große Spiegel, eine Innen- sowie eine Regenwald-Außendusche unter freiem Himmel machen aus jedem der Zimmer ein regelrechtes Badehaus. Ankleide- und Lounge-Bereich, Entertainment-Center mit Leinwand, Projektor, Dolby-Surround sowie W-LAN komplettieren den Villenbereich. Auf der privaten Terrasse finden sich ein Pool, ein Sala (überdachtes Tagbett) sowie Sonnenliegen.

Architektur und Design
Song Saa Private Island verkörpert die ultimative Definition von luxuriöser Natürlichkeit. Die 27 Gästevillen sind auf harmonische Art und Weise in die Natur integriert. Für das Interieur und die Architektur der Villen und Hauptgebäude ist Mitgründerin Melita Hunter verantwortlich. Sie kennt die Inseln seit dem Jahr 2004 und konnte die Gegebenheiten, Wetterbedingungen und Rohstoffe ausgiebig studieren, da sie und Rory zwei Jahre lang auf der Insel lebten. Das komplette Design im rustikalen Stilchic und charakteristischen Robinson Crusoe Stil stammt aus ihrer Hand. Die höchst individuelle Bauweise mit vielen natürlichen Materialien ist von Kambodschanischen Fischerdörfern inspiriert mit kleinen Besonderheiten wie Reetdächern, grob bearbeiteten Holzbalken und Möbelstücken aus Treibholz.

Verbleichte Äste zieren Geländer und Treppenaufgänge. Auch angespülte Muscheln und zahlreiche weitere Naturmaterialien der Inseln wurden in die Architektur und das Design der Villen eingearbeitet. Der künstlerische Stil, der Song Saa Private Island eigen ist, zelebriert zu hundert Prozent die Natur.

Restaurant und Food-Konzept
Im Herzen des Resorts befindet sich das spektakulär auf Stelzen über dem Ozean errichtete Overwater-Restaurant „Vista“ mit Lounge, von wo aus sich eindrucksvolle Blicke auf den Sonnenuntergang, die Meereslandschaft und sternenklare Nächte eröffnen. Diniert wird hier oder an einem der zahlreichen Traumplätze der Inseln, etwa am Strand unter freiem Himmel, in der „Driftwood Bar“ mit eigenem Pizzaofen oder ganz privat in der Villa. Der Küchenchef und sein Team setzen ganz auf heimische Zutaten wie lokalen Fisch aus nachhaltiger Fischerei, Gemüse vom inseleigenen Beet, regional angebaute Produkte oder dem eigens für Song Saa produzierten Käste aus Büffelmilch. Der Sous-Chef zeigt den Gästen bei Kochkursen die Kunst der kambodschanischen Küche.

Spa und Wellness
Mit dem Song Saa Sanctuary bietet das Resort einen neuartigen Ansatz für ganzheitliches, persönliches Wohlbefinden, basierend auf den Prinzipien von Stille, Heilung und Segen. Das Spa-Team setzt sich aus einheimischen Heilpraktikern und internationalen Therapeuten zusammen. Bei traditionellen Anwendungen nach den Heilmethoden der Khmer kommen lokale Produkte wie Heilkräuter und Pflanzen aus der Region oder das im Nachbardorf Prek Svay hergestellte Kokosnuss-Öl zum Einsatz. Am Ende jedes Treatments erhält der Gast eine zusammengerollte, von buddhistischen Mönchen gesegnete Botschaft. Die ganzheitlichen Behandlungen finden nicht nur in Behandlungsräumen oder der eigenen Villa statt, auch große Steine, oder der Pool kommen dabei zum Einsatz und bieten den Gästen einen ehrwürdigen und ruhigen Ort zur Regeneration und Erholung. So wird jeder Ort auf Song Saa Private Island zum Sanctuary.

Die Gründer Rory und Melita Hunter
Die Entstehungsgeschichte von Song Saa Private Island ist so einzigartig, dass sie ebenso gut aus Hollywood stammen könnte. Das australische Paar Rory und Melita Hunter, erfolgreich im Marketing-Business und als Designerin, entdeckten während ihrer Kambodscha-Reise die beiden zusammenhängenden Inseln in desolatem Zustand. Spontan und ohne jegliche Tourismuserfahrung kauften Sie einem Fischer die Insel ab und begannen an ihrem Traum von einem luxuriösen Eco-Resort zu arbeiten. Dabei hatten sie neben politischen Hürden mit zahlreichen Hindernissen zu kämpfen: Erst nahm ihnen die Wirtschaftskrise alle Investoren, dann erkrankte Melita an Gebärmutterhalskrebs, durch den sie keine Kinder mehr bekommen hatte. Mit der Adoption des kambodschanischen Jungens Naryth kehrte die Hoffnung zurück. Heute bestreiten Rory und Melita in Kambodscha neue Wege und sind absolute Vorreiter im Bereich des nachhaltigen Luxustourismus. 2015 ehrte das Weltwirtschaftsforum Rory Hunter für sein nachhaltiges Engagement mit der Ernennung zum Young Global Leader.

Die Song Saa Foundation
Der Erste zu sein, der in Kambodscha eine Privatinsel ausbaut, bringt nicht nur neue Gelegenheiten mit sich, sondern auch die Verantwortung, einen Benchmark für nachhaltige Entwicklung zu etablieren. Zentraler Aspekt der Vision von Rory und Melita Hunter ist der tiefe Respekt vor der Natur und der Bevölkerung, weshalb sie neben dem Resort die eigenständige Song Saa Foundation gründeten.
Die Song Saa Foundation setzt bedeutende soziale sowie Umwelt- und Naturschutzprojekte um. Zu ihren bisherigen Erfolgen zählen die Gründung von Kambodschas erstem Marineschutz-Reservat sowie die Überwachung der Fischbestände, um die sensible Unterwasserwelt zu schützen, welche auch Indopazifische Seekühe, Seepferdchen und exotische, seltene Fischarten beheimatet. Darüber hinaus unterstützt die Song Saa Foundation benachbarte Dörfer, sorgt für Bildungsmöglichkeiten und fliegt regelmäßig ein amerikanisches Ärzteteam zur medizinischen Versorgung der Einheimischen ein. Ein Großteil des Song Saa-Teams besteht aus Einheimischen, die mit Song Saa eine Ausbildung, Unterkunft und Perspektive erhalten. Auch die Einführung eines Waste-Management-Systems und die Schulung der Bevölkerung zum Thema Ressourcenaufbereitung ist Teil der täglichen Arbeit der Conservation Manager von Song Saa.

