Wann das Hotel am besten buchen?

TripAdvisor stellt den Bericht „Beste Zeit zum Buchen“ vor. Der Report untersucht die günstigsten Zeiten zur Hotelbuchung für den Sommerurlaub an beliebten Reisezielen weltweit, basierend auf den TripAdvisor Buchungsdaten und Metaklicks1. Es zeigt sich: Die optimale Buchungszeit für Hotels in Europa zur Sommersaison liegt innerhalb von drei bis fünf Monaten im Voraus: Reisende können dann im Vergleich zum teuersten Buchungszeitraum 23 Prozent sparen. Für Berlinfans liegt das Sparpotenzial sogar bei 33 Prozent, wenn sie binnen zwei bis fünf Monate vor Reisetermin buchen. Damit zählt die deutsche Hauptstadt in dem Bericht zu den Städten mit den größten Einsparmöglichkeiten, vergleichbar mit Prag, Rom oder Dubai.
 
„Lieber jetzt buchen oder später und damit Geld sparen? – das ist die Gretchenfrage für viele Reisende“, sagt Susanne Nguyen, Presseverantwortliche bei TripAdvisor. „Unser Bericht zeigt, dass es, abhängig vom jeweiligen Reiseziel, unterschiedliche Zeiträume im Jahr gibt, die zum Buchen auf TripAdvisor optimal sind. Frühbucher und Last-Minute-Entscheider können daher mithilfe des Reports deutlich sparen, wenn sie ihr Hotel für den Sommer buchen.“
 
Der TripAdvisor-Bericht untersucht Hotelpreise und Buchungsinteresse für die Sommermonate Juni, Juli und August in neun beliebten Regionen rund um den Globus. Als beste Zeit zum Buchen wurden die Zeiträume definiert, in denen die Hotelpreise in jeder Destination unter dem Durchschnitt lagen. Im Folgenden sind die möglichen Ersparnisse in den neun weltweiten Regionen sowie in den 25 beliebten Städten weltweit gelistet, die sich beim Vergleich der günstigsten und teuersten Zeiten zum Buchen für Hotels im Sommer ergeben.
 
Die beste Zeit zum Buchen von Hotels im Sommer – aufgeteilt nach Regionen weltweit
 
·        Längere Vorlaufzeiten bei Hotelbuchungen in Europa für die Sommermonate – Reisende, die zwischen Juni und August in Europa urlauben möchten, sollten ihre Hotelzimmer zwischen 3 bis 5 Monate im Voraus buchen. So können sie im Vergleich zu den Spitzenzeiten mit einem Sparpotenzial von 23% rechnen.

·        US-Hotelraten konstant, Sparpotenzial innerhalb von 2 Monaten vor Reisetermin – Hotelpreise in den USA bleiben das ganze Jahr über relativ stabil. Reisende, die innerhalb von 2 Monaten vor ihrem Sommertrip buchen, können 7% bei Hotels sparen.

·        Vorteil in Asien bei Buchung innerhalb von 3 Monaten im Voraus – Wer ein Hotel binnen von drei Monaten vor der Sommereise bucht, kann in Asien bis zu 23% im Vergleich zu den Spitzenpreisen sparen. Die Hotelpreise ziehen 3 bis 5 Wochen vor dem Sommer leicht an, erreichen aber dann ihren niedrigsten Wert innerhalb der letzten beiden Wochen vor dem Reisetermin.
 
·        Die beste Zeit zum Buchen in der Karibik: Innerhalb von 4 Monaten im Voraus – Eine Buchung für den Sommer binnen von vier Monaten vor Reisetermin ist optimal für Hotels in der Karibik, wenn Reisende 7% im Vergleich zu den Zeiträumen mit den höchsten Preisen sparen können.

·        Bescheidene Sparpotenziale in Zentralamerika binnen 3 Monate vor der Reise – Eine Hotelbuchung innerhalb von drei Monaten vor der Sommerreise ist preislich am besten für Zentralamerika. Reisende können hier bis zu 7% im Vergleich zu den Spitzenpreisen sparen.  

·        Innerhalb von 4 Monaten im Voraus sind ideal für Südamerika – Reisende, die nach Südamerika fahren möchten, können 20% sparen, wenn sie binnen vier Monate vor der Reise buchen. Wer Geduld hat, kann zusätzlich 2-4% bei einer Last-Minute-Buchung in den letzten Wochen vor Reisetermin sparen.