Sport und Aktivitäten
Jede Menge Aktivitäten werden angeboten, um den Gästen stilgerecht das umliegende Archipel, die faszinierende Landschaft und die ungezwungen freundlichen Menschen näher zu bringen. Mit dem Kajak Süßwasser-Flussmündungen hinauf, zu Fuß durch den jungfräulichen Regenwald, Schnorchel-Trips zusammen mit dem Meeresbiologen des Resorts, Kochkurse mit Khmer Rezepten oder Ausflüge mit den Conservation Managern zu einheimischen Fischerdörfern – dies alles ist Teil des Song Saa Erlebnisses. Darüber hinaus können sich die kleinen Gäste sich als Schatzsucher fühlen und mit Plänen die Insel nach verborgenen Schätzen absuchen. Von der privaten Movie-Night mit den neusten Filmen bis hin zum Vollmond-Picknick bleiben keine Wünsche offen.

Hochzeit
Für Gäste, die sich gerne auf Kambodscha das Ja-Wort geben möchten, könnte es wohl kaum einen magischeren Ort für eine Eheschließung geben. Song Saa organisiert exklusiv für das Brautpaar und die Hochzeitsgäste einen Transfer zu der naheliegenden Insel Koh Toch, auf der sich ein buddhistischer Tempel befindet. Koh Toch bedeutet in der Sprache der Khmer so viel wie „Vertrauter“. Hier kann eine Trauung stattfinden, die es so wohl nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Song Saa kreiert individuelle Hochzeitszeremonien und ermöglicht der Hochzeitgesellschaft einen unvergesslichen Tag und den Eheleuten den perfekten Start in ein gemeinsames Leben.

www.songsaa.com

Das Geheimnis des Küchengartens

Schon in der Antike waren die Früchte in der Gegend des heutigen Umbrien, wo das Castello di Reschio seine Ländereien hat, aus der feinen kulinarischen Kunst der echten mediterranen Küche nicht wegzudenken. Um die Gunst der Natur biodynamisch in die Küche einzubinden, unterhält die Osteria des Castello di Reschio einen Küchengarten, der an das organische Wachstum der Kräuter, Gemüse- und Obstsorten ebenso hohe Maßstäbe setzt wie an die Zubereitung der frischen Zutaten.

Die weitläufigen Gartenanlagen des Castello di Reschio fügen sich in perfekter Harmonie in die Umgebung ein. Thymian, Rosmarin, Lavendel und natürlich Rosen sowie Fichten und Maulbeerbäume gedeihen prächtig in der sanften grünen Hügellandschaft, in die sich auch die exklusiven Ferienvillen so malerisch einbetten. Die Temperaturen des mediterranen Klimas bieten mit ihrem Mix aus kühlen Tagen und heißen Sonnenstunden den optimalen Nährboden für die mannigfaltigen regionalen Pflanzen.

Der Küchengarten
Wenige hundert Meter entfernt von der typisch italienischen Osteria des Castello di Reschio findet sich ein Kräuter- und Gemüsegarten, der eigens für die Küche angelegt wurde. Die Küchenchefs der Osteria lieben es, die Zutaten frisch auf dem Feld anzuschneiden, bevor sie nach allen Regeln der italienischen Kochkunst zubereitet werden. Eine Frucht ist besonders beliebt in dieser Saison: die Artischocke. Sie verdankt ihre Beliebtheit ihrem einzigartigen Geschmack, den grenzenlosen Möglichkeiten der Zubereitung und ihren wohltuenden entgiftenden Eigenschaften, die sie zur Heilpflanze machen.

‚Synergistic Gardening‘
Die Beete des Küchengartens wurden nach dem System des ‚Synergistic Gardenings‘ angelegt, mit dem Ziel, die Küche mit Gemüse, Früchten und Blumen bester Qualität zu versorgen. Die besonders nachhaltige Methode wird höchsten Ansprüchen an biologisch-organischen Anbau gerecht. Ein Geheimnis besteht darin, den Boden in seiner natürlichen Entwicklung nicht zu stören und den Austausch mit der Bodenlebewelt in der Rhizosphäre zu fördern. Die über Jahre aufgebauten Hügelbeete werden gemischt angepflanzt, so dass Tomaten, Auberginen und Zucchini zwischen Blumen, Salat und Kräutern nicht nur einen intensiven Geschmack entwickeln, sondern auch ein wild romantisches Bild ungestörter Schönheit der Natur abgeben.

Zu Gast in einer Ferienvilla
Einige auserwählte Villen des Castello di Reschio stehen als großzügiges, aufwendig renoviertes Feriendomizil mit bis zu sieben Schlafzimmern zur Verfügung.
Auf Wunsch wird für die Gäste der exklusiven Ferienvillen eine Kochstunde mit einem der talentierten Haus-Köche arrangiert. Wer sich einfach nur zurücklehnen möchte, lässt sich jedoch in der Osteria oder privat in der Villa bekochen.

Schon Gwyneth Paltrow war hier zu Gast und schrieb begeistert über die ’synergic gardens‘ der Nencia Bolza, die hier im Familienbesitz Castello di Reschio ihre Garten-Philosophie jedes Jahr aufs Neue plant und umsetzt.

Castello di Reschio, ein privates Anwesen auf 1200 Hektar mit 50 mittelalterlichen Farmhäusern und einer Burg, befindet sich im Herzen der Natur-Kulisse Umbriens. 20 Häuser wurden bereits verkauft und von Architekt und Interior Designer Benedikt Bolza, zusammen mit seinem Team gemäß der Wünsche ihrer neuen Eigentümer zu originellen Villen restauriert. Sechs der bereits verkauften Häuser werden als luxuriöse Ferienvillen, deren Größe von zwei bis hin zu sieben Schlafzimmern variiert, zur Miete zur Verfügung gestellt. Die verbleibenden Häuser stehen zum Verkauf, in Kombination mit dem exklusiven Design- und Turnkey-Restaurierungsservice, das Reschio weltweit renommiert macht. Sicherheit und Privatsphäre gehören zu den Vorzügen, in deren Genuss sowohl die einzelnen Villeneigentümer als auch die Mietgäste von Castello die Reschio kommen. Es stehen Annehmlichkeiten wie etwa private Haushälter und Fahrservice zur Verfügung.

Das Angebot an Aktivitäten und Unternehmungen auf und rund um Reschio verspricht Abwechslung: Schwimmen im privaten Pool, Joggen, Mountainbiken, Tennis, Jagen, Fischen, Reiten uvm. Die Städte Assisi, Arezzo, Siena, Cortona und Perugia sind etwa eine Stunde Autofahrt entfernt. Mitten auf dem Gelände liegt das Andalusier-Gestüt der Eigentümerfamilie Bolza, auf dem einige der besten, reinrassigen andalusischen Pferde der Welt gezüchtet und trainiert werden. Das Architectural Digest Magazine zählt Benedikt Bolza zu den 100 einfallsreichsten und inspirierendsten Architekten unserer Zeit. Unter der Marke „BB for Reschio“ entwirft Benedikt Bolza ebenfalls Möbel- und Beleuchtungsstücke, die in den Castello di Reschio Interiors zu finden sind und vor Ort erworben werden können.

www.reschio.com

Kochen mit und wie Südtiroler

Exklusive Kochkurse und Workshops für Feinschmecker mit Spitzenköchen und Bäuerinnen

Wem der Magen nach mediterraner Leichtigkeit steht, der ist im Südtiroler Frühling gut bedient. Der Mix von alpin und mediterran ist in der lokalen Küche ebenso allgegenwärtig wie in den blühenden Landschaften zwischen Olivenbäumen und Alpenrosen. Einmal dem kreativen Spitzenkoch beim Spargelkochen über die Schulter schauen oder traditionelle Speckknödel mit den Bäuerinnen zubereiten? Von April bis Juni 2016 bietet die Urlaubsregion Südtirols Süden im Rahmen der Urlaubsinitiative „Zeit für Genuss und Bewegung“ teils wöchentliche, teils einmalige Kochkurse und Workshops an, die sich auf regionale und ursprüngliche Lebensmittel besinnen.

Am Herd mit Spitzenkoch Herbert Hintner – 18. Juni 2016
Kochen mit den frischen Erzeugnissen der Natur – das ist Herbert Hintners Credo. Für den Südtiroler Sternekoch hat die Verwendung regionaler und vor allem saisonaler Lebensmittel oberste Priorität. Nur durch sie kann die bäuerliche Kultur Südtirols erhalten werden und gleichzeitig die hohe Qualität zustande kommen, die ihn bis über die Grenzen hinweg bekannt werden ließ. Wie genau er seinen Gerichten den besonders vollmundigen Geschmack verleiht, können Urlaubsgäste nach Anmeldung beim Tourismusverein Eppan erfahren und ihn schließlich selbst auf seinem Weg zwischen traditioneller und moderner Genussküche begleiten: Im Restaurant „Zur Rose“ in St. Michael-Eppan bereitet der Profi am 18. Juni 2016 exklusiv mit seinen Workshop-Teilnehmern ein gesundes Frühjahrsmenü zu – anschließende Verkostung und Weinbegleitung inklusive. Herbert Hintners Ziel ist es, den Teilnehmern viele Anregungen für eine leichte und gut verträgliche Ernährung zu vermitteln, die sich auch zuhause leicht umsetzen lassen. Die Teilnahmegebühr beträgt 160 Euro pro Person inklusive Gourmet-Menü und Weinbegleitung.

Südtirols Zutaten für einen leichten Frühling – April bis Juni 2016
Köstliche Natur-Küche erwartet auch die Besucher des Gasthof „Wiesenheim“ in Klobenstein – denn am Rittner Sonnenplateau wachsen schon ab Mitte März hervorragende Speisepflanzen, die der dort ansässige Koch Florian Schweigkofler gut für seine Menüs verwenden kann. Mit Liebe und Begeisterung zeigt dieser jeden Freitag vom 2. bis zum 30. April sowie vom 28. Mai bis 25. Juni seinen Gästen, wie man die Produkte der Natur erkennt und bestmöglich einsetzt. Kosten: 10 Euro mit der RittenCard, 15 Euro ohne Gästekarte.

Marktbesuche mit den Bäuerinnen – April bis Juni 2016
Von April bis Juni organisiert der Tourismusverein Eppan immer dienstags einen Marktbesuch auf dem beschaulichen Rathausplatz. Unter fachkundiger Anweisung der Bäuerinnen Ricky Huber Ortler und Anni Innenhofer Pichler dürfen die Teilnehmer dort sämtliche saisonale Lebensmittel genau unter die Lupe nehmen: Es wird betrachtet, gerochen, verkostet – schlichtweg mit allen Sinnen genossen, bevor die eingekauften Produkte in der Küche des „Lanserhaus“ verarbeitet werden. Hier zeigen die Frauen ihr handwerkliches Geschick, wenn sie im Anschluss an den Marktbesuch frische Knödel, Kräutersalze und andere regionale Leckereien zubereiten. Die dreistündige Unternehmung inklusive Kochworkshop ist für 18 Euro pro Person beim Tourismusverein Eppan buchbar.