·        Binnen 4 Monate im Vorfeld sind am besten für Nahost-Reisen – Der optimale Buchungszeitraum für eine Reise in den Nahen Osten ist innerhalb von vier Monaten vor Reisetermin. Dann können Reisende 24% sparen. Die Preise steigen 3 bis 4 Wochen vor dem geplanten Aufenthalt leicht an, fallen aber wieder in den letzten Wochen für Last-Minute-Deals.

·        Großes Buchungsfenster für Hotels in Afrika – Reisende, die ein Hotel in Afrika für den Sommerurlaub buchen, können 21% sparen, wenn sie innerhalb von fünf Monaten vor dem Trip buchen. Die Hotelraten steigen 3 bis 5 Wochen vor Reisetermin leicht, fallen aber in den letzten beiden Wochen vor Reisetermin wieder.
 
·        Frühbucher-Paradies Süd-Pazifik: 5 Monate im Voraus – Für Sommerreisen in südpazifische Destinationen können Reisenden 19% oder mehr pro Nacht sparen, wenn sie innerhalb von fünf Monaten vor Reisetermin buchen.
 
Die beste Zeit zum Buchen von Hotels im Sommer in beliebten Städten weltweit – sortiert nach Vorlaufzeiten und dem jeweils höchsten Sparpotenzial:
• Singapur – Innerhalb von 2 Wochen bis 5 Monaten vor Reisetermin: 26% Ersparnis
• Orlando – Innerhalb von 1-4 Monaten vor Reisetermin: 10% Ersparnis
• Buenos Aires – Innerhalb von 1-4 Monaten vor Reisetermin: 19% Ersparnis
 
• Dubai – Innerhalb von 2 Monaten vor Reisetermin: 40% Ersparnis
• New York City – Innerhalb von 2-4 Monaten vor Reisetermin: 25% Ersparnis
• Cancún – Innerhalb von 2-4 Monaten vor Reisetermin: 16% Ersparnis
 
• Berlin – Innerhalb von 2-5 Monaten vor Reisetermin: 33% Ersparnis
• Prag – Innerhalb von 2-5 Monaten vor Reisetermin: 33% Ersparnis
• Tokio – Innerhalb von 2-5 Monaten vor Reisetermin: 31% Ersparnis
• Dublin – Innerhalb von 2-5 Monaten vor Reisetermin: 14% Ersparnis
• Peking – Innerhalb von 2-6 Monaten vor Reisetermin: 16% Ersparnis
• Barcelona – Innerhalb von 2-7 Monaten vor Reisetermin: 27% Ersparnis
 
• Jakarta – Innerhalb von 3 Monaten vor Reisetermin: 39% Ersparnis
• Mumbai – Innerhalb von 3 Monaten vor Reisetermin: 17% Ersparnis
Bangkok – Innerhalb von 3 Monaten vor Reisetermin: 16% Ersparnis
• Hanoi – Innerhalb von 3 Monaten vor Reisetermin: 16% Ersparnis
• Kapstadt – Innerhalb von 3 Monaten vor Reisetermin: 13% Ersparnis

• Rom – Innerhalb von 3-5 Monaten vor Reisetermin: 32% Ersparnis
• London – Innerhalb von 3-5 Monate vor Reisetermin: 18% Ersparnis
• Rio – Innerhalb von 3-5 Monaten vor Reisetermin:11% Ersparnis

• Paris – Innerhalb von 4 Monaten vor Reisetermin: 32% Ersparnis
• Marrakesch – Innerhalb von 4 Monaten vor Reisetermin: 28% Ersparnis
• Moskau – Innerhalb von 4-7 Monaten vor Reisetermin: 55% Ersparnis
 
• Sydney – Innerhalb von 5 Monaten vor Reisetermin: 34% Ersparnis
• Istanbul – Innerhalb von 5 Monaten vor Reisetermin: 29% Ersparnis

Reisende können Millionen von Bewertungen und Meinungen lesen und ihren nächsten Trip buchen: www.tripadvisor.de

 

Enrico Resta

PARMIGIANO REGGIANO MEETS SOMMELIERS: Sagen Sie mal, Herr Sommelier: Welcher Wein passt am besten zu Parmigiano Reggiano?

Käse & Wein gehören zusammen wie Salz & Pfeffer oder Brot & Butter. Aber nicht jeder Wein passt zu jedem Käse, der je nach Reifegrad unterschiedliche Aromen erfordert. Parmigiano Reggiano hat ein Reifespektrum von mindestens 12 Monaten bis hin zu 72 Monaten und mehr und variiert dadurch in Geschmack, Konsistenz und Geruch. Bei der richtigen Weinbegleitung kommt es deshalb auf feine Nuancen an, die ein geschulter Sommelier schmecken und erklären kann. Deshalb befragt Parmigiano Reggiano fünf ausgewählte Sommeliers, die ihre ganz persönliche Weinempfehlung zu Parmesan geben.

Nachdem mit Silvio Nitzsche und Jens Pietzonka zwei Dresdner und Jérôme Pourchère ein Franzose ihre Weinempfehlungen zu Parmesan abgegeben haben, kommt mit Enrico Resta nun ein echter Italiener zu Wort. Der Sommelier und Restaurantleiter im Sternerestaurant Carmelo Greco in Frankfurt kennt sich nicht nur aufgrund seiner Herkunft bestens mit dem italienischen Traditionsprodukt Parmesan und den dazu passenden Weinen aus.

Herr Resta, welcher Wein passt am besten zu mittelgereiftem, also etwa 24 Monate altem Parmesan?
Zu mittelgereiftem Parmesan empfehle ich am liebsten aromatische, holzausgebaute Weißweine wie Gewürztraminer, Spätlese Sauvignon oder Catarratto aus Sizilien. Ist der Käse schon etwas reifer, also um die 36 Monate alt, passt Rotwein sehr gut, zum Beispiel ein Lambrusco aus der Emilia-Romagna oder ein Barbaresco aus dem Piemont.

Macht es in Bezug auf die Weinauswahl einen Unterschied, ob Parmigiano Reggiano in der Vorspeise oder im Dessert vorkommt?
Auf jeden Fall, während ein Dessert meist viel Süße und Frucht mitbringt und aufgrund dessen nach einem halbtrockenen Wein verlangt, darf der Wein zur Vorspeise als Gegengewicht zur Kraft und Salzigkeit des Käses gerne sehr trocken sein.

Passt Parmesan auch als Apéro zu Champagner?
Champagner und Parmesan sind sogar sehr gute Freunde. Je nach Reifegrad des Käses würde ich einen trockenen weißen oder einen Rosé-Champagner empfehlen. Generell kann man sich die Regel merken: je reifer der Parmesan, desto fruchtiger sollte der passende Champagner sein.

Und wie essen Sie Parmesan am liebsten?
Ich liebe es, Parmesan als Abschluss eines Essens ganz pur zu genießen. Wenn es mal fein und außergewöhnlich sein soll, geht für mich aber nichts über das Parmesansoufflé mit weißem Alba-Trüffel und Erbsencreme von Carmelo Greco.

Deutsche Bocuse d'or Kandidaten stehen fest

Bocuse d’Or kürt den besten Koch Deutschlands – Nur drei Monate Vorbereitungszeit für den Sieger
 
Am Montag, 22. Februar 2016 kürt in Stuttgart eine hochkarätige Jury den Sieger im Wettbewerb Bocuse d’Or Germany und damit den nominell besten Koch Deutschlands. Um den Titel wetteifern Spitzen-Köche aus der ganzen Republik:
 
● Eric Kröber aus Hamburg, Clouds Heaven’s Kitchen,
● Marvin Böhm aus Wolfsburg, Restaurant Aqua,
● Sterne-Koch Serkan Güzelcoban aus Künzelsau, Restaurant handicap,
● Christian Mathiak aus Köln, Restaurant Poisson,
● Johannes M. Steiger aus Heidelberg, Scharffs Schlossweinstube sowie
● Martin Stopp aus Saarlouis, La Maison Hotel.
 