Diese und viele andere Angebote der Reihe Südtirol Balance – Zeit für Genuss und Bewegung sind über die Website balance.suedtirol.info buchbar. Weitere Informationen auch unter www.suedtirols-sueden.info

Michael Gahleitner

Vom Honig naschen, am Käse klopfen und dem Fisch tief in die Augen blicken: Was bei Michael Gahleitner in den Topf kommt, muss von höchster Qualität sein. Der neue Küchenchef des Bergresorts Werfenweng ist ein leidenschaftlicher Verfechter des Travel Charme GreenGusto®-Konzepts für nachhaltige Kulinarik: „Regional, ökologisch, transparent“ heißen seine Kriterien bei der Produktwahl, und die trifft er am liebsten selbst. Im engen Kontakt mit den Bauern und Produzenten aus der Region in und um Werfenweng, das als Modellort für sanfte Mobilität zum Synonym für Entschleunigung und Respekt vor der atemberaubend schönen Natur des Salzburger Lands wurde.

Vom Bio-Hof in die Haubenküche
GreenGusto® heißt in der Bergresort-Praxis: „Muhfrischer“, handgerührter Joghurt vom Unterhundshof, der das Vier-Sterne-Superior-Hotel auch mit bestem Bio-Rohmilchkäse beliefert. Öko-Butter vom Stroblgut, die goldgelb aus dem Fass direkt in die Bergresort-Küche geliefert wird. Oder Eier vom Kendlhof, auf dem die Hühner noch frei-laufend im Grünen ihr Tagwerk tun. Produkte wie diese liefern Michael Gahleitner die Basis für seine Küche und tragen ihren Teil zum vollmundigen Geschmack bei. Kunstvoll-kreativ kombiniert der Haubenkoch alpine Aromen mit ausgewählten internationalen Spezialitäten – Oktopus beispielsweise, Jakobsmuscheln und Iberico-Schweinebacke oder Zander, ebenfalls von zertifizierten Qualitätsbetrieben. Darüber hinaus bietet das Salzburger Land eine besondere Vielfalt an Kräutern: Blätter und Blüten aus liebevoll angelegten Kräutergärten oder von romantischen Kräuteralmen versprechen ein ganzheitliches Naturerlebnis und runden die Kreationen von Michael Gahleitner perfekt ab.

Alpenzeit, Feinspitz, Stroblhaus
Fürs nachhaltig-köstliche Genusserlebnis bietet das Travel Charme Bergresort Werfenweng gleich drei Adressen und damit eine beeindruckende Vielfalt: Alpenzeit heißt das Gourmetlokal des erst 2012 eröffneten Hotels in innovativem Design. Aktuell betört Michael Gahleitner Feinschmecker-Gaumen dort mit Gerichten wie Zweierlei Zander mit Fenchel und Petersilie, Oktopus an Nori Alge mit gesalzener Zitrone, Sepia Kuchen und Avocado sowie Erdbeer-Vanille-Törtchen. Die großzügig-anspruchsvolle Halbpension wird im Hauptrestaurant Feinspitz serviert ? mit Showküche, Panoramafenstern und einer sonnenverwöhnten Terrasse, von der sich ein herrlicher Panoramablick auf den Hochkönig eröffnet.

Ein besonderes Highlight ist für den neuen Küchenchef das historische Stoblhaus. Das rund 400 Jahre alte Bauernhaus, das an seinem Originalplatz ab- und auf dem Resortgelände wieder aufgebaut wurde, ist Event-Location und uriges Dorfwirtshaus in einem ? mit gemütlicher Hütten-Gaudi für die Gäste. Denn das Ambiente ist für Michael Gahleitner stets Teil des Erlebnisses. „Die Berge, die Seen, die Natur, die Gemütlichkeit und Gastfreundschaft der Region ? die Mischung aus alldem macht mich glücklich hier“, so der leidenschaftliche Koch und Snowboarder. Und genau das Gefühl will er auch den Gästen bieten.

Das Gourmetrestaurant Alpenzeit ist dienstags bis samstags jeweils von 18.30 bis 22.30 Uhr geöffnet (Küche bis 21.00 Uhr). Das Stroblhaus empfängt die Gäste mittwochs bis montags von 17.00 bis 22.00 Uhr (Küche bis 21.30 Uhr).

Weitere Informationen und Reservierung telefonisch unter +43 – 64 66 – 391 678 oder per Mail an werfenweng@travelcharme.com.

Helmut Leitner und Michael Matteotti

Küchenhef Helmut Leitner und sein Souschef Michael Matteotti aus dem Schloss Hotel Pichlarn SPA & Golf Resort haben eine ganz eigene kulinarische Interpretation der österreichichen Küche gefunden. Mit ihrer Linie Modern Taste bringen sie Leichtigkeit und Finesse in die schweren Speisen. Ihr Fokus liegt dabei auf typisch steirischen Gerichten mit internationalem Einfluss.

Wild und roh präsentiert sich die Natur um Aigen im Ennstal im Nordwesten der Steiermark. Inmitten dieser saftig-grünen Hügel und imposanten Bergmassive liegt eine wahre Oase der Ruhe: Das Schloss Hotel Pichlarn SPA & Golf Resort. Von hier aus kann man den atemberaubenden Ausblick in die unberührte Natur genießen und in gemütlicher Atmosphäre, bei einem guten Glas Wein, eine kleine Reise beginnen. Das edle Schloss muss man hierfür nicht verlassen, denn diese exklusive Reise durch die Steiermark ist kulinarischer Natur.
Reiseleiter sind Executive Chef Helmut Leitner und sein Souschef Michael Matteotti. Gemeinsam interpretieren sie bewährte steirische Klassiker ganz neu. Dabei verwenden Sie vorwiegend regionale und saisonale Produkte, die jedes Gericht zu einem wahren und vor allem ehrlichen Hochgenuss werden lassen. So stammt das Rindfleisch von steirischen Hochland Rindern, welche quasi direkt vor den Schlosstoren des Hotels grasen dürfen. Saibling und Forelle werden ausschließlich lebend aus der nahgelegenen Fischerei Trautenfels bezogen, um die hohen Qualitätsstandards der Küchenchefs aufrechtzuerhalten.