Sie beweisen sich gegenüber dem Juroren-Komitee, in dem sich mit Jury-Präsident Hans Haas (2 Sterne, Bocuse d’Or 1987: Bronze), Claus Weitbrecht (Bocuse d’Or 2003: Bronze) und Präsident Bocuse d’Or Germany Patrik Jaros (Bocuse d’Or 1995: Bronze) erstmals all jene deutschen Köche befinden, die jemals im Bocuse d’Or-Finale in Lyon eine der begehrten Auszeichnungen gewonnen haben. Zu ihnen gesellen sich weitere ausgezeichnete Sterne-Köche und Bocuse d’Or-Preisträger:
 
● Nils Henkel (GER, 2009 Koch des Jahres, Gault Millau)
● Thomas Bühner (GER, 3 Sterne)
● Wahabi Nouri (GER, 1 Stern),
● Bent Stiansen (NOR, 1 Stern, Bocuse d’Or 1993: Gold),
● Sebastian Prüßmann (GER, 1 Stern),
● Oliver Röder (GER, 1 Stern),
● Martin Scharff (GER, 1 Stern),
● Ferdy Debecker (BEL, 1 Stern, Bocuse d’Or 1999: Bronze),
● Jean-Claude Bourgueil (FRA, 2 Sterne),
● Jonas Lundgren (SWE, Bocuse d’Or 2009: Silber),
● Bobby Bräuer (GER, 2 Sterne),
● Jörg Sackmann (GER, 2 Sterne),
● Jan Hartwig (GER, 2 Sterne),
● Sven Elverfeld (GER, 3 Sterne),
● Karlheinz Hauser (GER, 2 Sterne) sowie
● Christian Krüger, Ehrenjuror und Gewinner des Bocuse d’Or Germany 2014.
 
In einem fünfeinhalb Stunden dauernden Wettkampf treten die sechs Köche auf der Messe Intergastra gegeneinander an, um sich den Sieg und damit die Fahrkarte nach Budapest zu holen. Dort findet am 10. und 11. Mai 2016 der Europaausscheid Bocuse d’Or Europe statt, der wiederum zur Teilnahme im Weltmeisterschaftsfinale im Januar 2017 in Lyon berechtigt.

Unsere 10 am meisten gelesenen Facebook Artikel

Hier die 10 am meisten gelesenen Facebook Artikel der letzten drei Monate:

1. Platz: Kevin Fehling erhält 3 Sterne – https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153415372038124/?type=3&theater – über 62.000 Leser

2. Platz: Wir machen geschälte Apfelspalten – 23.577 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153438183618124

3.Platz: Sascha Stemberg über merkwürdige Resultate einiger Restaurantführer – 22.384 Leser
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153367960468124

4. Platz: Die Schweizer Köchin Meta Hiltebrand über Regulierungen durch Behörden – 19.054 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153410024703124

5. Platz: Wem es in der Küche zu heiß ist, darf nicht Koch werden – Mangelware Köche – 18.835 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153381695118124
6. Platz: Köche sind arrogant – 17.090 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153346947473124

Platz 7: Original Anfrage für Catering bis max. 5 Euro pro Person – 15839 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153374712803124

Platz 8: Der Deutsche lässt sich seine Küche so viel kosten wie keiner sonst in Europa (im Schnitt 6200 Euro) – 15264 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153421556943124

Platz 9: Marcel Schiefer gibt Stern zurück, um mehr Zeit für die Familie zu haben – 15.051 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153498548603124

Platz 10: Sie schwören auf ihren „Thermi“ und glorifizieren ein Küchengerät auf absurde Art und Weise – 14.647 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153408172218124

Stand: 31.12.2015

test Jahrbuch 2016

Über 110 Tests und Reports helfen beim Einkauf

Ob Sonnenschutzmittel, Hundefutter oder Haartrockner – Verbraucher stehen oft vor einer Produktauswahl, die sich über ganze Regalreihen im Super- oder Elektromarkt erstreckt. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den Anbietern und welche Produkte und Dienstleistungen sind wirklich empfehlenswert? Das test Jahrbuch 2016 der Stiftung Warentest hilft mit über 110 Tests und Reports der letzten 12 Monate beim Einkauf weiter.

Welche elektrische Zahnbürste für Kinder die Zähne wirklich reinigt, ob Markenmineralwasser mehr Mineralstoffe enthält als Mineralwasser vom Discounter und welche energiesparenden Wäschetrockner sich auch in kleinen Haushalten rentieren – das Jahrbuch gibt auf 288 Seiten Ratschläge bei alltäglichen Käufen wie Schokoladeneis, Zahnpasta und Geschirrspülmittel sowie bei besonderen Anschaffungen wie Kontaktlinsen oder einem Tablet.

Wer auch bei Versicherungen, dem Stromanbieter und den Steuern sparen will oder Finanzfallen aus dem Weg gehen möchte, erhält im Finanztest Jahrbuch 2016 wichtige Tipps und Hilfestellungen für alle Lebenslagen. Neben Tests von Krankenhauszusatzversicherungen oder Bausparkassen, erklären die Finanztest-Experten, wann der richtige Zeitpunkt für die Rente ist oder welche Rechte Arbeitnehmer haben, wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig ist.

Das Finanztest Jahrbuch 2016 ist zum Preis von 9,80 Euro bereits im Handel erhältlich. Seit dem 05. Dezember ist auch das test Jahrbuch 2016 zum Preis von 9,80 Euro im Handel erhältlich

Weinzentrale Dresden

Weinzentrale Dresden blickt zurück

Für einen neu gewählten amerikanischen Präsidenten sind die 100 Tage nach Amtsantritt oft die wichtigsten. Danach werden die bisherigen Erfolge evaluiert, oft ist außerdem eine grobe Richtung zu erkennen, wohin es in den nächsten vier Jahren gehen soll. Auch die Weinzentrale von Jens Pietzonka hat jetzt gut drei Monate ihre Türen in der Dresdner Neustadt geöffnet, und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Der Feinschmecker zählt sie zu den 40 besten Weinbars in Deutschland, und auch in den Gault&Millau 2016 wurde sie aufgenommen. Für die Zukunft ist die Richtung klar: weiter aufwärts.

Schon vor der Eröffnung am 24. August 2015 waren die Erwartungen an das neue Projekt des zweimaligen Sommeliers des Jahres Jens Pietzonka groß. Jetzt, ein gutes Vierteljahr, nachdem der Barchef seine Gäste offiziell in der neuen Bar begrüßt hat, ist es Zeit für einen ersten Rückblick. Die Bilanz: viele Weine, viele zufriedene Gäste und schon nach wenigen Wochen viele Auszeichnungen. Im Gault&Millau 2016 wird die Weinzentrale als „Einfach gut“ empfohlen, und auch für den Feinschmecker gehört sie 2015 zu einer der 40 besten Weinbars Deutschlands. Das freut den Chef Pietzonka: „Schon so kurze Zeit nach der Eröffnung so eine Anerkennung zu erhalten, ist ein großes Lob für mein Team und mich.“

Auch die Gäste in der Hoyerswerdaer Straße 26 stimmen dem offiziellen Urteil zu. „Die rund 40 Sitzplätze sind so gut wie immer ausgebucht, und das bunt gemischte Publikum mit Studenten, Einheimischen und Politikern ist in Dresden fast einmalig“, sagt Jens Pietzonka. Genug hat er aber noch lange nicht, und die nächsten großen Events werfen schon ihre Schatten voraus. Am 18. Dezember 2015 wird die Weinzentrale vom Deutschen Weininstitut (DWI) zur Riesling Lounge ernannt, damit ist sie die erste ihrer Art in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Dieser Titel wird Lokalitäten in verschiedenen deutschen Großstädten verliehen, die eine besondere Auswahl an deutschen Weinen im Portfolio haben. Ziel des DWI ist es, mit dieser Kooperation vor allem Menschen, die nicht in typischen deutschen Weinregionen leben, auf lockere, unkomplizierte Art, an die Erzeugnisse aus den Weinkellern des Landes heranzuführen. Genau das ist auch der Leitsatz der Bar von Pietzonka: die Gäste nicht belehren, sondern lieber Erfahrungen teilen und so die Weinwelt ein Stück entspannter machen.