Neben feinen Fisch und Fleischspeisen findet sich auch der typische Ennstaler Steirerkas auf der Speisekarte des Schlossrestaurants. Serviert wird er entweder auf hausgemachtem Schlossbrot oder als Füllung in handgerändelten Nudeltaschen. Zu besonderen Anlässen und Events im Schloss Hotel Pichlarn SPA & Golf Resort werden auch gerne süße Naschereien wie Ennstaler Bauernkrapfen oder Raungerl (kleine frittierte Teigbällchen mit Zimt und Zucker) gereicht.

Neben den hohen Ansprüchen bei der Auswahl der Produkte wird in der Küche des Schloss Hotel Pichlarn SPA & Golf Resort auch viel Wert auf das Anrichten der Speisen gelegt. Überragender Geschmack trifft hier auf kunstvolle Ästhetik. Diese Liebe zum Detail wurde vom Gault Millau mit einer Haube ausgezeichnet.

Passend zur Spargel- und Bärlauchzeit verrät Executive Chef Helmut Leitner nun ein bislang gut gehütetes Küchengeheimnis. Damit sich nun jeder Hobbykoch ein bisschen steirische Haubenküche an den heimischen Herd holen kann.

Spargel-Brennnessel-Schnitzel mit Bärlauch-Topfenomelett
Zutaten für vier Portionen
800g Kalbfleisch (Schale)
240g frischer weißer Spargel
150g frische Brennnessel (nur kleine, zarte Blätter)
1 Bund Bärlauch
140g Butterschmalz
150ml Schlagsahne
200g Quark
150 ml Rinderbrühe
10 Eier
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Heizen Sie den Backofen auf 180°C vor und stellen Sie einen großen Topf mit gesalzenem Wasser sowie drei Pfannen bereit. Das Kalbfleisch wird in vier gleich große Schnitzel geschnitten und dünn plattiert. Dann den Spargel gründlich schälen und in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Der Spargel sollte darin bei leichter Hitze ca. 5 Minuten köcheln. Anschließend nehmen Sie den Spargel aus dem Topf, trocknen ihn auf etwas Küchenpapier kurz ab und schneiden ihn dann in 8cm große Stücke. Die Brennnessel sauber waschen und zusammen mit den Spargelstücken und dem Butterschmalz in eine heiße flache Pfanne geben und kurz anschwitzen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Eier, den Bärlauch, die Schlagsahne, den Quark und etwas Salz werden mit einem Stabmixer gut gemixt. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Eiergemisch ca. 1,5 cm hoch eingießen und kurz anbraten. Anschließend stellen Sie die Pfanne in den vorgeheizten Backofen und backen das Omelett ca. 10 Minuten aus. Währenddessen erhitzen Sie eine weitere Pfanne mit dem restlichen Butterschmalz.
Braten Sie darin die Schnitzel auf beiden Seiten kräftig an. Legen Sie den Spargel mit den Brennnesseln darauf und rollen Sie die Schnitzel eng ein. Die Schnitzelrollen geben Sie dann ebenfalls für ca. 3 Minuten in den Ofen. Geben Sie nun die Rinderbrühe zum Bratenrückstand der Schnitzelpfanne und lassen sie die Soße kurz einkochen.
Schneiden Sie das Omelett nach dem Backen in Stücke und richten Sie es zusammen mit der Sauce und den Fleischröllchen auf einem Teller an.

VKI Apfelsaft-Test

Pro Kopf konsumieren Österreicher jedes Jahr rund 7 Liter Apfelsaft. Im Supermarkt kann aus einem großen Spektrum zwischen klar und naturtrüb, zwischen Direktsaft und Konzentrat gewählt werden. Für den aktuellen Test, den der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Kooperation mit AMA Marketing durchgeführt hat, wurden 20 Apfelsäfte untersucht und bewertet: 10 Direktsäfte, 9 Apfelsäfte aus Konzentrat und ein naturtrüber Saft mit Zimtaroma.

Konkret wurden die Zusammensetzung, die Herkunft, das Vorhandensein von Schwermetallen, Pflanzenschutzmitteln und Schimmelpilzgiften überprüft. Weiters wurde ein direkter Geschmacksvergleich durchgeführt. Die Ergebnisse fielen weitestgehend positiv aus: Zehn von 20 Produkten erhielten sogar eine „sehr gute“ Bewertung. „Bei allen getesteten Apfelsäften gibt es derzeit weder bei Schwermetallen noch Pflanzenschutzmitteln oder Schimmelpilzgiften ein Problem“, ist VKI- Geschäftsführer Franz Floss zufrieden. „Allerdings stammen bei vielen Produkten die Äpfel nicht aus Österreich, auch wenn es die Auslobung in manchen Fällen nahelegt.“

Im Gesamtvergleich stehen jeweils Säfte von Spar am oberen und unteren Ende der Skala. Während Spar Natur pur Bio-Apfel naturtrüb mit 95 von 100 möglichen Punkten reüssiert, erhält der Apfelsaft „Spar 100% Apfel“ eine nur „weniger zufriedenstellende“ Bewertung. Grund: Dieser Saft aus Konzentrat entsprach nicht den von der Branche selbst definierten Qualitätsstandards. Ein erhöhter 5-HMF-Wert (Zuckerabbauprodukt) weist auf Wärme- und Lagerschäden hin.

Hoher Zuckergehalt: besser mit Wasser verdünnen
Apfelsaft enthält von Natur aus viel fruchteigenen Zucker. Im Test reicht die Spanne von 94 Gramm bei Biotrend (Lidl) bis zu 120 Gramm Zucker pro Liter bei happy day. Direktsäfte enthalten tendenziell etwas mehr Zucker als Apfelsäfte aus Konzentrat. „Wer einen Liter Apfelsaft trinkt, nimmt umgerechnet zwischen 24 und 30 Stück Würfelzucker zu sich. „Daher ist es aus Sicht der Ernährungswissenschaft ratsam, Apfelsaft mit Wasser zu verdünnen“, so VKI-Projektleitern Birgit Beck. Die Auslobung „kein Zucker zugesetzt“ ist übrigens eine Werbung mit Selbstverständlichkeit: Apfelsaft darf nämlich nicht „aufgezuckert“ werden.