Für das kommende Jahr gibt es in der Weinzentrale schon viele Pläne. Von Januar bis März 2016 wird es nächtliche Lesungen mit unterschiedlichen Autoren des Dresdner Verlagshauses geben, unter anderen werden Romanautor Francis Mohr und Popliterat Mike Altmann die Weinbar besuchen. Ein Comeback feiern im nächsten Jahr auch die beliebten Palettenparties. Schon vor der offiziellen Eröffnung und noch ohne Tresen und Mobiliar hatte Jens Pietzonka zum Start ins Dresdner Nachtleben auf die Baustelle eingeladen. Dabei gab es vier bis fünf unterschiedliche Weine, Musik und Knabbereien. Alle Pläne verrät der Barchef natürlich noch nicht, dass sich die Gäste aber auf die nächsten 100 Tage und mehr freuen können, steht bereits fest.

www.weinzentrale.com

Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz

Am 13. November startet PALAZZO in Berlin in seine 9. Spielzeit

Nach der erfolgreichen Saison 2014/15, in der Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz im PALAZZO in Berlin 25.000 Gäste begrüßen konnten, öffnet die Dinner-Show am 13. November erneut für rund vier Monate die Türen ihres historischen Spiegelpalastes und verspricht kulinarische Genüsse gepaart mit einem kurzweiligen Showprogramm.

Das Ziel und gleichermaßen der Anspruch von PALAZZO sind schnell formuliert: Den Gästen in der Bundeshauptstadt auch in dieser neuen Spielzeit etwas ganz Besonderes bieten – eine ganz eigene Welt, in der Esskultur und Genuss, Körperkunst und Komik, Lebensfreude und Ambiente zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen. Mit seinem vom Glitzern unzähliger Lichter erhellten Spiegelpalast schafft PALAZZO dafür jedes Jahr aufs Neue einen Ort, an dem sich unbeschwerte Stunden voller Sinnesfreuden abseits des Alltags erleben lassen. Dort, in einer Atmosphäre, die das extravagante Nachtleben vergangener Zeiten mehr als nur erahnen lässt, vereinen internationale Künstler alle Spielarten des Varietés mit den Köstlichkeiten aus der PALAZZO- Küche in Form eines Vier-Gang-Menüs, das erneut aus der Feder des beliebten Berliner Sternekochs Kolja Kleeberg stammt.

Der Chef de Cuisine und Eigentümer des Restaurants VAU hat für die neue PALAZZO-Spielzeit wieder eine ganz besondere Speisenfolge ersonnen – beliebte regionale Produkte und Zubereitungen, die sich mit internationalen, seltenen Aromen zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis vereinen, weltoffen interpretiert und dennoch vertraut: Die Vorspeise ist ein Schwarzer Heilbutt, leicht geräuchert, mit Rübchen und Senfkorn-Vinaigrette, auf den als Zwischengang eine indische Tomatensuppe mit Süßkartoffel und Kaschmirknäcke folgt. Als Hauptgang wird eine confierte Entenkeule mit eingelegter Zitrone, Panch Phoron, Spinat und roter Zwiebelcreme serviert – und als süßen Abschluss gibt es Karamellschokolade mit Fleur de Sel, Paradiesäpfeln und Mais.

Und natürlich hat Kolja Kleeberg für all jene, die lieber auf Fleisch und Fisch verzichten möchten, eine vegetarische Variante seines Menüs ersonnen, bei der ebenfalls die Kombination aus besten Zutaten und raffinierten Aromen im Vordergrund steht.

Passend zu den neuen Highlights aus der Küche erwartet die Gäste im Berliner PALAZZO außerdem ein neues Showprogramm: „Dinner Curioso“ – so der Titel – ist eine Hommage an die Blütezeit des Varietés mit genialen Artisten, brillanten Künstlern, exzellenten Komödianten und einer fantastischen Band. Es entführt die PALAZZO-Gäste in eine betörende Jahrmarktwelt voller Magie und Kuriositäten und hält so manche Überraschung für sie bereit.

Ebenfalls neu ist der Standort: Die bisherige Fläche an der Mercedes-Benz Arena steht aufgrund von Bauarbeiten in der Spielzeit 2015/16 nicht zur Verfügung. Die neue PALAZZO-Adresse lautet: Bahnhof Ostkreuz/Rummelsburger Bucht in der Kynaststraße 25, Ecke Hauptstraße.