Auf der Positivseite von Apfelsaft steht aber nach wie vor, dass dieser auch viele gesunde sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Das ist besonders beim Direktsaft der Fall, da sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorogensäure an Trübstoffe gebunden sind. Besonders hohe Werte an Chlorogensäure enthalten z.B. die Säfte von happy day, Jeden Tag und Spar Natur Pur.

Herkunft: Äpfel häufig aus Polen und Ungarn
Zehn Safterzeuger gaben an, ausschließlich Äpfel aus Österreich zu verarbeiten. Bei vier Produkten ist die Herkunft auch direkt auf der Verpackung zu erkennen, da sie das AMA- Gütesiegel bzw. AMA-Biosiegel tragen. Die meisten Säfte mit österreichischer Herkunft sind Direktsäfte (7 Produkte). „Bei Säften aus Konzentrat werden die Äpfel dagegen deutlich häufiger aus dem Ausland importiert“, informiert Floss. Nur für die Apfelsäfte aus Konzentrat von Billa, Pfanner (100% Apfel aus Österreich) und Spar (100% Apfel aus Steiermark) wird laut Herstellerauskunft Obst aus Österreich verwendet.

„Bei der Hälfte der getesteten Säfte kommen die Äpfel teilweise oder vollständig aus dem Ausland. Dabei werden insbesondere Polen und Ungarn häufig als Herkunftsländer genannt. „Das ist nun doch – im wahrsten Sinne des Wortes – eine ‚saftige Überraschung’“, so Floss. „Gerade hierzulande, wo es eine starke Produktion gibt, würde man annehmen, dass vorrangig heimische Äpfel verwendet werden.“

Zwei weitere Säfte lassen aufgrund von Auslobungen wie „Hergestellt in Österreich“ oder rot- weiß-roten Fahnen darauf schließen, dass die Äpfel ausschließlich aus Österreich stammen (Jeden Tag, Spar 100% Apfel). Das ist jedoch nicht der Fall. Diese Säfte werden nur in Österreich rückverdünnt und abgefüllt bzw. die Äpfel stammen nur zum Teil aus Österreich. Floss: „Auch bei Apfelsaft gilt daher: Bilder mit heimatlicher Idylle und rot-weiß-roten Fahnen sagen noch lange nichts über die tatsächliche Herkunft des Produktes aus.“

Preis und Geschmack: Gute Qualität für geringen Preis
Im Rahmen einer Blindverkostung erhielt der Apfel naturtrüb von Billa die besten Bewertungen. Insgesamt erreichten naturtrübe Apfelsäfte etwas bessere Ergebnisse als jene aus Konzentrat – mit Ausnahme des klaren Apfelsafts von Pfanner. Alles in allem gab es aber auch hier kaum etwas zu bemängeln.

Erwartungsgemäß ist Apfelsaft aus Konzentrat mit 0,79 bis 1,67 Euro/Liter billiger als ein Direktsaft (0,79 bis 1,99 Euro/Liter). Bio-Säfte kosten dabei nicht immer automatisch mehr als konventionell hergestellte. Der Direktsaft „Omi’s Apfelstrudel“ ist mit 5,80 Euro pro Liter der teuerste Saft im Test. Das mag wohl auch daran liegen, dass dieser mit dem Zusatz „Mit Zimt veredelt“ versehen ist. Bei näherem Blick auf die Zutatenliste zeigt sich allerdings, dass es sich hier lediglich um Zimtaroma handelt. Der „Apfelstrudel-Effekt“ lässt sich aber wohl auch kostengünstiger mit einer eigenhändig verstreuten Prise Zimt und ein bisschen Zitronensaft erreichen.

SERVICE: Alle Informationen zu den Testergebnissen gibt es in der April-Ausgabe des VKI-Testmagazins KONSUMENT.

Aufgepasst beim Kräutersammeln – sichere Bestimmung der Pflanzen ist wichtig

Verwechslungen beim Kräutersammeln können ernsthafte Folgen haben. Wer sich auf die Suche nach Wildkräutern und Heilpflanzen begibt, sollte deshalb die Pflanzenbestimmung nicht vernachlässigen. Ein gutes Fachbuch leistet hierbei wertvolle Unterstützung, die Bestimmung mittels Smartphone birgt hingegen Risiken.

Mit dem Frühling kommen die Wildkräuter und Heilpflanzen zurück. Es wird daher nicht mehr lange dauern, bis sich Menschen wieder in die Natur begeben, um dort Pflanzen zu sammeln. In diesem Jahr könnten es übrigens deutlich mehr als in den Vorjahren sein, da grüne Smoothies im Trend liegen und diese wiederum in Verbindung mit Wildkräutern besonders gut gelingen.

Heike Hübner und Stefan Ansahl, die eines der führenden Blog über grüne Smoothies betreiben, freuen sich über diese Entwicklung, da Wildkräuter besonders reich an Nährstoffen sind. Allerdings weisen die beiden Smoothie-Experten darauf hin, dass eine sichere Bestimmung der einzelnen Pflanzenarten unverzichtbar ist. Viele Menschen begeben sich in die freie Natur und sammeln dort Zutaten für ihre Smoothies, ohne sich auszukennen. Als Folge besteht die Gefahr des Verwechselns von Pflanzen.

Von dieser Verwechslungsgefahr geht ein größeres Risiko aus, als vielen Menschen bewusst ist. Ein typisches Beispiel ist das Verwechseln von Bärlauch mit Aronstab, Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen. Derartige Verwechslungen sind äußerst gefährlich, sie können im schlimmsten Fall tödlich enden – und leider kommt es immer wieder zu solchen Unglücken.

Die professionelle Pflanzenbestimmung soll sicherstellen, dass ausschließlich die richtigen Wildkräuter geerntet werden und in der heimischen Küche landen. Hierfür empfiehlt es sich, auf eines der Standardwerke in Sachen Pflanzenbestimmung zurückzugreifen. Im Buchhandel sind mehrere dieser Werke erhältlich. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die einzelnen Pflanzen detailreich abgebildet sind und ergänzend erläutert wird, wo Risiken der Verwechslung bestehen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Kräuterseminare zu besuchen. Im Rahmen von Kräuterwanderungen lassen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Teilnehmer lernen nicht nur, wie sie die einzelnen Wildkräuter und Heilpflanzen richtig bestimmen, sondern erfahren zugleich, wo sie in freier Natur zu finden sind.

Beim Einsatz moderner Technologie gilt es hingegen vorsichtig zu sein. Stefan Ansahl mahnt unter http://www.gruenesmoothies.org/wildkraeuter-identifizieren/ vor dem Griff zum Smartphone. Die Pflanzenbestimmung mittels Internet birgt Risiken, weil die im Web verfügbaren Informationen nicht immer korrekt sind. Vor allem bei Fotos gilt es aufzupassen, nicht immer sind die beschriebenen Pflanzen tatsächlich abgebildet. Deshalb ist es sicherer, auf langjährig etablierte Bücher zur Pflanzenbestimmung zurückzugreifen und somit jegliche Risiken auszuschließen.

Morgen und Übermorgen Kulinart

kulinart frühling lockt mit spannenden Neuentdeckungen, Genuss-„Altmeistern“ und hochwertigem Outdoor-Design auf den Marktplatz der Köstlichkeiten.
Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn bringt es auf den Punkt: „kulinart frühling sorgt in der von Lebensfreude und Frische, erwachender Natur und beginnendem Wachstum geprägten ersten Jahreszeit für zusätzliche genussreiche Momente“. Im besonderen Ambiente der Phoenixhalle im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstatt treffen sich am 14. und 15. März mehr als 60 Händler zu einem Festival sinnlicher Leidenschaft – ausgewählte heimische Genusshandwerker sowie Manufakteure aus internationalen Genussregionen. Was ihre Kunst ausmacht, erzählen sie in 1001 Geschichten, die von Ursprung, Sorgfalt und Stolz handeln.

Grillen and Chillen
Die Cabrios öffnen sich, die Gastronomen stellen ihre Liegestühle nach draußen und die kulinart frühling startet offiziell die Outdoorsaison 2015: Jetzt beginnt wieder die Zeit, die Wohnung um Terrasse und Garten zu erweitern, mit Freunden zu grillen und zu chillen. Michael Kupka präsentiert dafür auf der kulinart frühling die stilvolle Grundausstattung, angefangen von edlen Grillgeräten über Grilltrends wie „powerwokken“ bis hin zu Grillspezialitäten aus Küblers Fleischmanufaktur für das besondere BBQ-Feeling. Wie ein Dry Age Steak von der schwäbischen Alb richtig zubereitet wird, verrät uns der zweimalige deutsche Grillmeister Florian Knecht aus Schlaitdorf. Monika Bender liefert dazu die nötige Würze mit ihrer hochwertigen Auswahl an regionalen, mediterranen und asiatischen Bio-Gourmet-Pflanzen, Chilis, Duftpflanzen und schmackhaften Kräutern aus ihrer Gärtnerei in Untertürkheim.
Haarscharf abgeschmeckt 
Jede Menge scharfe Sachen aus dem Experimentierkasten von Kirsten Bauer bringen bei kulinart frühling das Blut zum Kochen. Seite an Seite mit „alles Vanille“ gibt es zur Verkaufsmesse „alles Chili“. Hot, stylish und haarscharf abgeschmeckt eröffnet „Andreas B“ die Grillsaison 2015. Eindruck macht das Mango-Chutney mit handgepflücktem Periyar-Urwald-Pfeffer. Apropos Pfeffer: „Hennes`Finest“ erzählt mit dem legendären „Kampot-Pfeffer“ nicht nur die Geschichte einer seltenen, vom Aussterben bedrohten Urfrucht, sondern auch die dreier Studienfreunde, die diesen Schatz entdeckten, gehoben und fair erschlossen haben. Die kleinen Plantagen der Ceylonesischen Urwaldbauern sind behütete Heimat sagenhafter tropischer Gewürze. Gewürzmüller Roshan Perera hat mit „Ceylon Spice Corporation“ nachhaltige Bedingungen für die Kleinbauern geschaffen, zum Direktimport wundervoll aromatischer Naturprodukte.

Zu neuen Ufern
Food-Bloggerin Birgit Neußer ist dick bepackt mit den Einweck-Genen ihrer niederbayrischen Großmutter Maria. Die kreative „Landfrau“ inspiriert kulinart frühling mit saisonal Eingekochtem aus der eigenen Küchenwerkstatt und herrlichen Penne mit Walnuss-Pesto zum Probieren. Mit dabei und zur kulinart gegründet: Ernährungsberaterin Beate Kringler peppt den Frühling mit frischen, turbogemixten Smoothies auf – das ist „Bio-Doping“ aus naturreiner fruchtiger Rohkost. In den Staaten überschlagen sich Gesundheitsapostel bereits zum neuen „Green-Smoothie-Trend“. Auch „Shrub!“, das Multitalent auf Essigbasis, ist eine absolute Neuheit bei kulinart frühling, eine Sirup-Erfindung aus dem Steigerwald.

Immer wieder spannend bei kulinart ist der anregende Mix aus Start-Ups, den kreativen neuen Produkten der „Altmeister“ und einer handverlesenen Basis auf hohem Niveau. Zwischen „hast du drüben schon probiert“, „das muss ich unbedingt haben“ oder „was gibt`s denn hier Schönes?“ liegt eine Welt unerschöpflicher Genüsse, die alle Sinne inspiriert:
Importeur Jens Heiler frönt bei kulinart frühling seiner tiefen schottischen Leidenschaft mit erlesenen Whiskys und ländlichen Delikatessen wie Haggis oder dem original „Loch Ness Bier“ aus einer kleinen Familienbrauerei. Die solide Grundlage liefert beispielsweise ein saftiges Stück Brot aus der Handwerksbäckerei Grau in Fellbach – gebacken mit dem unverwechselbaren Geschmack ausgesucht reiner regionaler Rohstoffe. Kenner genießen dazu auch gerne einen der erlesenen Edelbrände von der Wachendorfer Hofmanufaktur Broch, die jedes Jahr aufs Neue hochdekoriert von der Destillata zurückkehren.