Gold für Piper-Heidsieck

Spitzenchampagner mehrfach bei der International Wine Challenge ausgezeichnet

Jedes Jahr versammeln sich mehrere Hundert Juroren aus allen Teilen der Erde zu einem der renommiertesten Weinwettbewerbe der Welt, der International Wine Challenge (IWC), in London. Die Jury besteht größtenteils aus Masters of Wine und damit Absolventen der anspruchsvollsten Weinausbildung der Welt. Mindestens zehn Jurymitglieder prämieren die Weine und vergeben Punkte an die entsprechenden Weinproduzenten in den Kategorien Rot-, Weiß-, Barrique-, Süß- und Schaumwein. Die Fachleute testen zu jeweils drei verschiedenen Zeitpunkten jeden Wein und Champagner, bevor die Favoriten bekanntgegeben werden. Dabei wird in Runde eins eine erste Sortierung vorgenommen, Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen gibt es in Runde zwei, und in Runde drei erhalten die Weine, die bei allen vorherigen Tastings Goldstatus erreicht haben, die Trophy-Auszeichnung.

Dieses Jahr lag Champagne Piper-Heidsieck weit vorne. Der Rare Millésime 1998 in der Magnumflasche wurde zum „Champion of Champions” gekürt, während der 2006 Vintage Brut mit einer Gold- und einer Trophy- und die Cuvée Sublime mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden. In der neu geschaffenen Kategorie „Champion of Champions“ können alle Weine nominiert werden, die in den vergangenen Jahren bereits im Rahmen der IWC den Champion-Status verliehen bekommen hatten.

Kellermeister Régis Camus, der vergangenes Jahr sein 20-jähriges Firmenjubiläum bei Piper-Heidsieck feierte, steht für ein außergewöhnliches Maß an Qualität, Geschick, Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Mit seiner Konzentration auf fruchtige Pinot Noirs aus der Region Côte des Bar, der individuellen Vinifizierung der 200 Crus, dem Aufbau eines Reservewein-Pools und der freiwilligen Reifezeit-Verlängerung von den gesetzlich vorgeschriebenen 15 auf mindestens 24 Monate revolutionierte der studierte Biologe und Biochemiker den Stil des Champagnerhauses.

Rare Millésime 1998
Piper-Heidsiecks Rare Millésime 1998 setzt sich zu 70 Prozent aus Chardonnay- und zu 30 Prozent aus Pinot-Noir-Trauben zusammen, deren Verbindung einen zeitlosen Charakter und eine feine Komplexität schafft. Rare Millésime 1998 hat eine vielschichtige Struktur, exotische Fruchtaromen und eine cremige Note. Bereits 2012 wurde der Rare Millésime 1998 von den Juroren der IWC als Schaumwein des Jahres ausgezeichnet.

2006 Vintage Brut
Nach über sechs Jahren Reifeprozess im hauseigenen Keller entfaltet der Gold- und Trophy-Gewinner 2006 Vintage Brut seine volle Eleganz. Hierzu tragen 51 Prozent Chardonnay und 49 Prozent Pinot Noir bei, vertreten durch 17 ausgewählte Crus, davon neun Grands Crus, sieben Premiers Crus sowie acht Pinot Noirs und neun Chardonnays.

Cuvée Sublime
Ein großer Klassiker des Hauses Piper-Heidsieck, die Cuvée Sublime, wurde ebenfalls mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Régis Camus‘ erste Kreation für das Traditionshaus Piper-Heidsieck vereint innerhalb eines um mindestens zwölf Monate verlängerten Reifeprozesses die bekannte Cuvée Brut des Hauses mit 100 ausgewählten Champagner- und Schwarzriesling-Crus.

www.piper-heidsieck.com

Warum ist H-Milch so lange haltbar?

Bleibt die Packung verschlossen, hält sich H-Milch oder haltbare Milch bis zu vier Monate. Hierzu erwärmen Molkereien Rohmilch für wenige Sekunden auf mindestens 135 Grad. So entsteht ultrahocherhitzte Milch, die keine vermehrungsfähigen Keime mehr enthält. Nach der Erhitzung steril abgefüllt, verpackt und verschlossen kann H-Milch problemlos bei Zimmertemperatur gelagert werden. Ist die Milch einmal geöffnet, gehört sie in den Kühlschrank: So bleibt sie fünf bis sechs Tage genießbar – genau wie Frischmilch. Da Calcium hitzebeständig ist, bleibt dieser Inhaltsstoff trotz Temperatureinwirkung vollständig erhalten. Allerdings ändern sich Geschmack und Vitamingehalt: H-Milch schmeckt leicht süßlich und enthält etwa 20 Prozent weniger Vitamine als Frischmilch.

Tipp: Ein leicht bitterer Geschmack ist bei H-Milch der erste Hinweis auf den einsetzenden Verderb. Im Geruch ist die Veränderung erst später bemerkbar. Hans Schmaus, Käse und Milchexperte der LVBM

Le Gruyère AOP aus der Schweiz

Mehrfach ausgezeichnet und nicht nur in der Schweiz sehr beliebt: Das ist Le Gruyère AOP. Die Spezialität wurde bei den renommierten Swiss Cheese Awards mit dem ersten Platz belohnt und ist der meistproduzierte Käse der Schweiz. Seine 900-jährige Tradition, tagesfrische Schweizer Milch und echte Handarbeit verleihen dem Rohmilchkäse einen fruchtig-kräftigen und gleichzeitig harmonischen Geschmack, den Käsekenner schätzen.

Es war einmal in der Region Gruyère… Beinahe wie ein Märchen klingt die lange Geschichte des Le Gruyère AOP, die im Jahr 1115 vor dem Gipfel des Berges Moléson begann. Dort definierte Graf Guillaume de Gruyère in einem Schreiben an das Kloster von Rougemont die Pflichten bezüglich der Käseproduktion. Er legte damit den Grundstein für eine jahrhundertelange Tradition. Bis heute wird der außergewöhnliche Käse in der malerischen Region Gruyère in der französischsprachigen Westschweiz nach dem ursprünglichen Rezept gefertigt. Die Schweizer Käsermeister stellen den Käse in kleinen, familiengeführten Dorfkäsereien in Handarbeit her. Mit ihrem Handwerk machen sie aus jedem Laib Le Gruyère AOP ein Unikat.

Ein Käsermeister arbeitet sieben Tage die Woche. Die Landwirte im Umkreis von maximal 20 Kilometern beliefern sie täglich zweimal mit frischer Milch in bester Qualität. Alle Anforderungen an die Herstellung wie zum Beispiel die Fütterung der Kühe mit Gras und Heu oder die Reifedauer werden in einem sogenannten Pflichtenheft genau festgelegt. So können sich Verbraucher auf eine konstant hohe Qualität, den hervorragenden Geschmack und ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe verlassen. Die Schweizer Käsermeister verzichten freiwillig auf Konservierungs- und Farbstoffe sowie Gentechnik – für einen ganz natürlichen Genuss. Le Gruyère AOP ist zudem laktose- und glutenfrei. Jeder Laib trägt auf der Seite die reliefartige Namensprägung „Le Gruyère AOP“ und ist mit der Zulassungsnummer der Käserei markiert, um die Echtheit des Käses und die Nachverfolgbarkeit zu garantieren.

Natürliche Geschmacksvielfalt
Die durchschnittlich 35 Kilogramm schweren Laibe reifen mindestens fünf Monate lang auf Fichtenholzgestellen und werden anfangs täglich gepflegt. Während dieser Zeit entwickeln sie neben der Rinde ihren charakteristisch fruchtig-kräftigen Geschmack, der sich je nach Reifegrad unterscheidet. Der „klassische“ fünf Monate gereifte Le Gruyère AOP ist aromatisch und überzeugt mit einem besonders ausgewogenen und harmonischen Geschmack nicht nur Käseliebhaber. Kräftiger schmeckt Le Gruyère AOP Réserve, der mindestens zehn Monate reift. Er ist salziger als der jüngere Le Gruyère AOP, hat eine feste und leicht mürbe Textur und verwöhnt den Gaumen mit einem würzigen und fruchtigen Geschmack. Eine Delikatesse ist Le Gruyère d’Alpage AOP. Er wird nur von etwa Mitte Mai bis Mitte Oktober aus der besonders aromatischen Milch von Kühen hergestellt, die auf naturbelassenen Sommerweiden in den Bergen grasen.

Eines ist allen Reifegraden gemeinsam: Le Gruyère AOP sorgt beim Genießen für einen echten Glücksmoment. Der ursprüngliche Käse aus bester Schweizer Milch ist daher ein Muss auf jeder Käseplatte. Auch beim Fondue „Moitié-Moitié“ sollte Le Gruyère AOP nicht fehlen, schließlich ist er im Schweizer Nationalgericht fester Bestandteil. Und bringt nicht nur feinen Geschmack, sondern auch eine märchenhafte Geschichte auf den Tisch…