Molto gusto aus Italia
Italien ist und bleibt das Land vieler unverwechselbarer Köstlichkeiten: Vom Piemont über die Toskana bis Sizilien kennt jede Region, jedes Tal seine eigenen Familienrezepte und urtypischen Spezialitäten. Der Wahlschwabe Sandro Fazio teilt viele seiner persönlichen Entdeckungen in seinem Onlineshop Sanviva mit Ihnen. In „Amarcord“ – als „Erinnerung an das Gute“ – schwingt für Antonella Balestrazzi aus der Provinz Mantova ein gutes Stück Tradition ihrer Vorväter mit. Für die Gourmets der kulinart hat die leidenschaftliche Köchin eine Handvoll authentisch lombardischer Spezialitäten weiterentwickelt. Chef-Einkäuferin Gertrud Sandner fährt seit 20 Jahren einmal die Woche auf den Markt nach Italien, um dort ausschließlich reif geerntetes Obst und Gemüse einzukaufen. Das absolute Frische-Sortiment von „Sandner Früchte“ aus Augsburg ist bei kulinart frühling Hof eine Offenbarung für Vitamin-Junkies.

Ein starkes Stück Heimat
Bei den Neuentdeckungen wurde kulinart-Veranstalterin Conny Krenn in diesem Jahr vor allem im eigenen Ländle fündig: Frank Hellmond und Claus Reutter sind mit ihrer vor wenigen Monaten in Ravensburg gegründeten „Ökooperative“ angetreten, täglich frisch gepresstes, naturbelassenes Lein-, Hanf- und Sonnenblumenöl wieder regional verfügbar zu machen. Rechtzeitig zur kulinart kommt ihr original Leindotter-Öl auf den Markt.
„Kaffee kann viel mehr sein als stark und schwarz“, sagt Maike Mayer vom Herrenberger Startup „Maycoffee“, „er duftet und schmeckt nach allem, was die Bohne mit sich bringt: Früchte, Beeren, Nuss  oder Zartbitterschokolade“. Ihre „Brew-Bar“ zur kulinart frühling lockt mit einer Entdeckungsreise durch die Länder des Kaffeegürtels.
Susanne Backes-Keck von der Offinger Trüffelmanufaktur „Göschle“ behauptet „Spargel will verzaubert werden“, und dippt das junge Gemüse heuer einfach in hochprozentige Trüffel-Hollandaise. Besonders lecker: feines Wurzelgemüse kombiniert mit in exquisiter Trüffelbutter gegrilltem Zander oder Scampis.

Genuss spricht viele Sprachen    
Von Spanien nach Marokko, vom Elsass in die USA und zurück nach Österreich: kulinart frühling lädt auch dieses Jahr wieder zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein. Neben königlichem „Pata negra“ von Profi-Cortador Juan und Ana de la Rubias Lieblingsweinen aus ihrer spanischen Heimat Alicante präsentiert kulinart frühling einen Streifzug durch die Vereinigten Staaten mit erlesenem Homestyle und authentischen Saucen aus der „Stonewall Kitchen“ in Neuengland. Im Kontrastprogramm: die verzaubernde Gastfreundschaft der marokkanischen Küche von Marokko-Gourmet mit einer Sinfonie an Farben, Düften und glanzvollen Qualitäten. „Mami`s Bredele“ sind liebevoll handgemachte Vanille-Makronen aus der Elsässer Bäckerei, marshmallow-farben gebadet in hausgemachten Sirups. In Eppstein im Ta
unus findet sich ein Experimentierfeld rund um eines der ursprünglichsten Gewürze der Welt: reines Meersalz aus der Bahía de Cádiz. „Wo das Meer stirbt, wird das Salz geboren“, sagt Inke Werner vom „Salzgarten“ dazu. Im Südosten der Steiermark ist man dagegen besonders stolz auf „Handwerk mit Nähe zu Mensch, Natur und Tradition“. Das tiefgrüne Kürbiskernöl der „Schalk-Mühle“ mit den heilsamen Kräften der Natur gibt es hier auch in seltener Bioqualität.

Urwasser und andere feine Tropfen
Auf hohem Niveau etabliert ist die Weintheke der kulinart. Unter anderem mit Spitzengewächsen heimischer Lagen von der Weinmanufaktur in Untertürkheim und den benachbarten Bad Cannstatter Weingärtnern. Die feinen Grand Cru Champagner der Winzerfamilie Soutiran aus den Bergen von Reims stehen bei kulinart sogar ganz exklusiv in der Verkostung. Ebenso wie Sekt und edelsüßer Dessertweine vom Bioweingut „Chateau d`Arlus“ aus dem französischen Gaillac. „Feel! – Munich Dry Gin“ ist veganer Bio-Gin der Spitzenklasse aus München und liegt als sorgfältig destillierte Spirituose aus der Garagen-Manufaktur voll im Trend. Ein Spitzenreiter unter den naturreinen Tafelwassern ist original „Griesbacher Mineral- und Heilwasser“: Unweit des Kniebis entdeckten Mönche um 1214 eine ganz besondere Quelle, „deren herrliche Vermischung von Kraft und Wirkung“ bis heute gerühmt wird.

Eine besondere Kunstfertigkeit beherrschen auch die Partner der kulinart frühling: Während die Allgäuer Familienbrauerei „Meckatzer Löwenbräu“ die Besucher der kulinart mit bester Braukunst verwöhnt, verzaubert „Strotmanns“ sie mit Charme und Magie. 

Mehr Informationen gibt es unter www.kulinart-messe.de

Öffnungszeiten:   Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
 – Eintritt für Besucher:    € 10,-
kulinart frühling 2015: 
14. und 15. März 2015            Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle

24. und 25. Oktober 2015        Frankfurt im Bockenheimer Depot

14. und 15. November 2015        Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle